Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Freitag 24. Mai 2013, 21:51

Maurus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
http://www.welt.de/debatte/henryk-m-bro ... endet.html

Eine Behörde erklärt die Klimadebatte für beendet
Das Umweltbundesamt beansprucht die Deutungshoheit beim Klimawandel für sich und stellt Journalisten in der Debatte an den Pranger. Ein solches Vorgehen erinnert an Reichskulturkammer und DDR-Regime.

Von Henryk M. Broder

Auch beim Spiegel: http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 1386.html
Auch der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet: http://www.ksta.de/medien/klimawandel-d ... 48554.html

Die Broschüre des Umweltbundesamtes, auf die in diesem Zusammenhang Bezug genommen wird, findet man hier: "Und sie erwärmt sich doch" (pdf, 3,4 MB)
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Freitag 2. August 2013, 08:05

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 24. August 2013, 22:21

Der nächste Weltklimabericht wird fällig. Ein Entwurf dazu ist jetzt an die Öffentlichkeit gelangt.
Die jetzt bekannt gewordenen Ergebnisse eignen sich jedoch trotz der teils alarmierenden Daten kaum, die Eskalationsspirale weiter anzuziehen. [...] [G]rundlegende Neuigkeiten gebe es nicht. Prognosen für einzelne Regionen hätten sich gar als unsicherer erwiesen als angenommen, was die Abschätzung der lokalen Folgen des Klimawandels erschwere.
Dennoch ergeht man sich in Schreckensszenarios für eine ferne Zukunft:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 18118.html
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Dienstag 27. August 2013, 09:03

"Klimaziele ruinieren Mieter und Eigentümer"

Daraus:
Die von der Bundesregierung angestrebten Energieeinsparungen von 80 Prozent bei der Raumheizung [...] würden [...] die monatlichen Wohnkosten in einem Einfamilienhaus um 260 Euro erhöhen, in einer Mietwohnung um 140 Euro. Die Einsparungen durch geringere Heizkosten sind dabei schon berücksichtigt.
Jetzt behauptet man, die bereits angedachte "Zwangssanierung" sei 'vom Tisch' - wir stehen schließlich vor BTagswahlen. :sauer:
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 29. August 2013, 19:47

Interview der Stromverbraucherschutzbewegung NAEB (so was gibt es....) mit Prof. Lucke. Daraus:
NAEB:
Müssen wir die bisherige Energiepolitik vorantreiben, um das Weltklima zu retten?
Lucke:
Sie sprechen den Einfluss des Kohlenstoffdioxids aus fossilen Brennstoffen auf das Weltklima an.
Wie groß dieser Effekt ist, ist wissenschaftlich umstritten. Möglicherweise ist er kleiner als bislang
gedacht. Aber man muss natürlich vorsichtig sein und verantwortlich handeln.
http://naeb-eeg.de/PRessetexte/PM-213-35-NAEB-65-1.pdf

Schweizer Quellen rechnen mit einem Platzen der Energiewende-Blase nach den BTW:

http://www.windland.ch/wordpress/213/ ... e-platzen/
Etwas unruhig wird der deutsche Bürger vermutlich im Spätherbst werden, wenn die neuen EEG-Zuschläge für das Jahr 214 bekannt werden. Prognosen zufolge dürfte der Aufschlag von derzeit 5,27 auf dann 6,5 bis 7 €-ct. zulegen. Das ist ein Anstieg von 23 bis 33 %. Da hierzu noch etliche weitere Aufschläge wie Steuern, steigende Kosten der Netzbetreiber z.B. für Offshore-Anschlüsse sowie die seit neuestem greifenden Ausgleichszahlungen für unrentable Kraftwerke kommen, die als Reserve weiter vorgehalten werden müssen, dürfte der Bruttostrompreis für den Endverbraucher im Jahre 214 stramm in Richtung ,3,- € pro kWh marschieren. Gerade bei sozial schwachen Haushalten dürfte dies zu einem Stimmungsumschwung bezüglich der Bereitschaft zur weiteren Unterstützung der Energiewende führen.
Noch entscheidender aber ist die stark wachsende Unruhe in Teilen der Industrie, insbesondere in Branchen wie Hütten- und Stahlwerken, Gieβereien oder manchen Bereichen der Chemischen Industrie, deren Energiekosten teilweise mehr als 5 % der Gesamtkosten ausmachen. Im Gegensatz zu früheren Jahren, als die entsprechenden Verbände wohl noch hofften, aus den einst hochgepriesenen Wachstumsmärkten Fotovoltaik und Windkraft Aufträge zu erhalten, sehen sich immer mehr von ihnen nun von den mittlerweile uferlos wachsenden Energiekosten existenziell bedroht.
(...)
Besonders zu denken geben sollte jedoch die emotionale Reaktion des deutschen Bundeskanzlerkandidaten Peer Steinbrück (SPD) auf Belehrungsversuche durch einen Lobbyisten der Solarbranche anlässlich einer Waldwander-Wahlkampfveranstaltung. Einer Meldung des „Handelsblatt“ vom 1. August zufolge blieb Steinbrück nach der Behauptung, dass regenerative Energien den Strompreis senken würden, mitten im Wald stehen und schrie: „Was erzählen Sie da für einen Mist. Das senkt die Strompreise doch nicht, sondern lässt sie steigen“. Anscheinend ist der innere Stress, den der Spagat zwischen politischen Lippenbekenntnissen einerseits und der Einsicht in die bitteren Realitäten der sich abzeichnenden Energiewendekatastrophe im Gemüt deutscher Politiker verursacht, inzwischen so übermächtig, dass selbst hartgesottene Kavallerieoffiziere deswegen manchmal die Contenance verlieren.
(...)
Auch bei Deutschlands Nachbarn breitet sich wegen des unkontrolliert über die Grenzen entsorgten „Ökostroms“ Unruhe aus. Polen und Tschechien errichten Sperranlagen, um ihre Netze zu schützen. In Österreich, wo man normalerweise leise Töne und feinsinnige Diplomatie bevorzugt, beschweren sich hochrangige Manager der Strombranche unverblümt über deutsche Alleingänge und warnen vor einer Destabilisierung der Versorgung. Und in der Schweiz werden inzwischen Planungen zum Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken auf Eis gelegt.
(...)
Die politische „Lösung“ dieser verfahrenen Situation dürfte vermutlich so aussehen, dass man ab 214 anfangen wird, den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Argument einer „Kostenbremse“ mehr oder weniger stark einzuschränken. Dies wäre das de facto-Ende der Energiewende. Zur Minimierung von Widerständen wird man vermutlich versuchen, ein Nebeneinander der konventionellen Stromerzeugung und des bis dahin errichteten Bestandes an ineffizienten Wind- und Solaranlagen hinzubekommen. Und inständig hoffen, dass es nicht zu einem „shitstorm“ kommt. Dem Bürger bzw. der nächsten Politikergeneration wird man es überlassen, sich um den angerichteten Scherbenhaufen und eine Gesamt-Kostenbilanz in einer Gröβenordnung zwischen 5 Mrd. und 1 Billion € zu kümmern. Und man wird versuchen, über Themen wie „Klimawandel“ und CO2-Reduzierung still und heimlich Gras wachsen zu lassen.
(...)
Das Problem für Deutschland besteht vor allem darin, dass sich immer mehr Hypotheken einer verfehlten Politik aufeinanderstapeln und sich zudem gegenseitig verstärken. Deutschland leidet bereits unter einer alternden Gesellschaft, ungedeckten Renten- und Pensionsansprüchen und den stetig wachsenden Verpflichtungen aus der Euro-Rettung. Obendrauf wurde in den letzten Jahren die ebenso sinnlose wie extrem teure „Energiewende“ gesattelt. Eine gesunde Volkswirtschaft könnte eine oder zwei solcher Lasten sicherlich schultern. Die Kombination wirkt jedoch verheerend. Die zusätzliche Belastung der bereits geschwächten Wirtschaft durch überhöhte Energiekosten könnte sich als der Tropfen erweisen, der das übervolle Rettungsboot schlieβlich zum Sinken bringt. Es ist wie in der Natur, wo ein bereits geschwächter Organismus dem Angriff von Krankheiten und Parasiten dann irgendwann nichts mehr entgegenzusetzen hat.
Wie bei "Euro-Rettung" - die Politiker wissen, daß sie mit der Einführung der Gemeinschaftswährung "Mist gebaut" haben, aber sie trauen sich nicht, eine radikale Kehrtwende zu vollziehen. Stattdessen versucht man Zeit zu gewinnen, die Rechnung steigt immer höher und der Bürger muß immer mehr zahlen. :kotz:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Freitag 27. September 2013, 18:53

Am 9.9. fand man in der BZ folgenden Artikel:
"Das eiskalte Comeback der Arktis"

Daraus:
Im Vergleich zum August 2012 ist der gefrorene Teil des Nordpolarmeeres um 60 Prozent größer geworden. [...] Das [sic!] nun das Gegenteil aller Vorraussagungen [sic!] passiert, lässt die Wissenschaftler ratlos zurück.


Heute liest man auf Focus Online, daß dennoch - für eine ferne Zukunft - weiterhin Schreckensszenarien gezeichnet werden:
"Weltklimarat schlägt Alarm : Meeresspiegel steigen schneller als bisher gedacht"



Angesichts dieser und anderer Diskrepanzen kommentiert heute U. Kulke in der Welt:
"Die Alarmisten vom Weltklimarat tönen wie immer"

Daraus:
[V]iele Delegierte, offenbar vor allem die Deutschen mit ihrem ganzen Gewicht, [haben] darauf gedrungen, den Hinweis [auf die ausbleibende Erderwärmung] zu streichen. [...]
[Der Bericht] klingt in diesen Tagen nicht nach Klimarettung sondern nach einem Versuch zur Rettung des eigenen Klimabürokratie.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Piusderdritte » Sonnabend 28. September 2013, 10:07

Die Klimaerwärmungs-Ideologie scheint wohl am Ende zu sein.
Die "Klima-Propaganda" die zur Zeit durch alle System-Medien geht, kann man sehr gut mit der Endsieg Propaganda der NAZIS vergleichen.
Am Ende glaubte auch kaum noch einer an diesen Endsieg.
Simultan dazu die Klimaerwärmungs-Ideolgie, an denen auch nur noch völlig überzeugte Dumm-Menschen glauben, ähnlich wie die Menschen die damals an Hitler glaubten.
Na ja, irgendwann bricht eben jedes Lügengebäude in sich zusammen.
Die NAZIS wurden ja damals auch via Thule-Gesellschaft von den Freimaureren gegründet, genauso wie die Klimareligion auch von den Freimauren erfunden wurde. Von daher gesehen schließt sich wieder der Kreis.

Je mehr Propaganda sie bringen, des so unglaubwürdiger ist die Geschichte, war schon immer so gewesen und wird auch immer so bleiben!
;)

Die ‚unbequeme Wahrheit’ für das IPCC – Stillstand der globalen Erwärmung seit über 15 Jahren
http://www.eike-klima-energie.eu/news-c ... 15-jahren/
;D :breitgrins: ;D
und:
http://www.youtube.com/watch?feature=pl ... r-CDhuN1rw
"Katholische Haus- und Schulbibel" (aus1928) von Paul Bergmann, ist eine sehr gute Zusammenfassung der Bibel! Sollte jeder Katholik mal gelesen haben. Verständlich geschrieben und schnell durchgelesen!

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 28. September 2013, 19:45

Jetzt auch das noch....

Leugner des Klimawandels dominieren den Klimaauschuß der AfD

Anstoß sind u.a. folgende Äußerungen:
Und auch Parteichef Bernd Lucke, der den Klimaskeptikern im Juni noch entgegengetreten war, äußert sich mittlerweile anders. In einem Interview mit dem Anti-Energiewende-Verein NAEB, das nach Auskunft der Betreiber offiziell autorisiert wurde, sagte er Ende August zum Einfluss von Kohlendioxid auf das Weltklima: „Wie groß dieser Effekt ist, ist wissenschaftlich umstritten. Möglicherweise ist er kleiner als bislang gedacht.“
Es ist schon bemerkenswert, zu welcher Absolutheit der Klimawandel in einigen Presseorganen erhoben wird.

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 28. September 2013, 19:55

Caviteño hat geschrieben:Jetzt auch das noch....

Leugner des Klimawandels dominieren den Klimaauschuß der AfD

Anstoß sind u.a. folgende Äußerungen:
Und auch Parteichef Bernd Lucke, der den Klimaskeptikern im Juni noch entgegengetreten war, äußert sich mittlerweile anders. In einem Interview mit dem Anti-Energiewende-Verein NAEB, das nach Auskunft der Betreiber offiziell autorisiert wurde, sagte er Ende August zum Einfluss von Kohlendioxid auf das Weltklima: „Wie groß dieser Effekt ist, ist wissenschaftlich umstritten. Möglicherweise ist er kleiner als bislang gedacht.“
Es ist schon bemerkenswert, zu welcher Absolutheit der Klimawandel in einigen Presseorganen erhoben wird.
Und die natürlich auch die zu erwartenden Reaktionen zeitigt:
Top-Kommentar zu diesem Bild-Interview von heute:
''Willi Vanilli'' hat geschrieben:Die Erde regeneriert sich erst wieder wenn der Mensch ausgerottet ist ...
(bisher 294 "Likes")
Also "ausgerottet", wohlgemerkt. Nicht mal "ausgestorben". :|
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonntag 29. September 2013, 13:17

Caviteño hat geschrieben:Jetzt auch das noch....
Leugner des Klimawandels dominieren den Klimaauschuß der AfD
Ramschprofessor Lebertran hat geschrieben:Da der Ozean nicht starr ist wie das Land, erwärmt sich jeweils die Wasseroberfläche und durch Bewegung treibt das Wasser die Wärme in die Tiefe, absorbiert also Wärme. Wenn aber die Tiefe keine Wärme mehr aufnehmen kann, erwärmt sich das Wasser weiter oben und gibt dann auch wieder Wärme an die Luft ab. Das geschieht langsam. Im Pazifik gibt es das „El Niño“-Phänomen. „El Niño“ pumpt Wärme aus dem tiefen Ozean nach oben und die Schwester davon, „La Niña“, pumpt Wärme aus der Oberfläche in den tiefen Ozean. Der erwärmt sich dadurch schneller als normalerweise und die Wärme fehlt dann an der Oberfläche, was im Klimawandel gut ist. Doch das hört in Kürze auf. … Es gibt keinerlei Anlass zur Entwarnung. Im Gegenteil! Es gibt Gründe für die Verlangsamung: Der tiefe Ozean schluckt gerade mehr Wärme
:vogel: :vogel: :vogel:
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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Sonntag 29. September 2013, 14:50

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben:Jetzt auch das noch....
Leugner des Klimawandels dominieren den Klimaauschuß der AfD
Ramschprofessor Lebertran hat geschrieben:Da der Ozean nicht starr ist wie das Land, erwärmt sich jeweils die Wasseroberfläche und durch Bewegung treibt das Wasser die Wärme in die Tiefe, absorbiert also Wärme. Wenn aber die Tiefe keine Wärme mehr aufnehmen kann, erwärmt sich das Wasser weiter oben und gibt dann auch wieder Wärme an die Luft ab. Das geschieht langsam. Im Pazifik gibt es das „El Niño“-Phänomen. „El Niño“ pumpt Wärme aus dem tiefen Ozean nach oben und die Schwester davon, „La Niña“, pumpt Wärme aus der Oberfläche in den tiefen Ozean. Der erwärmt sich dadurch schneller als normalerweise und die Wärme fehlt dann an der Oberfläche, was im Klimawandel gut ist. Doch das hört in Kürze auf. … Es gibt keinerlei Anlass zur Entwarnung. Im Gegenteil! Es gibt Gründe für die Verlangsamung: Der tiefe Ozean schluckt gerade mehr Wärme
:vogel: :vogel: :vogel:
Wie ist der denn Professor geworden? Mit Mechanik scheint der Levermann es ja nicht so zu haben, alle mir bekannten in der Tiefe verschwindenden Meeresströmungen sind kalt.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonntag 29. September 2013, 20:59

Wenn warme Oberflächenströmung gegen eine Landmasse drängt – z. B. durch
Winde begünstigt –, wird dort Wasser tieferer Schichten verdrängt, das dann u. U.
gegenläufig strömt – und irgendwann natürlich auch wieder an die Oberfläche
drängt, z. B. da, wo das warme Oberflächenwasser herkam. Mit andern Worten,
eine Art Konvektion findet auch im Ozean statt. Die Strömungsenergie muß nur
stärker sein als der Auftrieb des wärmeren Wassers gegenüber dem kalten.

Insofern simplifiziert Prof. Lebertran also bloß. Ansonsten finde ich aber noch
annähernd ein Dutzend physikalisch blödsinniger Absonderungen.
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 6. Oktober 2013, 19:32

Wenn in der Süddeutschen Zeitung mal wieder klimatische Horrorszenarien entworfen werden, führt das bei der Leserschaft dieses Blattes u.a. zu diesen Reaktionen:
Leser ''Traumstreuner'' hat geschrieben:Wäre dieser Planet unser Körper, ein jeder Arzt würde in einer Notoperation, das Krebsgeschwür Menschheit aus diesem restlos zu entfernen versuchen.
(bisher 62 Empfehlungen)
Leser ''Donauwelle'' hat geschrieben:Wer als etwas an der Wurzel gegen den Klimawandel tun will, soll nicht mit einem Veggie Day daherkommen, sondern die Übervölkerung der Erde drastisch reduzieren! [...]
Reduziert die Weltbevölkerung von bald 10 000 Millionen auf z.B. 700 Millionen!
(bisher 236 Empfehlungen)

Die Strategie zeigt Wirkung. :|
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martin v. tours
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours » Sonntag 6. Oktober 2013, 20:16

Da denkt man dann gleich an das hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Torsten
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Sonntag 6. Oktober 2013, 22:56

martin v. tours hat geschrieben:Da denkt man dann gleich an das hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones
Halte die Menschheit unter 5 Millionen
in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur
Lenke die Fortpflanzung weise
um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern.
Vereine die Menschheit
mit einer neuen, lebendigen Sprache.
Beherrsche Leidenschaft – Glauben – Tradition
und alles sonst
mit gemäßigter Vernunft.
Schütze die Menschen und Nationen
durch gerechte Gesetze und gerechte Gerichte.
Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln
und internationale Streitfälle
vor einem Weltgericht beilegen.
Vermeide belanglose Gesetze
und unnütze Beamte.
Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und
den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten.
Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe
im Streben nach Harmonie mit
dem Unendlichen.
Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde
Lass der Natur Raum
Lass der Natur Raum.
So unvernünftig klingt das doch teilweise gar nicht, wenn man ehrlich ist. Lesen wir es mal so:
"Haltet die Menschheit unter 5 Millionen in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur.
Lenkt die Fortpflanzung weise um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern.
Vereint die Menschheit mit einer neuen, lebendigen Sprache.
Beherrscht Leidenschaft – Glauben – Tradition und alles sonst
mit gemäßigter Vernunft."

Ein paar Denkfehler enthält es schon noch. Zur Zeit, als das entstand, hätte es ja schon genügt, die Menschheit um 5 Millionen zu reduzieren. Und dem Rest auf dem Niveau, auf dem er lebt, ein Gleichgewicht zu lehren, das nicht auf einer drastisch reduzierten Zahl der Individuen basiert, sondern auf einer Spaltung und Neuzuordnung der Geschlechter, in der eine Rolle frei wird: Die des Vaters. Des Ernährers. Vater unser. Und dann brauchen wir auch nicht mehr von Nationen reden. Und auch nicht von einem Weltgericht ...

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Raphael » Montag 7. Oktober 2013, 07:44

Torsten hat geschrieben:So unvernünftig klingt das doch teilweise gar nicht, .........
Aber sonst hast Du noch alle Latten am Zaun? :patsch:

Das Pamphlet ist Ausfluß der Gaia-Hypothese. :würg:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Linus » Montag 7. Oktober 2013, 08:17

Filmtipp: Population Boom

siehe auch http://religion.orf.at/stories/263598/
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 2. November 2013, 16:42

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Piusderdritte » Montag 4. November 2013, 23:19

Unbequeme Wahrheiten über den Kanzlerinnen-Berater Schellnhuber! Teil 1 Wie aus Majoritäten Minoritäten werden

Das Kapitel 1 über die “1 unbequemen Wahrheiten über Hans Joachim Schellnhuber” (Länge des Kapitels: knapp 26 Minuten) thematisiert den Hintergrund, warum “Klimapapst” Schellnhuber in den letzten Jahren nie ernsthaft einer öffentlichen Diskussion über seine abstrusen Thesen ausgesetzt worden ist. Denn wenn man die TV-Diskussionen bei ARD und ZDF analysiert, stellt man fest, dass er immer mit “Gleichgesinnten” auf dem öffentlichen Podium sass. Wirkliche Kritiker seiner Thesen waren bei diesen TV-Diskussionen nie anwesend. In einer n-tv – Sendung im Januar 21 hatte damals Heiner Bremer “Tacheles geredet“ und diese offenkundige Diskussions-Verweigerung von Schellnhuber öffentlich thematisiert.

http://www.eike-klima-energie.eu/climat ... en-werden/

:traurigtaps:
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonnabend 16. November 2013, 13:27

Es wird wieder über das Klima diskutiert.

Japan hat die Atomkraftwerke abgeschaltet – Umweltschützer klatschen Beifall
Japan setzt nun wieder verstärkt auf Kohlekraftwerke etc. – Umweltschützer sind empört
Japan kann deshalb die Grenzen für CO2 nicht einhalten. – Umweltschützer sind empört

Tja: Pest oder Cholera — Atom oder Kohle
Oder glaubt wer, daß Windmühlen ausreichend sind? :hmm:
Gruß
Jürgen

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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Sonnabend 16. November 2013, 14:57

Es gäbe da auch noch die Möglichkeit, über eine Reduktion des Verbrauchs nachzudenken. Aber das ist heutzutage wohl unsittlich.

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonnabend 16. November 2013, 15:21

Palmesel hat geschrieben:Es gäbe da auch noch die Möglichkeit, über eine Reduktion des Verbrauchs nachzudenken. Aber das ist heutzutage wohl unsittlich.
Klar, darüber kann man nachdenken.
Vor allem aber sollte man vorher nachrechnen.

Ein schönes Beispiel ist da „Aluminium vs. Stahl“ im Autobau
- Ist es ökologisch sinnvoll, ein Auto aus Aluminium zu bauen (insoweit Aluminium einsetzbar ist)?
- Kann der geringere Verbrauch den höheren CO2 Ausstoß und den Energieverbrauch kompensieren?
- Kann der geringere Verbrauch die Umweltbelastung (z.B. Rotschlamm) bei der Aluminiumproduktion kompensieren?

Die beiden ersten Fragen kann man mit "ja" beantworten, allerdings nur mit einem "ja, aber…"; zu der dritten Frage kann ich nichts sagen.

Grob abgeschätzt (rechne ich hier nicht vor) – es kommt natürlich auf den Fahrzeugtyp und weitere Umstände an –, kommt man erst ab 100.000km in den Bereich kommt, wo man CO2 einspart und erst ab 130.000km in dem man allgemein Energie einspart. Das erreicht der Durchschnittfahrer in Deutschland in rund 8 Jahren.
Wie gesagt: ganz grob gerechnet. Das kann durchaus um Faktor 2 daneben liegen, so daß man von einen Bereich von 50.000 bis 250.000 km ausgehen muß. Den letzteren Wert erreicht allerdings nicht jedes Auto, so daß dann die Antwort auf die oben gestellten ersten beiden Fragen "Nein" lauten muß. Aber lassen wir die Abweichungen bei Seite…

Es Seite bedeutet auch: Wenn ich heute ein solches (ideales Durschnitts-)Auto produziere, dann wirkt sich das erstmal 8 Jahre lang negativ auf die CO2 Bilanz aus, bis es dann einen positiven Effekt hat.

Wenn die schlimmsten Berechnungen stimmen würden, bräuchte man aber in 8 Jahren in manchen Gebieten kein Auto mehr, sondern ein Boot. – Soll das dann eigentlich aus Alu, Stahl, Kunststoff oder Holz sein? :hmm:
Gruß
Jürgen

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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Sonnabend 16. November 2013, 16:09

Juergen hat geschrieben:Vor allem aber sollte man vorher nachrechnen.

Ein schönes Beispiel ist da „Aluminium vs. Stahl“ im Autobau...
Interessanter Beitrag. :daumen-rauf:

Den Ansatz, die Gesamtkosten der Produktion, auch von Energie, zur Berechnungsgrundlage zu machen, ist m.E. genau der richtige, und weit praktikabler, als quasi wahllos nach Interessenlage von Lobbyisten die eine Industrie zu subventionieren, und die andere zu belasten. Kein Hahn krähte heute nach Atomstrom, wenn die Gesamtkosten durch die Atomindustrie auch von ihr beglichen würden - inklusive der Kosten der Müllentsorgung und der Risikoabsicherung!

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Piusderdritte » Donnerstag 21. November 2013, 22:22

Nichst als Streit: Weltklima-Konferenz in Warschau gescheitert

Der polnische Umweltminister und gleichzeitige Gastgeber der Konferenz wird entlassen. Die Kohleindustrie tagt in Reichweite und präsentiert Gastredner der UN. Aus Protest gegen die Dominanz von Wirtschaftsinteressen verlassen zahlreiche NGOs die Veranstaltung. Dem Klimagipfel ist gescheitert wie schon lange keine internationale Konferenz mehr.

Die Klimakonferenz in Warschau endete mit einem beispiellosen Desaster. Während des Gipfels entließ Polens Ministerpräsident Donald Tusk seinen Umweltminister Marcin Korolec. Ein Fiasko für die Veranstaltung, denn Korolec war der Gastgeber des Weltklima-Gipfels.

Auf der Konferenz sollten die Weichen für einen Weltklimavertrag gestellt werden, der 215 beschlossen und fünf Jahre später in Kraft treten soll. Der deutsche Umweltminister Peter Altmaier setzt sich in Warschau wie kaum einer für ein solches Abkommen ein. Doch niemand hörte Altmaier zu.

Die NGOs, die die Konferenz gerne für ihre Lobby-Tätigkeit genutzt hätten, waren empört: „Nicht genug, dass die Stahlindustrie, Hersteller von Atomkraftwerken und Fluggesellschaften hier als offizielle Sponsoren auftreten und die Kohleindustrie eine Parallelkonferenz veranstaltete, bei der Christina Figueres als offizielle Vertreterin der UN eine Rede hielt, wurde wenige Tage vor dem Ende der Klimakonferenz auch noch der polnische Umweltminister entlassen und damit der Vorsitzende der Klimakonferenz quasi auf den Status eines Privatmanns herabgestuft“, so Johannes Wahlmüller von Global 2 zum Standard.

Die Entlassung Korolec war damit begründet worden, dass das sogenannte Fracking in Polen beschleunigt werden solle. Korolec gilt als Gegner dieser Gas-Fördermethode.

Aus Protest haben Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt, darunter der BUND, Greenpeace und WWF, die Veranstaltung in Polen verlassen. BUND-Vorsitzender Hubert Weiger erklärt in einer Aussendung:

„Die verantwortungslose Untätigkeit der Regierungen angesichts der schon heute dramatischen Ausmaße des Klimawandels hat uns keine andere Wahl gelassen. Mit unserem Boykott wollen wir auf den in dieser Form noch nie dagewesenen Einfluss der Wirtschaftsverbände auf den Klimaschutzprozess aufmerksam machen. Die fossile Industrie hat die Klimakonferenz in Warschau okkupiert und macht es damit unmöglich, im Klimaschutz voranzukommen“.

Um wieder Vertrauen in die internationale Klimadiplomatie aufzubauen, müsse der Lobbyismus der Wirtschaft drastisch eingeschränkt werden, so Weiger.

Zeitgleich zu den streitenden Klima-Rettern fand in Warschau eine Veranstaltung des privaten „Europäischen Instituts für Klima und Energie“ (EIKE) mit Vortragenden aus Deutschland, Polen und den USA statt.

Die Klima-Skeptiker hatten es diesmal deutlich leichter: Sie übergossen die Klima-Retter mit Spott und Häme – und das Chaos auf der aus Steuergeldern finanzierten Veranstaltung scheint ihnen recht zu geben. Die Themen des Vorträge lauteten „Die Katastrophe der UN Klima- und Energiepolitik“ oder „Der UN-Klimarat: Eine Schande für die Wissenschaft“.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... scheitert/

Lügen haben kurze Beine! :pfeif:
"Katholische Haus- und Schulbibel" (aus1928) von Paul Bergmann, ist eine sehr gute Zusammenfassung der Bibel! Sollte jeder Katholik mal gelesen haben. Verständlich geschrieben und schnell durchgelesen!

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Freitag 21. Februar 2014, 14:45

Klar, der Winter war bei uns mild. In anderen Teilen der Welt gab es jedoch sogar Schneerekorde:
Wetter: Extremereignisse im aktuellen Winter auf der Nordhalbkugel: Spielt das Wetter verrückt?

Daraus:
Das Klima ist seit Bestehen der Erde im Wandel. Wer hier so Sätze wie "Stoppt den Klimawandel" ruft, der hat das ganze System gänzlich missverstanden. [...]
Inwiefern daran der Mensch einen Anteil hat, ist bisher doch eher etwas umstritten um es einmal vorsichtig zu formulieren.
Endlich mal kein Panik-Artikel. :daumen-rauf:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 18. Mai 2014, 10:13

Von einem besonders dreisten Fall der Manipulation durch die Bundesregierung berichtet die WELT. Die Aussagen des UN-Klimaschutzberichtes wurden von ihr in der offiziellen Zusammenfassung grob verfälscht. Der UN-Bericht hatte die deutsche Ökostrom-Förderung als nutzlos dargestellt:
Die deutschen Verbraucher haben erneuerbare Energien zwar mit dreistelligen Milliardensummen subventioniert. Doch dem Klimaschutz hat das nichts gebracht. So steht es sinngemäß, aber recht deutlich im jüngsten Klimaschutzbericht der Vereinten Nationen, der im April der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Gemerkt hat das bislang freilich niemand.
Einer der Gründe dafür ist recht simpel: Die Bundesregierung hat den Befund der UN-Forscher in der offiziellen deutschen Zusammenfassung ("Kernbotschaften") schlicht unterschlagen. Weitere peinliche Passagen aus dem UN-Dokument wurden in der Zusammenfassung fast in ihr Gegenteil verkehrt.
(...)
Zu einer tieferen Analyse des mehrere Tausend Seiten starken UN-Berichts reichte es bei der Präsentation natürlich nicht. Allein die "Technical Summary" umfasst 99 Seiten komplizierter Wissenschaftslyrik in Englisch. Und auch die vom IPCC gelieferte englischsprachige "Zusammenfassung für Entscheidungsträger" blieb mit einem Umfang von 33 Seiten für Politiker mit eng getaktetem Terminplan noch eine Herausforderung.
Umso dankbarer nahmen es da Journalisten, Referenten und Umweltgruppen auf, dass die für den Klimaschutz zuständigen deutschen Bundesministerien und Behörden eine mit vier Seiten recht übersichtliche Zusammenfassung der "Kernbotschaften" des IPCC-Berichts zur Verfügung stellten.
Verantwortlich für die deutsche Zusammenfassung zeichneten gleich vier hochmögende Institutionen: Federführend das Umweltministerium, beteiligt sind ferner die Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle in Bonn, das Umweltbundesamt in Dessau und das Bundesministerium für Forschung und Bildung. Das Papier, sollte man meinen, ist für die Interpretation der IPCC-Befunde eine seriöse Quelle. Dass die ministerielle Zusammenfassung dem Originaltext in wichtigen Punkten nicht entspricht, ahnte niemand.
So stellt das IPCC in seinem Bericht die klimapolitische Sinnlosigkeit von Ökostrom-Subventionen innerhalb eines Emissionshandelssystems heraus: "Das Hinzu-Addieren einer CO2-Minderungspolitik zu einer zweiten führt nicht notwendigerweise zu einer stärkeren CO2-Reduktion", heißt es in wörtlicher Übersetzung in der "Technical Summary" der Vereinten Nationen: "In einem Emissionshandelssystem mit einer hinreichend strengen Deckelung haben andere Maßnahmen wie die Subventionierung erneuerbarer Energien keinen weiteren Einfluss auf den gesamten CO2-Ausstoß."
Damit bestätigt nun auch der Weltklimarat das, was der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums, die Monopolkommission oder der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, seit Jahren sagen: Unter dem festen Deckel des europäischen Emissionshandels mit seiner genau abgezählten Menge an Verschmutzungsrechten führen Ökostrom-Subventionen lediglich zu einer Verlagerung der CO2-Emissionen, nicht aber zu ihrer Minderung.
Verdrängen Windparks zum Beispiel ein deutsches Kohlekraftwerk, steht der gesamte CO2-Ausstoß der Anlage in Form von Emissionsrechten dem Markt wieder zur Verfügung. Das Angebot wird also größer, andere europäische Kraftwerksbetreiber können sich entsprechend billiger aus diesem frei gewordenen Gutschein-Kontingent bedienen. Die in Deutschland vermiedenen CO2-Emissionen werden dann jenseits der Grenzen von jemand anders in die Luft geblasen. (...)
Doch dieses klare Urteil des IPCC über die klimapolitische Sinnlosigkeit von Ökostrom-Subventionen bei gleichzeitigem Emissionshandel taucht in der deutschen Zusammenfassung nicht auf. Die einzige Bemerkung zu diesem Komplex liest sich hier völlig anders: "Der Emissionshandel beeinträchtigt die Wirkung anderer Maßnahmen, es sei denn, die Anzahl der zulässigen Zertifikate wird flexibel angepasst."
Der Unterschied ist deutlich: Die Vereinten Nationen erklären den Emissionshandel zu einem probaten Instrument, der Subventionen für erneuerbare Energien überflüssig macht. Die deutsche Übersetzung dreht den Spieß um und macht den Emissionshandel zum Übeltäter, der angeblich "die Wirkung anderer Maßnahmen beeinträchtigt".
http://www.welt.de/wirtschaft/article12 ... ckser.html

Natürlich kann die Bundesregierung nicht zugeben, daß ihre überstürzte "Klimawende" vor allem folgende Effekte hatte:
- die Verbraucher wurden geschröpft, weil sie zu hohe Strompreise zahlen (müssen);
- volkswirtschaftliches Vermögen wurde wertlos;
- die Stromversorgung wird nicht sicherer;
und last, but not least
- die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands leidet.

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Torsten
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Sonntag 18. Mai 2014, 12:26

Der klimafreundliche Atomstrom:
telepolis hat geschrieben:Atomstrom ist unbezahlbar
Franz Alt 18.05.2014

[...]
Dass beim Atomstrom jemals das Verursacherprinzip der Marktwirtschaft funktionieren könnte, war die eigentliche Illusion, besser der große Selbstbetrug.
Die Konzerne haben Jahrzehnte mit Atomstrom gut Geld verdient, aber selbst damit sind dessen Ewigkeitskosten nicht zu finanzieren. Der einhellige Aufschrei von links bis konservativ gegen die Stiftungsidee der Konzerne ist zwar verständlich, aber erschreckend naiv und unpolitisch. Doch er wird umsonst sein.
Wer, wenn nicht die Steuerzahler soll die Kosten übernehmen, die sonst niemand bezahlen kann? Und die Kosten fallen nun mal an.
Selbstverständlich wird es darauf hinauslaufen müssen, dass die Allgemeinheit die Verantwortung (und die Kosten) übernimmt. An den Gewinnen der Atommafia haben ja auch jene partizipiert, die bei der Versicherungsmafia eine Lebensversicherung etc. abgeschlossen haben, die mit den Beiträgen auch in diese Konzerne investiert hat, um die Rendite zu "erwirtschaften". Die knapp 40 Milliarden Rückstellung für Rückbau und "Entsorgung" sind ein Witz. Es gibt Berechnungen, die sich auf das zehnfache belaufen, und dann ist immer noch das Problem, dass es kein sicheres Endlager gibt, und das wird es auch niemals geben. Der im Artikel gezogene Vergleich mit dem Bankencrash hinkt in soweit, dass man bei den Banken nur den "Stecker aus den Rechenzentren" ziehen müsste, aber der Atommüll eine physisch vorhandene Ewigkeitsbelastung darstellt.
Meines Erachtens sollten die Atommeiler gar nicht rückgebaut werden, sondern eingesargt und dann eine Pyramide darüber errichtet werden. Nur steht die dann leider nicht in der Wüste, sondern an einem Fluss .. Und dann müsste die Bibel noch um ein Buch erweitert werden. Um einen Offenbarungseid.

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Torsten
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Sonntag 18. Mai 2014, 12:49

spon hat geschrieben:Ruf nach Stiftung: Merkel lehnt Übernahme von Atom-Altlasten ab
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Idee einer Atom-Stiftung für die Energiewirtschaft indirekt abgelehnt. "Im Grundsatz muss es dabei bleiben, dass die Unternehmen die Verantwortung für die Entsorgung von Atommüll tragen", sagte die CDU-Vorsitzende der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Dafür hätten sie Rückstellungen gebildet. Eine einseitige Verlagerung der Risiken "werden wir nicht mitmachen".
"Im Grundsatz muss es dabei bleiben ... Dafür hätten sie Rückstellungen gebildet. Eine einseitige Verlagerung der Risiken "werden wir nicht mitmachen".
Wenn die Risiken bei den Konzernen blieben, dann würden die früher oder später Insolvenz anmelden müssen. Aber das Problem, das Risiko wäre damit nicht aus der Welt. Es müssten nicht nur die die Gelder aus der Rückstellung in die Stiftung eingebracht werden, sondern sämtliche Gewinne, die damit in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden, einkassiert werden. Vom größten bis zum kleinsten Profiteur. Und "profitiert" haben wir alle.

Aber es kann nicht sein, dass sich der eine auf einem daraus erzielten Vermögen ausruhen kann, während für andere die Zahlungen schmerzhaft werden. Nur wird auch hier wieder das Unmögliche geschaffen werden ..

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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Sonntag 18. Mai 2014, 15:37

Man könnte die Mengen, die man ewig lagern muß, um mehrere Größenordnungen reduzieren, wenn man Transmutation anwendet. Dabei werden durch Bestrahlen des radioaktiven Abfalls mit Teilchenbeschleunigern langlebige Isotope in andere Isotope umgewandelt, die man in bestimmten Kernreaktoren zur weiteren Energiegewinnung verwenden kann. Die Menge an langlebigen Abfällen, die man über riesige Zeiträume aufbewahren müßte, wird dabei um etwa 99% reduziert, WIMRE. Der Rest ist nach etwa 100-200 Jahren nicht mehr allzu gefährlich, und das sind Zeiträume, die menschliches Ermessen nicht so sehr überschreiten wie 4 Millionen Jahre.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 18. Mai 2014, 16:52

Torsten hat geschrieben:
Selbstverständlich wird es darauf hinauslaufen müssen, dass die Allgemeinheit die Verantwortung (und die Kosten) übernimmt. An den Gewinnen der Atommafia haben ja auch jene partizipiert, die bei der Versicherungsmafia eine Lebensversicherung etc. abgeschlossen haben, die mit den Beiträgen auch in diese Konzerne investiert hat, um die Rendite zu "erwirtschaften". Die knapp 40 Milliarden Rückstellung für Rückbau und "Entsorgung" sind ein Witz. Es gibt Berechnungen, die sich auf das zehnfache belaufen, und dann ist immer noch das Problem, dass es kein sicheres Endlager gibt, und das wird es auch niemals geben. Der im Artikel gezogene Vergleich mit dem Bankencrash hinkt in soweit, dass man bei den Banken nur den "Stecker aus den Rechenzentren" ziehen müsste, aber der Atommüll eine physisch vorhandene Ewigkeitsbelastung darstellt.
Meines Erachtens sollten die Atommeiler gar nicht rückgebaut werden, sondern eingesargt und dann eine Pyramide darüber errichtet werden. Nur steht die dann leider nicht in der Wüste, sondern an einem Fluss .. Und dann müsste die Bibel noch um ein Buch erweitert werden. Um einen Offenbarungseid.
Torsten hat geschrieben: "Im Grundsatz muss es dabei bleiben ... Dafür hätten sie Rückstellungen gebildet. Eine einseitige Verlagerung der Risiken "werden wir nicht mitmachen".
Wenn die Risiken bei den Konzernen blieben, dann würden die früher oder später Insolvenz anmelden müssen. Aber das Problem, das Risiko wäre damit nicht aus der Welt. Es müssten nicht nur die die Gelder aus der Rückstellung in die Stiftung eingebracht werden, sondern sämtliche Gewinne, die damit in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden, einkassiert werden. Vom größten bis zum kleinsten Profiteur. Und "profitiert" haben wir alle.
Zunächst solltest Du einmal Deine Wortwahl prüfen. Bei dem Energiekonzern EnBW halten kommunale Eigentümer die Mehrheit, bei RWE stellen sie die größte Aktionärsgruppe. Die Bezeichnung dieser Konzerne als "Mafia", ist zumindest fragwürdig; denn deren Eigentümer (= mehrheitlich oder stärkste Gruppe der Aktionäre) haben versprochen, das Volkswohl zu mehren. Willst Du ihnen wirklich unterstellen, daß sie "mafiös" gehandelt haben, indem sie den Atomkraftkurs des Vorstandes wider besseres Wissen abnickten?

Im übrigen scheinst Du der irrigen Vorstellung aufzusitzen, daß die Beträge der Rückstellungen sich auf irgendwelchen Festgeld- oder Sparkonten befinden. Das ist mitnichten der Fall. Sie sind vielmehr in anderen Kraftwerken investiert, die jetzt durch den Atomausstieg rapide an Wert verlieren. Ob die gesetzlich festgelegten Rückstellungen ausreichend sind oder Beträge von anderen, wenig seriösen Quellen zutreffend sein werden, kann man mit Sicherheit erst nach dem Abriß der Atomkraftwerde sagen. Generell hatten die Unternehmen früher - als sie noch Gewinn machten - ein großes Interesse an hohen (nach Deiner Ansicht: zutreffenden) Rückstellungen, denn dadurch konnten sie ihre steuerpflichtigen Gewinne mindern. Wenn der Gesetzgeber dies beschränkt hat und nur (nach Deiner Ansicht: zu) niedrige Rückstellungen zuließ, weil er nach höheren Steuereinnahmen gierte - wenn trifft dann die Schuld, Torsten? :/

Ich gebe Dir allerdings Recht, daß am Ende der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird. Aber das ist doch nichts Außergewöhnliches. Wer zahlt denn die Ewigkeitslasten des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet? Wer kommt für die Sanierung der Industriebrachen in diesem Gebiet auf?
Die Energiekonzerne könnten z.B. ihre Atomkraftwerke (ggfs. einschl. der nicht mehr rentablen Kohlekraftwerke) in eine eigene Gesellschaft abspalten. Wenn sie dann ihren Sitz in ein anderes Land der EU verlegen (Eon ist bereits eine SE, bei RWE soll eine entsprechende Vorstandsvorlage am Widerstand der kommunalen Eigentümer gescheitert sein), bliebe der deutsche Staat sowieso auf den Kosten sitzen. Dann liefen auch die von Dir propagierten sozialistischen, allen rechtsstaatlichen Grundsätzen widersprechende Forderung, rückwirkend die Gewinne zu konfiszieren, ins Leere.

Zum Schluß: Dafür das Sonne und Wind keine Rechnung schicken, sind die gegenwärtigen Strompreise aber ziemlich hoch. Welche "Mafia" kassiert denn hier?

CIC_Fan
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 18. Mai 2014, 17:26

Es ist ein thema daß mich regelmäßig ärgert, es wird jetzt leider immer mehr modern daß man um richtig dazu zu gehören in frommen konservativen -Tradikreisen gewisse Schlumpfungen glauben sollte eine ist der sog Klima schwindel. Nach meiner eobachtung hat sich das Klima extrem rasch und nicht wirklich gut in den letzten 10 Jahren verändert man geht von der heizperiode jetzt in 48 Stunden in den Sommer und mindestens 1 extremes Hochwasser pro jahr das ist weder natürlich noch anlaß sich nicht zu beunruhigen
Ach ja ich mache seit 27 Jahren sehr genaue Wetteraufzeichnungen

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Montag 19. Mai 2014, 07:37

Caviteño hat geschrieben: Ich gebe Dir allerdings Recht, daß am Ende der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird. Aber das ist doch nichts Außergewöhnliches. Wer zahlt denn die Ewigkeitslasten des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet? Wer kommt für die Sanierung der Industriebrachen in diesem Gebiet auf?
Die Energiekonzerne könnten z.B. ihre Atomkraftwerke (ggfs. einschl. der nicht mehr rentablen Kohlekraftwerke) in eine eigene Gesellschaft abspalten. Wenn sie dann ihren Sitz in ein anderes Land der EU verlegen (Eon ist bereits eine SE, bei RWE soll eine entsprechende Vorstandsvorlage am Widerstand der kommunalen Eigentümer gescheitert sein), bliebe der deutsche Staat sowieso auf den Kosten sitzen. Dann liefen auch die von Dir propagierten sozialistischen, allen rechtsstaatlichen Grundsätzen widersprechende Forderung, rückwirkend die Gewinne zu konfiszieren, ins Leere.

Zum Schluß: Dafür das Sonne und Wind keine Rechnung schicken, sind die gegenwärtigen Strompreise aber ziemlich hoch. Welche "Mafia" kassiert denn hier?
Na bitte, das ging schneller, als man erwartet hat:

Vattenfall entzieht sich der Haftung für AKW
Das Unternehmen bestätigte dem Handelsblatt auf Anfrage, dass mit der Verschmelzung der Vattenfall Europe AG auf die Vattenfall GmbH im Jahr 2012 die Haftung für die deutschen Atomlasten nur noch „bis zur obersten deutschen Konzerngesellschaft“ gehe. Bis zur Umstrukturierung dagegen war auch die schwedische Konzernmutter voll in der Haftung. Ein Beherrschungsvertrag war bei der Umstrukturierung aber beendet worden.

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