Die Pille

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Torsten
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Die Pille

Beitrag von Torsten » Mittwoch 1. Juni 2011, 21:06

Die Revolution im Schlafzimmer
50 Jahre Pille

Sie wiegt kaum ein Gramm, doch für viele ist die Pille der Schlüssel zu Unabhängigkeit und sexueller Freiheit. Heute vor 50 Jahren kam der kleine Hormon-Cocktail auf den deutschen Markt.

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Edi
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Re: Die Pille

Beitrag von Edi » Mittwoch 1. Juni 2011, 23:23

Torsten hat geschrieben:
Die Revolution im Schlafzimmer
50 Jahre Pille

Sie wiegt kaum ein Gramm, doch für viele ist die Pille der Schlüssel zu Unabhängigkeit und sexueller Freiheit. Heute vor 50 Jahren kam der kleine Hormon-Cocktail auf den deutschen Markt.
Dieser Cocktail ist doch lt. Käßman ein Segen, auch wenn er bekanntlich Krebs verursachen kann, ganz abgesehen von der Hauptwirkung.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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anneke6
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Re: Die Pille

Beitrag von anneke6 » Mittwoch 1. Juni 2011, 23:48

Es ist einfach zum Kotzen. In allen Medien wird das Jubiläum der Pille gefeiert. Und wie üblich, stimmen in den Artikeln die Zahlen, aber es wird eine falsche Konklusion präsentiert.
???

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Edi
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Re: Die Pille

Beitrag von Edi » Donnerstag 2. Juni 2011, 09:42

Die angebliche Befreiung der Frau, die die Frauenrechtlerinen forderten, endet mit Brustkrebs und Co. wie bei Käßmann auch. Diese Tante weiß das nicht einmal und lernt in Jahren nichts dazu wie viele andere auch. Wenn ich eine Frau wäre und auf dem Trip der Frauenrechtlerinnen, dann würde ich doch in der Beziehung dem Mann eine grosse Mitverantwortung zuweisen wollen, aber die sind zu doof das zu kapieren.
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crucisalus
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Re: Die Pille

Beitrag von crucisalus » Donnerstag 2. Juni 2011, 09:46

Hier die üblichen positiven Meinungen zur heißgeliebten Hormonbombe.

http://modultool.zdf.de/public/5Jahre_Pille/index.htm

Bei diesen Kommentaren bekomme ich irgendwie das Gefühl, dass anhaltende Dummheit eine der vielen Nebenwirkungen der Pille ist.
Dummheit und triebgesteuertes Verhalten bei Männern, die sich ihre Weibchen so schön gefügig machen können, wann immer sie wollen. Das haben viele Frauen noch nicht kapiert.

:traurigtaps:

btw. ist da jetzt was dran, dass die Gewässer durch die Ausscheidung von Pillenschluckerinnen hormonell verseucht werden oder nicht?

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Edi
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Re: Die Pille

Beitrag von Edi » Donnerstag 2. Juni 2011, 11:09

crucisalus hat geschrieben: btw. ist da jetzt was dran, dass die Gewässer durch die Ausscheidung von Pillenschluckerinnen hormonell verseucht werden oder nicht?
Ja, man findet die Hormone in kleinsten Mengen in den Gewässern wieder, die bauen sich offenbar nicht so schnell ab und es wurden auch schon durch Hormone veränderte Lebewesen in den Gewääsen gefunden. Ebenso findet man Reste von Arzneimitteln im Abwasser. Die genauen Messwerte und Daten werden aber kaum öffentlich gemacht und meist unter Verschluss gehalten.
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anneke6
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Re: Die Pille

Beitrag von anneke6 » Donnerstag 2. Juni 2011, 13:11

Edi hat geschrieben:Die angebliche Befreiung der Frau, die die Frauenrechtlerinen forderten, endet mit Brustkrebs und Co. wie bei Käßmann auch. Diese Tante weiß das nicht einmal und lernt in Jahren nichts dazu wie viele andere auch. Wenn ich eine Frau wäre und auf dem Trip der Frauenrechtlerinnen, dann würde ich doch in der Beziehung dem Mann eine grosse Mitverantwortung zuweisen wollen, aber die sind zu doof das zu kapieren.
Hat sie jemals gesagt, daß sie das "Gottesgeschenk" selber genommen hat? Immerhin hat sie ja 4 Kinder, kann ja sein, daß sie nicht verhütet hat. Man kann Brustkrebs ja auch so bekommen. Obwohl Pille natürlich ein Risikofaktor ist, genauso wie Wechseljahrehormone.
Aber die Mitverantwortung des Mannes, das ist tatsächlich so ein Thema. Pille sei Dank glauben jetzt diese triebgesteuerten Jungs und Männer, die zudem noch von schlechter Aufklärung und/oder Pornographie verdorben sind, sie könnten einfach mal so mit einer Frau schlafen, da niemand mehr an den (absolut natürlichen) Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und Schwangerschaft denkt.
Ich habe mal so einen jungen Mann…Rumvögler und Pillenbefürworter, der aber trotzdem findet, daß Abtreibung Mord ist, mit dem Wort "Heuchler" bedacht.
???

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Re: Die Pille

Beitrag von Nueva » Donnerstag 2. Juni 2011, 13:37

Kann euch in allen Punkten soweit zustimmen.
Aber seit ein paar Jahren hab ich hier eine Handvoll pubertierender Mädels im Haus. Die Reizbarkeit und Stimmung steigt je nach Zyklusstadium, dann geht hier die Post ab. Das auszuhalten braucht ganz schön Nerven - wenn's ganz schlimm wird, dann wünscht ich mir schon mal die Erleichterung die die Pille da mit sich bringt. In diesem Moment sind mir verunreinigte Gewässer egal, ebenso Brustkrebs oder Männer, die sich nicht zurückhalten können egal - wenn denn einfach mal wieder Ruhe kommt. Keine gereizten Kinder oder Menstruationsprobleme...

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Re: Die Pille

Beitrag von Edi » Donnerstag 2. Juni 2011, 13:55

anneke6 hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Die angebliche Befreiung der Frau, die die Frauenrechtlerinen forderten, endet mit Brustkrebs und Co. wie bei Käßmann auch. Diese Tante weiß das nicht einmal und lernt in Jahren nichts dazu wie viele andere auch. Wenn ich eine Frau wäre und auf dem Trip der Frauenrechtlerinnen, dann würde ich doch in der Beziehung dem Mann eine grosse Mitverantwortung zuweisen wollen, aber die sind zu doof das zu kapieren.
Hat sie jemals gesagt, daß sie das "Gottesgeschenk" selber genommen hat? Immerhin hat sie ja 4 Kinder, kann ja sein, daß sie nicht verhütet hat. Man kann Brustkrebs ja auch so bekommen. Obwohl Pille natürlich ein Risikofaktor ist, genauso wie Wechseljahrehormone.
Ob die selber die Pille genommen hat, wissen wir nicht definitiv, jedenfalls ist mir keine öffentliche Äusserung von ihr dahingehend bekannt geworden. Aber es ist doch sehr anzunehmen, dass jemand, der so sehr Propaganda für die Pille macht, sie wohl auch eingesetzt hat, eben mindestens nachdem sie die 4 Kinder geboren hatte.
Freilich kann man Brustkrebs und andere Erkrankungen auch ohne die Pille bekommen, aber wenn ich als Frau davon betroffen wäre, würde ich nicht auch noch dafür werben und so tun, als ob sie kein Risiko wäre - Begriff Gottesgeschenk. Man muss eben sonst auch damit rechnen, dass einem das vorgehalten wird, denn andere Leute sind auch informiert über die möglichen Schadwirkungen der Pille und schädlich ist sie auch, wenn keine Krankheit ausbricht, immerhin, sagen Fachleute, dass sie längerfristig genommen, die Immunabwehr beeinträchtigt.
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Re: Die Pille

Beitrag von Edi » Donnerstag 2. Juni 2011, 14:04

Nueva hat geschrieben:Kann euch in allen Punkten soweit zustimmen.
Aber seit ein paar Jahren hab ich hier eine Handvoll pubertierender Mädels im Haus. Die Reizbarkeit und Stimmung steigt je nach Zyklusstadium, dann geht hier die Post ab. Das auszuhalten braucht ganz schön Nerven - wenn's ganz schlimm wird, dann wünscht ich mir schon mal die Erleichterung die die Pille da mit sich bringt. In diesem Moment sind mir verunreinigte Gewässer egal, ebenso Brustkrebs oder Männer, die sich nicht zurückhalten können egal - wenn denn einfach mal wieder Ruhe kommt. Keine gereizten Kinder oder Menstruationsprobleme...
Die Reizbarkeit hat nicht allein nur hormonelle Gründe. Da liegt ein tieferer Grund dahinter, auch wenn Hormone die Lage kurzfristig bessern.
Leider reicht es der heutigen Medizin eine Pille, welche auch immer und auch bei andern Gelegenheiten, zu verordnen und damit ist die Sache geregelt und vor allem der Umsatz aller Beteiligten geht in die Höhe. Besser kann es doch nicht sein, was später kommt, ist den Verordnern egal, sie werden dann eben später auch wieder konsultiert. So macht man Geschäfte!
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Re: Die Pille

Beitrag von anneke6 » Donnerstag 2. Juni 2011, 14:26

Außerdem weißt Du ja gar nicht, ob Dir die Pille helfen würde. Jede Frau ist eben anders. Und die pubertierenden Kinder wegbeamen kann die Pille sowieso nicht. Da muß man (frau) durch. Meine Mutter hat es ja auch geschafft. Und ich war in der Pubertät wirklich nicht einfach…und meine Geschwister wohl auch nicht.
???

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Re: Die Pille

Beitrag von Nueva » Donnerstag 2. Juni 2011, 19:36

Na ja, gewisse Menstruationsbeschwerden legen sich mit Einnahme von Medikamenten. Ich schreibe jetzt bewußt nicht mit "der Pille". Und nein, mir persönlich hilft im Moment keine Pille ( ;D :kugel: )
Tja als Mutter sieht man das Ganze auch ein wenig anders, als wie als Kind. Auch wenn es die eigene Mutter "geschafft hat" und "da durch mußte"...Diese sätze zeigen, dass du es immer noch aus der kindlichen Perspektive siehst. Deine Mutter in Ehren, aber das waren andere Zeiten in einem anderen Land.

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Re: Die Pille

Beitrag von anneke6 » Donnerstag 2. Juni 2011, 21:30

Ich sehe es aus der kindlichen Perspektive…aus der Perspektive eines Kindes, das großen Respekt vor seiner Mutter hat. Einer Frau, die sowohl die "Pille" strikt ablehnte als auch das Einnehmen von Hormonen gegen Wechseljahresbeschwerden. Eine Freundin von ihr nahm sie, sogar länger, als der Arzt empfahl. "Ich habe es nicht nötig, mehrmals in der Nacht schweißgebadet aufzuwachen", sagte sie. Meine Mutter blieb weiter bei ihrer ablehnenden Haltung. "Dann wechsel ich halt mehrmals die Bettwäsche", sagte sie. Mamas Freundin bekam Brustkrebs, möglicherweise verursacht, aber auf jeden Fall begünstigt, durch die Hormontherapie. Meine Mutter hatte kein einfaches Leben. Ich wurde beinahe der Schule verwiesen, und zwei Kinder wurden Opfer von Gewaltverbrechen. Der jüngste ist, wie man damals sagte, ein "Sorgenkind". Aber sie hat nie den Kopf hängen lassen. Und sie hat sich nie Hoffnung von einer Deux ex machina-Pille verhofft.
Heute ist zwar eigentlich der Vatertag, aber meine Mutter kann ich nicht genug würdigen.
???

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Re: Die Pille

Beitrag von Nueva » Donnerstag 2. Juni 2011, 21:48

Nur mal so, "die Pille" hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Inzwischen kann man das Medikament auf die Bedürfnisse bzw. auf die Probleme der Frau gezielt abstimmen. Das vor 20-50 Jahren noch gar nicht möglich.
Meine Großmutter hat nie irgenwelche Hormone genommen und hat dennoch Brustkrebs der übelsten Sorte bekommen...meine Mutter hat man gezielt eingestellt und sie hat bis heute (inzwischen ist sie Mitte 70), keine Anzeichen einer Krankheit, im Gegenteil, sie ist topfit - dank richtig dosierter Hormonpräparate.
Ich denke mal, man muss sehr genau diagnostizieren können. Zuviel schadet, aber wo aus welchem Grund ein Mangel vorliegt, kann eine gezielte Therapie durchaus sinnvoll sein.

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Gamaliel
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Re: Die Pille

Beitrag von Gamaliel » Freitag 28. Februar 2014, 10:39

Antibabypillen-Vergleiche kosten Bayer 1,7 Mrd. Dollar

Daraus:
Der juristische Streit in den USA um gesundheitliche Folgen seiner Antibabypillen Yasmin und Yaz hat den deutschen Konzern Bayer inzwischen 1,69 Milliarden Dollar an Vergleichszahlungen gekostet.
[...]
Der Pharma- und Chemiekonzern vergleicht sich nur mit solchen Klägerinnen, bei denen gefährliche Blutgerinnsel, etwa Venenthrombosen und Lungenembolien, aufgetreten sind.

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Hubertus
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Re: Die Pille

Beitrag von Hubertus » Sonntag 24. Januar 2016, 07:58

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Die Pille

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Montag 25. Januar 2016, 10:00

Zum Thema siehe auch diese ARD-Doku vom 9.11.2015:

Die Story im Ersten: Todkrank durch die Pille?
Wer einen Ritus ändert, verletzt einen Gott.
(Nicolás Gómez Dávila)

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Senensis
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Re: Die Pille

Beitrag von Senensis » Montag 25. Januar 2016, 11:13

Wenn man den Beipackzettel gelesen hätte, hätte man's schon lange wissen können... :/
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HeGe
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Re: Die Pille

Beitrag von HeGe » Donnerstag 6. April 2017, 13:01

Zeit hat geschrieben:
Die Antibabypille ist unzumutbar

Frauen ertragen seit Jahrzehnten die heftigen Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung. Die Pille für den Mann ist immer noch nicht zugelassen. Wegen der Nebenwirkungen. [...]
Problem erkannt, aber dass das irgendwelche Konsequenzen hat, wage ich zu bezweifeln. Zumal ja meinem Gefühl nach bei der Autorin auch nicht der Wunsch besteht, auf Verhütung zu verzichten, sondern die Angelegenheit auf die Männer abzuwälzen.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

PascalBlaise
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Re: Die Pille

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 6. April 2017, 13:20

Jeder meint, es geht ihn etwas an, wie andere das handhaben.
Die Entscheidung liegt allein beim betreffenden Paar - mit allen Konsequenzen.
Gerade die Männer sollten sich zurückhalten, weil Sie die Thematik naturgemäß nicht nachvollziehen können.

Was heißt denn unzumutbar? - Jemand verlangt etwas von mir, was ich nicht tun kann oder will.
Genauso kann ich sagen: Im Januar in unseren Breitengraden nackt draußen schlafen ist unzumutbar.
Folgerung: Dann tue es halt nicht!
Der Titel des Artikels allein ist schon unsinnig.
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Re: Die Pille

Beitrag von HeGe » Donnerstag 6. April 2017, 13:31

PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 13:20
Jeder meint, es geht ihn etwas an, wie andere das handhaben.
Die Entscheidung liegt allein beim betreffenden Paar - mit allen Konsequenzen.
Die Entscheidung über den Einsatz von Verhütungsmitteln liegt schon bei jedem Einzelnen im Hinblick auf sein ewiges Seelenheil. Aber das hier nur am Rande, das wäre dann eher ein Thema für den glaubensbezogenen Bereich des Forums.
PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 13:20
Gerade die Männer sollten sich zurückhalten, weil Sie die Thematik naturgemäß nicht nachvollziehen können.
Was können "Männer" bei der "Thematik" wieso nicht nachvollziehen? Diese pauschalen Denkverbote, die merkwürdigerweise immer nur an Männer bei angeblichen "Frauenthemen" gerichtet sind, aber nie umgekehrt aufgestellt werden, sind für mich nicht nachvollziehbar.
PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 13:20
Was heißt denn unzumutbar? - Jemand verlangt etwas von mir, was ich nicht tun kann oder will.
Genauso kann ich sagen: Im Januar in unseren Breitengraden nackt draußen schlafen ist unzumutbar.
Folgerung: Dann tue es halt nicht!
Der Titel des Artikels allein ist schon unsinnig.
Insoweit sind wir uns einig. Das ist ja genau das, was ich sagte. Die medizinische Gefahr wurde erkannt, aber die daraus zu ziehende Konsequenz, die Dinger dann einfach nicht mehr zu nehmen, wird aus offensichtlichen Gründen nicht gezogen.
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Re: Die Pille

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 6. April 2017, 13:38

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 13:31
Was können "Männer" bei der "Thematik" wieso nicht nachvollziehen? Diese pauschalen Denkverbote, die merkwürdigerweise immer nur an Männer bei angeblichen "Frauenthemen" gerichtet sind, aber nie umgekehrt aufgestellt werden, sind für mich nicht nachvollziehbar.
Kein Denkverbot, sondern sich seinen Teil denken, aber sich zurückhalten.
Die Pille ist kein "angebliches Frauenthema", sondern ein Frauenthema.
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Re: Die Pille

Beitrag von HeGe » Donnerstag 6. April 2017, 13:45

PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 13:38
Kein Denkverbot, sondern sich seinen Teil denken, aber sich zurückhalten.
Die Pille ist kein "angebliches Frauenthema", sondern ein Frauenthema.
In dem Artikel geht es um medizinische Auswirkungen der Pille, also eine rein wissenschaftliche Betrachtung. Wieso über ein objektiv-wissenschaftliches Thema nur Frauen diskutieren können sollen, ist nicht begründbar.

Im Übrigen ist die Pille ohnehin nicht nur ein "Frauenthema". Die Auswirkungen des Östrogen-Überschusses den Frauen durch die Pille erhalten, an die Umwelt abgeben und den über Wasser und Nahrungsmittel auch Männer aufnehmen, sind seit Jahren schon in der wissenschaftlichen Untersuchung und führen nach verschiedenen Untersuchungen auch bei Männern zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
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Re: Die Pille

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 6. April 2017, 13:49

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 13:45
PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 13:38
Kein Denkverbot, sondern sich seinen Teil denken, aber sich zurückhalten.
Die Pille ist kein "angebliches Frauenthema", sondern ein Frauenthema.
In dem Artikel geht es um medizinische Auswirkungen der Pille, also eine rein wissenschaftliche Betrachtung. Wieso über ein objektiv-wissenschaftliches Thema nur Frauen diskutieren können sollen, ist nicht begründbar.

Im Übrigen ist die Pille ohnehin nicht nur ein "Frauenthema". Die Auswirkungen des Östrogen-Überschusses den Frauen durch die Pille erhalten, an die Umwelt abgeben und den über Wasser und Nahrungsmittel auch Männer aufnehmen, sind seit Jahren schon in der wissenschaftlichen Untersuchung und führen nach verschiedenen Untersuchungen auch bei Männern zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Damit hast Du natürlich Recht. Ich bezweilfe aber stark, dass dieses Thema im KG ein rein
"objektiv-wissenschaftliches" bleiben kann. :blinker:
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Re: Die Pille

Beitrag von taddeo » Donnerstag 6. April 2017, 15:42

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 13:45
PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 6. April 2017, 13:38
Kein Denkverbot, sondern sich seinen Teil denken, aber sich zurückhalten.
Die Pille ist kein "angebliches Frauenthema", sondern ein Frauenthema.
In dem Artikel geht es um medizinische Auswirkungen der Pille, also eine rein wissenschaftliche Betrachtung. Wieso über ein objektiv-wissenschaftliches Thema nur Frauen diskutieren können sollen, ist nicht begründbar.

Im Übrigen ist die Pille ohnehin nicht nur ein "Frauenthema". Die Auswirkungen des Östrogen-Überschusses den Frauen durch die Pille erhalten, an die Umwelt abgeben und den über Wasser und Nahrungsmittel auch Männer aufnehmen, sind seit Jahren schon in der wissenschaftlichen Untersuchung und führen nach verschiedenen Untersuchungen auch bei Männern zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Neulich war ein Artikel im FOCUS über eine Untersuchung, die zumindest einen Teil der angeblichen schädlichen Wirkungen der Pille in Frage stellt:
http://www.focus.de/gesundheit/baby/ant ... 28375.html
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

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Re: Die Pille

Beitrag von 139:11-12 » Montag 22. Mai 2017, 20:22

Irgendwie verstört mich diese Berufung auf die Nebenwirkungen bei Gegnern der (künstlichen) Verhütung. Dann müsste die Kirche ja auch die Einnahme anderer Medikamente mit gefährlichen Nebenwirkungen (zum Beispiel ständiges Schmerztablettenschlucken, das ist auch ziemlich gefährlich, damit kann man sich zum Beispiel (bei Ibuprofen) Magenschleimhautentzündung, Magengeschwüre, Perforationen (Durchbrüche im Verdauungstrakt, kann tödlich sein), Blutungen (können tödlich sein), und zwar teilweise häufig (zwischen 1 und 10 % !, teilweise gelegentlich zwischen 0,1 un 1%) für moralisch nicht vertretbar erklären.
Mal davon abgesehen, dass ich aus genau diesem Grund Schmerzmitteln u.Ä so gut ich kann (also abgesehen von OPs etc.) aus dem Weg gehe, halte ich dies aber nicht für eine Angelegenheit des Lehramts/ der kirchlichen Autorität, sondern eher für eine der Intelligenz und des allgemeinen menschlichen Überlebenswilens.
Und wenn das Problem bei künstlicher Verhütung wirklich die Nebenwirkungen wären, was ist dann das Problem mit Verhütung per Präservativ (Kondom)?
Mich würde eher die inhaltliche Begründung der Ablehnung von (künstlicher) Verhütung als die Aufführung diverser Pillen-Nebenwirkungen interessieren, insbesondere in Bezug auf die Frage, warum die "Natürliche Familienplanung" erlaubt ist, "künstliche" Verhütung aber nicht.
Beides ermöglicht es (mit recht hoher Wahrscheinlichkeit), die Zeugung von Nachkommen gezielt auszuschließen bzw. zu verhindern, wo ist also der Unterschied?

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Re: Die Pille

Beitrag von umusungu » Montag 22. Mai 2017, 23:14

Jedes Paar hat über die Zahl der Kinder in voller Freiheit zu entscheiden.
Die Wege dahin sind in die Verantwortung des Paares gelegt.

Enzykliken aus 1968 helfen dabei nicht weiter.

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Re: Die Pille

Beitrag von ar26 » Montag 22. Mai 2017, 23:37

umusungu hat geschrieben:
Montag 22. Mai 2017, 23:14
Jedes Paar hat über die Zahl der Kinder in voller Freiheit zu entscheiden.
Die Wege dahin sind in die Verantwortung des Paares gelegt.

Enzykliken aus 1968 helfen dabei nicht weiter.
Woher willst Du wissen, ob Paaren (ich nehme an, Du meinst Ehepaare) Enzykliken aus 1968 hier nicht weiterhelfen? Meiner lieben Gattin - die sich gar nicht vorstellen könnte, daß ein Priester so etwas schreibt - und mir hilft das Lehramt der Kirche beim Zurücklegen des irdischen Pilgerweges sehr wohl.

PS: Priester aus 1968 helfen hier auch nicht weiter :P
Zuletzt geändert von ar26 am Montag 22. Mai 2017, 23:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Sempre
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Re: Die Pille

Beitrag von Sempre » Montag 22. Mai 2017, 23:39

139:11-12 hat geschrieben:
Montag 22. Mai 2017, 20:22
Mich würde eher die inhaltliche Begründung der Ablehnung von (künstlicher) Verhütung als die Aufführung diverser Pillen-Nebenwirkungen interessieren, insbesondere in Bezug auf die Frage, warum die "Natürliche Familienplanung" erlaubt ist, "künstliche" Verhütung aber nicht.
Wieder eine sehr gute Frage von Dir, 139:11-12, die eine nachkonziliare Neuerung betrifft. Die traditionelle Lehre der Kirche findet sich in Casti connubii.

Daraus:
Es ist darum auch nicht zu verwundern, daß die Hl. Schrift bezeugt, die göttliche Majestät hasse und verabscheue solch verwerfliches Tun, ja habe es sogar schon mit dem Tode bestraft. Darauf macht auch der hl. Augustinus aufmerksam, wenn er schreibt: „Unerlaubt und unsittlich ist der eheliche Verkehr selbst mit der rechtmäßigen Gattin, wenn dabei die Weckung neuen Lebens verhütet wird. Das hat Onan, des Judas Sohn, getan, und darum hat ihn Gott getötet.“
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Die Pille

Beitrag von ar26 » Montag 22. Mai 2017, 23:55

Sempre hat geschrieben:
Montag 22. Mai 2017, 23:39
139:11-12 hat geschrieben:
Montag 22. Mai 2017, 20:22
Mich würde eher die inhaltliche Begründung der Ablehnung von (künstlicher) Verhütung als die Aufführung diverser Pillen-Nebenwirkungen interessieren, insbesondere in Bezug auf die Frage, warum die "Natürliche Familienplanung" erlaubt ist, "künstliche" Verhütung aber nicht.
Wieder eine sehr gute Frage von Dir, 139:11-12, die eine nachkonziliare Neuerung betrifft. Die traditionelle Lehre der Kirche findet sich in Casti connubii.

Daraus:
Es ist darum auch nicht zu verwundern, daß die Hl. Schrift bezeugt, die göttliche Majestät hasse und verabscheue solch verwerfliches Tun, ja habe es sogar schon mit dem Tode bestraft. Darauf macht auch der hl. Augustinus aufmerksam, wenn er schreibt: „Unerlaubt und unsittlich ist der eheliche Verkehr selbst mit der rechtmäßigen Gattin, wenn dabei die Weckung neuen Lebens verhütet wird. Das hat Onan, des Judas Sohn, getan, und darum hat ihn Gott getötet.“
Du solltest schon so fair sein, zu erwähnen, daß die Thematik der Zeitwahl bereits von Pius XII. aufgegriffen worden ist und zwar in einer Ansprache an italienische Hebammen am 29.10.1951, eine nachkonziliare Neuerung kann es also nicht sein.

Überdies wird auch im traditionellen ja auch sedesvakantistischen Bereich hierüber diskutiert http://www.traditionalmass.org/articles ... e.php?id=6 . Hw. Cekada ist jedenfalls darin zuzustimmen, daß eine eindeutige Äußerung des vorkonziliaren Lehramtes hierzu nicht vorliegt. Das Zitat aus Casti Connubi trifft die Fragestellung nicht bzw. nur dann, wenn es darum geht, zu erläutern, warum künstliche Verhütungsmittel sündhaft sind.
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Re: Die Pille

Beitrag von Sempre » Dienstag 23. Mai 2017, 01:14

ar26 hat geschrieben:
Montag 22. Mai 2017, 23:55
Du solltest schon so fair sein, zu erwähnen, daß die Thematik der Zeitwahl bereits von Pius XII. aufgegriffen worden ist und zwar in einer Ansprache an italienische Hebammen am 29.10.1951, eine nachkonziliare Neuerung kann es also nicht sein.
Es mag sein, dass bereits Piux XII. nicht ernst zu nehmen ist. Meine Aussageabsicht war nicht 1965 oder 1962 oder so. Auch sehe ich eine Ansprache vor kleinem Kreise nicht als Päpstliches Lehramt an die ganze Kirche gerichtet.

ar26 hat geschrieben:
Montag 22. Mai 2017, 23:55
Überdies wird auch im traditionellen ja auch sedesvakantistischen Bereich hierüber diskutiert http://www.traditionalmass.org/articles ... e.php?id=6 . Hw. Cekada ist jedenfalls darin zuzustimmen, daß eine eindeutige Äußerung des vorkonziliaren Lehramtes hierzu nicht vorliegt. Das Zitat aus Casti Connubi trifft die Fragestellung nicht bzw. nur dann, wenn es darum geht, zu erläutern, warum künstliche Verhütungsmittel sündhaft sind.
Was ein Sedi-Priester im wilden Westen meint, der sein Urteil nicht an der Lehre des Magisteriums sondern an Regalmetern von Theologenliteratur ausrichtet, finde ich weniger interessant. Solche Sedis wie der durchaus nicht unsympathische Cekada sind da letzlich genauso wie die inkonsequenten Lefebvristen, die sich auf der Basis theologischer Literatur Wege am Magisterium vorbeibasteln.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

Vir Probatus
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Re: Die Pille

Beitrag von Vir Probatus » Dienstag 23. Mai 2017, 06:45

umusungu hat geschrieben:
Montag 22. Mai 2017, 23:14
Jedes Paar hat über die Zahl der Kinder in voller Freiheit zu entscheiden.
Die Wege dahin sind in die Verantwortung des Paares gelegt.

Enzykliken aus 1968 helfen dabei nicht weiter.
Gerade diese ganzen Oberfrommen, die sich selbst zu Vorzeigekatholiken ernennen, fallen in aller Regel auch nicht durch eine grosse Zahl an eigenen Kindern auf.
Wahrscheinlich kommen sie nicht dazu, weil ihnen das ständige Belehren Anderer, wie die zu leben haben, die Zeit dafür raubt. Verhütungsmittel sind da ganz sicher nicht im Spiel.
(Der Beitrag kann Spuren von Irnonie enthalten)
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