Mißbrauchsanschuldigungen II

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Siard
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Donnerstag 13. September 2018, 09:36

CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 07:53
Siard hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 07:29
Pirmin hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 17:57
Ist das jetzt Naivität kirchlicher Vorgesetzter?
Nein, daß ist die Arroganz jener, die glauben, daß Untergebene einfach nur zu gehorchen hätten – nicht zu denken.
Eine Tendenz, die wieder zunimmt.

Kein Problem der Kirche, sondern der Gesellschaft.
die in der Kirche ja extrem kultiviert und gefördert noch der Staatssekretär Paul VI wollte im Namen des Papstes Erzbischof Lefebvre verbieten sich in der Stadt Rom aufzuhalten der Erzbischof meinte trocken
was wollen sie den machen die schweizer Garde schicken ?
Stimmt.
Bei den "Konservativen" heute, würde ein solches Verbot wohl funktionieren.

CIC_Fan
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 13. September 2018, 09:53

wenn es von Papst Franziskus kommt eher ned :D :D

Junias
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Junias » Donnerstag 13. September 2018, 09:58

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 17:07
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 16:47
https://religion.orf.at/stories/2935451/
deutsche Bistümer vernichteten belastende Akten was tut man nicht alles für den Ruf von Kirche und Klerus
Keine Sorge.
Judex ergo cum sedebit quidquid latet apparebit!
Anders als das Jüngste Gericht bei dir, Lycobates oder den Endzeitprophezeiungen Amigos, geht es aber bei den Missbrauchsanschuldigungen weniger um jenen fernen Tag – Dies ireae, dies illa bzw. Lacrimosa dies illa – den die Sequenz beschreibt.

(Auch wenn ich den schwarzen Psalm ob seiner dichterischen Kunst und seiner eindrucksvollen Kompositionen sehr mag – mir ist dennoch das Offertorium inhaltlich näher – atmet die Sequenz „mehr heidnisches als christliches Gedankengut“; sie „vermittelt eine Schreckensbotschaft angesichts des Todes anstelle einer Frohbotschaft“ Quelle .)

Das fortschrittliche bei Jesus Christus gegenüber dem Alten Testament ist, dass Gott dem Menschen bereits weit vor dem Jüngsten Gericht Handlungsfreiheit zugesteht. Nur, dass sie, wie die Missbräuche zeigen, immer wieder korrumpiert wird. Das Verborgene kommt ja bereits jetzt ans Licht, um den Beteiligten den Weg der Umkehr zu ermöglichen. Denn Umkehr ist der Weg zum Seelenheil, der im Tod vollendet wird.

Jesus Christus geht es weniger um die Strafe nach erfolgter Sünde als vielmehr um die Sündenvermeidung im Zustand der Versuchung (beispielsweise hervorgerufen durch eine Sucht), dem wir durch die gottgegebene Willensfreiheit tagtäglich ausgesetzt sind (vgl. Matthäus 18, 6-11 oder vgl. Versuchung Jesu.) Es ist besser jetzt nur mit einem Auge herumzulaufen, dafür aber barmherzig oder liebevoll zu sein, als jetzt mit zwei boshaften Augen, den sicheren Weg zur Hölle zu beschreiten. Es ist also besser, von vornherein die Versuchung an der Wurzel zu ersticken (oft ein langwieriger Prozess), als sich hinterher reuevoll der Beichte zuzuwenden.

Lieber Gruß

Junias

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Amigo
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Amigo » Donnerstag 13. September 2018, 10:24

Ich bin der Frage nachgegangen "was war denn ab den 1960ern los? Woher kam dieser Anstieg von Gewalt gegen Kinder - der nach meinen Erkenntnissen nicht spezifisch die katholische Kirche betrifft, obwohl er dort derzeit besonders intensiv untersucht wird - und ist dieser Anstieg vielleicht in einem größeren Zusammenhang zu sehen?"

Tatsächlich findet man zu dieser Frage auch einige im Wortsinn merk-würdige Informationen; die lassen darauf schließen, dass in diesem Zeitraum überhaupt vieles falsch gelaufen ist in der westlichen Gesellschaft, entgegen dem längerfristigen Trend, der es der Menschheit im vorigen Jahrhundert global ermöglichte, sowohl zahlenmäßig als auch in Bezug auf Lebensqualität stark zu wachsen, trotz der Weltkriege. Erstmals in der dokumentierten Menschheitsgeschichte schaffte es die Menschheit im vorigen Jahrhundert, mehrheitlich nicht mehr in bitterer Armut zu leben... https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... solute.svg

Fast könnte man meinen, ab den 1960ern ging es uns zu gut, um anständig zu leben...?
Many criminologists have concluded that the 1960s crime surge cannot be explained by the usual socioeconomic variables but was caused in large part by a change in cultural norms.
(Quelle: https://quod.lib.umich.edu/h/humfig/112 ... w=fulltext )
In diesem Dokument wird aufgezeigt, dass die Mordrate in den 1960ern nach Jahrhunderten sinkender Tendenz (freilich mit Fluktuationen) plötzlich wieder einen deutlichen Anstieg zeigte. Spezifisch für die USA wird ein eklatanter Anstieg von Mord in den 1970-1990er Jahren behauptet. Das würde auf einer Meta-Ebene ziemlich gut mit der "Häufigkeitskurve" der innerkirchlichen Kindesmißbrauchsfälle in den großen US-Untersuchungen koinzidieren.

Jedenfalls ist das aus meiner Sicht ein weiterer Hinweis darauf, dass die Ursachen für diese Mißbrauchsflut nicht spezifisch für die katholische Kirche sind, sondern breiteren Trends folgen. Und auch diesmal natürlich kein Grund, auf Maßnahmen zur Prävention und wirksamen Reaktion zu verzichten - es ist notwendig, dass die Kirche hier konsequent klar Schiff macht - aber doch auch wichtig, mögliche Zusammenhänge zu erkennen, die man nicht innerkirchlich lösen kann.

Pirmin
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Donnerstag 13. September 2018, 11:09

Amigo hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 10:24
Ich bin der Frage nachgegangen "was war denn ab den 1960ern los? Woher kam dieser Anstieg von Gewalt gegen Kinder - der nach meinen Erkenntnissen nicht spezifisch die katholische Kirche betrifft, obwohl er dort derzeit besonders intensiv untersucht wird - und ist dieser Anstieg vielleicht in einem größeren Zusammenhang zu sehen?"

Tatsächlich findet man zu dieser Frage auch einige im Wortsinn merk-würdige Informationen; die lassen darauf schließen, dass in diesem Zeitraum überhaupt vieles falsch gelaufen ist in der westlichen Gesellschaft, entgegen dem längerfristigen Trend, der es der Menschheit im vorigen Jahrhundert global ermöglichte, sowohl zahlenmäßig als auch in Bezug auf Lebensqualität stark zu wachsen, trotz der Weltkriege. Erstmals in der dokumentierten Menschheitsgeschichte schaffte es die Menschheit im vorigen Jahrhundert, mehrheitlich nicht mehr in bitterer Armut zu leben... https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... solute.svg

Fast könnte man meinen, ab den 1960ern ging es uns zu gut, um anständig zu leben...?
Many criminologists have concluded that the 1960s crime surge cannot be explained by the usual socioeconomic variables but was caused in large part by a change in cultural norms.
(Quelle: https://quod.lib.umich.edu/h/humfig/112 ... w=fulltext )
In diesem Dokument wird aufgezeigt, dass die Mordrate in den 1960ern nach Jahrhunderten sinkender Tendenz (freilich mit Fluktuationen) plötzlich wieder einen deutlichen Anstieg zeigte. Spezifisch für die USA wird ein eklatanter Anstieg von Mord in den 1970-1990er Jahren behauptet. Das würde auf einer Meta-Ebene ziemlich gut mit der "Häufigkeitskurve" der innerkirchlichen Kindesmißbrauchsfälle in den großen US-Untersuchungen koinzidieren.

Jedenfalls ist das aus meiner Sicht ein weiterer Hinweis darauf, dass die Ursachen für diese Mißbrauchsflut nicht spezifisch für die katholische Kirche sind, sondern breiteren Trends folgen. Und auch diesmal natürlich kein Grund, auf Maßnahmen zur Prävention und wirksamen Reaktion zu verzichten - es ist notwendig, dass die Kirche hier konsequent klar Schiff macht - aber doch auch wichtig, mögliche Zusammenhänge zu erkennen, die man nicht innerkirchlich lösen kann.
Natürlich ist die Missbrauchsflut in größere Zusammenhänge eingebettet, die ja an der Kirche nicht spurlos vorbeigegangen sind. Es ging uns einerseits materiell „zu gut“, gleichzeitig wurde die bürgerliche Gesellschaft von diversen Strömungen überrannt, die die bis dato herrschende (christliche) Ordnung aushebelten, und, viel wichtiger, die Menschen bis heute (negativ) beeinflussen und in deren Zuspitzung so schillernde egozentrierte Figuren wie Harald Glööckner, Chonchita Wurst und Daniel Küblböck nur als erbarmungswürdige Beispiele stehen.

Mit ihnen wird die jesuanische Freiheit konterkariert, weil die Abhängigkeit von konstruierten Selbstbildern nicht frei, sondern unfrei, nicht authentisch, sondern unauthentisch macht. Ein ausgeprägtes Selbstbild verstellt die Sicht auf einen selbst, deswegen hat Jesus gegenüber den Aposteln und Jüngern von Selbstverleugnung gesprochen (nicht des wahren Selbsts, sondern des Selbstbilds). Die Öffentlichkeit erfreut sich zwar an solch bunten Vöglen, kennt aber bei nächster Gelegenheit keine Barmherzigkeit!

Dass die Kirche eigentlich eine fortschrittliche Alternative zum sich gerade zivilisatorisch zurückentwickelnden Mainstream darstellt, wird in der Berichterstattung natürlich nicht kommuniziert. Die Reinigung aber findet im Verborgenen statt.
Zuletzt geändert von Pirmin am Donnerstag 13. September 2018, 11:31, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 13. September 2018, 11:13

das Verborgene ist immer eine feine Ausrede :blinker:

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Donnerstag 13. September 2018, 11:15

CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 11:13
das Verborgene ist immer eine feine Ausrede :blinker:
Nein. Man kann sie an sich selbst feststellen. Effata! :blinker:

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 13. September 2018, 11:28

ja< die übliche Märchenstunde

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Donnerstag 13. September 2018, 11:32

Also war für dich Jesus ein Märchenerzähler?

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 13. September 2018, 12:07

Jesus war eine wahrscheinlich historische Gestalt einer der vielen jüdischen Wanderprediger die es damals gab was er erzählt hat kann man heute kaum sagen es gibt keinen Konsens darüber ob die Evangelien historisch korrekt sind

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Juergen » Donnerstag 13. September 2018, 12:46

Wenn er nichts andres war, als die anderen Wanderprediger auch, warum wissen wir so wenig über die anderen Wanderprediger. Oder hatten die einfach nur eine schlechte PR-Argentur?
Gruß
Jürgen


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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Donnerstag 13. September 2018, 13:30

Warum gab es keine Untersuchung über weibliche Täter?
Gerade hier wäre eine Untersuchung wichtig, da man das Thema bisher – höflich formuliert – vernachlässigt hat.
Schon 2010 gab es diesbezüglich Anfragen an die DBK von Journalisten – aus gegebenem Anlaß.

Die Hoffnung sich mit dieser Untersuchung als Religionsgemeinschaft aus der Schußlinie zu bringen ist übrigens grandios gescheitert.
Heute stand in einer Zeitung, daß alle Diözesen "die" Akten vernichtet hätten.
Mein Mitleid hält sich schwer in Grenzen.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Amigo » Donnerstag 13. September 2018, 13:35

Angeblich hat ein kleines Untersuchungsteam von Kardinälen für Papst Benedikt XVI. eine Liste mit Namen der "Mitglieder des Homosexuellen-Netzwerks im Vatikan" erstellt, die ihm kurz vor seinem Rücktritt überreicht wurde, und diese Liste ist in die Hände der Presse gelangt und soll demnächst veröffentlicht werden. (div. Quellen, u.a. hier http://www.ilgiornale.it/news/cronache/ ... 71915.html )

Möglicherweise ein wichtiger Schritt zur Reinigung der Kirche, vielleicht aber auch eine Nebelgranate mit der Sprengwirkung einer Atombombe: Wenn diese Liste veröffentlicht wird - und selbst wenn sie authentisch und korrekt ist - dann könnte das eventuell zu unerwarteten juristischen Konsequenzen führen. Oder zu einem Aufstand in den Rängen. Einen einzelnen Kardinal aufgrund seiner Verfehlungen hinauszujagen ist eine Sache. Eine organisierte Gruppe ist etwas anderes.

:bedrippelt:

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Juergen » Donnerstag 13. September 2018, 13:53

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:30

Heute stand in einer Zeitung, daß alle Diözesen "die" Akten vernichtet hätten.
Mein Mitleid hält sich schwer in Grenzen.
Die Aussage, daß Akten vernichtet wurden, ist mir zu pauschal.

Kaum ein Unternehmen archiviert Akten länger als es der Gesetzgeber vorschreibt. Ich kenne das aus eigener Arbeit in Bereich der Personalabrechnung in den 90er Jahren. Da riefen Leute an, die in Rente gehen wollten und dann feststellten, daß ihnen bestimmten Zeiten fehlten. Sie frugen dann: „Ich habe vor ca. 35 Jahren für ein 3/4 Jahr bei ihnen gerabeitet. Haben sie da­rü­ber noch Unterlagen? Können sie feststellen wieviel ich damals verdient und in die Ren­ten­kas­se eingezahlt habe?“ Meist konnten wir noch helfen, da in dem Unternehmen Per­so­nal­un­ter­la­gen länger als vorgeschrieben aufbewahrt wurden.

Es ist daher eher erstaunlich, daß überhaupt noch Akten von Fällen in den 40er oder 50er Jah­ren vorhanden sind.
Gruß
Jürgen

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Juergen » Donnerstag 13. September 2018, 14:17

Amigo hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:35
Angeblich hat ein kleines Untersuchungsteam von Kardinälen für Papst Benedikt XVI. eine Liste mit Namen der "Mitglieder des Homosexuellen-Netzwerks im Vatikan" erstellt, die ihm kurz vor seinem Rücktritt überreicht wurde, und diese Liste ist in die Hände der Presse gelangt und soll demnächst veröffentlicht werden. (div. Quellen, u.a. hier http://www.ilgiornale.it/news/cronache/ ... 71915.html )

Möglicherweise ein wichtiger Schritt zur Reinigung der Kirche, vielleicht aber auch eine Nebelgranate mit der Sprengwirkung einer Atombombe: Wenn diese Liste veröffentlicht wird - und selbst wenn sie authentisch und korrekt ist - dann könnte das eventuell zu unerwarteten juristischen Konsequenzen führen. Oder zu einem Aufstand in den Rängen. Einen einzelnen Kardinal aufgrund seiner Verfehlungen hinauszujagen ist eine Sache. Eine organisierte Gruppe ist etwas anderes.

:bedrippelt:
Originalquelle: https://www.ilfattoquotidiano.it/premiu ... lobby-gay/
Gruß
Jürgen

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Donnerstag 13. September 2018, 17:57

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:53
Siard hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:30

Heute stand in einer Zeitung, daß alle Diözesen "die" Akten vernichtet hätten.
Mein Mitleid hält sich schwer in Grenzen.
Die Aussage, daß Akten vernichtet wurden, ist mir zu pauschal.

Kaum ein Unternehmen archiviert Akten länger als es der Gesetzgeber vorschreibt. Ich kenne das aus eigener Arbeit in Bereich der Personalabrechnung in den 90er Jahren. Da riefen Leute an, die in Rente gehen wollten und dann feststellten, daß ihnen bestimmten Zeiten fehlten. Sie frugen dann: „Ich habe vor ca. 35 Jahren für ein 3/4 Jahr bei ihnen gerabeitet. Haben sie da­rü­ber noch Unterlagen? Können sie feststellen wieviel ich damals verdient und in die Ren­ten­kas­se eingezahlt habe?“ Meist konnten wir noch helfen, da in dem Unternehmen Per­so­nal­un­ter­la­gen länger als vorgeschrieben aufbewahrt wurden.

Es ist daher eher erstaunlich, daß überhaupt noch Akten von Fällen in den 40er oder 50er Jah­ren vorhanden sind.
Es ist nicht nur zu pauschal, sondern auf Grundlage der Untersuchung schlicht falsch.
Egal, was sie machen – es wird nichts nützten.

Pirmin
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Donnerstag 13. September 2018, 18:08

CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 12:07
Jesus war eine wahrscheinlich historische Gestalt einer der vielen jüdischen Wanderprediger die es damals gab was er erzählt hat kann man heute kaum sagen es gibt keinen Konsens darüber ob die Evangelien historisch korrekt sind
Ach, du versuchst Jesus halt nur rein verstandesmäßig zu begreifen. (Ich dachte immer, dein kirchliches Interesse korreliert mit einem gewissen Interesse an IHM?) Was Jesus gesagt hat bzw. man ihm in den Mund gelegt* hat, ist für Heerscharen von religiösen, künstlerischen und kreativen Menschen derart inspirierend gewesen und auch heute noch inspirierend – DAS muss man ihm erst einmal nachmachen.

Die Beschäftigung mit dem „Planeten Jesus“ ist eine Entdeckungsreise in das eigene Innere, dort wo Liebe, Friede und Freiheit für jeden Menschen beheimatet sind. Welche Worte resonieren mit mir und meiner Seele jetzt, in fünf oder zehn Jahren? Verstehe ich heute mehr als vor fünf oder zehn Jahren?

Wenn Jesus es fertig gebracht hat, die Seelen in Ekstase zu versetzen, so dass Kirchenkunst, Kirchenmusik, Kirchenkult etc. entstehen konnte – und dass Papst Franziskus heute vor dieser vergifteten Institution (hoffentlich) nicht vorzeitig das Handtuch schmeißt, waren seine Worte nicht umsonst. Seine Worte sind bis heute Denksport für die Denkfreudigen, Zankapfel für die Rechthaberischen und Sehnsuchtsort für so manchen Dichter:

„Hätten die Nüchternen
einmal gekostet,
alles verließen sie,
und setzten sich zu uns
an den Tisch der Sehnsucht,
der nie leer wird.
Sie erkennten der Liebe
unendliche Fülle,
und priesen die Nahrung
von Leib und Blut.“

[Friedrich von Hardenberg]


Substrahiere einmal alles Kirchliche aus deinem Leben und deinem Umfeld. Ich glaube, du hättest keine Projektionsfläche mehr für deine Emotionen und dir wärest schrecklich schnell gelangweilt ...

*Auch das muss man erst einmal so vollendet können wie beispielsweise die Evangelisten.

taddeo
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von taddeo » Donnerstag 13. September 2018, 18:15

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:53
Siard hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:30

Heute stand in einer Zeitung, daß alle Diözesen "die" Akten vernichtet hätten.
Mein Mitleid hält sich schwer in Grenzen.
Die Aussage, daß Akten vernichtet wurden, ist mir zu pauschal.

Kaum ein Unternehmen archiviert Akten länger als es der Gesetzgeber vorschreibt. Ich kenne das aus eigener Arbeit in Bereich der Personalabrechnung in den 90er Jahren. Da riefen Leute an, die in Rente gehen wollten und dann feststellten, daß ihnen bestimmten Zeiten fehlten. Sie frugen dann: „Ich habe vor ca. 35 Jahren für ein 3/4 Jahr bei ihnen gerabeitet. Haben sie da­rü­ber noch Unterlagen? Können sie feststellen wieviel ich damals verdient und in die Ren­ten­kas­se eingezahlt habe?“ Meist konnten wir noch helfen, da in dem Unternehmen Per­so­nal­un­ter­la­gen länger als vorgeschrieben aufbewahrt wurden.

Es ist daher eher erstaunlich, daß überhaupt noch Akten von Fällen in den 40er oder 50er Jah­ren vorhanden sind.
Personalakten von Priestern werden in der Kirche normalerweise gar nicht vernichtet. In dem Diözesanarchiv, in dem ich mich auskenne, gibt es solche jedenfalls mindestens bis weit ins 19. Jh. zurück. Ich weiß aber auch, daß es mancherorts bis vor Jahren übliche Praxis war, daß solche Personalakten eventuellen Benutzern nur nach einer vorhergehenden Sichtung und ggf. "Reinigung" durch den Archivleiter vorgelegt wurden - und daß ohnehin nicht jeder Interessent überhaupt Einblick in Personalakten erhielt. Vor Ablauf der Datenschutzfrist wurden sie eh nur dem eigenen Ordinariat zugänglich gemacht.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 14. September 2018, 07:53

Pirmin hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 18:08
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 12:07
Jesus war eine wahrscheinlich historische Gestalt einer der vielen jüdischen Wanderprediger die es damals gab was er erzählt hat kann man heute kaum sagen es gibt keinen Konsens darüber ob die Evangelien historisch korrekt sind
Ach, du versuchst Jesus halt nur rein verstandesmäßig zu begreifen. (Ich dachte immer, dein kirchliches Interesse korreliert mit einem gewissen Interesse an IHM?) Was Jesus gesagt hat bzw. man ihm in den Mund gelegt* hat, ist für Heerscharen von religiösen, künstlerischen und kreativen Menschen derart inspirierend gewesen und auch heute noch inspirierend – DAS muss man ihm erst einmal nachmachen.

Die Beschäftigung mit dem „Planeten Jesus“ ist eine Entdeckungsreise in das eigene Innere, dort wo Liebe, Friede und Freiheit für jeden Menschen beheimatet sind. Welche Worte resonieren mit mir und meiner Seele jetzt, in fünf oder zehn Jahren? Verstehe ich heute mehr als vor fünf oder zehn Jahren?

Wenn Jesus es fertig gebracht hat, die Seelen in Ekstase zu versetzen, so dass Kirchenkunst, Kirchenmusik, Kirchenkult etc. entstehen konnte – und dass Papst Franziskus heute vor dieser vergifteten Institution (hoffentlich) nicht vorzeitig das Handtuch schmeißt, waren seine Worte nicht umsonst. Seine Worte sind bis heute Denksport für die Denkfreudigen, Zankapfel für die Rechthaberischen und Sehnsuchtsort für so manchen Dichter:

„Hätten die Nüchternen
einmal gekostet,
alles verließen sie,
und setzten sich zu uns
an den Tisch der Sehnsucht,
der nie leer wird.
Sie erkennten der Liebe
unendliche Fülle,
und priesen die Nahrung
von Leib und Blut.“

[Friedrich von Hardenberg]


Substrahiere einmal alles Kirchliche aus deinem Leben und deinem Umfeld. Ich glaube, du hättest keine Projektionsfläche mehr für deine Emotionen und dir wärest schrecklich schnell gelangweilt ...

*Auch das muss man erst einmal so vollendet können wie beispielsweise die Evangelisten.
das interesse war mal da darüber werde ich hier aber nix sagen du kannst mir gern privat schreiben
spectator93@gmail.com

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 14. September 2018, 10:52

Wachen neo kons langsam auf
http://www.kath.net/news/65115

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Freitag 14. September 2018, 17:21

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 10:52
Wachen neo kons langsam auf
http://www.kath.net/news/65115
Der Vergleich hinkt allerdings sehr.
Während die Sünde des einen öffentlich ist, war es die der anderen nicht.
Wenn die Sünden der Priester bekannt werden, handelt man auch schnell und gründlich.
Manchmal auch auf wagen Verdacht hin.

Wenn der Arzt rausfliegt, bekommt er an seinem neuen Arbeitsplatz nur weniger Geld.
Das Leben des Priesters – egal, ob schuldig oder unschuldig – ist für immer ruiniert.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Amigo » Freitag 14. September 2018, 18:17

Zwar ist es weniger "newsworthy" und wird daher auch nur sehr selten in den Nachrichten erwähnt, aber ich finde, hier hat es Platz und soll es auch haben:

http://www.ncregister.com/daily-news/bi ... estigation

Ein Bericht darüber, dass ein Bischof, gegen den Anschuldigungen erhoben wurden, von jedem Verdacht freigesprochen wurde.

Da nun ja sehr strenge Regeln gegen Mißbrauch installiert werden und daher auch jeder Verdachtsmoment schnellstens zur Anzeige gebracht wird, ist es ebenso notwendig, dass auch rasch und fair ermittelt wird und dann auch ein solches Ergebnis klar und deutlich publiziert wird, um keinen vermeidbaren Imageschaden gegen den zu Unrecht Beschuldigten entstehen zu lassen.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lycobates » Sonnabend 15. September 2018, 00:40

"Krisensitzung" von Mr. DiNardo und Br. O'Malley bei Bruder Lustig am 13.9.:

Bild

Man glaubt allmählich, dies sei der falsche Film
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 15. September 2018, 07:44

Siard hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 17:21
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 10:52
Wachen neo kons langsam auf
http://www.kath.net/news/65115
Der Vergleich hinkt allerdings sehr.
Während die Sünde des einen öffentlich ist, war es die der anderen nicht.
Wenn die Sünden der Priester bekannt werden, handelt man auch schnell und gründlich.
Manchmal auch auf wagen Verdacht hin.

Wenn der Arzt rausfliegt, bekommt er an seinem neuen Arbeitsplatz nur weniger Geld.
Das Leben des Priesters – egal, ob schuldig oder unschuldig – ist für immer ruiniert.
also wenn das Vergehen nicht öffentlich bekannt ist reicht es den Priester einfach zu versetzen????

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 15. September 2018, 07:47

Pirmin hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 18:08
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 12:07
Jesus war eine wahrscheinlich historische Gestalt einer der vielen jüdischen Wanderprediger die es damals gab was er erzählt hat kann man heute kaum sagen es gibt keinen Konsens darüber ob die Evangelien historisch korrekt sind
Ach, du versuchst Jesus halt nur rein verstandesmäßig zu begreifen. (Ich dachte immer, dein kirchliches Interesse korreliert mit einem gewissen Interesse an IHM?) Was Jesus gesagt hat bzw. man ihm in den Mund gelegt* hat, ist für Heerscharen von religiösen, künstlerischen und kreativen Menschen derart inspirierend gewesen und auch heute noch inspirierend – DAS muss man ihm erst einmal nachmachen.

Die Beschäftigung mit dem „Planeten Jesus“ ist eine Entdeckungsreise in das eigene Innere, dort wo Liebe, Friede und Freiheit für jeden Menschen beheimatet sind. Welche Worte resonieren mit mir und meiner Seele jetzt, in fünf oder zehn Jahren? Verstehe ich heute mehr als vor fünf oder zehn Jahren?

Wenn Jesus es fertig gebracht hat, die Seelen in Ekstase zu versetzen, so dass Kirchenkunst, Kirchenmusik, Kirchenkult etc. entstehen konnte – und dass Papst Franziskus heute vor dieser vergifteten Institution (hoffentlich) nicht vorzeitig das Handtuch schmeißt, waren seine Worte nicht umsonst. Seine Worte sind bis heute Denksport für die Denkfreudigen, Zankapfel für die Rechthaberischen und Sehnsuchtsort für so manchen Dichter:

„Hätten die Nüchternen
einmal gekostet,
alles verließen sie,
und setzten sich zu uns
an den Tisch der Sehnsucht,
der nie leer wird.
Sie erkennten der Liebe
unendliche Fülle,
und priesen die Nahrung
von Leib und Blut.“

[Friedrich von Hardenberg]


Substrahiere einmal alles Kirchliche aus deinem Leben und deinem Umfeld. Ich glaube, du hättest keine Projektionsfläche mehr für deine Emotionen und dir wärest schrecklich schnell gelangweilt ...

*Auch das muss man erst einmal so vollendet können wie beispielsweise die Evangelisten.
richtig für mich ist es einfach sehr interessant sich mit diesen Dingen zu befassen es macht spaß aber auch nicht mehr wie es mir auch spaß macht jetzt gleich ins Kaffeehaus zu gehen und das neue Renate Bergmann Buch weiter zu lesen während hier geputzt wird

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Sonnabend 15. September 2018, 08:46

Guten Morgen Wien! Viel Spaß im Kaffeehaus, wünsche ich dir. Und vielen Dank für die Einladung zum Schreiben, aber anders als es hier vielleicht den Eindruck erweckt, bevorzuge ich dann doch das persönliche Gespräch.

Pirmin
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Sonnabend 15. September 2018, 09:05

Lycobates hat geschrieben:
Sonnabend 15. September 2018, 00:40
"Krisensitzung" von Mr. DiNardo und Br. O'Malley bei Bruder Lustig am 13.9.:

Bild

Man glaubt allmählich, dies sei der falsche Film
Das ist doch nur ein Schnappschuss ...

Junias
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Junias » Sonnabend 15. September 2018, 09:21

Vielleicht ist die eigentliche Sitzung auch nicht-öffentlich?

Siard
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Sonnabend 15. September 2018, 12:14

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 15. September 2018, 07:44
Siard hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 17:21
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 10:52
Wachen neo kons langsam auf
http://www.kath.net/news/65115
Der Vergleich hinkt allerdings sehr.
Während die Sünde des einen öffentlich ist, war es die der anderen nicht.
Wenn die Sünden der Priester bekannt werden, handelt man auch schnell und gründlich.
Manchmal auch auf wagen Verdacht hin.

Wenn der Arzt rausfliegt, bekommt er an seinem neuen Arbeitsplatz nur weniger Geld.
Das Leben des Priesters – egal, ob schuldig oder unschuldig – ist für immer ruiniert.
also wenn das Vergehen nicht öffentlich bekannt ist reicht es den Priester einfach zu versetzen????
Nein. Das habe ich nicht nur nicht gesagt, ich empfinde es auch als persönliche Beleidigung mir dies zu unterstellen.

Siard
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Sonnabend 15. September 2018, 12:17

Junias hat geschrieben:
Sonnabend 15. September 2018, 09:21
Vielleicht ist die eigentliche Sitzung auch nicht-öffentlich?
Das macht es nicht besser. Das Bild – so es aus dem Umfeld der Kriesensitzung stammt – ist eine (PR-)Katastrophe.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 15. September 2018, 12:34

Siard hat geschrieben:
Sonnabend 15. September 2018, 12:14
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 15. September 2018, 07:44
Siard hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 17:21
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 10:52
Wachen neo kons langsam auf
http://www.kath.net/news/65115
Der Vergleich hinkt allerdings sehr.
Während die Sünde des einen öffentlich ist, war es die der anderen nicht.
Wenn die Sünden der Priester bekannt werden, handelt man auch schnell und gründlich.
Manchmal auch auf wagen Verdacht hin.

Wenn der Arzt rausfliegt, bekommt er an seinem neuen Arbeitsplatz nur weniger Geld.
Das Leben des Priesters – egal, ob schuldig oder unschuldig – ist für immer ruiniert.
also wenn das Vergehen nicht öffentlich bekannt ist reicht es den Priester einfach zu versetzen????
Nein. Das habe ich nicht nur nicht gesagt, ich empfinde es auch als persönliche Beleidigung mir dies zu unterstellen.
also worin besteht jetzt der Unterschied der den Vergleich allgemein nicht korrekt macht

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