Theologie der Religionsfreiheit

Der Platz für freiere Stränge, die zumindest ansatzweise mit dem Glauben zu tun haben sollten.

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Marion
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Marion » Donnerstag 6. April 2017, 19:42

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 18:26
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 17:25
Wenn du nun tatsächlich diesen Römern helfen würdest, daß sie feste auf den Herrn spucken können, dann erkenne ich weder Liebe zu den Römern noch zum Höchsten.
Inwieweit wird denn den unwissenden römischen Soldaten geholfen, wenn man ihnen unterstellt, sie hätten Jesus als Gott (oder als den Sohn Gottes) erkennen können? :hmm:
Du lenkst vom Thema ab. Weder habe ich von Sünde, noch von Blasphemie, noch von Schuld gesprochen. Auch nicht davon, wie den römischen Soldaten geholfen sei. Du aber tust so, als müsse man nun unbedingt die Soldaten auf Gott spucken lassen. Wieso das denn? Spinnst du? Bist du eigentlich völlig durchgeknallt?

Aber natürlich war den Römern geholfen, die ihre Schuld erkannten, denen klar wurde, was sie nun wirklich getan haben und bereuten! Bereuten, daß sie auf den Höchsten, auf den Liebenswürdigsten, auf ihren Erlöser gespuckt haben. Das haben sie getan und wissen es auch im Gegensatz zu dir, der meint sie hätten es gar nicht getan, obwohl es so berichtet ist. Die sich dann taufen ließen und im Stande der Gnade gestorben sind. Die sind nun nämlich im Himmel. Aber darum geht es doch gar nicht?!
Die Römer im Himmel (und davon gibt es ein paar!) würden dir wohl richtig eine auf die Nase geben, wenn du meinst sie hätten ein Recht darauf gehabt, daß ihnen niemand verbietet Gott anzuspucken. Einer der so etwas vertritt ist ein oberfieser Feind, das ist kein Freund.
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Lycobates
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 6. April 2017, 21:01

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 18:26
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 17:25
Wenn du nun tatsächlich diesen Römern helfen würdest, daß sie feste auf den Herrn spucken können, dann erkenne ich weder Liebe zu den Römern noch zum Höchsten.
Inwieweit wird denn den unwissenden römischen Soldaten geholfen, wenn man ihnen unterstellt, sie hätten Jesus als Gott (oder als den Sohn Gottes) erkennen können? :hmm:
Haben sie.
Mt. 27,54.
https://www.youtube.com/watch?v=deEK3deSURg

Geholfen hat ihnen nur die (späte) Reue, im Gegensatz zu den Juden, sofern diese nicht (auch) bereut haben.
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umusungu
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von umusungu » Donnerstag 6. April 2017, 21:08

Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 19:42
Die Römer im Himmel (und davon gibt es ein paar!)
warst Du dort?]/quote] würden dir wohl richtig eine auf die Nase geben, wenn du meinst sie hätten ein Recht darauf gehabt, daß ihnen niemand verbietet Gott anzuspucken. Einer der so etwas vertritt ist ein oberfieser Feind, das ist kein Freund.
Auf welchem Irr-Weg bist du denn jetzt?
Die Folterung dieses Gefangenen hat nichts, aber auch garnichts mit Religionsfreiheit zu tun.
Wie kann jemand aus einem nachösterlichen Bekenntnis eine vorösterliche Blasphemie herausdestillieren?
Ich denke,e s ist jetzt gut!!!!!

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Raphael
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 6. April 2017, 22:00

Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 19:42
Du lenkst vom Thema ab.
Nein, ganz und gar nicht! 8)
Du hattest anfangs von Verspottung und Beleidigung geschrieben.

Es ist überhaupt nicht einsehbar, warum Du darauf beharrst, die unwissenden römischen Soldaten hätten Gott beleidigen und verspotten wollen als sie Jesus Christus in grausamer Weise quälten.
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 19:42
Weder habe ich von Sünde, noch von Blasphemie, noch von Schuld gesprochen. Auch nicht davon, wie den römischen Soldaten geholfen sei. Du aber tust so, als müsse man nun unbedingt die Soldaten auf Gott spucken lassen.
Das ist doch Unsinn. Es war doch dargelegt worden, daß die römischen Soldaten Unwissende waren. Gegenteiliges ist nicht bekannt, nicht in der Hl. Schrift niedergelegt oder in sonstigen historischen Quellen zu finden.
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 19:42
Wieso das denn? Spinnst du? Bist du eigentlich völlig durchgeknallt?
Wieso fällt Dir ein Zacken aus der Krone, wenn man von dir erwartet, daß Du vernünftig argumentierst? :detektiv:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Marion » Donnerstag 6. April 2017, 22:02

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 21:08
Die Folterung dieses Gefangenen hat nichts, aber auch garnichts mit Religionsfreiheit zu tun.
Doch, ich denke das hängt schon irgendwie zusammen.

Sie haben ihm damals eine Dornenkrone aufgesetzt und ihn als König der Juden verlacht. Die Juden wollten ihn nicht als ihren König.
Pius XI hat dann fast 2000 Jahre das Christkönigfest eingeführt um den ganzen Menschenrechtsfreiheitskrams also vor allem die Religionsfreiheitspest zu bekämpfen. Er will, daß Christus herrscht, als König, daß er als König angenommen wird in den Völkern. Die Menschrechtsfreiheitskramskämpfer haben keine Lust darauf, daß Christus herrscht (wie die Juden damals). Daß sich der Staat der Kirche unterordnet, so wie das eine zeitlang sehr gut funktioniert hat. Sie wollen ihn nicht mehr. Schau dir an was sie mit der Liturgie des Christkönigfestes veranstaltet haben (Beitrag von Lycobates). Nehmen ihm z.B. einfach den Zepter weg. Er soll sich gefälligst nicht in irdische Angelegenheiten mischen. Es reicht wenn er da nach dem Tod rumherrscht. Das ist eine Verhöhnung, das ist wie anspucken. Sie wollen ihn nicht als wahren König haben. Genauso wie die Juden damals. Und wenn man sich die Scene anschaut, mit der Dornenkronenkrönung, passiert heute eben wieder genau das selbe wie damals. Der Erlöser wird verhöhnt bis zum geht nicht mehr, daß man nur noch weinen kann und zwar mit Hilfe dieser irrsinnigen von mehreren Päpsten verurteilten und der nun hochgelobten Religionsfreiheitsgeschichte.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Marion » Donnerstag 6. April 2017, 22:08

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 22:00
Es ist überhaupt nicht einsehbar, warum Du darauf beharrst, die unwissenden römischen Soldaten hätten Gott beleidigen und verspotten wollen als sie Jesus Christus in grausamer Weise quälten.
Das wollen hast du hier hineingedichtet, lieber Raphael. Das kommt von dir, nicht von mir. Solche dummen Spielchen nerven.
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 16:28
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 16:19
Ob jemand den Höchsten verspotten will oder nicht hat nichts damit zu tun ob er Ihn verspottet.
Aber natürlich hat das etwas damit zu tun! :vogel:
Aber vergiß es, es hat wohl tatsächlich keinen Sinn mit dir vernünftig zu reden. Schade!
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von umusungu » Donnerstag 6. April 2017, 22:15

Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 22:02

Pius XI hat dann fast 2000 Jahre das Christkönigfest eingeführt um den ganzen Menschenrechtsfreiheitskrams also vor allem die Religionsfreiheitspest zu bekämpfen. Er will, daß Christus herrscht, als König, daß er als König angenommen wird in den Völkern. Die Menschrechtsfreiheitskramskämpfer haben keine Lust darauf, daß Christus herrscht (wie die Juden damals). Daß sich der Staat der Kirche unterordnet, so wie das eine zeitlang sehr gut funktioniert hat.
Du bist ein unbelehrbarer Anti-Krams-Kämpfer.
Ich werde mit Dir nicht mehr diskutieren - es lohnt nicht - es geht einfach nicht.

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Raphael
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 6. April 2017, 22:42

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 21:01
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 18:26
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 17:25
Wenn du nun tatsächlich diesen Römern helfen würdest, daß sie feste auf den Herrn spucken können, dann erkenne ich weder Liebe zu den Römern noch zum Höchsten.
Inwieweit wird denn den unwissenden römischen Soldaten geholfen, wenn man ihnen unterstellt, sie hätten Jesus als Gott (oder als den Sohn Gottes) erkennen können? :hmm:
Haben sie.
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Geholfen hat ihnen nur die (späte) Reue, im Gegensatz zu den Juden, sofern diese nicht (auch) bereut haben.
Ebend, wenn sie denn bereut haben, was sie IHM angetan hatten! :ja:

Zur Zeit der grausamen Quälerei, die sie Jesus Christus zukommen ließen, waren sie jedoch unwissend hinsichtlich des Gottseins von Jesus Christus; mithin können sie logischerweise auch keine Blasphemie begangen haben.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 6. April 2017, 22:52

Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 22:08
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 22:00
Es ist überhaupt nicht einsehbar, warum Du darauf beharrst, die unwissenden römischen Soldaten hätten Gott beleidigen und verspotten wollen als sie Jesus Christus in grausamer Weise quälten.
Das wollen hast du hier hineingedichtet, lieber Raphael. Das kommt von dir, nicht von mir. Solche dummen Spielchen nerven.
Das Wollen habe ich nicht hinzugedichtet, sondern es ist halt erforderlich, für die Taten, die Du ihnen vorgeworfen hattest.
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 22:08
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 16:28
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 16:19
Ob jemand den Höchsten verspotten will oder nicht hat nichts damit zu tun ob er Ihn verspottet.
Aber natürlich hat das etwas damit zu tun! :vogel:
Aber vergiß es, es hat wohl tatsächlich keinen Sinn mit dir vernünftig zu reden. Schade!
Deine Strategie ist doch allzu durchsichtig:
Nachdem sempre damit gescheitert ist, die Lehre der FKK als die Lehre der Kirche auszugeben, versuchst Du jetzt - quasi durch die Hintertür - einen anderen Weg, die Religionsfreiheit als bürgerliches Recht unmöglich zu machen. Durch das Christkönigsfest und den damit liturgisch verbundenen Litaneien und Hymnen soll ein Widerspruch zu der Religionsfreiheit als bürgerliches Recht nachgewiesen werden. Du willst dem gemeinen Foranten klar machen, entweder Christkönigsfest oder Religionsfreiheit als bürgerliches Recht. Beides zusammen geht - zumindest nach Deiner Meinung - nicht.

Aber Du irrst, denn beides zusammen geht sehr wohl, wie man empirisch sehr leicht feststellen kann ...............
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 6. April 2017, 22:55

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 22:42
Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 21:01
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 18:26
Marion hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 17:25
Wenn du nun tatsächlich diesen Römern helfen würdest, daß sie feste auf den Herrn spucken können, dann erkenne ich weder Liebe zu den Römern noch zum Höchsten.
Inwieweit wird denn den unwissenden römischen Soldaten geholfen, wenn man ihnen unterstellt, sie hätten Jesus als Gott (oder als den Sohn Gottes) erkennen können? :hmm:
Haben sie.
Mt. 27,54.
https://www.youtube.com/watch?v=deEK3deSURg

Geholfen hat ihnen nur die (späte) Reue, im Gegensatz zu den Juden, sofern diese nicht (auch) bereut haben.
Ebend, wenn sie denn bereut haben, was sie IHM angetan hatten! :ja:

Zur Zeit der grausamen Quälerei, die sie Jesus Christus zukommen ließen, waren sie jedoch unwissend hinsichtlich des Gottseins von Jesus Christus; mithin können sie logischerweise auch keine Blasphemie begangen haben.
Objektiv schon.
Das ist aber gar nicht die hier geführte Diskussion.

Worum es Marion geht (und allen, die in dieser Beziehung katholisch denken), ist, daß ihresgleichen, überhaupt, aber namentlich in einem christlichen Staat, nicht das angebliche bürgerliche Recht eingeräumt werden kann und darf, diese ihre Sünde in der Öffentlichkeit ungestört zu wiederholen (ob wissend oder unwissend über ihre Sündhaftigkeit, ist ganz egal), schon gar nicht, daß ihnen eingeredet wird, dieses ihre bürgerliche Recht begründe sich in dem (gottgegebenem) Naturrecht und ließe sich aus dem geoffenbarten Wort Gottes erkennen !
"Wahnsinn" (deliramentum) wurde dies von Papst Gregor XVI. genannt und selbstverständlich ganz richtig.
Papst Pius IX. hat es dann für Schwerhörige lehramtlich endgültig verurteilt.
Und damit acta est fabula.
:huhu:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 6. April 2017, 23:37

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 22:55
Worum es Marion geht (und allen, die in dieser Beziehung katholisch denken), ist, daß ihresgleichen, überhaupt, aber namentlich in einem christlichen Staat, nicht das angebliche bürgerliche Recht eingeräumt werden kann und darf, diese ihre Sünde in der Öffentlichkeit ungestört zu wiederholen (ob wissend oder unwissend über ihre Sündhaftigkeit, ist ganz egal), schon gar nicht, daß ihnen eingeredet wird, dieses ihre bürgerliche Recht begründe sich in dem (gottgegebenem) Naturrecht und ließe sich aus dem geoffenbarten Wort Gottes erkennen !
"Wahnsinn" (deliramentum) wurde dies von Papst Gregor XVI. genannt und selbstverständlich ganz richtig.
Papst Pius IX. hat es dann für Schwerhörige lehramtlich endgültig verurteilt.
Und damit acta est fabula.
:huhu:
Das ist Eure irrige Sedi-Ansicht, nicht aber die Lehre der Kirche! 8)

Nach der Lehre der una sancta catholica et apostolica geht ein bürgerliches Recht auf Religionsfreiheit durchaus konform mit dem katholischen Glauben. :doktor:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von DarPius » Freitag 7. April 2017, 00:03

Gott sei dank haben sich die Spanier geirrt, ansonsten würde die EU heute Stein-Pyramiden subventionieren...
wikipedia hat geschrieben: Die Azteken sind berüchtigt für ihre religiös motivierten Menschenopfer, die sie in großer Zahl ausführten. Dazu wurden gefangene Krieger, Sklaven, aber auch Kinder verwendet. Manchmal opferten sich auch aztekische Krieger selbst freiwillig, was als große Ehre angesehen wurde. Ein Verfahren der Opferung bestand darin, die Menschen einzeln auf der Spitze der Pyramiden auf einem Opferstein an ihren Armen und Beinen festzuhalten und ihnen mit einem Steinmesser das Herz herauszuschneiden. Der Priester bespritzte sich selber und die Götterstatuen mit dem frischen Menschenblut.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Freitag 7. April 2017, 02:53

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 23:37
Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 22:55
Worum es Marion geht (und allen, die in dieser Beziehung katholisch denken), ist, daß ihresgleichen, überhaupt, aber namentlich in einem christlichen Staat, nicht das angebliche bürgerliche Recht eingeräumt werden kann und darf, diese ihre Sünde in der Öffentlichkeit ungestört zu wiederholen (ob wissend oder unwissend über ihre Sündhaftigkeit, ist ganz egal), schon gar nicht, daß ihnen eingeredet wird, dieses ihre bürgerliche Recht begründe sich in dem (gottgegebenem) Naturrecht und ließe sich aus dem geoffenbarten Wort Gottes erkennen !
"Wahnsinn" (deliramentum) wurde dies von Papst Gregor XVI. genannt und selbstverständlich ganz richtig.
Papst Pius IX. hat es dann für Schwerhörige lehramtlich endgültig verurteilt.
Und damit acta est fabula.
:huhu:
Das ist Eure irrige Sedi-Ansicht, nicht aber die Lehre der Kirche! 8)

Nach der Lehre der una sancta catholica et apostolica geht ein bürgerliches Recht auf Religionsfreiheit durchaus konform mit dem katholischen Glauben. :doktor:
Raphael, dafür, dass Du kein Sedi sondern bloß ein Pleni bist, zeigst Du ein erstaunliches Verständnis für die Dinge. Ein bürgerliches Recht auf Religionsfreiheit kann je nach Umständen tatsächlich vorübergehend erlaubt und hilfreich sein, bloß ein natürliches Recht auf Religionsfreiheit, wie von DH, KKK, BXVI und überhaupt der Kirche des neuen Pfingsten der kunterbunten 1960er verkündet, ist vernunftwidrig und auch unfehlbar, ex cathedra als Wahnsinn verurteilt. Ich verleihe Dir hiermit den Titel Sedi honoris causa :doktor: für besonderes Engagement gegen DH, KKK, BXVI und überhaupt gegen die Kirche des neuen Pfingsten der cannabisierten 1960er, die ein natürliches Recht auf Religionsfreiheit verkündet.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Freitag 7. April 2017, 06:04

Sempre hat geschrieben:
Freitag 7. April 2017, 02:53
Raphael, dafür, dass Du kein Sedi sondern bloß ein Pleni bist, zeigst Du ein erstaunliches Verständnis für die Dinge. .............
Und wieder irrst Du, werter sempre, denn ich bin kein Pleni! 8)

Für Jemanden der meint, die wahre Lehre zu vertreten, irrst Du auffallend häufig! :pfeif:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Freitag 7. April 2017, 16:34

DarPius hat geschrieben:
Freitag 7. April 2017, 00:03
Gott sei dank haben sich die Spanier geirrt, ansonsten würde die EU heute Stein-Pyramiden subventionieren...
..........
Was Du nicht so alles zu wissen meinst! :D :D :D
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von DarPius » Freitag 7. April 2017, 16:44

Es gibt ein schönes Sprichwort: Der lacht am besten, wer zuletzt lacht.
:ja:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Freitag 7. April 2017, 18:59

DarPius hat geschrieben:
Freitag 7. April 2017, 16:44
Es gibt ein schönes Sprichwort: Der lacht am besten, wer zuletzt lacht.
:ja:
Deine hier veröffentlichten Gewaltphantasien können niemanden zum Lachen bringen! :daumen-runter:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonnabend 8. April 2017, 16:26

Was macht man eigentlich, wenn sich die Regierung bei dem, was sie für die wahre Religion hält, irrt?

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 8. April 2017, 17:17

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonnabend 8. April 2017, 16:26
Was macht man eigentlich, wenn sich die Regierung bei dem, was sie für die wahre Religion hält, irrt?
Immer bei der wahren Religion bleiben! :ja:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Sonntag 9. April 2017, 19:18

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 8. April 2017, 17:17
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonnabend 8. April 2017, 16:26
Was macht man eigentlich, wenn sich die Regierung bei dem, was sie für die wahre Religion hält, irrt?
Immer bei der wahren Religion bleiben! :ja:
Also, bekehren sie sich, Raphael.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonntag 9. April 2017, 19:35

overkott hat geschrieben:
Sonntag 9. April 2017, 19:18
Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 8. April 2017, 17:17
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonnabend 8. April 2017, 16:26
Was macht man eigentlich, wenn sich die Regierung bei dem, was sie für die wahre Religion hält, irrt?
Immer bei der wahren Religion bleiben! :ja:
Also, bekehren sie sich, Raphael.
Erst Sie, Herr Overkott, Ladies first! 8)
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Montag 10. April 2017, 10:22

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 9. April 2017, 19:35
overkott hat geschrieben:
Sonntag 9. April 2017, 19:18
Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 8. April 2017, 17:17
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonnabend 8. April 2017, 16:26
Was macht man eigentlich, wenn sich die Regierung bei dem, was sie für die wahre Religion hält, irrt?
Immer bei der wahren Religion bleiben! :ja:
Also, bekehren sie sich, Raphael.
Erst Sie, Herr Overkott, Ladies first! 8)
Projizieren Sie nicht.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Montag 10. April 2017, 17:18

overkott hat geschrieben:
Montag 10. April 2017, 10:22
Projizieren Sie nicht.
Datt iss keene Projektion, sondern modernistischer Mainstream in der gegenderten Variante! 8)
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Montag 10. April 2017, 17:29

Raphael hat geschrieben:
Montag 10. April 2017, 17:18
overkott hat geschrieben:
Montag 10. April 2017, 10:22
Projizieren Sie nicht.
Datt iss keene Projektion, sondern modernistischer Mainstream in der gegenderten Variante! 8)
Ach, so sind Sie drauf.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Montag 10. April 2017, 19:11

overkott hat geschrieben:
Montag 10. April 2017, 17:29
Raphael hat geschrieben:
Montag 10. April 2017, 17:18
overkott hat geschrieben:
Montag 10. April 2017, 10:22
Projizieren Sie nicht.
Datt iss keene Projektion, sondern modernistischer Mainstream in der gegenderten Variante! 8)
Ach, so sind Sie drauf.
Als Modernist werden Sie sich doch mit dem Gender-Mainstreaming bestens auskennen! :pfeif:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Mittwoch 12. April 2017, 12:14

Karfreitag ist der Tag der Religionsfreiheit. Ein Sohn des Vaters im Himmel wird hingerichtet für sein traditionelles Glaubensbekenntnis im Licht des Liedes des Mose ( Deuteronomium 32 ). Der verdrehte Vorwurf lautete, ein Gläubiger der sich mit dem himmlischen Vater identifiziere, mache sich Gott gleich - weshalb Eiferer Jesus später in heidnischer Tradition zu ihrem Gott erhoben. Karfreitag wäre jedoch nicht der Tag der Religionsfreiheit, wenn der Hingerichtete anderen ihren Glauben abgesprochen hätte. Den Samaritern gegenüber war er ja offen. Gleichwohl ist er wie Propheten vor ihm mit seiner eigenen Glaubensgemeinschaft in einen scheinbar unüberwindlichen Konflikt geraten. Wie König David auf einem Esel in Jerusalem einzureiten und von seinen Anhängern wie dieser Herrscher empfangen worden zu sein, musste von den aktuellen Machthabern, nicht zuletzt von den römischen Besatzern als Vorbote einer Unruhe über die Feiertage verstanden werden. Man kann über die Inschrift über dem Kreuz diskutieren, ob sie Ausdruck religiöser oder politischer Unterdrückung sein sollte. Dem amtierenden jüdischen Lokalherrscher dürfte sie nicht geschmeichelt haben, sondern eher eine Warnung gewesen sein. Dass der besetzte Staat sich tatsächlich von römischer Besatzung befreien wollte, zeigte er im späteren Aufstand. Im Judentum selbst ging es bei der Hinrichtung am Kreuz jedoch um die Frage nach der Religionsfreiheit.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 07:11

overkott hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 12:14
Karfreitag ist der Tag der Religionsfreiheit.
............
So interpretieren Nihilisten den Karfreitag! :/
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Donnerstag 13. April 2017, 07:29

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 07:11
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 12:14
Karfreitag ist der Tag der Religionsfreiheit.
............
So interpretieren Nihilisten den Karfreitag! :/
Na, die hoffentlich auch.

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Raphael
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 07:46

overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 07:29
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 07:11
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 12:14
Karfreitag ist der Tag der Religionsfreiheit.
............
So interpretieren Nihilisten den Karfreitag! :/
Na, die hoffentlich auch.
Oha, Sie plädieren also für die nihilistisch-katholische Kirche? :hmm:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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overkott
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Donnerstag 13. April 2017, 08:30

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 07:46
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 07:29
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 07:11
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 12:14
Karfreitag ist der Tag der Religionsfreiheit.
............
So interpretieren Nihilisten den Karfreitag! :/
Na, die hoffentlich auch.
Oha, Sie plädieren also für die nihilistisch-katholische Kirche? :hmm:
Haben Sie sich je über 1 und 0 Gedanken gemacht?

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Raphael
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 08:44

overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:30
Haben Sie sich je über 1 und 0 Gedanken gemacht?
Haben Sie sich jemals darüber Gedanken gemacht, daß Sie mit Ihren Einlassungen hier die Schöpfung zu einer gottfreien Zone erklären? :detektiv:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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overkott
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von overkott » Donnerstag 13. April 2017, 13:06

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:44
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:30
Haben Sie sich je über 1 und 0 Gedanken gemacht?
Haben Sie sich jemals darüber Gedanken gemacht, daß Sie mit Ihren Einlassungen hier die Schöpfung zu einer gottfreien Zone erklären? :detektiv:
Sie haben weder meine Frage beantwortet, noch meine Statements verstehen wollen. Sonst hätte sie die These vom Ganzen und seinen Teilen im Lichte des hl. Paulus und seiner Predigt auf dem Areopag verstanden. Ihre Suggestivfrage ist nach der langen Auseinandersetzung mit ihnen eine Unverschämtheit.

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