Situation der deutschen Medienlandschaft

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Caviteño
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 14. September 2017, 11:40

Der Wahlkampf als journalistischer Offenbarungseid - Merkel kann sich auf die Medien verlassen, in Österreich könnte sich etwas ändern
ORF und ZDF haben jegliche Scham verloren, der öffentlich-rechtliche Auftrag ist angesichts solcher Propagandasendungen nur noch eine Farce. Man ist ganz offen parteiisch und hetzt gegen jene, die den politisch korrekten Meinungskorridor verlassen haben. All diese TV-Diskussionen bieten nur noch Scheindebatten, weil sie sich immer in einem genau abgegrenzten und überwachten Meinungsrahmen bewegen dürfen; wer ihn sprengt, wird fertiggemacht. Was und wie diskutiert werden darf, bestimmt die politmediale Herrschaftsklasse.
Bezeichnend ist, daß die öffentl.-rechtl. die Absage der Kanzlerin für ein zweites Treffen mit Schulz einfach so akzeptieren. Mit "coyones" hätten sie einen Termin angesetzt und wenn die Kanzlerin dann nicht erschienen wäre, hätte Herr Schulz eben die gesamte Sendezeit zur Vorstellung seines Programms nutzen können.

Aber nein, man knickt ein.

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Raphael
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Raphael » Montag 18. September 2017, 17:33

Über die Arbeit der "vierten Macht" im Staate aus der Sicht einer Betroffenen:
Die verlorene Ehre der Katharina Blum? :detektiv:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 21. September 2017, 17:32

Die webseite Einzelfallinfos, die nach eigener Darstellung "Informationen zur Flüchtlings- und Migrantenkriminalität sammelt und veröffentlicht" (über Twitter) wird seit gestern in D. blockiert.

Die Seite bezog sich ausschließlich auf polizeiliche Pressemitteilungen bzw. verlinkte zu den Artikeln der Tageszeitungen. Offensichtlich war die häufigen twitter-Meldungen nicht gern gesehen und werden in D. unterbunden.

Über VPN kann die Seite mit einer ausländischen IP natürlich weiter aufgerufen werden. :D

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Hubertus
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 23. September 2017, 19:30

"Zehn Jahre nach Kerner: Eva Herman packt aus."

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Niels
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Niels » Sonntag 24. September 2017, 09:46

"Welt+" erinnert mich irgendwie an Deutschland im Frühling 1945. Da müssen manche Leute so viel Fracksausen haben, dass auch Kinder, Narren und Greise am Wahltag noch ranmüssen:
https://www.welt.de/politik/deutschland ... ution.html
https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... h-aus.html
Ich bin kein "Welt+"-Bezahlkunde, aber die Artikelüberschriften sprechen Bände. :nuckel:

Ich ziehe mich jetzt auf die Loge zurück: https://www.youtube.com/watch?v=yDdIQbV-n-c
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Freitag 29. September 2017, 16:37

Wahlschlappe für die deutschen Meinungsführer-Medien

Der Autor beschäftigt sich mit der Taktik der "Meinungsführer-Medien", das Thema "Flüchtlinge", Grenzöffnung und das eigene Versagen in dieser Zeit Monate vor der Wahl zu verschweigen. Er verweist auf die entsprechende Untersuchung der Otto-Brenner-Stiftung und stellt folgende Frage:
Unabhängig hiervon wirft der Umstand, dass die (öffentlichen-rechtlichen) Medien mit den etablierten Parteien gegen eine neue, demokratisch gewählte Partei gemeinsame Sache machen, die Frage auf, ob wir es in Deutschland inzwischen mit einem „politisch-medialen Komplex“ zu tun haben, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, politische Konkurrenten und deren Anhänger, die sich für die Verteidigung nationaler Interessen, Werte, Grenzen und kultureller Gebräuche einsetzen, aus dem demokratischen Verfassungsbogen systematisch auszugrenzen. Daraus ergeben sich Zweifel an der Verfassungskonformität der beteiligten Parteien und Meinungsführer-Medien.
Tja - auf die Idee kann man kommen. Es erscheint allerdings unwahrscheinlich, daß der Verfassungsschutz jetzt unseren öffentl.-rechtl. Rundfunk beobachtet, weil die Ausgewogenheit in der Berichterstattung nicht gewahrt ist. :)

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Sonntag 1. Oktober 2017, 11:57

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 21. September 2017, 17:32
Die webseite Einzelfallinfos, die nach eigener Darstellung "Informationen zur Flüchtlings- und Migrantenkriminalität sammelt und veröffentlicht" (über Twitter) wird seit gestern in D. blockiert.
Die - nach der Wahl wieder aufgehobene -Sperre der Seite Einzelfallinfos (s.o.) beschäftigte sogar die New York Times:

Germany vs. Twitter

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Dienstag 3. Oktober 2017, 16:27

Welchen Anteil am Erfolg der AfD haben die Medien?

Warum die Medien eine Mitschuld tragen

Einerlei, ob Merkel "nicht erkennen [kann], was wir jetzt anders machen müssten" und auf ihrem Posten klebt oder Schulz sich weiter als Parteivorsitzender sieht - die Medien machen es mit und lassen auch Selbstkritik vermissen. Dabei sind die Ursachen des AfD-Erfolges unstrittig: Die "Flüchtlings"politik der Kanzlerin, wohlwollend begleitet von den Medien:
Tatsache ist: Die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel verlieh der AfD Flügel. 1,5 Millionen Migranten, die in jenen Monaten der Grenzöffnung 2015 unkontrolliert ins Land strömten, sind in den Augen zahlloser Bürger bis heute ein kaum bewältigtes Problem – kulturell wie finanziell. Das war abzusehen. Warnende Stimmen gab es früh. Sie blieben ungehört.
An diesem Punkt beginnt die Verantwortung der Medien für das Debakel – von ARD und ZDF über Deutschlandfunk und Süddeutsche Zeitung bis Zeit und Bild. Sie haben die Warner jener Herbstwochen vor zwei Jahren nicht nur überhört, sie haben sie diffamiert: als Rechte, als Fremdenhasser, als Rassisten, als Zuträger der Populisten.
Man könne den Journalisten keinen Vorwurf machen, meint der Autor, denn sie hätten schließlich selbst geglaubt, was sie schrieben.
Das gilt wahrscheinlich heute auch für ihre Berichte über die AfD. Man kann es daran sehen, daß die AfD-Forderungen in den Medien abgelehnt werden. Übernehmen die Altparteien sie dann (z.B. Auffanglager in Nordafrika), wird das als "richtiger Lösungsvorschlag" angesehen. Widersprüchlicher kann eine Berichterstattung nicht sein. Man interessiert sich nicht für die Lösung, sondern die Handlung muß von der "richtigen" Partei angestrebt werden.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von HeGe » Freitag 6. Oktober 2017, 14:07

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Torsten
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Freitag 6. Oktober 2017, 22:28

OSZE-Repräsentant Harlem Désir sagte nach Angaben des „Handelsblattes: „Ich appelliere an die deutschen Behörden, Maßnahmen zu ergreifen, um die sorgfältige Umsetzung des Gesetzes zu gewährleisten, ihre Auswirkungen zu bewerten und bereit zu sein, es im Parlament zu ändern“
Heiko Maas schaut so niedlich aus, wozu noch ändern? Hasskommentare und Falschmeldungen im Internet, da wäre auch ich ziemlich am ... Drücker? Die OSZE sagt ungefähr genau so viel aus, wie unser Justizminister. Nicht viel gescheites.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Freitag 6. Oktober 2017, 22:35

https://de.wikipedia.org/wiki/Syllabus_errorum

79. Denn es ist falsch, dass die staatliche Freiheit für jeden Kult und die allen gewährte Befugnis, frei und öffentlich ihre Meinungen und Gedanken kundzugeben, dazu führt, Geist und Sitte der Völker zu verderben und zur Verbreitung der Seuche des Indifferentismus führen.
Ein Klassiker. Und so wahr. So wahr, dass ein Heiko Maas an der Verantwortung darüber ebenso zerbricht, wie vielleicht Gott an den Grundlagen der Menschwerdung. Das ist mehr als die Festlegung der Maße einer Laubhütte. Die Grundlage ist die Freiheit, diese Laubhütte in ein Schloss zu verwandeln, in dem keine Geister mehr spuken. ;)

(Mein Vertrauen in die Frauen ist zum Grauen.)

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Freitag 6. Oktober 2017, 22:59

Dir ist aber schon klar, dass Du aus der Liste der verurteilten Irrtümer zitierst?

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Torsten
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Freitag 6. Oktober 2017, 23:03

Jesus Christus

Wäre ich Justizminister, meine Augen würden kaum mehr betteln können - um Liebe.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Freitag 6. Oktober 2017, 23:08

Den Teufel austreiben? "Kein Problem." Die Liebe hineintragen? Was verlangt ihr noch?

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von holzi » Freitag 6. Oktober 2017, 23:22

Torsten, nimm sofort wieder Deine Pillen! Bitte!
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Torsten » Freitag 6. Oktober 2017, 23:25

Vor Spuk und Geistern fürchten? Es langweilt mindestens ebenso wie religiöse Inbrunst. Die des Teufels ist. Heiko Maas trägt Hörner und sucht sie, zu bekämpfen.

Ich trage das größte Geweih hier. Und bettle um den Abschuss.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Sonntag 22. Oktober 2017, 08:57

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz führte insbesondere bei facebook zu vielen Sperren. Hier berichtet eine Insiderin, die kurz vor der BTW in einem Löschzentrum gearbeitet hat über ihre Anwerbung und ihre Tätigkeit:

Insiderin aus Löschzentrum packt aus: Manipulierte Facebook die Berichterstattung vor der Wahl?
Meine Mentorin, die Sabine, hat damals gesagt, dass wir uns der Verantwortung bewusst sein müssen, die wir hier tragen würden. Wir ständen immerhin vor einer wichtigen Bundestagswahl, und ein Beitrag auf Facebook könne sich eben schnell mehrere 1000 Mal teilen lassen und dann sozusagen viral mehrere Millionen Menschen erreichen. Darunter gäbe es eben auch Nachrichten, die die Nutzer verwirren würden oder Unruhe in der Bevölkerung stiften oder sie aufhetzen würde, und dann würde eben schlussendlich auch mehr Leute die Nazis von der AfD wählen, was dann bedeuten würde, dass die Gewalt wieder zunimmt und wie wieder so was haben wie im Dritten Reich. Und das wollte sie nicht und ich natürlich auch nicht.
(...)
Ja, das hat sie so gesagt, und es geht ja noch weiter: Sie meinte dann, wir wären das Schutzschild der Demokratie und würden mit unserer Arbeit sehr viel dafür tun, dass die Nazis – damit meinte sie immer die AfD – in Deutschland nicht an die Macht kommen würden.
Die eigene Überhöhung der Medien nimmt inzwischen schon skurrile Formen an. Man erinnere sich nur an den Begriff "Demokratieabgabe" für die Zwangsgebühr des öffentl.-rechtl. Rundfunks...

Durch diese Löschzentren hat facebook - von Maas und der Bundesregierung gewollt bzw. in Kauf genommen - den Grundsatz des rechtlichen Gehörs aus den Angeln gehoben. Es wird einfach gelöscht, ohne eine Stellungnahme anzufordern. Da verwundert es nicht, wenn der UN-Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit seine Sorgen in einem offenen Brief zum Ausdruck bringt:

http://www.ohchr.org/Documents/Issues/O ... 1-2017.pdf

Aber was interessiert die Kanzlerin ein solches Schreiben, wenn es um höhere Dinge - ihren Machterhalt - geht.....

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Freitag 3. November 2017, 08:35

Am 04. März 2018 wird in der Schweiz über die gebührenpflichtigen Rundfunk in einem Referendum abgestimmt. Wird die Initiative angenommen, bedeutet es faktisch des Ende der SRG; die Besorgnis ist entsprechend groß:

«Abschaffung der SRG», «Jobverlust», «böses Erwachen»
Die Nervosität bei der SRG wegen der No-Billag-Initiative steigt. Die Initianten fordern eine Abschaffung der Empfangsgebühren. Stimmt das Schweizer Stimmvolk am 4. März 2018 Ja, bedeutet dies faktisch das Ende der SRG. Diese Botschaft ist längst auch bei den 5900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SRG angekommen.
Die Gebühren in der Schweiz sind erheblich höher als in D, sie betragen im Jahr 450 CHF (ca. 400 €).

Homepage der Initiative zur Abschaffung der Zwangsgebühren

In D. ist der Rundfunk Ländersache und viele Verfassungen der Länder sehen Volksabstimmungen vor. Vielleicht kommt es - sofern es rechtlich möglich ist - auch hier einmal zu einer Abstimmung. Das wäre doch mal ein Betätigungsfeld, in der sich die AfD beweisen könnte.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von marcus-cgn » Freitag 3. November 2017, 12:06

Je länger die Sondierungsgespräche zur Jamaika-Regierung dauern, desto mehr meine ich, dass die ARD überlegen sollte, die Hintergrundfarbe der Tagesschau von blau auf grün zu ändern. Es ist doch schon auffällig wie einseitig positiv aus Sicht der Grünen oder den grünenfreundlichen CDU Kreisen um Altmeier berichtet wird.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Montag 13. November 2017, 01:06

Warum dürfen die Menschen, die über die Mißstände beim Thema "Flüchtlinge" aus ihrer Alltagserfahrung berichten könnten, nicht an die Öffentlichkeit? Dieser Frage geht Anabel Schunke nach:
Nicht die Wahrheitsfindung steht im Fokus, sondern die Relativierung, das „Es ist doch gar nicht so schlimm“, das immer wieder als Beruhigungspille herhalten muss, während die Realität längst Mittelfinger zeigend an den eigenen Wunschträumen vorbeirauscht.
Dabei gibt es Menschen, die berichten könnten, zu genüge. Berufsgruppen, die Redebedarf haben und doch nicht reden dürfen, weil ihnen von oberster Instanz unter Androhung des Verlusts des Jobs ein Maulkorb verpasst wurde.
(...)
Warum kommt niemand bei den etablierten Medien mit all ihren Möglichkeiten auf die Idee zu hinterfragen, weshalb genau jene Berufsgruppen, die über die Missstände berichten könnten, nicht berichten dürfen? Könnte es etwa sein, dass „Wir schaffen das“ längst ein Credo ist, dem jene, die es einst so selbstbewusst verkündet haben, selbst nicht mehr über den Weg trauen, und traut sich der Journalist diese Zweifel nicht zu benennen, weil es auch sein eigenes Weltbild ins Wanken bringen könnte? Wenn es sich, wie immer wieder postuliert, bloß um Einzelfälle handelt und das Fazit der Migration dennoch insgesamt ein Positives ist, weshalb glaubt man dann, dem Leser diese Fälle nicht zumuten zu können?
https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... -schweigt/

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Niels » Mittwoch 15. November 2017, 18:27

marcus-cgn hat geschrieben:
Freitag 3. November 2017, 12:06
Je länger die Sondierungsgespräche zur Jamaika-Regierung dauern, desto mehr meine ich, dass die ARD überlegen sollte, die Hintergrundfarbe der Tagesschau von blau auf grün zu ändern. Es ist doch schon auffällig wie einseitig positiv aus Sicht der Grünen oder den grünenfreundlichen CDU Kreisen um Altmeier berichtet wird.
Der Staatsfunk als solcher kann ja eigentlich nur positiv berichten. Kennen wir doch von der "Aktuellen Kamera." :anton:
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Freitag 24. November 2017, 22:52

Mal endlich gute Nachrichten aus dem krisengeschütteltem Ruhrgebiet - es gibt 500 neue krisensichere Arbeitsplätze:

Zweites deutsches Löschzentrum von Facebook startet in Essen

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Edi » Montag 27. November 2017, 22:42

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Niels » Dienstag 12. Dezember 2017, 13:26

Mal wieder eine - gelinde gesagt - ziemlich irreführende Schlagzeile bei "Welt online": "Familienvater bürgt für zwei Syrer – und muss zahlen"
https://www.welt.de/politik/deutschland ... ahlen.html
Korrekt wäre gewesen: "Syrer bürgt für Bruder und Schwägerin - und muss zahlen"
Bei solch manipulativen Überschriften muss man sich nicht über sinkende Abo- und Verkaufszahlen wundern...
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Niels » Dienstag 12. Dezember 2017, 13:55

Und noch so ein Beitrag, wo Ross und Reiter nicht genannt werden: https://www.welt.de/vermischtes/article ... ch-zu.html
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus » Dienstag 12. Dezember 2017, 14:19

Niels hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 13:55
Und noch so ein Beitrag, wo Ross und Reiter nicht genannt werden: https://www.welt.de/vermischtes/article ... ch-zu.html
Was hättest du denn sonst noch gern im Beitrag genannt? Ihre Handynummer?
... Die Bundespolizei Forst sucht nach einer 18 bis 23 Jahre alten schlanken Frau, die bei der Tat ihr blondes Haar zum Zopf gebunden hatte und eine lilafarbene Jogginghose trug. ...
Oder stört dich die folgende Passage? (So ähnlich erlebe ich das aber auch, und zwar keineswegs nur in Bayern. Wenn Besoffene oder Fußballfans in der S-Bahn sitzen, nehme ich die nächste, wenn's geht. Das ist eindeutig gesünder.)
Oft sei Alkohol im Spiel, besonders am Wochenende und bei Volksfesten oder Fußballspielen. Ein Drittel aller Angriffe in Bayern passiere laut Bahn in München rund ums Oktoberfest.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Niels » Dienstag 12. Dezember 2017, 14:36

Ich fahre oft genug mit der Eisenbahn. Alkoholisierte Fußballfans, Junggesell(inn)enabschiedspartys und Kegelclubs sind ein Greuel. Aber auch andere Herrschaften. Und die werden eben nicht benannt.
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