Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.

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Hubertus
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Hubertus » Dienstag 26. April 2016, 18:39

Mal eine Frage zum Ministrieren:

Grundsätzlich gilt ja die Regel, daß sich der Minitrant immer auf der dem Meßbuch gegenüberliegenden Seite befindet.
Beim Stufengebet heißt das, der Meßdiener kniet links vom Priester auf der Evangelienseite.
So kenne ich das und so sieht man es ja auch auf zahlreichen Abb.en.

Beim Ansehen des Zelebrationsvideos der FSSPX ist mir allerdings aufgefallen, daß der Ministrant rechts vom Priester auf der Epistelseite kniet.
Bei der Google-Bildersuche ist mir dann aufgefallen, daß es tatsächlich beide Varianten gibt; letztere scheint in Amerika nicht ungebräuchlich zu sein (Bsp 1 - Bsp 2 - Bsp 3).


Weiß jemand, worin dieser Unterschied gründet? Fortescue?
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 26. April 2016, 19:20

Hubertus hat geschrieben:Mal eine Frage zum Ministrieren:

Grundsätzlich gilt ja die Regel, daß sich der Minitrant immer auf der dem Meßbuch gegenüberliegenden Seite befindet.
Beim Stufengebet heißt das, der Meßdiener kniet links vom Priester auf der Evangelienseite.
So kenne ich das und so sieht man es ja auch auf zahlreichen Abb.en.

Beim Ansehen des Zelebrationsvideos der FSSPX ist mir allerdings aufgefallen, daß der Ministrant rechts vom Priester auf der Epistelseite kniet.
Bei der Google-Bildersuche ist mir dann aufgefallen, daß es tatsächlich beide Varianten gibt; letztere scheint in Amerika nicht ungebräuchlich zu sein (Bsp 1 - Bsp 2 - Bsp 3).


Weiß jemand, worin dieser Unterschied gründet? Fortescue?
ganz kurz zu der Frage
1.) das video ist nicht von der FSSPx sondern von der Konkurrenz und auch weit aus besser als das Video der Piusbruderschaft(der Ministrant kniet auf der Evangelienseite beim Stufengebet ich habe es grad mit der original DVD kontrolliert :pfeif: )
2.) Es gibt keine einheitliche Regelung zum Ministrieren bei der FSSPx gibt es noch eine Weisung aus den 70ern
sich immer an die lokalen Bräuche an zu passen wann wo wie geläutet wird ect

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Hubertus » Dienstag 26. April 2016, 19:28

CIC_Fan hat geschrieben:1.) das video ist nicht von der FSSPx sondern von der Konkurrenz und auch weit aus besser als das Video der Piusbruderschaft(der Ministrant kniet auf der Evangelienseite beim Stufengebet ich habe es grad mit der original DVD kontrolliert :pfeif: )
:hae?:

Ich habe doch sowohl das Video der FSSP als auch das der FSSPX verlinkt - hast Du nicht ganz nach unten gescrollt? :pfeif:
Es ging mir um dieses Video:



Das Video wurde im St.-Thomas-Aquinas-Seminar gedreht. Und ja, auf der deutschsprachigen DVD, für die in Stuttgart (?) gedreht wurde, kniet der Ministrant auf der Evangelienseite.
CIC_Fan hat geschrieben:2.) Es gibt keine einheitliche Regelung zum Ministrieren bei der FSSPx gibt es noch eine Weisung aus den 70ern
sich immer an die lokalen Bräuche an zu passen wann wo wie geläutet wird ect
Ich hatte nicht speziell nach dem Usus der Piusbruderschaft gefragt. :neinfreu:
Daß das wohl lokale Bräuche sind, scheint offensichtlich. Die Frage war, woher rühren sie?
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 27. April 2016, 10:08

aus der Zeit vor dem 19 Jhd wo man in Rom in Sachen Liturgie es weniger genau nahm in Österreich ist das Ministrieren oft von Diözese zu Diözese verschieden ein längst verstorbener Professor zum Ministranten der bei beginn der Opferung läutete und beim omis honor et gloria
" hören sie endlich auf mit der Glocke zu spielen per omnia saecula saeculorum"

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 27. April 2016, 13:44

CIC_Fan hat geschrieben:aus der Zeit vor dem 19 Jhd wo man in Rom in Sachen Liturgie es weniger genau nahm in Österreich ist das Ministrieren oft von Diözese zu Diözese verschieden ein längst verstorbener Professor zum Ministranten der bei beginn der Opferung läutete und beim omis honor et gloria
" hören sie endlich auf mit der Glocke zu spielen per omnia saecula saeculorum"
:freude:
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von ad-fontes » Freitag 29. April 2016, 13:45

Beschließt man das ganz still gebetete Paternoster vor den Lektionen und am Schluß von L,V und Horen während des Passionstriduums mit einem Amen? Ja oder Nein? (Ich meine nein, bin mir aber nicht sicher, weil mir diesbzgl. weder eine Rubrik noch Erklärung bekannt ist, und wenn es so wäre, wäre es wohl ausdrücklich vermerkt!?)
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Lycobates » Freitag 29. April 2016, 23:48

ad-fontes hat geschrieben:Beschließt man das ganz still gebetete Paternoster vor den Lektionen und am Schluß von L,V und Horen während des Passionstriduums mit einem Amen? Ja oder Nein? (Ich meine nein, bin mir aber nicht sicher, weil mir diesbzgl. weder eine Rubrik noch Erklärung bekannt ist, und wenn es so wäre, wäre es wohl ausdrücklich vermerkt!?)
Eine Rubrik speziell zum Triduum liegt anscheinend in der Tat nicht vor.
Ich glaube, das ganz still gebetete Paternoster vor den Lektionen des Triduums hat bestimmt kein Amen, da es dies sonst, wo Et ne nos laut gebetet wird, auch nicht hat, und die Ausnahme doch wohl ausdrücklich vermerkt worden wäre.
Die wie sonst ganz still gebeteten Paternoster am Schluß der Horen allerdings glaube ich schon, parallel zu jenen am Anfang, wie es im Ordinarium ante singulas horas mit dem Amen ausgeschrieben steht. Wenn nach der Komplet sofort die Matutin gebetet wird, wird ja auch zweimal das Paternoster gebetet (mit Ave und Credo, beide auch mit Amen), einmal für den Schluß des Offiziums und einmal für den Anfang. Es wäre verwunderlich, dieses Pater einmal mit und einmal ohne Amen zu beten.
Auch Rubricae generales XXXII legen diesen Parallelismus (zw. Pater am Anfang und am Schluß der jeweiligen Horen bzw. des ganzen Offiziums) nahe.
Aber möglicherweise wissen andere mehr.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Protasius » Sonnabend 30. April 2016, 00:08

Lycobates hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:Beschließt man das ganz still gebetete Paternoster vor den Lektionen und am Schluß von L,V und Horen während des Passionstriduums mit einem Amen? Ja oder Nein? (Ich meine nein, bin mir aber nicht sicher, weil mir diesbzgl. weder eine Rubrik noch Erklärung bekannt ist, und wenn es so wäre, wäre es wohl ausdrücklich vermerkt!?)
Eine Rubrik speziell zum Triduum liegt anscheinend in der Tat nicht vor.
Ich glaube, das ganz still gebetete Paternoster vor den Lektionen des Triduums hat bestimmt kein Amen, da es dies sonst, wo Et ne nos laut gebetet wird, auch nicht hat, und die Ausnahme doch wohl ausdrücklich vermerkt worden wäre.
Die wie sonst ganz still gebeteten Paternoster am Schluß der Horen allerdings glaube ich schon, parallel zu jenen am Anfang, die im Ordinarium ad singulas horas mit dem Amen ausgeschrieben stehen. Wenn nach der Komplet sofort die Matutin gebetet wird, wird ja auch zweimal das Paternoster gebetet (mit Ave und Credo, beide auch mit Amen), einmal für den Schluß des Offiziums und einmal für den Anfang. Es wäre verwunderlich, dieses Pater einmal mit und einmal ohne Amen zu beten.
Auch Rubricae generales XXXII legen diesen Parallelismus (zw. Pater am Anfang und am Schluß der jeweiligen Horen bzw. des ganzen Offiziums) nahe.
Aber möglicherweise wissen andere mehr.
Ich würde behaupten, daß in diesem Fall das Pater noster einschließlich Amen zu beten ist. Die Fälle, in denen das Pater noster nicht mit Amen schließt, sind ja solche, in denen wenigstens Beginn und Schluß laut rezitiert oder gesungen werden. Wenn das Pater noster hingegen ganz still zu beten ist, wie am Beginn einer Hore, vor der Marianischen Antiphon, vor dem Confiteor in der Komplet, wird es mit Amen geschlossen. Das habe ich bislang im Triduum ebenso gehalten.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Juergen » Sonnabend 30. April 2016, 11:50

Protasius hat geschrieben:…Das habe ich bislang im Triduum ebenso gehalten.
Wenn es keine klare Vorgabe gibt, stellt sich die Frage, ob Du überhaupt gültig gebetet hast.
:roll:
Gruß
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von ad-fontes » Sonntag 1. Mai 2016, 23:42

Protasius hat geschrieben:
Lycobates hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:Beschließt man das ganz still gebetete Paternoster vor den Lektionen und am Schluß von L,V und Horen während des Passionstriduums mit einem Amen? Ja oder Nein? (Ich meine nein, bin mir aber nicht sicher, weil mir diesbzgl. weder eine Rubrik noch Erklärung bekannt ist, und wenn es so wäre, wäre es wohl ausdrücklich vermerkt!?)
Eine Rubrik speziell zum Triduum liegt anscheinend in der Tat nicht vor.
Ich glaube, das ganz still gebetete Paternoster vor den Lektionen des Triduums hat bestimmt kein Amen, da es dies sonst, wo Et ne nos laut gebetet wird, auch nicht hat, und die Ausnahme doch wohl ausdrücklich vermerkt worden wäre.
Die wie sonst ganz still gebeteten Paternoster am Schluß der Horen allerdings glaube ich schon, parallel zu jenen am Anfang, die im Ordinarium ad singulas horas mit dem Amen ausgeschrieben stehen. Wenn nach der Komplet sofort die Matutin gebetet wird, wird ja auch zweimal das Paternoster gebetet (mit Ave und Credo, beide auch mit Amen), einmal für den Schluß des Offiziums und einmal für den Anfang. Es wäre verwunderlich, dieses Pater einmal mit und einmal ohne Amen zu beten.
Auch Rubricae generales XXXII legen diesen Parallelismus (zw. Pater am Anfang und am Schluß der jeweiligen Horen bzw. des ganzen Offiziums) nahe.
Aber möglicherweise wissen andere mehr.
Ich würde behaupten, daß in diesem Fall das Pater noster einschließlich Amen zu beten ist. Die Fälle, in denen das Pater noster nicht mit Amen schließt, sind ja solche, in denen wenigstens Beginn und Schluß laut rezitiert oder gesungen werden. Wenn das Pater noster hingegen ganz still zu beten ist, wie am Beginn einer Hore, vor der Marianischen Antiphon, vor dem Confiteor in der Komplet, wird es mit Amen geschlossen. Das habe ich bislang im Triduum ebenso gehalten.
Ungewöhnlich, weil ja direkt eine Oration anschließend (die wie immer mit einem Amen schließt, im Leidenstriduum ebenfalls still), aber ansonsten plausibel.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Protasius » Montag 2. Mai 2016, 10:12

ad-fontes hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:
Lycobates hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:Beschließt man das ganz still gebetete Paternoster vor den Lektionen und am Schluß von L,V und Horen während des Passionstriduums mit einem Amen? Ja oder Nein? (Ich meine nein, bin mir aber nicht sicher, weil mir diesbzgl. weder eine Rubrik noch Erklärung bekannt ist, und wenn es so wäre, wäre es wohl ausdrücklich vermerkt!?)
Eine Rubrik speziell zum Triduum liegt anscheinend in der Tat nicht vor.
Ich glaube, das ganz still gebetete Paternoster vor den Lektionen des Triduums hat bestimmt kein Amen, da es dies sonst, wo Et ne nos laut gebetet wird, auch nicht hat, und die Ausnahme doch wohl ausdrücklich vermerkt worden wäre.
Die wie sonst ganz still gebeteten Paternoster am Schluß der Horen allerdings glaube ich schon, parallel zu jenen am Anfang, die im Ordinarium ad singulas horas mit dem Amen ausgeschrieben stehen. Wenn nach der Komplet sofort die Matutin gebetet wird, wird ja auch zweimal das Paternoster gebetet (mit Ave und Credo, beide auch mit Amen), einmal für den Schluß des Offiziums und einmal für den Anfang. Es wäre verwunderlich, dieses Pater einmal mit und einmal ohne Amen zu beten.
Auch Rubricae generales XXXII legen diesen Parallelismus (zw. Pater am Anfang und am Schluß der jeweiligen Horen bzw. des ganzen Offiziums) nahe.
Aber möglicherweise wissen andere mehr.
Ich würde behaupten, daß in diesem Fall das Pater noster einschließlich Amen zu beten ist. Die Fälle, in denen das Pater noster nicht mit Amen schließt, sind ja solche, in denen wenigstens Beginn und Schluß laut rezitiert oder gesungen werden. Wenn das Pater noster hingegen ganz still zu beten ist, wie am Beginn einer Hore, vor der Marianischen Antiphon, vor dem Confiteor in der Komplet, wird es mit Amen geschlossen. Das habe ich bislang im Triduum ebenso gehalten.
Ungewöhnlich, weil ja direkt eine Oration anschließend (die wie immer mit einem Amen schließt, im Leidenstriduum ebenfalls still), aber ansonsten plausibel.
In meinen älteren Rubrizistikbüchern habe ich zu dieser Frage keine genauere Aussage als "ein Pater noster" gefunden; allerdings ist die Konklusion der Tenebrae ja in der Karwochenreform Pius' XII. gleich geblieben, und ein Lehrbüchlein für das Brevier nach dem damals neuen Codex Rubricarum von 1960 (Bernhard Hausmann SJ, Learning the New Breviary) sagt explizit, daß beim Pater noster vor dem Respice quaesumus ein Amen gebetet wird.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Niels » Montag 2. Mai 2016, 10:16

Protasius hat geschrieben:und ein Lehrbüchlein für das Brevier nach dem damals neuen Codex Rubricarum von 1960 (Bernhard Hausmann SJ, Learning the New Breviary)
Danke Dir für den Link! :daumen-rauf: Kannte ich bislang nicht.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Hubertus
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Hubertus » Montag 2. Mai 2016, 17:44

Bezugnehmend auf diese Diskussion (Patrona Bavariæ):

Die Sache wird immer kurioser ... :hmm:

Offenbar wurde in Wigratzbad gestern das Formular von Patrona Bavariæ genommen:




Der Liturgiekalender - hier für das Bistum Augsburg - bestimmt aber ganz klar:
Erster Samstag im Mai (nicht am 1. Mai) MARIA SCHUTZFRAU BAYERNS Fest 1. Klasse weiß
Hier ein Scan des Missale für das Bistum Eichstätt mit bischöflicher Approbation von 1940:
S. 8* [Im pdf-Dok. S. 9] hat geschrieben:Sabbato primo mensis Maji
IN SOLEMNITATE B. M. V.
PATRONÆ BAVARIÆ
Duplex I. classis
:hmm:
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von ad-fontes » Sonnabend 7. Mai 2016, 01:59

In Kirchen, an denen an den Litaniae majores keine Prozession stattfindet, wird nach den "tridentinischen" Rubriken die Festmesse vom hl. Markus cum comm. rogationum zelebriert. Wird die Rogationsmesse auch dann dort am 25.4. in der betreffenden Festmesse kommemoriert, wenn das Markusfest verlegt wird?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 7. Mai 2016, 11:04

an sich ja

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 25. Mai 2016, 01:15

ad-fontes hat geschrieben:In Kirchen, an denen an den Litaniae majores keine Prozession stattfindet, wird nach den "tridentinischen" Rubriken die Festmesse vom hl. Markus cum comm. rogationum zelebriert. Wird die Rogationsmesse auch dann dort am 25.4. in der betreffenden Festmesse kommemoriert, wenn das Markusfest verlegt wird?
Es ist etwas spät, in doppelter Hinsicht, aber schaden wird es nicht.
Die Antwort ist ja, und zwar sub unica conclusione cum oratione diei.
S. Decr. authentica 2942 (Limburg.) vom 27.2.1847 (das ist unter Graf Mastai :breitgrins: )
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von ad-fontes » Montag 30. Mai 2016, 12:08

Lycobates hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:In Kirchen, an denen an den Litaniae majores keine Prozession stattfindet, wird nach den "tridentinischen" Rubriken die Festmesse vom hl. Markus cum comm. rogationum zelebriert. Wird die Rogationsmesse auch dann dort am 25.4. in der betreffenden Festmesse kommemoriert, wenn das Markusfest verlegt wird?
Es ist etwas spät, in doppelter Hinsicht, aber schaden wird es nicht.
Die Antwort ist ja, und zwar sub unica conclusione cum oratione diei.
S. Decr. authentica 2942 (Limburg.) vom 27.2.1847 (das ist unter Graf Mastai :breitgrins: )
Wenn das Dekret nicht noch andere Absätze enthält, bezieht sich das nach Hartmann (RR) auf Feste duplicia I. cl., deren Formular als Prozessionsmesse an den Rogationes genommen wird.

Hartmann schreibt einen Absatz weiter: "In jenen Kirchen, in welchen keine Prozession stattfindet, wird nicht das Rogationsamt, sondern die Messe de festo cum commemoratione rogationum celebriert." Gleiches gilt wohl für den großen Bittag.

Bzgl. der Kommemoration sub unica conclusione an diesem Tag gibt es ein Dekret vom 26.3.1859 (Nr. 3088/5288), wenn der 2. oder 3. Ostertag okkurriert (Missa de die als Prozessionsmesse).

Meine Frage bezieht sich hingegen auf Orte, an denen keine Prozession stattfindet und namentlich auf den Weißen Sonntag. Obgleich Dominica I. cl. sub ritu duplici, ist mir nicht klar, ob eine Sonntagsmesse als Festmesse aufzufassen ist.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Raphael » Montag 30. Mai 2016, 13:44

Vielleicht bekomme ich ja hier eine Antwort: :unbeteiligttu:
Während des Abschlußgottesdienstes des Katholikentages in Leipzig (Zelebrant: Kardinal Marx) wurde die erste Epistel von einer bekennenden Protestantin vorgelesen. Es handelte sich um Prof. Dr. Christina Aus der Au.

Ist das / war das mit den geltenden Rubriken vereinbar? :hmm:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von taddeo » Montag 30. Mai 2016, 13:52

Raphael hat geschrieben:Vielleicht bekomme ich ja hier eine Antwort: :unbeteiligttu:
Während des Abschlußgottesdienstes des Katholikentages in Leipzig (Zelebrant: Kardinal Marx) wurde die erste Epistel von einer bekennenden Protestantin vorgelesen. Es handelte sich um Prof. Dr. Christina Aus der Au.

Ist das / war das mit den geltenden Rubriken vereinbar? :hmm:
Nach dem 1970er Meßbuch dürfte das kein Problem sein, da die Lesung von jedem Laien vorgetragen werden kann. Das ist ungefähr so, wie wenn ein protestantischer Kirchenmusiker bei einer katholischen Messe orgelspielt.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Lycobates » Montag 30. Mai 2016, 15:56

ad-fontes hat geschrieben:
Lycobates hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:In Kirchen, an denen an den Litaniae majores keine Prozession stattfindet, wird nach den "tridentinischen" Rubriken die Festmesse vom hl. Markus cum comm. rogationum zelebriert. Wird die Rogationsmesse auch dann dort am 25.4. in der betreffenden Festmesse kommemoriert, wenn das Markusfest verlegt wird?
S. Decr. authentica 2942 (Limburg.) vom 27.2.1847
Das Dekret ist hier zu lesen:

http://archive.org/stream/decretaauthen ... 8/mode/2up
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Hubertus » Dienstag 8. August 2017, 10:00

Wird eigentlich diese Handhaltung während des Kreuzzeichens von irgendeinem Rubrizisten erwähnt?
(Der Zelebrant wiederholt dies auch später beim Adiutorium nostrum, ca. 1:50.)
Ich kenne nur, daß die linke Hand während des Kreuzzeichens auf der Brust ruht.



(Wer sich die Stelle mehrfach anschauen will, muß diese Kreuzgangs-Seite neu laden.)
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Marcus, der mit dem C » Dienstag 8. August 2017, 10:27

Was mich verwundert ist, daß wenn ich es richtig gesehen habe, der Zelebrant die Kniebeuge mit dem linken Knie macht.
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Hubertus » Dienstag 8. August 2017, 10:27

Marcus, der mit dem C hat geschrieben:
Dienstag 8. August 2017, 10:27
Was mich verwundert ist, daß wenn ich es richtig gesehen habe, der Zelebrant die Kniebeuge mit dem linken Knie macht.
Ja, das ist mir auch aufgefallen, aber das könnte theoretisch gesundheitliche Gründe haben.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von ad-fontes » Dienstag 15. August 2017, 16:33

Ich dachte, daß Diakon und Subdiakon (außer beim Offertorium) bei der Beräucherung des Altares das Meßgewand des Zelebranten halten, sei vorgeschrieben, habe aber auch schon gesehen, daß dies unterbleibt. Was sagen die Rubrizisten dazu?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von ad-fontes » Donnerstag 17. August 2017, 22:30

ad-fontes hat geschrieben:
Dienstag 15. August 2017, 16:33
Ich dachte, daß Diakon und Subdiakon (außer beim Offertorium) bei der Beräucherung des Altares das Meßgewand des Zelebranten halten, sei vorgeschrieben, habe aber auch schon gesehen, daß dies unterbleibt. Was sagen die Rubrizisten dazu?
Oder gibts das nur in der neuen Messe, daß der Diakon dem Zelebranten beim Beräuchern des Altares das Meßgewand über dem rechten Arm hält bzw. zuückschlägt?
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von ad-fontes » Freitag 18. August 2017, 11:08

http://acss.sspxusa.org/rubrics.aspx

In der Anlage SOLEMN HIGH MASS SERVING CHART steht zum Kyrie: "Lines up straight".

Wird das Kyrie tatsächlich nicht in der gleichen Position gesprochen wie der Introitus?
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Senensis » Dienstag 29. August 2017, 13:22

Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 8. August 2017, 10:00
Wird eigentlich diese Handhaltung während des Kreuzzeichens von irgendeinem Rubrizisten erwähnt?
(Der Zelebrant wiederholt dies auch später beim Adiutorium nostrum, ca. 1:50.)
Ich kenne nur, daß die linke Hand während des Kreuzzeichens auf der Brust ruht.



(Wer sich die Stelle mehrfach anschauen will, muß diese Kreuzgangs-Seite neu laden.)
Hm, also ich kann leider keine rubrizistische Auskunft geben; aber wie ich das Bewegungsrepertoire dieses Zelebranten kenne, könnte ich mir vorstellen, daß es sich um eine individuelle Eigenheit handelt...?

Beispielsweise war mir bei anderen Zelebranten lange nicht aufgefallen, daß der Zelebrant nach dem Ende der Lectio mit der linken Hand auf die Mensa tippt. Don R. macht die Geste so auffällig, daß ich sie seither auch bei anderen Priestern bemerke.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Lycobates » Freitag 1. September 2017, 15:34

Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 8. August 2017, 10:00
Wird eigentlich diese Handhaltung während des Kreuzzeichens von irgendeinem Rubrizisten erwähnt?
(Der Zelebrant wiederholt dies auch später beim Adiutorium nostrum, ca. 1:50.)
Ich kenne nur, daß die linke Hand während des Kreuzzeichens auf der Brust ruht.
Letzteres ist Regel.
Unter der Brust, genauer gesagt.

Ritus servandus III,5:
Cum seipsum signat, semper sinistram ponit infra pectus : in aliis benedictionibus cum est ad altare, et benedicit oblata, vel aliquid aliud, ponit eam super altare, nisi aliter notetur.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Lycobates » Freitag 1. September 2017, 15:37

Senensis hat geschrieben:
Dienstag 29. August 2017, 13:22
Beispielsweise war mir bei anderen Zelebranten lange nicht aufgefallen, daß der Zelebrant nach dem Ende der Lectio mit der linken Hand auf die Mensa tippt.
Das ist nicht vorgeschrieben, aber üblich, um notfalls dem Ministranten anzudeuten, daß die Epistel fertig ist, und er "Deo gratias" antworten muß.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von Senensis » Freitag 1. September 2017, 18:08

Ah, interessant. Dergleichen hatte ich tatsächlich vermutet.
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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von ad-fontes » Freitag 3. November 2017, 09:57

Welchen Zusatz fügt der Beichtvater hinzu, wenn er sub conditione (nach Konditionaltaufe) absolviert?

Und welchen Zusatz der Spender der Firmung in einem solchen Fall?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Detailfragen zu Kalender und Rubrizistik

Beitrag von ad-fontes » Freitag 3. November 2017, 10:05

Von den drei Messen an Allerseelen muß ein Priester nur die erste lesen, oder? Gibt es an Allerseelen Unterschiede zwischen dem Missale vor Divinu afflatu und nachher?
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