Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Freitag 31. März 2017, 00:29

Arbeitsteilung in der Arbeit im Bundestag ist Dir wohl kein Begriff, was?

Ich vermute mal, Du hast noch nie eine Arbeit in einem Vorstand geleistet!

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Freitag 31. März 2017, 01:19

Tinius hat geschrieben:
Donnerstag 30. März 2017, 17:47
Die Bezeichnung für Bundestagsabgeordnete finde ich nicht in Ordnung.
Deine Kritik an einer zu schwachen Opposition ist eine Sache, Beleidigungen eine andere.
Wow, plötzlich so empfindlich, Tinius. Schau Dir doch mal Deine Beiträge zu den Vertretern der AfD an. Da wurden Namen verunglimpft und sich über die Kleidung lustig gemacht.

Im übrigen kann ich da keine Beleidigung erkennen, denk nur mal an die Bezeichnung "Köterrasse" für die Deutschen, die ebenfalls straffrei blieb.
umusungu hat geschrieben: Arbeitsteilung in der Arbeit im Bundestag ist Dir wohl kein Begriff, was?

Ich vermute mal, Du hast noch nie eine Arbeit in einem Vorstand geleistet!
Wenn Du schon das Beispiel "Verein" bringst, dann bitte richtig. In diesem Fall wäre der Vorstand nämlich die Bundesregierung und die Vereinsmitglieder der Bundestag.

Um dann bei dem Beispiel eines (Schwimm-)vereins zu bleiben: Während der Vereinsversammlungen streitet man sich tagelang darüber, ob die die Schwimmhose nun zwei oder drei blau oder grüne Streifen hat, während man die Verpfändung des Vereinsvermögens durch den Vorstand per Akklamation billigt. Das ganze hat auch nichts mit "Arbeitsteilung" zu tun, sondern mit Schwerpunktfestlegung und Verantwortungsbewußtsein.

Entscheidungen, die Auswirkungen wie die Euro-Rettungspakete haben, können nicht in wenigen Stunden durchgewunken werden (wegen der "Märkte"). Das BVerfG hat gezeigt, daß man sich in solchen Fällen eben die Zeit zur Prüfung nehmen muß. Noch schlimmer war/ist es, bei der "Flüchtlings"politik. Hier hat der Bundestag die Regierung noch nicht einmal zu einer Erklärung aufgefordert.

Entscheidungen solchen Ausmaßes, die vor allem künftige Generationen betreffen, müssen/sollten schon breit im Parlament (und nicht bei Anne Will bzw. hart aber fair) diskutiert werden. Aber das Schicksal künftiger Generationen scheint Dir ja egal zu sein und Demokratie ist nur dann gut, wenn sie den main-stream widerspiegelt. Kritik oder abweichende Meinungen zu den Hätschelkindern (EUro(pa), Flüchtlinge, Umwelt) der Medien und der Politik ist böse, engstirnig und führt ins Verderben.
Man kann sich die Welt auch schön reden....

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Freitag 31. März 2017, 07:52

Tinius hat geschrieben:
Donnerstag 30. März 2017, 14:16
umusungu hat geschrieben:
Mittwoch 29. März 2017, 15:30
Bald ist es geschafft: die AfD nähert sich der 5 % Marke .......

Wenn jetzt noch Frauke F. P. (die mit diesem Brezel) aussteigt, geht das alles in die Grütze.

"Mit den rechten Scharfmachern aus dem Osten, den Höckes und den Poggenburgs, macht die AfD westlich der Elbe keinen Stich. Die Drohung der selbstbewussten Parteichefin führt der AfD sehr klar die Alternative vor Augen: Sie kann, unter Petrys (alleiniger) Führung, in den Wahlkampf ziehen und ihren Platz im demokratischen Spektrum suchen. Oder sie kann ihren Dämonen folgen und den Republikanern und der NPD alsbald in die Bedeutungslosigkeit hinterherstolpern."
https://www.merkur.de/politik/kommentar ... 54748.html
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Freitag 31. März 2017, 08:49

Peti hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 07:52
"Mit den rechten Scharfmachern aus dem Osten, den Höckes und den Poggenburgs, macht die AfD westlich der Elbe keinen Stich. Die Drohung der selbstbewussten Parteichefin führt der AfD sehr klar die Alternative vor Augen: Sie kann, unter Petrys (alleiniger) Führung, in den Wahlkampf ziehen und ihren Platz im demokratischen Spektrum suchen. Oder sie kann ihren Dämonen folgen und den Republikanern und der NPD alsbald in die Bedeutungslosigkeit hinterherstolpern."
https://www.merkur.de/politik/kommentar ... 54748.html
So allmählich werden diese Aussagen langweilig, zumal jeder erkennt, welcher (Spaltungs-)Zweck dahinter steht. Das Gleiche konnte man vor einiger Zeit lesen, als sich die Parteigruppe um den Gründer Bernd Lucke abspaltete. Damals hießen die Unpersonen Petry und Gauland und die "Retter" waren Lucke und Henkel. Heute sind die damaligen Unpersonen die Hoffnungsträger und es werden neue Schreckfiguren gefunden bzw. gemacht.
Du brauchst doch in diesem Strang nur ein wenig zurückzublättern und findest Aussagen wie "Schnellschuß Petry" oder "Gauleiter" (statt Gauland), Personen also, die jetzt ihren "Platz im demokratischen Spektrum" finden sollen. :D

Schon die Formulierung "Platz im demokratischen Spektrum" ist zu hinterfragen. Gehört da nach Auffassung der Medien auch eine Partei zu, die die EU, den Euro und die Zuwanderung in Frage stellt? Die sich kritisch zur sog. "Energiewende" äußert? Da sind doch wohl erhebliche Zweifel angebracht, denn insbesondere Deutschlands Verschmelzen in einem "immer enger werdenden Europa" gehört zum allgemeinen Parteienkonsens. Dafür hat man sogar die eigene Währung aufgegeben und sich über Verträge hinweggesetzt. Heute muß man dazu doch nur die Berichterstattung und die Kommentare zum Brexit lesen. Für unsere Medien ist es schlichtweg unvorstellbar, daß jemand der EU den Rücken kehrt und wenn er es doch tut, gehört er strengstens bestraft..... :ja:

Ob die AfD - egal unter welcher Führung - in der Bedeutungslosigkeit versinkt, werden wir sehen. Ich habe da ganz erhebliche Zweifel, solange die CDU eine Frau Merkel an der Spitze hat. Schließlich war es ja nicht die AfD, die aus "eigener Kraft" die Wahlerfolge erreicht hat. Es war die Bundeskanzlerin, die durch ihre "Flüchtlings"politik zur besten (und unbezahlten!) Wahlhelferin der AfD wurde. Solange Merkel an der Macht ist und sich daran nichts ändert, wird es auch immer einen Bevölkerungsteil von mehr als 5% geben, der die AfD wählen wird.
Im übrigen: Warum sollte D. das einzige Land in Europa sein, in dem es keine "rechte" Partei gibt?

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Freitag 31. März 2017, 09:57

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 01:19
....und sich über die Kleidung lustig gemacht.
Das bleibt nicht aus, wenn einer wie eine Karikatur rumläuft.
Alerdings hat sich das Thema AfD nach den aktuellen Äußerungen von Dr. Frauke Petry, geb. Marquardt, gesch. Petry ver. Brezel, erledigt. Die Aktivierung der Wähler von Senioren-CDU, Senioren-CSU und Senioren-SPD bei der Bundestagswahl wird die kleinen Parteienan die 5 Prozent-Hürde drücken.

Und ohne Dr. Frauke Petry, geb. Marquardt, gesch. Petry, ver. Brezel wird der mediale Auftritt dieser Männer (eine komische, aufgeregte Frau irrt medial auch noch rum...diese Storch) ein Desaster.

Merkel wird bis zur Bundestagswahl die Grenzen dicht halten und dafür sorgen, dass nicht noch mehr Lederjacken-Studenten die Innenstädte beleben.

Danach beginnt eine neue Zeit...

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Freitag 31. März 2017, 11:39

Tinius hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 09:57
Und ohne Dr. Frauke Petry, geb. Marquardt, gesch. Petry, ver. Brezel wird der mediale Auftritt dieser Männer (eine komische, aufgeregte Frau irrt medial auch noch rum...diese Storch) ein Desaster.

Merkel wird bis zur Bundestagswahl die Grenzen dicht halten und dafür sorgen, dass nicht noch mehr Lederjacken-Studenten die Innenstädte beleben.
Wenn dann bitte für alle im Beitrag erwähnten Personen:

Also wir üben mal: Dr. Angela Merkel, geb. Kasner, gesch. Merkel, verh. Sauer..... :ja:

Unterschied? :achselzuck: :D

Ach so - ob die Grenzen dicht gehalten werden können, wird überwiegend in Ankara, in Mazedonien und in Wien entschieden. Die Kanzlerin hat Angst vor "häßlichen Bildern". Aber dazu muß es an der deutschen Grenze überhaupt nicht kommen. Es reichen schon Bilder von Menschenmassen, die sich mit "Merkel, Merkel"-Rufen Richtung Norden bewegen - egal ob aus IT oder GR.

Themenwechsel:
Zu der z. Zt. stattfindenden Posse: "Änderung der Bundestagsregeln, weil ein AfD-Abgeordneter als Alterspräsident die neue Sitzungsperiode eröffnen könnte", hier ein Kommentar:

Lex AfD aus Angst vor Demokratie
Eine Spielregel zu ändern, weil einem der nächste Spielzug nicht gefällt, spricht nicht für Fairness und Reife. Auch andere Verhaltensweisen der etablierten Parteien speziell gegenüber der AfD lassen oft Souveränität vermissen, z.B. Vorbehalte gegenüber gemeinsamen Talkshowauftritten oder bei der Besetzung von Bezirksstadtratsposten in einigen Berliner Stadtbezirken, die der AfD proportional zustehen. Solches lässt auf eine Angst vor der inhaltlichen Auseinandersetzung schließen. Fürchten die etablierten politischen Kräfte etwa, Sie seien Gauland und Co. argumentativ nicht gewachsen? Das wäre dann tatsächlich ein Armutszeugnis für unseren Parlamentarismus.
Unsere etablierten Politiker schwafeln zwar immer davon, man müsse die AfD "stellen", sie "enttarnen", ihr die "Maske des Biedermanns vom Gesicht reißen" - und wenn dann die Gelegenheit besteht, zieht man den Schwanz ein und versucht mit Geschäftsordnungstricks das Ergebnis zu verändern.
Sollte es wirklich eine GroKo geben und die AfD - entsprechend den bisherigen Vorhersagen - als stärkste Oppositionspartei im Bundestag sitzen, wird man noch viel, viel mehr Phantansie brauchen, um die seit Jahrzehnten üblichen Gepflogenheiten zu ändern, wie z.B. Vorsitz im Haushaltsausschuß, erster Redner in der Haushaltsdebatte nach der Kanzlerin usw..

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Freitag 31. März 2017, 17:47

Gerade in Bayern, wo man rechts der CSU keine Partei haben will, gibt es zur Zeit schwere Positionskämpfe:

"Der AfD-Landeschef verliert nach Machtkämpfen Spitzenplatz "
"Der bayerische Landesvorstand hatte sich hinter den Beschluss des Bundesvorstands gestellt, den als Wortführer des rechtsnationalen Flügels geltenden Thüringer Fraktionschef Björn Höcke auszuschließen. Das stört offensichtlich einen Teil der bayerischen AfD-Mitglieder. Es kamen auch weniger Delegierte als erwartet zum Landesparteitag: Anstelle der erwarteten 600 waren es weniger als 500."

" Andreas Strixner, früher Schatzmeister der Bayern-AfD, postete auf Facebook ein Bild seines zerschnittenen Mitgliedsausweises. Die AfD habe mit der Liste ihr „wahres Gesicht gezeigt“, schreibt er. „Sie ist offen radikal“. Es sei „schade um das interessante Experiment, aber diese Alternative braucht keiner!“

http://www.nordbayern.de/region/roth/af ... -1.5921739
https://www.merkur.de/politik/machtkamp ... 57901.html


In meinem Bekanntenkreis, und der ist nicht im "linken Lager" angesiedelt, ist die AFD eigentlich kein großes Thema mehr.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Freitag 31. März 2017, 18:24

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 08:49
Im übrigen: Warum sollte D. das einzige Land in Europa sein, in dem es keine "rechte" Partei gibt?
Ein Experiment mit einer rechten Partei reicht Deutschland aus!
Darum sind wir eine wehrhafte Demokratie.

Tinius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Freitag 31. März 2017, 18:35

umusungu hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 18:24
Caviteño hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 08:49
Im übrigen: Warum sollte D. das einzige Land in Europa sein, in dem es keine "rechte" Partei gibt?
Ein Experiment mit einer rechten Partei reicht Deutschland aus!
Darum sind wir eine wehrhafte Demokratie.

:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

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Edi
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Edi » Freitag 31. März 2017, 21:30

umusungu hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 18:24
Caviteño hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 08:49
Im übrigen: Warum sollte D. das einzige Land in Europa sein, in dem es keine "rechte" Partei gibt?
Ein Experiment mit einer rechten Partei reicht Deutschland aus!
Darum sind wir eine wehrhafte Demokratie.
Ja, man will immer mehr aufrüsten. Gut für bestimmte Konzerne und die Waffenhändler, die der Papst immer erwähnt. Ob hier das Volk dann noch viel zu sagen hat, ist die Frage. Immer mehr bestimmen die Lobbyisten, denn die haben das große Geld und damit reichlich Einfluß.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Freitag 31. März 2017, 21:37

Edi hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 21:30
umusungu hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 18:24
Caviteño hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 08:49
Im übrigen: Warum sollte D. das einzige Land in Europa sein, in dem es keine "rechte" Partei gibt?
Ein Experiment mit einer rechten Partei reicht Deutschland aus!
Darum sind wir eine wehrhafte Demokratie.
Ja, man will immer mehr aufrüsten. Gut für bestimmte Konzerne und die Waffenhändler, die der Papst immer erwähnt. Ob hier das Volk dann noch viel zu sagen hat, ist die Frage. Immer mehr bestimmen die Lobbyisten, denn die haben das große Geld und damit reichlich Einfluß.
das ist absoluter Unsinn.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Edi » Freitag 31. März 2017, 22:02

umusungu hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 21:37
Edi hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 21:30
umusungu hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 18:24
Caviteño hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 08:49
Im übrigen: Warum sollte D. das einzige Land in Europa sein, in dem es keine "rechte" Partei gibt?
Ein Experiment mit einer rechten Partei reicht Deutschland aus!
Darum sind wir eine wehrhafte Demokratie.
Ja, man will immer mehr aufrüsten. Gut für bestimmte Konzerne und die Waffenhändler, die der Papst immer erwähnt. Ob hier das Volk dann noch viel zu sagen hat, ist die Frage. Immer mehr bestimmen die Lobbyisten, denn die haben das große Geld und damit reichlich Einfluß.
das ist absoluter Unsinn.
Das sagt ein ahnungsloser Landpfarrer, der sein Geld aus dem Kirchensteuertopf bekommt und nicht weiß wie es in Wirtschaft und Politik zugeht.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonnabend 1. April 2017, 00:35

einen Mangel an rechten Parteien hat es in der BRD nun wirklich nicht. Cavitenio kann in NRW außer der AfD und der NPD auch noch Freiheit NRW und, wenn der Wahlleiter bis nächste Woche keine Einwände hat, auch noch die Rechte wählen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Sonnabend 1. April 2017, 00:51

Edi hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 22:02
Das sagt ein ahnungsloser Landpfarrer, der sein Geld aus dem Kirchensteuertopf bekommt und nicht weiß wie es in Wirtschaft und Politik zugeht.
ich habe also ins Schwarze getroffen......

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 1. April 2017, 04:18

umusungu hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 18:24
Caviteño hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 08:49
Im übrigen: Warum sollte D. das einzige Land in Europa sein, in dem es keine "rechte" Partei gibt?
Ein Experiment mit einer rechten Partei reicht Deutschland aus!
Darum sind wir eine wehrhafte Demokratie.
Und die Kanzlerin erreichte mit ihrer Politik einer "wehrhaften Demokraite", daß nicht nur in D., sondern auch in anderen europ. Ländern "rechte" Parteien Stimmgewinne erzielen.

Schau Dich Dir doch einfach die Ergebnisse der Wahlen an, die natürlich zu einem nicht geringen Teil durch Merkels Politik (Euro, "Flüchtlinge") bedingt sind:

In den NL gewinnt Wilders hinzu, während Rutte verliert und die mitregierenden Sozialdemokraten atomisiert werden.
In IT verliert Renzi ein Referendum, muß zurücktreten und Grillo stellt nach den Umfragen die stärkste Partei.
In A gelingt es nur einem All-Parteien-Bündnis den "rechten" Bewerber um das Präsidentenamt knapp zu schlagen.
In GR wird der Linkspopulist Tzipras Regierungschef.
In GB führt ein Referendum zum Brexit.
In F befindet sich Le Pen im Aufwind und jeder rechnet mit ihrem Einzug in die entscheidende zweite Runde der Präsidentschaftswahlen im Mai.
In Polen gewinnt die nationalkonservate PiS die absolute Mehrheit der Sitze.
In Schweden wird im September 2018 gewählt und die "rechtspopulistischen" Schwedendemokraten sind nach den Umfragen zweitstärkste Partei (von 12,9% auf über 20%, tlw. 24%).
In D. zieht die bis zu Zeitpunkt der Grenzöffnung deutlich unter 5% liegende AfD bei jeder Landtagswahl in das Parlament ein und verweist im Heimatland die Bundeskanzlerin deren Partei auf den dritten Platz. Ein Parlamentseinzug der AfD wird nach allen Vorhersagen auch bei den Wahlen in S.-H. und in NRW und bei der wichtigen Bundestagswahl der Fall sein.

Inzwischen ist die Kanzlerin ausschl. damit beschäftigt, die Fehler ihrer Politik so weit es noch möglich ist, zu reparieren. Dabei werden Freiheitsrechte der Bürger kassiert (s. Netzwerkdurchsetzungsgesetz) und jahrzehntealte parlamentarische Bräuche (Alterspräsident) aufgehoben. Die von Dir beschworene "wehrhafte Demokratie" zeigt sich daran,
- daß die Grenzen für jeden offen sind, aber der Besucher von Großveranstaltungen und tlw. in Einkaufszentren nach "Flughafen-Art" kontrolliert wird;
- daß Sylvester-Feiern von einem Massenaufgebot der Polizei gesichert werden müssen;
- daß Privatunternehmen die "Schmutzarbeit der Zensur" für den Staat übernehmen sollen;
Die Aufzählung ließe sich fortsetzen.

Darauf bist Du stolz, umusungu? :erschrocken:

@Lilaimmerdieselbe:
Ich habe mich nicht über zu wenig Auswahl an "rechten" Parteien beklagt, sondern meiner Verwunderung Ausdruck verliehen, das in fast allen EU-Ländern "rechte" Parteien mit unterschiedlichem Gewicht im Parteienspektrum und in den Parlamenten(!) vertreten sind. Warum D. in dieser Hinsicht eine Ausnahme darstellen soll, will mir nicht einleuchten. Die unterschiedliche wirtschaftliche Lage ist mE als Erklärung ungeeignet, denn auch Länder in einer ähnlichen wirtschaftl. Situation wie D (NL, A, skandinavische Länder) haben - mehr oder weniger - große "rechte" Parteien im Parlament. Da die CDU das gesamte Feld rechts der Mitte geräumt hat, ist es mE nur natürlich, das eine neue Partei die hier verlorenen bzw. verbliebenen Stimmen einsammelt.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 07:46

umusungu hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 00:51
Edi hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 22:02
Das sagt ein ahnungsloser Landpfarrer, der sein Geld aus dem Kirchensteuertopf bekommt und nicht weiß wie es in Wirtschaft und Politik zugeht.
ich habe also ins Schwarze getroffen......
Nö, Du fährst nur hin und wieder zu den Schwarzen hin! :pfeif:
Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Hallelujah singen!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 5. April 2017, 03:15

Am 24. 05. findet eine Verhandlung vor dem BVerfG statt. Die AfD hatte eine Organklage gegen Bundesbildungsministerin Johanna Wanka angestrengt. In einem Eilverfahren hatte das BVerfG bereits im November 2015 entschieden, daß das Ministerium eine Äußerung der Ministerin von der homepage des Bundesbildungsminsiterium entfernen mußte:
Auslöser war damals eine Demonstration der AfD in Berlin gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) unter dem Motto „Rote Karte für Merkel! - Asyl braucht Grenzen!“. Wanka ließ sich in der Mitteilung ihres Ministeriums unter anderem mit den Worten zitieren: „Die Rote Karte sollte der AfD und nicht der Bundeskanzlerin gezeigt werden. Björn Höcke und andere Sprecher der Partei leisten der Radikalisierung in der Gesellschaft Vorschub.“
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 57015.html

Das Gericht rügte eine Verletzung der Chancengleichheit, weil Frau Wanka die Ressourcen ihres Ministeriums genutzt und damit der AfD geschadet haben könnte.

Bundesministerien, die gegen die gebotene Neutralitätspflicht verstoßen - aber im Kampf gegen "rechts" scheint wohl alles erlaubt zu sein. Traurig, wenn die politische Elite selbst ihre Grenzen nicht mehr kennt.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Mittwoch 5. April 2017, 08:19

Kommst du dir nicht inzwischen eicht peinlich vor, wenn du so einen Typen wie Björn Höckel verteidigst?
Machen wir es doch mal konkret:

Findest du, dass die AfD Leute wie Höcke nötig hat?

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 5. April 2017, 09:01

Tinius hat geschrieben:
Mittwoch 5. April 2017, 08:19
Kommst du dir nicht inzwischen eicht peinlich vor, wenn du so einen Typen wie Björn Höckel verteidigst?
Machen wir es doch mal konkret:

Findest du, dass die AfD Leute wie Höcke nötig hat?
Bezüglich Björn Höcke gilt der folgende Aphorismus:
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.
(Voltaire)
Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Hallelujah singen!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Mittwoch 5. April 2017, 10:46

Eine nüchterne Einschätzung:
" Besenstiele bleiben Besenstiele"
http://www.faz.net/aktuell/politik/bund ... 57556.html
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 5. April 2017, 10:52

Tinius hat geschrieben:
Mittwoch 5. April 2017, 08:19
Kommst du dir nicht inzwischen eicht peinlich vor, wenn du so einen Typen wie Björn Höckel verteidigst?
Machen wir es doch mal konkret:

Findest du, dass die AfD Leute wie Höcke nötig hat?
Wo habe ich Herrn Höcke denn verteidigt? :achselzuck: Es war doch das BVerfG, das die Aussage von Frau Wanka, die sie in ihrer Eigenschaft als Ministerin getätigt hat, kritisiert hat. Dürfen jetzt auch entsprechende Presseartikel nicht mehr verlinkt werden, weil man sich dann der Verteidung des "Bösen" schuldig macht? Darf nicht mehr darauf hingewiesen werden, daß das BVerfG die Handlungen einer Ministerin als gegen das Neutralitätsverbot verstoßend einstuft und sie zur Rücknahme verurteilt?
Kommt Dir Deine Äußerung nicht selbst "echt peinlich" vor oder ist in Deinen Augen im "Kampf gegen rechts" alles erlaubt?

Zu Deiner Frage, ob die AfD Leute wie Höcke nötig hat:
In jeder Partei wirst Du "Exoten" finden, über die viele Bürger den Kopf schütteln. In der SPD fiele mir da spontan Herr Stegner ein, bei den Grünen sind es ein paar mehr (Roth, KGE, Künast) und wenn Du Dich mal bei Linken umschaust, wirst Du auch in vergleichbarer Position (Oppositionsführer im Landtag) vermutlich auch den einen oder anderen finden. Inwieweit die CDU-Vorsitzende durch ihre Politik die Stammwähler vergrault hat, kann man nur ahnen bzw. an den letzten Wahlergebnissen sehen. Andererseits - das muß man neidlos anerkennen - hat sie in ihrer Partei jede Diskussion, jeden Widerstand gegen ihre Politik ausgemerzt. Wer eine stromlinienförmige Partei mag, die Diskussionen unterdrückt und bei der die Zustimmung mit der Länge der "standing ovations" gemessen wird, wird sich natürlich in der CDU wohlfühlen.

Mich interessiert aber nur am Rande, was ein Oppositionsführer im Landtag (z.B. hier Herr Laschet in Düsseldorf) sagt, sondern welche Partei die in meinen Augen richtige Lösung für die - für mich - entscheidenden Fragen (EUro(pa), Zuwanderung) hat. Soll man - nur weil ein Funktionsträger der zweiten oder dritten Reihe etwas äußert, was zu einem Entrüstungssturm in der Presse führt - Parteien wählen, die genau das Gegenteil von dem machen (werden!), was man selbst für richtig hält? Soll man solchen Parteien sein persönliches Vertrauen aussprechen?

Wenn jemand die AfD wegen Höcke nicht wählen will/kann, soll er sich später auch nicht beschweren, wenn die anderen Parteien seine Ersparnisse an die Südländer verpfänden, die Steuern erhöhen und die Migration Ungelernter aus kulturfremden Ländern weiter forcieren.

Im übrigen bin ich fest der Überzeugung, daß - wenn es Herrn Höcke nicht gäbe oder er z.B. plötzlich sein Amt nicht mehr führen könnte - die Medien sehr schnell dem staunenden Volk einen neuen "Kandidaten" präsentieren würden. Um Höcke geht es nur am Rande, er ist ein willkommenes Ziel. Tatsächlich will man eine Partei treffen, die sich gegen "Grundpfeiler" des Landes stellt: Man stellt in D. nicht den Euro und schon gar nicht die EU in Frage (alles nur vorteilhaft für D.) und man rüttelt auch nicht am multikulturellem Gesellschaftsbild.

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 5. April 2017, 11:02

Peti hat geschrieben:
Mittwoch 5. April 2017, 10:46
Eine nüchterne Einschätzung:
" Besenstiele bleiben Besenstiele"
http://www.faz.net/aktuell/politik/bund ... 57556.html
Da lohnt ein Blick auf die Leserbriefe, die eine höhe (dreistellige) Zustimmungsrate anderer Leser aufweisen...

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Mittwoch 5. April 2017, 11:39

Da gibt's hald die Vielschreiber. Du schreibst auch tausende Kommentare aber bei der nächsten Wahl hast du nur eine Stimme.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Tinius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Mittwoch 5. April 2017, 12:00

Im Moment sehe ich da wg. der Höckelsierung eine ganz große Gefahr für die AfD.

Typisch die Aussage eines alten, wertkonservativen Freundes beim Kaffee, der Merkel für unwählbar hält:

"Ich überlege mir gerade, ob ich bei der Bundestagswahl FDP oder AfD wähle...."

Während hier verzweifelte Pro-AfD-Vielschreiber langatmig posten, ist der bürgerliche Zug längst von der AfD weggefahren und steuert die FDP an.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Mittwoch 5. April 2017, 13:53

... FDP an, die Kanzlerstimme ist, wenn man sie dafür über haupt braucht. Sehr konsequente Anti-Merkel-Haltung...
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 5. April 2017, 14:12

Tinius hat geschrieben:
Mittwoch 5. April 2017, 12:00
Während hier verzweifelte Pro-AfD-Vielschreiber langatmig posten, ist der bürgerliche Zug längst von der AfD weggefahren und steuert die FDP an.
Warten wir mal die Landtagswahlen in NRW ab. Wenn Lindner da nicht deutlich über 5% kommt, sehen die Chancen für die BTW ganz schlecht aus.

Im übrigen sind mit der FDP weder Änderungen bei der Zuwanderung noch bei der Eurorettungspolitik zu erwarten. Eine Ampel- bzw. Jamaika-Koalition wäre aufgrund des Gegensatzes FDP - Grüne instabil - egal ob unter Merkel oder Schulz.

Aber Du hast natürlich recht: Wer Merkel oder Schulz und damit eine Fortsetzung der bisherigen "Flüchtlings-" und "Eurorettungs"-Politik will, muß FDP wählen. Dann weiß er zwar nicht, was er bekommt - hat aber ein gutes Gefühl. Das ist ja schließlich auch was wert. :D :D

@Peti:
Es ging nicht um die Schreiber, sondern um die Zustimmung der Leser. Insofern greift Dein Einwand nicht.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Gallus » Donnerstag 6. April 2017, 09:38

Wollte dafür jetzt keinen neuen Strang aufmachen, aber: Rot-rot für Christen wählbar?

http://www.pnn.de/potsdam/1172383/

Tinius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Freitag 7. April 2017, 12:28

Die innerparteilichen Kämpfe jetzt mit einer Anzeige !!

Es rappelt (brezelt) gewaltig im Karton, wenn man solche Maßnahmen gegen Marcus P. und (indirekt) seine Gattin Frauke inszeniert.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 42248.html

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Marion » Freitag 7. April 2017, 14:23

Bretschneider untersagt dem AfD-Abgeordneten Dr. Gunter Jess das Wort „Landsleute“.
https://gloria.tv/video/y49zJ8PprtDh2V3HW8qrNTFVT
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Freitag 7. April 2017, 16:41

Landsleute sind Personen, die aus dem selben Land kommt wie eine andere. Singular ist Landsmann bzw. Landsfrau.

Somit stellt sich die Frage, wie dieser Abgeordnete die Anrede direkt nach "Bürger" meint.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Freitag 7. April 2017, 17:30

Marion hat geschrieben:
Freitag 7. April 2017, 14:23
Bretschneider untersagt dem AfD-Abgeordneten Dr. Gunter Jess das Wort „Landsleute“.
Dieser merkwürdige Herr unterscheidet in seiner Anrede Menschen nach Pass und Menschen nach Abstammung.
Diesem merkwürdigen Herrn ist es wichtig, Bürger seines Landes aus Mecklenburg und solche aus Vorpommern zu differenzieren. Somit meint er mit "Landsleute" lediglich die aus Vorpommern....... Seine Landsleute können dabei weiß oder schwarz, Heiden, Christen oder Moslem sein, Hauptsache aus Vorpommern!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Freitag 7. April 2017, 17:36

Tinius hat geschrieben:
Freitag 7. April 2017, 16:41
Landsleute sind Personen, die aus dem selben Land kommt wie eine andere. Singular ist Landsmann bzw. Landsfrau.

Somit stellt sich die Frage, wie dieser Abgeordnete die Anrede direkt nach "Bürger" meint.
Er verwendet das Wort "Bürger" gar nicht. Er sagt "Landsleute und Gäste". Der Einwand der Landtagspräsidentin klingt fast so, als sei das Merkelsche "Mönschen, die schon länger hier sind" und "Mönschen, die noch nicht so lange hier sind" Vorschrift für alle. Das wäre natürlich dann Tyrannei, aber auch nicht so schlimm, denn das herrliche Gesicht der Landtagspräsidentin entschädigt selbst dafür.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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