Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

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Raphael
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Raphael » Sonnabend 2. September 2017, 13:52

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonnabend 2. September 2017, 11:24
Immerhin gehen wir dahin konform, dass staatliche Bauten das Gemeinwesen repräsentieren sollten.
Bei dem Repräsentieren darf man dann ruhig auch ein bißchen Geschichtsbewußtsein zeigen. :ja:

Die vaterlandslosen Gesellen müssen ja nicht gleich geschichtslose Gesellen als Epigonen haben! :pirat:
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Lilaimmerdieselbe
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonnabend 2. September 2017, 14:00

Beim Geschichtsbewußtsein bin ich voll dafür, ich halte es für geschichtsvergessen, ausgerechnet diese Kuppel neu zu bauen, Vaterland wollten gerade die Paulskirchenvertreter gegen die Hohenzollern.
Dass der Bau demokratisch legitimiert ist, stört mich am allermeisten. Da wird man es mit seinen Traditionserlassen nicht leichter haben.

Pilgerer
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Pilgerer » Sonnabend 2. September 2017, 15:34

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonnabend 2. September 2017, 14:00
Beim Geschichtsbewußtsein bin ich voll dafür, ich halte es für geschichtsvergessen, ausgerechnet diese Kuppel neu zu bauen, Vaterland wollten gerade die Paulskirchenvertreter gegen die Hohenzollern.
Dass der Bau demokratisch legitimiert ist, stört mich am allermeisten. Da wird man es mit seinen Traditionserlassen nicht leichter haben.
Ich finde das Bewahren von historischen Gebäuden als Zeugnisse der Geschichte und Wurzeln unseres Landes wichtig. Besonders wenn sie zeigen, dass es eine deutsche Geschichte vor 1933 gab und wir kein gleichförmiger Regierungsbezirk der UN/EU sind. Zudem finde ich den modernen/postmodernen Baustil etwas seelenlos, da kann es nicht schaden, wenn altehrwürdige ästhetische Baustile nachgebaut oder imitiert werden.
Die Frage ist, wozu brauchen wir das Preußenschloss wieder? Es gibt ja bereits Bellevue (Sitz des Bundespräsidenten), Schloss Charlottenburg etc. in Berlin, die alle Preußenschlösser sind. Soll das neue zentrale Schloss an die preußische Zeit erinnern? Soll es Bande daran knüpfen? Wahrscheinlich zeigt die Bundesrepublik damit tatsächlich ihre historisch-administrative Verbundenheit zu Preußen, schließlich war der Norddeutsche Bund ein großpreußisches Projekt, aus dem vier Jahre später das Kaiserreich hervorging, dessen Rechtsnachfolger die Bundesrepublik ist. Die ganze deutsche Verwaltungsstruktur wurzelt in Preußen (statt zum Beispiel in Bayern). Das Berliner Schloss demonstriert auch etwas die Denkweise der Berliner politisch-wirtschaftlich-journalistischen Elite, die damit zeigen will, dass sie ganz oben in Deutschland ist und uns beherrschen will, wie es die Elite in Preußen tat.

Im übrigen besteht die Paulskirche in Frankfurt ebenso noch, um an ihre historische parlamentarische Funktion zu erinnern. Ebenso der Reichstag von Regensburg, der für Deutschlands Geschichte bis 1806 sehr wichtig war. Ich finde, dass das Bewusstsein für das "1. Reich" stärker geschaffen werden müsste. Kaum jemand weiß noch, dass es das Heilige Römische Reich gab, obwohl es den größten Teil unserer Geschichte ausmachte. Zudem war es in der politischen Balance wesentlich ausgewogener als das großpreußische Kaiserreich.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus » Sonnabend 2. September 2017, 19:54

Pilgerer hat geschrieben: ... Die ganze deutsche Verwaltungsstruktur wurzelt in Preußen (statt zum Beispiel in Bayern). Das Berliner Schloss demonstriert auch etwas die Denkweise der Berliner politisch-wirtschaftlich-journalistischen Elite, die damit zeigen will, dass sie ganz oben in Deutschland ist und uns beherrschen will, wie es die Elite in Preußen tat.

... Kaum jemand weiß noch, dass es das Heilige Römische Reich gab, obwohl es den größten Teil unserer Geschichte ausmachte. Zudem war es in der politischen Balance wesentlich ausgewogener als das großpreußische Kaiserreich.
Ich wäre ja sowieso viel eher dafür, ganz Preußen zu rekonstruieren anstatt so eines einzelnen spätpreußischen Protzbaus.

Bild

Und zwar so wie in der guten alten Zeit, als die Preußen noch still und möglichst unauffällig in ihren Dörfchen an der Ostsee inmitten anderer baltischer und slawischer Stämme saßen und untereinander in einer Sprache ("Altpreußisch") palaverten, die wie Litauisch und Lettisch zur Gruppe der baltischen Sprachen gehörte und inzwischen ausgestorben ist. Also lange bevor sie sich einbildeten, irgendwie "deutsch" zu sein oder gar "deutsche Tugenden" zu verkörpern.
:)

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Pilgerer » Sonntag 3. September 2017, 11:37

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Sonnabend 2. September 2017, 19:54
Also lange bevor sie sich einbildeten, irgendwie "deutsch" zu sein oder gar "deutsche Tugenden" zu verkörpern.
Dazwischen lag die Geschichte des Deutschen Ordens in den baltischen Ländern. Das Herzogtum Preußen war der Rest davon, der durch diese Herrschaft des Deutschen Ordens "germanisiert" wurde. Die slawische Prägung war damit weitgehend verschwunden, übrig blieb nur der Name des Herzogtums. Die Brandenburger Kurfürsten hatten Glück, das Herzogtum für sich zu gewinnen und da später sich "Könige von Preußen" nennen zu dürfen. Später übertrugen sie den Namen "Preußen" auf das gesamte brandenburgische Herrschaftsgebiet. So kam es, dass ein slawisches Völkchen zum Namensgeber des größten deutschen Staats wurde, der 1864-1871 Deutschland zu einer Föderation vereinigte.
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Protasius
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Protasius » Sonntag 3. September 2017, 19:59

Pilgerer hat geschrieben:
Sonntag 3. September 2017, 11:37
RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Sonnabend 2. September 2017, 19:54
Also lange bevor sie sich einbildeten, irgendwie "deutsch" zu sein oder gar "deutsche Tugenden" zu verkörpern.
Dazwischen lag die Geschichte des Deutschen Ordens in den baltischen Ländern. Das Herzogtum Preußen war der Rest davon, der durch diese Herrschaft des Deutschen Ordens "germanisiert" wurde. Die slawische Prägung war damit weitgehend verschwunden, übrig blieb nur der Name des Herzogtums. Die Brandenburger Kurfürsten hatten Glück, das Herzogtum für sich zu gewinnen und da später sich "Könige von Preußen" nennen zu dürfen. Später übertrugen sie den Namen "Preußen" auf das gesamte brandenburgische Herrschaftsgebiet. So kam es, dass ein slawisches Völkchen zum Namensgeber des größten deutschen Staats wurde, der 1864-1871 Deutschland zu einer Föderation vereinigte.
Ein baltisches Völkchen, kein slawisches! Die Prußen waren keine Slawen, sie hatten nur Slawen als Nachbarn (und in den Grenzgebieten früh als Einwanderer). Das Altpreußische ist mit dem Litauischen und Lettischen verwandt, den anderen baltischen Volksstämmen.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Pilgerer » Sonntag 3. September 2017, 23:04

Ich habe die Balten bisher für eine Untergruppe der Slawen gehalten. Dass sie eine eigene Völkergruppe bilden, ist für mich neu. Darum danke für etwas Allgemeinbildung!
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Protasius » Montag 4. September 2017, 07:03

Pilgerer hat geschrieben:
Sonntag 3. September 2017, 23:04
Ich habe die Balten bisher für eine Untergruppe der Slawen gehalten. Dass sie eine eigene Völkergruppe bilden, ist für mich neu. Darum danke für etwas Allgemeinbildung!
War mir auch nicht immer klar, aber mein Russischlehrer war Litauer, der hat dieses Mißverständnis damals schnell aufgeklärt.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Raphael
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Raphael » Montag 4. September 2017, 08:34

Zurück zum Strangtitel: :pfeif:
KNA hat geschrieben:Für «Ehe für alle» müsste Verfassung geändert werden

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält das Gesetz über die «Ehe für Alle» für verfassungswidrig. Sowohl das Grundgesetz als auch das Verfassungsgericht hätten klar definiert, dass eine Ehe eine Lebensgemeinschaft von Mann und Frau sei, sagte der Jurist am Montag im Interview der «Welt». Deshalb wäre eine Verfassungsänderung notwendig. Die «wertsetzenden Grundsatzentscheidungen» des Grundgesetzes müssten ernst genommen werden, auch wenn es einem nicht passe.
..............
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von CIC_Fan » Montag 4. September 2017, 08:47

wann klagt den endlich jemand in Karlsruhe??

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Niels
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Niels » Dienstag 17. Oktober 2017, 09:12

"Wie eine Transsexuelle bei der Bundeswehr Karriere macht": https://www.welt.de/vermischtes/article ... macht.html
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Sascha B. » Mittwoch 1. November 2017, 12:01

In einer „Der Welt“ vorliegenden anonymen Audio-Datei berichtet ein angeblicher Ausbilder über die Zustände an der Polizeiakademie Berlin: Schüler mit Migrationshintergrund sollen Hass und Gewalt gegenüber deutschen Auszubildenden schüren und sich dem Lernen verweigern.
...
„Ich hab Unterricht gehalten an der Polizeischule. Ich hab noch nie so was erlebt, der Klassenraum sah aus wie Sau, die Hälfte Araber und Türken, frech wie Sau. Dumm. Konnten sich nicht artikulieren“, zitiert das Blatt den Mann, der sich als Ausbilder bezeichnet. Er klagt über Hass, Lernverweigerung und Gewalt an der Lehranstalt Berlin Spandau.

https://de.sputniknews.com/gesellschaft ... iakademie/
Typisch muslimisches Verhalten, wo liegt also das Problem? Berlin ist doch Stolz darauf so Bunt und Vielfältig zu sein. :pfeif:
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
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umusungu
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von umusungu » Mittwoch 1. November 2017, 12:47

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. November 2017, 12:01
Typisch muslimisches Verhalten, wo liegt also das Problem? Berlin ist doch Stolz darauf so Bunt und Vielfältig zu sein. :pfeif:
wir glauben auch jedes Wort einer anonymen Datei.

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 1. November 2017, 14:52

umusungu hat geschrieben:
Mittwoch 1. November 2017, 12:47
wir glauben auch jedes Wort einer anonymen Datei.
Nix anonym - der Verfasser oder Sprecher der voice-mail ist bekannt und wurde bereits befragt:
An der Akademie komme es immer wieder zu Problemen, sagte Neuendorf. Auch begingen Schüler Straftaten. „Diejenigen werden sofort entlassen.“ Die Beschwerden des Ausbilders hätten jedoch eine andere Qualität. „Sie wurden sehr emotional vorgetragen“, so der Sprecher. „Kritik ist in Ordnung. Der Ton und die Form waren jedoch nicht angemessen.“ Man hätte sich gewünscht, dass sich der Ausbilder direkt an seine Vorgesetzten wendet.
Ein Gespräch mit dem Mann habe die Behördenleitung bereits geführt, es sei sachlich verlaufen, sagte Neuendorf. „Er befand sich eindeutig in einer überforderten Situation.“ Den Angaben des Mannes werde jetzt nachgegangen. „Frechheiten und Disziplinlosigkeiten werden wir nicht zulassen“, so Neuendorf. „Wir brauchen Schüler, die einen vernünftigen Umgang mit Vorgesetzten und Klassenkameraden pflegen.“
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/28748006 ©2017

Im übrigen sind in der Berliner Polizeiakademie schon mehrere Einzelfälle vorgekommen, die strafrechtliche Relevanz haben.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ ... n-26699724

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 2. November 2017, 11:28

Neben den strafbaren Handlungen von Polizeianwärtern und dem weiter oben geschilderten Vorfall werden nun auch weitere Vorfälle der Polizei-Akademie Berlin bekannt:
Dem Bund Deutscher Kriminalbeamter wurde noch über einen anderen Zwischenfall berichtet. "An uns ist beispielsweise herangetragen worden, dass jemand nicht in ein Schwimmbecken zur Ausbildung springen wollte, weil dort Frauen vorher darin waren. Das geht in der Ausbildung überhaupt nicht", sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende Michael Böhl dem rbb. Wenn dann die Ausbilder, die dieses Verhalten kritisierten und sich durchsetzen wollten, aus diesem Bereich entfernt würden, "dann läuft da etwas schief", so Böhl.
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/20 ... erlin.html

Berlin scheint wohl personalmäßig das zu nehmen, was auf dem Arbeitsmarkt noch übrig bleibt oder als Qualifikation einen Migrahi hat. Die Deutsch-Kenntnisse der Polizeianwärter sind tlw. wohl so schlecht, das Deutsch-Nachhilfe angeboten werden muß. Vor Jahren wurde das Beherrschen der deutschen Sprache noch als Schlüsselqualifikation angesehen, andernfalls liege ein "k.o.-Kriterium" vor.

Eine Entlassung der ungeeigneten Bewerber stößt dann auch auf Hindernisse:
Ich glaube die Ausbilder auch, denn, wenn die sie rauswerfen, stehen die vor der Tür und machen die Autos kaputt.
Quelle: s.o.

Berlin - wenn man Land mit "state" übersetzt, dann paßt der Begriff "failed state"......

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 2. November 2017, 20:47

Polizeiführung wusste von Problemen an Polizeischule
Innerhalb der Akademie herrscht nach Informationen der WELT ein Gefühl der Angst. „Es gab Lehrer, die sich mit den Vertretern der Parteien treffen wollten, um über Missstände zu sprechen. Doch auf diese wurde Druck ausgeübt“, sagte ein Berliner Polizeiführer.
Der innenpolitische Sprecher der FDP in Berlin, Marcel Luthe, sagte: „Die Gewerkschaft der Polizei hatte ein Gespräch mit uns und Lehrkräften organisiert. Es wurde abgesagt.“
Das paßt auch zu dem oben verlinkten Artikel, in dem berichtet wird, daß ein Ausbilder versetzt wurde, weil er die Probleme anpacken wollte.
Man darf gespannt sein, ob Berlin ein "Einzelfall" ist. Wie sieht es in NRW aus? :hmm: :pfeif:

Deutliche Worte eines LKA-Beamten zu den Zuständen in der Berliner Polizei-Akademie:

http://www.bz-berlin.de/berlin/lka-beam ... uss-faellt
„Wenn Frauen als Vorgesetzte nicht mehr akzeptiert werden, weil sie Frauen sind, wenn Auszubildende sich beim Dienstschwimmen verweigern, weil in dem Becken vorher eine ‚Unreine‘ geschwommen sein könnte, dann hört die Toleranz und Willkommenskultur und ‚Multikulti‘ auf!“
Solche Leute gehörten „zum Tor begleitet, denn sie haben die Grundregeln unserer Demokratie nicht verstanden, sind nicht sozialisiert im Sinne unserer Gesetze und von diesen Menschen hat der Bürger draußen keine Hilfe zu erwarten.“

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von ziphen » Donnerstag 2. November 2017, 21:16

Oh Mann! Ich habe gestern noch gehofft, die ganze Geschichte sei eine Ente, doch leider ist es wohl wahr. Ich hatte die Befürchtung, es könnte durchaus etwas mit den kriminellen Clans (libanesisch, arabisch, usw.) zu tun haben, über die man hin und wieder liest. Das würde zumindest diese ganze absurde Situation erklären. Und was kann es für kriminelle Organisationen besseres geben, als loyale Familienmitglieder im Strafverfolgungssystem.

Jetzt muss ich lesen:
tagesspiegel.de hat geschrieben:Polizeischüler sollen aus kriminellen Großfamilien stammen
Hoffentlich ist wenigstens da nichts dran.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 2. November 2017, 21:31

ziphen hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 21:16
Oh Mann! Ich habe gestern noch gehofft, die ganze Geschichte sei eine Ente, doch leider ist es wohl wahr.
Eine solche Ente würde aus Sicht der Presse keinen Sinn machen. Man steigert dann - vielleicht - einmalig die Auflage, wäre aber sofort massivsten Angriffen der übrigen Medien und der Politik ausgesetzt. Wir können wohl davon ausgehen, das solche Meldungen besser recherchiert werden als viele "Enten", die uns sonst zum Thema "Flüchtlinge", Migration und Islam vorgesetzt werden.

Der deutsche Michel liebt nun einmal seine Ruhe - deswegen wird er jetzt auch den Verlautbarungen der Politiker mehr Glauben schenken als der Entwicklung, die aus den Äußerungen der Polizeibeamten sichtbar wird. Daß diese das Vertrauen in ihren Dienstherrn verloren haben und sich direkt an die Politik wenden (wollen), beweist mE aber, daß das Ergebnis, das man uns am Ende der "Untersuchungen" vorsetzen wird, nicht unbedingt der Realität entsprechen muß. "Alles nicht so schlimm" oder "maßlos übertrieben" werden wir dann in der Presse und hier im Forum lesen - die Rechnung wird in einigen Jahren präsentiert werden.

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von umusungu » Donnerstag 2. November 2017, 22:37

in NRW müssen Polizeianwärter Abitur haben ....

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Sascha B. » Donnerstag 2. November 2017, 22:45

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:37
in NRW müssen Polizeianwärter Abitur haben ....
Was man in manchen Bundesländern Abitur nennt :pfeif:
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von umusungu » Donnerstag 2. November 2017, 22:53

Sascha B. hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:45
umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:37
in NRW müssen Polizeianwärter Abitur haben ....
Was man in manchen Bundesländern Abitur nennt :pfeif:
Du hast doch einen Schuss!!!!

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Sascha B. » Donnerstag 2. November 2017, 22:59

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:53
Sascha B. hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:45
umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:37
in NRW müssen Polizeianwärter Abitur haben ....
Was man in manchen Bundesländern Abitur nennt :pfeif:
Du hast doch einen Schuss!!!!
:schnarch:
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von umusungu » Donnerstag 2. November 2017, 23:01

Sascha B. hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:59
:schnarch:
genau, Stimmen im Oberstübchen -----------

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Sascha B. » Donnerstag 2. November 2017, 23:03

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 23:01
Sascha B. hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:59
:schnarch:
genau, Stimmen im Oberstübchen -----------
:narr:

Ich befürchte Hochwürden hat das mit den Narren iin Christo nicht ganz verstanden.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von ziphen » Donnerstag 2. November 2017, 23:10

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:37
in NRW müssen Polizeianwärter Abitur haben ....
Dürfte daran liegen, dass man dort ebenso wie in Niedersachsen den mittleren Dienst bei der Polizei abgeschafft hat. (Halte ich übrigens für einen Fehler.) Und gehobenen Dienst gibt's i.d.R.nur mit Abi oder vergleichbarem. In Berlin gibt es den m.D. noch. Mittleren Dienst gibt es in NRW und Nds. vielleicht noch für reine Schreibtischtäter, also Verwaltungsbeamte.
Zuletzt geändert von ziphen am Donnerstag 2. November 2017, 23:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von ziphen » Donnerstag 2. November 2017, 23:17

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 21:31
Eine solche Ente würde aus Sicht der Presse keinen Sinn machen.
Ich meine keine absichtliche Falschmeldung. Gestern war noch nicht bekannt, ob es sich wirklich um einen Mitschnitt eines Ausbilders handelt. Der Skandal hätte sich also auch in Luft auflösen können. Inzwischen ist das offiziell bestätigt und der Ausbilder bekannt.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von umusungu » Donnerstag 2. November 2017, 23:29

ziphen hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 23:17
Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 21:31
Eine solche Ente würde aus Sicht der Presse keinen Sinn machen.
Ich meine keine absichtliche Falschmeldung. Gestern war noch nicht bekannt, ob es sich wirklich um einen Mitschnitt eines Ausbilders handelt. Der Skandal hätte sich also auch in Luft auflösen können. Inzwischen ist das offiziell bestätigt und der Ausbilder bekannt.
bitte Caviteno nicht solche Realitäten schreiben....

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Niels » Freitag 3. November 2017, 01:07

Hast Du Langeweile, oder was ist los? :detektiv:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Beitrag von Niels » Freitag 3. November 2017, 01:10

Die armen Leute in Kempen tun mir jetzt schon leid...
http://www.wz.de/lokales/kreis-viersen/ ... -1.2507095
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Beitrag von Niels » Freitag 3. November 2017, 01:13

Der Umu hat ein Problem... der hält uns für blöd...
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Caviteño » Freitag 3. November 2017, 02:21

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 2. November 2017, 22:37
in NRW müssen Polizeianwärter Abitur haben ....
Nein, das müssen sie nicht. Deine pauschale Aussage ist falsch, wie Du jederzeit im Bewerbungsportal der Polizei NRW hättest nachlesen können:
Um das Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung beginnen zu können, müssen Sie zum Zeitpunkt der Einstellung hierzu berechtigt sein. Der Zugang zum Bachelorstudiengang steht Ihnen offen bei Vorliegen des Abiturs bzw. der vollen Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil) oder gemäß der Berufsbildungshochschulzugangsverordnung (BBHZVO) mit Ausbildung und Berufserfahrung. Die Qualifikation nach BBHZVO beinhaltet den Nachweis einer der folgenden Voraussetzungen...
https://www.polizeibewerbung.nrw.de/dow ... reiben.pdf

Als Erfüllung der Voraussetzungen gelten ua eine zweijährige Berufsausbildung mit einer dreijährigen beruflichen Tätigkeit. Als berufliche Tätigkeit gelten ua "die hauptverantwortliche und selbständige Führung eines Familienhaushalts, die Erziehung eines minderjährigen Kindes oder die Pflege eines Angehörigen."

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Niels » Freitag 3. November 2017, 02:25

Cavi, Du darfst doch den Umu nicht zurechtweisen, erst recht nicht, wenn Du Argumente hast...
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