Yo, meine Koalition hätte die absolute Mehrheit
pis 27,6
lpr 10,5
so 10,5
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48,6
http://wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/0,0.html
Knecht, klär uns/mich doch bitte auf, welche Vorteile sollte das den Polen bringen?Knecht Ruprecht hat geschrieben:Da die Wahllokale in PL bis 20 Uhr offen haben, werde ich mich bis dahin wohl gedulden müssen, bis es erste veröffentlichte Ergebnisse gibt. Doch für eine mögliche und von mir favorisierte PIS, LPR, SO Koalition sollte es reichen.
Yo, meine Koalition hätte die absolute Mehrheit![]()
pis 27,6
lpr 10,5
so 10,5
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http://wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/0,0.html
Polen wird katholischer und traditionalistischer.spectator hat geschrieben:Knecht, klär uns/mich doch bitte auf, welche Vorteile sollte das den Polen bringen?Knecht Ruprecht hat geschrieben:Da die Wahllokale in PL bis 20 Uhr offen haben, werde ich mich bis dahin wohl gedulden müssen, bis es erste veröffentlichte Ergebnisse gibt. Doch für eine mögliche und von mir favorisierte PIS, LPR, SO Koalition sollte es reichen.
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lpr 10,5
so 10,5
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48,6
http://wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/0,0.html
Und der Nochpräsident aus den Reihen der Sozialisten wird zur UN abgeschoben. Hab`mich echt gewundert, dass der Kofi Annan beerben soll.Die populistische Bauernpartei Samoobrona (Selbstverteidigung) hat danach 10,2 Prozent der Stimmen erhalten, die nationalistische Liga Polnischer Familien (LPR) 10,2 Prozent und die gemäßigte Bauernpartei PSL 5,7 Prozent. www.faz.net
Der in 2 Wochen neuwewählte Präsident der PIS fordert Reparationszahlungen von Deutschland.spectator hat geschrieben:Heute in der Tagesschau sagte der Reporter, dass in den Reihen derer, die die Wahlen gewonnen habe, hörte man in der Vergangenheit antideutsche Stimmen, stimmt das?Knecht Ruprecht hat geschrieben:Polen wird katholischer und traditionalistischer..
Die PIS ist nämlich ganz interessant und hat 2 Brüder an der SpitzeEr fordert auch nach wie vor Reparationszahlungen für Kriegsschäden. Laut Medienberichten verlangt er allein für Warschau mehr als 30 Milliarden Euro. http://www.compresspr.at/aktuelles/2188.html
Beide sind überzeugte Katholiken. „Law and order“ ist ihr oberstes Prinzip. Sie plädieren für die Wiedereinführung der Todesstrafe, die nach dem Zusammenbruch des Kommunismus abgeschafft worden war. Wortgewaltig poltert vor allem Jaroslaw, ein brillanter Redner, auch gegen Schwule und Lesben, gegen gleichgeschlechtliche Ehen und vorehelichen Sexualverkehr. http://www.compresspr.at/aktuelles/2188.html
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Der in 2 Wochen neuwewählte Präsident der PIS fordert Reparationszahlungen von Deutschland.spectator hat geschrieben:Heute in der Tagesschau sagte der Reporter, dass in den Reihen derer, die die Wahlen gewonnen habe, hörte man in der Vergangenheit antideutsche Stimmen, stimmt das?Knecht Ruprecht hat geschrieben:Polen wird katholischer und traditionalistischer..
Die PIS ist nämlich ganz interessant und hat 2 Brüder an der SpitzeEr fordert auch nach wie vor Reparationszahlungen für Kriegsschäden. Laut Medienberichten verlangt er allein für Warschau mehr als 30 Milliarden Euro. http://www.compresspr.at/aktuelles/2188.html![]()
Der eine wird Präsident und der andere Chef des Parlaments.Beide sind überzeugte Katholiken. „Law and order“ ist ihr oberstes Prinzip. Sie plädieren für die Wiedereinführung der Todesstrafe, die nach dem Zusammenbruch des Kommunismus abgeschafft worden war. Wortgewaltig poltert vor allem Jaroslaw, ein brillanter Redner, auch gegen Schwule und Lesben, gegen gleichgeschlechtliche Ehen und vorehelichen Sexualverkehr. http://www.compresspr.at/aktuelles/2188.html
Wow, eine treffende Analyse, Knecht. Insbesondere die Grünen kann man wirtschaftspolitisch nicht als links bezeichnen; während Rot-Grün waren es jedenfalls nicht die Grünen, die klaren Reformen im Sozialsystem entgegenstanden. Sie sind in etwas am linken Rand der CDU anzusiedeln; somit gibt es eine klare Mehrheit für die bürgerliche Mitte (oder der Neoliberalen, wie die Neomarxisten es gerne bezeichnen).Knecht Ruprecht hat geschrieben: Völlig unqualifiziert halte ich den roten Pullover aus Bayern, der ausser die SPD zum Wahlsieger zu erklären nichts anderes zu sagen hat. Auch die Aussage nach der der Bundestag eine linke Mehrheit hat, halte ich für völlig falsch. Denn wenn die Grünen, die SPD und die Linkspartei alle gleich links sind, dann ist ,,links" ein nichts sagendes Adjektiv.
Sieben schlimme Jahre später …Robert Ketelhohn hat geschrieben:Noch mal ein paar spontane Gedanken.
1. Angela Merkel ist die Verliererin. Sie hat gegenüber Stoiber – der
jetzt deutlich gestärkt ist, und nicht er allein in der Union – klar
verloren. Angela Merkel ist nun auch eine Verliererin. Verlierer
aber werden in der Union traditionell abgestraft. Es wäre neu,
ginge es diesmal anders aus.
2. Schröder beansprucht die Kanzlerschaft. Das ist bemerkenswert.
wird er um die blaugelbe Liebesdienerin buhlen, sprich: die Spaß-
politiker einzukaufen versuchen? Oder doch mit politischen Zu-
geständnissen eine Duldung durch USPD/KPD erkaufen?
3. In der CDU rückt Friedrich Merz weiter nach vorn. Scheitert Frau
Merkel mit dem Versuch einer Regierungsbildung und muß die Union
in die Opposition, könnte Merz sogar die Parteiführung übernehmen.
4. Interessant werden auch die bayerischen Wahlergebnisse. Sollte die
CSU die Ergebnisse von vor vier Jahren halbwegs gehalten haben,
jedenfalls klar besser als die CDU, wird sie ihre Ansprüche um so
deutlicher formulieren, sei es bei einer Regierungsbildung jetzt, sei
es hinsichtlich einer künftigen Kanzlerkandidatur.
Mein Kommentar dazu: Völlig deplaciert, Schröder in diese Reihe zu stellen. Schrö-
der „pöbelte“ auch keineswegs, wie der Autor frech behauptet. Vielmehr zeigte
Schröder sich nach gewonnenner Wahl zu Recht euphorisch.
Zur Erinnerung: Schröder hatte in den letzten Wochen des Wahlkampfs gegen die
geballte Pressemacht beispiellos aufgeholt und einen katastrophalen Rückstand in
der Wählergunst praktisch wettgemacht. Die SPD war stärkste Partei geworden,
ihre Bundestagsfraktion lag mit 222 Mandaten nur äußerst knapp hinter CDU/CSU
mit 226 Sitzen (das vorläufige amtliche Endergebnis war sogar noch knapper).
Und Schröder war Kanzler! Die Union konnte keine Mehrheit gegen die SPD zustan-
debringen. Schröder war faktisch nicht abwählbar. Hätte er keine eigene Mehrheit
zustandebekommen – sei’s mit der Union als Juniorpartner, sei’s mit Grünen und
SED-Nachfolgepartei oder mit Grünen und FPD –, hätte er wie Koch in Hessen mit
einer Minderheitsregierung weitermachen können. Über kurz oder lang hätte er sich
bei Neuwahlen eine noch stärkere Position holen können. Die Chancen standen gut,
der Trend sprach für ihn.
Nun zogen ihn aber wie auf Kommando alle Medien durch den Kakao – auch die
vermeintlich „linken“ (die bei den Bilderbergerkonferenzen immer hübsch dabei
sind) –, sie suggerierten, er sei bei jenem Auftritt am Wahlabend betrunken oder
gar unter Drogen gewesen und habe die Wahl jedenfalls verloren.
Das sprach zwar der Realität Hohn, doch die Granden seiner Partei – darunter wie-
derum lauter brave Bildungsbürger – Verzeihung, Bilderberger – schlugen ihm die
Beine weg. Man machte ihm klar, daß man ihn nicht unterstützen, sondern ohne ihn
als Juniorpartner in eine „Große Koalition“ unter Frau Merkel eintreten würde.
Für die wirklichen Machteliten war es längst abgemachte Sache, daß Frau Merkel
Bundeskanzler würde. Die einschlägigen Zusammenkünfte hatten das hinlänglich
festgezurrt. Schröder mußte weg. Er hatte sich dem Irakkrieg verweigert und dann
auch noch mit Putin North Stream durchgepaukt. Das haben ihm die Herrschenden
damals nicht und bis heute nicht verziehen.
Fast wäre ihnen dazwischengekommen, daß Frau Merkel bei der 2005er Wahl kurz
vor Schluß noch patzte. Aber ARD & ZDF, Spiegel, Zeit & Co. samt Springer und vor
allem der Rest der SPD-Führung, sie alle haben brav Sorge getragen, den Plan zu
erfüllen.