Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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martin v. tours
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von martin v. tours » Freitag 15. September 2017, 17:45

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 15. September 2017, 14:21
Alleine wenn man bedenkt was die Wehrmacht nach 1940 in Rußland angerichtet hat mit ihren Sonderkommandos hinter der Front es steht zu hoffen daß angeblich fromme Katholiken bei dieser Wahl noch einen funken Verstand aufbringen
was ich sehr gut finde ist daß man alles tun wird die AfD im Bundestag völlig zu isolieren es ist alles veränderbar in Bezug auf die Geschäftsordnung
Ich will versuchen deinen Beitrag umzuformulieren:
" Alleine wenn man bedenkt was der Kommunismus in Europa angerichtet hat und wieviel dutzende Millionen Tote er auf dem Gewissen hat, steht zu hoffen das angeblich fromme Katholiken noch einen Funken Verstand aufbringen.
Ich hoffe daher das "die Linke" im Bundestag völlig isoliert wird"

Mir geht es nicht darum die Alternative für Deutschland "schön zu reden", aber wie kann man als Christ einerseits so vehement gegen "Rechts" austeilen gleichzeitig die Linke für eine legitime demokratische Alternative halten.
Sollte es nicht auch einen Strang geben mit dem Titel : Ist "die Linke" für Christen wählbar?

CIC_Fan : Nein ich will Dir keine Sympathie für die Linken unterstellen. Ich wollte an diesem Beispiel nur aufzeigen das ich es einfach nicht verstehen kann das sich Christen so gegen Extremisten von rechts engagieren aber auf dem linken Auge völlig blind sind.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Melody
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Melody » Freitag 15. September 2017, 19:32

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 15. September 2017, 14:21
was ich sehr gut finde ist daß man alles tun wird die AfD im Bundestag völlig zu isolieren es ist alles veränderbar in Bezug auf die Geschäftsordnung
Wie kannst Du das gut finden???
Wie können sich überhaupt überall und auf Facebook Menschen derartig antidemokratisch verhalten und das alles in dem vermeintlichen Glauben, sie würden damit für die Demokratie eintreten?

Es handelt sich um eine demokratisch legitimierte Partei, und wenn sie in den Bundestag einzieht, dann ist das die Stimme des Volkes, und jeder, dem die Demokratie wichtig ist, sollte sich endlich auch so verhalten.

Aber ich bin schon auf den Kindergarten im Bundestag gespannt... nee, neben dem will ich nicht sitzen, nein, mit dem spiele ich nicht, gib mir mein Förmchen wieder... :roll:
Ewa Kopacz: «Für mich ist Demokratie die Herrschaft der Mehrheit bei Achtung der Minderheitenrechte, aber nicht die Diktatur der Minderheit»

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Melody » Freitag 15. September 2017, 21:15

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 15. September 2017, 20:13
Bei allem Respekt für eine persönliche Haltung, habe ich auch für mehrere Wehrmachtssoldaten, folgt daraus doch nicht zwingend, dass unser heutiges Gemeinwesen in ihnen seinen Stolz finden sollte.
Ich bin vor ein paar Tagen zufällig über den Vietnam-Krieg gestolpert... mit dem Thema hatte ich mich bislang nicht befasst. Das ist ja schon sehr übel, was da alles gelaufen ist. Und doch werden in den USA meines Wissens Kriegs- auch Vietnam-Veteranen sehr geschätzt. Dort scheint das in der Kultur viel mehr verankert zu sein, völlig unabhängig von dem Sinn oder Unsinn des jeweiligen Krieges. Ich finde das sehr schön.

Und bei unseren Wehrmachtssoldaten sollte man schon unterscheiden, die meisten waren doch noch viel zu jung und hatten sich das nicht ausgesucht. Danke für die Geschichte mit dem Opa! Mein Großonkel war auch im Krieg, leider habe ich quasi nie mit ihm darüber gesprochen, damals interessierte es mich nicht. Aber warum sollte man nicht auch "stolz" auf die einzelnen Soldaten der Wehrmacht sein dürfen?

Klar, in Deutschland ist uns das alles verboten... hätte es Hitler doch bloß nie gegeben, ich würde gerne wissen, wo unser schönes Land dann heute stehen würde! Dieses kollektive Buckeln vor lauter Schuld ging mir schon immer gegen den Strich.

Allerdings: Was hat das jetzt alles noch damit zu tun, ob die AfD für Christen wählbar ist?! :hmm: :hae?: :achselzuck:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonnabend 16. September 2017, 10:09

Die USA schätzen ihre Soldaten und Veteranen in Sonntagsreden, Die Realität ist wesentlich bitterer. http://www.sueddeutsche.de/politik/suiz ... k-1.346891

Selbst bei unbefriedigender gesellschaftlicher Anerkennung und sich erst langsam bessernde Versorgung, - es fehlt noch viel, damit unsere Soldaten Polizisten gleichgestellt sind-, gehen wir aufs ganze besser mit unseren Veteranen um. Wir reden nicht darüber und das ist ein Fehler.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. September 2017, 11:00

martin v. tours hat geschrieben:
Freitag 15. September 2017, 17:45
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 15. September 2017, 14:21
Alleine wenn man bedenkt was die Wehrmacht nach 1940 in Rußland angerichtet hat mit ihren Sonderkommandos hinter der Front es steht zu hoffen daß angeblich fromme Katholiken bei dieser Wahl noch einen funken Verstand aufbringen
was ich sehr gut finde ist daß man alles tun wird die AfD im Bundestag völlig zu isolieren es ist alles veränderbar in Bezug auf die Geschäftsordnung
Ich will versuchen deinen Beitrag umzuformulieren:
" Alleine wenn man bedenkt was der Kommunismus in Europa angerichtet hat und wieviel dutzende Millionen Tote er auf dem Gewissen hat, steht zu hoffen das angeblich fromme Katholiken noch einen Funken Verstand aufbringen.
Ich hoffe daher das "die Linke" im Bundestag völlig isoliert wird"

Mir geht es nicht darum die Alternative für Deutschland "schön zu reden", aber wie kann man als Christ einerseits so vehement gegen "Rechts" austeilen gleichzeitig die Linke für eine legitime demokratische Alternative halten.
Sollte es nicht auch einen Strang geben mit dem Titel : Ist "die Linke" für Christen wählbar?

CIC_Fan : Nein ich will Dir keine Sympathie für die Linken unterstellen. Ich wollte an diesem Beispiel nur aufzeigen das ich es einfach nicht verstehen kann das sich Christen so gegen Extremisten von rechts engagieren aber auf dem linken Auge völlig blind sind.
Natürlich hast Du völlig recht Extremimus ist nie gut und wie man eine Partei im hat man ja an der PDS sehr gut gezeigt

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. September 2017, 11:01

Melody hat geschrieben:
Freitag 15. September 2017, 19:32
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 15. September 2017, 14:21
was ich sehr gut finde ist daß man alles tun wird die AfD im Bundestag völlig zu isolieren es ist alles veränderbar in Bezug auf die Geschäftsordnung
Wie kannst Du das gut finden???
Wie können sich überhaupt überall und auf Facebook Menschen derartig antidemokratisch verhalten und das alles in dem vermeintlichen Glauben, sie würden damit für die Demokratie eintreten?

Es handelt sich um eine demokratisch legitimierte Partei, und wenn sie in den Bundestag einzieht, dann ist das die Stimme des Volkes, und jeder, dem die Demokratie wichtig ist, sollte sich endlich auch so verhalten.

Aber ich bin schon auf den Kindergarten im Bundestag gespannt... nee, neben dem will ich nicht sitzen, nein, mit dem spiele ich nicht, gib mir mein Förmchen wieder... :roll:
der Bundestag ist völlig frei die Geschäftsordnung zu ändern warum sollte das nicht gut sein?

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 16. September 2017, 11:23

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 11:01
der Bundestag ist völlig frei die Geschäftsordnung zu ändern warum sollte das nicht gut sein?
Natürlich ist das gut - sogar sehr gut!
Es fragt sich allerdings für wen.... Durch ein solches Verhalten hat die AfD wieder die Möglichkeit, sich in einer "Opferrolle" darzustellen. Das führt bei vielen Menschen zu Mitleid und Unterstützung. Es träte dann genau der entgegengesetzte Effekt ein - kann man im übrigen im Augenblick ganz gut beobachten.
Oder glaubst Du, daß die Horrorgeschichten über e-mails, Schwarzbeschäftigung usw. der AfD schaden? Je mehr eine Partei im Bundestag isoliert wird, umso weniger verfangen solche Geschichten... ;D

Einige, die weiter denken, haben das bereits kapiert:
„Ich halte nichts davon, irgendetwas zu verändern, nur damit die AfD klein gehalten wird“, kritisierte Maas. Das verschaffe der AfD die Möglichkeit, sich in „diese Opferrolle hinein zu interpretieren und damit zu zeigen, dass man anders ist als die anderen Parteien und dass die anderen Parteien sich alle gegen sie verbündet haben“, warnte er.
http://www.faz.net/aktuell/politik/bund ... 92830.html

Eine solche Erkenntnis ist schon bemerkenswert und unterscheidet sich merklich von den Äußerungen der plumpen Hau-drauf-Strategen. Hoffentlich macht das nicht Schule.. :D

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. September 2017, 11:41

Caviteño hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 11:23
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 11:01
der Bundestag ist völlig frei die Geschäftsordnung zu ändern warum sollte das nicht gut sein?
Natürlich ist das gut - sogar sehr gut!
Es fragt sich allerdings für wen.... Durch ein solches Verhalten hat die AfD wieder die Möglichkeit, sich in einer "Opferrolle" darzustellen. Das führt bei vielen Menschen zu Mitleid und Unterstützung. Es träte dann genau der entgegengesetzte Effekt ein - kann man im übrigen im Augenblick ganz gut beobachten.
Oder glaubst Du, daß die Horrorgeschichten über e-mails, Schwarzbeschäftigung usw. der AfD schaden? Je mehr eine Partei im Bundestag isoliert wird, umso weniger verfangen solche Geschichten... ;D

Einige, die weiter denken, haben das bereits kapiert:
„Ich halte nichts davon, irgendetwas zu verändern, nur damit die AfD klein gehalten wird“, kritisierte Maas. Das verschaffe der AfD die Möglichkeit, sich in „diese Opferrolle hinein zu interpretieren und damit zu zeigen, dass man anders ist als die anderen Parteien und dass die anderen Parteien sich alle gegen sie verbündet haben“, warnte er.
http://www.faz.net/aktuell/politik/bund ... 92830.html

Eine solche Erkenntnis ist schon bemerkenswert und unterscheidet sich merklich von den Äußerungen der plumpen Hau-drauf-Strategen. Hoffentlich macht das nicht Schule.. :D
bei der PDS hat es zur mäßigung beigetragen Leute wie Herrn Gauland muß man etwas erziehen (siehe die letzten Äußerung)
wenn das der Alters Starrsinn noch zuläßt

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 16. September 2017, 12:45

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 11:41
bei der PDS hat es zur mäßigung beigetragen Leute wie Herrn Gauland muß man etwas erziehen (siehe die letzten Äußerung)
wenn das der Alters Starrsinn noch zuläßt
Einmal abgesehen davon, daß es mE ziemlich aussichtslos erscheint, erwachsene Menschen "erziehen" zu wollen, wer sollte denn der Erzieher sein?

Das Parlament mit den Altparteien? Die waren doch noch nicht einmal in der Lage, die Kanzlerin zur Einhaltung der Verträge und Gesetze zu "erziehen"...

Im übrigen sieht man in der ganzen Diskussion wieder eins: Medien und "besorgte Bürger" springen über jedes Stöckchen, das ihnen von der AfD hingehalten wird. Dadurch wird sie bekannter. Ob die eigenen Anhänger dann nicht mehr die AfD wählen, darf wohl bezweifelt werden. Welche Wirkung bewußte Provokationen haben, konnten wir zuletzt bei Trump sehen.

Du verkennst vollkommen, daß es eine "Merkel-muß-weg-Fraktion" in der Bevölkerung gibt. Für diese Fraktion sind die beiden einzigen Möglichkeiten eine Wahl von AfD oder Linke. Herles kommt in in diesem Artikel zu dem gleichen Ergebnis, sieht allerdings auch noch in der FDP eine Wahlalternative. Man muß diese Auffassung zur FDP nicht teilen, weil sie mE - wie SPD und Grüne - sofort zu Merkel ins Koalitionsbett hüpfen würde, wenn es das Wahlergebnis zuläßt. Wenn man dann Bedenken wg. der sozialistischen Phantasien der Linken und ihren Aussagen zur "Flüchtlings"politik hat, bleibt für diese Gruppe nur noch eine wählbare Partei übrig.

Das mag - wovor sich die Regierung am meisten fürchtet - zu "häßlichen Bildern" führen. Das Parlament ist allerdings kein gepflegter englischer Herrenclub, sondern ein Ort, wo unterscheidliche Auffassungen diskutiert werden sollten. Widerspruch hat es dort in den letzten vier Jahren nicht gegeben, allenfalls bei der Frage, wer zuerst nicken durfte... Du wirst überrascht sein, wie lebhaft demnächst die Debatten werden.

PS: Warum die CDU für ihn nicht wählbar ist, hat Herles auf den Punkt gebracht:
Verkümmert ist die Partei durch Unterwerfung. Machtversessenheit, Denkfaulheit, Gestaltungsschwäche, Geschlossenheitswahn, Gefallsucht. Weit und breit ist niemand zu sehen, der Merkel Paroli bieten könnte oder wollte.
(...)
Keine Stimme den „Volksparteien“! Linke, Liberale, AfD: Alle drei sind besser als Union und SPD. (Zur Partei des Merkel-Imitats Göring-Eckhardt fällt mir nichts mehr ein.) Gegen Linke, Liberale und AfD gibt es jeweils andere schwere Bedenken. Klar. Aber nur sie können im Bundestag die Konsenslethargie mildern und es der ewigen Kanzlerin schwerer machen, die Dinge auf ihre Art zu Ende zu denken. Den „Volksparteien“ muss klar gemacht werden, dass sie so, wie sie sind, keine Zukunft haben.
Quelle: s.o.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. September 2017, 12:55

Lieber alle Parteien als Leute die finden an der Nazi Wehrmacht gibt es was zu bewundern und so jemand wäre fast Alterspräsident des Bundestages gewordem

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Lupus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lupus » Sonnabend 16. September 2017, 13:02

Beleidigst Du damit nicht unsere Väter, die pflichtgemäß Soldaten wurden, aber nichts mit NSDAP zu tun oder am Hut hatten? Stand nicht auf Verweigerung die Todesstrafe?
Du hast leicht reden, (was Du auch ausgiebig und gerne tust) aber Klugscheißer sind nicht immer im Recht!
+L.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 16. September 2017, 13:05

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 12:55
Lieber alle Parteien als Leute die finden an der Nazi Wehrmacht gibt es was zu bewundern und so jemand wäre fast Alterspräsident des Bundestages gewordem
Was es an der "Nazi Wehrmacht" zu bewundern gibt, scheinen z.B. die Amerikaner anders zu sehen:

Statistics for the First Name ROMMEL
There are 1.05 people named ROMMEL for every 100,000 Americans.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. September 2017, 13:17

Lupus hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:02
Beleidigst Du damit nicht unsere Väter, die pflichtgemäß Soldaten wurden, aber nichts mit NSDAP zu tun oder am Hut hatten? Stand nicht auf Verweigerung die Todesstrafe?
Du hast leicht reden, (was Du auch ausgiebig und gerne tust) aber Klugscheißer sind nicht immer im Recht!
+L.
ich urteile nicht über den einzelnen menschen sondern über das ganze und man weiß heute die Wehrmacht war williger Vollstrecker der Nazi mordpläne
siehe Rußland
Ein Wort noch zu den Soldaten die Ihre Pflicht getan haben ich habe in meiner Familie 2 Soldaten die ins KZ gegangen sind bzw hingerichtet wurden weil sie eben nein gesagt haben oder am Putsch 1944
mitgewirkt haben
was ist an jenen zu bewundern die sich nicht gewehrt haben?

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. September 2017, 13:18

Caviteño hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:05
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 12:55
Lieber alle Parteien als Leute die finden an der Nazi Wehrmacht gibt es was zu bewundern und so jemand wäre fast Alterspräsident des Bundestages gewordem
Was es an der "Nazi Wehrmacht" zu bewundern gibt, scheinen z.B. die Amerikaner anders zu sehen:

Statistics for the First Name ROMMEL
There are 1.05 people named ROMMEL for every 100,000 Americans.
Tja man schaue sich den Tod von Rommel an das erklärt vieles

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Fragesteller » Sonnabend 16. September 2017, 13:32

Lupus hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:02
Beleidigst Du damit nicht unsere Väter, die pflichtgemäß Soldaten wurden, aber nichts mit NSDAP zu tun oder am Hut hatten? Stand nicht auf Verweigerung die Todesstrafe?
Du hast leicht reden, (was Du auch ausgiebig und gerne tust) aber Klugscheißer sind nicht immer im Recht!
+L.
Was heißt "pflichtgemäß"? Wieso soll es "Pflicht" sein, ein verbrecherisches Regime zu unterstützen? Es geht nicht darum, irgendjemanden zu verurteilen (und du weist zurecht auf die Todesstrafe hin, die auch starke Charaktere oft überzeugt), aber in solchem Handeln die Erfüllung einer "Pflicht" oder gar etwas Bewunderswertes zu erblicken, geht sicher nicht an.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 16. September 2017, 14:40

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:18
Tja man schaue sich den Tod von Rommel an das erklärt vieles
:D :D
Der Einwand mußte ja kommen. Sag mal, glaubst Du eigentlich selber, was Du schreibst?

Wenn Rommel für irgendetwas bekannt ist, dann sicherlich nicht wegen seines Widerstandes gegen Hitler, sondern wegen seines Nimbus als "Wüstenfuchs".
Erwin Rommel (15 November 1891 – 14 October 1944) was a German general and military theorist. Popularly known as the Desert Fox, he served as field marshal in the Wehrmacht of Nazi Germany during World War II.
und das schreibt wiki zum Widerstand:
Rommel supported the Nazi seizure of power and Adolf Hitler, although his attitude towards Nazi ideology and level of knowledge of the regime's crimes against humanity remain a matter of debate among scholars.
(...)
Rommel has become a larger-than-life figure in both Allied and Nazi propaganda, and in postwar popular culture, with numerous authors considering him an apolitical, brilliant commander and a victim of the Third Reich although this assessment is contested by other authors as the Rommel myth.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Fragesteller » Sonnabend 16. September 2017, 14:50

Richtig. Aber was trägt das zur Debatte bei? Nach wem unsere transatlantischen Freunde ihre Kinder benennen, muss auch bei uns hochgeachtet sein? In Amerika passiert zwischen ganz links und ganz rechts so einiges, wo mit man nciht einverstanden sein muss.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. September 2017, 14:52

was soll man von einem Land erwarten die Donald zum Präsidenten wählt

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lupus » Sonnabend 16. September 2017, 16:50

Nicht "die Land" hat ihn gewählt, sondern eine knappe Mehrheit der USA-Bevölkerung.
Aber schreibe Dir ruhig Deine rechthaberische Deutung von der Seele!
+L.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ziphen » Sonnabend 16. September 2017, 20:16

Lupus hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 16:50
Nicht "die Land" hat ihn gewählt, …
:ikb_thumbup:
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 16. September 2017, 21:54

Fragesteller hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 14:50
Richtig. Aber was trägt das zur Debatte bei? Nach wem unsere transatlantischen Freunde ihre Kinder benennen, muss auch bei uns hochgeachtet sein? In Amerika passiert zwischen ganz links und ganz rechts so einiges, wo mit man nciht einverstanden sein muss.
Natürlich muß man nicht mit allem einverstanden sein, was in Amerika passiert.
Aber es geht hier doch um die Kernfrage, um man auf die Leistungen deutscher Soldaten in WW II stolz sein kann oder nicht.
Wenn US-Bürger - die hier im übrigen nur beispielhaft aufgeführt sind - ihren Nachwuchs nach einem deutschen General benennen, zeigt es doch, daß die Leistungen dieser Soldaten wohl in vielen Ländern anerkannt werden. Ob der einzelne Deutsche bzw. Österreicher sich dem anschließt, ist dessen persönliche Wertung überlassen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Sonnabend 16. September 2017, 23:04

Caviteño hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 21:54
Aber es geht hier doch um die Kernfrage, um man auf die Leistungen deutscher Soldaten in WW II stolz sein kann oder nicht.
Auf welche Leistungen deutscher Soldaten sollte ich denn stolz sein?
Etwa auf die Hungerblokade über 29 Monate Leningrads, bei der rund 1.1 Millionen Zivilisten ums Leben kamen?

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Sonntag 17. September 2017, 04:36

umusungu hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 23:04
Auf welche Leistungen deutscher Soldaten sollte ich denn stolz sein?
Die Frage ist in diesem Thread bereits beantwortet worde: hier!
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 17. September 2017, 12:25

Wird die Wahlkampagne der AfD jetzt durch einen Wahlkampfmanager von Donald Trump unterstützt?

„Merkel, die Eidbrecherin“: AfD zündet nächste Stufe im Negativ-Campaigning – womöglich mit Unterstützung eines Trump-Beraters

Es geht um diese Internetseite:

https://www.merkeldieeidbrecherin.com/

Die Medien sind jetzt natürlich in der Zwickmühle. Einerseits wäre eine Unterstützung der AfD aus dem Trump-Lager ein gefundenes Fressen. Andererseits müßte dann die entsprechende Seite genannt werden. Das könnte die Bürger dazu verleiten, auf die Seite klicken und sich dort umzusehen. So etwas ist natürlich nicht gewollt.

Schwierig, schwierig, schwierig..... :D

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Sonntag 17. September 2017, 13:55

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 17. September 2017, 12:25
https://www.merkeldieeidbrecherin.com/
Typische Brandstifterseite........................

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 17. September 2017, 17:07

umusungu hat geschrieben:
Sonntag 17. September 2017, 13:55
Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 17. September 2017, 12:25
https://www.merkeldieeidbrecherin.com/
Typische Brandstifterseite........................
Woran machst Du das fest?
Enthält die Seite fake-news oder stört Dich die Zusammenfassung der strittigen Punkte ihrer Regierungszeit?

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Sonntag 17. September 2017, 23:31

Fragesteller hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:32
Lupus hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:02
Beleidigst Du damit nicht unsere Väter, die pflichtgemäß Soldaten wurden, aber nichts mit NSDAP zu tun oder am Hut hatten? Stand nicht auf Verweigerung die Todesstrafe?
Du hast leicht reden, (was Du auch ausgiebig und gerne tust) aber Klugscheißer sind nicht immer im Recht!
+L.
Was heißt "pflichtgemäß"? Wieso soll es "Pflicht" sein, ein verbrecherisches Regime zu unterstützen? Es geht nicht darum, irgendjemanden zu verurteilen (und du weist zurecht auf die Todesstrafe hin, die auch starke Charaktere oft überzeugt), aber in solchem Handeln die Erfüllung einer "Pflicht" oder gar etwas Bewunderswertes zu erblicken, geht sicher nicht an.
umusungu hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 23:04
Caviteño hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 21:54
Aber es geht hier doch um die Kernfrage, um man auf die Leistungen deutscher Soldaten in WW II stolz sein kann oder nicht.
Auf welche Leistungen deutscher Soldaten sollte ich denn stolz sein?
Etwa auf die Hungerblokade über 29 Monate Leningrads, bei der rund 1.1 Millionen Zivilisten ums Leben kamen?
Lupus hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:02
Beleidigst Du damit nicht unsere Väter, die pflichtgemäß Soldaten wurden, aber nichts mit NSDAP zu tun oder am Hut hatten? Stand nicht auf Verweigerung die Todesstrafe?
Du hast leicht reden, (was Du auch ausgiebig und gerne tust) aber Klugscheißer sind nicht immer im Recht!
+L.
Es war nicht selten die Wehrmacht, die 1944/45 die Flucht Millionen deutsche Zivilisten (Frauen, Kinder, Alte) vor der widerlichen Soldateska der Roten Armee deckte. Zu dieser Zeit kämpfte die Wehrmacht im Wissen, den Krieg zu verlieren, nur noch zu diesem Zweck. Natürlich ermöglichte die Fortsetzung des Krieges durch die Wehrmacht zugleich das Morden in den KZ's. Nur wird kein deutscher Landser, sofern er nicht ideologisch verblendet war, dafür gekämpft haben.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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ar26
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Sonntag 17. September 2017, 23:34

ar26 hat geschrieben:
Sonntag 17. September 2017, 23:31
Fragesteller hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:32
Lupus hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:02
Beleidigst Du damit nicht unsere Väter, die pflichtgemäß Soldaten wurden, aber nichts mit NSDAP zu tun oder am Hut hatten? Stand nicht auf Verweigerung die Todesstrafe?
Du hast leicht reden, (was Du auch ausgiebig und gerne tust) aber Klugscheißer sind nicht immer im Recht!
+L.
Was heißt "pflichtgemäß"? Wieso soll es "Pflicht" sein, ein verbrecherisches Regime zu unterstützen? Es geht nicht darum, irgendjemanden zu verurteilen (und du weist zurecht auf die Todesstrafe hin, die auch starke Charaktere oft überzeugt), aber in solchem Handeln die Erfüllung einer "Pflicht" oder gar etwas Bewunderswertes zu erblicken, geht sicher nicht an.
umusungu hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 23:04
Caviteño hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 21:54
Aber es geht hier doch um die Kernfrage, um man auf die Leistungen deutscher Soldaten in WW II stolz sein kann oder nicht.
Auf welche Leistungen deutscher Soldaten sollte ich denn stolz sein?
Etwa auf die Hungerblokade über 29 Monate Leningrads, bei der rund 1.1 Millionen Zivilisten ums Leben kamen?
Lupus hat geschrieben:
Sonnabend 16. September 2017, 13:02
Beleidigst Du damit nicht unsere Väter, die pflichtgemäß Soldaten wurden, aber nichts mit NSDAP zu tun oder am Hut hatten? Stand nicht auf Verweigerung die Todesstrafe?
Du hast leicht reden, (was Du auch ausgiebig und gerne tust) aber Klugscheißer sind nicht immer im Recht!
+L.
Es war nicht selten die Wehrmacht, die 1944/45 die Flucht Millionen deutsche Zivilisten (Frauen, Kinder, Alte) vor der widerlichen Soldateska der Roten Armee deckte. Zu dieser Zeit kämpfte die Wehrmacht im Wissen, den Krieg zu verlieren, nur noch zu diesem Zweck. Natürlich ermöglichte die Fortsetzung des Krieges durch die Wehrmacht zugleich das Morden in den KZ's. Nur wird kein deutscher Landser, sofern er nicht ideologisch verblendet war, dafür gekämpft haben.
PS: Mein Opa war Sanitätssoldat und hatte seinen Stabsarzt unter Granatbeschuss "rausgehauen". Der hat zum Dank dafür - er lies sich nach dem Krieg in der Gegend von Darmstadt nieder - noch Jahrzente später meine Familie unterstützt, die unter marxistischer Knute wenig zu lachen hatte. Auf diese Leistung von Opa bin ich stolz.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

CIC_Fan
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Montag 18. September 2017, 11:23

Richtig auf das was Mensche na individuell getan haben kann man stolz sein aber nicht darauf daß es hier "Pflicht erfüllt" wurde warum sollte man darauf stolz sein?

Pilgerer
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Pilgerer » Montag 18. September 2017, 16:06

ar26 hat geschrieben:
Sonntag 17. September 2017, 23:31
Es war nicht selten die Wehrmacht, die 1944/45 die Flucht Millionen deutsche Zivilisten (Frauen, Kinder, Alte) vor der widerlichen Soldateska der Roten Armee deckte. Zu dieser Zeit kämpfte die Wehrmacht im Wissen, den Krieg zu verlieren, nur noch zu diesem Zweck. Natürlich ermöglichte die Fortsetzung des Krieges durch die Wehrmacht zugleich das Morden in den KZ's. Nur wird kein deutscher Landser, sofern er nicht ideologisch verblendet war, dafür gekämpft haben.
Ein Problem Deutschlands ist die totale Entwurzelung. Menschen brauchen Wurzeln in ihren Vätern und Müttern, in einer persönlichen Vorgeschichte. Das alles ist seit 1945 weggefallen, weil die ganze deutsche Geschichte schlecht geredet und gemacht wurde. Dabei war die Geschichte vor 1933 nicht schlechter als in anderen europäischen Ländern auch. Es hätte nicht viel gefehlt, um Hitler zu verhindern. Dann wäre er ein armer brotloser Künstler geblieben, der er war. Dann wäre die deutsche Geschichte auch normaler geworden im europäischen Vergleich.
Durch den Geschichtsbruch sind die Deutschen zu vaterlosen Gesellen geworden, und das nimmt ihnen bis heute ihre Selbstachtung. Denn wer die Väter nicht achtet, findet auch die Selbstachtung nicht. Das sehen wir in vielen Selbstwertproblemen der Männer, die durch das Gender-Gaga zusätzlich noch verstärkt werden.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Montag 18. September 2017, 16:56

Ich glaube auch, dass Menschen die Verwurzelung in ihren Vätern und Müttern und darüber hinaus ihrer ganzen Sippe brauchen. Wenn das heute leider viele nicht haben, so liegt das aber nicht unbedingt daran, daß schlecht über einen Teil der deutschen Geschichte geredet wird. Ich fürchte, es wird viel zu wenig mit den Kindern über die eigene Geschichte, die Geschichte der Eltern und Großeltern geredet. In diesen Geschichten kommt die nationale Geschichte natürlich auch vor, bei uns auch noch Industriealisierungsgeschichte, aber sie gewinnt an Bedeutung und verliert an Bewertung.

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Montag 18. September 2017, 19:21


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