Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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Tinius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Sonntag 23. April 2017, 22:38

Und diese Alice W. lebt auch in einer mustergültigen Beziehung samt zweier Kinder. Da könnten jetzt aber mehr Kinder folgen, damit man am Wochenende wieder mehr "Deutsche" in den Innenstädten sieht. :blinker: :blinker:

Das konservative Familienbild wird von Alice W. perfekt vertreten. Weiter so !!!

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Sonntag 23. April 2017, 22:48

Tinius hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 22:38
Und diese Alice W. lebt auch in einer mustergültigen Beziehung samt zweier Kinder. Da könnten jetzt aber mehr Kinder folgen, damit man am Wochenende wieder mehr "Deutsche" in den Innenstädten sieht. :blinker:
Das konservative Familienbild wird von Alice W. perfekt vertreten. Weiter so !!!
Sie ist das neue Vorbild für die Deutsche Frau.

Tinius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Sonntag 23. April 2017, 22:56

umusungu hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 22:48
Tinius hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 22:38
Und diese Alice W. lebt auch in einer mustergültigen Beziehung samt zweier Kinder. Da könnten jetzt aber mehr Kinder folgen, damit man am Wochenende wieder mehr "Deutsche" in den Innenstädten sieht. :blinker:
Das konservative Familienbild wird von Alice W. perfekt vertreten. Weiter so !!!
Sie ist das neue Vorbild für die Deutsche Frau.

:ja: :ja: :ja: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Die "Deutsche Frau" hat vorbildlich Kinder in der "Familie" zu gebären. Und zwar mindestens vier.
Familie kann für die AfD nur aus einem Mann, einer Frau und Kindern dieses Paares gebildet werden.
Und das ist gut so.
P.S.
Selbstverständlich hat der Partner/in DEUTSCH zu sein.
Zuletzt geändert von Tinius am Sonntag 23. April 2017, 23:06, insgesamt 1-mal geändert.

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Sonntag 23. April 2017, 23:00

Tinius hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 22:56
umusungu hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 22:48
Tinius hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 22:38
Und diese Alice W. lebt auch in einer mustergültigen Beziehung samt zweier Kinder. Da könnten jetzt aber mehr Kinder folgen, damit man am Wochenende wieder mehr "Deutsche" in den Innenstädten sieht. :blinker:
Das konservative Familienbild wird von Alice W. perfekt vertreten. Weiter so !!!
Sie ist das neue Vorbild für die Deutsche Frau.
Die "Deutsche Frau" hat vorbildlich Kinder in der "Familie" zu gebären. Und zwar mindestens vier.
Familie kann für die AfD nur aus einem Mann, einer Frau und Kindern dieses Paares gebildet werden.
Und das ist gut so.
Ja, diese vorbildliche Deutsche Frau lebt in einer lesbischen Lebenspartnerschaft.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Yeti » Sonntag 23. April 2017, 23:16

Vir Probatus hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 20:52
https://messeinmoll.com/2017/04/21/kirc ... sichtbar/
Die Kirche startet eine neue Aktion: "Unser Kreuz ist unsichtbar !"
Was für 'ne geile Seite! You made my day!
Angst vor Provokation: EKD-Vorsitzender lässt sich Kehlkopf entfernen!
„Worte können verletzen, daher sollten wir weitgehend auf sie verzichten.“ Mit dieser Haltung überraschte der Vorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands die anwesende Presse, die er zu einem Termin in die Chirugie eines Berliner Krankenhauses eingeladen hatte. Im Anschluss an die Pressekonferenz werde er sich den Kehlkopf entfernen lassen, um potentiellen verbalen Provokationen vorzubeugen.
:freude:
#gottmensch statt #gutmensch

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Yeti » Sonntag 23. April 2017, 23:21

umusungu hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 23:00
Tinius hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 22:56
umusungu hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 22:48
Tinius hat geschrieben:
Sonntag 23. April 2017, 22:38
Und diese Alice W. lebt auch in einer mustergültigen Beziehung samt zweier Kinder. Da könnten jetzt aber mehr Kinder folgen, damit man am Wochenende wieder mehr "Deutsche" in den Innenstädten sieht. :blinker:
Das konservative Familienbild wird von Alice W. perfekt vertreten. Weiter so !!!
Sie ist das neue Vorbild für die Deutsche Frau.
Die "Deutsche Frau" hat vorbildlich Kinder in der "Familie" zu gebären. Und zwar mindestens vier.
Familie kann für die AfD nur aus einem Mann, einer Frau und Kindern dieses Paares gebildet werden.
Und das ist gut so.
Ja, diese vorbildliche Deutsche Frau lebt in einer lesbischen Lebenspartnerschaft.
Ach du Schreck! Was wird wohl passieren, wenn die Wähler erst herausfinden, dass Martin Schulz in der SPD ist?
#gottmensch statt #gutmensch

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Yeti » Montag 24. April 2017, 20:10

Jagdszenen am Rhein
"Gibt es im Schloss Bellevue einen Fernseher? Hat der Bundespräsident die Straßenszenen vor dem AfD-Parteitag aus Köln gesehen? Oder bekommt er die Nachrichten erst mit dem offiziellen Pressespiegel seines Amtes vorgelegt? Ich habe auf ein Wort des Bundespräsidenten gewartet. Ihm liege die Verteidigung der Demokratie besonders am Herzen, hat Frank-Walter Steinmeier zur Amtseinführung gesagt. Wir müssten nicht nur über Demokratie reden, wir müssten wieder für sie streiten. "Demokratie ist die Staatsform der Mutigen", sagte er, deshalb dürfe man von ihm erwarten, dass er parteiisch sein werde, parteiisch für die Sache der Demokratie."
Der Spiegel hat geschrieben:AfD-Brief an Bundespräsidenten: Vor ihrem Bundesparteitag in Köln wendet sich die Partei wegen möglicher Ausschreitungen an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er soll die AfD-Gegner zur Mäßigung aufrufen und ihnen vermitteln, "dass Demokratie von Meinungsvielfalt, Meinungsbildung und dem offenen Diskurs lebt", heißt in einem Schreiben.
Ab Herbst, wenn es eine Partei mehr im Bundestag gibt, wird man seine "mahnende Stimme" bestimmt öfter hören. Wenn man denn will.
#gottmensch statt #gutmensch

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Gallus » Montag 24. April 2017, 20:30

Yeti hat geschrieben:
Montag 24. April 2017, 20:10
Ab Herbst, wenn es eine Partei mehr im Bundestag gibt, wird man seine "mahnende Stimme" bestimmt öfter hören. Wenn man denn will.
Steinmeier wird sich dann auch wieder sehr mutig vorkommen, wenn er mit etwa 90% im Rücken vor den 10% warnt.

Ich bin wahrlich kein AfD-Wähler, wie hier schon oft ausgeführt, aber die Bilder aus Köln und vor allem die Statements von Frau Kraft (die Fleischhauer in seinem Artikel auch zitiert) waren ein Armutszeugnis für die demokratische Gesinnung der "mutigen Demokraten".

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Montag 24. April 2017, 21:59

Gallus hat geschrieben:
Montag 24. April 2017, 20:30
Ich bin wahrlich kein AfD-Wähler, wie hier schon oft ausgeführt, aber die Bilder aus Köln und vor allem die Statements von Frau Kraft (... ) waren ein Armutszeugnis für die demokratische Gesinnung der "mutigen Demokraten".
So ein Zufall. Einer ganzen Menge Leute, mit denen ich gesprochen habe, geht es ganz genauso, mich selbst eingeschlossen. Ich habe eine ganze Menge "Berichterstattung" dazu gelesen und sogar einen Teil der Direktübertragung :gaehn: vom Heumarkt auf RT gesehen.

Viele Szenen fand ich so haarsträubend peinlich (z.B. https://pbs.twimg.com/media/C-BTC26XcAAB0PB.jpg ), daß ich mich manchmal des Verdachts nicht erwehren konnte, daß sie absichtlich so kreiert wurden, um der AfD noch jede Menge Wähler zuzuschanzen, zur Not auch gegen die eigene Überzeugung, aber wenigstens aus einem Rest von Anstand heraus bzw. aus purem Mitleid.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Gallus » Montag 24. April 2017, 22:06

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Montag 24. April 2017, 21:59
Viele Szenen fand ich so haarsträubend peinlich (z.B. https://pbs.twimg.com/media/C-BTC26XcAAB0PB.jpg ), daß ich mich manchmal des Verdachts nicht erwehren konnte, daß sie absichtlich so kreiert wurden, um der AfD noch jede Menge Wähler zuzuschanzen, zur Not auch gegen die eigene Überzeugung, aber wenigstens aus einem Rest von Anstand heraus bzw. aus purem Mitleid.
Tja, Frau Kraft als Chefin der NRW-Exekutiven hatte an diesem Tag eigentlich nur eine Aufgabe: einen reibungslosen Ablauf des Parteitags einer nicht verbotenen Partei zu ermöglichen. Voll versagt, wie immer.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Montag 24. April 2017, 23:25

Alice Weidel hat sich in der Partei geirrt.
Bitte bei der FDP einklinken und in den Bundestag. Das ist ihre eigentliche Partei.

Sie passt als lesbische Frau mit eingetragener Lebenspartnerschaft mit einer Migrantin perfekt in das Familienleitbild der AfD. Nämlich gar nicht.

Das ist doch Realsatire. Und die Kinder dieser "Ehen" kommen dann vom Klapperstorch oder der Bechermethode? Gleichzeitig will sie die Geburtenrate der Deutschen steigern.

Alice Weidel hat es doch im Frühjahr nicht mal geschafft, den Landesvorsitz in Baden-Württemberg zu übernehmen.
Sie unterlag Ralf Özkara, geb. Helble, der nicht als Özi aus den Karawanken kam, sondern den Familiennamen seiner türkischen Ehefrau angenommen hat.
:pfeif: :pfeif: :pfeif:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... a7453.html

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Dienstag 25. April 2017, 07:20

Der große Fehler der AFD war, dass man 2015 Bernd Lucke hinausgedrängt hat:
https://www.youtube.com/watch?v=NJ5cuqtg_EY
Mit dem neuen Spitzenteam wird die Partei im bürgerlichen Lager ihre Anziehungskraft
eher verlieren.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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Gallus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Gallus » Dienstag 25. April 2017, 12:33

Peti hat geschrieben:
Dienstag 25. April 2017, 07:20
Der große Fehler der AFD war, dass man 2015 Bernd Lucke hinausgedrängt hat:
https://www.youtube.com/watch?v=NJ5cuqtg_EY
Mit dem neuen Spitzenteam wird die Partei im bürgerlichen Lager ihre Anziehungskraft
eher verlieren.
Würde ich mir eigentlich auch denken. Andererseits lebt die Partei schon länger mit eher unappetitlichen Exponenten wie Höcke, Poggenburg etc. an prominenter Stelle, ohne dass es die bürgerlichen Wähler massiv abstößt. Vielleicht gibt es inzwischen ein bürgerliches Milieu, das ein völlig normales und gut situiertes Leben führt, aber mit den etablierten Parteien derart unzufrieden ist, daß es über die unschönen Seiten der AfD hinweg schaut. Protest zu äußern ist denen einfach wichtiger.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Dienstag 25. April 2017, 13:11

Gallus hat geschrieben:
Dienstag 25. April 2017, 12:33
Peti hat geschrieben:
Dienstag 25. April 2017, 07:20
Der große Fehler der AFD war, dass man 2015 Bernd Lucke hinausgedrängt hat:
https://www.youtube.com/watch?v=NJ5cuqtg_EY
Mit dem neuen Spitzenteam wird die Partei im bürgerlichen Lager ihre Anziehungskraft
eher verlieren.
Würde ich mir eigentlich auch denken. Andererseits lebt die Partei schon länger mit eher unappetitlichen Exponenten wie Höcke, Poggenburg etc. an prominenter Stelle, ohne dass es die bürgerlichen Wähler massiv abstößt. Vielleicht gibt es inzwischen ein bürgerliches Milieu, das ein völlig normales und gut situiertes Leben führt, aber mit den etablierten Parteien derart unzufrieden ist, daß es über die unschönen Seiten der AfD hinweg schaut. Protest zu äußern ist denen einfach wichtiger.
Also ob ich ein bürgerlicher Wähler bin, weiß ich nicht. Vmtl. würde man meine Verhältnisse als bürgerlich bezeichnen. An Poggenburg stört mich, dass Politik offenbar ein Mittel zum persönlichen Fortkommen ist, aber das gibt es auch in Merkels sozialistischer Einheitspartei zu Hauf. Meine bürgerliche Ausbildung zum Volljuristen lehrte mich weiterhin, dass bei Wahlen nur Personen aber keine Parteien zur Wahl stehen. Die Person Höcke steht bei der BTW nicht zur Wahl, wozu sich mit ihr befassen?
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 25. April 2017, 17:50

Gallus hat geschrieben:
Dienstag 25. April 2017, 12:33
Andererseits lebt die Partei schon länger mit eher unappetitlichen Exponenten wie Höcke, Poggenburg etc. an prominenter Stelle, ohne dass es die bürgerlichen Wähler massiv abstößt. Vielleicht gibt es inzwischen ein bürgerliches Milieu, das ein völlig normales und gut situiertes Leben führt, aber mit den etablierten Parteien derart unzufrieden ist, daß es über die unschönen Seiten der AfD hinweg schaut. Protest zu äußern ist denen einfach wichtiger.
Was soll das "bürgerliche Milieu" denn wählen, wenn es mit EU(ro) und Migration nicht einverstanden ist? Wenn es merkt, daß sein Sparvermögen dank EZB immer weiter sinkt, die Sozialausgaben angesichts der zuwandernden Menschen auf bisher unvorstellbare Beträge steigen (werden/müssen)? Wenn man sich gegen die absehbare Entwicklung (immer enger werdende EU mit gemeinsamer Schuldenhaftung und Finanzausgleich, weiter wachsende no-go-areas in den Metropolregionen) wehren will?

Ob die AfD heute von den Medien mehr akzeptiert würde, wenn Lucke & Co noch an Bord wären, kann auch bezweifelt werden. Damals wurde die AfD als "Ein-Punkt-Partei" gebrandmarkt, die sich nur gegen etwas (Euro-Rettung!) aussprechen würde, sonst aber kein Programm habe. Auch Lucke & Co wurden als "Europa-Gegner", "rechte Stimmenfänger" und "Ewiggestrige" verunglimpft; ihre Wähler als looser, wenig Gebildete und alte Mäner diffamiert.
Eine Partei, die sich gegen EU und Euro ausspricht, hat keine Chance im medialem mainstream fair behandelt zu werden - egal ob der/die Vorsitzende Lucke, Petry, Gauland oder Weidel heißen mögen.

Im übrigen muß immer wieder daran erinnert werden, daß sich die AfD praktisch schon selbst erledigt hatte - bis die Kanzlerin die Grenzen öffnete. Wenn alle Parteien diese Grenzöffnung beklatschen - wer vertritt dann all die Menschen, die diese Auffassung nicht teilen? :hae?:

Es ist halt wie in der Marktwirtschaft: Werden bestimmte Produkte von den etablierten Herstellern nicht angeboten, wird die Nachfrage von neuen Produzenten befriedigt. Deswegen ist es auch vollkommen egal, ob die AfD mit 8% oder 18% in den Bundestag einzieht. Die Probleme bleiben und sind diesmal nicht nur in den Wirtschaftsmeldungen zu lesen, sondern werden zunehmend auch straßenbildbestimmend. Es nicht absehbar, wie die etablierten Parteien - insbesondere in einer GroKo - sie lösen wollen. Sie haben keine Lösung bzw. müßten dafür ihre bisherigen Grundsätze aufgeben. Damit ist aber nicht zu rechnen, weil das einem Eingeständnis, jahrelang eine falsche Politik betrieben zu haben, gleich käme. Opposition fehlt eben - nicht nur im Parlament, auch in den Parteien.

Ach so, noch etwas. Bisher habe ich (im Gegensatz zur MLPD) noch kein Wahlplakat der AfD gesehen und auch am Samstag fand man keinen Wahlstand in der Fußgängerzone. Trotzdem ist, wenn man sich umhört, diese Partei in vielen Diskussionen präsent. Den Marketingexperten der AfD kann man da nur Respekt zollen. ;D

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Niels
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Niels » Mittwoch 26. April 2017, 12:38

Der lustige Herr Stegner macht Wahlwerbung für die AfD: https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... tisch.html
:patsch:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphaela » Freitag 28. April 2017, 07:46

Peti hat geschrieben:
Sonnabend 22. April 2017, 16:48
Aber einen Aufruf zum Kirchenaustritt würde Kissler nicht unterstützen.
Ich habe in diesen Strang noch nie geschrieben, mir jetzt auch so gut wie nichts angesehen.
Aber: Klar ist, dass die AfD zum Kirchenaustritt aufgerufen hat:
https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... naustritt/
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Marcus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Marcus » Sonnabend 29. April 2017, 12:37

Mit dem Aufruf ist aber nicht gemeint, dass sich AfD-Mitlieder und -Sympathisanten vom christlichen Glauben lossagen sollen. Vielmehr ist er gegen die sog. "Volkskirchen" gerichtet. Und gegenüber den Landeskirchen oder der "Katholischen Kirche in Gestalt der deutschen (Erz-)Bistümer als K.d.ö.R" werden auch in diesem Forum immer wieder kritische Beiträge verfasst, die nicht nur von AfD-Sympathisanten stammen.
Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Montag 1. Mai 2017, 10:06

Ich habe dieses Wochenende eine AFD-Wahlzeitung bekommen, die entsprechende Blätter des hiesigen Freiheitablegers, der NPD und der "Rechte" der letzten Jahre an Hetze übertrifft. Das hat mich dann doch für NRW überrascht.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Montag 1. Mai 2017, 22:06

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Montag 1. Mai 2017, 10:06
Ich habe dieses Wochenende eine AFD-Wahlzeitung bekommen, die entsprechende Blätter des hiesigen Freiheitablegers, der NPD und der "Rechte" der letzten Jahre an Hetze übertrifft. Das hat mich dann doch für NRW überrascht.
Das "Extrablatt für die Landtagswahl" kann man hier lesen:

https://www.rechtundfreiheit.de/extrablatt/

Es wird in NRW und in Schleswig-Holstein verteilt, entsprechende Extrablätter gab es auch schon bei früheren Landtagswahlen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Gallus » Dienstag 2. Mai 2017, 22:27

Es gibt da einen "unabhängigen und gemeinnützigen" Recherchedienst, der nennt sich correctiv.org und ist so unabhängig, daß er u.a. von SPD-nahen Stiftungen und SPD-nahen Ministerien finanziert wird. Und er ist so gemeinnützig, daß David Schraven, der Chef des Vereins, ein sechsstelliges Gehalt bekommt.

Dieser Verein lanciert heute eine Geschichte, nach der eine AfD-Kandidatin aus NRW vor Jahren als Teilzeit-Prostituierte gearbeitet hat. Den Dreck verlinke ich nicht, wer's lesen will soll selbst suchen. Aber man stelle sich einmal die Empörung hier vor, wenn Regierungen in Ungarn oder Polen mit derart über Bande gespielten Kampagnen gegen die Opposition vorgingen.

Nein, ich wähle die AfD immer noch nicht, aber der Stil, in dem hier Politik gemacht wird und sich die Regierung willfährige Journalisten finanziert, ist nur noch zum :heul:. An der AfD wird die Demokratie nicht zugrunde gehen, dafür ist sie zu klein. Aber an den selbsternannten Musterdemokraten, die heute jeden Anstand und alle guten Sitten ablegen, an denen geht sie vielleicht wirklich noch zugrunde.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Edi » Dienstag 2. Mai 2017, 22:46

Gallus hat geschrieben:
Dienstag 2. Mai 2017, 22:27
Es gibt da einen "unabhängigen und gemeinnützigen" Recherchedienst, der nennt sich correctiv.org und ist so unabhängig, daß er u.a. von SPD-nahen Stiftungen und SPD-nahen Ministerien finanziert wird. Und er ist so gemeinnützig, daß David Schraven, der Chef des Vereins, ein sechsstelliges Gehalt bekommt.

Dieser Verein lanciert heute eine Geschichte, nach der eine AfD-Kandidatin aus NRW vor Jahren als Teilzeit-Prostituierte gearbeitet hat. Den Dreck verlinke ich nicht, wer's lesen will soll selbst suchen. Aber man stelle sich einmal die Empörung hier vor, wenn Regierungen in Ungarn oder Polen mit derart über Bande gespielten Kampagnen gegen die Opposition vorgingen.

Nein, ich wähle die AfD immer noch nicht, aber der Stil, in dem hier Politik gemacht wird und sich die Regierung willfährige Journalisten finanziert, ist nur noch zum :heul:. An der AfD wird die Demokratie nicht zugrunde gehen, dafür ist sie zu klein. Aber an den selbsternannten Musterdemokraten, die heute jeden Anstand und alle guten Sitten ablegen, an denen geht sie vielleicht wirklich noch zugrunde.
Was denn glaubt man, was da schon über Bundestagsabgeordnete bekannt geworden ist. Da gäbe es manches zu berichten über das Privatleben mancher, aber darüber schweigen die Medienvertreter, falls sie das erfahren sollten. Bei Hintergrundberichten mit Medienvertretern wird so manches erwähnt, aber da existiert auch eine stillschweigende Vereinbarung, daß das nicht veröffentlicht wird. Mit Sicherheit würde da auch manches bekannt, was alles andere als sauber ist. Da hat sicher jede Partei ihre Genossen, die einiges zu verstecken haben.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Edi » Dienstag 2. Mai 2017, 22:46

Gallus hat geschrieben:
Dienstag 2. Mai 2017, 22:27
Es gibt da einen "unabhängigen und gemeinnützigen" Recherchedienst, der nennt sich correctiv.org und ist so unabhängig, daß er u.a. von SPD-nahen Stiftungen und SPD-nahen Ministerien finanziert wird. Und er ist so gemeinnützig, daß David Schraven, der Chef des Vereins, ein sechsstelliges Gehalt bekommt.

Dieser Verein lanciert heute eine Geschichte, nach der eine AfD-Kandidatin aus NRW vor Jahren als Teilzeit-Prostituierte gearbeitet hat. Den Dreck verlinke ich nicht, wer's lesen will soll selbst suchen. Aber man stelle sich einmal die Empörung hier vor, wenn Regierungen in Ungarn oder Polen mit derart über Bande gespielten Kampagnen gegen die Opposition vorgingen.

Nein, ich wähle die AfD immer noch nicht, aber der Stil, in dem hier Politik gemacht wird und sich die Regierung willfährige Journalisten finanziert, ist nur noch zum :heul:. An der AfD wird die Demokratie nicht zugrunde gehen, dafür ist sie zu klein. Aber an den selbsternannten Musterdemokraten, die heute jeden Anstand und alle guten Sitten ablegen, an denen geht sie vielleicht wirklich noch zugrunde.
Was denn glaubt man, was da schon über Bundestagsabgeordnete bekannt geworden ist. Da gäbe es manches zu berichten über das Privatleben mancher, aber darüber schweigen die Medienvertreter, falls sie das erfahren sollten. Bei Hintergrundberichten mit Medienvertretern wird so manches erwähnt, aber da existiert eine stillschweigende Vereinbarung, daß das nicht veröffentlicht wird. Mit Sicherheit würde dabei manches bekannt, was alles andere als sauber ist. Da hat sicher jede Partei ihre Genossen, die einiges zu verstecken haben.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Torsten » Dienstag 2. Mai 2017, 23:07

Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Vertraut einem Heiden: Nein.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 3. Mai 2017, 00:06

Gallus hat geschrieben:Dieser Verein lanciert heute eine Geschichte, nach der eine AfD-Kandidatin aus NRW vor Jahren als Teilzeit-Prostituierte gearbeitet hat. Den Dreck verlinke ich nicht, wer's lesen will soll selbst suchen. Aber man stelle sich einmal die Empörung hier vor, wenn ...
Na ja, im Grunde ist das aber doch nichts Neues. So etwas wird immer rausgeholt (und zur Not auch einfach unbewiesen als Gerücht gestreut), wenn es politisch nützlich und nicht absolut undenkbar ist, und es wird auch mit schöner Regelmäßigkeit gerade von den eifrigsten geistigen Tieffliegern begierig aufgegriffen und geifernd kommentiert. Das lässt sich auch ganz gut hier im Forum beobachten. Ich zitiere hier nur mal einige Sätze aus dem Wulff-Strang, da lässt sich beipielsweise jemand mit wachsender Begeisterung über das angebliche Vorleben von Wulffs Frau aus, ohne einen einzigen Beweis vorlegen zu können:
Mit der hab ich alles andere als Mitleid. Ihre Schande, in der sie sich noch suhlt, soll ruhig offenbar werden. Ich hätte allerdings auch kein Problem mit einer Internetseite mit all ihren ehemaligen - tatsächlichen oder vermeintlichen - Freiern.
...
...
Daher weiß sie, wie sie ihre Haut...äh, wie sie sich vermarkten kann.
...
...
:breitgrins: Ja, in diesen Kreisen bekommt die branchenübliche Aufforderung "gib Gummi" eine sehr ambivalente Bedeutung..
...
...
(und so weiter.)
Moral von der Geschicht: Solange es genügend hyperaktive Schwachköpfe gibt, die solche "Enthüllungen" bzw. Gerüchte auch noch ausschmücken, lohnt sich deren Erfindung und Verbreitung.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Vir Probatus » Mittwoch 3. Mai 2017, 06:43

Ob da jetzt eine Lesbe Spitzenkandidatin ist oder es da ehemalige Prostituierte in Leitungsfunktionen gibt, ist für mich vollkommen sekundär.
Solche Personen wird man überall finden.

Wer plant, an den Deutschen Grenzen auf Flüchtlinge schiessen zu lassen, wer die Deutsche Geschichte in soweit leugnet, daß er das Errichten eines Holocaust-Mahnmals als falsch bezeichnet, der hat bestimmte Absichten: Nämlich zu Zeiten zurückzukehren, die es schon (mehrmals) gab. Und deshalb kann er nicht wählbar sein.
Aber auch damals gab es "grosse Gestalten" der Kirche, die das noch befürwortet haben, davon sollte man sich nicht täuschen lassen.
Der Kirche sind wohl alle Recht, sofern sie nur regieren.
Ich hatte eigentlich gedacht, die Zeiten, wo von der Kanzel verkündet wird, wo jeder sein Kreuzchen zu machen oder auch nicht zu machen hat, seien vorbei. Gerade nach der Austrittsaufforderung der AFD ist das alles um so unbegreiflicher.
Aber die Geschichte wiederholt sich.

Der Gender-Schwachsinn wird sich von selbst erledigen, dazu muss ich die auch nicht wählen.
Da vertraue ich dem dem "gesunden Menschenverstand".
Es genügt, wenn ich das sage! (Bischof Gerhard Ludwig Müller und das Kirchenrecht)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 3. Mai 2017, 09:58

Gallus hat geschrieben:
Dienstag 2. Mai 2017, 22:27
Es gibt da einen "unabhängigen und gemeinnützigen" Recherchedienst, der nennt sich correctiv.org und ist so unabhängig, daß er u.a. von SPD-nahen Stiftungen und SPD-nahen Ministerien finanziert wird. Und er ist so gemeinnützig, daß David Schraven, der Chef des Vereins, ein sechsstelliges Gehalt bekommt.
Was hast Du gegen "correctiv"?
Der Laden wird sogar von Soros unterstützt, um den "fake news" ein Ende zu bereiten. Er gehört auch zur Medienpolizei von Justizminister Maas und spürt in facebook nach "fake news".

http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 10750.html

Im übrigen dürfte der "Kampf gegen rechts" ohne nähere Begründung "gemeinnützig" sein, schließlich nutzt er allen anderen Parteien - oder sollen die jetzt ihre Staatsknete noch mit einer neuen Partei teilen (müssen). :D

Die segensreiche Tätigkeit von correcitv beschränkt sich aber nicht nur auf diesen Kampf. Auch die Leugnung des Klimawandels wird journalistisch richtig gestellt - zumindest versucht man das:

Kritik des Netzwerks Correctiv an der AfD-Position zum Klimawandel - Postfaktischer Faktencheck - Keine Einigkeit, sondern Gleichschaltung

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Niels » Mittwoch 3. Mai 2017, 10:02

Ich weiß gar nicht, was ihr habt. Das ist doch eine lustige, saubere, lupenrein-demokratische Truppe. :D :maske: :zirkusdirektor:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Donnerstag 11. Mai 2017, 18:19

Der AfD-Abgeordnete Rainer Podeswa hat im baden-württembergischen Landtag beim Thema Klimarettung für die Lektüre des „Hexenhammers“ geworben.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 1fdf5.html

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Gallus » Donnerstag 11. Mai 2017, 18:44

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 11. Mai 2017, 18:19
Der AfD-Abgeordnete Rainer Podeswa hat im baden-württembergischen Landtag beim Thema Klimarettung für die Lektüre des „Hexenhammers“ geworben.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 1fdf5.html
Daß Grünen-Abgeordnete Angst vor dem Hexenhammer haben glaube ich sofort. :freude:

Aber ganz im Ernst: Daß es da um eine rhetorische Figur handelte, die nicht die Anwendung des Hexenhammers empfehlen wollte, sondern die Klimapolitik in die Nähe mittelalterlichen Aberglaubens rücken sollte, müßte jeder bemerken, der noch ein wenig Restverstand hat. :achselzuck:

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Donnerstag 11. Mai 2017, 20:00

mittelalterlicher Aberglaube = Ablehnung der Klimaschutz-Ziele

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Gallus » Donnerstag 11. Mai 2017, 20:03

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 11. Mai 2017, 20:00
mittelalterlicher Aberglaube = Ablehnung der Klimaschutz-Ziele
Darüber kann man sich streiten, aber das ist hier nicht das Thema. Das Thema ist, daß manche Leute (auch Journalisten) diese Rhetorik so umbiegen, als wolle der Abgeordnete sich ernsthaft am Hexenhammer orientieren. Dafür muß man jedoch sein Textverständnis an der Redaktionstür abgegeben haben, was für Journalisten recht ungünstig ist.

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