Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

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ad_hoc
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Re: Zölibat und Co.

Beitrag von ad_hoc » Donnerstag 17. Juli 2014, 18:27

Wenn meine Beiträge zwischenzeitlich ständig gelöscht werden, weil ich immer wieder darstelle, dass der gegenwärtige Papst glaubt, mit den Gläubigen seine Spielchen betreiben zu können, dann wird natürlich ewig rumdiskutiert.
Der Papst ist mit den Aussagen des Scalfari einverstanden. sonst hätte er ihm nicht ein zweites Interview gewährt.
Und schließlich sowohl das erste als auch das zweite Interview auf der Vatikan-Seite eingestellt; auch wenn es jetzt wieder verschwunden ist.

Es wird nicht lange dauern, dann gewährt der gegenwärtige Papst diesem kommunistischen Burschen ein drittes Interview.
Und ein viertes, dann ein fünftes, dann ein sechstes Interview, bis auch der letzte Dorfdepp begriffen hat, wohin der gegenwärtige Papst das Schiff steuert. Freihändig auf die nächsten Untiefen und Klippen zu....

Es ist wirklich gut zu wissen, dass auch dieser irgendwann Geschichte sein wird. So lange muss man halt noch aushalten.....
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taddeo
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Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von taddeo » Donnerstag 17. Juli 2014, 19:04

Dieser Strang dient künftig als alleiniger "Diskussions"ort über Seine Heiligkeit, Papst Franziskus.
Da Inhalt und Form der bisherigen Papst-Stränge nicht mit dem katholischen Bereich des Forums
vereinbar waren, wird dieser neue Strang hier im Brauhaus unter "Politik, Gesellschaft, Weltgeschehen"
sicher besser aufgehoben sein. Moderiert werden auch hier Beiträge, die (zivilrechtlich) strafbaren Inhalts
sind oder persönliche Angriffe gegen andere User enthalten.

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Exilfranke
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Re: Zölibat und Co.

Beitrag von Exilfranke » Donnerstag 17. Juli 2014, 19:16

Oder man sieht es so wie Kath.net:

http://kath.net/news/46781

Heiliger BimBam, da müssen ja auch die Nerven blank liegen, wenn man sich schon zu sowas als "Rechtfertigung" hinreißen lässt.
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

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Zarahfication
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Re: Zölibat und Co.

Beitrag von Zarahfication » Donnerstag 17. Juli 2014, 22:19

ad_hoc hat geschrieben:Wenn meine Beiträge zwischenzeitlich ständig gelöscht werden, weil ich immer wieder darstelle, dass der gegenwärtige Papst glaubt, mit den Gläubigen seine Spielchen betreiben zu können, dann wird natürlich ewig rumdiskutiert.
Der Papst ist mit den Aussagen des Scalfari einverstanden. sonst hätte er ihm nicht ein zweites Interview gewährt.
Und schließlich sowohl das erste als auch das zweite Interview auf der Vatikan-Seite eingestellt; auch wenn es jetzt wieder verschwunden ist.

Es wird nicht lange dauern, dann gewährt der gegenwärtige Papst diesem kommunistischen Burschen ein drittes Interview.
Und ein viertes, dann ein fünftes, dann ein sechstes Interview, bis auch der letzte Dorfdepp begriffen hat, wohin der gegenwärtige Papst das Schiff steuert. Freihändig auf die nächsten Untiefen und Klippen zu....

Es ist wirklich gut zu wissen, dass auch dieser irgendwann Geschichte sein wird. So lange muss man halt noch aushalten.....
Vieleicht findet der Papst Freude daran Katz- und- Maus- Spiel mit den gläubigen Katholiken zu spielen und amüsiert sich über die törichte Treuherzigkeit mancher Papstreuen und wie phantasievoll und unkritisch sie sich alles papstkompatibel zurechtlegen.

Er kann 1000 Interviews mit Scalfari mit immer denselben Ausgang geben,dennoch würden die sogenannten Papstreuen alles mit Gewalt wegdiskutieren und den Papst als den betrogenen Unschuldigen erklären. Man kan dem Papst mit viel Wohlwollen beim ersten Interview mit Scalfari ahnungslose Naivität unterstellen aber nicht beim zweiten Interview.

Selbst wenn Papst Franziskus den atheistischen Hardliner Scalfari als Kirchenlehrer ernennen würde, würden Papsthörige Applaus klatschen und dabei Scalfari die Schuld geben, dass er das Amt bekleidet und die Kirche schädigt. Wie gesagt, es hat System, egal was der Papst macht; er trägt für nichts Verantwortung. Man muss quasi den Papst für nicht zurechnungsfähig erklären um dieses zweite Scalfari -Interview mit den vorhersehbaren Folgen zu rechtfertigen.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ad_hoc » Donnerstag 17. Juli 2014, 23:45

taddeo hat wohlmeinend geschrieben:
Dieser Strang dient künftig als alleiniger "Diskussions"ort über Seine Heiligkeit, Papst Franziskus......
Halten wir der Ordnung halber fest, dass es sich bei dem Begriff "Seine Heiligkeit" nur um einen Titel handelt und somit kein Anspruch abzuleiten ist, wonach der gegenwärtige Papst Franziskus auch "heilig" wäre.

Danke dafür, dass dieser Strang eingerichtet worden ist.
Jetzt fehlt nur noch der Strang, worüber ausnahmslos Gutes über den gegenwärtigen Papst berichtet wird.
Ich bin schon ganz wild darauf, darin von den guten Werken (Worte und Handlungen) des gegenwärtigen Bischofs von Rom zu lesen.
Und sollte mir etwas Gutes durch den Papst zu Ohren gelangen, werde ich selbstverständlich darüber berichten.

Gruß, ad_hoc
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Re: Zölibat und Co.

Beitrag von Gallus » Freitag 18. Juli 2014, 00:02

Zarahfication hat geschrieben:Selbst wenn Papst Franziskus den atheistischen Hardliner Scalfari als Kirchenlehrer ernennen würde, würden Papsthörige Applaus klatschen
Wenn das ein Versuch sein soll, sich ins Denken anderer Leute einzufühlen, dann ist er gescheitert. Aber nur weiter, Übung macht den Meister.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ad_hoc » Freitag 18. Juli 2014, 00:53

Gallus
Wenn der Papst eine derart schwachsinnige Rede von Kaspar, die hauptsächlich auch noch aufgebaut wurde auf sinnentstellenden Zitaten von Kirchenvätern (wenn dies solche Aussagen überhaupt getroffen hatten) zum Thema Kommuniongang geschiedener Wiederverheirateter, gar als
" T h e o l o g i e - a u f - K n i e n "
bezeichnet, dann ist die Vermutung von Zarahfication so unwahrscheinlich auch wieder nicht.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von PigRace » Freitag 18. Juli 2014, 09:16

Gibt es eine dem Papst wohlwollende Erklärung dafür, daß er Scalfari ein drittes Interview gewährt hat?

Mir fällt nämlich keine ein. Alle Erklärungen, die ich dafür hätte, würden den Papst eher schlecht aussehen lassen. Daher bleibt mir momentan nichts weiter übrig als nicht darüber nachzudenken, die Sache zu verdrängen und den Kopf in den Sand zu stecken.

Weiß also jemand eine "positive Erklärung"? Eine die einleuchtet und nicht zu konstruiert ist (also nicht "Hamas bietet Frieden im Austausch für Scalfari-Interview" o.ä.)?

Vielen Dank allen!

PigRace

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von taddeo » Freitag 18. Juli 2014, 10:24

PigRace hat geschrieben:Gibt es eine dem Papst wohlwollende Erklärung dafür, daß er Scalfari ein drittes Interview gewährt hat?

Mir fällt nämlich keine ein. Alle Erklärungen, die ich dafür hätte, würden den Papst eher schlecht aussehen lassen. Daher bleibt mir momentan nichts weiter übrig als nicht darüber nachzudenken, die Sache zu verdrängen und den Kopf in den Sand zu stecken.

Weiß also jemand eine "positive Erklärung"? Eine die einleuchtet und nicht zu konstruiert ist (also nicht "Hamas bietet Frieden im Austausch für Scalfari-Interview" o.ä.)?

Vielen Dank allen!

PigRace
Ich denke, da gibt es keine "positive Erklärung", und ich vermute fast, der Papst hat da gar nicht dem Scalfari "ein Interview gewährt". Man kennt sich halt, man begegnet sich im Gästehaus und hält einen Ratsch, zwei alte Mannsbilder bei einem Glaserl Wein vielleicht ... daß Scalfari daraus jedesmal ein "Interview" macht und das, was er gehört zu haben meint, in seinem Kampfblatt publiziert, ist natürlich ein Ärgernis. Da kann man auch den Papst persönlich nicht aus der Verantwortung entlassen, sowas umgehend zu unterbinden.
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von taddeo » Freitag 18. Juli 2014, 10:33

ad_hoc hat geschrieben:Halten wir der Ordnung halber fest, dass es sich bei dem Begriff "Seine Heiligkeit" nur um einen Titel handelt und somit kein Anspruch abzuleiten ist, wonach der gegenwärtige Papst Franziskus auch "heilig" wäre.
Ich bin zwar kein Onkel Doktor, aber Dein Verhalten nennt man wohl "neurotisch".

"Seine Heiligkeit" ist ein amtlicher Titel des Papstes, und seine Verwendung muß nicht kommentiert oder gerechtfertigt werden.
Man nennt ja zB die anderen Mitschreiber hier im Forum auch einfach alle unterschiedslos "User" und nicht etwa "Volldepp", auch wenn man subjektiv vom einen oder anderen diese Auffassung haben sollte. Aber auch noch auf solchen Etikettefragen eigens rumzureiten, zeugt doch von einem gewissen Zwangsverhalten.
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Sarandanon » Freitag 18. Juli 2014, 11:13

Naja, ich hatte es ja schon andernorts erwähnt: Bei aller evt. berechtigten Kritik steht der Gebrauch von Despektierlichkeiten gegenüber dem Papst durch seine erbittertsten Gegener aus dem traditionalistisch-formalistischen Lager mMn für eine Art Ohnmachtsgefühl der eigenen Position. Man möchte gern deutlich zum Ausdruck bringen, wie sehr man doch "Seine Heiligkeit" verabscheut. Argumente allein reichen wohl nicht aus.
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
(Augustinus Aurelius)

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von PigRace » Freitag 18. Juli 2014, 11:27

taddeo hat geschrieben:Ich denke, da gibt es keine "positive Erklärung", und ich vermute fast, der Papst hat da gar nicht dem Scalfari "ein Interview gewährt". Man kennt sich halt, man begegnet sich im Gästehaus und hält einen Ratsch, zwei alte Mannsbilder bei einem Glaserl Wein vielleicht ... daß Scalfari daraus jedesmal ein "Interview" macht und das, was er gehört zu haben meint, in seinem Kampfblatt publiziert, ist natürlich ein Ärgernis.
Danke taddeo!

Ist es denn tatsächlich denkbar, daß der Zugang zu dem Gästehaus so offen ist, daß Scalfari dort "einfach mal so" auftaucht, dann auch noch dem Papst begegnet und sich daraus ein längeres Gespräch unter vier Augen entwickelt?

Ich dachte, daß auch in dem Gästehaus der Zugang zum Papst verhältnismäßig streng organisiert/gesteuert/geplant ist, weil er doch sonst seinen Alltagsverpflichtungen kaum mehr nachkommen könnte, wenn er ständig in spontane Begegnungen verwickelt würde.
taddeo hat geschrieben:Da kann man auch den Papst persönlich nicht aus der Verantwortung entlassen, sowas umgehend zu unterbinden.
Ja, das stimmt dann wohl. Schade. :(

KlausLange
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von KlausLange » Freitag 18. Juli 2014, 12:36

Jetzt braucht mir nur noch einer die Überschrift des Stranges erläutern, warum das Malachias Rache sein soll...

Zum Geschehen selber: Solche Papst-Gespräche zum wiederholten male mit jemandem, von dem man weiß, dass er sie in seinem Schmierenblatt aus dem Gedächtnis veröffentlicht, ist mehr als ärgerlich. Wenn dahinter nicht System steckt, dann bodenlose Dummheit. Und ich weiß nicht, was von beidem besser ist... :hae?:

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von taddeo » Freitag 18. Juli 2014, 13:10

KlausLange hat geschrieben:Jetzt braucht mir nur noch einer die Überschrift des Stranges erläutern, warum das Malachias Rache sein soll...
:D
Nach den "Papst-Weissagungen" des Malachias wäre der amtierende Pontifex der letzte Papst; für ihn steht die Weissagung: "In persecutione extrema Sanctae Romanae Ecclesiae sedebit." - Nun wird dieses "in persecutione extrema" üblicherweise temporal übersetzt, also "während der letzten Verfolgung". Rein grammatikalisch kann "in" mit Ablativ aber auch bedeuten "mit, durch, vermittels"; dann hieße es "durch äußerste Verfolgung der Heiligen Römischen Kirche wird er regieren". So scheinen es etliche User hier zu interpretieren.
Man kann es durchaus als "Rache des Malachias" auslegen, daß dieser Papst hier im Forum selber als Urheber der äußersten (oder letzten) Verfolgung der Heiligen Römischen Kirche dargestellt wird, wie es ja in mehreren Papststrängen bisher täglich geschehen ist. Und wie bei Montezumas Rache kommt letztlich nur Dünnpfiff dabei raus ... :pfeif: ;D
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CIC_Fan
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Re: Zölibat und Co.

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 18. Juli 2014, 13:50

Exilfranke hat geschrieben:Oder man sieht es so wie Kath.net:

http://kath.net/news/46781

Heiliger BimBam, da müssen ja auch die Nerven blank liegen, wenn man sich schon zu sowas als "Rechtfertigung" hinreißen lässt.
keine Sorge das wird noch lustiger

ad_hoc
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ad_hoc » Freitag 18. Juli 2014, 14:32

- Papst Franziskus zweimal in Caserta – Einmal für die Evangelikalen, einmal für die Katholiken
- Das auf- und abtauchende Scalfari-Interview – und mehr über dieses Coelestin-Jahr
- Errare humanum est, perseverare autem bergoglianum – Kann ein Jesuit so naiv sein?
- „Lieben wir den neuen Papst. Er kümmert sich um die Armen und verachtet das Dogma“

Vielleicht auch interessant:
- Kardinal Müller Widerpart gegen deutsche Neuauflage der Rheinischen Allianz

Ab und zu fehlt es an Zeit, sich mit den ständigen, zweifelhaften Papstgebaren zu beschäftigen.
Bitte selbst bei www.katholisches.info nachschauen und auf die angegebenen Titel klicken.

Vielleicht hat ja ein User tatsächlich sachlich fundierte Korrekturen anzubringen.

Gruß, ad_hoc
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ad_hoc » Freitag 18. Juli 2014, 14:35

taddeo hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Halten wir der Ordnung halber fest, dass es sich bei dem Begriff "Seine Heiligkeit" nur um einen Titel handelt und somit kein Anspruch abzuleiten ist, wonach der gegenwärtige Papst Franziskus auch "heilig" wäre.
Ich bin zwar kein Onkel Doktor, aber Dein Verhalten nennt man wohl "neurotisch".

"Seine Heiligkeit" ist ein amtlicher Titel des Papstes, und seine Verwendung muß nicht kommentiert oder gerechtfertigt werden.
Man nennt ja zB die anderen Mitschreiber hier im Forum auch einfach alle unterschiedslos "User" und nicht etwa "Volldepp", auch wenn man subjektiv vom einen oder anderen diese Auffassung haben sollte. Aber auch noch auf solchen Etikettefragen eigens rumzureiten, zeugt doch von einem gewissen Zwangsverhalten.
Hallo taddeo. wir wissen das natürlich. :)
Aber gerade gestern habe ich wiederum verwundert festgestellt, dass zwei Leute doch tatsächlich über die angeblich festgeschriebene "Heiligkeit" des Papstes zu Lebzeiten diskutierten.

Gruß, ad_hoc
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 18. Juli 2014, 14:43

die 2 malige Reise nach Caserta spricht bände für die privaten Interessen des Papstes is nix zu teuer

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von taddeo » Freitag 18. Juli 2014, 14:46

ad_hoc hat geschrieben:Hallo taddeo. wir wissen das natürlich. :)
:auweia: Ihr wißt das? Du, also der "ad_" und der "hoc"? :hmm: :glubsch:
Das erklärt natürlich manches. :pfeif: :irritiert:
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ad_hoc » Freitag 18. Juli 2014, 14:51

Eigentlich hatte ich in das "WIR" Dich eingeschlossen. :achselzuck:

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Athanasius0570 » Freitag 18. Juli 2014, 14:54

ad_hoc hat geschrieben:Ab und zu fehlt es an Zeit, sich mit den ständigen, zweifelhaften Papstgebaren zu beschäftigen.
Bitte selbst bei www.katholisches.info nachschauen und auf die angegebenen Titel klicken.
Vielleicht hat ja ein User tatsächlich sachlich fundierte Korrekturen anzubringen.
Gruß, ad_hoc
Wie sollte das bei derart unfundierten Unterstellungen, wie sie dort präsentiert werden, möglich sein?
In una fide nil officit ecclesiae consuetudo diversa. Gregorius Magnus Papa.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Freitag 18. Juli 2014, 15:03

Vielleicht sollte man, so man denn will, katholisches.info-Artikel dort diskutieren?

ad_hoc
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ad_hoc » Freitag 18. Juli 2014, 15:40

Vielleicht sollten die beiden User vor mir sich mal darum bemühen, die genannten Artikel bei katholisches.info zu widerlegen und richtigzustellen, anstatt undeutlich und zusammenhanglos rumzumosern.
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Re: Papa pro ecclesia - was Franziskus der Kirche Gutes tut

Beitrag von overkott » Freitag 18. Juli 2014, 18:21

Gottvertrauen sollte natürlich an erster Stelle stehen. Das entsprechende Gebet fängt am besten morgens an und setzt sich in den vielfältigen Aktivitäten der Caritas fort. Wenn der Papst daran festhält und nicht nachlässt, setzt er die richtigen Prioritäten und gibt den Bischöfen ein gutes Vorbild. Dabei wird er durch Jesus im Evangelium sicher in einer Weise beraten, die Unternehmensberater ihm nicht abnehmen können.

Natürlich geht es um die Frage nach unserem Gottesverständnis und unserer Theologie: Glauben wir an Gott, der sich in der Lehre Jesu Christi dem gesunden Menschenverstand offenbart, oder den Unvernünftigen und Chaoten? Erkennen wir in seinen Geboten das Streben nach ausgleichender Gerechtigkeit oder eine Gleichwertigkeit von gut und böse?

Vermag das Handeln des Papstes und der Gläubigen den Geist Christi transparent zu machen? Oder verlieren wir uns mit dem Zeitgeist in Formalismus?

Letztlich geht es natürlich um die Stellung Marias im Himmel und eine entsprechenden Rolle der Frau in der Kirche. Möge die Fürbitte der Gottesmutter den Papst in seinem Dienst an der Einheit und am Frieden mit allen Menschen guten Willens stärken.

Ora pro nobis.

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Re: Papa pro ecclesia - was Franziskus der Kirche Gutes tut

Beitrag von overkott » Freitag 18. Juli 2014, 18:55

Wenn in der Kirche das Denken Jesu Christi eine größere Rolle spielen würde als politische Ideologien, wäre der geistliche Fortschritt heute größer.

Ich weiß nicht, ob der Papst das genau so sieht.

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Re: Papa pro ecclesia - was Franziskus der Kirche Gutes tut

Beitrag von Wenzel » Sonnabend 19. Juli 2014, 09:00

overkott hat geschrieben: Ich weiß nicht, ob der Papst das genau so sieht.
Einfach mal anrufen oder im Gästehaus vorbeisehen .....
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Athanasius0570 » Sonnabend 19. Juli 2014, 19:26

ad_hoc hat geschrieben:Gruß, ad_hoc, der sich allerdings schon etwas weniger Stimmungsbilder wünscht, dafür aber schon konkretere Fallbeispiele über den guten Papst Franziskus.
Nur weiter so.
Gruß, ad_hoc
Dieser Wunsch aus "Papa pro ecclesia - was Franziskus der Kirche Gutes tut", passt hier genausogut her.
Das ist eben für mich das Erstaunliche, dass man soviel Gutes und Schlechtes über Papst Franz schreiben kann, obwohl er eigentlich noch gar nicht viel gemacht hat - kein Wunder wenn man noch nichteinmal anderthalb Jahre Papst ist ...
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von taddeo » Sonnabend 19. Juli 2014, 19:41

Sooo wenig hat er auch wieder nicht gemacht in den eineinhalb Jahren ... nur halt nicht viel, was nach außen spektakulär zu verkaufen ist. Er scheint sich tatsächlich den vatikanischen Kram vorzuknöpfen, der mühsam und undankbar ist. Profitieren werden davon erst seine Nachfolger.
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ad_hoc » Sonnabend 19. Juli 2014, 22:13

Athanasius0570 hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Gruß, ad_hoc, der sich allerdings schon etwas weniger Stimmungsbilder wünscht, dafür aber schon konkretere Fallbeispiele über den guten Papst Franziskus.
Nur weiter so.
Gruß, ad_hoc
Dieser Wunsch aus "Papa pro ecclesia - was Franziskus der Kirche Gutes tut", passt hier genausogut her.
Das ist eben für mich das Erstaunliche, dass man soviel Gutes und Schlechtes über Papst Franz schreiben kann, obwohl er eigentlich noch gar nicht viel gemacht hat - kein Wunder wenn man noch nichteinmal anderthalb Jahre Papst ist ...
Athanasius0570, du bist ohne Zweifel ein guter Mensch, und so naiv.
Wie man so schön sagt: Dem Reinen ist alles rein, sowohl auf der einen Seite als auch auf der anderen.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ad_hoc » Sonnabend 19. Juli 2014, 22:23

taddeo hat geschrieben:Sooo wenig hat er auch wieder nicht gemacht in den eineinhalb Jahren ... nur halt nicht viel, was nach außen spektakulär zu verkaufen ist. Er scheint sich tatsächlich den vatikanischen Kram vorzuknöpfen, der mühsam und undankbar ist. Profitieren werden davon erst seine Nachfolger.
Ist das, was mit den Franziskanern der Immaculata passiert und jetzt mit der lateinamerikanischen Diözese, auch nur vatikanischer Krampf?
Und das, was mit den Orden, Diözesen, Pfarreien etc. nach neuerem Verständnis des 2. Vat. geschieht, zählt bereits nicht mehr zu diesem vatikanischen Krampf?
Ich denke, seine hoffentlich besseren, qualifizierteren und würdigeren Nachfolger im Papstamt werden genug damit zu tun haben, den Krampf, den er während seines kurzen Pontifikats angerichtet haben wird, beiseite zu räumen und die negativen Folgen hieraus zu korrigieren.

Kann jemand, der von der Kurie bis zu seiner Papstwahl praktisch kaum Ahnung und wohl ebenso wenig Einblick in diese Interna hatte, außer seinem 'Gefühl', dass da etwas von unten nach oben geändert werden müsse( da war er also noch kein Papst), sich kompetent für den angeblichen vatikanischen Krampf fühlen?
Und was ist mit seinen widersprüchlichen Aussagen und Handlungen seit seiner Papstwahl, die sich wie ein rote wegweisende Fäden durch sein bisheriges Pontifikat ziehen?

Siehe hierzu auch nachfolgenden Beitrag.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ad_hoc » Sonnabend 19. Juli 2014, 22:32

Kein Zweifel: Auf die Beständigkeit des gegenwärtigen Bischofs von Rom in seinen zweifelhaften Worten und Taten konnte man sich bislang unbedingt verlassen:

Eines der wenigen, nicht angepassten, Medien innerhalb der katholischen Kirche weiß zu berichten:
Wen will der Papst herausfordern? Wer schlägt im Vatikan unter die Gürtellinie?
19. Juli 214 15:12 | Mitteilung an die Redaktion
(Rom) „Was geht eigentlich im Vatikan vor? Gibt es dort einen ‚Witzbold‘, der sich einen Spaß daraus macht, Papst Bergoglio zu sabotieren oder handelt es sich um eine Art Selbstsabotage? Oder fordert Franziskus auf nie dagewesene Weise seine Kritiker heraus?“ Diese Fragen stellte sich der katholische Publizist Antonio Socci nach der Veröffentlichung eines zweiten Scalfari-Interviews mit Papst Franziskus in der Tageszeitung Libero.......
Der letzte Absatz ist aber auch nicht uninteressant:
Päpstliches Lehramt kann nicht im Widerspruch zum Lehramt der Kirche stehen, sonst…
„Wie hat es Benedikt XVI. mehrfach wiederholt: Die Kirche gehört Christus und nicht den Päpsten“, so Socci. Aufgabe des Papstes ist es, das ihm von Christus anvertraute, verbindliche Glaubensgut unverkürzt weiterzugeben. Das Lehramt jedes Papstes muß sich daher in das immergültige Lehramt der Kirche einfügen. Das sei das ungeklärte Problem der Scalfari-Interviews (und nicht nur), ein Problem, zu dem Papst Bergoglio bisher geschwiegen und nichts geklärt hat. Dieses Problem verlangt eine Antwort des Papstes. „Auf dieses Problem muß Papst Bergoglio eine Antwort geben“, so Antonio Socci.
http://www.katholisches.info/214/7/19 ... rtellinie/

Gruß, ad_hoc
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Zarahfication » Sonnabend 19. Juli 2014, 22:38

ad_hoc hat geschrieben:Vielleicht sollten die beiden User vor mir sich mal darum bemühen, die genannten Artikel bei katholisches.info zu widerlegen und richtigzustellen, anstatt undeutlich und zusammenhanglos rumzumosern.
Nö, die Mühe machen die sich nicht, dann müssten sie ja ihre Ansichten hinterfragen und vielleicht dir recht geben bevor sie aber das tun schneiden sie sich lieber die Zunge ab oder drücken sich feige vor Diskussionen. Manchen User steht ein zu großes Ego im Weg. Für sie ist es eine persönliche Niederlage und Kränkung, wenn sie im Unrecht sind und denjenigen, den sie kritisiert haben, mit seiner Einschätzungen richtigliegt. Daher können sie ihm nicht zustimmen. Es gibt nun mal Menschen, die sich nicht eingestehen können, dass einer, der anderer Meinung ist, recht hat und sie sich irren.

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