Situation der deutschen Medienlandschaft

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Niels
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Niels » Dienstag 13. Juni 2017, 13:44

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 12:54
Quatsch, wenn Bild auf der Urheberrechtsseite alles geklärt hat, sind sie voll im grünen Bereich.
Da hast Du recht.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

Caviteño
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Dienstag 13. Juni 2017, 18:21

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 12:54
Quatsch, wenn Bild auf der Urheberrechtsseite alles geklärt hat, sind sie voll im grünen Bereich.
Da müssen zwei Sachen unterschieden werden:
1. die urheberrechtliche Situation
2. die Änderungen des Medienkonsums durch das Internet

zu 1)
Wenn BILD/Springer eine entsprechende Vereinbarung getroffen hat, hast Du recht.
Allerdings liest sich die Begründung der BILD-Zeitung mE anders:
Heute zeigt BILD 24 Stunden lang online – von null Uhr bis Mitternacht – die Dokumentation über Antisemitismus, die ARTE nicht ausstrahlen will und die der WDR immer noch prüft.
(...)
Unsere historische Verantwortung verpflichtet uns, den Unsäglichkeiten entschlossen entgegenzutreten, die diese Dokumentation belegt. Dazu müssen alle wissen, womit wir es zu tun haben. Deswegen zeigt BILD für 24 Stunden online, redaktionell eingeordnet und eingebettet, was im TV nicht gezeigt werden sollte.
Die einen wollen nicht zeigen, die anderen "prüfen" noch immer - warum sollten sie die Rechte für einen 24 Stden online Zugriff an BILD geben? :hmm:
Arte ist ein Spartenkanal, die Zuschauerzahl ist übersichtlich. Der WDR ist dafür bekannt, kritische Dokumentationen in den ganz späten Abendstunden auszustrahlen - und dann erlauben beide BILD, die Doku 24Stden zu zeigen? :/

Auch die Begründung der BILD für die Veröffentlichung der Doku ist eine Rechtfertigung, warum man die Doku zeigt, obwohl sie "im TV nicht gezeigt werden soll." Bei einem Übereinkommen hätte man wohl anders (nicht so verletzend für die Sender) formuliert. Auch die Begrenzung auf 24 Stden spricht dafür, daß man nur seiner Informationspflicht nachkommen will - dazu muß die Doku nicht dauerhaft eingestellt werden.

zu 2)
Wichtiger als die urheberrechtliche Frage ist mE die heutige Möglichkeit, derartige Dokus auch außerhalb des (öffentl.-rechtl.) Fernsehens der Bevölkerung zugänglich zu machen - Urheberrecht hin oder her. Diese Möglichkeit hat es vor 20 oder 30 Jahren nicht gegeben. Wie hätte BILD damals reagieren können? Heute kann man so etwas nicht mehr in den Archiven verschwinden lassen; es kann irgendwann bei youtube oder jetzt bei BILD auftauchen. :breitgrins:

Die ganze Diskussion führt letztendlich dazu, daß die Doku viel mehr Aufmerksamkeit erfährt als wenn sie bei Arte oder beim WDR zu später Stunde gesendet worden wäre.

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Torsten
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Dienstag 13. Juni 2017, 18:41

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 18:21
Die ganze Diskussion führt letztendlich dazu, daß die Doku viel mehr Aufmerksamkeit erfährt als wenn sie bei Arte oder beim WDR zu später Stunde gesendet worden wäre.
Das wünschte man sich auch bei anderen Dokus.

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ziphen
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von ziphen » Dienstag 13. Juni 2017, 18:55

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 12:54
Quatsch, wenn Bild auf der Urheberrechtsseite alles geklärt hat, sind sie voll im grünen Bereich.
tagesspiegel.de hat geschrieben:Jetzt schauen alle auf den WDR, wo bild.de mit der publizierten Doku den Ball ins Feld geschlagen hat. Ein Rechteklau? Das Urheberrecht stehe durch diese Aktion schon in Frage, sagt Medienjurist Ehssan Khazaeli dem Tagesspiegel. Aber: "Wo keine Kläger, da keine Klage." Daran haben offenbar weder Arte noch WDR ein Interesse.
Allein der Werbeeffekt für die Zeitung und das Onlineangebot dürfte einige 100.000 € wert sein. Wie hoch könnte wohl eine Strafe bzw. Entschädigung vor Gericht ausfallen? Im Vergleich dazu Peanuts, vermute ich.
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

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Yeti
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Yeti » Dienstag 13. Juni 2017, 19:20

ziphen hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 18:55
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 12:54
Quatsch, wenn Bild auf der Urheberrechtsseite alles geklärt hat, sind sie voll im grünen Bereich.
tagesspiegel.de hat geschrieben:Jetzt schauen alle auf den WDR, wo bild.de mit der publizierten Doku den Ball ins Feld geschlagen hat. Ein Rechteklau? Das Urheberrecht stehe durch diese Aktion schon in Frage, sagt Medienjurist Ehssan Khazaeli dem Tagesspiegel. Aber: "Wo keine Kläger, da keine Klage." Daran haben offenbar weder Arte noch WDR ein Interesse.
Allein der Werbeeffekt für die Zeitung und das Onlineangebot dürfte einige 100.000 € wert sein. Wie hoch könnte wohl eine Strafe bzw. Entschädigung vor Gericht ausfallen? Im Vergleich dazu Peanuts, vermute ich.
Ist doch offensichtlich, weshalb die Sender die Ausstrahlung ablehnen. Ethnien mit kulturellem Rabatt (v/o Kulturrelativismus) und eher links einzuordnenden Strömungen wird Antisemitismus nachgewiesen. Aus der Traum von links=gut. Ein weiteres Symptom der Lückenpresse.
#gottmensch statt #gutmensch

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Dienstag 13. Juni 2017, 19:28

ziphen hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 18:55
tagesspiegel.de hat geschrieben:Jetzt schauen alle auf den WDR, wo bild.de mit der publizierten Doku den Ball ins Feld geschlagen hat. Ein Rechteklau? Das Urheberrecht stehe durch diese Aktion schon in Frage, sagt Medienjurist Ehssan Khazaeli dem Tagesspiegel. Aber: "Wo keine Kläger, da keine Klage." Daran haben offenbar weder Arte noch WDR ein Interesse.
Allein der Werbeeffekt für die Zeitung und das Onlineangebot dürfte einige 100.000 € wert sein. Wie hoch könnte wohl eine Strafe bzw. Entschädigung vor Gericht ausfallen? Im Vergleich dazu Peanuts, vermute ich.
Natürlich werden Arte bzw. der WDR kaum ein Interesse an einer Klage haben. Auf dem heiklen Gebiet des Antisemitismus kann man nur "verlieren" - zumal das Gericht auch gefragt hätte, warum die Doku - von Gebührengeldern finanziert - nicht gesendet wurde......
Mit bla-bla-bla wie in Pressemitteilungen hätte es sich vermutlich nicht zufrieden gegeben und eine krachende Niederlage und/oder mahnende Worte über die Informationspflicht des öffentl.-rechtl. Fernsehens wollte man sich wohl aus verständlichen Gründen ersparen.
Die Angst vor einer möglichen Veröffentlichung von ungeliebten Sachverhalten bei unseren öffentl.-rechtl. Medien und eine kritischen Berichterstattung könnte noch dazu kommen. :D

Ob der Werbeeffekt und damit der Gewinn für BILD bzw. Springer tatsächlich so groß ist, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube nicht, daß jetzt jemand zu einem glühenden BILD-Anhänger bzw. das online-Angebot dauernd nutzen wird.
Ich sehe die Veröffentlichung mehr im Bereich der Unternehmensgrundsätzen des Hauses Springer.

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Yeti
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Yeti » Dienstag 13. Juni 2017, 20:50

Caviteño hat geschrieben:Ich sehe die Veröffentlichung mehr im Bereich der Unternehmensgrundsätzen des Hauses Springer.
Das dürfte voll zutreffen. Das häufig recht unkritische Engagement Axel Springers gegenüber der Politik Israels ist legendär. Möglicherweise hat er diese Linie sogar stiftungsmäßig mit dem Verlag verbandelt. Außerdem bringt der Film selbst kaum Neues, er umgeht sogar eher die eigentlich spannenden Fragen, etwa "Was ist Antisemitismus?" oder die Gretchenfrage überhaupt: "Gibt es das jüdische Volk?" (nicht: Gibt es das israelische Volk?) und natürlich auch: "Wer sind die Semiten?" (Da wundern sich dann Araber und Israelis gemeinsam).
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Dienstag 13. Juni 2017, 21:00

Yeti hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 20:50
Caviteño hat geschrieben:Ich sehe die Veröffentlichung mehr im Bereich der Unternehmensgrundsätzen des Hauses Springer.
Das dürfte voll zutreffen. Das häufig recht unkritische Engagement Axel Springers gegenüber der Politik Israels ist legendär. Möglicherweise hat er diese Linie sogar stiftungsmäßig mit dem Verlag verbandelt.
Das ist in den Unternehmensgrundsätzen des Hauses festgelegt:
1. Wir treten ein für Freiheit, Rechtsstaat, Demokratie und ein vereinigtes Europa.
2. Wir unterstützen die Lebensrechte Israels.
3. Wir zeigen unsere Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.
4. Wir lehnen politischen und religiösen Extremismus ab.
5. Wir setzen uns für eine freie und soziale Marktwirtschaft ein.
Unternehmensgrundsätze des Hauses Springer

Dementsprechend sollte man auch die Berichterstattung einstufen. :ja:

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ziphen
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von ziphen » Dienstag 13. Juni 2017, 23:16

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 19:28
Ob der Werbeeffekt und damit der Gewinn für BILD bzw. Springer tatsächlich so groß ist, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube nicht, daß jetzt jemand zu einem glühenden BILD-Anhänger bzw. das online-Angebot dauernd nutzen wird.
Ich sehe die Veröffentlichung mehr im Bereich der Unternehmensgrundsätzen des Hauses Springer.
Du solltest hier zwei Dinge, den Werbeeffekt für die Marke und die Werbeeinnahmen, nicht in einen Topf werfen. Mir geht es nur um den Werbeeffekt. Man ist im Gespräch. Was hätte eine Kampagne gekostet, die ähnliches hätte erreichen sollen (Werbeagentur, Anzeigen, Werbespots usw.). Ich habe, nachdem ich mir extra einen anderen Browser hatte installieren müssen, da mein Firefox mit Add-ons ums Verrecken die Seite nicht hatte anzeigen wollen, gar keine Werbung gesehen. Deshalb vermute ich, man hatte nicht einmal welche auf der Seite plaziert. Also auch keine Einnahmen. Hast du Werbung gesehen?

Die von dir im Folgenden noch zitierten Unternehmensgrundsätze waren wir so nicht bekannt. Dürften freilich ein Grund sein.

Ich finde den Film recht erhellend. Ist zwar ziemlich einseitig, so hätte man noch bspw. einen Funktionär der Linkspartei oder von Brot für die Welt bringen können, der alles versucht zu relativieren bzw. die eigene Sicht auf die Dinge darzulegen, doch dürften die aufgezeigten Zustände deswegen nicht falsch sein. Das Problem ist womöglich, dass hier der Antisemit nicht nur der rechte Ossi ist, sondern auch die nette Omi vom Kirchentag.
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ar26
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von ar26 » Dienstag 13. Juni 2017, 23:57

Ich konnte die Doku mit meiner Linux-Maschine nicht anschauen. Auf windows umzuschalten hab ich jetzt keine Lust mehr. Bild.de hat es ja zusammengefasst. Im wesentlichen ein importiertes Problem. Man wollte das seitens des Staats-TV wohl nicht noch ostentativ präsentierten. Aber es weiß ja ohnehin jeder. Vor einigen Jahren bin ich häufiger Sonntag vormittags in Berlin, St. Adalbert, in der überlieferten Liturgie gewesen. Von der Oranienburger aus, kam man da immer an einem jüdischen Kaffee vorbei, daß von Polizisten mit Sturmgewehren bewacht wurde. Die standen sicher nicht wegen ein paar Glatzen aus Neuruppin dort. Die Geister die ich rief...
Ich lehne es daher ab, mich als Deutscher für dieses Problem in Geiselhaft nehmen zu lassen oder mir irgendetwas von historischer Verantwortung anhören zu müssen. Vielmehr erwarte ich von den Behörden, daß das deutsche Recht gegenüber gewissen Bevölkerungsteilen mit aller Macht durchgesetzt wird.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

RomanesEuntDomus
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 14. Juni 2017, 00:59

ar26 hat geschrieben:Von der Oranienburger aus, kam man da immer an einem jüdischen Kaffee vorbei, daß von Polizisten mit Sturmgewehren bewacht wurde. Die standen sicher nicht wegen ein paar Glatzen aus Neuruppin dort. Die Geister die ich rief ...
Bewaffnete Polizisten stehen doch schon seit Jahrzehnten vor jeder jüdischen Einrichtung oder Veranstaltung, auch ganz ohne Neuruppiner Glatzen oder Importgeister.

Ein Mangel an entsprechenden Geistern herrschte hierzulande sowieso noch nie:

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Urbach
... Erst im Jahr 2005 wurde durch ein Buch des Historikers Wolfgang Kraushaar bekannt, dass Urbach [Anmerkung: ein Mitarbeiter des West-Berliner Verfassungsschutzes] auch die Bombe für das versuchte Attentat auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin durch die Tupamaros West-Berlin am 9. November 1969 geliefert hatte.
...
Der damals zuständige Staatsanwalt wollte sich auch im Jahr 2005 noch nicht zu den Vorgängen äußern. Laut einem Erklärungsversuch für den ungewöhnlichen Vorgang wäre bei einem Gerichtsverfahren auch Urbachs Rolle bekannt geworden, was die Behörden verhindern wollten. Wolfgang Kraushaar schätzt, dass es einen großen Ansehensverlust der Bundesrepublik bedeutet hätte, wenn eine staatliche Beteiligung an dem Anschlag bekannt geworden wäre.

Caviteño
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 14. Juni 2017, 02:43

ziphen hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 23:16
Du solltest hier zwei Dinge, den Werbeeffekt für die Marke und die Werbeeinnahmen, nicht in einen Topf werfen. Mir geht es nur um den Werbeeffekt. Man ist im Gespräch. Was hätte eine Kampagne gekostet, die ähnliches hätte erreichen sollen (Werbeagentur, Anzeigen, Werbespots usw.). Ich habe, nachdem ich mir extra einen anderen Browser hatte installieren müssen, da mein Firefox mit Add-ons ums Verrecken die Seite nicht hatte anzeigen wollen, gar keine Werbung gesehen. Deshalb vermute ich, man hatte nicht einmal welche auf der Seite plaziert. Also auch keine Einnahmen. Hast du Werbung gesehen?
Ich habe mir die Doku nicht angesehen, gehe aber davon aus, daß man keine Werbung geschaltet hat. So kann man sich - in einem evtl. Urheberrechtsprozeß - edel auf seine Informationspflicht berufen und die Gegenseite kann nicht behaupten, damit "verdient" zu haben (und am evtl. Erlös beteiligt zu werden). ;D

Was den Werbeeffekt für die Marke betrifft, darüber kann man trefflich streiten. BILD ist nun einmal dafür bekannt, "kritische" Sachverhalte zu veröffentlichen (s. Wulff-Affäre). Mit dieser Veröffentlichung ist man da der eigenen Linie treu geblieben. Man kann und darf das von der Zeitung auch künftig erwarten.

Stabilitas loci
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Stabilitas loci » Mittwoch 14. Juni 2017, 07:20

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 18:21
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 12:54
Quatsch, wenn Bild auf der Urheberrechtsseite alles geklärt hat, sind sie voll im grünen Bereich.
Da müssen zwei Sachen unterschieden werden:
1. die urheberrechtliche Situation
2. die Änderungen des Medienkonsums durch das Internet

zu 1)
Wenn BILD/Springer eine entsprechende Vereinbarung getroffen hat, hast Du recht.
Allerdings liest sich die Begründung der BILD-Zeitung mE anders:
Heute zeigt BILD 24 Stunden lang online – von null Uhr bis Mitternacht – die Dokumentation über Antisemitismus, die ARTE nicht ausstrahlen will und die der WDR immer noch prüft.
(...)
Unsere historische Verantwortung verpflichtet uns, den Unsäglichkeiten entschlossen entgegenzutreten, die diese Dokumentation belegt. Dazu müssen alle wissen, womit wir es zu tun haben. Deswegen zeigt BILD für 24 Stunden online, redaktionell eingeordnet und eingebettet, was im TV nicht gezeigt werden sollte.
Die einen wollen nicht zeigen, die anderen "prüfen" noch immer - warum sollten sie die Rechte für einen 24 Stden online Zugriff an BILD geben? :hmm:
Arte ist ein Spartenkanal, die Zuschauerzahl ist übersichtlich. Der WDR ist dafür bekannt, kritische Dokumentationen in den ganz späten Abendstunden auszustrahlen - und dann erlauben beide BILD, die Doku 24Stden zu zeigen? :/

Auch die Begründung der BILD für die Veröffentlichung der Doku ist eine Rechtfertigung, warum man die Doku zeigt, obwohl sie "im TV nicht gezeigt werden soll." Bei einem Übereinkommen hätte man wohl anders (nicht so verletzend für die Sender) formuliert. Auch die Begrenzung auf 24 Stden spricht dafür, daß man nur seiner Informationspflicht nachkommen will - dazu muß die Doku nicht dauerhaft eingestellt werden.

zu 2)
Wichtiger als die urheberrechtliche Frage ist mE die heutige Möglichkeit, derartige Dokus auch außerhalb des (öffentl.-rechtl.) Fernsehens der Bevölkerung zugänglich zu machen - Urheberrecht hin oder her. Diese Möglichkeit hat es vor 20 oder 30 Jahren nicht gegeben. Wie hätte BILD damals reagieren können? Heute kann man so etwas nicht mehr in den Archiven verschwinden lassen; es kann irgendwann bei youtube oder jetzt bei BILD auftauchen. :breitgrins:

Die ganze Diskussion führt letztendlich dazu, daß die Doku viel mehr Aufmerksamkeit erfährt als wenn sie bei Arte oder beim WDR zu später Stunde gesendet worden wäre.
was ja sehr sehr lobenswert ist diese Dokumentation kann gar nicht weit genug zur Kenntnis
genommen werden

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 14. Juni 2017, 09:06

Stabilitas loci hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juni 2017, 07:20
Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 18:21
Die ganze Diskussion führt letztendlich dazu, daß die Doku viel mehr Aufmerksamkeit erfährt als wenn sie bei Arte oder beim WDR zu später Stunde gesendet worden wäre.
was ja sehr sehr lobenswert ist diese Dokumentation kann gar nicht weit genug zur Kenntnis
genommen werden
Ein anderes Beispiel ist das von mir weiter oben erwähnte Buch "Finis Germania", welches - durch ein "Versehen" - auf einer Liste "Sachbuch des Monats" - zusammengestellt von NDR und Süddeutscher - landete. Aufgrund der dann einsetzenden Diskussion ist es jetzt Bestseller Nr. 1 bei amazon.

https://www.amazon.de/Finis-Germania-Ka ... s+germania

:breitgrins:

In seinen Beiträgen vom 12. und 13. Juni hat sich Michael Klonovsky mit dem Buch und seinen Kritikern befaßt:

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Stabilitas loci » Mittwoch 14. Juni 2017, 09:15

Ich kenne das Buch (noch) nicht aber intellektuelle Auseinnadersetzungen sind immer gut und grade bei diesem Thema sehr zu begrüssen weil AfD Pegida und leute wie Akif Prinicci absolut so etwas nicht haben

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Raphael » Mittwoch 14. Juni 2017, 09:58

Stabilitas loci hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juni 2017, 09:15
Ich kenne das Buch (noch) nicht aber intellektuelle Auseinnadersetzungen sind immer gut und grade bei diesem Thema sehr zu begrüssen weil AfD Pegida und leute wie Akif Prinicci absolut so etwas nicht haben
Nur für's Protokoll:
Leute wie Sieferle und Pirinçci werden heutzutage nicht in eine intellektuelle Auseinandersetzung hineingezogen, sie werden hingeschlachtet. Sie werden genutzt und benutzt, um die moralische Überlegenheit ihrer "Kritiker" zu präsentieren .............

Honi soit qui mal y pense! :roll:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Stabilitas loci » Mittwoch 14. Juni 2017, 10:24

Eine Rolle die vor 25 Jahren Erzb Dyba Mgr Krenn Prof Robert Pranter laufen in Talkshows bernommen haben
Herrn Prinicci würde ich nach der Lektüre seiner letzten Werke absprechen intellektuell zu sein, das ist schlicht meine Meinung

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 14. Juni 2017, 15:53

Stabilitas loci hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juni 2017, 10:24
Herrn Prinicci würde ich nach der Lektüre seiner letzten Werke absprechen intellektuell zu sein, das ist schlicht meine Meinung
Seine Sprache ist derb, allerdings benennt er die Fehlentwicklungen klar und deutlich. Damit erreicht er mehr Menschen als wenn ein Wissenschaftler den gleichen Sachverhalt in verquirltem Soziologendeutsch beschreibt.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 14. Juni 2017, 20:59

Immerhin erreicht er mit seiner Sprache die in sozialen Netzwerken und Diskussionsforen fast omnipräsenten sechs bis acht Prozent der Menschen, die sich für "das Volk" halten und die ein Klugscheißer mit einem Schulabschluß und einem Wortschatz von mehr als 500 Wörtern nie erreichen könnte.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Mittwoch 14. Juni 2017, 21:48

"Errick Wagner" ist ein russischer Hacker. Ganz sicher.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Mittwoch 14. Juni 2017, 21:52

Stabilitas loci hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juni 2017, 10:24
Herrn Pirinçci würde ich nach der Lektüre seiner letzten Werke absprechen, intellektuell zu sein, das ist schlicht meine Meinung
Er ist aber schlauer als alle als z.B. in der Redaktion der "Tagesschau". Das ist meine Meinung.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 14. Juni 2017, 21:59

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juni 2017, 20:59
Immerhin erreicht er mit seiner Sprache die in sozialen Netzwerken und Diskussionsforen fast omnipräsenten sechs bis acht Prozent der Menschen, die sich für "das Volk" halten und die ein Klugscheißer mit einem Schulabschluß und einem Wortschatz von mehr als 500 Wörtern nie erreichen könnte.
Dem sog. "Klugscheißer" hilft sein Wortschatz von mehr als 500 Worten auch nicht, wenn er die Probleme nicht benennt, nicht benennen kann, nicht benennen will oder sie überhaupt nicht erkennt.

Ansonsten hast Du recht, copy and paste der Regierungsmitteilungen (Frau Merkel macht eine kluge Politik) ist natürlich einfacher. :D

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Mittwoch 14. Juni 2017, 22:01

Seid doch mal ehrlich. :) Zwischen "all den geleakten" Arte-Dokus und der Kritik an Pirinçci steht doch das Bild von der Genickbruchmaschine, vor der "unsere deutsche Medienlandschaft" steht. Der Teil davon, der den Tod verdient hat. Weil er mithilft, ihn massenhaft zu bringen. Ganz in echt.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Mittwoch 14. Juni 2017, 22:21

[quote=""planet-interview.de"]

Wir haben die Pressekonferenz des ZDF am 09.06. in Mainz besucht und Fragen gestellt. Warum werden Lobby-Mitgliedschaften der Moderatoren nicht transparent gemacht? Warum werden die "Freundeskreise" geheimgehalten? Desweiteren stellt sich Intendant Thomas Bellut gegen eine Transparenz bei Moderatoren-Gehältern, dies würde die Moderatoren in ihrer "Berufsentfaltung eindeutig einschränken".[/quote]

Nein, egal was ich jetzt dazu hätte schreiben wollen, ein Artikel von kath.net:

'Warum ist der Heilige Antonius so beliebt?'

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Mittwoch 14. Juni 2017, 22:43

Heiliger Antonius, bitte für uns! In der Schönheit deiner Armut, verkleidet im zerfetzten Tuch deines Ordensgewandes, diesem Hochzeitlichen Gewand des Neuen Menschen – geh voran und führe uns zu Christus, unserem Bräutigam!
"eine Transparenz bei Moderatoren-Gehältern, dies würde die Moderatoren in ihrer "Berufsentfaltung eindeutig einschränken"

Dazwischen liegen nicht einfach Lichtjahre, der Abstand ist von Ewigkeit.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus » Donnerstag 15. Juni 2017, 01:22

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juni 2017, 21:59
Ansonsten hast Du recht, copy and paste der Regierungsmitteilungen (Frau Merkel macht eine kluge Politik) ist natürlich einfacher. :D
:achselzuck:
Hmmm ... ich nehme mal an, daß du diesmal einfach etwas verwechselt oder dich im Forum geirrt hast. (Das kann ja schon mal vorkommen, wenn man so fleißig wie du ständig ganze Unterforen mit immer ähnlichlautenden und deshalb inzwischen für jeden Leser vorhersehbaren Inhalten vollspammt und dabei zwangsläufig selbst zu wenig zum Lesen und Mitdenken kommt.)

Mir fällt nämlich bis auf eine Ausnahme gerade niemand ein, der hier jemals ohne Einschränkung behauptet hätte, daß Frau Merkel eine kluge Politik macht.

Auch wenn es dir schwerfällt: Versuch mal, dir vorzustellen, daß abweichend von deiner Meinung noch massenhaft Raum für eine riesige Menge anderer Meinungen sein könnte, die keineswegs alle einfacher sind als deine oder aus copy and paste der Regierungsmitteilungen bestehen.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Edi » Donnerstag 15. Juni 2017, 08:27

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Stabilitas loci » Donnerstag 15. Juni 2017, 12:29

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juni 2017, 20:59
Immerhin erreicht er mit seiner Sprache die in sozialen Netzwerken und Diskussionsforen fast omnipräsenten sechs bis acht Prozent der Menschen, die sich für "das Volk" halten und die ein Klugscheißer mit einem Schulabschluß und einem Wortschatz von mehr als 500 Wörtern nie erreichen könnte.

Bild
das schafften ab 1933 in Deutschland auch viele Herren was ist der konkrete Vorteil

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus » Donnerstag 15. Juni 2017, 13:06

Stabilitas loci hat geschrieben:
Donnerstag 15. Juni 2017, 12:29
das schafften ab 1933 in Deutschland auch viele Herren was ist der konkrete Vorteil
Auf die Beantwortung deiner Frage würde ich gern verzichten, da es extrem umständlich und meistens auch ziemlich sinnlos ist, jemandem Ironie erklären zu wollen.

(Allerdings muß ich mit einer gewissen Genugtuung :klatsch: feststellen, daß mein "Errick-Wagner"-Beispielzitat schon beginnt, sich stilbildend auf den Satzbau und die Interpunktion mancher Mitforanten auszuwirken.)

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martin v. tours
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 15. Juni 2017, 14:31

Das wirkt sich nicht stilbildend aus.
Satzbau und Interpunktion war bei diesem Mitforanten schon so als er sich vor einigen Wochen ,noch als CIC_Fan bekannt, aus diesem Forum abgemeldet hat. 8)
Trotzdem, Ottaviani bzw. CIC_Fan bzw. Stabilitas loci , schön das Du wieder mitschreibst obwohl diese Nick-Wechslerei schon zu mancher Konfusion führt.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Torsten
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Donnerstag 15. Juni 2017, 22:09

Stabilitas loci hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 11:10
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 11:00
Nur heute kann man die verhinderte arte-Dokumentation ausgerechnet bei http://www.bild.de/politik/inland/bild/ ... .bild.html sehen.
Ich kann die Doku nur empfehlen was ich besonders erschütternd finde der Anti Judaismus zieht sich durch ALLE Weltanschaulichen Lager
"der Anti Judaismus zieht sich durch ALLE Weltanschaulichen Lager"

Auch die der Zionisten? :achselzuck:

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umusungu
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von umusungu » Donnerstag 15. Juni 2017, 22:19

Torsten hat geschrieben:
Donnerstag 15. Juni 2017, 22:09
"der Anti Judaismus zieht sich durch ALLE Weltanschaulichen Lager"
Auch die der Zionisten? :achselzuck:
Zionismus ist doch eher eine politische Bewegung denn eine Weltanschauung.

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