Donald Trump - 45. Präsident der USA

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Sempre
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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Sempre » Sonnabend 11. Februar 2017, 02:50

Putins "Habermas" (Hausphilosoph), Alexander Dugin, hat verstanden, was ihm Orlavo de Carvalho bereits vor ein paar Jahren in einer öffentlichen Debatte versucht hat, zu erklären. Orlavo de Carvalho ist ein brasilianischer Philosoph ohne akademische Meriten und fern vom akademischen Betrieb, der seit einer Reihe von Jahren unweit von Washington D.C. in den U.S.A. lebt, Fernkurse in portugiesischer Sprache gibt, und das von Fidel Castro und Luiz Inácio Lula da Silva gegründete Foro de São Paulo entlarvt hat, das praktisch ganz Lateinamerika in Korruption, Chaos und Elend geführt hat. Alexander Dugin hat nun verstanden, dass der Ami an sich nicht böse ist. Bloß die korrupte Elite.

Alex Jones ist der Betreiber des jüdisch finanzierten "Verschwörungsnachrichtenkanals" infowars.com in den U.S.A., der u.a. dadurch berühmt wurde, dass er anfang des dritten Jahrtausends als investigativer Journalist in den Bohemian Grove in Kalifornien eindrang, wo perverse globalistische Eliten regelmäßig absurderweise Eulen, Schakale, Baale und dergleichen anbeten und allerlei Widernatürlichkeit betreiben. Auch der inzwischen verstorbene Tabakgourmet und Altbundeskanzler Helmut Schmidt erwähnte diese Veranstaltungen bereits vor Jahren in seinen Memoiren. Alex Jones hat Donald Trump unterstützt und wurde von Donald Trump unterstützt.


Alexander Dugin's interview with Alex Jones. Transskript und Video auf Dugins Publicity-Site katehon.com (in englischer Sprache, Video unten auf der Seite ab etwa 50:00).
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Sempre » Sonnabend 11. Februar 2017, 03:54

Dugin sagt: "Make the world, make humanity great again."

Dugin steht für Traditionalismus im Sinne von René Jean-Marie Joseph Guénon. Er ist Gnostiker. Putin und Trump sind zwar keine Intellektuellen, aber auch keine Deppen. Für mich als Katholik spielt es keine Rolle, ob sie "orthodox"/"protestantisch" oder gnostisch sind.
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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Sonnabend 11. Februar 2017, 13:30

Was kümmert es den US-Präsidenten, wenn der Speaker im britischen Unterhose sich an ihm kratzt? Die FAZ jedenfalls hat noch keinen Tweet gelesen. Dabei will die selbst ernannte Mutter aller Parlamente mit heutzutage seltsamen Manieren dem Repräsentanten der größten Demokratie der Welt das Rederecht verweigern. Das britische Unterhouse, das sich gerade anschickt, sich von Europa zu ilosieren, will der anderen Meinung das freie Wort verweigern. Strange.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 12. Februar 2017, 10:47

Trump erwägt neues Einreisedekret

Fällt unter den deutschen Begriff "Nachbessern" und ist auch hier nicht unbekannt.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Sonntag 12. Februar 2017, 17:29

Der Bundestagspräsident hat in seinem Grußwort an die Bundesversammlung Besonnenheit in der Weltpolitik gefordert und vor Kollateralschäden durch Isolationismus gewarnt. Das gilt sicherlich auch den angelsächsischen Freunden in Europa. Dabei muss jeder Staat seine eigenen Aufgaben zuerst selbst erledigen, bevor er sie zur Lösung anderen aufbürdet. Das gilt für Fragen der Wirtschaftspolitik, für Fragen der Sozialpolitik nicht weniger. Wenn Unternehmen in Länder abwandern, aus denen illegale Zuwanderer strömen, dann hat das mit Wirtschafts- und Sozialdumping im Ausland zu tun. Wenn aus Ländern mit anderen Leitwerten Terroristen einreisen, werden die Weihnachtsmärkte nicht sicherer. Von daher muss man wohl auch die amerikanischen Wähler verstehen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen möchten. Davon können wir selbst nur in rechter Weise lernen. Freiheit und Subsidiarität sind Grundwerte der westlichen Wertegemeinschaft, die es gemeinsam zu verteidigen gilt.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Dienstag 14. Februar 2017, 21:28

Glück hat Geschäftsfrau Ivanka Kushner weniger als Geschmack:

http://ivankatrump.com/category/style/

Den mögen Kunden offenbar mit ihr derzeit nicht so gerne teilen. Dafür kommt Frau Kushner in den Medien durchaus sympathisch rüber. Sie versprüht Charme und einen dezenten Hauch von Liberalität. So ergänzt sie die emotionale Seite, die ihrem raubeinigen Vater im Präsidentenamt scheinbar fehlt. Offiziell Hausfrau und Mutter, vertritt sie in der Rolle der First Lady ihre Stiefmutter Melania Trump würdig.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Mittwoch 15. Februar 2017, 12:03

Die USA signalisieren disengagement im Nahen Osten, wollen auf Israel keinen Druck ausüben, sondern die Lösung die Konflikts den Partnern selbst überlassen. Das scheint ein geschickter Schachzug im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit des Präsidenten, ohne dass sich im Ergebnis etwas ändern muss. Anerkannt hatten die USA einen Staat Palästina bisher ebenso wenig wie Deutschland. Gleichzeitig zeigen sich die USA weiterhin offen für eine dauerhafte Friedenslösung.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Mittwoch 15. Februar 2017, 21:24

Im Westen nichts Neues. Der US-Verteidigungsminister hat sich abermals zur NATO bekannt und wie schon der Vorgänger im Präsidentenamt die Einhaltung des geplanten Lastenausgleichs angemahnt. Demnach sollen die NATO-Partner ihre Wehretats auf 2 Prozent der Wirtschaftsleistung erhöhen. Die USA haben ihren Anteil bis 2015 auf 3,3 Prozent zurückgefahren. Weltweit lag der Anteil bei 2,3 Prozent, in Frankreich bei 2,1 Prozent, in Russland bei 5,4 Prozent. Die zwangsfinanzierte Tagesschau betreibt ziemlich blöde Anti-Trump-Hetze. Natürlich bedeutet die Aufstockung des Wehretats auch öffentlicher Verbrauch, staatliche Nachfrage nach modernster Wehrtechnik, Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Beratungsindustrie will davon auch einen Teil zugeschustert bekommen und die Homosexlobby. Davor behüte uns allerdings die vox populi.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Mittwoch 15. Februar 2017, 22:57

Öffentliche Aufträge aus dem Wehretat stärken natürlich die Auftragslage im Ruhrgebiet, in Baden-Württemberg und Bayern: Stahl, Nutzfahrzeuge, Elektronik.

Die Industrie in Italien, in Spanien und überhaupt in Südeuropa könnte bei wirtschaftlich schwächelnder Lage öffentliche Aufträge dieser Art gut gebrauchen. Und wo der Staat Geld ausgibt, kann er auch wieder Steuern einnehmen.

Da sollte er sich allerdings hüten, Aufträge zu erteilen und gleichzeitig Steuern zu erleichtern. Beides würde in eine Schuldenfalle führen. Also muss er dafür sorgen, dass nicht nur die Arbeitnehmer, sondern auch die Unternehmen brav ihre Steuern im Land abführen und nicht über Madeira, Luxemburg, London oder Delaware in die eigene Tasche stecken.

Trump positiv zu verstehen, bedeutet: Ein großes Amerika wird auch Europa groß machen, Eigeninitiative stärken und Handelsverträge fördern, die europäischen Interessen nicht schaden. WDR-Grytz zum Beispiel schwärmt für die liberale EU-Handelskommissarin Malmström. Die steckt mehr denn seit Trump voller Tatendrang. Der zwangsfinanzierte Kollege klotzt mit Beispielen wie Japan: Dicker Partner, Abkommen noch in diesem Jahr.

Deutschland pflegt freundschaftliche Beziehungen mit Japan, die sich auch im Handel ausdrücken. Einerseits möchten die Japaner den Autobauern gerne mehr Autos verkaufen, andererseits schotten sie sich gegen ausländische Beteiligung im Bahnbau ab. Insgesamt verkaufen die Japaner in Deutschland mehr, als sie hier einkaufen. Diese Asymetrie drückt das Auswärtige Amt so aus:

Der Anteil Japans am Welthandel ist zwar mit rund 4% geringer als der Anteil Deutschlands (7,1%, Stand 2014), Japan liegt damit aber immer noch auf Platz drei der internationalen Vergleichsliste. Die vergleichsweise niedrigen Zahlen drücken nur unzureichend die Bedeutung Japans für die Weltwirtschaft und für die deutsche Produktion aus, da viele deutsche Produkte auf Komponentenzulieferungen aus dem Hochtechnologieland Japan angewiesen sind. Sie können kaum substituiert werden, denn je komplexer die Vorprodukte sind, desto schwieriger sind alternative Anbieter zu finden. Japanische Unternehmen besitzen auf einigen Produktmärkten, etwa für elektronische Steuer- und Speicherbausteine, eine weltweit herausragende Stellung.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 16. Februar 2017, 10:48

Während ein großer Teil der deutschen Medien sich noch immer an Trump reibt, jeden Rücktritt eines Mitarbeiter eine hohe Aufmerksamkeit widmet und darüber auf den ersten Seiten berichtet, beleuchtet die FAZ in ihrem Wirtschaftsteil, warum GM sich von seiner deutschen Tochter Opel trennen will:
Der neue Präsident Donald Trump predigt unter dem Schlagwort „America First“ eine Philosophie der Abschottung. [...]
Tatsächlich kann es, unabhängig von Trump, nichts Wichtigeres für GM-Chefin Barra geben, als die Gewinnmaschine in Nordamerika am Laufen zu halten. Nach drastischen Einschnitten und einer schmerzhaften Insolvenz im vergangenen Jahrzehnt ist die Region heute die tragende Konzernstütze. [...]
Wie eine Reihe anderer Unternehmen versucht daher auch GM derzeit, sich mit Ankündigungen von Investitionen in Amerika bei Trump einzuschmeicheln.[...]
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 79896.html

Bisher wurde nur darüber spekuliert, daß die USA ihre Einfuhren beschränken oder höher besteuern wollen. Sollten sie allerdings auch verstärkt dazu übergehen, unrentable Tochtergesellschaften im Ausland zu schließen, werden die Folgen noch dramatischer sein. Wer kann schon sagen, was mit den deutschen Opel-Standorten geschieht, wenn Peugeot oder FIAT-Chrysler einmal das Sagen haben.... :hmm:
Zuletzt geändert von Hubertus am Mittwoch 1. März 2017, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 16. Februar 2017, 12:00

Weiß man natürlich nicht. So schlecht muß es aber auch nicht sein, wenn Opel nach China exportieren darf, was GM bis jetzt verhindert hat, erst recht nicht für den Fall, dass Trump tatsächlich einen Handelskrieg mit China anzetteln sollte.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Donnerstag 16. Februar 2017, 18:17

US-Außenminister Tillerson erwartet von Russland die Einhaltung des Minsker Abkommens. Das hat er am Rande des G20-Gipfels in Bonn deutlich gemacht. Freundliche Gesten allein reichen ihm nicht. Der russische Außenminister Lawrow bemühte sich um eine gute Atmosphäre. Vor einem Treffen der Präsidenten möglicherweise in Slowenien gilt es, erreichbare Ergebnisse auszuloten und Vertrauen zu bilden.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Freitag 17. Februar 2017, 09:25

Die US-Minister Mattis und Tillerson haben in Brüssel und Bonn die aktuellen Positionen der USA und ihres Präsidenten deutlich gemacht. Die Tagesschau tut zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz, als habe der NATO-Rat und das G20-Treffen überhaupt nicht stattgefunden. Dabei ist die ehemalige Wehrkundetagung lediglich inoffiziell, wenn auch weltweit die größte ihrer Art. SWR-Thiel rätselt über den Mann mit Pfälzer Wurzeln, orakelt unangenehme Antworten, bekommt von einem Ex-Admiral ein unverfängliches Statement. Ex-Diplomat Ischinger darf ein bisschen Werbung machen für seine nicht unwichtige Hintergrundveranstaltung, der Mattis noch einmal seine aktuelle Position erläutern wird. Für zwangsfinanzierte Nachrichten dürfte man mehr erwarten, eine professionelle Gewichtung und seriöse Information, statt Trump-Hetze und PR.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Freitag 17. Februar 2017, 09:51

Informativ ist der N24-Bericht über die aktuelle Pressekonferenz des Präsidenten. Gemessen an der Aufmerksamkeit für die Pressekonferenz, ist sie erfolgreich. Doch man merkt, dass Trump gegen den Wind kreuzt. Nach einem harten Wahlkampf tun sich Demokraten in aller Welt nicht leicht mit dem neuen Präsidenten. Sein Ehrgeiz zu Beginn der Präsidentschaft kommt hemdsärmelig rüber. Medienvertreter suchen scheinbar nach jedem Schnitzer. Jana Wochnik beobachtet mit gebotener Zurückhaltung.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Sonnabend 18. Februar 2017, 14:27

Die Botschaft, die Vizepräsident Pence, von US-Präsident Trump nach München mitgebracht hat, war ein Bekenntnis zur NATO. Das transatlantische Bündnis zur Verteidigung beruht nicht nur auf den gemeinsamen Werten von Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit. Es bildete auch den Schutzschirm für den Wiederaufbau einer freien Wirtschaft in einem freien Europa. Deutschland hält an dieser logischen Verknüpfung von Sicherheitspartnerschaft und gemeinsamem Markt fest. Im Hinblick auf künftigen Wohlstand und weiteres Wachstum sieht sich die Bundesrepublik in enger Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten, in deren Rahmen sie sich für den Handelsvertrag TTIP einsetzt. Wenn der amerikanische Markt sich auch auf Europa erstreckt und der europäische Binnenmarkt von Vilnius bis Honolulu reicht, dann werden nicht nur die USA so groß wie nie zuvor, sondern auch Deutschland in diesem Rahmen ebenso. Natürlich sollte auch Russland sich davon überzeugen, dass die Bürger sich mehr Butter als Kanonen wünschen und Entspannung Wohlstand für alle fördern kann.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Sonnabend 18. Februar 2017, 16:35

Herr Trump ist der Fernseh erfahrene Showmaster im Präsidentenamt. Und der Indikativ amerikanischer Showmaster heißt bei uns Superlativ. Das verstehen abgeklärte Bundesbürger nicht immer auf Anhieb. Aber man muss einmal in dem Land gewesen sein, um Think big und damit auch den amerikanischen Indikativ richtig anwenden zu können. Wenn Deutsche einem Amerikaner sagen: "Das war gut.", ist das fast schon eine Beleidigung. Ein Lob muss heißen: "It was absolutely fantastic." Daran ist Herr Trump gewöhnt. Wenn eine Pressekonferenz nicht wie eine Vorstandssitzung abläuft, strengt ihn das an. Wenn er ein positiveres Echo wünscht, muss er mit den Medien einen Deal machen, er sie gegen das böse Ausland in Schutz nehmen. Genauso muss er den Russen von der Krim und aus der Ukraine einen Rückzug ohne Gesichtsverlust ermöglichen. Herr Lawrow könnte bessere Kontakte zur NATO haben. Kalter Krieg ist doch die Terminologie seines eigenen Landes. Russland wäre wirtschaftlich erfolgreicher, wenn es sich selbst in Südosteuropa nicht so viel Stress machen würde. Herr Putin ist zwar gelernter Geheimdienstler, aber das Zeug zum Geschäftsmann hat er doch. Also, bitte.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Mittwoch 22. Februar 2017, 01:41

Die neue US-Regierung Trump geht gegen illegale Einwanderer vor. Heimatschutzminister Kelly will nach Medienberichten die Fahndungen intensivieren und dazu 15.000 neue Mitarbeiter einstellen. Unter der Regierung Obama wurden vor allem Schwerverbrecher und Gefährder abgeschoben. Jetzt richtet sich der Focus auch auf Kleinkriminelle und Begeher von Ordnungswidrigkeiten. In den vergangenen Tagen sind hunderte Illegale festgenommen worden. Minderjährige sollen von Abschiebung verschont bleiben. Bei unbefugtem Grenzübertritt sollen Einreisende über die Grenze wieder zurückgeschickt werden. Auch auf spanischem Gebiet in Afrika war es am Montag wieder zu gewaltsamen Grenzübertritten gekommen.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Vir Probatus » Donnerstag 23. Februar 2017, 20:53

Ich bin heute aus dem Land zurück gekommen. Das wird langsam aber sicher zum Polizeistaat.
Mittlerweile kontrollieren Sie die Pässe auch noch einmal an der Flugzeugtür: Sowohl bei der Ausreise hier wie auch bei der Ausreise dort.
Das gab es früher nie.
Internet im Flugzeug muss bei erreichen des US-Hoheitsgebietes abgeschaltet werden.
Im Inflight-Entertainment werden Höhe und und Groundspeed nicht mehr angezeigt.
Das grenzt doch an Paranoia.
Es genügt, wenn ich das sage! (Bischof Gerhard Ludwig Müller und das Kirchenrecht)

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von overkott » Donnerstag 23. Februar 2017, 22:52

Washington. Der US-Präsident sieht sich als Husky, will "top of the pack" ( Trump gegenüber Reuters ) vor der Meute den Schlitten ziehen, zumindest was die nukleare Abschreckung anbelangt. Angesichts diverser Raketentests aufstrebender Mittelmächte und einer Vertragsverletzung Russlands durch Marschflugkörper will er jedenfalls nicht ins Hintertreffen geraten. Wieviel Raketenabwehr politisch und militärisch effizient ist, wird er mit seinem Verteidigungsminister beraten müssen.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Caviteño » Freitag 24. Februar 2017, 02:37

Vir Probatus hat geschrieben:
Donnerstag 23. Februar 2017, 20:53
Ich bin heute aus dem Land zurück gekommen. Das wird langsam aber sicher zum Polizeistaat.
Mittlerweile kontrollieren Sie die Pässe auch noch einmal an der Flugzeugtür: Sowohl bei der Ausreise hier wie auch bei der Ausreise dort.
Das gab es früher nie.
Internet im Flugzeug muss bei erreichen des US-Hoheitsgebietes abgeschaltet werden.
Im Inflight-Entertainment werden Höhe und und Groundspeed nicht mehr angezeigt.
Das grenzt doch an Paranoia.
Der Grund dürfte wohl die Angst vor Anschlägen durch Maschinen sein, die in den Luftraum der USA einfliegen.
Man kann durchaus die Frage stellen, warum Visa- bzw. ESTA-Genehmigungen und Angabe der ersten Wohnadresse für die Einreise erforderlich sind, wenn man im Abflugbereich (nach der Paßkontrolle) einfach die Bordkarten mit einem anderen Passagier tauschen könnte und sich als Attentäter - ohne weitere Kontrolle - Zutritt zu der Maschine in die USA verschaffen kann. MaW: Man durchleuchtet alle mutmaßlichen Passagiere im Visa- bzw. ESTA-Verfahren, stellt aber nicht sicher, daß dann auch die durchleuchteten Passagiere das Flugzeug betreten.

Bei der Ausreise bin ich noch nie durch die Immigration gegangen - da wurden mein Paß immer nur von der Fluggesellschaft gescannt. Was ich oben ausgeführt habe, ist in diesem Fall noch extremer: Man checkt mit seinem Paß ein und gibt die Bordkarte einfach an einen Dritten (nach dem u.U. gefahndet wird), der damit außer Landes fliegt....

ME werden durch die Neuregelung nur Sicherheitslücken geschlossen, die man vorher in Kauf genommen hat. So ungewöhnlich ist das auch nicht. Hier auf den PH werden häufig (bei Auslands- und Inlandsflügen) noch einmal Identitätskontrollen vor dem Betreten des Flugzeugs vorgenommen.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 25. Februar 2017, 14:42

Interessant wer da jetzt aller tätig wird
http://www.krone.at/welt/hexen-wollen-t ... ory-555963

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Niels » Mittwoch 1. März 2017, 10:08

Onkel Trumpi "kann" Präsident - sagt der Kritiker bei "Welt online": https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... chaft.html
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 1. März 2017, 12:54

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 10:08
Onkel Trumpi "kann" Präsident - sagt der Kritiker bei "Welt online": https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... chaft.html
Tja, manche brauchen halt ein wenig länger. Damit meine ich nicht POTUS, sondern die Medien....

Besonders gelungen fand ich seine Ausführungen zur Einwanderung. Frau Merkel hatte sich ja bemüßigt gefühlt, Herrn Trump nach der Wahl zu belehren Sie täte besser daran, seine Ausführungen genauer durchlesen:
I am going to bring back millions of jobs. Protecting our workers also means reforming our system of legal immigration. The current, outdated system depresses wages for our poorest workers, and puts great pressure on taxpayers.
Nations around the world, like Canada, Australia and many others --- have a merit-based immigration system. It is a basic principle that those seeking to enter a country ought to be able to support themselves financially. Yet, in America, we do not enforce this rule, straining the very public resources that our poorest citizens rely upon. According to the National Academy of Sciences, our current immigration system costs America's taxpayers many billions of dollars a year.
Switching away from this current system of lower-skilled immigration, and instead adopting a merit-based system, will have many benefits: it will save countless dollars, raise workers' wages, and help struggling families --- including immigrant families --- enter the middle class.
I believe that real and positive immigration reform is possible, as long as we focus on the following goals: to improve jobs and wages for Americans, to strengthen our nation's security, and to restore respect for our laws.
If we are guided by the well-being of American citizens then I believe Republicans and Democrats can work together to achieve an outcome that has eluded our country for decades.
http://edition.cnn.com/2017/02/28/polit ... full-text/

Trump zieht Mauern hoch und läßt nur diejenigen einwandern, die dem Land nutzen und sich dort anpassen. Der Unterschied zur Grenzöffnung und der Einwanderung kulturfremder, häufig ungebildeter Menschen, die Merkel zu verantworten hat, könnte nicht größer sein.
Aber Hauptsache, man kann andere belehren - die Folgen haben die zu tragen, die schon länger hier leben und über die Kosten wird überhaupt nicht geredet.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Niels » Mittwoch 1. März 2017, 13:07

Inhaltlich will ich Dir da nicht widersprechen. Was Du schreibst, hat ja immer Hand und Fuß.
Nur bei einem "Wort" musste ich laut loslachen - und das am Aschermittwoch:
Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:54
POTUS
Dabei denke ich als "Halbrheinländer" immer unwillkürlich daran (auch wenn ich weiß, was gemeint ist): DATIS NEPIS POTUS COLONIAE. Da kann mir auch niemand helfen. :narr:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 1. März 2017, 13:31

:D :freude: :daumen-rauf:

obwohl: Kommen Trump's Vorfahren nicht irgendwo aus der Pfalz? Aber soweit ist das auch nicht entfernt....

Aber zurück zur Rede. Folgender Passus ist auch bemerkenswert und macht den Unterschied zur bundesdeutschen Politik sehr, sehr deutlich:
Police and sheriffs are members of our community. They are friends and neighbors, they are mothers and fathers, sons and daughters -- and they leave behind loved ones every day who worry whether or not they'll come home safe and sound.
We must support the incredible men and women of law enforcement.
And we must support the victims of crime.
I have ordered the Department of Homeland Security to create an office to serve American Victims. The office is called VOICE --- Victims Of Immigration Crime Engagement. We are providing a voice to those who have been ignored by our media, and silenced by special interests.
http://edition.cnn.com/2017/02/28/polit ... full-text/

Vielleicht könnte sich ein deutscher Innenminister noch zu einem öffentlichen Dank bei den Polizeibeamten durchringen. Ein Büro einzurichten, das sich den Opfern der Migrantengewalt widmet, wäre aber vollkommen unvorstellbar in D. Hier wird doch alles versucht, um die Zahlen zu beschönigen und - s. Köln - evtl. Vorkommnisse nicht publik werden zu lassen. Zur Not handelt es sich dann um "Fälle regionaler Bedeutung".

Ich bin einmal gespannt, ob und welches deutsche Presseorgan die Einrichtung von VOICE erwähnen wird.

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Gamaliel » Mittwoch 1. März 2017, 15:22

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 13:31
Folgender Passus ist auch bemerkenswert [...]
Wer Zeit und Interesse hat, kann sich auch die ganze Rede zu Gemüte führen, idealerweise als Video. Nicht nur, daß sie bemerkenswerte Aussagen enthält, auch das Auftreten des Redners und das Verhalten der Demokraten, ist einen Blick wert.

Ich zitiere auch eine Aussage aus obigem Link von Caviteño, den man u.a. vom österreichischen Bundespräsidenten ( :ikb_shutup: ) nie hören wird:
Donald Trump hat geschrieben:
we are all made by the same God

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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 2. März 2017, 10:26

Gamaliel hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 15:22
Wer Zeit und Interesse hat, kann sich auch die ganze Rede zu Gemüte führen, idealerweise als Video. Nicht nur, daß sie bemerkenswerte Aussagen enthält, auch das Auftreten des Redners und das Verhalten der Demokraten, ist einen Blick wert.
Wem die Zeit und/oder die Fremsprachenkenntnisse fehlen sei diese Besprechung seiner Rede empfohlen:

Trump vor dem Kongress – Rhetorik und Inszenierung gelungen

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Re: Donald Trump - 45. Präsident der USA

Beitrag von overkott » Donnerstag 2. März 2017, 11:13

Berlin. Der US-Präsident ist für Deutschland ein wichtiger Partner. Politisch interessieren seine Ankündigungen und seine Umsetzungen. Die Petersilie seiner Rede überlassen Bundespolitiker sinnvollerweise der Propaganda und den Amerikanisten.

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Torsten
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Re: Donald Trump - 45. Präsident der USA

Beitrag von Torsten » Sonnabend 18. März 2017, 20:29

telepolis hat geschrieben:"Is Donald Trump a Manchurian Candicate?"
Michael Walter 18. März 2017

Zur Renaissance der politischen Paranoia
Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Richard Hofstadter attestierte 1963 in seinem zum Klassiker avancierten Vortrag "The Paranoid Style in American Politics" seinem Land einen geschichtlich tief verwurzelten Hang zum politischen Verschwörungsdenken. Der dominante zeitgenössische "paranoide Stil", der sich Hofstadter zufolge bis weit ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, wo wahlweise Illuminaten, Freimaurer oder Jesuiten als finstere Konspiranten fungierten, spiegelte sich für ihn vor allem in der antikommunistischen Verschwörungshysterie wider.
[...]
Ein Artikel des Politmagazins ist mit einem Bildaufmacher illustriert, in dem in Anlehnung an Science-Fiction-Filme wie Independence Day in düsterem Schwarz vor einem blutroten Hintergrund zu sehen ist, wie die auf dem Kopf stehende ikonische russische Basilius-Kathedrale über dem Weißen Haus steht und einen Laserstrahl darauf richtet. Das Bild soll dabei den textlich transportierten Umstand visualisieren, dass Russland sich im großflächigen Krieg gegen westliche Institutionen und Bündnisse befinde.
[...]
Auf der Titelseite der ZEIT vom 23. Februar, um ein einschlägiges Beispiel zu nennen, ist ein Bild des Bundestags zu sehen, über den ein halbtransparentes Fadenkreuz gelegt und das mit der Inschrift "Deutschland im Visier" versehen ist.
Der paranoide Stil. Der liegt im Größenwahn, der verführt zum Größenwahn, der ein dominantes Auftreten erfordert. Ganz offen oder im geheimen. Und im Geheimen ist die Dominanz derart überwältigend, dass die Fragen über ihre Lücken immer größer werden. Im Rahmen einer diffusen Bedrohung, die hier auf Russland projiziert wird, Welches mit Trump ganz offen und "ganz oben" einen Trojaner installiert hat. Der nicht ohne weiteres zu entfernen ist.

Unwissend, ängstlich, so klein mit Schlapphut, aber alles andere als ungefährlich. Gemeingefährlich.

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Re: Donald Trump - 45. Präsident der USA

Beitrag von HeGe » Donnerstag 23. März 2017, 11:19

Jetzt werden sie völlig bekloppt: :patsch:
GMX hat geschrieben:[...] "Der große, schamlose und dreiste Schreier wird der gewählte Gouverneur der Armee sein: Die Frechheit seiner Behauptungen. Die Brücken niedergerissen, die Stadt ohnmächtig vor Angst." Wer anders kann damit gemeint sein als US-Präsident Donald Trump?

Für die Anhänger des französischen Sehers Nostradamus ist klar: Der Mann hat im 16. Jahrhundert den weiteren Verlauf der Welt prophezeit – und in den Versen der Centurie III, Quatrain 81 auch den Wahlsieg von Trump. [...]
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Marcus
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Re: Donald Trump - Trumpf oder Schlumpf?

Beitrag von Marcus » Sonnabend 25. März 2017, 17:23

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 13:31
:D :freude: :daumen-rauf:

obwohl: Kommen Trump's Vorfahren nicht irgendwo aus der Pfalz? Aber soweit ist das auch nicht entfernt....
Ja, natürlich, und zwar aus Kallstadt. :)

Dazu gibt es sogar eine Doku:

https://www.youtube.com/watch?v=Q_rDMsohA0M

Aber eigentlich reicht für den ersten Eindruck schon die Kurzfassung:

https://www.youtube.com/watch?v=_nnKtCoBWK8

Ideal um pfälzisch verstehen zu lernen... :breitgrins:

Dort werde ich wahrscheinlich in diesem Jahr hinfahren, um dort einen guten Wein zu trinken und einen guten Saumagen dazu zu essen... 8) In der Nähe liegt ja auch die historische Stadt Neustadt an der Weinstraße ("Hambacher Schloss"). :ja:
Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)

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Re: Donald Trump - 45. Präsident der USA

Beitrag von Caviteño » Montag 29. Mai 2017, 06:58

Selten in der europ. Presse zu lesen, aber die Basler Zeitung meint:

Donald Trump hat recht
Dass sie nun hier in Brüssel stehen, etwas betreten, hat damit zu tun: Trump wäre nie ins Weisse Haus eingezogen, hätte Barack Obama, sein Vorgänger, nicht acht Jahre mit einer Silberzunge geredet, aber nur Schrott hinterlassen. Der neue französische Präsident, Emmanuel Macron, stünde nie hier in der Sonne, etwas unsicher noch, wenn auch sympathisch, wenn sein Vorgänger François Hollande nicht fünf Jahre lang sein ­wunderbares Land weiter ruiniert hätte.
(...)
Donald Trump hat recht, wenn er die ge­scheiterte Immigrationspolitik des Westens unter ­anderem für Manchester verantwortlich macht. Er hat recht, wenn er in Brüssel im Nato-Hauptquartier sagt, 23 von 28 Mitgliedstaaten leisteten nicht ihren fairen Beitrag, weil sie zu wenig für die Verteidigung einsetzten, obwohl sie es versprochen hatten.
Trump wird jetzt als Vorwand genutzt, um eine weitere "Vergemeinschaftung" durchzusetzen.
Eine gemeinsame europ. Verteidigung - wie soll die, ohne GB denn wirksam und glaubwürdig sein? Welche Aufklärungsfähigkeiten hat man ohne die USA? :hmm: Man ist doch noch nicht einmal in der Lage, die eigenen Grenzen gegen illegale Einwanderer zu sichern.
Eine Stärkung der Eurozone. Mit Eurobonds und europ. Finanzminister :/ Die 25 Jahre mit dem Euro sollten doch jedem gezeigt haben, daß die Gemeinschaftswährung keine Zukunft hat.

Aber egal - vorwärts immer, rückwärts nimmer......

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