Erfolgreiche Integrationspolitik?

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Marcus
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Marcus » Mittwoch 31. August 2016, 16:33

Auch für den Bund selbst scheinen Flüchtlingen nicht zu den begehrtesten Arbeitnehmern zu gehören:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 13985.html
Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)

Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 31. August 2016, 18:39

Marcus hat geschrieben:Auch für den Bund selbst scheinen Flüchtlingen nicht zu den begehrtesten Arbeitnehmern zu gehören:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 13985.html
Als ich den Artikel las, habe ich mir überlegt, wo der Bund denn Flüchtlinge einsetzen könnte - von Reinigungsarbeiten (sofern die nicht outgesourct wurden) einmal abgesehen. Aber das sind halt die Träumereien der Politiker und der Medien. Es ist doch nicht so, daß wir eine hohe Anzahl unbesetzter Arbeitsplätze für Geringqualifizierte haben, wie es in den fünfziger und sechziger Jahren der Fall war. Damals konnte man den Abschluß von Anwerbeabkommen vertreten, obwohl sich im Nachhinein zeigt, daß Japan einen klügeren Weg ging und verstärkt auf Automation setzte.

Heute entstehen zwar auch neue Arbeitsplätze - aber gerade Arbeitsplätze für Ungelernte und Geringqualifizierte werden abgebaut. Man kann natürlich auch eine positive Diskriminierung denken und für diese Arbeitsplätze einen Vorrang für Bewerber mit Wanderungsvita einführen. Ob das aber dem gesellschaftlichem Frieden dient, darf mit Recht bezweifelt werden.

Die Träumereien unserer Eliten kann man hier in zwei Szenarien nachlesen, die von der Albert-Herrhausen-Gesellschaft entwickelt wurden:

Deutschland 225 – haben wir es dann „geschafft“?

Natürlich gibt es eine optimistische (alles wird gut) und eine pessimistisch Variante. Jeder sollte selbst entscheiden, welche er für die wahrscheinlichere hält. Bei der optimistischen Version fehlen mir die Hinweise, woher denn die vielen, vielen Arbeitsplätze kommen sollen, die die Neuzuwanderer innerhalb von drei Monaten nach ihrer Ankunft besetzen sollen. Aber wahrscheinlich als Zugschaffner und Lokführer auf den stillgelegten und wieder eröffneten Bahnstrecken..... :D

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Torsten
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 31. August 2016, 21:28

http://www.tagesschau.de/multimedia/vid ... nd1.html
Bild

"Und nicht zuletzt geht es schon lange nicht mehr um das "Ob"."

>Screenshot< Die Andrea Nahles sah auch schon besser aus. Das Mitleid hält sich in Grenzen, wenn man bedenkt, was sie Monat für Monat an Geld erhält.
Es reicht zum Augen rollen. Andere machen sie zu.

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Torsten
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 31. August 2016, 21:38

Gott ist "neoliberal". Aber ohne den Mammon.

Und doof ist er auch nicht, nur eine andere - die - Realität.
Und die wünscht Außerirdischen nicht eine gute, sondern eine ewige Nacht.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 1. September 2016, 04:36

Merkel und der 31. August 2015 - 365 Tage “Wir schaffen das”
Merkels Satz “Wir schaffen das” lässt alle Fragen offen, insbesondere die, was können wir und was wollen wir. Wollen wir Selektion, wie oben beschrieben? Können wir Merkels “demographischen Männerbauch” wollen? Die bereits vor der Masseneinwanderung gescheiterte sogenannte Integration wird durch die Einwanderung weiter verunmöglicht.
Welches ist der Maßstab dafür, ob etwas geschafft ist oder zu schaffen ist? Wann wird der Maßstab angelegt? Heute, innerhalb eines Jahres, in fünf oder in zwanzig Jahren? Was heißt geschafft?
Mit ihrem Satz “Wir schaffen das” hat Merkel vor allem die Medien, aber auch die Öffentlichkeit beschäftigt und in Atem gehalten. Die Realität hat sich indes, ganz unabhängig von diesem Satz entwickelt. Der Satz ist Augenwischerei und Volksverdummung. Jetzt kann sich jedermann daran abarbeiten, ob die Masseneinwanderung zu schaffen ist oder nicht. Allerdings: Bisher ist gar nichts geschafft, von einzelnen Ausnahmen abgesehen.
(...)
Wer über Masseneinwanderung redet, muss in Generationen denken. Eine Gesellschaft ist übrigens schneller zerstört als aufgebaut. Illusionen in den Köpfen der Europäer oder in den Köpfen der Einwanderer helfen nicht. Sie wirken im Zweifel kontraproduktiv. Die primitiven Wundermittelchen, die Einwanderer müssten nur die Sprache lernen, das wäre der Schlüssel und alles wäre geritzt. Oder sie müssten nur einen Job, aber einen echten, keinen Scheinjob haben und eine tolle Wohnung und alles wäre geritzt, gehören in die Kiste “primitive Politik”. Es sind nicht nur einzelne Individuen, sondern es sind sehr unterschiedliche Gruppen und Kulturen zu integrieren, Parallelgesellschaften zu vermeiden. Werteentscheidungen müssen getroffen und vollzogen werden.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso » Donnerstag 1. September 2016, 15:02

Ich habe selten eine derartig dumme Begruendung gelesen, warum der Burka in Deutschland verbleiben muss, also nicht verboten werden darf.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... ageIndex_2

Wenn ich diese wandelnden Kleidersaecke bei meinen Besuchen in Deutschland erlebte, bekam ich immer Beklemmungen.

Im Hochsommer, knallig heiss, und dann alles verhuellt. Leiden diese Frauen nicht unter dem Berg von Maenteln, Tuechern, Schleiern?

Und von wegen sie werden nicht dazu gezwungen....
a) Wenn ich als Ehemann das nicht mag, wuerde ich meiner Frau klar sagen, "so geh ich nicht mit dir raus".
Das bedeutet, der Ehemann akzeptiert das voll und ganz.
b) Die Frau geht ja immer drei Schritte hinter dem Mann, sie ist also weniger wert. Sie wurde es nie wagen etwas gegen den Willen des Mannes zu tun. Und wenn es ihm nicht gefaellt und sie es doch tut, heisst das, der Mann will es.

Wir wuerden in Deutschland unsere Religionsfreiheit mit einem Burka verbot begraben.
Die Keule musste ja kommen.
Religionsfreiheit bedeutet nicht - das gilt fuer alle Freiheiten- Zuegellosigkeit, und Untergrabung dieser Freiheit.

Wenn man das Foto dre Autorin sieht, Kopftuch, sie schrieb ein Buch wie toll es ist das Kopftuch zu tragen, wies sman wo e slang geht.

Nochmals: ICH habe Beklemmungen wenn ich solche Bilder sehe, erst recht als ich diese Tuchbuendel in Deutschland sah. Beklemmung.
Na bei euch ist ja was los......

Schnell Thema wechslen.....

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Stephanie
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Stephanie » Donnerstag 1. September 2016, 16:32

In diesem Falle würde ich Frau Hübsch antworten, wenn es denn eine Kommentarfunktion gäbe, dass sie nach ihrer Argumentation den Nudisten im Alltagsleben und Straßenbild neben der Burkaträgerin ebenfalls zu dulden hat. Für ihn gelten die gleichen Freiheitsrechte... Wenn also die Burkaträgerin im Bus neben dem Nackedei zu sitzen bereit ist, oder sich von selbigen in der Bank bedienen lässt...
Und eine Gesellschaft hat sehr wohl das Recht Freiheitsrechte einzuschränken. Der Glaube, dass es bedings-/schrankenlose Freiheitsrechte des Individuums gibt, ist Unfug.
Wird kaum der Gerechte gerettet, wo werde ich Sünder erscheinen? Die Last und Hitze des Tages habe ich nicht getragen. Die um die elfte Stunde kamen, denen zähle mich bei, Gott, und sei mein Erretter.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi » Donnerstag 1. September 2016, 16:44

Die Burka öffentlich getragen, gehört verboten. Zuhause können diese Frauen ja anziehen was sie wollen. Im öffentlichen Raum wollen nicht nur die Ordnungshüter den Menschen ins Gesicht sehen, so nötig. Diese Frau Hübsch sagt die Burkaträgerinnen können ja kommunizieren, aber wer will schon mit einer maskierten Frau kommunizieren? Auch die Freiheit hat bekanntlich Grenzen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Donnerstag 1. September 2016, 17:18

Heute sah ich in der Stadt Szenen wie im Klischee:

Ein Macho-Araber mit Gebetskranz und Bart lief voran, hinter ihm 4 Frauen in Burka und Vogelmaske.

Ob alle vier seine Ehefrauen waren, konnte ich natürlich nicht feststellen. Falls ja, hätten alle vier lauf Rechtssprechung Anspruch auf Sozialhilfe und Kindergeld.

Wieviele Kinder kann man mit 4 Ehefrauen bekommen? 30?, 40? Jedenfalls wäre allein das Kindergeld so hoch, dass der Pacha den ganzen Tag auf der Couch liegen könnte...

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Edi
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi » Donnerstag 1. September 2016, 17:53

AfD-Abgeordnete kommt vollverschleiert in den Landtag

http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.622974
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 1. September 2016, 17:56

Frau Hübsch hat jedenfalls darin Recht, dass die Burka-Diskussion ein Fall von Symbolpolitik ist, da sie extrem selten vorkommt. Die meisten Trägerinnen von Gesichtsschleiern sind Angehörige von Diplomaten, Angehörige von arabischen Touristen, die Bayern für sich entdeckt haben, Angehörige von Patienten oder Patientinnen von Unikliniken und auch noch ganz besonders merkwürdige biodeutsche Konvertitinnen. Mag sein, dass im letzten Jahr es mit den Flüchtlingen mehr geworden sind, ich habe in meinem ganzen Leben erst eine einzige Burkaträgerin gesehen. Sie hat mich allerdings davon überzeugt, dass das Fliegengitter im Straßenverkehr nicht funktioniert und deshalb verboten werden kann. Es gibt bereits Verbote für alle Gesichtsschleierformen in Schulen, weil man, wo es auf Kommunikation ankommt, in unseren Breiten halt auch den Gesichtsausdruck braucht . Bei Bedarf kann das eine Schule für sich beschließen, ich kenne mehrere, die haben solche Beschlüsse auf Vorrat, eine Essener Schule hat ihn sogar einmal angewandt. Natürlich kann auch vorgeschrieben werden, dass der Gesichtsschleier abgelegt wird, wo es auf Identifizierung und Glaubwürdigkeit ankommt oder ein generelles Vermummungsverbot gilt. Ich will damit sagen, man hat es bereits getan und kann auch weiter aus allen sinnvollen Gründen das Verhüllen des Gesichtes verbieten. Auf ein generelles Verbot kann man aber sehr wohl verzichten.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 1. September 2016, 18:20

Ganz anderes Thema, passt aber zur Integration:
Sonntag wurden in unserer Pfarrei zwei nigerianische Kinder getauft, ein Säugling und seine etwas ältere Schwester. Die katholischen Eltern meinten, eine Nottaufe hätten sie in jeder Lage noch hinbekommen, eine Taufe mit Eintrag in die Kirchenbücher setze aber auch eine Gemeinde voraus, in die man sich inkorperieren könne.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Donnerstag 1. September 2016, 18:27

" und auch noch ganz besonders merkwürdige biodeutsche Konvertitinnen. "


Konvertiten sind ja bekanntlich päpstlicher als der Papst.

In mehreren Fällen, in denen ich mit Burkaträgerinnen zu tun hatte, stellte es sich heraus, dass es sich um deutsche Frauen handelte. Sie hatten nicht nur die Burka an, sondern trugen auch hohe Handschuhe, damit ein Mann bloß nicht, ihre Hand sehen könnte.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso » Donnerstag 1. September 2016, 20:05

Edi hat geschrieben:AfD-Abgeordnete kommt vollverschleiert in den Landtag

http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.622974
Weshalb wurde sie geruegt? Sie kann sich doch gerade eben als Moslema geoutet haben. Und dann?
Sie fuehrt beispielhaft vor wie es ist! Mehr nicht.
Heuchlerei dort.
Die sollen den Begriff "Missbrauch" lieber den verschleierten Stoffsaecken geben und Feministinnen, die alle Gesetze missbrauchen um Geld zu raffen und Maennerhass verbreiten..
Heuchler die ganze Bande.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 1. September 2016, 20:19

Quark, die AfD-Abgeordnete wurde genauso behandelt wie Bundestagsabgeordnerte der Linken mit bedruckten T-shirts, damals ging es um einen Protest gegen ein Bundeswehrmandat. Im Parlament haben Abgeordnete sich ausschließlich verbal auszudrücken, Burkas vorführen dürfen sie draußen.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso » Donnerstag 1. September 2016, 20:50

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Quark,
...habe ich viele Jahre nicht mehr gegessen....und ich liebe ihn, Kaesekuchen, Kaersetorte, Quarkspeise, mit Marmelade, mit Honig, mit Schnittlauch und Zwiebeln, ach....was quaelst du mich so?¿ :(

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso » Donnerstag 1. September 2016, 20:56

Merkels Behauptung "Wir schaffen das" wirft neben der Frage, wer ist "wir" auch die Frage auf:

Wollen DIE das schaffen?
Nach lesen des Artikels habe ich meine Zweifel:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/r ... 1442.html
In einer Flüchtlingsunterkunft im hessischen Rüdesheim hat ein Mann seine Ehefrau absichtlich angezündet.

Zyniker koennten sagen: Er tat es aus Sehnsucht nach den heimeligen Gefuehl waermenden Feuers in seiner Heimat....
ER schaffte es nicht Frau Merkel. Er bekam statt dessen die gerechte Strafe.

Die arme Frau.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Niels » Freitag 2. September 2016, 13:27

"Kamp-Lintfort - Versuchte Vergewaltigung / Polizei nahm Tatverdächtigen vorläufig fest": http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65858/341915
Am Donnerstagabend gegen 2.35 Uhr verließ eine 31-jährige Kamp-Lintforterin ihre Arbeitsstelle und machte sich auf den Heimweg.(...). Als der Mann die 31-Jährige packte, fing diese an zu schreien und versuchte, ihn von sich zu stoßen. Dies gelang ihr jedoch nicht, woraufhin der Unbekannte die Frau ins Gebüsch schubste, sie zu Fall brachte und sich auf sie setzte. Da die Kamp-Lintforterin durchweg um Hilfe rief, versuchte der Täter darüber hinaus, ihr den Mund zuzuhalten. Die Schreie der Frau hörte unter anderem ein 58-jähriger Kamp-Lintforter, der sich mit Freunden in einer Gaststätte an der Markgrafenstraße aufhielt. Sofort ging er den Schreien nach und sah im Gebüsch die junge Frau auf dem Boden liegen. Als der 58-Jährige sich näherte, ließ der Unbekannte von der Frau ab u(...). Der Kamp-Lintforter rannte hinter dem Flüchtigen her und es gelang ihm, den Tatverdächtigen an der Kleidung zu fassen zu bekommen. Dieser riss sich daraufhin so abrupt los, dass der Kamp-Lintforter ins Straucheln geriet und stürzte. Hierbei verletzte er sich und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Das 31-jähriges Opfer erlitt ebenfalls Verletzungen, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten.
Polizeibeamten gelang es, einen 22 Jahre alten Duisburger, der aus dem Kongo stammt und seit seiner Kindheit in Deutschland lebt, noch in Höhe des Rathauses vorläufig festzunehmen. (...)
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso » Freitag 2. September 2016, 15:06

Niels hat geschrieben:"Kamp-Lintfort - Versuchte Vergewaltigung / Polizei nahm Tatverdächtigen vorläufig fest": http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65858/341915
Am Donnerstagabend gegen 2.35 Uhr verließ eine 31-jährige Kamp-Lintforterin ihre Arbeitsstelle und machte sich auf den Heimweg.(...). Als der Mann die 31-Jährige packte, fing diese an zu schreien und versuchte, ihn von sich zu stoßen. Dies gelang ihr jedoch nicht, woraufhin der Unbekannte die Frau ins Gebüsch schubste, sie zu Fall brachte und sich auf sie setzte. Da die Kamp-Lintforterin durchweg um Hilfe rief, versuchte der Täter darüber hinaus, ihr den Mund zuzuhalten. Die Schreie der Frau hörte unter anderem ein 58-jähriger Kamp-Lintforter, der sich mit Freunden in einer Gaststätte an der Markgrafenstraße aufhielt. Sofort ging er den Schreien nach und sah im Gebüsch die junge Frau auf dem Boden liegen. Als der 58-Jährige sich näherte, ließ der Unbekannte von der Frau ab u(...). Der Kamp-Lintforter rannte hinter dem Flüchtigen her und es gelang ihm, den Tatverdächtigen an der Kleidung zu fassen zu bekommen. Dieser riss sich daraufhin so abrupt los, dass der Kamp-Lintforter ins Straucheln geriet und stürzte. Hierbei verletzte er sich und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Das 31-jähriges Opfer erlitt ebenfalls Verletzungen, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten.
Polizeibeamten gelang es, einen 22 Jahre alten Duisburger, der aus dem Kongo stammt und seit seiner Kindheit in Deutschland lebt, noch in Höhe des Rathauses vorläufig festzunehmen. (...)
Auch wenn der Artikel stimmt, dennoch: Misserabales Deutsch fuer einen Jounalisten. Eines der ersten Lehren ist: "Vermeide Wiederholungen inhaltlicher und woertlicher Art!"
Die staendige penetrante Wiederholung "der Kamkp-Lintforter" hemmen ausserdem den Lesefluss. Man kann es umschreiben mit "der Helfer", der Mann, und aehnliches.
Entschuldige meine unqualifizierte Zwischenbemerkung.

Sie nimmt nichts vom wohlangepassten, gut integrierten Menschen weg.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Freitag 2. September 2016, 18:38

Alles über die Gülen-Bewegung:

Das islamistische Netzwerk

Die Gülen-Bewegung ist in fast allen großen deutschen Städten vertreten, betreibt dort Schulen und Wohnheime. Nach außen gibt sie sich säkular und offen – ihre Ziele sind ganz andere.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 75484.html

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Niels » Freitag 2. September 2016, 19:06

Eine lustige Truppe. :turban:
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Sonnabend 3. September 2016, 11:05


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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 3. September 2016, 11:43

Sogar die ZEIT sieht die Entwicklung kritisch und legt in bemerkenswerter Weise ihre Finger in die Wunden:

Das war kein gutes Jahr
Es kam die Willkommenskultur und mit ihr die Vorstellung, es tue diesem Land nur gut, wenn es sich von seiner selbstgefälligen Engstirnigkeit befreie und so weltoffen, so bunt wie möglich werde. Der Hinweis, die Mehrzahl der Zuwanderer entstamme einer vormodernen, einer antisäkularen Kultur, die mit der unsrigen nur schwer vereinbar sei, erschien vielen allein schon deshalb als abwegig, weil es die Pegida-Demonstranten gewesen waren, die der Furcht vor einer Islamisierung ebenso aggressiv wie unbeholfen Ausdruck gegeben hatten.
(...)
Was nun die "demokratischen Legitimationsverfahren" anbelangt, so ist mir nicht erinnerlich, dass der deutsche Bundestag die Schicksalsfrage der Nation, die mit der Grenzöffnung gegeben war, maßgeblich diskutiert und mitentschieden hätte. Die Parteiführer haben ihr folgenreiches Vorgehen untereinander ausgehandelt.
Sogar die zur Kontrolle berufenen Medien, einschließlich der Bild-Zeitung und der öffentlich-rechtlichen Sender, haben sich den von Angela Merkel ausgerufenen Humanitarismus, jedenfalls zu Beginn, weitgehend zu eigen gemacht und sich beeilt, die moralisch unangreifbare Seite zu besetzen. Es war ihnen wichtiger, das Volk zu erziehen, als die Regierung zu kritisieren. Lange Zeit schien ihnen der Feind vor allem "rechts" zu stehen, wobei man diese Ortsangabe gerne mit dem Begriff "populistisch" verstärkte. Für die Mehrheit der kommentierenden Klasse jedenfalls war es eine Zeitlang ganz klar, dass Menschen, die vom "christlichen Abendland" redeten, etwas Hinterwäldlerisches, etwas Reaktionäres haben mussten.
Eine Allparteien-Koalition im Bundestag sah es nicht für nötig an, die Kanzlerin ins Parlament zu zitieren und sie zu zwingen, die Gründe für ihr Vorgehen dem Bundestag (als Vertreter des Deutschen Volkes) dazulegen. Was hätte sie auch sagen sollen? :achselzuck:
Eine "humanitäre" Lösung, die diejenigen begünstigt, die genug Geld haben, um Schlepper zu bezahlen oder jung und stark genug sind, es bis D. zu schaffen, während die Frauen, Kranken, Älteren in den Lagern der Türkei bleiben müssen?
Zuzug von Fachkräften - von denen ein nicht geringer Teil Analphabeten sind, die vermutlich nie in den hieisigen Arbeitsmarkt vermittelt werden können?
Natürlich gab und gibt es keine stichhaltige Begründung. Deswegen befand sich jeder, der kritische Fragen stellte oder auf bedrohliche Entwicklungen hinweis außerhalb des veröffentlichen allgemeinen Konsens. Schon allein Äußerungen wie "Sie sind gekommen, um zu bleiben" zeigen, daß man den Unterschied zwischen Einwanderung und Asyl nicht erkannte oder bewußt verschleiern wollte. Die Krone der dummdreisten Bemerkungen gebürt aber Frau Katrin Göring-Eckardt mit ihrem "Uns werden Menschen geschenkt!" Da kann man sich nur noch an den Kopf fassen und letzteren kräftig schütteln.

Die Quittung für ihre folgenreiche Entscheidung erhält die Kanzlerin scheibchenweise - die nächste Quittung wird morgen fällig. :klatsch:

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 4. September 2016, 14:53


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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Theresita » Montag 5. September 2016, 12:09

Hier sieht man wen die Syrer als Schuldigen an ihrem Krieg sehen:
https://www.facebook.com/doammuslims/vi ... 124546322/

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Niels » Dienstag 6. September 2016, 07:30

"Essen Original – nun elf Anzeigen wegen sexueller Nötigung": http://www.derwesten.de/staedte/essen/s ... 6896.html
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Niels » Dienstag 6. September 2016, 07:34

"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 6. September 2016, 09:45

Niels hat geschrieben:Lustiger Bursche: http://www.derwesten.de/staedte/essen/r ... 62979.html
Der Mann kommt aus Ghana; Ghana gilt seit 1993 als sicheres Herkunftsland - was macht der hier noch? Warum wird er hier geduldet? Etwa, weil er psychisch krank ist und in Ghana nicht behandelt werden kann?

Vollzugsdefizite bei der Umsetzung der Gesetze - aber das ist ja alles hinlänglich bekannt und trotz der vollmundigen Versprechen der Politik hat sich nichts geändert.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Niels » Dienstag 6. September 2016, 09:48

Caviteño hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Lustiger Bursche: http://www.derwesten.de/staedte/essen/r ... 62979.html
Der Mann kommt aus Ghana; Ghana gilt seit 1993 als sicheres Herkunftsland - was macht der hier noch? Warum wird er hier geduldet? Etwa, weil er psychisch krank ist und in Ghana nicht behandelt werden kann?

Vollzugsdefizite bei der Umsetzung der Gesetze - aber das ist ja alles hinlänglich bekannt und trotz der vollmundigen Versprechen der Politik hat sich nichts geändert.
Herr Jäger jagt halt lieber Autofahrer, als dass er seine Bürger schützt.
Hoffentlich wird diese kraftlose NRW-Landesregierung bald abgewählt.
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 6. September 2016, 10:05

Niels hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben: Hoffentlich wird diese kraftlose NRW-Landesregierung bald abgewählt.
Die Alternative in Form von Herrn Laschet verspricht allerdings auch kaum eine Besserung. :breitgrins:

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 6. September 2016, 10:29

Ein Blick auf die Kosten:
Die Zahl der Personen in Deutschland, die Asylleistungen beziehen, ist stark gestiegen. 215 hatten rund 975. Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten – im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 169 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Damit habe sich diese Zahl zum sechsten Mal in Folge erhöht. 21 gab es 13. Empfänger.
(...)
Die staatlichen Ausgaben für die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beliefen sich 215 auf fast 5,3 Milliarden Euro brutto – ein Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 21 hatten die Ausgaben 815 Millionen Euro betragen.
https://jungefreiheit.de/politik/deutsc ... gestiegen/

Dabei ist zu beachten:
Einwanderer, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als Asylberechtigte oder Flüchtlinge anerkannt sind, erhalten laut dem Statistischen Bundesamt diese Leistungen nicht und sind deshalb in der Statistik nicht aufgeführt.
Die erhalten nämlich Hartz IV. Für Asylbewerber gilt das nach fünfzehn Monaten. Wir dürfen uns also - kurz vor den Wahlen in NRW - auf Erfolgsmeldungen dieser Art einstellen: "Zahlungen an Asylbewerber stark gesunken!" :breitgrins:

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Raphael » Dienstag 6. September 2016, 10:32

Caviteño hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben: Hoffentlich wird diese kraftlose NRW-Landesregierung bald abgewählt.
Die Alternative in Form von Herrn Laschet verspricht allerdings auch kaum eine Besserung. :breitgrins:
Nomen est omen! 8)

Wobei noch nicht völlig klar ist, wie lasch es denn werden wird! :narr:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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