CDU / CSU - christliche Parteien?

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Edi
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CDU / CSU - christliche Parteien?

Beitrag von Edi » Sonntag 12. Juni 2005, 09:15

Hier der Text

Noch ein Text

Gleichzeitig betont Merkel christliche Werte


Ministerpräsident Oettinger biedert sich allen an, einmal den Kirchen und ein anderes mal den Schwulen und den Perversen. Wenn man die Bilder dieser Christopher Street Veranstaltungen sieht, dann muss man ja zur Meinung kommen, das hier auch viele Perverse am Werk sind.

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Mittwoch 15. Juni 2005, 14:55

Die CDU ist schon lange keine christliche Partei mehr. Das "C" ist eine Mogelpackung - aber auch das "D" ist Täuschung & Tarnung. Die CDU ist Schatten & willenloses Werkzeug eines "befreundeten" Landes, des ganz großen Weltbeglückers (Wer den zum Freund hat, der braucht keine Feinde mehr).

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Knecht Ruprecht
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Beitrag von Knecht Ruprecht » Mittwoch 15. Juni 2005, 15:33

Die CDU ist das Beste vom Schlechten, was über die 5% kommt. Und dieses mal gibt es eine historische absolute Mehrheit, somit wird das Schlechte zumindest nicht noch schlechter.

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HeGe
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Beitrag von HeGe » Mittwoch 15. Juni 2005, 17:12

Die CDU kann ich mit gutem Gewissen wählen, auch wenn einem ja nicht unbedingt immer alles gefallen muss.

Ein wirkliches Problem habe ich aber mit der FDP, einer Partei, deren Aufgabe es scheinbar ist, alle Werte zugunsten monetärer Interessen aufgeben zu wollen. Ich hoffe, dass die CDU die absolute Mehrheit holt, dann kann man die beruhigt in die Opposition schicken.

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prim_ass
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Beitrag von prim_ass » Mittwoch 15. Juni 2005, 17:24

Mit der krassen Umverteilungspolitik von Unten nach Oben (Kopfpauschale, Spitzensteuersatzsenkung bei Erhöhung der Mehrwertsteuer, weitere Sozialkürzungen) und den Abbau von Arbeitnehmerrechte, ist für mich die CDU wohl nicht wählbar...
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist.

1.Tim 3:15

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Beitrag von prim_ass » Mittwoch 15. Juni 2005, 17:27

Das aber jemand auch Homosexuelle grüßt und sie nicht wie Aussätzige behandelt, macht mir den einen oder anderen Politiker der CDU wieder sympatisch. Aber das reicht mir nicht...
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist.

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Re: CDU-Ministerpräsident und CDU-Minister grüssen Homos

Beitrag von prim_ass » Mittwoch 15. Juni 2005, 17:28

Da sehe ich keinen Widerspruch...
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist.

1.Tim 3:15

Petra
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Beitrag von Petra » Mittwoch 15. Juni 2005, 19:48

M.E. gibt es keine "christlichen" Parteien. Es gibt höchstens Parteien, die mehr christliche Werte umsetzen (lassen) als andere. Und für diese Beurteilung sollte man weder den Sonntagsreden noch den Programmen trauen, sondern sehen, wie sie in Regierungsverantwortung handeln. Da mag jetzt jeder seine eigenen Schwerpunkte nach christlichem Maßstab setzen.

Das USA-Kuscheln vor dem Irakkrieg nehme ich Stoiber und Merkel heute noch übel. Sehr übel!

Übrigens: In Hessen (unter Koch) hat ein Verwaltungsgericht dieser Tage wieder entschieden, dass ein Kreuz (ob Kruzifix stand nicht in der Meldung) abgehängt werden muss, weil sich jemand in seinen religiösen Gefühlen dadurch gestört fühlte. Dass andere sich durch manche Plakatwerbung in ihren religiösen oder sonstigen Gefühlen gestört fühlen, scheint überhaupt niemanden zu interessieren.

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Raphael
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Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. Juni 2005, 20:03

@ Petra
Petra hat geschrieben:Übrigens: In Hessen (unter Koch) hat ein Verwaltungsgericht dieser Tage wieder entschieden, dass ein Kreuz (ob Kruzifix stand nicht in der Meldung) abgehängt werden muss, weil sich jemand in seinen religiösen Gefühlen dadurch gestört fühlte. Dass andere sich durch manche Plakatwerbung in ihren religiösen oder sonstigen Gefühlen gestört fühlen, scheint überhaupt niemanden zu interessieren.
AFAIK gilt in D'land die Gewaltenteilung; mithin könnte Roland Koch, selbst wenn er gewollt hätte, dem Gericht nicht in die Parade fahren.
Das in Rede stehende Urteil ist lediglich ein weiteres Mosaiksteinchen auf dem breit gepflasterten Weg, welcher mittlerweile vom Grundgesetz hinwegführt.

GsJC
Raphael
Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Hallelujah singen!

Petra
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Beitrag von Petra » Mittwoch 15. Juni 2005, 20:58

Raphael hat geschrieben: AFAIK gilt in D'land die Gewaltenteilung; mithin könnte Roland Koch, selbst wenn er gewollt hätte, dem Gericht nicht in die Parade fahren.
Ist doch schön, dass es so viele Regelungen oder Sachzwänge gibt und dadurch die politischen Patschehändchen blütenrein bleiben können. :roll:

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Edi
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Beitrag von Edi » Mittwoch 15. Juni 2005, 22:31

prim_ass hat geschrieben:Das aber jemand auch Homosexuelle grüßt und sie nicht wie Aussätzige behandelt, macht mir den einen oder anderen Politiker der CDU wieder sympatisch. Aber das reicht mir nicht...
Vielleicht sollte auch noch ein deutscher Bischof vornean mit den Homos marschieren, das wärs doch!!!

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Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 16. Juni 2005, 07:05

Ist doch schön, dass es so viele Regelungen oder Sachzwänge gibt und dadurch die politischen Patschehändchen blütenrein bleiben können.
Es ist schön das durch diese REgelung nicht jeder Politiker machen kann was er will, bzw. nach jede Neuwahl sich die Rechtsauffassung ändert.
Politische motivierte Urteile sind nix gutes.

LG
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Beitrag von prim_ass » Donnerstag 16. Juni 2005, 12:41

Edi hat geschrieben:
prim_ass hat geschrieben:Das aber jemand auch Homosexuelle grüßt und sie nicht wie Aussätzige behandelt, macht mir den einen oder anderen Politiker der CDU wieder sympatisch. Aber das reicht mir nicht...
Vielleicht sollte auch noch ein deutscher Bischof vornean mit den Homos marschieren, das wärs doch!!!
Ob solche Polemik wirklich weiterhilft?

Ich weiß nicht, ob Bischöfe dazu angehalten sind, dass ganze Wahlvolk vertreten zu müssen. Schließlich werden diese ja nicht in die Regierung als Bischöfe gewählt und dürfen wohl auch keine Mandatsträger sein, oder?

Aber ein Landesvater hat da wohl eine andere Ausrichtung, auch wenn er einer "christlichen" Partei angehört...
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist.

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Beitrag von Edi » Donnerstag 16. Juni 2005, 13:40

prim_ass hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
prim_ass hat geschrieben:Das aber jemand auch Homosexuelle grüßt und sie nicht wie Aussätzige behandelt, macht mir den einen oder anderen Politiker der CDU wieder sympatisch. Aber das reicht mir nicht...
Vielleicht sollte auch noch ein deutscher Bischof vornean mit den Homos marschieren, das wärs doch!!!
Ob solche Polemik wirklich weiterhilft?

Ich weiß nicht, ob Bischöfe dazu angehalten sind, dass ganze Wahlvolk vertreten zu müssen. Schließlich werden diese ja nicht in die Regierung als Bischöfe gewählt und dürfen wohl auch keine Mandatsträger sein, oder?

Aber ein Landesvater hat da wohl eine andere Ausrichtung, auch wenn er einer "christlichen" Partei angehört...
Meine Polemik kam nur daher, dass du meinst, wer Homoveranstaltungen nicht grüsse oder den Schirmherrn für sie spiele, behandle sie als Aussätzige. Dieser Satz ist völlig daneben.Ich sehe auch einen großen Widerspruch darin, dass die CDU einerseits christliche Werte fördern will und andererseits sich hier mehr oder weniger mit unchristlichen Dingen identifiziert, nur um Wählerstimmen zu erheischen. Übrigens sind diese Veranstaltungen keine reine Homoveranstaltungen mit seriösem Vorgehen, falls man das so überhaupt formulieren kann, sondern es sind eine ganze Menge Perverse dabei. Wer die Bilder mal anschaut, der muss sich ja davor ekeln.

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Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 16. Juni 2005, 13:58

Übrigens sind diese Veranstaltungen keine reine Homoveranstaltungen mit seriösem Vorgehen, falls man das so überhaupt formulieren kann, sondern es sind eine ganze Menge Perverse dabei. Wer die Bilder mal anschaut, der muss sich ja davor ekeln.
Das Homosexuelle nun mal Radikalmittel nehmen um auf sich aufmerksam zu machen, bzw. ne große Party als Demo, ist dir noch nicht in den Sinn gekommen.

Das 99,9% der dortigen Perversen sich weder im realen Leben, noch in ihren "perversen privaten" Bereichen so kleiden wahrscheinlich auch noch nicht, oder?

Somit ist es also einerlei mit Kinderleichen auf den Kindermord aufmerksam zu machen, oder mit den schrecklichsten Bildern auf die Qualen der Hölle, aber anderen ist das ÜBerzeichnungsmittel nicht erlaubt?

Obwohl sich natürlich Frage stellt warum sich jemand der sich davor ekelt das anschaut, zwingt ihn ja keiner.

Auserdem wenn ich mir so die Loveparade und Co gebe, tja dann sind die unperversen net viel weniger grauslich. Obwohl die sind wenigstens normal, die dürfen das. Hoch lebe die 2 Klassengesellschaft.

LG
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Beitrag von prim_ass » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:02

Edi hat geschrieben:
prim_ass hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
prim_ass hat geschrieben:Das aber jemand auch Homosexuelle grüßt und sie nicht wie Aussätzige behandelt, macht mir den einen oder anderen Politiker der CDU wieder sympatisch. Aber das reicht mir nicht...
Vielleicht sollte auch noch ein deutscher Bischof vornean mit den Homos marschieren, das wärs doch!!!
Ob solche Polemik wirklich weiterhilft?

Ich weiß nicht, ob Bischöfe dazu angehalten sind, dass ganze Wahlvolk vertreten zu müssen. Schließlich werden diese ja nicht in die Regierung als Bischöfe gewählt und dürfen wohl auch keine Mandatsträger sein, oder?

Aber ein Landesvater hat da wohl eine andere Ausrichtung, auch wenn er einer "christlichen" Partei angehört...
Meine Polemik kam nur daher, dass du meinst, wer Homoveranstaltungen nicht grüsse oder den Schirmherrn für sie spiele, behandle sie als Aussätzige. Dieser Satz ist völlig daneben.Ich sehe auch einen großen Widerspruch darin, dass die CDU einerseits christliche Werte fördern will und andererseits sich hier mehr oder weniger mit unchristlichen Dingen identifiziert, nur um Wählerstimmen zu erheischen. Übrigens sind diese Veranstaltungen keine reine Homoveranstaltungen mit seriösem Vorgehen, falls man das so überhaupt formulieren kann, sondern es sind eine ganze Menge Perverse dabei. Wer die Bilder mal anschaut, der muss sich ja davor ekeln.
Naja, Jesus wurde ja vorgeworfen, dass Er eben bei "Sündern" einkehre und sich damit verunreinigte...

Nur mal so nebenbei. Und deswegen sehe ich keinen Widerspruch zu christlichen Werten, wenn man dahin ein Grußwort richtet. Natürlich kommt es dann auf den Inhalt des Grußwortes an, ich denke soweit verstehen wir uns, oder?

Was Du zur Seriösität des CSD sagst, das kann ich nachvollziehen. Doch wenn Du Dich mal mit dem Ursprung des CSD auseinandersetzt, dann weißt Du, warum es überhaupt zu einer solchen Parade gekommen ist. Sie war ein Befreiiungsausdruck und Antwort auf härteste Verfolgungen. Dass also zu diesem Anlass auch so mancher Bogen überspannt wird, ist gerade diesem menschenverachtenden Umgang mit Homosexuellen zu verdanken.

Dass die Homosexuellen irgendwann keinen Bock mehr hatten, die andere Wange hinzuhalten, leuchtet mir ein. Sowas hätte uns Christen eher angestanden. So aber haben wir durch Hartherzigkeit eben Hartherzigkeit produziert... Ein Lehrstück, dass ja auch im Kampf der Kulturen und Religionen seinen Ausdruck findet.
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist.

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Beitrag von prim_ass » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:10

FioreGraz hat geschrieben:Obwohl sich natürlich Frage stellt warum sich jemand der sich davor ekelt das anschaut, zwingt ihn ja keiner.
Ach komm, Fiore. Du hast Edi mit Sicherheit ne Knarre an den Kopf gehalten und gezwungen hinzusehen...


Aber mal im Ernst: Es gibt den Straftatbestand der Erregung öffentlichen Ärgernisses. Wenn also jemand meint (egal auf welcher Demo oder Party) öffentlich nackend herumzurennen oder Sexualverkehr vorführen zu müssen, der wird nicht aufgrund seiner sexuellen Neigung, sondern wegen o.a. Tatbestand und auch wegen Jugendgefährdung angezeigt, und das mit Recht...

Ich hoffe, diese Grenze siehst Du bei aller berechtigter Wut (siehe vorhergehender Post von mir) ein.
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist.

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Beitrag von Edi » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:14

@prim_ass

Dein Vergleich mit Jesus passt hier nicht. Der Herr war nicht bei den Sündern, um sie in der Sünde gewähren zu lassen, sondern um ihnen zu helfen herauszukommen.
Macht das etwa der CDU-Ministerpräsident? Also solche Vergleiche hinken doch. Die CDU biedert sich, wie andere Parteien auch übrigens, eben an, um Stimmen zu fangen. Es glaubt auch kein Mensch der CDU bzw. CSU, dass sie, obwohl sie dagegen waren, die Gesetze die Rotgrün auf dem Gebiet gemacht hat, wieder rückgängig macht. Ein CSU-ler hat das mal vor langer Zeit jedenfalls so hingestellt.

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Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:16

Aber es rennt ja keiner nackt herum, zumindest nicht nackter als im Freibad oder an nem heißen Sommertag. Und wenn man jemanden kopulieren sieht, sollte man sich fragen ob einem die Phantasie gerade durchgeht oder den grund suchen warum man sich in den finstersten winkel des Parks ins dichteste Gebüsch gezwängt hat.

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Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:19

Es glaubt auch kein Mensch der CDU bzw. CSU, dass sie, obwohl sie dagegen waren, die Gesetze die Rotgrün auf dem Gebiet gemacht hat, wieder rückgängig macht.
Die Diskussin hatten wir auch schon mal. Könnten sie auch gar nicht wegen des Prinzips der Rechtsicherheit und Kontinuität. Sonst könnte ja jede Partei hergehen und die Gesetze des Vorgängers einfach mir nix dirnigs abschaffen. Das wäre ein Rechtsystem das nicht klappen würde.

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Beitrag von Edi » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:20

@Fiore

Wer sagt, dass ich die Loveparade für gut befinde? Man braucht übrigens gar nicht extra hinschauen zu den CSD-Veranstaltungen. Das sind Bilder schon zu sehen, wenn ich nur mal Spiegel-Online aufschlage, um mich über Politik usw. zu informieren.

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Beitrag von prim_ass » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:24

Edi hat geschrieben:@prim_ass

Dein Vergleich mit Jesus passt hier nicht. Der Herr war nicht bei den Sündern, um sie in der Sünde gewähren zu lassen, sondern um ihnen zu helfen herauszukommen.
Macht das etwa der CDU-Ministerpräsident? Also solche Vergleiche hinken doch. Die CDU biedert sich, wie andere Parteien auch übrigens, eben an, um Stimmen zu fangen. Es glaubt auch kein Mensch der CDU bzw. CSU, dass sie, obwohl sie dagegen waren, die Gesetze die Rotgrün auf dem Gebiet gemacht hat, wieder rückgängig macht. Ein CSU-ler hat das mal vor langer Zeit jedenfalls so hingestellt.
Wie gesagt, es kommt auf das Grußwort an, den Inhalt desselben.

Und es ging um die christlichen Werte. Ja, es ist eben ein christlicher Wert bei den Sündern einzukehren und sich ihrer anzunehmen. Doch wie heißt es so schön: Wie man im Wald reinruft...

Zum Politiker: Klar, wird da auch Taktik dabei sein. Doch nun mal eine Frage. Wer landesvater ist, als Ministerpräsident oder Kanzler etc., ist er/sie es nur für seine Wähler oder den Menschen seiner eigenen Lebensauffassung oder für alle Bürger des Landes?

Oder gehören bestimmte Leute eben "auerhalb des eigenen Lagers", wie eben die Aussätzigen, bei denen man sich unrein macht? Ist das Ggenstand der frohen Botschaft? Ist das unsere Herangehensweise und Auffassung? Wäre das unsere Politik?

Meine jedenfalls nicht.
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist.

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Beitrag von prim_ass » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:26

FioreGraz hat geschrieben:Aber es rennt ja keiner nackt herum, zumindest nicht nackter als im Freibad oder an nem heißen Sommertag. Und wenn man jemanden kopulieren sieht, sollte man sich fragen ob einem die Phantasie gerade durchgeht oder den grund suchen warum man sich in den finstersten winkel des Parks ins dichteste Gebüsch gezwängt hat.

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Sorry, in Berlin wurde da schon nachweislich anderes gesehen...
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Beitrag von Edi » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:43

prim_ass hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:@prim_ass

Dein Vergleich mit Jesus passt hier nicht. Der Herr war nicht bei den Sündern, um sie in der Sünde gewähren zu lassen, sondern um ihnen zu helfen herauszukommen.
Macht das etwa der CDU-Ministerpräsident? Also solche Vergleiche hinken doch. Die CDU biedert sich, wie andere Parteien auch übrigens, eben an, um Stimmen zu fangen. Es glaubt auch kein Mensch der CDU bzw. CSU, dass sie, obwohl sie dagegen waren, die Gesetze die Rotgrün auf dem Gebiet gemacht hat, wieder rückgängig macht. Ein CSU-ler hat das mal vor langer Zeit jedenfalls so hingestellt.
Wie gesagt, es kommt auf das Grußwort an, den Inhalt desselben.

Und es ging um die christlichen Werte. Ja, es ist eben ein christlicher Wert bei den Sündern einzukehren und sich ihrer anzunehmen. Doch wie heißt es so schön: Wie man im Wald reinruft...

Zum Politiker: Klar, wird da auch Taktik dabei sein. Doch nun mal eine Frage. Wer landesvater ist, als Ministerpräsident oder Kanzler etc., ist er/sie es nur für seine Wähler oder den Menschen seiner eigenen Lebensauffassung oder für alle Bürger des Landes?

Oder gehören bestimmte Leute eben "auerhalb des eigenen Lagers", wie eben die Aussätzigen, bei denen man sich unrein macht? Ist das Ggenstand der frohen Botschaft? Ist das unsere Herangehensweise und Auffassung? Wäre das unsere Politik?

Meine jedenfalls nicht.
Dann rate ich dir bei diesen Demonstrationen mitzumachen und da christliche Werte zu propagieren. Was die wohl dann dazu sagen würden?
Da Homosexualität nicht ansteckend ist, macht sich auch keiner dabei unrein, sowenig wie wenn er mit andern Sündern zu tun hat.

Ich verstehe nicht, wie du schon zum zweiten Male hier davon redest, Homosexuelle würden wie Aussätzige behandelt. Ich kannte vor Jahren einige und hatte privat mit ihnen zu tun und erst später erfuhr ich davon, dass sie homo waren. Da hat keiner je daran gedacht, sie so zu behandeln, sondern so wie man andere Menschen auch behandelt. Das bedeutet ja aber nicht, dass man mit allem einvestanden ist, so wenig man mit andern Menschen, die man ordentlich behandelt, in allem einverstanden sein muss.
Mir scheint, du verwechselst hier etwas.
Zuletzt geändert von Edi am Donnerstag 16. Juni 2005, 14:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 16. Juni 2005, 14:52

Edi hat geschrieben:@Fiore

Wer sagt, dass ich die Loveparade für gut befinde? Man braucht übrigens gar nicht extra hinschauen zu den CSD-Veranstaltungen. Das sind Bilder schon zu sehen, wenn ich nur mal Spiegel-Online aufschlage, um mich über Politik usw. zu informieren.
Hmm stimmt, aber du liest Spiegel? Oag. Ne aber was solche Dinge betrifft, müßte man dann (nicht nur den CSD betreffend) fast jedes Medium meiden. Und mit einmal drüberblättern, umschalten oder klicken hat man das Ärgernis ja beseitigt. Ein Ahteist wird sich wahrscheinlich aufregen das er andauernd mit Papst und Kirche konfrontiert wird.

@prim_as
Sorry, in Berlin wurde da schon nachweislich anderes gesehen...
Kopulieren oder nackt, wirklich cool :mrgreen:
Ne aber ich nehme an es wird nicht die Regel sein, Flitzer habe ich schlieslich auch beim Fußballspielen, und nachts Pärchen im Park, ohne deshalb das gleich auf alle Besucher und Spaziergänger zu verallgemeinern. Es gibt überall Leute die nicht wissen wo die Grenzen sind und bei solchen Massenveranstaltungen werden sie dann umso leichter überschritten.

Auserdem Tabubrüche tun der Gesselschaft ganz gut und denen haben wir doch einiges zu verdanken.

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Beitrag von prim_ass » Donnerstag 16. Juni 2005, 15:14

Edi hat geschrieben:
prim_ass hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:@prim_ass

Dein Vergleich mit Jesus passt hier nicht. Der Herr war nicht bei den Sündern, um sie in der Sünde gewähren zu lassen, sondern um ihnen zu helfen herauszukommen.
Macht das etwa der CDU-Ministerpräsident? Also solche Vergleiche hinken doch. Die CDU biedert sich, wie andere Parteien auch übrigens, eben an, um Stimmen zu fangen. Es glaubt auch kein Mensch der CDU bzw. CSU, dass sie, obwohl sie dagegen waren, die Gesetze die Rotgrün auf dem Gebiet gemacht hat, wieder rückgängig macht. Ein CSU-ler hat das mal vor langer Zeit jedenfalls so hingestellt.
Wie gesagt, es kommt auf das Grußwort an, den Inhalt desselben.

Und es ging um die christlichen Werte. Ja, es ist eben ein christlicher Wert bei den Sündern einzukehren und sich ihrer anzunehmen. Doch wie heißt es so schön: Wie man im Wald reinruft...

Zum Politiker: Klar, wird da auch Taktik dabei sein. Doch nun mal eine Frage. Wer landesvater ist, als Ministerpräsident oder Kanzler etc., ist er/sie es nur für seine Wähler oder den Menschen seiner eigenen Lebensauffassung oder für alle Bürger des Landes?

Oder gehören bestimmte Leute eben "auerhalb des eigenen Lagers", wie eben die Aussätzigen, bei denen man sich unrein macht? Ist das Ggenstand der frohen Botschaft? Ist das unsere Herangehensweise und Auffassung? Wäre das unsere Politik?

Meine jedenfalls nicht.
Dann rate ich dir bei diesen Demonstrationen mitzumachen und da christliche Werte zu propagieren. Was die wohl dann dazu sagen würden?
Da Homosexualität nicht ansteckend ist, macht sich auch keiner dabei unrein, sowenig wie wenn er mit andern Sündern zu tun hat.

Ich verstehe nicht, wie du schon zum zweiten Male hier davon redest, Homosexuelle würden wie Aussätzige behandelt. Ich kannte vor Jahren einige und hatte privat mit ihnen zu tun und erst später erfuhr ich davon, dass sie homo waren. Da hat keiner je daran gedacht, sie so zu behandeln, sondern so wie man andere Menschen auch behandelt. Das bedeutet ja aber nicht, dass man mit allem einvestanden ist, so wenig man mit andern Menschen, die man ordentlich behandelt, in allem einverstanden sein muss.
Mir scheint, du verwechselst hier etwas.
Zwei Erfahrungen:

Früher habe ich am Rande des CSD Flyer verteilt, die mit der Holzhammermethode daherkamen. Entsprechend "offen" waren meine Gesprächspartner...


Später dann habe ich in Schöneberg einfach so immer das Gespräch gesucht, weil ich entsprechende Lokale aufgesucht habe. Und natürlich habe ich an die ursprüngliche Schöpfungsordnung festgehalten, dies aber sehr sachlich und nicht von oben herab.

Auch wenn die meisten meinen Glauben nicht teilen wollten, so waren es aber sehr freundliche, sehr gelöste Gespräche. Mit einigen konnte ich zusammen beten, einer hatte dann sogar Jesus als seinen Herrn und Erlöser angenommen.

Andere haben mich auf einen Wagen zum CSD eingeladen, aber das habe ich dann abgelehnt. Jedenfalls sind wir stets freundlich und ohne Groll auseinandergegangen. Und beide haben gelernt, dass der jeweils andere wirklich "in Ordnung" ist...
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Beitrag von Werner001 » Donnerstag 16. Juni 2005, 16:50

Edi hat geschrieben:@Fiore

Wer sagt, dass ich die Loveparade für gut befinde? Man braucht übrigens gar nicht extra hinschauen zu den CSD-Veranstaltungen. Das sind Bilder schon zu sehen, wenn ich nur mal Spiegel-Online aufschlage, um mich über Politik usw. zu informieren.
Katholische Messen bestehen nur aus den schlimmsten Missbräuchen! Da brauch ich gar nicht erst in eine Messe gehen, da muss ich mir nur die Bilder anschauen, die kath.net zum Thema Linz gezeigt hat, dann weiss ich schon wie es bei katholischen Messen zugeht!

Merkst du was?

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Beitrag von Werner001 » Donnerstag 16. Juni 2005, 16:57

Edi hat geschrieben:Dann rate ich dir bei diesen Demonstrationen mitzumachen und da christliche Werte zu propagieren. Was die wohl dann dazu sagen würden?
Da Homosexualität nicht ansteckend ist, macht sich auch keiner dabei unrein, sowenig wie wenn er mit andern Sündern zu tun hat.
Fändest du es angebracht, bei der Fronleichnamsprozession Werbung für Homosexualität zu machen?

Also.

Ausserdem hat prim_ass schon aufgezeigt, wie man den Leuten ins Gespräch kommen kann, ohne sie mit den Worten "Weh dir du sodomitischer Perverser" anzuschreien.

Dass sie das nicht hören wollen, kann ihnen niemand verdenken.

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Beitrag von Werner001 » Donnerstag 16. Juni 2005, 17:02

Hier ist übrigens Öttingers Grusswort.

Daraus:
Die Familie wird auch in Zukunft das Fundament unserer Gesellschaft bilden. Familie zu fördern, heisst dabei vor allem, Kinder zu fördern
Kannst du das nicht unterschreiben Edi? Die Stuttgarter CSD-Veranstalter unterschreiben es.

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Beitrag von HeGe » Donnerstag 16. Juni 2005, 17:05

Werner001 hat geschrieben:Fändest du es angebracht, bei der Fronleichnamsprozession Werbung für Homosexualität zu machen?

Also.
Da vergleichst du ja nun irgendwie Äpfel mit Birnen.

Eine Veranstaltung zu einem kirchlichen Hochfest zu vergleichen mit einer Veranstaltung, wo Laster und Sünde propagiert und praktiziert werden, finde ich alles andere als in Ordnung. Die Teilnehmer einer solchen Veranstaltung bedürfen immerhin der Rettung ihrer Seelen vor der ewigen Verdammnis.

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Edi
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Beitrag von Edi » Donnerstag 16. Juni 2005, 17:07

Werner001 hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:@Fiore

Wer sagt, dass ich die Loveparade für gut befinde? Man braucht übrigens gar nicht extra hinschauen zu den CSD-Veranstaltungen. Das sind Bilder schon zu sehen, wenn ich nur mal Spiegel-Online aufschlage, um mich über Politik usw. zu informieren.
Katholische Messen bestehen nur aus den schlimmsten Missbräuchen! Da brauch ich gar nicht erst in eine Messe gehen, da muss ich mir nur die Bilder anschauen, die kath.net zum Thema Linz gezeigt hat, dann weiss ich schon wie es bei katholischen Messen zugeht!

Merkst du was?

Werner
Dasselbe erzählen auch andere über die Kölner CSD, ist also anderswo auch so. Dass hier die Medien meist immer nur die extremen Beispiele bringen, das ist ja bekannt.

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 16. Juni 2005, 17:26

HeGe hat geschrieben:
Werner001 hat geschrieben:Fändest du es angebracht, bei der Fronleichnamsprozession Werbung für Homosexualität zu machen?

Also.
Da vergleichst du ja nun irgendwie Äpfel mit Birnen.

Eine Veranstaltung zu einem kirchlichen Hochfest zu vergleichen mit einer Veranstaltung, wo Laster und Sünde propagiert und praktiziert werden, finde ich alles andere als in Ordnung. Die Teilnehmer einer solchen Veranstaltung bedürfen immerhin der Rettung ihrer Seelen vor der ewigen Verdammnis.
Genauso könnte ein Homosexueller meinen "Katholiken sind prüde und bedürfen der Befreieung", sprich gehören auch auf eine Art missioniert und da wirst es sicher nicht toll finden wennst ein Aufklärungshefterl in die Hand gedrückt bekommst in dem ein paar Kamasutrastellung beschrieben werden. Das ist wohl auch kein Argument. Manchmal muß man halt auch Dinge einfach akzeptieren auch wenns einem nicht passen.
Denn zwischen missionieren reden und aufdrängen ist ein haushoher unterschied.

LG
Fiore
Einer ist Gesetzgeber und Richter, er, der die Macht hat, zu retten oder zu verderben. Wer aber bist du, daß du den Nächsten richtest? (Jak4,12)
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