Union von Scranton

Rund um Anglikanertum, Protestantismus und Freikirchenwesen.

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Dschungelboy
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Dschungelboy » Dienstag 9. Januar 2018, 16:05

Ich hätte gerne einmal nähere Informationen zum "Landesseelsorger des BRK", befürchte aber, dass meine Frage ebenso wie die nach der "begrenzten Sakramentsgemeinschaft" mit der römischen Kirche nur unzureichend beantwortet werden wird... :roll:

Wie kommt das BRK denn darauf, ausgerechnet einen "Priester" dieser "Kirche" zum "Landesseelsorger zu machen"? Gab es dieses Institut dort vorher überhaupt schonmal? Oder war es eher so, dass sich der gute Mann dort angebietert hat? Irgendwie passt ein Landesseelsorger auch nicht zur überkonfessionellen Ausrichtung des Roten Kreuzes. Im Internet findet man auch nur den Artikel von der CK-Internetseite, nix beim BRK.

Also mal Butter bei die Fische... :turban:
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

St. Joseph
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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Dienstag 9. Januar 2018, 16:54

Na, die Fragen sind doch berechtigt, warum also so skeptisch?

Zur Communicatio in sacris (CIC §844,2)
http://www.usccb.org/beliefs-and-teachi ... /unity.cfm

oder den Artikel von Prof Rohde SJ lesen:
http://christ-katholisch.de/kirchenzeitung/042014.html

Zum BRK Landesseelsorger:
Ursprünglich war Klaus Klein Mitglied der Alt-Katholischen Kirche (Utrechter Union), schon in dieser Zeit war er BRK Seelsorger allerdings nur für die Regionen Oberpfalz und Niederbayern. Damals betreute er auch bereits die Kirche St. Salvator (Bogen) für das BRK. Dann ist er Christ-Katholisch geworden. Mittlerweile ist sein Einsatzgebiet auf ganz Bayern ausgeweitet worden. Seine Aufgabe besteht weniger in der Notfallseelsorge am Straßenrand, als vielmehr in der Hilfe für die Helfer. Selbstverständlich arbeitet das BRK überkonfessionell und steht Menschen aller Konfessionen und Religionen gleichermaßen zur Verfügung, setzt dabei allerdings ganz bewusst nicht nur auf Psychologen, sondern ebenso auf christliche Seelsorger. Eine ganz ähnliche Struktur wie bei z.B. bei der Polizei.
Genaueres unter: klsklein@aol.com

Tinius
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Tinius » Donnerstag 11. Januar 2018, 16:56

Dschungelboy hat geschrieben:
Dienstag 9. Januar 2018, 16:05
Ich hätte gerne einmal nähere Informationen zum "Landesseelsorger des BRK", befürchte aber, . :roll:

Wie kommt das BRK denn darauf, ausgerechnet einen "Priester" dieser "Kirche" zum "Landesseelsorger zu machen"?
Das nennt man einfach "lokales Beziehungsgeflecht in Baiern" Da hängt eine ganz gut vernetzte kleine Gruppe von Rotkreuzlern dem Herrn (ja...was macht der denn zufällig hauptberuflich...schaut mal bei Tante Google nach .. :roll: ) ein Kittelchen um und schon fühlt der sich aufgewertet. Provinzposse mit Bürgermeister samt kleiner Kapelle im kommunalen Eigentum. Schreib mal das BRK an und frage an, warum ein Hobbypriester ohne Schäfchen so einen Operettentitel hat. Die ganze Sekte hat ein Priester: Schaf-Verhältnis von 1:12
Jo mei, der Jesus hats halt vorgemacht.

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ad-fontes
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Re: Union von Scranton

Beitrag von ad-fontes » Freitag 12. Januar 2018, 12:55

St. Joseph hat geschrieben:
Dienstag 9. Januar 2018, 16:54
Na, die Fragen sind doch berechtigt, warum also so skeptisch?

Zur Communicatio in sacris (CIC §844,2)
http://www.usccb.org/beliefs-and-teachi ... /unity.cfm

oder den Artikel von Prof Rohde SJ lesen:
http://christ-katholisch.de/kirchenzeitung/042014.html

Zum BRK Landesseelsorger:
Ursprünglich war Klaus Klein Mitglied der Alt-Katholischen Kirche (Utrechter Union), schon in dieser Zeit war er BRK Seelsorger allerdings nur für die Regionen Oberpfalz und Niederbayern. Damals betreute er auch bereits die Kirche St. Salvator (Bogen) für das BRK. Dann ist er Christ-Katholisch geworden. Mittlerweile ist sein Einsatzgebiet auf ganz Bayern ausgeweitet worden. Seine Aufgabe besteht weniger in der Notfallseelsorge am Straßenrand, als vielmehr in der Hilfe für die Helfer. Selbstverständlich arbeitet das BRK überkonfessionell und steht Menschen aller Konfessionen und Religionen gleichermaßen zur Verfügung, setzt dabei allerdings ganz bewusst nicht nur auf Psychologen, sondern ebenso auf christliche Seelsorger. Eine ganz ähnliche Struktur wie bei z.B. bei der Polizei.
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Spenden Priester der UvS, die vorher römisch-katholisch waren, also exkommuniziert sind, Katholiken aus Sicht der RKK die Sakramente der Eucharistie, der Beichte und der Krankensalbung erlaubt? (Die Frage gehört eigentlich in die Pforte; auch für eine katholische Stellungsnahme/Antwort wäre ich dankbar.)
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Union von Scranton

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 12. Januar 2018, 12:59

sicher nicht erlaubt aber gültig

St. Joseph
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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Freitag 12. Januar 2018, 17:53

ad-fontes hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 12:55
Spenden Priester der UvS, die vorher römisch-katholisch waren, also exkommuniziert sind, Katholiken aus Sicht der RKK die Sakramente der Eucharistie, der Beichte und der Krankensalbung erlaubt? (Die Frage gehört eigentlich in die Pforte; auch für eine katholische Stellungsnahme/Antwort wäre ich dankbar.)
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 12:59
sicher nicht erlaubt aber gültig
Das ist ein tatsächlich ungelöstes Problem. Nach röm.-kath. Auffassung bleibt ein einmal r.-k. Getaufter Christ dem CIC unterworfen auch wenn er seine Jurisdiktion verändert, sei es, dass er orthodox oder altkatholisch wird. Damit sind Konvertiten aus der RKK exkommuniziert und von entsprechenden Vereinbarungen ausgenommen. Im Fall der PNCC wurde allerdings durch Johannes Paul II die Exkommunikation von Bischof Hodur ausdrücklich aufgehoben, die Vereinbarung der Communicatio in sacris erfolgte erst danach. In dem Sinne darf man der UvS durchaus einen - auch für "Konvertiten" - vergleichbaren, kirchenrechtlich nicht wirklich geklärten Status wie den Mitgliedern der Piusbruderschaft (wenngleich mit ganz anderen Problemstellungen behaftet) zusprechen. Der Utrechter Union wurde eine ähnliche Regelung angeboten unter der Voraussetzung künftig keine römischen Priester mehr aufzunehmen, was diese selbstverständlich empört zurückwies. In diesem Sinne kann man wohl mit CIC Fan sagen, nicht wirklich erlaubt aber doch sicher gültig. Bezüglich der amtierenden Bischöfe der UvS sei noch angemerkt, dass keiner von diesen je röm.-kath. war und daher auch nie exkommuniziert wurde. Bei den Priestern und Gläubigen sieht das natürlich deutlich anders aus.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Freitag 12. Januar 2018, 19:11

St. Joseph hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 17:53
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 12:59
sicher nicht erlaubt aber gültig
In diesem Sinne kann man wohl mit CIC Fan sagen, nicht wirklich erlaubt aber doch sicher gültig.
[/quote]


Doch eine gültige, jedoch unerlaubte Sakramentenspendung zu empfangen ist aus der offiziellen RK Sicht normalerweise eine Sünde, also insgesamt nicht sehr wirksam, oder?

Doch wie realistisch ist es, vor einer Messe in einer PNCC-Kirche den Priester zu fragen, ob er vielleicht in der römisch-kath. Kirche geweiht worden sei? (Die communi/cati/o in sacris bezieht sich nur auf die RKK und die PNCC, nicht auf die ganze Union von Scranton.)

Die logische Antwort auf die ursprüngliche Frage scheint mir das zu sein: im Kontext der Vereinbarung zwischen der RKK und der PNCC ist im Fall des Empfängers des Sakraments gleichgültig, ob der Priester eine "römische" Weihe hat. Er kann das Sakrament nicht nur gültig, sondern auch erlaubt empfangen. Umgekehrt geht das aber nicht: ehemalige "Römer" dürfen in der RKK - außer der Ehe, mit Sondererlaubnis - kein Sakrament empfangen.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Freitag 12. Januar 2018, 19:18

Tinius hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 16:56

Die ganze Sekte
Si tacuisses, philosophus mansisses!

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Tinius » Montag 15. Januar 2018, 11:06

Petur hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 19:18
Tinius hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 16:56

Die ganze Sekte
Si tacuisses, philosophus mansisses!
Wat n dat für nen Scheiß ?? Da die modliche Gruppe auf meine Reklamation bisher leider nicht reagierte, muss ich hier mal nachfragen. Dachte, laut Forumsregeln ist die "Amtssprache" Deutsch. Also nochmal: wer sich in Verblendung von der korrekten und einzigen katholischen Kirche abseilt, weil er sein eigener Papst, Bischof oder Priester sein will und dann seinen eigenen Stadel mit ein paar Versprengten aufmacht, darf sich doch mit Fug und Recht als "Sekte" bezeichnen lassen.

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Wurzelsepp
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Wurzelsepp » Montag 15. Januar 2018, 11:54

Naja, dass Tinius kein Philosoph ist, wäre mir auch klar gewesen, wenn er diesmal geschwiegen hätte. Lass es gut sein Petur, der Typ will nicht argumentieren, sondern stänkern; begib Dich nicht auf sein Niveau, indem Du darauf eingehst.
Wenn Christen and're Christen dissen, ist's an der Zeit sich zu ver...ziehen
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Petrus
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petrus » Montag 15. Januar 2018, 13:01

Stephen Dedalus hat geschrieben:
Sonntag 15. April 2012, 17:49
HagenNord hat geschrieben:Die Vagantenkirche CKKD
Ich sehe zwar den Orden von Port Royal als zweifelhaft an

ich nicht.

fr.petrus.

Tinius
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Tinius » Montag 15. Januar 2018, 15:20

Wurzelsepp hat geschrieben:
Montag 15. Januar 2018, 11:54
Naja, dass Tinius kein Philosoph ist, wäre mir auch klar gewesen, wenn er diesmal geschwiegen hätte. Lass es gut sein Petur, der Typ will nicht argumentieren, sondern stänkern; begib Dich nicht auf sein Niveau, indem Du darauf eingehst.
Schön, wie sich hier zwei Fans dieser Sekte die Bälle zuspielen und auf die Schulter klopfen. :nein: Beweihräuchert euch schön selbst und produziert alle paar Wochen einen neuen "Priester", bis auf jedes Schäfchen zwei Hirten kommen. :panisch:

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ad-fontes
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Re: Union von Scranton

Beitrag von ad-fontes » Montag 15. Januar 2018, 16:31

St. Joseph hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 17:53
ad-fontes hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 12:55
Spenden Priester der UvS, die vorher römisch-katholisch waren, also exkommuniziert sind, Katholiken aus Sicht der RKK die Sakramente der Eucharistie, der Beichte und der Krankensalbung erlaubt? (Die Frage gehört eigentlich in die Pforte; auch für eine katholische Stellungsnahme/Antwort wäre ich dankbar.)
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 12:59
sicher nicht erlaubt aber gültig
Das ist ein tatsächlich ungelöstes Problem. Nach röm.-kath. Auffassung bleibt ein einmal r.-k. Getaufter Christ dem CIC unterworfen auch wenn er seine Jurisdiktion verändert, sei es, dass er orthodox oder altkatholisch wird. Damit sind Konvertiten aus der RKK exkommuniziert und von entsprechenden Vereinbarungen ausgenommen. Im Fall der PNCC wurde allerdings durch Johannes Paul II die Exkommunikation von Bischof Hodur ausdrücklich aufgehoben, die Vereinbarung der Communicatio in sacris erfolgte erst danach. In dem Sinne darf man der UvS durchaus einen - auch für "Konvertiten" - vergleichbaren, kirchenrechtlich nicht wirklich geklärten Status wie den Mitgliedern der Piusbruderschaft (wenngleich mit ganz anderen Problemstellungen behaftet) zusprechen. Der Utrechter Union wurde eine ähnliche Regelung angeboten unter der Voraussetzung künftig keine römischen Priester mehr aufzunehmen, was diese selbstverständlich empört zurückwies. In diesem Sinne kann man wohl mit CIC Fan sagen, nicht wirklich erlaubt aber doch sicher gültig. Bezüglich der amtierenden Bischöfe der UvS sei noch angemerkt, dass keiner von diesen je röm.-kath. war und daher auch nie exkommuniziert wurde. Bei den Priestern und Gläubigen sieht das natürlich deutlich anders aus.
Seit wann können Exkommunikationen post mortem aufgehoben werden? ..schon wieder eine Frage für die Pforte..

Gibt es zu Hodurs angeblicher Exkommunikationslösung konkretere Informationen?
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Sascha B.
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sascha B. » Montag 15. Januar 2018, 18:56

Evtl sollten wir hierim Kreuzgang drauf Verzichten andere "Kirchen" als Sekten zu bezeichnen. Auch wenn der Begriff threoretisch Korrekt sein sollte, haftet ihm ja das was Negatives an und eine niveauvolle Diskussion wird dadurch mehr als nur erschwert. Ich spreche ja auch nicht von der Papstsekte, auch wenn der Begriff durchaus richtig wäre. ;)
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Tinius » Montag 15. Januar 2018, 19:20

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 15. Januar 2018, 18:56
Ich spreche ja auch nicht von der Papstsekte, auch wenn der Begriff durchaus richtig wäre. ;)
O.k. Also nennen wir diese 100er-Truppe einfach "Sonder-Kirche nordisch-katholischer Art"

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Re: Union von Scranton

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 16. Januar 2018, 10:14

ich denke "Kirche " oder "religiöse Gemeinschaft" reicht völlig :blinker:

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Re: Union von Scranton

Beitrag von ad-fontes » Dienstag 16. Januar 2018, 14:06

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 15. Januar 2018, 18:56
Evtl sollten wir hierim Kreuzgang drauf Verzichten andere "Kirchen" als Sekten zu bezeichnen. Auch wenn der Begriff threoretisch Korrekt sein sollte, haftet ihm ja das was Negatives an und eine niveauvolle Diskussion wird dadurch mehr als nur erschwert. Ich spreche ja auch nicht von der Papstsekte, auch wenn der Begriff durchaus richtig wäre. ;)
In orthodoxen Kreisen sagt man auch "Filioquisten"; "Papisten" ginge auch, aber da haben die Protis bereits ein Copyright drauf.. :narr:
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Sascha B.
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sascha B. » Dienstag 16. Januar 2018, 15:12

ad-fontes hat geschrieben:
Dienstag 16. Januar 2018, 14:06
Sascha B. hat geschrieben:
Montag 15. Januar 2018, 18:56
Evtl sollten wir hierim Kreuzgang drauf Verzichten andere "Kirchen" als Sekten zu bezeichnen. Auch wenn der Begriff threoretisch Korrekt sein sollte, haftet ihm ja das was Negatives an und eine niveauvolle Diskussion wird dadurch mehr als nur erschwert. Ich spreche ja auch nicht von der Papstsekte, auch wenn der Begriff durchaus richtig wäre. ;)
In orthodoxen Kreisen sagt man auch "Filioquisten"; "Papisten" ginge auch, aber da haben die Protis bereits ein Copyright drauf.. :narr:
Auch Lateiner und Römer kommen dann und wann als Bezeichnungen vor :pfeif:
Mir sind alle Bezeichnungen Recht, solange sie mein häretisches Gegenüber nicht unnötig Beleidigen. :narr:
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Tinius » Dienstag 16. Januar 2018, 17:49

Akzeptiert.

Ernsthafte Frage:

Was wollen diese "Kirchen"-Glieder denn überhaupt? Warum werden sie nicht römisch-katholisch? Ist das so schlimm oder hindert sie das nur, schnell Priester zu werden?

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Petur
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Dienstag 16. Januar 2018, 20:31

Viele von ihnen waren früher römisch-katholisch. Sie wollten aber altkatholisch (doch nicht unbedingt alt-katholisch) werden. Als Mitglieder der NKK/CKKD gehören sie zu einer seriösen, in der internationalen Ökumene anerkannten altkatholischen Kirchengemeinschaft (Union von Scranton).

Die CKKD ist im Vergleich mit der AKKD zwar konservativ. Doch das bedeutet noch gar nicht, dass ihre Mitglieder "römisch" gesinnt wären. Im Gegenteil. Sie sind wirkliche Altkatholik/inn/en.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Freitag 19. Januar 2018, 20:54

Thaddeus Peplowski, Bischof emeritus der Diözese Buffalo-Pittsburgh der PNCC (Polish National Catholic Church - USA und Kanada), ist heute, in seinem 82. Lebensjahr, verstorben.

Bischof Thaddeus hat in der Gründurg der Nordisch-Katholischen Kirche eine hervorragende Rolle gespielt und war ein wichtiger Teilnehmer des ökumenischen Dialogs zwischen der RKK und der PNCC (dessen größtes Ergebnis die begrenzte Sakramentsgemeinschaft der beiden Kirchen ist).

R.I.P.

http://www.poloniamusic.com/Bishop_Emer ... lowski.jpg

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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Sonnabend 20. Januar 2018, 15:52

Meldung zum Tode von Bischof Thaddeus

http://christ-katholisch.de/meldungen.html

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Dschungelboy » Dienstag 23. Januar 2018, 08:36

Petur hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 19:11
im Kontext der Vereinbarung zwischen der RKK und der PNCC
Welche Vereinbarung? Bisher wurde nur immer auf die Vorschrift des CIC verwiesen, der die Kommunionspendung in Notfällen regelt.

Es ist gerade zu absurd, wie die Protagonisten dieses Vereins hier eine "begrenzte Sakramentsgemeinschaft" konstruieren wollen!

Es ist mir ohnehin schleierhaft, wieso diese und viele andere Grüppchen nix mit der römischen Kirche zu tun haben wollen, dennoch aber so verpicht darauf sind, mit ihr in Sakramentsgemeinschaft zu stehen. Geht wohl doch nur um Pöstchen und Verkleidungen...

In Sachen des Landesseelsorgers habe ich bereits die Hauptgeschäftsstelle des BRK kontaktiert, bin ja mal gespannt, was da kommt...
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Dienstag 23. Januar 2018, 10:59

Dschungelboy hat geschrieben:
Dienstag 23. Januar 2018, 08:36
Petur hat geschrieben:
Freitag 12. Januar 2018, 19:11
im Kontext der Vereinbarung zwischen der RKK und der PNCC
Welche Vereinbarung? [/Quote

http://www.usccb.org/beliefs-and-teachi ... /unity.cfm

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Dschungelboy » Dienstag 23. Januar 2018, 11:19

St. Joseph hat geschrieben:
Dienstag 23. Januar 2018, 10:59
http://www.usccb.org/beliefs-and-teachi ... /unity.cfm
Was von Seiten der PNCC hochtrabend als Vereinbarung bezeichnet wird stellt lediglich klar, was der CIC eh festschreibt. Von einer "begrenzten Sakrementsgemeinschaft" zu reden ist hanebüchen!
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Dienstag 23. Januar 2018, 16:04

Werter Dschungelboy, das ist eine RK Quelle:
e che ha portato a una sia pur limitata Comunione “in sacris” tra le due Chiese
http://storico.radiovaticana.org/IT1/St ... LACCA.html

Ja, das ist eine begrenzte Sakramentsgemeinschaft...

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Dschungelboy » Dienstag 23. Januar 2018, 16:25

Petur hat geschrieben:
Dienstag 23. Januar 2018, 16:04
Ja, das ist eine begrenzte Sakramentsgemeinschaft...
Firlefanz. Die Vorschriften des CIC sind eindeutig:

Code: Alles auswählen

CIC 844, § 2. Sooft eine Notwendigkeit es erfordert oder ein wirklicher geistlicher Nutzen dazu rät und sofern die Gefahr des Irrtums oder des Indifferentismus vermieden wird, ist es Gläubigen, denen es physisch oder moralisch unmöglich ist, einen katholischen Spender aufzusuchen, erlaubt, die Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung von nichtkatholischen Spendern zu empfangen, in deren Kirche die genannten Sakramente gültig gespendet werden.
Ungeachtet der Frage, ob in eurem Verein nach römischer Ansicht die Sakramente gültig gespendet werden, bezieht sich diese Vorschrift des CIC eindeutig auf Notfälle, wie sie in Deutschland wohl kaum vorkommen werden, sprich Todesgefahr und _nur_ einer eurer "Priester" ist erreichbar und sonst gar nicht.

Wie kann man hier nur eine Sakramentsgemeinschaft konstruieren?! Vielmehr sollte man über die Frage, ob nicht "die Gefahr des Irrtums oder des Indifferntismus" gegeben ist diskutieren!
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Dienstag 23. Januar 2018, 16:45

Es geht hier um etwas Gegenseitiges. Das bedeutet also eine Sakramentsgemeinschaft. Warum stören Dich die Tatsachen?

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Dienstag 23. Januar 2018, 17:00

Dschungelboy hat geschrieben:
Dienstag 23. Januar 2018, 16:25

bezieht sich diese Vorschrift des CIC eindeutig auf Notfälle, wie sie in Deutschland wohl kaum vorkommen werden, sprich Todesgefahr und _nur_ einer eurer "Priester" ist erreichbar und sonst gar nicht.
Es gibt ein bisschen mehr mögliche Fälle. Doch in der Tat nicht viele. Deshalb "begrenzt".

Wir haben übrigens keine "Priester", nur Priester.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Tinius » Mittwoch 24. Januar 2018, 23:39

Dschungelboy hat geschrieben:
Dienstag 23. Januar 2018, 08:36

In Sachen des Landesseelsorgers habe ich bereits die Hauptgeschäftsstelle des BRK kontaktiert, bin ja mal gespannt, was da kommt...
Super !!! Das wäre doch ein prima Thema für die Presse in der Karnevalszeit. Faschingsverein mit Laienkasperledarstellern spielt Seelsorgertheater beim BRK und nutzt eine kommunale Kapelle als Bühne für Narren, weil der Hobbypriester (der Klein Klaus) im Dörfli aufgrund seiner Hauptbeschäftigung so eng vernetzt ist. :freude: :freude:

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Raphael » Donnerstag 25. Januar 2018, 07:31

Dschungelboy hat geschrieben:
Dienstag 23. Januar 2018, 08:36
In Sachen des Landesseelsorgers habe ich bereits die Hauptgeschäftsstelle des BRK kontaktiert, bin ja mal gespannt, was da kommt...
Was hat denn das Bayrische Rote Kreuz, egal ob nun Hauptgeschäftsstelle oder Nebengeschäftsstelle, damit zu tun? :narr:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Dschungelboy » Freitag 26. Januar 2018, 08:25

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 25. Januar 2018, 07:31
Was hat denn das Bayrische Rote Kreuz, egal ob nun Hauptgeschäftsstelle oder Nebengeschäftsstelle, damit zu tun? :narr:
Einfach noch mal hier nachlesen, Raphael: http://christ-katholisch.de/seelsorge.html oder den Strang etwas weiter vorne durchforsten.
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

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