Linksextremismus

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ziphen
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Re: Linksextremismus

Beitrag von ziphen » Freitag 14. Juli 2017, 21:04

Bei Hoeneß war es doch so, dass er, wenn ich mich recht erinnere, recht schnell nur noch zum Schlafen in die JVA musste. Dürfte ebenso wie der von RomanesEuntDomus genannte Fall in den Bereich des gelockerten Vollzugs (sog. Hafterleichterungen) fallen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hafterleichterung
https://www.gesetze-im-internet.de/stvollzg/__11.html
https://www.gesetze-im-internet.de/stvollzg/__13.html
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

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Pilgerer
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Re: Linksextremismus

Beitrag von Pilgerer » Sonntag 16. Juli 2017, 15:06

Sowohl der Links- als auch der Rechtsextremismus wurzeln im Nihilismus, wie in Nietzsche charakterisierte und verkörperte. Diese Verneinung aller beständigen Werte und Dinge ist sowohl dem rassistischen Sozialdarwinismus als auch dem linken Extremismus gemeinsam. Nietzsche schrieb in seinem Werk "Der Antichrist":
Was ist schädlicher, als irgend ein Laster? – Das Mitleiden der That mit allen Mißrathnen und Schwachen – das Christenthum...
Das Mitleid fehlt sowohl den Nazis, die auf Ausländer einschlagen, als auch den linken Gewalttätern, die Anschläge verüben, Polizisten attackieren, Geschäfte plündern etc. Ebenso den Abtreibungsbefürworter, die kein Mitgefühl für ungeborene Kinder aufbringen wollen. Der politische Extremismus ist durchaus ein Phänomen, das auch im politischen Mainstream auftritt, wo der Respekt vor menschlichem Leben als einem beständigen Wert fehlt.

Im Gegensatz dazu stehen die, welche an beständige Werte und an den Respekt vor anderen Menschen glauben.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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HeGe
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Re: Linksextremismus

Beitrag von HeGe » Dienstag 1. August 2017, 10:53

In Neukölln muss ein von zwei Isrealis betriebener Buchladen aufgrund von Drohungen schließen. Ein Grund zur Sorge? Natürlich nicht, die Drohungen kamen von der Antifa, also alles gut: :nuckel:

https://www.welt.de/kultur/literarische ... essen.html
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Re: Linksextremismus

Beitrag von RomanesEuntDomus » Dienstag 1. August 2017, 14:50

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 1. August 2017, 10:53
In Neukölln muss ein von zwei Isrealis betriebener Buchladen aufgrund von Drohungen schließen. Ein Grund zur Sorge? Natürlich nicht, die Drohungen kamen von der Antifa, also alles gut: :nuckel:

https://www.welt.de/kultur/literarische ... essen.html
Da ich selbst schon einmal das zweifelhafte Vergnügen mit "Antideutschen" hatte, hätte ich selbst aus persönlicher Erfahrung den obigen Satz etwas anders formuliert, nämlich "Natürlich nicht, die Drohungen kamen von den sogenannten Israelfreunden, also alles gut: :nuckel: ". Was genau an diesen Typen "links" sein soll oder was sie gar mit "Antifaschisten" im klassischen Sinn zu tun haben, ist mir nämlich bis heute ein Rätsel geblieben. Auf mich wirken sie einfach nur wie die fünfte Kolonne ausländischer Mächte, die sich selbst aus Gründen der vor einigen Jahren gerade aktuellen Modeströmung als "links" bezeichneten.

Die Welt formuliert es noch betont zurückhaltend ...
Die Gegend ist auch stark von der Antifa geprägt, und zwar tendenziell von Antideutschen, also eher von jenen Teilen der radikalen Linken, die sich Israel verbunden fühlen. Das ist eine der merkwürdigen Pointen in dieser Geschichte.
... während die "Zeit" schon eine Spur deutlicher wird:

http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-07 ... chliessung
Die Angst der Juden vor den Judenfreunden

... Laut Zeitungsberichten stammen die meisten Randalierer aus der antideutschen Szene. Das sind radikale Linke, die Deutschland hassen, jede Kritik an den USA ablehnen und sich bedingungslos mit dem Staat Israel identifizieren.
"Antideutsche" in Aktion:
Bild

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Dienstag 1. August 2017, 16:09

Von diesen Antideutschen habe ich bisher nur gelesen, gibt es die auch außerhalb Berlins?

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martin v. tours
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Re: Linksextremismus

Beitrag von martin v. tours » Dienstag 1. August 2017, 17:05

Die gibts überall. Berlin scheint nur das Nest zu sein wo sie gezüchtet werden. 8)

Am liebsten sind mir die Deutschenhasser die sich trotzdem gerne vom deutschen Steuerzahler aushalten lassen.
http://commons.wikimannia.org/images/An ... Partei.jpg
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Linksextremismus

Beitrag von RomanesEuntDomus » Dienstag 1. August 2017, 18:00

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Dienstag 1. August 2017, 16:09
Von diesen Antideutschen habe ich bisher nur gelesen, gibt es die auch außerhalb Berlins?
Leider kann ich da keine befriedigende Auskunft geben, weil ich mich für die Typen eigentlich nicht die Bohne interessiere.

Vor einigen Jahren gab es mal eine aktuelle Linkliste ( http://phex.blogsport.de/2009/02/14/all ... n-gruppen/ ) mit allen möglichen antideutschen Gruppen und Medien. Von den Gruppen scheint nicht mehr viel übrig geblieben zu sein. Keine Ahnung, ob die alle so langsam in der Versenkung verschwunden sind, oder ob sie mit ihrem Gedankengut erfolgreich woanders eingesickert sind.

Zwei Tendenzen konnte man innerhalb der letzten Jahre allerdings deutlich beobachten:

1. Die Antideutschen nennen sich selbst normalerweise nicht mehr "antideutsch", da das selbst für einen politischen Analphabeten zu sehr nach dem riecht, was es ist, nämlich blanker Rassismus. Stattdessen werden andere Selbstbezeichnungen bevorzugt, z.B. "antinational", "prozionistisch" ( http://www.prozion.de/ ) usw.

2. Sie bilden weniger eigene Strukturen, sondern nisten sich eher als Untergruppen in bestehende Parteien bzw. deren Jugendorganisationen ein, z.B. gibt es eine "Plattform gegen Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiven Antikapitalismus innerhalb des Jugendverbandes Linksjugend" ( http://bak-shalom.de/ ).

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Fragesteller » Dienstag 1. August 2017, 18:05

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Dienstag 1. August 2017, 16:09
Von diesen Antideutschen habe ich bisher nur gelesen, gibt es die auch außerhalb Berlins?
Gibt es, zumindest in den universitär-linken Biotopen.

(Wobei die intelligenteren unter ihnen sicherlich keine "Deutschenhasser" oder "blanken Rassisten" sind und sich auch insgesamt sehr akademisch-manierlich verhalten. Problematisch ist bei denen eher die einseitige Parteinahme in Nahostfragen.)

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Re: Linksextremismus

Beitrag von HeGe » Freitag 25. August 2017, 11:23

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Freitag 25. August 2017, 12:14

Wie blöd kann man eigentlich sein? Mit diesen Maßnahmen hätten die Betreiben nach Hamburg nun wirklich rechnen können. Aber indymedia gibt es natürlich auch weiterhin, bloß nicht linksunten.
https://de.indymedia.org/

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Re: Linksextremismus

Beitrag von HeGe » Freitag 25. August 2017, 14:18

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 25. August 2017, 12:14
Wie blöd kann man eigentlich sein? Mit diesen Maßnahmen hätten die Betreiben nach Hamburg nun wirklich rechnen können.
Ist das so? Bisher schienen mir die Linksextremen in Deutschland recht gut behütet vor staatlichen Maßnahmen, vielleicht haben sie gedacht, das geht so weiter. Aber mit den Aktionen in Hamburg haben sie es dann wohl jetzt doch überreizt.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Torsten
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Re: Linksextremismus

Beitrag von Torsten » Freitag 25. August 2017, 20:30

HeGe hat geschrieben:
Freitag 25. August 2017, 14:18
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 25. August 2017, 12:14
Wie blöd kann man eigentlich sein? Mit diesen Maßnahmen hätten die Betreiben nach Hamburg nun wirklich rechnen können.
Ist das so? Bisher schienen mir die Linksextremen in Deutschland recht gut behütet vor staatlichen Maßnahmen, vielleicht haben sie gedacht, das geht so weiter. Aber mit den Aktionen in Hamburg haben sie es dann wohl jetzt doch überreizt.
"Recht gut behütet" trifft ja wohl eher auf rechtsextreme Mordserien zu. Sie wurden recht gut toleriert, sagen wir mal so.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Freitag 25. August 2017, 20:53

Ich war bestimmt nicht die einzige, die dort gelesen hat, wer wann wo was plant. Die sind schon auch nützlich.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Torsten » Freitag 25. August 2017, 21:01

Diese spezielle Seite habe ich in den letzten 10 Jahren vielleicht ein Dutzend Mal besucht(?). Das ist wirklich nicht mein Interesse, aus welcher Motivation auch immer. Das Verbot empfinde ich als einen Witz, angesichts des Elephanten im Raum - und das ist der NSU.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Freitag 25. August 2017, 21:07

Verfassungsschützer und Polizeileitstellen werden sie vermissen, sollte sie je verschwinden.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Torsten » Freitag 25. August 2017, 21:14

Der eine Rechtsbruch(die Mordserie) wird vom Kanzleramt genau so gedeckt wie der andere Rechtsbruch(die Einwanderungsserie). Die Gründe dafür liegen in einem "rückgratlosen Durchwurschteln mit ideologischer Entschuldigung"? Irgendwie sowas.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Torsten » Freitag 25. August 2017, 21:20

Was notwendig wäre und ist, ist ein Diktat. Der Märkte, der Finanzindustrie? Oder gar das Diktat einer künstlichen Intelligenz?

Mein Rat: Lebt im Diktat der Endzeit. Das kann nie falsch sein.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von ar26 » Sonnabend 26. August 2017, 10:34

Alles Wahlkampfgetöse. Möglicherweise kennen die Damen und Herren CDU-Innen- und Justizminister die Umfragen genauer oder sie hoffen, durch solche Placebos noch ein paar Prozente gut zu machen, damit es für schwarz-gelb reicht.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Linksextremismus

Beitrag von HeGe » Sonnabend 26. August 2017, 10:40

Torsten hat geschrieben:
Freitag 25. August 2017, 20:30
HeGe hat geschrieben:
Freitag 25. August 2017, 14:18
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 25. August 2017, 12:14
Wie blöd kann man eigentlich sein? Mit diesen Maßnahmen hätten die Betreiben nach Hamburg nun wirklich rechnen können.
Ist das so? Bisher schienen mir die Linksextremen in Deutschland recht gut behütet vor staatlichen Maßnahmen, vielleicht haben sie gedacht, das geht so weiter. Aber mit den Aktionen in Hamburg haben sie es dann wohl jetzt doch überreizt.
"Recht gut behütet" trifft ja wohl eher auf rechtsextreme Mordserien zu. Sie wurden recht gut toleriert, sagen wir mal so.
Beim Schreiben meines Beitrags war mir schon klar, dass dieser Einwand kommen würde. :roll: Habe ich irgendwo behauptet, dass es das nicht auch bei den Rechten gegeben hat oder sogar gibt? Nein. Macht die Sache bei den Linken aber nicht besser. Es gibt keine Gleichheit im Unrecht.
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Re: Linksextremismus

Beitrag von Pilgerer » Sonnabend 26. August 2017, 11:35

HeGe hat geschrieben:
Freitag 25. August 2017, 14:18
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 25. August 2017, 12:14
Wie blöd kann man eigentlich sein? Mit diesen Maßnahmen hätten die Betreiben nach Hamburg nun wirklich rechnen können.
Ist das so? Bisher schienen mir die Linksextremen in Deutschland recht gut behütet vor staatlichen Maßnahmen, vielleicht haben sie gedacht, das geht so weiter. Aber mit den Aktionen in Hamburg haben sie es dann wohl jetzt doch überreizt.
Sie werden/wurden generell als harmloser angesehen als die Rechtsextremen, vielleicht auch aufgrund der deutschen Erfahrung damit, was bei einer Herrschaft der Rechtsextremen passieren kann. Teilweise wurde ihre Schützenhilfe im Kampf gegen NPD etc. auch gerne genutzt. Dazu gibt es manche Sympathien für die linken Utopien einer idealen Gesellschaftsordnung, die den Menschen großes innerweltliches Heil verheißt.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Re: Linksextremismus

Beitrag von RomanesEuntDomus » Sonnabend 26. August 2017, 13:44

HeGe hat geschrieben:
Freitag 25. August 2017, 11:23
Erfreulich:

"linksunten.indymedia.org" verboten :daumen-rauf:
Ich finde das nur peinlich. Solche Maßnahmen sind doch eine Lachnummer, und das seit Jahren, ...

Bild

... erweisen sich aber immer noch als nützlich, um im Wahlkampf einen Rest an völlig Ahnungslosen ein bißchen zu beeindrucken.

Ich hatte mich schon gewundert, daß es so lange gedauert hat:
https://www.welt.de/regionales/baden-wu ... rueck.html
Verbotene Internetplattform "linksunten" meldet sich zurück

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonnabend 26. August 2017, 14:17

Schließlich macht es gloria schon lange genau so und in abgeschwächter Form auch Nardi.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Torsten » Montag 28. August 2017, 21:43

spon hat geschrieben:Reporter ohne Grenzen kritisieren "linksunten.indymedia"-Verbot

Der Verbot der linksextremen Plattform "linksunten.indymedia" polarisiert weiter. Nun hat sich auch die Organisation Reporter ohne Grenzen gemeldet. Sie sieht eine "rechtstaatlich gefährliche Entwicklung".

[...]
Dass die Bundesregierung ein journalistisches Portal durch die Hintertür des Vereinsrechts komplett verbiete, sei rechtsstaatlich fragwürdig. "International ist das ein bedenkliches Signal und liefert repressiven Regimen in aller Welt einen Vorwand, es den deutschen Behörden gleichzutun", erklärte Mihr.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte das Portal am Freitag verboten. Die Seite sei die bedeutendste Plattform für gewaltbereite Linksextremisten in Deutschland, erklärte er zur Begründung.
Das eigentlich interessante für mich: Wie geht es nach der Sommerpause weiter mit dem NSU-Prozess? Zu welchem Strafmaß wird Beate Zschäpe verurteilt werden? (Nicht, dass ich sie für ein Unschuldslamm hielte. Wir alle hier wissen letztlich um die Erbschuld - jedes Einzelnen.) Aber: In wieviel Blut (bzw. Lebenszeit) von Beate Zschäpe wird der tiefe Staat seine Hände unschuldig waschen wollen? Nachdem schon einige Zeugen ermordet wurden? Ich denke, das kann man so fragen.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Torsten » Montag 28. August 2017, 21:54

Das Gericht. Die Wahrheit kommt auf den Tisch. Gnade waltet, wo sie verdient ist. Dem Zorn wird Genüge getan. Über allem thront die Barmherzigkeit des Schöpfers. Aber Urteile werden gefällt werden.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Yeti » Donnerstag 7. September 2017, 12:57

Linken-Politikerin will Deutsche sterben sehen
Der Pressesprecher der Hamburger Linken, Martin Wittmaack, betonte gegenüber dem Hamburger Abendblatt: „Wir missbilligen die Äußerungen. So ein Gedankengut hat in der Linken nichts verloren“.
Da eine Streichung aus der Wahlliste gesetzlich nicht mehr möglich ist, bleibt die Kandidatur der Politikerin formal bestehen. Auf alle weiteren Aktivitäten im Wahlkampf verzichte sie. Sollte die Linke Hamburg mit fünf Listenplätzen in den Bundestag einziehen, werde sie das Mandat nicht annehmen, teilte Rambatz mit.
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Re: Linksextremismus

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 7. September 2017, 13:06

Wie blöd. Aber immerhin reagiert die Partei und sie selbst zieht sich zurück. Klappt nicht überall.

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Yeti » Donnerstag 7. September 2017, 13:34

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Donnerstag 7. September 2017, 13:06
Wie blöd. Aber immerhin reagiert die Partei und sie selbst zieht sich zurück. Klappt nicht überall.
Erstens würde ich das abwarten, ob sie zu ihrem Rückzug steht. Das muss man leider der Presse entnehmen; ob die ihrer Aufgabe gerecht wird, wird sich zeigen. Zweitens nimmt diese menschenverachtende Denke in dieser Partei einen breiten Raum ein, das beweist sie selbst öfter und ist u.a. auch im Artikel belegt; da hätte es also schon öfter einer Reaktion bedurft. Drittens ist das nur die eine Hälfte der Partei; ein Sammelbecken früherer westdeutscher Linksextremisten, die andere Hälfte besteht aus Stasi-Spitzeln und DDR-Seilschaften, zumindest demjenigen Teil, der sich nicht in die SPD "gerettet" hat. Das Argument, "die anderen" (wer ist "überall"?) verhielten sich auch so, stimmt nicht, weil sich dort niemand über den Tod von Menschen freut. Das ist menschenverachtend und wer das toleriert, muss schon sehr verquer sein.
#gottmensch statt #gutmensch

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Raphael » Donnerstag 7. September 2017, 15:33

Yeti hat geschrieben:
Donnerstag 7. September 2017, 13:34
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Donnerstag 7. September 2017, 13:06
Wie blöd. Aber immerhin reagiert die Partei und sie selbst zieht sich zurück. Klappt nicht überall.
Erstens würde ich das abwarten, ob sie zu ihrem Rückzug steht. Das muss man leider der Presse entnehmen; ob die ihrer Aufgabe gerecht wird, wird sich zeigen. Zweitens nimmt diese menschenverachtende Denke in dieser Partei einen breiten Raum ein, das beweist sie selbst öfter und ist u.a. auch im Artikel belegt; da hätte es also schon öfter einer Reaktion bedurft. Drittens ist das nur die eine Hälfte der Partei; ein Sammelbecken früherer westdeutscher Linksextremisten, die andere Hälfte besteht aus Stasi-Spitzeln und DDR-Seilschaften, zumindest demjenigen Teil, der sich nicht in die SPD "gerettet" hat. Das Argument, "die anderen" (wer ist "überall"?) verhielten sich auch so, stimmt nicht, weil sich dort niemand über den Tod von Menschen freut. Das ist menschenverachtend und wer das toleriert, muss schon sehr verquer sein.
[Sarkasmus]Wenn die Linken Menschenverachtung äußern, ist das "alles nicht so schlimm".
Es fällt dann auch weniger ins Gewicht, wenn aus der menschenverachtenden Äußerung später dann eine menschenverachtende Handlung wird.

Außerdem kann ja immer noch mit dem Finger auf die viel, viel schlimmeren Tiefenökologen gewiesen werden, die die Menschheit bereits zum "Krebsgeschwür des Ökosystems auf dem Planeten Erde" erklärt haben.[/Sarkasmus]
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Linksextremismus

Beitrag von Yeti » Sonnabend 9. September 2017, 13:07

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 7. September 2017, 15:33
Yeti hat geschrieben:
Donnerstag 7. September 2017, 13:34
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Donnerstag 7. September 2017, 13:06
Wie blöd. Aber immerhin reagiert die Partei und sie selbst zieht sich zurück. Klappt nicht überall.
Erstens würde ich das abwarten, ob sie zu ihrem Rückzug steht. Das muss man leider der Presse entnehmen; ob die ihrer Aufgabe gerecht wird, wird sich zeigen. Zweitens nimmt diese menschenverachtende Denke in dieser Partei einen breiten Raum ein, das beweist sie selbst öfter und ist u.a. auch im Artikel belegt; da hätte es also schon öfter einer Reaktion bedurft. Drittens ist das nur die eine Hälfte der Partei; ein Sammelbecken früherer westdeutscher Linksextremisten, die andere Hälfte besteht aus Stasi-Spitzeln und DDR-Seilschaften, zumindest demjenigen Teil, der sich nicht in die SPD "gerettet" hat. Das Argument, "die anderen" (wer ist "überall"?) verhielten sich auch so, stimmt nicht, weil sich dort niemand über den Tod von Menschen freut. Das ist menschenverachtend und wer das toleriert, muss schon sehr verquer sein.
[Sarkasmus]Wenn die Linken Menschenverachtung äußern, ist das "alles nicht so schlimm".
Es fällt dann auch weniger ins Gewicht, wenn aus der menschenverachtenden Äußerung später dann eine menschenverachtende Handlung wird.

Außerdem kann ja immer noch mit dem Finger auf die viel, viel schlimmeren Tiefenökologen gewiesen werden, die die Menschheit bereits zum "Krebsgeschwür des Ökosystems auf dem Planeten Erde" erklärt haben.[/Sarkasmus]
Deutschenhaß in der Linkspartei
Doch Rambatz ist nicht die einzige Linken-Politikerin, die ihre Abscheu gegen alles Deutsche offen zur Schau stellt. Auch Oliver Höfinghoff macht aus seiner antideutschen Haltung kein Geheimnis. Sei es durch seine provokativen Sympathiebekundungen für den Chefstrategen der britischen Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg, Arthur Harris („Bomber Harris“), sei es durch Äußerungen, wie schön es wäre, wenn Deutschland von der europäischen Landkarte verschwände. So überrascht es wenig, daß Höfinghoff sofort Partei für Rambatz ergriff und sich schützend vor sie stellte. Auf Twitter empfahl er anläßlich der Diskussion um die in die Kritik geratene Solid-Chefin den amerikanischen Spielfilm „Inglourious Basterds“. Begründung: „Da sterben ‘ne Menge Deutsche.“
Bild
Das hat das Zeug zur Volksverhetzung. Das alte Problem bei dieser Partei: Stasi-Seilschaften mit alten westdeutschen Linksextremisten - verfassungsfeindlich, geschichts-resistent und unbelehrbar.
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Re: Linksextremismus

Beitrag von Yeti » Mittwoch 18. Oktober 2017, 21:50

Andrej Holm weiter für Berliner Senat tätig
„Daß der einstige hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter Holm weiter für den Senat als Berater arbeitet, ist ein Skandal. Mit sozialistischem planwirtschaftlichem Denken beim so wichtigen Thema Wohnen ist wirklich keinem Berliner geholfen, und für alle Stasi-Opfer ist das wieder einmal ein Zeichen, wie die Linke ihre Traditionen pflegt“.
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