Theologie der Religionsfreiheit

Der Platz für freiere Stränge, die zumindest ansatzweise mit dem Glauben zu tun haben sollten.

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taddeo
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von taddeo » Donnerstag 13. April 2017, 13:16

overkott hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 12:14
... weshalb Eiferer Jesus später in heidnischer Tradition zu ihrem Gott erhoben. ...
Wenn dieser Satz aussagen soll, daß der Autor die wesenhafte Göttlichkeit Jesu leugnet, dann ist das eine unzweifelhafte und fundamentale Häresie, mit allen Konsequenzen für die Kirchenmitgliedschaft des Autors. (Das nur zur Dokumentation der Tatsache.)
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Raphael
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 13:21

overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:06
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:44
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:30
Haben Sie sich je über 1 und 0 Gedanken gemacht?
Haben Sie sich jemals darüber Gedanken gemacht, daß Sie mit Ihren Einlassungen hier die Schöpfung zu einer gottfreien Zone erklären? :detektiv:
Sie haben weder meine Frage beantwortet, noch meine Statements verstehen wollen.
Ihre Frage ist durch mich mehrfach (wenn auch in anderen Zusammenhängen) beantwortet worden und Ihre Statements habe ich sehr wohl verstanden! :huhu:
Wenn sie Ihre Geistesgabe der Erinnerung nutzen würden, wüßten Sie dies auch ............
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:06
Sonst hätte sie die These vom Ganzen und seinen Teilen im Lichte des hl. Paulus und seiner Predigt auf dem Areopag verstanden.
Die Rede des Hl. Paulus auf dem Areopag wurde bereits mehrfach von Ihnen in einem anti-kirchlichen Sinne verwandt! :daumen-runter:
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:06
Ihre Suggestivfrage ist nach der langen Auseinandersetzung mit ihnen eine Unverschämtheit.
Gerade wegen der schon längeren virtuellen Bekanntschaft ist mir Ihr Abgleiten in die Kirchenfeindschaft besonders aufgefallen. :hmm:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Donnerstag 13. April 2017, 14:06

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:16
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 12:14
... weshalb Eiferer Jesus später in heidnischer Tradition zu ihrem Gott erhoben. ...
Wenn dieser Satz aussagen soll, daß der Autor die wesenhafte Göttlichkeit Jesu leugnet, dann ist das eine unzweifelhafte und fundamentale Häresie, mit allen Konsequenzen für die Kirchenmitgliedschaft des Autors. (Das nur zur Dokumentation der Tatsache.)
Die Göttlichkeit der Einheit von Vater und Sohn im Geist der Nächstenliebe steht hier nicht zur Disposition. Göttlich an Jesus ist also, dass er das neue Gebot des Vaters erfüllt hat. Außer der Liebe war wesenhaft nichts göttlich an Jesus, weder sein Hunger, noch sein Durst, noch sein Schmerz, noch sonstige menschliche Eigenschaften. Ihn aus heidnischem Übereifer zu einem Gott wie Cäsar oder Klepatra zu stilisieren ist im günstigsten Fall lieb gemeinte Ketzerei.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Donnerstag 13. April 2017, 14:12

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:21
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:06
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:44
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:30
Haben Sie sich je über 1 und 0 Gedanken gemacht?
Haben Sie sich jemals darüber Gedanken gemacht, daß Sie mit Ihren Einlassungen hier die Schöpfung zu einer gottfreien Zone erklären? :detektiv:
Sie haben weder meine Frage beantwortet, noch meine Statements verstehen wollen.
Ihre Frage ist durch mich mehrfach (wenn auch in anderen Zusammenhängen) beantwortet worden und Ihre Statements habe ich sehr wohl verstanden! :huhu:
Wenn sie Ihre Geistesgabe der Erinnerung nutzen würden, wüßten Sie dies auch ............
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:06
Sonst hätte sie die These vom Ganzen und seinen Teilen im Lichte des hl. Paulus und seiner Predigt auf dem Areopag verstanden.
Die Rede des Hl. Paulus auf dem Areopag wurde bereits mehrfach von Ihnen in einem anti-kirchlichen Sinne verwandt! :daumen-runter:
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:06
Ihre Suggestivfrage ist nach der langen Auseinandersetzung mit ihnen eine Unverschämtheit.
Gerade wegen der schon längeren virtuellen Bekanntschaft ist mir Ihr Abgleiten in die Kirchenfeindschaft besonders aufgefallen. :hmm:
Sie können nicht mehr als Einzeiler. Haben noch nie begründet und gerne verdreht. Sie sind der ärgste Anhänger des amtierenden Papstes und wollen ihrem Nächsten Kirchenfeindschaft unterstellen?

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Marion » Donnerstag 13. April 2017, 14:19

overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:06
Göttlich an Jesus ist also, dass er das neue Gebot des Vaters erfüllt hat. Außer der Liebe war wesenhaft nichts göttlich an Jesus, ...
Verstehe ich dich richtig, daß du hier also die Lehre vertrittst, daß du oder sonst jemand, der das neue Gebot des Vaters erfüllt, genauso göttlich ist wie Jesus?
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Donnerstag 13. April 2017, 14:43

Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:19
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:06
Göttlich an Jesus ist also, dass er das neue Gebot des Vaters erfüllt hat. Außer der Liebe war wesenhaft nichts göttlich an Jesus, ...
Verstehe ich dich richtig, daß du hier also die Lehre vertrittst, daß du oder sonst jemand, der das neue Gebot des Vaters erfüllt, genauso göttlich ist wie Jesus?
Ja. "Wir werden die Vollendung finden und seiner Gottheit teilhaft sein." ( Vgl. Joh 17,21f. )

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Marion » Donnerstag 13. April 2017, 15:24

overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:43
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:19
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:06
Göttlich an Jesus ist also, dass er das neue Gebot des Vaters erfüllt hat. Außer der Liebe war wesenhaft nichts göttlich an Jesus, ...
Verstehe ich dich richtig, daß du hier also die Lehre vertrittst, daß du oder sonst jemand, der das neue Gebot des Vaters erfüllt, genauso göttlich ist wie Jesus?
Ja. ...
Also nicht "Gott wurde Mensch", sondern "der Mensch wird Gott" (wenn er halt das neue Gebot des Vaters erfüllt) und Christus war der erste der das geschafft hat und somit Gott wurde.

Es sieht so aus, daß diese Häresie in der Kirche des neuen Pfingsten nicht geahndet wird. Da gibt es nämlich welche in den allerhöchsten Ämtern die das ganz schamlos und öffentlich vertreten.

Aber was hat das alles eigentlich mit dem Greuel Religionsfreiheit zu tun?
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 16:11

Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 15:24
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:43
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:19
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:06
Göttlich an Jesus ist also, dass er das neue Gebot des Vaters erfüllt hat. Außer der Liebe war wesenhaft nichts göttlich an Jesus, ...
Verstehe ich dich richtig, daß du hier also die Lehre vertrittst, daß du oder sonst jemand, der das neue Gebot des Vaters erfüllt, genauso göttlich ist wie Jesus?
Ja. ...
Also nicht "Gott wurde Mensch", sondern "der Mensch wird Gott" (wenn er halt das neue Gebot des Vaters erfüllt) und Christus war der erste der das geschafft hat und somit Gott wurde.
DAS trifft ganz genau die overkott'sche Häresie, die sich bislang eher schamhaft hinter seinen wohlbekannten Wortwolken verborgen hat. :daumen-rauf:
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 15:24
Es sieht so aus, daß diese Häresie in der Kirche des neuen Pfingsten nicht geahndet wird. Da gibt es nämlich welche in den allerhöchsten Ämtern die das ganz schamlos und öffentlich vertreten.
Sie wird nicht geahndet, weil ein Herr Overkott seine privaten Ansichten haben kann, wie er es will.
Vermutlich würde er im RL diese hier geäußerte Ansicht gegenüber einem Priester nicht vertreten .......
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 15:24
Aber was hat das alles eigentlich mit dem Greuel Religionsfreiheit zu tun?
Manche Menschen - wie bspw. der Herr Overkott - geben dem Begriff »Religionsfreiheit« eine etwas verschobene Bedeutung: Während die Kirche damit ein bürgerliches Recht meint, wie es hier im Thread hinreichend erläutert worden ist, verstehen andere Menschen darunter, daß man ohne Religion ist und deshalb frei von Religion.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 16:13

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:16
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 12:14
... weshalb Eiferer Jesus später in heidnischer Tradition zu ihrem Gott erhoben. ...
Wenn dieser Satz aussagen soll, daß der Autor die wesenhafte Göttlichkeit Jesu leugnet, dann ist das eine unzweifelhafte und fundamentale Häresie, mit allen Konsequenzen für die Kirchenmitgliedschaft des Autors. (Das nur zur Dokumentation der Tatsache.)
Chapeau, taddeo! :daumen-rauf:

Dieser Hinweis trifft den Nagel auf den Kopf!

Die wortreiche Relativierung hat ja auch nicht lange auf sich warten lassen .............
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von taddeo » Donnerstag 13. April 2017, 16:20

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:13
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:16
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 12:14
... weshalb Eiferer Jesus später in heidnischer Tradition zu ihrem Gott erhoben. ...
Wenn dieser Satz aussagen soll, daß der Autor die wesenhafte Göttlichkeit Jesu leugnet, dann ist das eine unzweifelhafte und fundamentale Häresie, mit allen Konsequenzen für die Kirchenmitgliedschaft des Autors. (Das nur zur Dokumentation der Tatsache.)
Chapeau, taddeo! :daumen-rauf:

Dieser Hinweis trifft den Nagel auf den Kopf!

Die wortreiche Relativierung hat ja auch nicht lange auf sich warten lassen .............
Da ich mir bei Overkott grundsätzlich nicht sicher bin, ob er das, was er aussagt, auch tatsächlich so meint und glaubt, habe ich meine Vermutung mit "wenn" eingeleitet. Ich bin gewiß nicht die kompetente Instanz, den Eintritt einer Exkommunikation als Tatstrafe kirchenamtlich festzustellen. :D
Außerdem besteht immer noch die Möglichkeit, daß unter dem Namen Overkott eine virtuelle Sockenpuppe schreibt, die einfach mal gedankliche Testballons steigen läßt. :ikb_balloon: Ob das mit der Realität was zu tun hat, kann ich wirklich nicht beurteilen. :ikb_1eye:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 16:35

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:20
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:13
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 13:16
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 12:14
... weshalb Eiferer Jesus später in heidnischer Tradition zu ihrem Gott erhoben. ...
Wenn dieser Satz aussagen soll, daß der Autor die wesenhafte Göttlichkeit Jesu leugnet, dann ist das eine unzweifelhafte und fundamentale Häresie, mit allen Konsequenzen für die Kirchenmitgliedschaft des Autors. (Das nur zur Dokumentation der Tatsache.)
Chapeau, taddeo! :daumen-rauf:

Dieser Hinweis trifft den Nagel auf den Kopf!

Die wortreiche Relativierung hat ja auch nicht lange auf sich warten lassen .............
Da ich mir bei Overkott grundsätzlich nicht sicher bin, ob er das, was er aussagt, auch tatsächlich so meint und glaubt, habe ich meine Vermutung mit "wenn" eingeleitet. Ich bin gewiß nicht die kompetente Instanz, den Eintritt einer Exkommunikation als Tatstrafe kirchenamtlich festzustellen. :D
Meine Aufgabe wäre es auch nicht! :pfeif:

Nichtsdestoweniger ist es ein weiteres Indiz für das Umsichgreifen des Arianismus in der deutschen Kirche.
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:20
Außerdem besteht immer noch die Möglichkeit, daß unter dem Namen Overkott eine virtuelle Sockenpuppe schreibt, die einfach mal gedankliche Testballons steigen läßt. :ikb_balloon:
Er schreibt hier immerhin unter seinem Klarnamen. Da wird er - solange er vernünftig handelt - seine Worte möglichst präzise wählen.
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:20
Ob das mit der Realität was zu tun hat, kann ich wirklich nicht beurteilen. :ikb_1eye:
Sein Denken ist vielfach dokumentiert im hiesigen Forum! :pfeif:
Ob man dieses Denken so strikt von seinem Glauben trennen kann, erscheint angesichts der häufig bewußt komplizierenden Statements eher zweifelhaft.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von taddeo » Donnerstag 13. April 2017, 17:17

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:35
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:20
Ob das mit der Realität was zu tun hat, kann ich wirklich nicht beurteilen. :ikb_1eye:
Sein Denken ist vielfach dokumentiert im hiesigen Forum! :pfeif:
Ob man dieses Denken so strikt von seinem Glauben trennen kann, erscheint angesichts der häufig bewußt komplizierenden Statements eher zweifelhaft.
Darum geht's ja gerade: Ich habe meine Zweifel, ob das "Denken" des virtuellen Kreuzgang-Ovi identisch ist mit dem des realen Herrn Overkott. Es ist ja ein leichtes, im Internet eine andere Identität vorzugaukeln. :hmm:
Bei jemandem, der im real life so denkt wie der Kreuzgang-Ovi, müßte man ja schon Angst haben, daß er nicht mal allein zum Bieseln gehen kann, so weltfremd wie er ist. ;D
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Donnerstag 13. April 2017, 18:57

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 17:17
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:35
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:20
Ob das mit der Realität was zu tun hat, kann ich wirklich nicht beurteilen. :ikb_1eye:
Sein Denken ist vielfach dokumentiert im hiesigen Forum! :pfeif:
Ob man dieses Denken so strikt von seinem Glauben trennen kann, erscheint angesichts der häufig bewußt komplizierenden Statements eher zweifelhaft.
Darum geht's ja gerade: Ich habe meine Zweifel, ob das "Denken" des virtuellen Kreuzgang-Ovi identisch ist mit dem des realen Herrn Overkott. Es ist ja ein leichtes, im Internet eine andere Identität vorzugaukeln. :hmm:
Bei jemandem, der im real life so denkt wie der Kreuzgang-Ovi, müßte man ja schon Angst haben, daß er nicht mal allein zum Bieseln gehen kann, so weltfremd wie er ist. ;D
Is klar, als "christlicher" Moderator muss man sich an keine Regeln halten. Auf jeden Fall darf man ausfallend werden.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Marion » Donnerstag 13. April 2017, 21:16

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:11
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 15:24
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:43
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:19
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:06
Göttlich an Jesus ist also, dass er das neue Gebot des Vaters erfüllt hat. Außer der Liebe war wesenhaft nichts göttlich an Jesus, ...
Verstehe ich dich richtig, daß du hier also die Lehre vertrittst, daß du oder sonst jemand, der das neue Gebot des Vaters erfüllt, genauso göttlich ist wie Jesus?
Ja. ...
Also nicht "Gott wurde Mensch", sondern "der Mensch wird Gott" (wenn er halt das neue Gebot des Vaters erfüllt) und Christus war der erste der das geschafft hat und somit Gott wurde.
DAS trifft ganz genau die overkott'sche Häresie, die sich bislang eher schamhaft hinter seinen wohlbekannten Wortwolken verborgen hat. :daumen-rauf:
Das hat er wohl vom Ratzinger.
Ratzinger schreibt:
... er (Jesus) habe sich »ausgeleert«, sei, das Sein-für-sich aufgebend,in die reine Bewegung des Für eingetreten. Aber eben darin, so sagt der Text weiter, ist er der Herr des Alls, des ganzen Kosmos geworden, vor dem dieser die Proskynese, das heißt den Ritus und den Akt der Unterwerfung, vollzieht, der allein dem wirklichen König gebührt. Der freiwillig Gehorchende erscheint so als der wahrhaft Herrschende; der in die letzte Niedrigkeit des Sich-Entleerens Abgestiegene ist gerade dadurch der Herrscher der Welt.
Einführung in das Christentum - Benedikt XVI (S178) Gott ist also nicht Gott weil er Gott ist, sondern er wird es erst am Kreuz. Das ihr euch darüber nun aufregt weil Overkott das auch sagt ist schon arg merkwürdig.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 21:35

Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 21:16
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:11
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 15:24
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:43
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:19
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 14:06
Göttlich an Jesus ist also, dass er das neue Gebot des Vaters erfüllt hat. Außer der Liebe war wesenhaft nichts göttlich an Jesus, ...
Verstehe ich dich richtig, daß du hier also die Lehre vertrittst, daß du oder sonst jemand, der das neue Gebot des Vaters erfüllt, genauso göttlich ist wie Jesus?
Ja. ...
Also nicht "Gott wurde Mensch", sondern "der Mensch wird Gott" (wenn er halt das neue Gebot des Vaters erfüllt) und Christus war der erste der das geschafft hat und somit Gott wurde.
DAS trifft ganz genau die overkott'sche Häresie, die sich bislang eher schamhaft hinter seinen wohlbekannten Wortwolken verborgen hat. :daumen-rauf:
Das hat er wohl vom Ratzinger.
Erstaunlich, wie Du aus einem korrekten Gedankengang hinsichtlich der overkott'sche Häresie nun Honig für Deine anti-kirchliche Propaganda saugen willst. :irritiert:
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 21:16
Ratzinger schreibt:
... er (Jesus) habe sich »ausgeleert«, sei, das Sein-für-sich aufgebend,in die reine Bewegung des Für eingetreten. Aber eben darin, so sagt der Text weiter, ist er der Herr des Alls, des ganzen Kosmos geworden, vor dem dieser die Proskynese, das heißt den Ritus und den Akt der Unterwerfung, vollzieht, der allein dem wirklichen König gebührt. Der freiwillig Gehorchende erscheint so als der wahrhaft Herrschende; der in die letzte Niedrigkeit des Sich-Entleerens Abgestiegene ist gerade dadurch der Herrscher der Welt.
Einführung in das Christentum - Benedikt XVI (S178) Gott ist also nicht Gott weil er Gott ist, sondern er wird es erst am Kreuz. Das ihr euch darüber nun aufregt weil Overkott das auch sagt ist schon arg merkwürdig.
Vermutlich hast du das, was der emeritierte Papst dort formuliert, nicht so ganz verstanden! :hmm:

Die Kirche lehrt, daß Jesus Christus der eingeborene Sohn Gottes war, ist und bleibt, während die Menschen erst durch die Taufe zu Kindern Gottes werden. Die Taufe macht allerdings Niemanden zu dem einzigen Sohn Gottes, der die Welt von der Schuld der Sünde erlöste.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Marion » Donnerstag 13. April 2017, 21:59

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 21:35
Vermutlich hast du das, was der emeritierte Papst dort formuliert, nicht so ganz verstanden! :hmm:
Ovi und ich verstehen Ratzinger sehr gut.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 22:59

Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 21:59
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 21:35
Vermutlich hast du das, was der emeritierte Papst dort formuliert, nicht so ganz verstanden! :hmm:
Ovi und ich verstehen Ratzinger sehr gut.
Nö, offenbar nicht! :pfeif:

Insbesondere ist verwunderlich, daß Du meinst, ein Urteil über das Verständnis des Herren Overkott von Kardinal Ratzinger's theologischen Ansichten fällen zu können. :hmm:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von taddeo » Donnerstag 13. April 2017, 23:37

Marion hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 21:59
Ovi und ich verstehen Ratzinger sehr gut.
Das halte ich für ein unbewiesenes Gerücht. Bzw. für deine übliche Böswilligkeit in der Interpretation theologischer Aussagen.
Du unterschlägst bei deinem Zitat wieder einmal den Kontext, daß nämlich Ratzinger hier ausdrücklich auf den Philipperhymnus rekurriert, wo es heißt "Er war wie Gott, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein ...". Es ist nicht Ratzingers Erfindung, was er hier schreibt, sondern die Theologie des Philipperhymnus, die er erklärt.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Sonntag 16. April 2017, 10:53

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 23:37
Das halte ich für ein unbewiesenes Gerücht. Bzw. für deine übliche Böswilligkeit in der Interpretation theologischer Aussagen.
Du unterschlägst bei deinem Zitat wieder einmal den Kontext, daß nämlich Ratzinger hier ausdrücklich auf den Philipperhymnus rekurriert, wo es heißt "Er war wie Gott, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein ...". Es ist nicht Ratzingers Erfindung, was er hier schreibt, sondern die Theologie des Philipperhymnus, die er erklärt.
Der hl. Paulus hat eben mit den Lachenden gelacht und den Weinenden geweint.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonntag 16. April 2017, 12:56

overkott hat geschrieben:
Sonntag 16. April 2017, 10:53
Der hl. Paulus hat eben mit den Lachenden gelacht und den Weinenden geweint.
Den Hl. Paulus auf diese beiden Handlungen zu reduzieren heißt, ihn (völlig) falsch zu verstehen! :roll:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonntag 16. April 2017, 15:47

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 17:17
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:35
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:20
Ob das mit der Realität was zu tun hat, kann ich wirklich nicht beurteilen. :ikb_1eye:
Sein Denken ist vielfach dokumentiert im hiesigen Forum! :pfeif:
Ob man dieses Denken so strikt von seinem Glauben trennen kann, erscheint angesichts der häufig bewußt komplizierenden Statements eher zweifelhaft.
Darum geht's ja gerade: Ich habe meine Zweifel, ob das "Denken" des virtuellen Kreuzgang-Ovi identisch ist mit dem des realen Herrn Overkott. Es ist ja ein leichtes, im Internet eine andere Identität vorzugaukeln. :hmm:
Bei jemandem, der im real life so denkt wie der Kreuzgang-Ovi, müßte man ja schon Angst haben, daß er nicht mal allein zum Bieseln gehen kann, so weltfremd wie er ist. ;D
Weltfremdheit ist aus meiner Sicht kein Vorwurf, dem man dem Herrn Overkott machen könnte. :hmm:
Eher käme da schon eine übermäßige Weltnähe in Frage. :pfeif:

Die Verwirrtheit des Delinquenten, die vermutlich zu Deinem Vorwurf geführt hat, ist eine Folge dieser übermäßigen Weltnähe. Die "Weisheit der Welt" soll dabei - ganz konsequent im Gefolge der Aufklärung des 18. Jahrhunderts - über dem stehen, was die Kirche lehrt. Man sollte nicht vergessen, daß insbesondere der Vorwurf, die Kirche würde die Menschen hinter das Licht führen, ein Kind dieser geistesgeschichtlichen Episode ist. Diese kritische Vorentscheidung des Delinquenten hat also dort ihre Ursache und führt dann zu der Häresie, ein Mensch könne Gott werden.

(Wenn man die Dinge in etwas größerem Rahmen betrachtet, ist diese kritische Grundströmung in weiten Teilen der Bevölkerung schon seit der Reformation zu finden. :auweia: )

Spöttelnd könnte man jetzt natürlich anmerken, daß die Selbstvergötzung auch eine Form der Religionsfreiheit sei und insofern durch die Thematik des Threads abgedeckt ist, aber wir wollen es mit der Osterfreude natürlich auch nicht übertreiben. :emil:

Besser erscheint es mir da dann doch, auf die Lehre der Kirche hinzuweisen, daß der Christ vor der (Lebens-)Aufgabe der Christusverähnlichung steht. Sozusagen ein Programm, was in der Gottesebenbildlichkeit des Menschen angelegt ist und für das Christus das leuchtenden Vorbild ist.
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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overkott
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Dienstag 18. April 2017, 09:41

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 16. April 2017, 15:47
Weltfremdheit ist aus meiner Sicht kein Vorwurf, dem man dem Herrn Overkott machen könnte. :hmm:
Eher käme da schon eine übermäßige Weltnähe in Frage. :pfeif:

Die Verwirrtheit des Delinquenten, die vermutlich zu Deinem Vorwurf geführt hat, ist eine Folge dieser übermäßigen Weltnähe. Die "Weisheit der Welt" soll dabei - ganz konsequent im Gefolge der Aufklärung des 18. Jahrhunderts - über dem stehen, was die Kirche lehrt. Man sollte nicht vergessen, daß insbesondere der Vorwurf, die Kirche würde die Menschen hinter das Licht führen, ein Kind dieser geistesgeschichtlichen Episode ist. Diese kritische Vorentscheidung des Delinquenten hat also dort ihre Ursache und führt dann zu der Häresie, ein Mensch könne Gott werden.

(Wenn man die Dinge in etwas größerem Rahmen betrachtet, ist diese kritische Grundströmung in weiten Teilen der Bevölkerung schon seit der Reformation zu finden. :auweia: )

Spöttelnd könnte man jetzt natürlich anmerken, daß die Selbstvergötzung auch eine Form der Religionsfreiheit sei und insofern durch die Thematik des Threads abgedeckt ist, aber wir wollen es mit der Osterfreude natürlich auch nicht übertreiben. :emil:

Besser erscheint es mir da dann doch, auf die Lehre der Kirche hinzuweisen, daß der Christ vor der (Lebens-)Aufgabe der Christusverähnlichung steht. Sozusagen ein Programm, was in der Gottesebenbildlichkeit des Menschen angelegt ist und für das Christus das leuchtenden Vorbild ist.
Taddeo hat sich unchristlich verhalten. Man kann mit dem Philipperbrief Jesus weder Weltfremdheit, noch übermäßige Weltnähe vorwerfen. Die Aufklärung hat theologisch und moraltheologisch dort recht, wo sie Jesu Logik der Nächstenliebe entspricht. Es gab Päpste, die Menschen nicht nur hinters Licht geführt haben. Missbrauch gab es nicht nur in der fernen Vergangenheit. Die Selbstvergötzung findet ihre Grenze in den Rechten der Nächsten. Ihr Spott über Ostern spricht für sich.

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Raphael
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Dienstag 18. April 2017, 11:24

overkott hat geschrieben:
Dienstag 18. April 2017, 09:41
Die Selbstvergötzung findet ihre Grenze in den Rechten der Nächsten.
Bei Ihnen findet die Selbstvergötzung offenbar ihr Grenze in der Selbstapotheose! :roll:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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