Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

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songul
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Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von songul » Freitag 4. September 2009, 15:25

Liebe Forumer/Innen, wie findet ihr das:

http://www.spiegel.de/video/video-119217.html

:irritiert:

LG Songul

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Marion
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Marion » Freitag 4. September 2009, 15:45

Die sind hintendran!
Man will zwischenzeitlich die Frau ganz abschaffen :D
http://www.suedkurier.de/news/brennpunk ... 7,3686696
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anneke6
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von anneke6 » Freitag 4. September 2009, 15:56

Hat eben jeder seinen eigenen Vogel… :pfeif:
Albern finde ich übrigens, daß der Verantwortliche für das Buch immer wieder von "Migrationshintergrund" spricht. Wieviele in Deutschland lebende Schwarze sind tatsächlich Afrikaner in der 1. und 2. Generation? Und wer weiß, vielleicht kommt "Nadine" ja aus Frankreich? Letztendlich haben wir doch alle einen Migrationshintergrund, siehe große Völkerwanderung.
Und dann noch das mit den Zöpfen. "Auch Mädchen mit kurzen Haaren sind Mädchen." Das stimmt wohl, denn ein fehlendes Y-Chromosom kann man nicht kompensieren. Aber man muß bedenken, daß ein Mädchen in dem Alter, wie es darstellt ist, noch keine ausgeprägten weiblichen Formen hat. Ich hatte als Kind öfters kurze Haare (eigentlich immer abwechselnd Suppentassenschnitt und dann Haare wieder langwachsen lassen) und bin noch mit 12 manchmal für einen Jungen gehalten worden. Wenn man das Mädchen jetzt mit kurzen Haaren und in meinem Lieblingsoutfit (Stiefel, Reithosen, Seemannspulli und Wachsjacke) darstellen würde, könnten wieder Leute schreien: "Da ist ja gar kein Mädchen mit dabei!" Da kann der Zeichner lange rumquaken, daß er eigentlich ein Mädchen gezeichnet hat. Wenn man dem Mädchen dann einen Rock anzieht oder Rattenschwänze malt, ist es einfacher als Mädchen zu erkennen.
???

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Edi
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Edi » Freitag 4. September 2009, 15:59

songul hat geschrieben:Liebe Forumer/Innen, wie findet ihr das:

http://www.spiegel.de/video/video-119217.html

:irritiert:

LG Songul
Ich werde mir den Scheißdreck wie z.B. BewohnerInnen usw. meiner Lebtag nicht angewöhnen. Die Leute, die das wollen, gehören doch in die Klapse oder psychiatrisch behandelt.
Seit vielen, vielen Jahren versteht man unter Bewohner usw. immer auch alle Menschen, seien es Frauen, Männer oder Kinder.

Soll man auch noch zwischen Hunden und Hündinnen, Hähnen und Hühnerinnen, die draußen herumlaufen unterscheiden oder Krokodilen und Krokodilinnen im Zoo ? Oder Leuten und Leutinnen ?

Die Kirche macht auf manchen Webseiten (wohl nicht nur in Linz) den Unfug auch mit. Da hocken ja auch haufenweise frustierte Weiber in den Gremien.

Fehlt nur dass, daß man eines Tages noch sagen muss: Die Grünen und die Grüninnen, die Linken und die Linkinnen. Darauf sind diese beschissenen Weiber aber noch nicht gekommen.
Zuletzt geändert von Edi am Freitag 4. September 2009, 16:23, insgesamt 5-mal geändert.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

civilisation
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von civilisation » Freitag 4. September 2009, 15:59

Ich hätte schon eher das Video abschalten sollen.

Getan habe ich das erst, als von der GAL-Typin "... Sprache gegendert ..." erwähnt worden ist. Spätestens kam mir da die Frikadelle von vorgestern wieder hoch. :kotz:

In der Tat haben die PolitikerInnen wohl gar nichts anderes mehr zu tun, als sich um Nebensächlichkeiten zu kümmern.

übrigens: Jeder hat seinen eigenen Vogel. Nur manche Bischöfe meinen, es sei der Heilige Geist.

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Marion
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Marion » Freitag 4. September 2009, 16:02

Die Zeichner sollten in Zukunft vielleicht allen ne Tüte übern Kopf malen :tuete:
Dann kann der Leser sich drunter vorstellen was er mag.
Und die Namen Alex und Ulli nehmen - das kann sowohl Mädchen als auch Bub sein.

Vielleicht sind dann ja alle zufrieden :D
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civilisation
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von civilisation » Freitag 4. September 2009, 16:05

Edi hat geschrieben:
songul hat geschrieben:Liebe Forumer/Innen, wie findet ihr das:

http://www.spiegel.de/video/video-119217.html

:irritiert:

LG Songul
Ich werde mir den Scheißdreck wie z.B. BewohnerInnen usw. meiner Lebtag nicht angewöhnen. Die Leute, die das wollen, gehören doch in die Klapse oder psychiatrisch behandelt.
Seit vielen, vielen Jahren versteht man unter Bewohner usw. immer auch alle Menschen, seien es Frauen, Männer oder Kinder.

Soll man auch noch zwischen Hunden und Hündinnen, Hähnen und Hühnerinnen, die draußen herumlaufen unterscheiden oder Krokodilen und Krokodilinnen?




+
Liebe ForenteilnehmerInnen, liebe EdiInnen,

ich spreche mich für eine/n Genderbeauftragte/n aus. Kein Posting darf hier mehr erscheinen, das nicht den generspezifischen Ansprüchen genügt. Ferner muß hier - anläßlich der Quotenregelung - eine weibliche Administratorin ernannt werden. Innerhalb der Ränge ist zu unterscheiden zwischen Moderator und Moderatorin. Bei den "normalen" UserInnen hingegen sollte die Wahlmöglichkeit eingeräumt werden, ob sie ihr genderspezifisches Merkmal angeben oder nicht.

Und sollte mal von einem Papagei die Rede sein, so bitte ich - wenn es um meinen Avatar geht - nur noch von einer Papageiin zu sprechen.

Petra
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Petra » Freitag 4. September 2009, 16:08

anneke6 hat geschrieben:... und in meinem Lieblingsoutfit (Stiefel, Reithosen, Seemannspulli und Wachsjacke) darstellen würde...
:auweia: Stiefel mit Absätzen?

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songul
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von songul » Freitag 4. September 2009, 16:08

civilisation hat geschrieben:Ich hätte schon eher das Video abschalten sollen.

Getan habe ich das erst, als von der GAL-Typin "... Sprache gegendert ..." erwähnt worden ist. Spätestens kam mir da die Frikadelle von vorgestern wieder hoch. :kotz:

In der Tat haben die PolitikerInnen wohl gar nichts anderes mehr zu tun, als sich um Nebensächlichkeiten zu kümmern.

übrigens: Jeder hat seinen eigenen Vogel. Nur manche Bischöfe meinen, es sei der Heilige Geist.
Ich bedaure natürlich sehr nun für deine Magenprobleme :würg: verantwortlich zu sein. :scheinheilig:

Aber ich konnte nicht anders, als euch diesen Schmonzes nicht zu zeigen. :rebbe:

Petra
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Petra » Freitag 4. September 2009, 16:09

Warum kümmert euch das? Einfach ignorieren. :achselzuck:

civilisation
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von civilisation » Freitag 4. September 2009, 16:12

songul hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:Ich hätte schon eher das Video abschalten sollen.

Getan habe ich das erst, als von der GAL-Typin "... Sprache gegendert ..." erwähnt worden ist. Spätestens kam mir da die Frikadelle von vorgestern wieder hoch. :kotz:

In der Tat haben die PolitikerInnen wohl gar nichts anderes mehr zu tun, als sich um Nebensächlichkeiten zu kümmern.

übrigens: Jeder hat seinen eigenen Vogel. Nur manche Bischöfe meinen, es sei der Heilige Geist.
Ich bedaure natürlich sehr nun für deine Magenprobleme :würg: verantwortlich zu sein. :scheinheilig:

Aber ich konnte nicht anders, als euch diesen Schmonzes nicht zu zeigen. :rebbe:
Liebe/r SongulIn,

bitte verwende demnächst genderspezifische Smilies, diese bedürfen einer grundlegenden gendergerechten Überarbeitung.

Mit freundlichen GrüßInnen

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overkott
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von overkott » Freitag 4. September 2009, 16:12

Statt policeman police officer zu sagen, finde ich ok, wenn das dem Dienstgrad entspricht.

Meine Schwiegeroma hat zwar jeden Schutzmann mit Herr Kommissar angeredet, aber das hat auch nicht immer was gebracht.

civilisation
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von civilisation » Freitag 4. September 2009, 16:16

overkott hat geschrieben:Statt policeman police officer zu sagen, finde ich ok, wenn das dem Dienstgrad entspricht.

Meine Schwiegeroma hat zwar jeden Schutzmann mit Herr Kommissar angeredet, aber das hat auch nicht immer was gebracht.

Vielleicht redest Du dann heute mal, wenn Dir eine uniformierte grüne/blaue Gestalt über den Weg läuft und einen Silbernen Stern auf der Schulterklappe hat, "Herr Kommissar". - Mal sehen, was da passiert. 8)

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Robert Ketelhohn
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Robert Ketelhohn » Freitag 4. September 2009, 16:22

overkott hat geschrieben:Statt policeman police officer zu sagen, finde ich ok, wenn das dem Dienstgrad entspricht.

Meine Schwiegeroma hat zwar jeden Schutzmann mit Herr Kommissar angeredet, aber das hat auch nicht immer was gebracht.
Meine Schwester hat in Amiland auf der Schule police person gelernt.
Wenigstens ist da f… you geschlechtsneutral.
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anneke6
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von anneke6 » Freitag 4. September 2009, 16:32

Petra hat geschrieben:
anneke6 hat geschrieben:... und in meinem Lieblingsoutfit (Stiefel, Reithosen, Seemannspulli und Wachsjacke) darstellen würde...
:auweia: Stiefel mit Absätzen?
Reitstiefel haben grundsätzlich Absätze, damit man nicht so leicht durch den Steigbügel rutscht.

Ansonsten haben die Simpsons die gender neutral language genug parodiert, allein mit den Comic-Helden: Catman, She-Hulk (gibt es übrigens wirklich) und Batperson.
???

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Bernado
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Bernado » Freitag 4. September 2009, 17:06

Ich finde es immer wieder erheiternd, daß Firmen, die sich multikulturell geben wollen, in ihren Anzeigen meistens den amerikanischen "Rassenmix" verwenden - also Caucasians, verschieden schattierte Schwarze und Hispanics. Sie übernehmen die Idee und oft genug auch die Photos einfach aus den USA ohne zu berücksichtigen, daß die Mixtur sich bei uns ja ganz anders zusammensetzt und jedenfalls viel weniger Schwarz enthält.

Ebenfalls erheiternd ist, daß es zumindest eine "ethnic group" gibt, die auf solche Sperenzchen keinen Wert zu legen scheinen: Alles, was aus Asien kommt. Da achten die Familien darauf, daß die Kinder draußen gut die Sprache des jeweiligen Landes sprechen und zuhause nicht vergessen, des Urgroßvaterrs in Ehrerbietung zu gedenken, und alles andere ist ihnen meistens egal.

Die Reaktion der Hamburger Linkin und Grünin ist doch noch sehr zurückhaltend - wo es um "Nichtdiskriminierung" geht, kennt man dort normalerweise keinen pardon. Die Geisteskrankheit ist längst international. In England hat schon vor Jahren eine Schulleiterin den Besuch von "Romeo und Julia" untersagt, weil dort hemmungslos Heterosexualität propagiert wird. Ein Kinderbuchmit dem Märchen vom Prinzen, der endlich den richtigen Prinzen fand und ihn gegen den Widerstand des törichten Vaters auch heiratete, ist in vielen Kindertagestätten Pflichtprogramm. In GB, aber auch in einigen US-Bundesstaaten, werden Bibliotheken bereits systematisch von Romanen gesäubert, die zu sehr den klassischen Mustern der Geschlechtsliebe verhaftet sind.

Mein Tip: Schwule Liebesromane schreiben und dann gerichtlich durchsetzen, daß jede Schulbibliothek sie zum Ausgleich für den Schweinkram der Vergangenheit anschaffen muß.

Wenn ich mich Recht erinnere, ist es Spanien, das neuerdings auf Geburtsurkunden nicht mehr "Vater" und "Mutter" schreibt, sondern "Elternteil 1" und "Elternteil 2". Damit wird nämlich die Diskriminierung gleichgeschlechtlichr Elternfamilien vermieden...

Da kommt noch einiges auf uns zu.
Zuletzt geändert von Bernado am Freitag 4. September 2009, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
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cantus planus
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von cantus planus » Freitag 4. September 2009, 17:20

Unsere Regierung macht ja munter mit. Auch auf CDU/CSU ist absolut kein Verlaß mehr in dieser Frage. Da der Ausverkauf der Republik ohnehin im vollen Gange ist, und jedes nationale Gesetz von der EU mehr oder weniger einfach ausgehebelt werden kann, wird es keine Möglichkeit mehr, den Wahnsinn aufzuhalten. Man kann sich nur noch bemühen, seinen Kindern eine glaubwürdige Erziehung angedeihen zu lassen. Aber auch hier greift der Staat ja immer massiver ein. Die Sowjetisierung Deutschlands ist im vollem Gange.
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Robert Ketelhohn
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Robert Ketelhohn » Freitag 4. September 2009, 17:57

Bernado hat geschrieben:Ein Kinderbuch mit dem Märchen vom Prinzen, der endlich den richtigen Prinzen fand und ihn gegen den Widerstand des törichten Vaters auch heiratete, ist in vielen Kindertagestätten Pflichtprogramm.
Gleich demonstrativ auf dem Schulhof verbrennen. Und wer Kindern solchen Dreck antut, gehört ins tiefste Loch geworfen. Unfaßbar. Aber die Leute sind schwer geisteskrank.
Bernado hat geschrieben:Wenn ich mich Recht erinnere, ist es Spanien, das neuerdings auf Geburtsurkunden nicht mehr "Vater" und "Mutter" schreibt, sondern "Elternteil 1" und "Elternteil 2". Damit wird nämlich die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Elternfamilien vermieden.
Interessant wäre eine Antwort auf die Frage, welche Machtinstrumente dies Programm eigentlich seit Jahren Schritt um Schritt weltweit durchsetzen.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Juergen » Freitag 4. September 2009, 18:06

Edi hat geschrieben:Darauf sind diese beschissenen Weiber aber noch nicht gekommen.
Das lustige an der dt. Sprache ist, daß das weiblichste Wort schlechthin - nämlich "Weib" - gram. sächlich ist. :D
Gruß
Jürgen

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Beitrag von songul » Freitag 4. September 2009, 18:09

Ein "kleiner" Eindruck von der wahren Gendergesellschaft:

http://izismile.com/29/4/27/im_glad_ ... _pics.html

Entbehrt nicht einen gewissen Sinn für die Realität.

Bild

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Marion » Freitag 4. September 2009, 19:05

Serien wie "Fünf Freunde", "Hanni und Nanni", wie "Dolly" - und nicht zuletzt die Noddy-Reihen - seien in Wahrheit erzkonservative Agitprop-Elaborate einer Upper-Class-Oberlehrerin, getarnte Strategien, die Kinderzimmer mit der kruden Weltsicht einer Ewiggestrigen zu indoktrinieren: rassistisch, sexistisch, schwarz-weiß-Malerei!
Diese brutalen Jugendbücher haben se auch alle umgeschrieben
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/528218/
Bernado hat geschrieben: Die Reaktion der Hamburger Linkin und Grünin ist doch noch sehr zurückhaltend - wo es um "Nichtdiskriminierung" geht, kennt man dort normalerweise keinen pardon. Die Geisteskrankheit ist längst international. In England hat schon vor Jahren eine Schulleiterin den Besuch von "Romeo und Julia" untersagt, weil dort hemmungslos Heterosexualität propagiert wird. Ein Kinderbuchmit dem Märchen vom Prinzen, der endlich den richtigen Prinzen fand und ihn gegen den Widerstand des törichten Vaters auch heiratete, ist in vielen Kindertagestätten Pflichtprogramm. ......

Wenn ich mich Recht erinnere, ist es Spanien, das neuerdings auf Geburtsurkunden nicht mehr "Vater" und "Mutter" schreibt, sondern "Elternteil 1" und "Elternteil 2". Damit wird nämlich die Diskriminierung gleichgeschlechtlichr Elternfamilien vermieden...

Da kommt noch einiges auf uns zu.
Irre!!!
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Interessant wäre eine Antwort auf die Frage, welche Machtinstrumente dies Programm eigentlich seit Jahren Schritt um Schritt weltweit durchsetzen.
Ja, da würd mich auch interessieren wer da dahintersteckt
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von cantus planus » Freitag 4. September 2009, 20:28

civilisation hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Statt policeman police officer zu sagen, finde ich ok, wenn das dem Dienstgrad entspricht.

Meine Schwiegeroma hat zwar jeden Schutzmann mit Herr Kommissar angeredet, aber das hat auch nicht immer was gebracht.
Vielleicht redest Du dann heute mal, wenn Dir eine uniformierte grüne/blaue Gestalt über den Weg läuft und einen Silbernen Stern auf der Schulterklappe hat, "Herr Kommissar". - Mal sehen, was da passiert. 8)
"Wachtmeister" dürfte da schlimmer ausfallen. Besonders, wenn man Schwierigkeiten hat, Nachtwächter und Wachtmeister auseinanderzuhalten. :maske:
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von TillSchilling » Freitag 4. September 2009, 21:50

Petra hat geschrieben:Warum kümmert euch das? Einfach ignorieren. :achselzuck:
Als Vater kleiner Kinder, die demnächst schulpflichtig werden (Also eigentlich ja nicht, denn in Grossbritannien gibt es keine Schulpflicht, aber egal mal) kümmern mich diese Dinge sehr wohl. Dieses Hamburger Beispiel ist ja harmlos und deswegen macht sich sogar der Spiegel darüber lustig. Die eigentliche Agenda der heidnischen, d.h. dämonisch beeinflussten, Gender Mainstreaming Vertreter zu ignorien aber wäre unverantwortlich. Ich weiss nur nicht wie man sich dagegen wehren kann. Anders als Kinder zu Hause zu lassen.

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Marion » Freitag 4. September 2009, 21:54

Piusbruderschule suchen gehen
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Bernado » Freitag 4. September 2009, 23:14

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Interessant wäre eine Antwort auf die Frage, welche Machtinstrumente dies Programm eigentlich seit Jahren Schritt um Schritt weltweit durchsetzen.[/color]
Nun ja - Leute, die zu Schlumpfungen neigen, haben dazu eine feststehende Antwort.

Ich glaube das aber nicht. Das sog. "Aufgeklärte Bewußtsein", das sich im Gefolge von 68 in allen westlichen Ländern als Hegemon (i.S. Gramscis) durchgesetzt hat, entwickelt Systemzwänge, die auch ganz ohne einen Meister vom Stuhl dahin führen. Wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat, "Selbstverwirklichung" als den höchsten Wert zu akzeptieren ("Du sollst keine anderen Götter neben DIR dulden") folgt der restliche Schwachsinn nahezu zwanglos. Und seien wir mal ehrlich: Die Anbetung des Selbst ist dem Menschen nicht von Natur aus fremd, dazu läßt er sich gerne überreden, zumal die Wissenschaft es ja auch festgestellt hat...

Und der Verneiner von Anfang an trägt gerne sein Teil dazu bei. Der ist die Kraft im Hintergrund, die die Schlumpf immer übersehen.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Bernado » Freitag 4. September 2009, 23:22

Marion hat geschrieben:Piusbruderschule suchen gehen
Erstens gibt es da nicht sehr viel zu finden. Und zweitens bin ich nicht sicher, ob diese Art der Erziehung unter Luftabschluss wirklich haltbare Ergebnisse hervorbringt.
Die amerikanische Zeitschrift "the Remnant", die dem vernünftigen Flügel der Piusbruderschaft nahesteht, hatte kürzlich einen ausführlichen Artikel dazu - danach sind meine Zweifel gewachsen, daß es so gehen könnte.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von cantus planus » Sonnabend 5. September 2009, 00:32

Bernado hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Piusbruderschule suchen gehen
Erstens gibt es da nicht sehr viel zu finden. Und zweitens bin ich nicht sicher, ob diese Art der Erziehung unter Luftabschluss wirklich haltbare Ergebnisse hervorbringt.
Das sehe ich genauso. Ein Rückzug in ein freiwilliges Ghetto bringt nichts. Man muss sich mit der Realität auseinandersetzen, wobei man freilich nicht alles mitmachen muss.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Marion » Sonnabend 5. September 2009, 14:17

cantus planus hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Piusbruderschule suchen gehen
Erstens gibt es da nicht sehr viel zu finden. Und zweitens bin ich nicht sicher, ob diese Art der Erziehung unter Luftabschluss wirklich haltbare Ergebnisse hervorbringt.
Das sehe ich genauso. Ein Rückzug in ein freiwilliges Ghetto bringt nichts. Man muss sich mit der Realität auseinandersetzen, wobei man freilich nicht alles mitmachen muss.
Das war die Alternative:
TillSchilling hat geschrieben: Ich weiss nur nicht wie man sich dagegen wehren kann. Anders als Kinder zu Hause zu lassen.
Ich hab den Link von dir Bernado noch nicht durchgelesen (Englisch dauert bei mir etwas länger :D ) und kann deshalb nur auf die Argumente "Luftabschluss" und "freiwilliges Getto" reagieren.
Ich glaube nicht daß den Kindern dort eine andere Welt vorgespielt wird, sondern daß sie dort eher "gegenindoktriniert" werden. Das ihnen gezeigt wird, was falsch und was richtig ist. Und daß ihnen das richtige vorgelebt wird und für das richtige Argumente beigebracht werden. Und das geht weil sie in der Minderheit sind nur indem man ihnen beide Seiten zeigt und nicht eine vorenthält wie es in "normalen" Schulen ist. Diese können so tun als ob es die andere Seite gar nicht gibt.

Auch früher gab es schon andere Schulen bishin zum Internat im Kloster, wo Kinder nur einmal im Jahr raus in die große Welt gucken durften und alles etwas strenger zuging. Und die zwischenzeitlich Erwachsenen die dort ihre Kindheit und Jugend verbracht haben, haben auch kein größeren Dachschaden als die andern.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von cantus planus » Sonnabend 5. September 2009, 15:11

Ich weiss nicht, Marion. Wenn die Kinder nie im Kino waren, nie ferngesehen haben, kein Internet und keine E-mail benutzen - das ist das für mich schon "Luftabschluss". Der in den späteren Jahren höchst problematisch werden kann. Wer stellt schon einen Mitarbeiter ein, der in diesen Dingen von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Selbstverständlich müssen auch Tradi-Kinder den Umgang mit diesen Medien lernen. Umgang! - nicht nur Nutzung. Das gilt für alle Bereiche, nicht nur für Tradis: bei den Kindern, Schülern und Studenten, die regelmäßig Internet nutzen, wurde festgestellt, dass ihnen der Umgang damit gar nicht so liegt, wie man meinen sollte. Es werden Quellen überhaupt nicht überprüft, keine Hintergründe recherchiert und fast alle Gerüchte erstmal geglaubt. Es ist wichtig, dass Kinder den Umgang mit dem Internet lernen, aber auch die klassische Recherche mit Literatur, Lexika etc.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Marion » Sonnabend 5. September 2009, 15:26

Wenn das mit dem Internet alles ist was de den Kindern dann zuhause noch beibringen musst - dann sind die Piusbruderschulen doch ne traumhafte Alternative :blinker:
Es werden Quellen überhaupt nicht überprüft, keine Hintergründe recherchiert und fast alle Gerüchte erstmal geglaubt
Genau das glaube ich, daß das in normalen Schulen so abläuft, aber in Piusbruderschulen werden sie da mit Sicherheit anständigst geimpft.

Daß man Fernsehen und Kino braucht um ein anständiger Mensch zu werden, der auch nen Beruf erlernen kann und dann auch nen Job kriegt, glaub ich nicht.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Lioba » Sonnabend 5. September 2009, 16:57

Ebenfalls erheiternd ist, daß es zumindest eine "ethnic group" gibt, die auf solche Sperenzchen keinen Wert zu legen scheinen: Alles, was aus Asien kommt. Da achten die Familien darauf, daß die Kinder draußen gut die Sprache des jeweiligen Landes sprechen und zuhause nicht vergessen, des Urgroßvaterrs in Ehrerbietung zu gedenken, und alles andere ist ihnen meistens egal.
Ich habe in der Arbeit mit Kindern auch festgestellt, dass die kleinen Chinesen,Tamilen und Inder die bei uns rumhüpfen, tatsächlich schon beim Grundschuleintritt zweisprachig sind und zwar ganz sattelfest.Wenn ich bedenke, wie verschieden die Sprachen und Kulturen sind, dann ist das wirklich beeindruckend. Dahinter steckt wohl der feste Willen der Eltern, sowohl ihre Tradition zu wahren als auch erfolgreich in der neuen Umgebung zu leben. Diese Kinder sind später auch überproportional stark auf weiterführenden Schulen vertreten.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Jacinta » Sonnabend 5. September 2009, 20:59

Lioba hat geschrieben:Wenn ich bedenke, wie verschieden die Sprachen und Kulturen sind, dann ist das wirklich beeindruckend. Dahinter steckt wohl der feste Willen der Eltern, sowohl ihre Tradition zu wahren als auch erfolgreich in der neuen Umgebung zu leben. Diese Kinder sind später auch überproportional stark auf weiterführenden Schulen vertreten.
Das wird ihnen ja auch zugestanden - nur eben den "eingeborenen" Kindern nicht.
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.

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