Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar? [1]

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Moderator: Hubertus

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Yeti
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Re: Kämpft um ihre Seelen, Katholiken gegen AfD und Pegida

Beitrag von Yeti » Donnerstag 25. Februar 2016, 20:53

Tinius hat geschrieben:Alexander Görlach zur unchristlichen Botschaft von AfD und Pegida:

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 77572.html
Wenn "Der Spiegel" Christen mobilisieren will, ist man gut beraten, genau das Gegenteil dessen zu tun, was er gern hätte.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Yeti » Donnerstag 25. Februar 2016, 21:05

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Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 25. Februar 2016, 21:09

Mauritius hat geschrieben: In nächster Zeit werden die Themen RENTE und Erhalt des Sozialstaat massiv von der AfD thematisiert!
Nach den LT-Wahlen sieht die finanzielle Situation der Partei besser aus. Man wird in die Fläche gehen und sich der Sorgen der Menschen systematisch annehmen.
Es gibt genügend Themen, die von den Altparteien aus Gründen der pc nicht angepackt werden, egal ob innere Sicherheit, Klassenzusammensetzungen in Problemvierteln oder das ganze Euro(pa)problem einschl. Negativzinsen, Bürgschaften, Schengen.
Neue Probleme und Ängste kommen hinzu, z.B. Bargeldabschaffung, Suche und Behandlung untergetauchter "Flüchtlinge" usw.
Mauritius hat geschrieben: Der Wahlkampf geht definitiv nicht zu Ende.
Wie sollte er auch?
Im September wird in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Im Frühjahr 2017 steht die "kleine" Bundestagswahl in NRW an, außerdem Landtagswahlen im Saarland und Schleswig-Holstein. Im September ist dann Bundestagswahl.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Yeti » Sonnabend 27. Februar 2016, 15:48

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Juergen
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Juergen » Sonnabend 27. Februar 2016, 15:52

Erzbischof Reinhard hat sich ja zur Wählbarkeit der AfD geäußert.
Gibt es eigentlich von den deutschen Bischöfen eine „Schwarze Liste“ all jener Parteien, die nicht wählbar sind? :hmm:
Gruß
Jürgen

Mauritius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Mauritius » Sonnabend 27. Februar 2016, 17:59

Die AfD wird zu einer Partei der hochqualifizierten Migranten (insbesondere Osteuropäer sowie generell Migranten mit christlichen Hintergrund)! Insbesondere für Osteuropäer stellen die Forderungen der AfD eine
Selbstverständlichkeit dar. Sie werden dort mit offenen Armen empfangen und haben reelle Chancen
auf eine politische Karriere.

Auch Einwanderer aus dem islamischen Kulturkreis wollen nicht in Verhältnissen leben, vor dem sie
geflohen sind! Ich kann aber aktuell nicht sagen, ob es bereits eine signifikante Anzahl von Türken
oder Arabern in der AfD gibt!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Yeti » Sonnabend 27. Februar 2016, 21:16

Mauritius hat geschrieben:Ich kann aber aktuell nicht sagen, ob es bereits eine signifikante Anzahl von Türken
oder Arabern in der AfD gibt!
Es gab mal eine Serie: "AfD-Mitglieder mit Migrationshintergrund stellen sich vor"; Teil davon war damals Fatih Sarikaya, der wohl bei der Hamburger Polizei ist (war?), ein anderer, Aslan Basibüyük, ist mittlerweile zur "ALFA" abgewandert. Das sind die Fälle, von denen ich weiß.
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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Sonnabend 27. Februar 2016, 21:21

Mauritius hat geschrieben:Die AfD wird zu einer Partei der hochqualifizierten Migranten (insbesondere Osteuropäer sowie generell Migranten mit christlichen Hintergrund)! Insbesondere für Osteuropäer stellen die Forderungen der AfD eine
Selbstverständlichkeit dar. Sie werden dort mit offenen Armen empfangen und haben reelle Chancen
auf eine politische Karriere.

Auch Einwanderer aus dem islamischen Kulturkreis wollen nicht in Verhältnissen leben, vor dem sie
geflohen sind! Ich kann aber aktuell nicht sagen, ob es bereits eine signifikante Anzahl von Türken
oder Arabern in der AfD gibt!
Sollte die AfD wirklich hochqualifizierte Immigranten hoffieren wollen, wäre sie eine "Partei der Wirtschaftsflüchtlinge", die nur bessere Chancen in Deutschland suchten.

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Edi
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Edi » Sonnabend 27. Februar 2016, 22:30

Yeti hat geschrieben:
Mauritius hat geschrieben:Ich kann aber aktuell nicht sagen, ob es bereits eine signifikante Anzahl von Türken
oder Arabern in der AfD gibt!
Es gab mal eine Serie: "AfD-Mitglieder mit Migrationshintergrund stellen sich vor"; Teil davon war damals Fatih Sarikaya, der wohl bei der Hamburger Polizei ist (war?), ein anderer, Aslan Basibüyük, ist mittlerweile zur "ALFA" abgewandert. Das sind die Fälle, von denen ich weiß.
https://www.youtube.com/watch?v=vPdOLLO_fBU
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Mauritius » Sonntag 28. Februar 2016, 10:24

Sehr schön, daß umusungu mittlerweile die Existenz von Wirtschaftsflüchtlingen anerkennt!
Politische Flüchtlinge gibt es in BRD nicht, denn diese haben sofortige Ausweisung zu fürchten,
z.B. Edward Snowden!

Mir egal wer da in die AfD zuströmt, wichtig ist das Bekenntnis zu Deutschland und die Akzeptanz
des Deutschen Volkes, d.h. Deutschland ist nicht verhandelbar. Es gibt tatsächlich Deutsche Patrioten
mit Migrationshintergrund.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 1. März 2016, 11:57

Absolute Spitze - hier werden einmal die Gründe, warum die AfD in Sachsen-Anhalt ein zweistelliges Ergebnis erzielen könnte, von einem Qualitätsmedium auf den Punkt gebracht:
Die Wähler in dem Bundesland wollen anderen auf der Tasche liegen hat geschrieben: In einem Interviewband mit Monika Zimmermann, der einstigen DDR-Korrespondentin der F.A.Z., umriss der ehemalige Ministerpräsident Wolfgang Böhmer die Gründe dafür: „Dass wir einen hohen Bevölkerungsanteil haben, der sich daran gewöhnt hat, subventioniert zu werden.
Die Wähler in dem Bundesland sind doof hat geschrieben: Ministerpräsident Böhmer: "Dass wir eine hohe Zahl von Schulabbrechern haben. Dass wir eine hohe Zahl an Übergewichtigen haben. Dass wir eine hohe Zahl von Leuten haben, die keinen Sport treiben. Auch wenn man nicht alles auf einen Nenner bringen kann, muss man feststellen, dass offenbar unter uns die Eigenverantwortung deutlich geschrumpft ist.“
(...)
Gespräche mit Bürgern vor der Wahl offenbaren politische Unbildung und das Fehlen passender Maßstäbe
Die Wähler in dem Bundesland sind undankbar hat geschrieben: Kommunalwahlen in dem Bundesland werden regelmäßig als Feste des Desinteresses begangen. Mit dem Fernbleiben von der Wahl wollen viele Nichtwähler ihre Verachtung für das politische System dokumentieren - ein politisches System, das zig Milliarden Euro für die Sanierung der Städte ausgegeben hat und viele weitere Milliarden für den Bau der Straßen, auf denen sie tagtäglich fahren. Ohne das Geld aus Westdeutschland würden auch die Nichtwähler noch heute durch verrottete Innenstädte laufen.
die dortige Jugendkultur hat geschrieben: Gerade auf dem Land hat sich eine Jugendkultur etabliert, die sich oberflächlich meist als unpolitisch verstehen mag. Die ästhetischen Bezüge zum Rechtsextremismus sind aber unübersehbar: Military-Look, Tattoos, Piercings und teilrasierte Schädel verbinden sich mit Hobbys wie Tuning, Paintball und Bodybuilding zu einer uniformen und männlich dominierten Szene. Die Grenzen selbst zu Neonazis fließen.
Die vernünftigen Wähler wandern ab - zurück bleiben die Problemfälle hat geschrieben: Schon in den Jahrzehnten davor haben mehrere hunderttausend Personen das Land verlassen, darunter viele Akademiker. Vom Land ziehen vor allem die gutausgebildeten Frauen fort. Das hat wirtschaftliche und biologische Folgen. Und es nährt bei den Verbliebenen das Gefühl, abgehängt zu werden.
Über die weiter vorgebrachten Gründe (fehlende Erfahrung mit Ausländern, Strukturschwäche, Entkirchlichung und Lebensgefühl) kann man noch vernünftig diskutieren - aber die oben zitierten Begründungen sind - salopp gesagt - unter aller Sau und diffamierend. Man stelle sich nur einmal die Reaktion vor, wenn eine Zeitung die CDU bzw. SPD-Hochburgen im Emsland bzw. im Ruhrgebiet entsprechend beschreiben würde.

Auf welches Diskussionsniveau ist das Land der "Dichter und Denker" gesunken..... :kotz:

Blöd wird es nur, wenn die AfD auch in B.-W. zweistellig abschneiden sollte - aber vermutlich sind das dann die Doofen aus S.-A. (schon allein das Akronym des Ländernamens zeigt ja, was von dem Land zu halten ist....)

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Niels
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Niels » Mittwoch 2. März 2016, 15:32

"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

Tinius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Mittwoch 2. März 2016, 16:47

Niels hat geschrieben:Keine schlechte Idee: http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... assen.html
:onkel:

Diese Partei ist an Krankhaftigkeit nicht mehr zu überbieten. Ein Sammelbecken für Verschwörungsfans, misstrauische Geister und xenophobe Dumpfbürger.
Widerlich.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Niels » Mittwoch 2. März 2016, 16:50

Wieso? Wenn in jedem Wahllokal "unabhängige Bürger" anwesend sind, kann sich hinterher niemand über Wahlmanipulation beschweren. :pfeif:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Mauritius » Mittwoch 2. März 2016, 18:16

Die Wahlmanipulation in Bremen wird kein Einzelfall gewesen sein!
Wenn es um die 5%-Hürde geht, sollte generell nochmal genau hingeschaut werden.
Mehr als 40 AfD-Stimmen sind in Bremen durch Gymnasiasten nicht korrekt gezählt wurden,
eindeutig zu viel, um ein Zufall zu sein!
Mittlerweile hat die AfD keine Probleme mit der 5%-Hürde mehr. :breitgrins:

Mauritius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Mauritius » Sonnabend 5. März 2016, 21:30

Ich spreche lieber wie der Papst von einer "arabischen Invasion".
Welche großartigen Chancen bieten sich dadurch für Christen, z.B. die Verbreitung des Evangeliums
unter den Neuankömmlingen!
Deshalb sind wahre Christen in der AfD! Sie nehmen ihr Kreuz auf sich.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Sonntag 6. März 2016, 00:27

"Die AfD ist eine Partei, die die Gesellschaft nicht zusammenführt und keine geeigneten Lösungen für die Probleme anbietet, sondern Vorurteile schürt und spaltet."

Angela Merkel

Das stimmt. Wer sich mit der getarnten Primitivität der AfD beschäftigt, bemerkt die Idee, die hinter der Fassade steckt.

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ar26
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Sonntag 6. März 2016, 09:15

Das Problem mit Menschen wie Merkel oder Dir ist, daß ihr ständig vom "Zusammenführen in der Gesellschaft" schwatzt, was nichts anderes ist, als freien Menschen einen fremden Willen aufzuzwingen. Ich lehne es ab, von irgendwelchen politischen Heilsversprechern mit irgendwem oder irgendwas zusammengeführt zu werden, weil ich ein freier Mensch bin. Die für das friedliche Zusammenleben mit den übrigen Bürgen und Menschen in diesem Land erforderlichen Grundregeln ergeben sich aus der Rechtsordnung, welche Frau Merkel fortwährend bricht. Wie ich mich darüber hinaus verhalte, geht den Staat nichts an.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Edi
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Edi » Sonntag 6. März 2016, 09:42

Merkel, diese Lügnerin hat das Flüchtlingsproblem doch mit verursacht, freilich nicht in erster Linie, aber sie hat dem Vorgehen der USA und anderen beteiligten Mächten im Irak, in Lybien und auch in Syrien immer zugestimmt. Weiterhin hat sie freilich auch mit anderen zusammen vor etwa einem Jahr bewusst die Gelder für das Uno-Flüchtlingshilfswerk gekürzt, wohl wissend, daß dadurch noch mehr Menschen nach Europa kommen werden. Wer das nicht einmal merkt und dieser Heuchlerin auch noch glaubt, der muss die ganzen Jahre über im Tiefschlaf gewesen sein.
Merkel macht alles andere als Politik für Deutschland, sondern ist wie eine Befehlsempfängerin der USA.

Viele Menschen merken das inzwischen wie man anhand von äusserst kritischen Kommentaren in den sozialen Netzwerken sehen kann. Da kriegen Merkel und die ganze CDU mächtig ihr Fett ab und das ist auch richtig. Diese Frau hat unserem Land schwer geschadet und schadet immer noch.

http://www.dw.com/de/karneval-und-politik/a-16592121

https://www.youtube.com/watch?v=Oh1-OkC6vm4
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overkott
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von overkott » Sonntag 6. März 2016, 11:12

Der clevere Protestler meckert während der Legislaturperiode, während er bei den Wahlen nicht einen Regierungswechsel verhindert. Denn wer AfD wählt, wählt mit hoher Wahrscheinlichkeit den wirtschaftlichen Abschwung.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Sonntag 6. März 2016, 11:42

overkott hat geschrieben:Der clevere Protestler meckert während der Legislaturperiode, während er bei den Wahlen nicht einen Regierungswechsel verhindert. Denn wer AfD wählt, wählt mit hoher Wahrscheinlichkeit den wirtschaftlichen Abschwung.
Richtig. Wer AfD wählt, bekommt als Lohn seine blöden Ängste dann als Realität serviert. Abgeschlossenheit, Deutschblödtümelei, Verblödung in kleinen Nestern von wirtschaftlich abgehängten Bundesländern.

Die AfD bietet keine Lösung sondern nur Jammern, Hass und Spott.

Schade. dass ALFA keine Chance auf Landtagssitze hat. Aber dort fehlt ja der Kotzfaktor, das Primitive und Derbe.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Sonntag 6. März 2016, 12:59

Darf ich (als garantierter Nicht-AfD-Wähler) euch beiden mal fragen, wie ihr zu euren Behauptungen kommt? Schon der Hauch einer Begründung wäre hilfreich. Vermutungen ("wählt mit hoher Wahrscheinlichkeit den wirtschaftlichen Abschwung") und Schimpfen ("der Kotzfaktor, das Primitive und Derbe") allein sind doch ein wenig dünn.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 6. März 2016, 13:03

Tinius hat geschrieben:"Die AfD ist eine Partei, die die Gesellschaft nicht zusammenführt und keine geeigneten Lösungen für die Probleme anbietet, sondern Vorurteile schürt und spaltet."

Angela Merkel
Das sie so etwas sagt, wundert nicht, denn Hauptleidtragende einer in den Parlamenten vertretenen AfD wird die CDU sein. Da geht es dieser Partei genauso wie der SPD, die einen Teil ihrer Wähler an die Grünen und die Linken verloren hat. Von über 40% auf 30%+ abzustürzen - das ist natürlich bitter.
Tinius hat geschrieben: Das stimmt. Wer sich mit der getarnten Primitivität der AfD beschäftigt, bemerkt die Idee, die hinter der Fassade steckt.
Bla, bla, bla... - Du hast die "unglaublich schlecht sitzenden Anzüge" bei der Begründung vergessen...
Tinius hat geschrieben: Richtig. Wer AfD wählt, bekommt als Lohn seine blöden Ängste dann als Realität serviert. Abgeschlossenheit, Deutschblödtümelei, Verblödung in kleinen Nestern von wirtschaftlich abgehängten Bundesländern.

Die AfD bietet keine Lösung sondern nur Jammern, Hass und Spott.
Wow - Du hälst also ein Wahlergebnis für möglich, bei dem die AfD den Kanzler stellt und die Richtlinien der Politik bestimmt? Respekt - da befindest Du Dich aber allein auf weiter Flur.

Wer AfD wählt, stärkt die Opposition in den drei Ländern, in denen am nächsten Sonntag wahlen stattfinden. Nicht mehr und nicht weniger. Für einen Politikwechsel, wie Du ihn Deinem Posting aufführst, benötigte die AfD verfassungsändernde Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat. Glaubst Du daran? Warum schreibst Du so etwas? Willst Du den Wählern Angst machen?

Es ist einfach unredlich und politisch infantil, bei einem Wahlerfolg der AfD in den drei Bindestrich-Ländern den Untergang des Abendlandes bzw. Deutschlands herbeizufabulieren. Eine starke - und vor allem - neue Opposition hat noch nie geschadet.
Wäre es nicht wünschenswert, wenn bestimmte Themen im Landtag oder ab 2017 im Bundestag überhaupt mal mit "Opposition" diskutiert würden. Wo waren denn die Stimmen gegen die Euro-Hilfspakete, wer hat denn einmal die "Flüchtlings"politik der Kanzlerin im Bundestag zur Sprache gebracht? Wie war es bei der Aussetzung der Wehrpflicht durch Kabinettsbeschluß, wie war es mit der Energiewende? :hmm:
Alles Themen, bei denen im Bundestag nur ein Nicken erfolgte. Die Flüchtlingspolitik spaltet die Bevölkerung wie ich es nur bei den Ostverträgen Anfang der 70'iger Jahr erlebt habe - und der Bundestag schweigt. Damals gab es zumindest noch große Debatten, heute finden die nicht im Parlament statt, sondern in talk-shows im Fernsehen. Dort müssen dann tlw. Journalisten aus dem Ausland eingeladen werden, um überhaupt noch eine Kontra-Stimme (gg. "Flüchtlings"politik) zu haben.

Ob Merkel wirklich ihre Eurorettungspolitik mit den Mrden-Transfers nach GR und ihre "Flüchtlings"politik so durchgesetzt hätte, wenn die AfD im Bundestag sitzen würde, wissen wir nicht. Sicherlich ist aber, das eine "eurokritische" Opposition die Regierung vorsichtiger machen würde. Der Wahlerfolg der Republikaner in Baden-Württemberg vor 25 Jahren zeigt ebenfalls, das Grundgesetzartikel plötzlich geändert werden können, wenn neue Parteien auf dem Radar auftauchen und ein Thema besetzen, was von den Altparteien nicht behandelt wird.

Das ist doch genau der Punkt, der die Menschen in die Arme dieser Partei treibt: Die Kanzlerin erklärt ihre Politik für "alternativlos", die Volksvertreter nicken, die Medien klatschen - und niemand achtet auf die Stimmung in der Bevölkerung.

Noch ein Hinweis zur Oppositionsrolle der AfD:
Sollte sie wirklich drittstärkste Kraft werden und z.B. nur noch eine "Große Koalition" möglich sein, hat sie nach parlamentarischem Brauch das Recht, als Erster auf die Regierungserklärung der Kanzlerin zu antworten. Das bringt natürlich publicity. Ebenso wichtig ist wohl die Regel, daß der [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Haushalts ... orsitzende des Haushaltsausschusses[/url] ein Mitglied der größten Oppositionspartei ist. Ich bin einmal gespannt, ob man sich an diese Regeln hält, wenn tatsächlich das "Undenkbare" eintritt und die Afd mit einem guten zweistelligen Ergebnis in einigen Ländern und vielleicht auch im Bund stärkste Oppositionspartei wird.

Wenn Du natürlich meinst, die gegenwärtige Politik von Frau Merkel sei wirklich alternativlos, der Euro müßte um jeden Preis gerettet werden, die zuwandernden Menschenmassen müssen ohne Begrenzung freundlich aufgenommen genommen - dann, lieber Tinius, wähle weiter Frau Merkel. Merkwürdig nur, daß Du Deine Auswanderung nach Kanada auch mit dem Irrsinn ihrer Politik in Verbindung bringst.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Christian » Sonntag 6. März 2016, 13:20

Tinius hat geschrieben:"Die AfD ist eine Partei, die die Gesellschaft nicht zusammenführt und keine geeigneten Lösungen für die Probleme anbietet, sondern Vorurteile schürt und spaltet."

Angela Merkel

Das stimmt. Wer sich mit der getarnten Primitivität der AfD beschäftigt, bemerkt die Idee, die hinter der Fassade steckt.
lächerlich wer gespalten hat ist Frau Merkel.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Sonntag 6. März 2016, 22:35

"Angela hört nicht auf das Volk!"
Pilatus hat auf das demonstrierende Volk gehört.!"

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 6. März 2016, 22:37

RomanesEuntDomus hat geschrieben:Darf ich (als garantierter Nicht-AfD-Wähler) euch beiden mal fragen, wie ihr zu euren Behauptungen kommt? Schon der Hauch einer Begründung wäre hilfreich. Vermutungen ("wählt mit hoher Wahrscheinlichkeit den wirtschaftlichen Abschwung") und Schimpfen ("der Kotzfaktor, das Primitive und Derbe") allein sind doch ein wenig dünn.
:daumen-rauf:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Sonntag 6. März 2016, 23:14

umusungu hat geschrieben:"Angela hört nicht auf das Volk!"
Pilatus hat auf das demonstrierende Volk gehört.!"
Dürfte ich mich auf diesen durchaus treffenden Hinweis berufen, wenn ich beabsichtigen würde, die Demokratie abzuschaffen? Oder darf man auf die Mehrheit nur hören, wenn man ihr eine eingeschränkte Partizipationsmöglichkeit in Form von Wahlzetteln einräumt?

PS: Pilatus und Merkel haben auch etwas gemeinsam. Beide entschieden contra legem.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Montag 7. März 2016, 00:05

AfD fährt zweistellige Ergebnisse bei der Kommunalwahl in Hessen ein

Kein besonders gutes Zeichen für Angela, denn:
Der Erfolg der AfD bei der hessischen Kommunalwahl ist nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Michael Stoiber als Protest gegen die bundesweite Flüchtlingspolitik zu werten.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von offertorium » Dienstag 8. März 2016, 09:08

Naja, wer aus Protest AfD wählt, der trinkt auch im Restaurant aus der Toilette, wenn ihm das Essen nicht schmeckt.

Fragt sich, wer hier den Fehler macht. Und ob das Restaurant Klowasser auf die Speisekarte setzen muss oder ob die Leute irgendwann einsehen, dass Gülle nicht so toll ist.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Dienstag 8. März 2016, 10:52

offertorium hat geschrieben: Fragt sich, wer hier den Fehler macht. Und ob das Restaurant Klowasser auf die Speisekarte setzen muss oder ob die Leute irgendwann einsehen, dass Gülle nicht so toll ist.
Richtig. Braune Gülle schwappt durchs Land. Zum heutigen Weltfrauentag hat Frauke "Freischuss" Petry sicherlich aus ihrem Parteiprogramm das passende Frauenbild parat.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Mauritius » Dienstag 8. März 2016, 18:38

Wartet mal bis Sonntag ab, in Sachsen-Anhalt werden ganzen Gemeinden fast geschlossen für die AfD
stimmen! Und das hat nicht mehr viel mit "Protest" zu tun.
Die Mitgliederzahlen der AfD wären höher, wenn abhängig Beschäftigte keine Angst vor Repressionen
hätten. In Sachsen-Anhalt besteht die Struktur der Mitglieder fast nur aus Selbstständigen, Beamten
oder Rentnern!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Dienstag 8. März 2016, 18:51

Mauritius hat geschrieben:Wartet mal bis Sonntag ab, in Sachsen-Anhalt werden ganzen Gemeinden fast geschlossen für die AfD
stimmen!



:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D


Ich habe deine groteske Behauptung hervorgehoben.

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