Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Mittwoch 15. März 2017, 13:58

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:31
Zur Klarstellung: Die Liste ist nicht von Höcke. Die habe ich anhand von Höckes biologischer Afrikaner-Charakterisierung ("r-Strategen") aus Wikipedia (könnte so ähnlich auch aus jedem beliebigen Schulbuch stammen, da r-Stratege ein feststehender Begriff ist) hier reinkopiert.
Unter diesem feststehenden Begriff werden Wasserflöhe, Blattläuse, Mikroorganismen, Mäuse etc subsumiert......

Pirmin
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Pirmin » Mittwoch 15. März 2017, 14:02

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:31
@Pirmin

Zur Klarstellung: Die Liste ist nicht von Höcke. Die habe ich anhand von Höckes biologischer Afrikaner-Charakterisierung ("r-Strategen") aus Wikipedia (könnte so ähnlich auch aus jedem beliebigen Schulbuch stammen, da r-Stratege ein feststehender Begriff ist) hier reinkopiert. Den Link habe ich oben dazugeschrieben. War vielleicht zu klein und nicht ganz eindeutig.
Ok. Höcke bezieht sich ja aber auf diesen Ausbreitungstypus, womit seine Haltung allerdings auch nicht christlicher wird.

RomanesEuntDomus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 15. März 2017, 14:05

umusungu hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:58
RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:31
Zur Klarstellung: Die Liste ist nicht von Höcke. Die habe ich anhand von Höckes biologischer Afrikaner-Charakterisierung ("r-Strategen") aus Wikipedia (könnte so ähnlich auch aus jedem beliebigen Schulbuch stammen, da r-Stratege ein feststehender Begriff ist) hier reinkopiert.
Unter diesem feststehenden Begriff werden Wasserflöhe, Blattläuse, Mikroorganismen, Mäuse etc subsumiert......
... und durch den Vorsitzenden der AfD Thüringen und seine gebannt lauschenden Zuhörer eben auch Afrikaner. Deshalb hatte ich das hier noch einmal erwähnt.
Pirmin hat geschrieben:Ok. Höcke bezieht sich ja aber auf diesen Ausbreitungstypus, womit seine Haltung allerdings auch nicht christlicher wird.
Genau das meinte ich ja.

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. März 2017, 14:06

Pirmin hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:26
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 12:38
RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 10:19
Ich habe geschrieben, daß ich mir lieber die Hand abhacke, als bei der AfD ein Kreuzchen zu machen.
Ja, wenn das so ist, dann ist Deine Mitteilung genauso wichtig wie der allseits bekannte Sack Reis, der letztens in China umgefallen ist! 8)

Die Flucht in den Subjektivismus treten Menschen seit der sog. Reformation an, weil sie dort irregeführt worden sind ................
Mir scheint, der Begriff Subjektivismus wird immer dann eingeführt, wenn auf den User hin- und von seinen stichhaltigen Argumenten weggelenkt werden soll, statt diese nachzuvollziehen bzw. zu diskutieren.
Das scheint nur so, werter Pirmin, denn der Begriff Subjektivismus wurde eingeführt, weil der Forant R_E_D den Begriff "ich" und "mir" in einer übermäßigen Art und Weise strapazierte, daß der Leser quasi zwangsläufig zur Assoziation Subjektivismus geleitet wurde.

Pirmin hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:26
Die AfD kann von Christen nicht gewählt werden, weil ihre Parteifunktionäre Menschen nach fragwürdigen Selektionskriterien vermessen bzw. unterscheiden, um damit politische Maßnahmen, wie beispielsweise Ungleichbehandlungen von Bevölkerungsgruppen, rechtfertigen bzw. zuspitzen zu können. Wie von Romanes bereits angeführt, steht folgende Liste von Höcke im Raum:
Rasche Individualentwicklung und geringe Körpergröße
Kurze Lebensspanne mit hoher Vermehrungsrate
Früher Fortpflanzungsbeginn, kurze Geburtenabstände, hohe Wurfgröße
Geringe elterliche Fürsorge
Kleines (leistungsschwächeres) Gehirn
In welchem Raum steht diese Liste wo? :detektiv:
Pirmin hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:26
Was würde wohl Jesus dazu sagen?
ER wird schon wissen, was ER dazu zu sagen hätte! :)
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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. März 2017, 14:10

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:27
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 12:38
Ja, wenn das so ist, dann ist Deine Mitteilung genauso wichtig wie der allseits bekannte Sack Reis, der letztens in China umgefallen ist! 8)
:klatsch: Kompliment! :daumen-rauf: Ab und zu merkst du ja doch schon was, mit etwas Hilfe klappt es manchmal schon. Erwachsene Leser können nämlich meist recht schnell zwischen den Hauptaussagen eines Beitrags und beiläufigen Randnotizen und eher unwichtigen Fußnoten unterscheiden. (Ist dir eigentlich aufgefallen, daß offensichtlich alle außer dir zielsicher meine obige Randbemerkung im Gesamtkontext als eher unwichtig eingestuft und deshalb ignoriert haben dürften, und zwar von Anfang an?) Wenn du weiter fleißig übst, wirst du das vielleicht auch eines Tages beherrschen und mußt hier nicht mehr täglich durch einen gewissen trotzigen Infantilismus auffallen, der leider im Moment noch die Mehrzahl deiner Beiträge charakterisiert.
Armes Hascherl! :streichel:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Pirmin » Mittwoch 15. März 2017, 14:21

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:27
Pirmin hat geschrieben:Ok. Höcke bezieht sich ja aber auf diesen Ausbreitungstypus, womit seine Haltung allerdings auch nicht christlicher wird.
Genau das meinte ich ja.
Das erfordert eine intellektuelle Transferleistung, die aber hier anscheinend nur wenige zu leisten bereit oder zu leisten imstande sind.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. März 2017, 14:37

Pirmin hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:02
RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:31
@Pirmin

Zur Klarstellung: Die Liste ist nicht von Höcke. Die habe ich anhand von Höckes biologischer Afrikaner-Charakterisierung ("r-Strategen") aus Wikipedia (könnte so ähnlich auch aus jedem beliebigen Schulbuch stammen, da r-Stratege ein feststehender Begriff ist) hier reinkopiert. Den Link habe ich oben dazugeschrieben. War vielleicht zu klein und nicht ganz eindeutig.
Ok. Höcke bezieht sich ja aber auf diesen Ausbreitungstypus, womit seine Haltung allerdings auch nicht christlicher wird.
Unterschiedliche Fertilitätsraten sind empirisch nachweisbar; auch ohne die sozio-biologische Brille, die Du und R_E_D hier anderen Foranten aufzwingen wollt. :doktor:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. März 2017, 14:39

Pirmin hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:21
RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:27
Pirmin hat geschrieben:Ok. Höcke bezieht sich ja aber auf diesen Ausbreitungstypus, womit seine Haltung allerdings auch nicht christlicher wird.
Genau das meinte ich ja.
Das erfordert eine intellektuelle Transferleistung, die aber hier anscheinend nur wenige zu leisten bereit oder zu leisten imstande sind.
Wer im Glashaus sitzt und mit Steinen schmeisst, sollte sich nicht wundern, wenn es Scherben auf ihn herabregnet! :pfeif:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Mittwoch 15. März 2017, 14:40

Mit der Personalie Höcke im Bezug auf die AfD etwas belegen zu wollen, halte ich nicht für redlich. Immerhin läuft gegen den Mann ein Ausschlussverfahren. Insoweit bleibe ich dabei, die polit. Kategorien dieser Partei sind Staat und Nation, nicht aber Rasse. Vlt. hätten die AfD-Landesvorsitzenden Bystron oder Pazderski hierzu etwas zu sagen...
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Pirmin
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Pirmin » Mittwoch 15. März 2017, 16:22

Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:39
Unterschiedliche Fertilitätsraten sind empirisch nachweisbar; auch ohne die sozio-biologische Brille, die Du und R_E_D hier anderen Foranten aufzwingen wollt.
Es ist unredlich, ein willkürliches Merkmal von zwei unterschiedlichen Fortpflanzungsstrategien (r-Strategie, K-Strategie) aus dem Zusammenhang zu reißen und Tatsachen zu verdrehen: Nicht ich will jemandem eine „sozio-biologische Brille“ aufzwingen; das war ursprünglich Höckes Kopfgeburt. Welchen Konzepten sich Politiker in ihren Argumentationen bedienen, ist letztlich bezeichnend für ihren politischen Gestaltungs- und Entscheidungswillen, für ihr Menschenbild, ja mehr noch, für ihre Menschenliebe … Da sollten Christen hellhörig werden. Und Höcke ist in der AfD ja kein Einzelfall.
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:39
Wer im Glashaus sitzt und mit Steinen schmeisst, sollte sich nicht wundern, wenn es Scherben auf ihn herabregnet!
Der Transfer, der hier zugunsten einer Diskussion hätte stattfinden können, bist du und andere schuldig geblieben. Obendrein hast du noch so getan, als kenntest du in dieser Sache das Evangelium, die Haltung Jesu nicht, wo du dich doch sonst ganz gerne, (zu meiner Freude eigentlich,) mit Bibelstellen auskennst. Bisher dachte ich jedenfalls so. Da du jetzt nichts Besseres auf Lager hast, als mit Redensarten zu kontern, bei denen ich mit Steinen schmeißen würde, aufgrund derer du gewissermaßen mit Scherben drohst, kann ich mir ja jetzt jeden weiteren Beitrag zu der offenen Frage sparen, ob nun die AfD für Christen wählbar ist oder nicht.

(Ansonsten denke ich, eine offene Gesprächskultur gibt es hier einfach nicht; meine Schreibfreude ist binnen weniger Tage schon wieder an einem Tiefpunkt angekommen; ich habe vorerst mal wieder genug.)

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Niels
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Niels » Mittwoch 15. März 2017, 16:26

Man muss einfach nur alles ganz nüchtern durchrechnen für die nächsten Jahrzehnte... und dann kommt man auch zu einem (für uns unerfreulichen) Ergebnis.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 15. März 2017, 16:36

ar26 hat geschrieben:Mit der Personalie Höcke im Bezug auf die AfD etwas belegen zu wollen, halte ich nicht für redlich. Immerhin läuft gegen den Mann ein Ausschlussverfahren.
Falls er ausgeschlossen wird, kann mit ihm auch nichts mehr belegt werden. Soweit stimme ich zu.

Aktuell ist er allerdings Landesvorsitzender von Thüringen und kann, so mein zugegebenermaßen sehr flüchtiger Eindruck, auf eine breite Unterstützerbasis innerhalb der AfD zurückgreifen. Als das Ausschlußverfahren eröffnet wurde, reichten ein paar kurze Blicke auf die Facebook-Seiten einiger prominenter AfD-Vertreter, um dort in sehr kurzer Zeit hunderte, wenn nicht tausende Postings von teilweise extrem wütenden Höcke-Fans einschlagen zu sehen. Viele davon (im Stil von "Petry an die Laterne"...) dürften ziemlich schnell gelöscht worden sein.

Pirmin
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Pirmin » Mittwoch 15. März 2017, 16:38

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:26
Man muss einfach nur alles ganz nüchtern durchrechnen für die nächsten Jahrzehnte... und dann kommt man auch zu einem (für uns unerfreulichen) Ergebnis.
Ich halte die Quantität für nicht so entscheidend ...

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. März 2017, 16:42

Pirmin hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:22
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:39
Unterschiedliche Fertilitätsraten sind empirisch nachweisbar; auch ohne die sozio-biologische Brille, die Du und R_E_D hier anderen Foranten aufzwingen wollt.
Es ist unredlich, ein willkürliches Merkmal von zwei unterschiedlichen Fortpflanzungsstrategien (r-Strategie, K-Strategie) aus dem Zusammenhang zu reißen und Tatsachen zu verdrehen: Nicht ich will jemandem eine „sozio-biologische Brille“ aufzwingen; das war ursprünglich Höckes Kopfgeburt. Welchen Konzepten sich Politiker in ihren Argumentationen bedienen, ist letztlich bezeichnend für ihren politischen Gestaltungs- und Entscheidungswillen, für ihr Menschenbild, ja mehr noch, für ihre Menschenliebe … Da sollten Christen hellhörig werden. Und Höcke ist in der AfD ja kein Einzelfall.
Was Du und R_E_D hier versuchen, ist vergleichbar mit der Idee, die Sexualmoral der katholischen Kirche zu dämonisieren, weil in nicht allzu ferner Vergangenheit Fürstin Gloria es wagte, in salopper Weise von schnackselnden Negern zu sprechen.

Nichtsdestoweniger seid nachwievor Ihr zwei Beiden es, die anderen Foranten eine „sozio-biologische Brille“ aufzwingen wollt, weil von Euch davon ausgegangen wird, hier im Forum agierende Diskutanten würden sich die Sichtweise Höckes mehr oder weniger hundertprozentig zu eigen machen.

Auch jetzt wieder wird die objektive Feststellbarkeit von unterschiedlichen Fertilitätsraten nicht zum Anlaß genommen, eine empirische Richtigkeit selbiger zu konzedieren, sondern es wird weiterhin auf Nebensächlichkeiten herumgeritten.
Pirmin hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:22
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:39
Wer im Glashaus sitzt und mit Steinen schmeisst, sollte sich nicht wundern, wenn es Scherben auf ihn herabregnet!
Der Transfer, der hier zugunsten einer Diskussion hätte stattfinden können, bist du und andere schuldig geblieben. Obendrein hast du noch so getan, als kenntest du in dieser Sache das Evangelium, die Haltung Jesu nicht, wo du dich doch sonst ganz gerne, (zu meiner Freude eigentlich,) mit Bibelstellen auskennst. Bisher dachte ich jedenfalls so. Da du jetzt nichts Besseres auf Lager hast, als mit Redensarten zu kontern, bei denen ich mit Steinen schmeißen würde, aufgrund derer du gewissermaßen mit Scherben drohst, kann ich mir ja jetzt jeden weiteren Beitrag zu der offenen Frage sparen, ob nun die AfD für Christen wählbar ist oder nicht.

(Ansonsten denke ich, eine offene Gesprächskultur gibt es hier einfach nicht; meine Schreibfreude ist binnen weniger Tage schon wieder an einem Tiefpunkt angekommen; ich habe vorerst mal wieder genug.)
Wenn Du nichts Besseres beizutragen hast als anderen Foranten fehlende Fähigkeiten bei intellektuellen Transferleistungen zu bescheinigen, ist es in der Tat zu begrüßen, wenn Deine Schreibfreude noch weiter sinkt .................
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 15. März 2017, 16:50

Raphael hat geschrieben:Unterschiedliche Fertilitätsraten sind empirisch nachweisbar; ...
:schnarch: Das bestreitet doch niemand. Nordirische Katholiken haben im Durchschnitt deutlich mehr Kinder als nordirische Protestanten, meine Eltern und meine Großeltern hatten viel mehr Geschwister als ich usw. usw.

Trotzdem kommt normalerweise kein halbwegs vernünftiger Mensch auf die Idee, Katholiken (im Gegensatz zu Protestanten) oder unsere Elterngeneration (im Gegensatz zu unserer Generation) als "r-Strategen" zu bezeichnen und sie durch diese Begriffswahl in eine nahe Verbindung mit typischen und geradezu sprichwörtlichen Vertretern dieser Strategie (Fliegen, Heuschrecken, Frösche) zu bringen und ihnen damit automatisch bestimmte Attribute wie z.B. nicht besonders leistungsfähige Gehirne zuzuschreiben.
Raphael hat geschrieben:... auch ohne die sozio-biologische Brille, die Du und R_E_D hier anderen Foranten aufzwingen wollt. :doktor:
Guten Morgen! Alle außer dir haben es schon mitbekommen: der mit der sozio-biologischen Brille hieß Höcke und war von der AfD.

Falls du inhaltlich gar nicht mehr mitkommst, was du heute schon mehrfach eindrucksvoll demonstriert hast, dann nimmt es dir bestimmt niemand übel, wenn du einfach mal gar nichts antwortest, statt immer wieder nur irgend einen Unsinn zu schreiben (das merken hier nämlich die meisten), sondern lieber erst einmal versuchst zu verstehen, was überhaupt gesagt wurde und was nicht.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Mittwoch 15. März 2017, 16:51

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:26
Man muss einfach nur alles ganz nüchtern durchrechnen für die nächsten Jahrzehnte... und dann kommt man auch zu einem (für uns unerfreulichen) Ergebnis.
Ich kannte einen Priester, er ist vor zwei Jahren hochbetagt gestorben und hat Afrika geliebt. Sein umfangreiches caritatives Engagement dort resultierte hieraus aber auch aus der Vernunfterwägung, daß ohne solche Hilfe irgendwann mit Migrationswellen zu rechnen ist, die Europa erschütten vlt. sogar untergehen lassen. Er wird recht behalten!
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. März 2017, 17:03

Pirmin hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:38
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:26
Man muss einfach nur alles ganz nüchtern durchrechnen für die nächsten Jahrzehnte... und dann kommt man auch zu einem (für uns unerfreulichen) Ergebnis.
Ich halte die Quantität für nicht so entscheidend ...
Aber ihr hattet dem Höcke doch vorgeworfen, daß er auf unterschiedliche Quantitäten bei der Fertilität hingewiesen hat. Wenn das nun nicht entscheidend sein soll, warum werft Ihr ihm das dann vor? :hmm:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 15. März 2017, 17:59

Niels hat geschrieben:Man muss einfach nur alles ganz nüchtern durchrechnen für die nächsten Jahrzehnte...
:klatsch: Au ja, endlich mal wieder Brot und Spiele zur wissenschaftlich fundierten Befriedigung der aktuellen bürgerlichen Gruselbedürfnisse! Die dafür erforderlichen ganz nüchternen Berechnungen verfolge ich seit den 1970ern mit einer gewissen Begeisterung und ständig wachsendem Interesse. Der diesbezügliche Klassiker und sozusagen "die Mutter allen nüchternen Rechnens für die nächsten Jahrzehnte" war für mich "Die Grenzen des Wachstums" vom Club of Rome, das damals einen ungeheuren gesellschaftlichen Einfluß ausübte und bis heute ausübt, obwohl sich die meisten Vorhersagen längst als unzutreffend herausgestellt haben.
Niels hat geschrieben:... und dann kommt man auch zu einem (für uns unerfreulichen) Ergebnis.
Ohne geht es ja nicht. Nur wenn es den Bürgern vor irgendwas ganz furchtbar gruselt, können sie allmählich in die gewünschte Richtung gedreht werden, und das Beste daran: sie fühlen sich auch noch richtig gut dabei. Und alternativ, damals wie heute.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. März 2017, 18:38

ar26 hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:51
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:26
Man muss einfach nur alles ganz nüchtern durchrechnen für die nächsten Jahrzehnte... und dann kommt man auch zu einem (für uns unerfreulichen) Ergebnis.
Ich kannte einen Priester, er ist vor zwei Jahren hochbetagt gestorben und hat Afrika geliebt. Sein umfangreiches caritatives Engagement dort resultierte hieraus aber auch aus der Vernunfterwägung, daß ohne solche Hilfe irgendwann mit Migrationswellen zu rechnen ist, die Europa erschütten vlt. sogar untergehen lassen. Er wird recht behalten!
Vorher werden aber von Pirmin, R_E_D und Konsorten alle Boten dieser höchst unerfreulichen Nachricht wenn schon nicht richtig tot so doch zumindest mundtot gemacht! :pfeif:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von DarPius » Mittwoch 15. März 2017, 19:04

Deswegen spende ich seit einiger Zeit Null Komma Nix an "Afrika" oder "Asien".

Spätestens seit 2013 wissen wir von dem jetztigen Krakauer Erzbischof Jedraszewski, dass es 2050 dazu kommen kann, dass Weiße wie Indianer in Reservaten gezeigt werden.
Sorry, nix mehr. Die müssen selber schauen, dass sie über die Runden kommen. Ansonsten bleiben gegen hostis bewährte Lösungen aus dem Mittelalter, die sogar durch die Kirchenlehre gedeckt sind. Als Ausbaustufen zu den Wasserkanälen sind auch z.B. Minenfelder denkbar.

WO der Wille ist, ist auch ein Weg.
'Et portae inferi non praevalebunt eam'

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Mittwoch 15. März 2017, 19:37

DarPius hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 19:04
Deswegen spende ich seit einiger Zeit Null Komma Nix an "Afrika" oder "Asien".
schont auch das eigene Konto!
Gruß an deinen Alibi-Erzbischof!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Cath1105 » Mittwoch 15. März 2017, 19:40

ar26 hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:51
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 16:26
Man muss einfach nur alles ganz nüchtern durchrechnen für die nächsten Jahrzehnte... und dann kommt man auch zu einem (für uns unerfreulichen) Ergebnis.
Ich kannte einen Priester, er ist vor zwei Jahren hochbetagt gestorben und hat Afrika geliebt. Sein umfangreiches caritatives Engagement dort resultierte hieraus aber auch aus der Vernunfterwägung, daß ohne solche Hilfe irgendwann mit Migrationswellen zu rechnen ist, die Europa erschütten vlt. sogar untergehen lassen. Er wird recht behalten!
Diese Anspruchsmentalität trifft definitiv nicht meine Gegenliebe.
ET VERBUM CARO FACTUM EST

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Mittwoch 15. März 2017, 22:50

Geert Wilders Bäume wachsen Gott sei Dank nicht in den Himmel!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 16. März 2017, 03:50

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 17:59
Die dafür erforderlichen ganz nüchternen Berechnungen verfolge ich seit den 1970ern mit einer gewissen Begeisterung und ständig wachsendem Interesse. Der diesbezügliche Klassiker und sozusagen "die Mutter allen nüchternen Rechnens für die nächsten Jahrzehnte" war für mich "Die Grenzen des Wachstums" vom Club of Rome, das damals einen ungeheuren gesellschaftlichen Einfluß ausübte und bis heute ausübt, obwohl sich die meisten Vorhersagen längst als unzutreffend herausgestellt haben.
Den Unterschied zwischen den komplexen Vorhersagen volkswirtschaftlicher Entwicklungen, bei denen viele Einflüsse eine Rolle spielen und den relativ leichten Prognosen über das Gebärverhalten und die damit zusammenhängende Bevölkerungsentwicklung sind Dir aber bekannt, oder?

Bei der Bevölkerungsentwicklung sind relativ sichere Vorhersagen möglich, weil sich das Gebärverhalten allenfalls langfristig ändert. Die deutsche Politik hat diesbezüglich viel Erfahrung, denn es gelang ihr - trotz vieler Anreize - nicht, die Geburtenrate deutscher Frauen deutlich zu steigern. Wenn man also davon ausgeht, daß die Geburtenrate sich in bestimmten Ländern künftig drastisch verändern wird (was zur Minderung des Migrationsdruck notwendig wäre) sollte man auch - als Mindestmaß für Redlichkeit - die Gründe dafür benennen. Der Verweis auf andere Wachstumsvorhersagen im wirtschaftlichen Bereich ist da keinesfalls ausreichend, weil die Berechnung bzw. Vorhersage volkswirtschaftlichem Wachstums weitaus komlexer ist. Neben politischen Entscheidungen können z.B. neue Technologien entscheidende Änderungen herbeiführen. Darüberhinaus wirkt meist der Markt als Korrektiv, da hohe Preise die Suche nach alternativen Wegen (Rohstoffe, Produktion usw.) attraktiv machen (Beispiel: Fracking).

Man muß daher kein Prophet sein, um künftig von einem wachsenden Bevölkerungsdruck in den arabischen, südasiatischen und afrikanischen Ländern auszugehen, der sich Richtung Europa (wohin auch sonst?) entladen wird. Dazu tragen neben der Entwicklung der Kommunikationsindustrie auch die wachsenden Migrantengruppen in den Zielländern sowie die politisch motivierte Weigerung, einen effektiven Grenzschutz durchzusetzen bei.

Insofern sind das keine "Gruselgeschichten", sondern sich bereits abzeichnende Entwicklungen oder ist jemand so naiv und glaubt, daß es sich bei dem sog. "Flüchtlingszuzug" um eine vorübergehende Erscheinung gehandelt hat?
DarPius hat geschrieben: Deswegen spende ich seit einiger Zeit Null Komma Nix an "Afrika" oder "Asien".
Eine kluge Entscheidung - nicht nur, weil sie - wie umusungu richtig bemerkt - den eigenen Geldbeutel schont, sondern weil es auch nichts bringt, wie Untersuchungen und auch der Augenschein zeigen:
William Easterly würde energisch mit dem Kopf schütteln. Der amerikanische Forscher ist einer der weltweit führenden Entwicklungsökonomen – und einer der schärfsten Kritiker westlicher Entwicklungshilfe. 600 Milliarden Dollar Hilfsgelder seien seit den sechziger Jahren nach Schwarzafrika geflossen, doch am Lebensstandard habe sich dadurch „praktisch nichts verändert“, prangerte er schon 2007 in einem Interview mit dieser Zeitung an. In den Folgejahren bis 2013 erhielt Afrika nach OECD-Angaben weitere 300 Milliarden Dollar. Vor kurzem sagte der Forscher, dass auch dieses Geld zu großen Teilen versandet und möglicherweise sogar Schaden verursacht hat, indem es unbeabsichtigt afrikanische Autokratien gefestigt habe.
Für die wahre Armutsursache in Afrika hält er die „unkontrollierte Macht des Staates über arme Menschen ohne Rechte“. Mehr politische und wirtschaftliche Freiheit seien der Schlüssel für neue Technologien, Handel und Geschäftsideen in Afrika, schreibt er in seinem jüngsten Buch, das der Forscher der New York University „Tyrannei der Experten“ genannt hat.
(...)
Nach mehr als 50 Jahren Entwicklungshilfe stehen die Forscher somit vor einem Rätsel. „Es gibt mehr als 200 Studien zu dem Thema, aber robuste empirische Belege dafür, dass Entwicklungshilfe das Wirtschaftswachstum nachhaltig fördert, gibt es nicht“, sagt Axel Dreher, der führende deutsche Entwicklungsökonom (Universität Heidelberg). Dreher will positive Effekte dennoch nicht gänzlich ausschließen. „Aber die Effekte können nicht sonderlich groß und stabil sein“, sagt er. In einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Arbeit zeigte Dreher, dass hinter den Hilfsgeldern häufig politische Motive stecken.
So hätten Industriestaaten ihre Zahlungen an Staaten erhöht, die zeitweise Macht im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatten – und sich so politische Unterstützung gesichert. Dreher hält es zudem für möglich, dass selbst Projekte, die durchweg positiv evaluiert werden, zum Beispiel neue Brunnen oder Schulen, keinen nennenswerten Effekt haben. Denn möglicherweise hätten nationale Regierungen diese Projekte auch eigenständig durchgesetzt und würden durch die Hilfe einfach nur Geld sparen, das sie dann für weniger sinnvolle Dinge ausgeben. „Fungibilität“, nennen Ökonomen eine solche Verdrängung.
Wie in dem Artikel auch beiläufig ausgeführt wird, kommt es immer auf das Land an. Südkorea, das vor drei Jahrzehnten noch Entwicklungshilfe bekam, steht heute als Industrienation dar. Ghana und Singapur hatten bei Unabhängigkeit das gleiche Pro-Kopf-Einkommen, man vergleiche beide Länder einmal heute. Überhaupt ist es bemerkenswert, daß es den nord- und südostasiatischen Ländern gelungen ist, eine prosperierende Wirtschaft aufzubauen (Ausnahme: das sozialistische Nordkorea), während dies in afrikanischen und südasiatischen Ländern weniger oder überhaupt nicht der Fall ist.

Die Gründe dafür mögen vielfältig sein, mit Sicherheit gehören aber dazu eine Regierung, die sich zumindest teilweise dem Wohl ihres Volkes verpflichtet fühlt, Eigentums- und Rechtssicherheit, die es den sog. "global players" (nur die sind zunächst in der Lage, in diesen Ländern eine weltmarkttaugliche Produktion aufzubauen) ermöglicht, dort zu investieren und ihr know-how einzubringen und eine Bekämpfung der Korruption. Alle diese Voraussetzungen können weder durch Entwicklungshilfe noch durch private Spenden gefördert werden; da sind die lokalen Bevölkerungen selbst in der Pflicht.

Insofern mögen Spenden zwar das private Gewissen beruhigen, einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der Lebensverhältnisse (Armutsbekämpfung) ist davon jedoch nicht zu erwarten.
DarPius, wenn Du den Menschen dort wirklich und nachhaltig helfen willst, dann kaufe ihre Produkte. In jedem gut sortierten Supermarkt findest Du Gemüse und Obst aus Afrika und Asien. Verschönere Deine Wohnung mit Blumen, die aus Kenia kommen und kaufe Kleidung, die in Bangladesh oder in Afrika hergestellt wurde. Nur durch den Verkauf ihrer Produkte können Menschen überleben, egal ob in Afrika oder Europa.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 16. März 2017, 05:45

umusungu hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 22:50
Geert Wilders Bäume wachsen Gott sei Dank nicht in den Himmel!!!!!!!!!!!!!!!!!!
In den Himmel wachsen sie nicht, aber sie wachsen... ganz im Gegensatz zum "Wahlgewinner" Rutte.

VVD (Partei Rutte) = 21,3% (von 26,5%) also Verlust von 5,2 Prozentpunkten oder 20%
PVV (Partei Wilders) = 13,1% (von 10,1%) Gewinn von 3 Prozentpunkten oder 30%
PvdA (Koalitionspartner Rutte) = 5,7% (von 24,8%) Verlust von 19,1 Prozentpunkten oder fast 80%.

Quelle: http://www.n-tv.de/ - Auszählungsstand 95,3% um 04:37 Uhr.

MaW: Ein deutlicher "Vertrauensbeweis" für die Regierung Rutte, die von (26,5 + 24,8 =)51,3% auf (21,3 + 5,7 =) 27% fast halbiert wurde... :D :D Aber das wird Rutte von einem kräftigen "Weiter so" nicht abhalten....

Man kann jetzt schon mal die Berichterstattung sehen, an der wir uns auch in diesem Jahr erfreuen werden. Da werden Parteien, die erheblich verloren haben, zu "Wahlgewinnern" erklärt und umgekehrt.

Ich bin gespannt, welche Koalition Rutte jetzt zusammenschmiedet und wie lange die hält. :breitgrins:

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Donnerstag 16. März 2017, 05:50

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 05:45
umusungu hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 22:50
Geert Wilders Bäume wachsen Gott sei Dank nicht in den Himmel!!!!!!!!!!!!!!!!!!
In den Himmel wachsen sie nicht, aber sie wachsen... ganz im Gegensatz zum "Wahlgewinner" Rutte.

VVD (Partei Rutte) = 21,3% (von 26,5%) also Verlust von 5,2 Prozentpunkten oder 20%
PVV (Partei Wilders) = 13,1% (von 10,1%) Gewinn von 3 Prozentpunkten oder 30%
PvdA (Koalitionspartner Rutte) = 5,7% (von 24,8%) Verlust von 19,1 Prozentpunkten oder fast 80%.

Quelle: http://www.n-tv.de/ - Auszählungsstand 95,3% um 04:37 Uhr.

MaW: Ein deutlicher "Vertrauensbeweis" für die Regierung Rutte, die von (26,5 + 24,8 =)51,3% auf (21,3 + 5,7 =) 27% fast halbiert wurde... :D :D Aber das wird Rutte von einem kräftigen "Weiter so" nicht abhalten....

Man kann jetzt schon mal die Berichterstattung sehen, an der wir uns auch in diesem Jahr erfreuen werden. Da werden Parteien, die erheblich verloren haben, zu "Wahlgewinnern" erklärt und umgekehrt.

Ich bin gespannt, welche Koalition Rutte jetzt zusammenschmiedet und wie lange die hält. :breitgrins:
Rutte = Wahlsieger? :D :kugel: :D :kugel: :D :kugel:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 16. März 2017, 06:02

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 05:50
Rutte = Wahlsieger? :D :kugel: :D :kugel: :D :kugel:
Dir wird das Lachen noch vergehen, wenn Du heute die Berichterstattung und die Kommentierung in den deutschen MSM (main-stream-medien) sehen wirst. Warte mal die Reaktionen der übrigen EU-Regierungen ab....

Wie gesagt - Vorbereitung für die Berichterstattung zur Bundestagswahl.....

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Donnerstag 16. März 2017, 06:38

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 06:02
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 05:50
Rutte = Wahlsieger? :D :kugel: :D :kugel: :D :kugel:
Dir wird das Lachen noch vergehen, wenn Du heute die Berichterstattung und die Kommentierung in den deutschen MSM (main-stream-medien) sehen wirst. Warte mal die Reaktionen der übrigen EU-Regierungen ab....

Wie gesagt - Vorbereitung für die Berichterstattung zur Bundestagswahl.....
Lachen hat etwas Befreiendes und deshalb sollte man sich das Lachen auch nicht durch die Pinocchio-Presse abgewöhnen lassen! :ja:

An ein paar Kommentierungen konnte man ja gestern schon kaum vorbei, als sich abzeichnete, daß Wilders wohl nicht die stärkste Partei in das neue Parlament führen wird. :roll:
Es erinnerte an den wahrnehmungsgestörten G. Schröder nach dessen letzter BTW, die er auch klar gewonnen hatte ( :D :kugel: ) und - offenbar unter starkem Rotweineinfluß - in der Elephantenrunde Merkel "vor die Pumpe laufen ließ".
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 16. März 2017, 07:16

Nachtrag zu meinen obigen Ausführungen bzgl. Entwicklungshilfe, Spenden und Afrika:

Die Eliten kassieren ab - Aufstiegssignale in Afrika?

Die Verfasserin bestätigt meine obigen Ausführungen, zitiert zum Vergleich zwischen Kenia und Südkorea einen Kenianer und kommt hinsichtlich des geplanten Marshall-Plans für Afrika zu folgender Erkenntnis:
Der im amerikanischen Exil lebende Kommentator Makau Mutua (How tribalism drives graft and impedes real progress S. 15, Sunday Standard, 12. März 2017) bringt die Misere auf den Punkt, wenn er schreibt:

“In the early 1960s, South Korea was as underdeveloped — and backward — as Kenya, or Ghana. But in three decades, South Korea became a top-15 global economy … South Koreans over 50 years of age have a faint memory of unheated huts, earthen floors, and muddy roads. Life expectancy, literacy, per capita income, and other indexes of development are among the highest in the world. In Kenya and Ghana, we still labour with jiggers, cholera, a high infant mortality, malnutrition, and other Ebola-like pestilences. Nairobi, our nerve centre, has open sewers and no subway system. At peak hour, it takes hours to get to JKIA (Flughafen) from downtown. Contrast Kenya’s transportation infrastructure, which doesn’t exist, and South Korea. In Seoul, gleaming subway trains arrive exactly on the second. In Kenya, meanwhile, matatus – a euphemism for primitive public transport – careen our highways and byways leaving in their wake human carnage and putrid pollution. Our towns have no pedestrian walkways or bike paths. When our leaders get ill – even when a teargas canister from the police state hits them – they run to South Africa to get an eye patch.
(...)
Der neue “Marshallplan” des BMZ für Afrika konstatiert auf Seite 21:
“Jedes Jahr fließen über 50 Milliarden US-Dollar an illegalen Finanzströmen aus Afrika und entziehen den Volkswirtschaften wichtiges Kapital. Das entspricht der Summe der gesamten staatlichen Entwicklungsgelder. Das Vertrauen in staatliche Institutionen in Afrika ist im weltweiten Vergleich am geringsten.”
Angesichts dieser Erkenntnis sind die im Marshallplan enthaltenen Vorhaben einfach nur naiv. Die afrikanischen Eliten haben es noch immer geschafft, die Entwicklungspartner zu überlisten, während sich die Gebernationen an diplomatische Etikette halten. Fluchtursachen bekommt man so nicht in den Griff.
Bei solchen Verhältnissen helfen keine staatlichen Entwicklungsgelder, keine privaten Spenden oder kirchliche Projekte - hier kann nur die eigenen Bevölkerung Abhilfe schaffen. Aber wie schreibt der oben verlinkte Kommentator Makau Mutua:
You can count on the one hand the politicians who are in power to serve the public. Yet the overwhelming majority of Kenyans will give their lives for their thieving tribal barons. Democracy has failed to deliver us from our demons.”

Tinius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Donnerstag 16. März 2017, 10:50

Wer hat sich denn immer so kuschelig mit dem Wilders medial gezeigt? Die Frauke von der AfD.
Aufs falsche Hoppelpferdchen gesetzt. Tragisch.

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Donnerstag 16. März 2017, 23:39

Der Rechtsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags hat die Immunität von AfD-Fraktionschef Uwe Junge aufgehoben. Damit ist der Weg für die Bundeswehr frei, ein Disziplinarverfahren gegen den pensionierten Oberstleutnant zu prüfen.

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Freitag 17. März 2017, 00:18

Hier waren tolle Experten unterwegs zu Afrika. Kein Forant war jemals in Afrika - aber alle Diskutanten können fundierte Äußerungen abgeben.

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