Integrationspolitik 2

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Torsten
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Torsten » Sonntag 10. Dezember 2017, 18:45

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 18:41
Torsten hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 18:31
Die Ablenkung von unliebsamer Kritik: Die Neger in Afrika mit ihrer Stammeskultur sind unfähig zur Errichtung von modernen Nationalstaaten.
Das aber wird sich schnellstens ändern, wenn die westlichen Staaten effektiver gegen die Steuerhinterziehung ihrer vermögenden Staatsbürger vorgehen! :patsch:
Wer redet über die soziale Schwachheit vermögender Staatsbürger?

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Raphael
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Raphael » Sonntag 10. Dezember 2017, 18:51

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 18:45
Wer redet über die soziale Schwachheit vermögender Staatsbürger?
:gaehn: :gaehn: :gaehn:

Mach doch 'nen Thread zur Lorenz-Kurve auf, da kann'ste dann in Ruhe Deine Vorurteile verbreiten ...............
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Niels
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Niels » Sonntag 10. Dezember 2017, 21:38

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 18:45
Raphael hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 18:41
Torsten hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 18:31
Die Ablenkung von unliebsamer Kritik: Die Neger in Afrika mit ihrer Stammeskultur sind unfähig zur Errichtung von modernen Nationalstaaten.
Das aber wird sich schnellstens ändern, wenn die westlichen Staaten effektiver gegen die Steuerhinterziehung ihrer vermögenden Staatsbürger vorgehen! :patsch:
Wer redet über die soziale Schwachheit vermögender Staatsbürger?
Wieviele "Syrer" etc. soll Dir Frau Dr. Merkel schicken?
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Niels » Sonntag 10. Dezember 2017, 21:41

Also konkret zu Dir nach Haus, Du Maus.
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Caviteño
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Montag 11. Dezember 2017, 01:16

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 14:38
Edi hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 14:02
Angela, ich danke dir!


Diesem Wahnsinn will ich nun entfliehen,
und deshalb werde ich umziehen,
mit meinem Geld in eine Oase,
wo ich mit helfe bei der nächsten Blase.

(Der Steuerflüchtling)
Man könnte daran denken, die Reichsfluchtsteuer zu reaktivieren. Die Gesetzestexte findet man sicherlich irgendwo - nur die Beträge, Steuersätze und Währungsbezeichnung müßten noch angepaßt werden.

Aber davon abgesehen - es ist ja nicht die "Flucht" in die Steueroasen, die zu Besorgnis Anlaß gibt. Viel schwerwiegender ist die immer weiter fortschreitende Segregation in der Gesellschaft. Es kommt doch nicht von ungefähr, daß sich in den Großstädten Parallelgesellschaften bilden.
Welche Familie mit Kindern und halbwegs gesicherten Einkommensverhältnissen will denn noch seine Kinder in Schulen schicken, bei denen Migrantenkinder die Mehrheit stellen, auf den Schulhöfen kaum Deutsch gesprochen wird und die vom Lernerfolg her dem Durchschnitt hinterherhinken? Wer es sich leisten kann, zieht doch in die noch halbwegs "kopftuchfreien" Umlandzonen mit ihren Kleinstädten und nimmt dafür lange Anfahrtswege zur Arbeit in Kauf. Man schaue sich einfach einmal nach Schulschluß die Schüler an den Busbahnhöfen im Ruhrgebiet oder in Borken, Coesfeld, Vreden, Xanten an... da kann man kaum glauben, das es sich um ein Land handelt.

Natürlich werden jetzt die Rufe wieder laut, man müsse die Grundschulklassen "mischen".

Mischt Grundschüler!

Was soll man allerdings davon halten, wenn die Spitzenpolitiker es vormachen und ihr Kind nicht auf die öffentliche Schule, sondern auf eine Privatschule schickt. Ein Vertrauensbeweis in die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Bildungswesens sieht anders aus...

Mit ihren Füßen zeigen immer mehr Menschen Frau Merkel: Schaff es allein, ohne uns.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Montag 11. Dezember 2017, 05:37

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 13:41
In der BRD reicht es tatsächlich, da zu sein, um ein Recht auf rechtliches Gehör zu haben. Ich halte das für einen Wert.
Ein Wert der bei hundertausenden von Asylklagen dazu führt, daß bei anderen Verwaltungsvefahren (z.B. wg. Baugenehmigung, Entzug der Fahrerlaubnis oder Hochschulzugang) inzwischen jahrelange Wartezeiten üblich sind. Bitte jetzt nicht den Einwand bringen, dann müssen die Verwaltungsgerichte aufgestockt werden. Inzwischen hat man Schwierigkeiten ausreichend qualifiziertes Personal zu finden:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... luechtling

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norde ... n-am-Limit

Natürlich könnte man etwas verbessern, Staaten wie Norwegen und Schweiz machen es doch vor. Asylersuchen von Personen aus sicheren Drittstaaten werden dort innerhalb von 48 Stunden beschieden.
Auf der Suche nach einem besseren Asylsystem ließ sich die Schweiz von Norwegen inspirieren. Der skandinavische Vorzeigewohlfahrtsstaat erledigt bereits seit 14 Jahren Asylanträge von Personen aus sicheren Staaten innerhalb von 48 Stunden. Im Sommer 2012 zog die Schweiz nach, zunächst für Bürger von Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina. Sie werden seither direkt nach der Ankunft an der Grenze in Sammelzentren gebracht, wo die Behörden sie anhören und ihre Asylgesuche bearbeiten. Währenddessen versuchen Beamte Identitätspapiere aufzutreiben. Nach der Ablehnung bekommen die Migranten Ersatzreisedokumente ausgestellt und müssen umgehend die Rückreise antreten – oder sie werden inhaftiert und abgeschoben.
https://www.welt.de/print/welt_kompakt/ ... unden.html

Es geht - man muß nur wollen und sich gegen die Migrationsindustrie und die Medien durchsetzen.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Montag 11. Dezember 2017, 08:09

Caviteño hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 05:37
Es geht - man muß nur wollen und sich gegen die Migrationsindustrie und die Medien durchsetzen.
Linksverseuchtes Pack :D
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Raphael » Montag 11. Dezember 2017, 08:12

Caviteño hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 05:37
Es geht - man muß nur wollen und sich gegen die Migrationsindustrie und die Medien durchsetzen.
Genau, DAS können wir schaffen! :zirkusdirektor:

Aber nur mit einer anderen Regierung ............................
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Montag 11. Dezember 2017, 08:38

Was wäre denn deine Wunschregierung?
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Raphael » Montag 11. Dezember 2017, 08:57

Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 08:38
Was wäre denn deine Wunschregierung?
Das Leben ist keine Ponyhof! :blinker:

Aber ich hatte schon 'mal die Hoffnung durchblicken lassen ( :pfeif: ), daß das Duo Merz/Söder das Ruder bei der CDU/CSU übernimmt und die Beiden dann gemeinsam mit Lindner koalieren ..............
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Montag 11. Dezember 2017, 10:55

Der Söder ist mir noch zu jung für solch eine verantwortliche Position. Merz ist mir als Sauerländer natürlich sympathisch. Und Lindner ...
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Raphael » Montag 11. Dezember 2017, 11:16

Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 10:55
Der Söder ist mir noch zu jung für solch eine verantwortliche Position.
Der ist immerhin 10 Jahre älter als Macron!
Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 10:55
Merz ist mir als Sauerländer natürlich sympathisch.
............ und wurde als chancenreichster Konkurrent eiskalt ausgebootet. :pirat:
Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 10:55
Und Lindner ...
Den brauchen CDU und CSU als Mehrheitsbeschaffer ................

Alle anderen Varianten* führen zu einem bräsigen "Weiter-so" oder führen Deutschland sogar noch tiefer in die sozialistischen Sumpflandschaften! :motz:



*Wobei die Varianten mit der AfD außen vor bleiben müssen, weil sie selber (noch) nicht wollen und darüber hinaus die Kartellparteien sie zu Parias erklärt haben!
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Montag 11. Dezember 2017, 11:48

Raphael hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 11:16
Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 10:55
Der Söder ist mir noch zu jung für solch eine verantwortliche Position.
Der ist immerhin 10 Jahre älter als Macron!
Söder ist jetzt 50; Schröder war bei Amtsantritt 54 und Merkel 51. Die müssen ja nicht ein päpstliches Alter haben...
Söder hat allerdings keine Erfahrung als Regierungschef (wie Merkel) und war davor nicht in der Bundespolitik (wie Schröder).
Raphael hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 11:16
Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 10:55
Merz ist mir als Sauerländer natürlich sympathisch.
............ und wurde als chancenreichster Konkurrent eiskalt ausgebootet. :pirat:
Die Rechnung mit Merkel ist noch offen.... :breitgrins:
Raphael hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 11:16
Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 10:55
Und Lindner ...
Den brauchen CDU und CSU als Mehrheitsbeschaffer ................
Bei Neuwahlen, denn im Augenblick würde es eh nicht reichen. Ob es bei Neuwahlen für schwarz-gelb reichen würde, halte ich nicht für ausgemacht.
Das Problem dürfte auch die in der Fraktion noch verhandene Merkel-Truppe sein. Die Merkel-Claquere würden sich dagegen wehren, in den wichtigen Politikfeldern (Migration, EUro(pa)) eine 180-Grad-Wende einzuleiten. Es wäre das Eingeständnis, das sie Fehler gemacht haben.
Wären Kauder, Altmaier, vdL & Co dazu bereit? Das kann ich mir nicht vorstellen. Aber nur mit einer kompletten Wende wäre die Union wieder glaubwürdig und könnte der AfD evtl. die notwendigen Stimmen für eine schwarz-gelbe Mehrheit abnehmen.

So sehr mit ein Team Merz/Söder gefallen könnte, so wenig realistisch halte ich diese Möglichkeit. Söder hat den Anspruch, als MP die Wahlen im nächsten Jahr mit absoluter Mehrheit zu gewinnen. Gelingt ihm das, ist er der ungekrönte König der CSU. Wenn nicht, könnte er nur als "geschlagener Hund" nach Berlin gehen.
Merz wäre sicherlich geeignet, ist allerdings auch schon seit langer Zeit "raus". Ob er sich das noch einmal antun würde.... :achselzuck:

Der Weitermarsch in die sozialistischen Sumpflandschaften ist daher mE "alternativlos."

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Niels » Montag 11. Dezember 2017, 14:34

Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 08:09
Linksverseuchtes Pack :D
Na na ... die Rechte für "Pack" hat wohl der verschlankte Herr Gabriel. :dudu:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Torsten » Montag 11. Dezember 2017, 17:23

Niels hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 21:38
Wieviele "Syrer" etc. soll Dir Frau Dr. Merkel schicken?


Wer lebt denn hier im Ghetto, zwischen Syrern und Afghanen, als Deutscher in der Minderheit?

Ich. Und ich kann einiges an Klischees aus dem "Gedicht" bestätigen, aber es ist nicht so, dass die Leute es verlangt hätten, sie haben es einfach bekommen: Eine Wohnungseinrichtung, eine Küche mit Granitarbeitsplatte, neue Waschmaschinen etc.. Und das hat für Unmut gesorgt, wo ich dann eingeschritten bin und gesagt habe, das ist ja nicht die Schuld derer, oder wer von euch würde sagen: Nein, das lehne ich ab, ich will das nicht haben?

Es ist die Politik, die dafür verantwortlich ist, schon bei den Fluchtursachen. Seit 2001 bohrt die Bundeswehr Brunnen in Afghanistan und baut dort Mädchenschulen.
Und in Syrien wird versucht, ein legitimes, wenn auch diktatorisches, Regime zu stürzen. Ungeachtet der Folgen für die Menschen dort. Und das sind jetzt meine Nachbarn. Zum Beispiel Christen aus Syrien, gebildete Leute, gebildeter als ich. Aber ohne Arbeit. Und Moslems aus Syrien, die nicht ganz so gebildet sind.
Und Afghanen, und viele Kinder. Die immer, wenn es das Wetter erlaubt, draußen sind und spielen. Und zur Schule gehen, und deutsch lernen. Die Eltern werden niemals deutsch lernen. Und sind einem Ossi in der Provinz so kulturell fern wie nur irgendwas.

Die werden sich hier nie eine Existenz aufbauen können.
Mit etwas Glück gelangen sie einmal in eine Parallelgesellschaft in der Großstadt, wo sie unter sich sind. Aber hier, was sind sie? Eine Art Kunstausstellung einer verbrecherischen Weltpolitik?

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Montag 11. Dezember 2017, 18:47

Niels hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 14:34
Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 08:09
Linksverseuchtes Pack :D
Na na ... die Rechte für "Pack" hat wohl der verschlankte Herr Gabriel. :dudu:
War ja auch eine kleine Retrospektive.
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Raphael » Dienstag 12. Dezember 2017, 07:50

Niels hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 14:34
Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 08:09
Linksverseuchtes Pack :D
Na na ... die Rechte für "Pack" hat wohl der verschlankte Herr Gabriel. :dudu:
Meinste, der verlangt dafür auch noch Lizenzgebühren? :narr:
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Raphael » Dienstag 12. Dezember 2017, 07:57

Torsten hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 17:23
Niels hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 21:38
Wieviele "Syrer" etc. soll Dir Frau Dr. Merkel schicken?


Wer lebt denn hier im Ghetto, zwischen Syrern und Afghanen, als Deutscher in der Minderheit?

Ich. Und ich kann einiges an Klischees aus dem "Gedicht" bestätigen, aber es ist nicht so, dass die Leute es verlangt hätten, sie haben es einfach bekommen: Eine Wohnungseinrichtung, eine Küche mit Granitarbeitsplatte, neue Waschmaschinen etc.. Und das hat für Unmut gesorgt, wo ich dann eingeschritten bin und gesagt habe, das ist ja nicht die Schuld derer, oder wer von euch würde sagen: Nein, das lehne ich ab, ich will das nicht haben?

Es ist die Politik, die dafür verantwortlich ist, schon bei den Fluchtursachen. Seit 2001 bohrt die Bundeswehr Brunnen in Afghanistan und baut dort Mädchenschulen.
Und in Syrien wird versucht, ein legitimes, wenn auch diktatorisches, Regime zu stürzen. Ungeachtet der Folgen für die Menschen dort. Und das sind jetzt meine Nachbarn. Zum Beispiel Christen aus Syrien, gebildete Leute, gebildeter als ich. Aber ohne Arbeit. Und Moslems aus Syrien, die nicht ganz so gebildet sind.
Und Afghanen, und viele Kinder. Die immer, wenn es das Wetter erlaubt, draußen sind und spielen. Und zur Schule gehen, und deutsch lernen. Die Eltern werden niemals deutsch lernen. Und sind einem Ossi in der Provinz so kulturell fern wie nur irgendwas.

Die werden sich hier nie eine Existenz aufbauen können.
Mit etwas Glück gelangen sie einmal in eine Parallelgesellschaft in der Großstadt, wo sie unter sich sind. Aber hier, was sind sie? Eine Art Kunstausstellung einer verbrecherischen Weltpolitik?
Das liest sich ja alles ganz erfreulich für die neu hinzugezogenen Zeitgenossen und -genossinen. :hmm:

Aber hat die Regierung nicht auch an die "schon länger hier Lebenden" zu denken und für sie zu sorgen? :detektiv:
Sonst schicken die "schon länger hier Lebenden" die "schon länger hier Regierenden" in die Wüste; also dorthin, wo die "neu hinzugezogenen Zeitgenossen und -genossinen" herkommen.

Dann würde sich "der Kreis schließen" und WIR hätten es endlich geschafft, auch wenn es nicht DAS ist, was die Kanzlerin sich sehnlichst wünschte! :ja:
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Torsten » Dienstag 12. Dezember 2017, 18:03

Um ehrlich zu sein, ich habe nicht lange über eine Antwort auf dich nachgedacht: :gaehn:

(Den Smilie zu finden dauerte am längsten)

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Torsten » Dienstag 12. Dezember 2017, 18:05

Ich bin wirklich müde und habe die letzten Nächte schlecht geträumt, wie lange nicht mehr.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Yeti » Dienstag 12. Dezember 2017, 19:14

Cath1105 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 10:55
Der Söder ist mir noch zu jung für solch eine verantwortliche Position. Merz ist mir als Sauerländer natürlich sympathisch. Und Lindner ...
Ich liebe ihn allein für den Satz: "Barmherzigkeit braucht keine Miete".
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Dienstag 12. Dezember 2017, 19:22

Kardinal Marx hat da eine etwas andere Sichtweise:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/konfe ... -1.2733962
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Yeti » Dienstag 12. Dezember 2017, 19:39

Cath1105 hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 19:22
Kardinal Marx hat da eine etwas andere Sichtweise:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/konfe ... -1.2733962
Ich kann das leider wg. Adblocker nicht lesen, aber ich glaube ich kenne seine Sichtweise. Und die wird auch in der Kirche nicht einhellig geteilt.
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Niels » Mittwoch 13. Dezember 2017, 13:09

"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 13. Dezember 2017, 15:39

Nach der Rütli-Schule in Berlin traut sich jetzt auch eine weitere Schule, diesmal aus dem Saarland, an die Öffentlichkeit:

Gewalt, Drogen, Alkohol - Dramatischer Hilferuf von Saarbrücker Lehrern

und ein weiterer Artikel von der gleichen Zeitung:

Wenn Lehrer Angst vor Schülern haben

86% der Schüler sind ndH's (nichtdeutscher Herkunft).
Es herrschten Zustände an der Schule, die es so vor wenigen Jahren noch nicht gab, sagt eine Quelle der SZ. Wie konnte es zu so einer Situation kommen? Die Lehrer bringen ihren Hilferuf mit der Zusammensetzung der Gemeinschaftsschule Bruchwiese in Zusammenhang: Demnach sei der Gesamtanteil der Kinder und Jugendlichen nichtdeutscher Herkunft gestiegen und betrage inzwischen etwa 86 Prozent. Stand Juni wurden den Angaben zufolge 61 Flüchtlinge und Zuwanderer ohne oder mit nur geringen Deutschkenntnissen separat unterrichtet. Von den tagsüber insgesamt 350 Schülern hatten dem Brief zufolge zudem 50 Schüler einen sonderpädagogischen Förderbedarf – darunter 16 im Bereich geistige Entwicklung und 16 im emotional-sozialen Bereich.
Natürlich warnt die Schulleiterin davor, die Schule "in ein allzu schlechtes Licht zu rücken." Die Sachverhalte seien die Spitze, die die Kollegen an die Grenze der Belastung bringen und fügt klarstellend hinzu: „Fakt ist, dass es nicht nur an meiner Schule so ist.“

Wahrscheinlich trauen sich die übrigen Lehrer nicht, sich an das Ministerium zu wenden. Da feiert man dann lieber "krank" oder versucht, sich versetzen zu lassen bzw. man wartet auf die baldige Pensionierung. Vielleicht fordert die AfD mal im Landtag eine Aufstellung über die Krankheitstage der Lehrer an - das wäre sicherlich interessant.....

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 14. Dezember 2017, 07:28

Neues von der Asyl- und Migrationsindustrie.

Die NZZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe in dem Artikel "Regimegegner auf Bestellung in Schweden" (noch nicht online) über ein neues Geschäftsmodell:

Für einen Preis von 7.000 CHF gibt es ein "Rundum-Sorglos-Paket". Es beinhaltet die Aufbereitung einer entsprechenden Vergangenheit als Regimegegner, die Reise nach Schweden sowie ein Interview-Coaching für das Gespräch bei der Asylbehörde. Der schwedische Rundfunk wollte die Geschichte nicht glauben und prüfte nach. Man schickte einen Reporter mit entsprechenden Sprachkenntnissen vor, der seinem im Iran lebenden Bruder eine Aufenthalsbewilligung besorgen wolle, obwohl dieser - worauf ausdrücklich hingewiesen wurde - nicht politisch verfolgt sei.
Kein Problem, hiess es vom anderen Ende der Leitung. Ein Erfolg könne praktisch garantiert werden.
Zum Beispiel so: Zuerst wird im Internet eine in die Vergangenheit reichende «Identität» des Betreffenden als Regimekritiker aufgebaut, etwa durch den Kauf eines bestehenden regimekritischen Blogs, der vom «neuen Autor» dann weitergesponnen wird, wobei die Spuren des ursprünglichen Bloggers verwischt werden.
Dann erhält der Kunde von einem in Schweden angesiedelten Unternehmen eine Einladung zu einem geschäftlichen Besuch, der als Grundlage zur Erteilung eines Einreisevisums dient. Nach Einreichung des Asylantrags folgt dann die Vorbereitung auf die Befragungen.
Kostenpunkt des gesamten Pakets: umgerechnet etwa 7000 Franken.
Diese Praktiken sind Polizei und Migrationsbehörde bekannt, hätten jedoch keinen Einfluß auf die Befragung, da man jedem Asylbewerber "unvoreingenommen gegenüber trete" - sagte der Vertreter der Migrationsbehörde. Die Polizei verwies auf die aufwendigen Ermittlungen und die knappen Ressourcen....

Die schwedischen Journalisten stellten dann fest, daß entsprechend maßgeschneiderte Pakete auch für die USA, D und GB angeboten werden....
Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß die deutschen Justizbehörden sich kaum an die Schweden wenden und um eine Übersendung der Ergebnisse bitten werden.... :breitgrins:

Nachtrag:
Ein Bericht des schwedischen Rundfunks hier
An investigation has revealed websites that earn money by selling fake asylum stories and tailor-made packages for those who want to come to Sweden.
They offer anything from help to create a fake online history of being a regime critic, to coaching you in how to do well in an interview where you present this fake story.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 14. Dezember 2017, 10:33

Der Artikel ist jetzt online:

Regimegegner auf Bestellung in Schweden - Gefälschte Lebensläufe für Asylsuchende als lukratives Geschäft.

Die Kommentarfunktion wurde offensichtlich deaktiviert. :D

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Re: Lehrer

Beitrag von Yeti » Donnerstag 14. Dezember 2017, 17:43

Dramatischer Hilferuf von Saarbrücker Lehrern
Mit einem Brandbrief hat sich das Kollegium der Saarbrücker Gemeinschaftsschule Bruchwiese an Saar-Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) gewandt. Darin berichten die Lehrer von schwersten Beleidigungen, Gewalt, Drogen- und Alkoholmissbrauch im Schulalltag. [...] In dem Brandbrief ist von täglichen verbalen Entgleisungen – auch gegenüber Lehrern – die Rede. Zudem wachse die Gewaltbereitschaft bei den Schülern. So habe es mehrere Übergriffe mit einem Messer gegeben, einmal sei Pfefferspray eingesetzt worden.
#gottmensch statt #gutmensch

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Niels » Freitag 15. Dezember 2017, 00:34

"Parkinsons Gesetz" scheint wohl (hierzulande) widerlegt zu sein: https://www.welt.de/politik/deutschland ... en-ab.html
Wenn man alle nach Hause schickt, klappt die Sache. :pfeif:
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Freitag 15. Dezember 2017, 03:31

Wenn man das liest, stellt sich schon die Frage, wer hier eigentlich ein "Schutzsuchender" ist. Die Süddeutsche berichtet aus München:

Sozialarbeiter dürfen nicht mehr allein in Unterkünfte
Das Sozialreferat hat offiziell die Beratung und Hilfe in Notunterkünften eingestellt, in denen es kein Sicherheitspersonal gibt. Auch aus Häusern, in denen bislang Erzieherinnen und Erzieher in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt worden sind, wurden diese abgezogen - aus Sicherheitsgründen.
(...)
In dem Schreiben an die Mitarbeiter heißt es: "Zunehmend erleben Sie neben der psychischen Belastungssituation auch verbale Aggressionen, unangepasstes Sozialverhalten oder Drohungen von Seiten der Kundinnen und Kunden."
Natürlich lamentiert die Alpen-Prawda dann über die Maßnahme, läßt viele zu Wort kommen, die das als Fehler ansehen, muß allerdings auch zugeben:
In einer Personalversammlung des Sozialreferats sollen kürzlich die betroffenen Sozialarbeiter darum gebeten haben, ihre Ängste und Sorgen auch ernst zu nehmen.
Die Zustände dürften wohl noch schlimmer sein, als es -trotz der vielen Beschwichtigungsversuche und der Schönfärberei- dargestellt wird. Es ist halt ein Unterschied, ob man sich täglich mit den "Kunden" auseinandersetzen muß oder aus höherer Warte von "Aufgabe" und "Integration" faselt.

Caviteño
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Re: Lehrer

Beitrag von Caviteño » Freitag 15. Dezember 2017, 05:00

Yeti hat geschrieben:
Donnerstag 14. Dezember 2017, 17:43
Dramatischer Hilferuf von Saarbrücker Lehrern
ME stellt sich mittelfristig auch die Frage des Lehrermangels. Die Kollegien zeichnen sich ja nicht durch eine jugendliche Besetzung aus, häufig ist das Gegenteil der Fall.
Die sich mehrende Berichterstattung über die Schwierigkeiten im Schulalltag -für den der obige Bericht ja nur ein Beispiel unter vielen ist- wird künftige Interessenten zweimal überlegen lassen, ob sie diesen Beruf ergreifen sollen. Von denjenigen, die es trotzdem machen, wird mancher nach dem ersten Praxisschock seine Illusionen verlieren. Ein sicherer Arbeitsplatz, lange Ferien und später (vielleicht) eine gute Pension sind nicht alles, wenn man täglich mit Furcht aufsteht.

Für ein Land, das um seinen Wohlstand zu halten, auf den Export hochwertiger Waren in hoher Qualität nach dem neuesten Stand der Technik angewiesen ist, keine besonders guten Aussichten.

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Cath1105
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Freitag 15. Dezember 2017, 06:17

Das war doch abzusehen. Wenn bis zu 55% der "Kunden" traumatisiert sind, bleiben solche Verhaltensweisen nicht aus. Und ich prognostiziere, dass wir hier noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen sind.
ET VERBUM CARO FACTUM EST

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