Das Geschäft mit der Panik

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overkott
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Das Geschäft mit der Panik

Beitrag von overkott » Dienstag 6. Dezember 2016, 12:08

Wirtschaft beruht auf der Knappheit der Güter. Energie zum Beispiel. Fossile Brennstoffe stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Vor 30 Jahren war Schluss mit Kohle auf Zollverein in Essen. In absehbarer Zeit endet die Ära der Steinkohle in Deutschland für immer. Ab 2019 kommt der Steiger nur noch im Männergesangsverein.

Doch weiterhin baggert der Bagger im Baggerloch. Vor vier Jahren war Deutschland Weltmeister im Tagebau. Das wird zur Verstromung noch 30 Jahre reichen. Wenn nix mehr da ist, kann man sich als Klimaschützer feiern.

Und mit der Klimaangst lassen sich jetzt schon gute Geschäfte machen. Sonne, Wind und Wasser sind knapp und teuer, weil flächenabhängig. Solange nicht der letzte Quadratmeter ausgebeutet ist, kann man noch mit Panik Subventionen locker machen. Natürlich: Atomstrom gibt's auch nicht zum Nulltarif. Wie teuer das Panikgeschäft mit globalen Themen ist, zeigt sich mit Erdbeben in Japan. Kürzere Laufzeiten für sichere Kernkraftwerke kosten die Energieerzeuger. Das Bundesverfassungsgericht gesteht Entschädigung zu.

Noch sind längere Laufzeiten möglich.

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