Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

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Sarandanon
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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von Sarandanon » Freitag 6. Februar 2015, 20:57

Auweia, dass konnte nur schief gehen :bedrippelt: .

Damit hat der Papst seinen Gegnern innerhalb und außerhalb der Kirche und den Gegnern der Kirche überhaupt einen Riesendienst erwiesen.
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
(Augustinus Aurelius)

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Florianklaus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Florianklaus » Freitag 6. Februar 2015, 21:02

Gallus hat geschrieben:Dieser Papst verbringt sein gesamtes Pontifikat damit, zu verwirren. Daß die Verwirrung nicht von Gott kommt, wissen wir.
Was willst Du damit andeuten? Daß der Papst besessen ist?

iustus
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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von iustus » Freitag 6. Februar 2015, 21:05

CIC_Fan hat geschrieben:er hat das schon so gesagt der arme Pater Lombardi versucht zu retten was noch zu retten ist
http://de.radiovaticana.va/news/215/2 ... rn/1121919
und redet sich dabei um kopf und kragen
:ja:
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Gallus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Gallus » Freitag 6. Februar 2015, 21:08

Florianklaus hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Dieser Papst verbringt sein gesamtes Pontifikat damit, zu verwirren. Daß die Verwirrung nicht von Gott kommt, wissen wir.
Was willst Du damit andeuten? Daß der Papst besessen ist?
Nein, das nicht. Aber er gibt mir nicht das Gefühl, ein sicherer Kompass zu sein. Und jeder Mensch kann zum Werkzeug des Bösen werden. Wenn man das Papstamt nachlässig und schlampig ausübt, dann reicht das schon. Da muss man nicht Besessenheit unterstellen.

iustus
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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von iustus » Freitag 6. Februar 2015, 21:08

Sarandanon hat geschrieben: Damit hat der Papst seinen Gegnern innerhalb (...) der Kirche und den Gegnern der Kirche überhaupt einen Riesendienst erwiesen.
Seinen Gegnern innerhalb der möglicherweise Kirche schon, den Gegnern der Kirche keineswegs. Denn die Gegner der Kirche finden seine Äußerungen zum Kinderschlagen ja schlimm und sind nun enttäuscht von ihm, wohingegen sie bislang voll Hoffnung auf Neuerungen waren, die der Lehre Christi und seiner Kirche widersprechen. Ihnen wurde kein Dienst erwiesen, ganz im Gegenteil.
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Plueschmors
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Plueschmors » Freitag 6. Februar 2015, 21:45

Immerhin darf sich der Papst nun des Beifalls aus dem rechtskonservativen Lager evangelikaler Christen sicher sein. Und wann hat es das schon mal gegeben? Papa hat für jeden ein gutes Wort...

8)
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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von Raphaela » Freitag 6. Februar 2015, 22:18

DarPius hat geschrieben:Was sollen wir mit den Zitaten aus der Lügenpresse? :vogel:
Lügenpresse? - Ein Wort, welches auch Pegida verwendet.
Und ein Wort, dass meines Erachtens dafür steht, dass derjenige, der es gebraucht, die Freiheit der Presse nicht achtet, die eben nicht lügt.
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Pit
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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von Pit » Freitag 6. Februar 2015, 22:32

Ein Problem,das ich zum Teil bei manchen Medienvertretern sehe ist bei der Berichterstattung über den Papst nicht,dass die Medien lügen sondern schon die Wahrheit bringen,nur nicht zwingend inhaltlich zusammenhängend.
Zuletzt geändert von Pit am Freitag 6. Februar 2015, 23:34, insgesamt 1-mal geändert.
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cantus planus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von cantus planus » Freitag 6. Februar 2015, 23:26

Woher denn diese Aufregung? Der Heilige Vater redet bald das dritte Jahr in Folge Unsinn, und bisher hat man ihn immer noch "irgendwie" verteidigt. Die Papstfans werden auch jetzt wieder etwas finden, um Franziskus rauszuhauen. Dabei hat er von Anfang an ein "Durcheinander" [sic!] in der Kirche gefordert. Leute, lest euch doch noch einmal die alten Papststränge durch, wenn ihr es bisher nicht bemerkt habt. Da gibt es seit dem Auftritt nach dem "Habemus papam" eine ganz klare Linie, wie auch dieses gesamte Pontifikat längst perfekt inszeniert war, bevor Franz als neuer Papst vorgestellt wurde.

Perfekt dazu passt der Irrsinn, den Radio Vatican nicht seit Neuestem, aber immer besser verbreitet:
Franziskus legt seine Worte vorab keinem Haustheologen zur Absegnung vor. Das ist Teil seines Selbstverständnisses und Teil seines Pontifikats. Dass Franziskus nicht nur an-, sondern mitunter auch aufregt, haben wir mittlerweile verstanden. Und es liegt eine große Chance darin: die Chance auf Veränderung.
Im Klartext: redet der Heilige Vater auch dummes Zeug, kann es doch noch für eine Veränderung gut sein. Eine Veränderung wofür? Wohin? Wozu? Präzisierung fehlt, wie schon bei den 68ern. Aus heutiger Perspektive könnte man meinen, man habe damals bewusstseinserweiternde Substanzen ins Trinkwasser geleitet. Dass der Papst genau denselben Geist bedient, sollte zumindest nachdenklich machen.
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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von cantus planus » Freitag 6. Februar 2015, 23:28

Die Anekdote ist unlogisch, erklärt nichts und entspricht auch in keinem Punkt den damaligen Mechanismen.
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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von Pit » Freitag 6. Februar 2015, 23:34

Ich habe meinen Beitrag korrigiert.
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Pit » Freitag 6. Februar 2015, 23:38

Dann kann man offenbar nur noch hoffen und beten,dass er endweder zurücktritt oder ...nein,das (!) niemden wollen ...und dann ein absolut tradionsbewusster Kardinal als Nachfolger ins Amt gewählt wird,vieleicht jemand von den Piusbrüdern?
(*Ironiemodus aus*)
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Niels
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Niels » Freitag 6. Februar 2015, 23:47

[quote="Pit"]Dann kann man offenbar nur noch hoffen und beten,dass er endweder zurücktritt oder ...nein,das (!) niemden wollen ...und dann ein absolut tradionsbewusster Kardinal als Nachfolger ins Amt gewählt wird,vieleicht jemand von den Piusbrüdern[/quote] :daumen-rauf:

[quote="Pit"](*Ironiemodus aus*)[/quote]
Wieso "*Ironiemodus aus*"? Selbiger war also die ganze Zeit an? Sind Deine vorherigen 7857 Beiträge hier im Forum folglich nicht ernstzunehmen? :detektiv: :narr:

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cantus planus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von cantus planus » Freitag 6. Februar 2015, 23:47

Von der FSSPX wird es niemand, und das wäre auch nicht wünschenswert. Wünschenswert wäre ein Katholik. Ob der aber nach den letzten Pontifikaten noch eine Chance hätte, bleibt abzuwarten.
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Pit » Freitag 6. Februar 2015, 23:49

cantus planus hat geschrieben:Wünschenswert wäre ein Katholik. Ob der aber nach den letzten Pontifikaten noch eine Chance hätte, bleibt abzuwarten.
...weil weder Johannes Paul II. noch Benedikt XVI. Katholiken waren?
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Niels » Freitag 6. Februar 2015, 23:52

Wer behauptet sowas?!? [img]http://wuerziworld.de/Smilies/wirr/wirr4.gif[/img]

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Vir Probatus » Sonnabend 7. Februar 2015, 00:00

Ich sehe die Problematik inzwischen irgendwie "hausgemacht".
Die Kirche lehrt, daß in einem Konklave eben nicht Menschen einen Papst wählen, sondern "der heilige Geist" oder gleich Gott selbst durch die Kardinäle seine Wahl trifft. Darüber hatte ich lange Diskussionen mit einem Vikar, als Benedikt XVI gewählt wurde. Der wollte von diesem Punkt nicht weg: Daß nämlich praktisch die Wahl etwas völlig unfehlbares sei.
Die Kirche lehrt auch, daß der Papst "unfehlbare Entscheidungen" trifft und daß er ausserhalb jeder Kritik zu stehen habe.
Mit solchen Aussagen reitet man sich dann in ein Dilemma, wenn man anschliessend einen solchen Wahlsieger hat.
"Die Frau ist für die Kirche unabdingbar und wichtiger als manche Bischöfe." (Papst Franziskus)

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Niels » Sonnabend 7. Februar 2015, 00:05

[quote="Vir Probatus"]
Die Kirche lehrt auch, daß der Papst "unfehlbare Entscheidungen" trifft und daß er ausserhalb jeder Kritik zu stehen habe.
[/quote]
Das traf, wenn überhaupt, auf Pius XII. 1950 zu, der während der Verkündung des Dogmas der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel für ein paar Minuten unfehlbar war. :nuckel: :koenig:

Man hüte sich vor falschem Papalismus.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Vir Probatus » Sonnabend 7. Februar 2015, 00:12

Niels hat geschrieben:Man hüte sich vor falschem Papalismus.
Das hätte ich jetzt von Dir nicht gedacht.
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Niels » Sonnabend 7. Februar 2015, 00:15

Das habe ich hier im Forum doch oft genug geschrieben. Auch vor Benedikt.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Vir Probatus » Sonnabend 7. Februar 2015, 00:27

Die Thematik kann man dann herunterdeklinieren über Bischofsernennung, Priesterweihe, Diakonat. Irgendwie geht das alles in die gleiche Richtung.
Wenn einer dann wirklich gefehlt hat, dann gehen die Auseinandersetzungen los. Statt von vornherein zu sagen: "Es sind alles nur Menschen":
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Niels » Sonnabend 7. Februar 2015, 00:35

Das ist eine soziologische und auch psychologische Thematik, die derzeit in der Tat - leider - viel zuwenig beachtet wird, in der "offiziellen" Kirche" und mitunter auch hier im Forum. Deshalb freue ich mich auch immer über Deine Beiträge, weil Du da Finger in offene Wunden legst. :ja: :daumen-rauf:
Was die sakramentale Seite angeht, bist Du leider völlig auf dem Holzweg. Dazu demnächst Näheres.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Niels » Sonnabend 7. Februar 2015, 00:47

Probi, Du bist in vielerlei Hinsicht "traditioneller", als Du glaubst, und ich bin in mancherlei Hinsicht "liberaler", als Du denkst. ;D
Nicht an Dich gerichtet, sondern ganz allgemein gesprochen: Schubladendenken hilft uns nicht weiter.

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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von Niels » Sonnabend 7. Februar 2015, 00:51

Pit hat geschrieben:Ich habe meinen Beitrag korrigiert.
Pit, das hatten wir in den letzten Jahren schon zigmal, dass Du Deine Beiträge zurückgezogen hast, weil sie inhaltlich widerlegt wurden. :roll:
Ratschlag: Formulier Deine Behauptung doch künftig einfach als Frage. ;D

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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von Vir Probatus » Sonnabend 7. Februar 2015, 01:19

Eine unselige Äusserung.
Die Ettaler-, Canisius-, Pielenhofener-, Etterzhausener- und sonstwo Präfekten, werden sich damit reinzuwaschen versuchen.
Aufklärung tut dann auch nicht mehr Not.
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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von Niels » Sonnabend 7. Februar 2015, 01:20

Vir Probatus hat geschrieben:Aufklärung tut dann auch nicht mehr Not.
Das wäre fatal.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 7. Februar 2015, 02:58

Plueschmors hat geschrieben:Hallo,

auch wenn der Papst hier zumindest für das deutsche Gesetz ziemlich tief ins Klo gegriffen hat, hat er mit seiner Aussage sicher anderswo viel Gutes bewirkt, wo noch Rohrstock und Gürtel an der Tagesordnung sind. Und das dürfte weltweit gesehen ja eher die Regel als die Ausnahme sein. Am deutschen Wesen kann die Welt genesen - vielleicht. Die Empörung in Deutschland ist gegenwärtig groß, aber wir brauchen nicht so zu tun, als würden unsere Standards wie selbstverständlich schon überall auf der Welt gelten. Wäre natürlich noch schöner gewesen, er hätte sich gleich der deutschen Meinung angeschlossen, aber immerhin schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Liebe Grüße, Plueschmors.
Man übersieht hier im Forum häufig, daß D./Europa nicht der Nabel der Welt ist und das deutsche/westliche Denken nicht überall der Maßstab aller Dinge ist.

Hier auf den PH wurde die Äußerung des Papstes überhaupt nicht in den Nachrichten veröffentlicht, weil es sich um eine - aus hiesiger Sicht - Selbstverständlichkeit handelt. Im umgekehrten Fall wäre hier - und vermutlich nicht in D. - das Interesse größer gewesen.

Schaltet mal einen Gang runter - der Papst kommt nicht länger aus Europa, sondern ist in Lateinamerika aufgewachsen. Das führt zu einer anderen Sichtweise bei vielen Problemen und anderen Lösungsansätzen. Dazu kommt ein selbstbewußterer Klerus in diesen Ländern, der nicht unbedingt in Europa ausgebildet wurde. Sie wissen, das sie inzwischen die Mehrheit der Katholiken auf der Welt vertreten - warum sollten sie sich intensiv mit den "Problemen" einer Minderheit auseinandersetzen? :hmm:

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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von Vir Probatus » Sonnabend 7. Februar 2015, 03:40

DarPius hat geschrieben:Was sollen wir mit den Zitaten aus der Lügenpresse? :vogel:
Kein Mensch, der bei Sinnen ist, würde behaupten, dass der Papst "Kinderschlagen" erlaubt.
http://www.focus.de/familie/erziehung/f ... 56784.html
Vatikan, Kinder, Erziehung, Papst Franziskus
Papst Franziskus sorgt mit einer Aussage zur Kindererziehung für Aufsehen ..
Erstaunliche Aussage vom Oberhaupt der katholischen Kirche: Papst Franziskus hat nun erklärt, dass er es in Ordnung finde, wenn Eltern ihre Kinder schlagen. Dies solle allerdings „würdevoll“ geschehen, beispielsweise nicht in das Gesicht des Kindes.
So ist das schon angekommen, aber Deutschland und Europa sind nicht der Nabel der Welt.
Es wird aber Missbrauchstätern und -vertuschern Wasser auf ihre (oft klerikalen) Mühlen sein.
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Niels » Sonnabend 7. Februar 2015, 04:48

Aha. Ich bin übermorgen evtl.wieder Babysitter. Das Baby ist so groß, das kann bald fast auf mich aufpassen... :)

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Re: Papst Franziskus: Kinder schlagen

Beitrag von Niels » Sonnabend 7. Februar 2015, 05:10

Eben, und das auch völlig zurecht.

Hier wird nix vertuscht.

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Raphael » Sonnabend 7. Februar 2015, 06:46

Caviteño hat geschrieben:
Plueschmors hat geschrieben:Hallo,

auch wenn der Papst hier zumindest für das deutsche Gesetz ziemlich tief ins Klo gegriffen hat, hat er mit seiner Aussage sicher anderswo viel Gutes bewirkt, wo noch Rohrstock und Gürtel an der Tagesordnung sind. Und das dürfte weltweit gesehen ja eher die Regel als die Ausnahme sein. Am deutschen Wesen kann die Welt genesen - vielleicht. Die Empörung in Deutschland ist gegenwärtig groß, aber wir brauchen nicht so zu tun, als würden unsere Standards wie selbstverständlich schon überall auf der Welt gelten. Wäre natürlich noch schöner gewesen, er hätte sich gleich der deutschen Meinung angeschlossen, aber immerhin schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Liebe Grüße, Plueschmors.
Man übersieht hier im Forum häufig, daß D./Europa nicht der Nabel der Welt ist und das deutsche/westliche Denken nicht überall der Maßstab aller Dinge ist.

Hier auf den PH wurde die Äußerung des Papstes überhaupt nicht in den Nachrichten veröffentlicht, weil es sich um eine - aus hiesiger Sicht - Selbstverständlichkeit handelt. Im umgekehrten Fall wäre hier - und vermutlich nicht in D. - das Interesse größer gewesen.

Schaltet mal einen Gang runter - der Papst kommt nicht länger aus Europa, sondern ist in Lateinamerika aufgewachsen. Das führt zu einer anderen Sichtweise bei vielen Problemen und anderen Lösungsansätzen. Dazu kommt ein selbstbewußterer Klerus in diesen Ländern, der nicht unbedingt in Europa ausgebildet wurde. Sie wissen, das sie inzwischen die Mehrheit der Katholiken auf der Welt vertreten - warum sollten sie sich intensiv mit den "Problemen" einer Minderheit auseinandersetzen? :hmm:
Nein, Caviteño, am deutschen Wesen soll die Welt genesen! :emil:

Das war so, das ist so und das bleibt so. Hugh, ich habe gesprochen! :tuete:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Amanda » Sonnabend 7. Februar 2015, 07:29

cantus planus hat geschrieben:Von der FSSPX wird es niemand, und das wäre auch nicht wünschenswert. Wünschenswert wäre ein Katholik.
Lautet der Umkehrschluss, dass die FSSPX-Leute keine Katholiken sind?
:pfeif:
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
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