Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Montag 22. Juni 2015, 11:59

Palmesel hat geschrieben:Da darf man sich auch fragen, was die "Anwohner" denn erwartet haben, als sie da hingezogen sind. :nein:
Die Frage darf man in der Tat stellen.
Die darf man auch dann stellen, wenn wer z.B. neben eine Kirche zieht und sich dann über das Glockenläuten beschwert.
Gruß
Jürgen

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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Montag 22. Juni 2015, 12:04

Juergen hat geschrieben:
Palmesel hat geschrieben:Da darf man sich auch fragen, was die "Anwohner" denn erwartet haben, als sie da hingezogen sind. :nein:
Die Frage darf man in der Tat stellen.
Die darf man auch dann stellen, wenn wer z.B. neben eine Kirche zieht und sich dann über das Glockenläuten beschwert.
Völlig richtig. :ja:

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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Montag 22. Juni 2015, 12:09

Offenbar mangelnde Kenntnis von Volksliedern bei den Beschwerdeführern:
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 30. Juli 2015, 18:10

http://www.wetter.de/cms/sonnenaktivita ... 77678.html

Sonnenaktivität macht schlapp: Kommt 2030 eine Mini-Eiszeit?
Kleine Eiszeit vorausgesagt

Das ist ja ein ganz neues Szenario: In wenigen Jahren werden wir auf der Erde wegen des Klimawandels nicht etwa alle gegrillt, sondern uns richtig warm anziehen müssen. Zumindest Mathematik-Professorin und Doktorin der Astrophysik Valentina Zharkova von der Northumbria University sieht eine kleine Eiszeit auf die Erde zu kommen…
Gruß
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Niels
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Donnerstag 30. Juli 2015, 19:35

:daumen-rauf:
Juergen hat geschrieben:
http://www.wetter.de/cms/sonnenaktivita ... 77678.html

Sonnenaktivität macht schlapp: Kommt 2030 eine Mini-Eiszeit?
Kleine Eiszeit vorausgesagt

Das ist ja ein ganz neues Szenario: In wenigen Jahren werden wir auf der Erde wegen des Klimawandels nicht etwa alle gegrillt, sondern uns richtig warm anziehen müssen. Zumindest Mathematik-Professorin und Doktorin der Astrophysik Valentina Zharkova von der Northumbria University sieht eine kleine Eiszeit auf die Erde zu kommen…
Ich hoffe mal für uns alle, dass die gute Dame nicht recht behält, aber es spricht doch leider einiges dafür... :panisch:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 30. Juli 2015, 19:50

Niels hat geschrieben: :daumen-rauf:
Juergen hat geschrieben:
http://www.wetter.de/cms/sonnenaktivita ... 77678.html

Sonnenaktivität macht schlapp: Kommt 2030 eine Mini-Eiszeit?
Kleine Eiszeit vorausgesagt

Das ist ja ein ganz neues Szenario: In wenigen Jahren werden wir auf der Erde wegen des Klimawandels nicht etwa alle gegrillt, sondern uns richtig warm anziehen müssen. Zumindest Mathematik-Professorin und Doktorin der Astrophysik Valentina Zharkova von der Northumbria University sieht eine kleine Eiszeit auf die Erde zu kommen…
Ich hoffe mal für uns alle, dass die gute Dame nicht recht behält, aber es spricht doch leider einiges dafür... :panisch:
Falls es zu so einer „kleinen Eiszeit“ kommt, so weiß man als Katholik seit Erscheinen von „Laudato si'“ ja ein Mittel – das die Klimaschwindler schon lange kennen – wie man dem begegnen kann. Einfach viel CO2 produzieren und die Kühe munter pupsen lassen.
Gruß
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 2. August 2015, 08:03

"Hitzerekorde", besonders in Hitzingen ...äh Kitzingen ;D als drastisches Anzeichen des anthropogenen Klimawandels ...

Tatsächlich?

http://www.eike-klima-energie.eu/news-c ... r-kaelter/
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 14. August 2015, 17:01

Huch, das Ozonloch ist weg!

Ein kritischer Rückblick von Wolfram Weimer auf einige Jahrzehnte der Angstmacherei.
Den ersten Weltuntergang habe ich in Frankfurt überlebt. Als am Flughafen die Startbahn West gebaut wurde, da weinten Klassenkameradinnen in lila Latzhosen, weil Kerosin uns nun sicher die Luft zum Atmen nehmen würde. Linke Lehrer wussten zudem „hundertprozentig“, dass die Startbahn nur für Nachrüstungs-Amis und Nato gebaut werde, um den Dritten Weltkrieg anzuzetteln. Sie waren sich sicher, dass das Ende nah war. (...)
Den zweiten Weltuntergang überlebte ich im Wald. Der sollte nämlich sterben. Diesmal waren sogar die Konservativen in meiner Kirchengemeinde überzeugt: „Erst stirbt der Wald und dann der Mensch!“ Der Regen sei sauer, das Schwefeldioxid tödlich, der Borkenkäfer im Anmarsch, der Schwarzwald schon kahl. Der Spiegel schrieb 1981, im Wald „tickt eine Zeitbombe“ und „wenn das so weitergeht, dann gnade uns Gott“, um schließlich sicher zu prognostizieren: „Die ersten großen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben. Sie sind nicht mehr zu retten.“ (...)
Der dritte Weltuntergang kam von oben. Über unseren Köpfen wurde ein Ozonloch gesichtet, das nun aber wirklich das Ende bedeutete, den „letzten Akt für das Leben auf diesem Planeten“. So ultimativ verkündete völlig ernsthaft Greenpeace 1992 die neue Bedrohung.
(...)
Aus wirtschaftlichen Gründen weben inzwischen ganze Berufsgruppen am Teppich der Ängste. Sie verdienen als Lobbyisten des Negativen gutes Geld – von Klimaforschern bis zu Technikfolgen-Abschätzern. Der Weltuntergang ist ein Wachstumsmarkt, also wird er immer neu erfunden. Eine Industrie der Angst blüht von gewöhnlichen Untergangspropheten bis hin zu Versicherungs- und Pharmakonzernen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Sonnabend 22. August 2015, 19:14

Das Ozonloch ist weg, aber das Sommerloch bei "Welt online" nicht... also ist es mal wieder Zeit für eine Märchenstunde: http://www.welt.de/wirtschaft/article14 ... ndels.html
:onkel:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 26. August 2015, 21:20

Hurra - Problem der Erderwärmung geringer:

Dank Schweizer Pille pupsen Klimakiller weniger

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 26. August 2015, 22:23

Caviteño hat geschrieben:Hurra - Problem der Erderwärmung geringer:

Dank Schweizer Pille pupsen Klimakiller weniger
Daraus:
…Das Mittel wurde in der Fachwelt auf den Namen 3NOP (3-Nitrooypropanol) getauf…
Komisch, daß man unter dem Namen gar nichts im Internet findet.
Ich vermute der Name ist falsch geschrieben und es handelt sich um 3-Nitrooxypropanol. Das wiederum ist so neu auch wieder nicht. Das Patent wurde bereits 2010 eingereicht.
Bezüglich der Wirkung auf Schafe, gab es letztes Jahr schon eine Veröffentlichung.

Sommerloch ??
Gruß
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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Sonnabend 5. September 2015, 12:39

Einen Klimaschwindel herbeizureden mit der Idee, dann weiter unbeirrt die Umwelt verschmutzen zu dürfen, ist armselig.

Ich fahre inzwischen fast nur noch Fahrrad und spare Energie.

Für mich ist der Klimaschwindel damit kein Thema mehr. :breitgrins:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonnabend 5. September 2015, 13:23

Palmesel hat geschrieben:
Ich fahre inzwischen fast nur noch Fahrrad und spare Energie.
Das will Dir auch keiner verbieten.
Kritisch zu sehen ist es jedoch, wenn Fahrradfahren und Energiesparen staatlich verordnet werden.
Gruß
Jürgen

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Sonnabend 5. September 2015, 14:18

Juergen hat geschrieben:Kritisch zu sehen ist es jedoch, wenn Fahrradfahren und Energiesparen staatlich verordnet werden.
Schon richtig, "verordnet" ist immer blöd.

Aber noch blöder ist, die Leute einfach machen zu lassen, wenn sie blödes Zeug tun - sehen wir in anderen Threads z. B., wenn es um islamverblödete Familien geht. Wo sind die Grenzen zu ziehen?

24 Liter Benzin für 100 km Fahrt zu verbrennen, wie es manche machen, fände ich z. B. auch eher blöd - Klimaschwindel hin oder her. (Sei es nur, dass sie die Benzinpreise für die Spar-Auto-Fahrer verderben.)

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martin v. tours
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours » Sonnabend 5. September 2015, 19:44

Falls Du mir eine eigene Meinung erlaubst:
Ich glaube an den Klimawandel. Ja an den Klimawandel den es gibt, seit es ein Klima gibt. Wieviel der Mensch dazu beiträgt - da bin ich mehr als skeptisch (wie gesagt nur meine Meinung).
Das heisst aber nicht das ich sinnlose Ressourcenverschwendung oder Umweltverschmutzung gutheisse.
Eigentlich ist es ein Irrsinn wieviel Energie und Rohstoffe wir vergeuden durch unser perverses Konsumverhalten.
Die Kleider und Schuhschränke vieler Damen geben ein gutes Beispiel dafür (Ersatzbefriedigung). Männer sind natürlich auch nicht besser.
Müssen wir im Winter Importspargel aus Peru kaufen?
Natürlich nicht. Aber wer zieht die Grenze?
Und da wird es kritisch. Klar, regional einkaufen ist gut, aber was ich nicht brauchen kann, ist ein grüner Oberlehrer, der mir z.B. verbieten will italienischen Parmesan auf meine Spagetti zu reiben, weil ja ein Harzer Roller klimafreundlicher ist.

Also, wer entscheidet, um dich zu zitieren, was "blödes Zeug" ist, das die Leute machen ?
Als die Sowjets vor knapp 100 Jahren ihr Arbeiter und Bauernparadies errichtet haben, fanden sie, das Religion "blödes Zeug" ist.
Um die Menschen davor zu schützen, dachten sie, es wäre wohl das beste, ein paar zehntausende Priester und Ordensleute abzumurksen und fast alle Kirchen zu zerstören.

Die "Experten" die für mich entscheiden wollen was "blödes Zeug" ist, machen mir mehr Angst wie der Klimawandel.
Und weil ich das so sehe, lass ich dir auch gerne deine Meinung und versuche nicht dir, meine aufzudrängen.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 6. September 2015, 09:35

Palmesel hat geschrieben: Aber noch blöder ist, die Leute einfach machen zu lassen, wenn sie blödes Zeug tun
und wer entscheidet was "blödes Zeug" ist? Politiker?
Deren "Weisheit" ist doch wohl ehr begrenzt, wenn ich mir die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der letzten Jahr(zehnt)e anschaue.
Palmesel hat geschrieben: 24 Liter Benzin für 100 km Fahrt zu verbrennen, wie es manche machen, fände ich z. B. auch eher blöd - Klimaschwindel hin oder her. (Sei es nur, dass sie die Benzinpreise für die Spar-Auto-Fahrer verderben.)
Schön, daß Du es "blöd" findest - die Autofahrer sehen das vermutlich ein wenig anders und - sie zahlen auch dafür. Dabei zockt der Fiskus gewaltig ab, aber das findest Du wahrscheinlich nicht "blöd", oder?

Laß doch jeden entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt. Ich habe überhaupt keine Schwierigkeiten damit, daß über Lenkungsfunktion des Preises die Umweltbelange berücksichtigt werden. Dann brauch es keinen "erhobenen grünen Zeigefinger".

Was die von Dir erwähnten erhöhten Benzinpreise für die sog. "Spar-Auto-Fahrer" betrifft:
Erstens dürfte der Effekt minimal sein und zweitens kann der Fiskus durch eine besondere Besteuerung spritfressender Autos hier eingreifen (fändest Du wahrscheinlich nicht blöd). Allerdings kann das auch einen Gegeneffekt hervorrufen, denn wer ein solches Auto trotzdem fährt, zeigt seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. :breitgrins:

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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Sonntag 6. September 2015, 18:14

Caviteño hat geschrieben:Allerdings kann das auch einen Gegeneffekt hervorrufen, denn wer ein solches Auto trotzdem fährt, zeigt seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. :breitgrins:
Imposant - ich fand die Typen im Kino auch schon immer richtig cool und ehrfurchtseinflößend, die sich mit Geldscheinen ihre Zigarren anzünden - Vorbilder in der Leistungsgesellschaft. :ikb_notworthy:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Montag 7. September 2015, 18:19

Palmesel hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben:Allerdings kann das auch einen Gegeneffekt hervorrufen, denn wer ein solches Auto trotzdem fährt, zeigt seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. :breitgrins:
Imposant - ich fand die Typen im Kino auch schon immer richtig cool und ehrfurchtseinflößend, die sich mit Geldscheinen ihre Zigarren anzünden - Vorbilder in der Leistungsgesellschaft. :ikb_notworthy:
Du läßt Dich aber leicht beeinflussen......

Aber Spaß beiseite:
So ungewöhnlich ist das nicht und nennt sich Veblen-Effekt. Die Konsumenten ziehen es dabei vor, durch den Konsum teurer Güter ihren sozialen Status gegenüber anderen Personen herauszustellen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Montag 7. September 2015, 18:53

Caviteño hat geschrieben:So ungewöhnlich ist das nicht und nennt sich Veblen-Effekt.
Besser unter den Namen Geltungskonsum oder Protzomanie bekannt. Die ist zwar lästig und tut den Gesunden meistens schon beim Zusehen weh, wird aber trotzdem von den Krankenkassen bisher nicht anerkannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geltungskonsum :
Geltungskonsum

Der Soziologe und Ökonom Thorstein Veblen prägte den Begriff „Geltungskonsum“.

Geltungskonsum ist eine 1899 von Thorstein Veblen eingebrachte und auf seine „Theorie der feinen Leute“ (The Theory Of The Leisure Class) zurückgehende soziologische Bezeichnung für auffälliges, auf öffentliche Wirksamkeit zielendes, güter(ver)brauchendes Handeln (conspicuous consumption).

Als „demonstrativer Verbrauch“ bzw. „demonstrative Verschwendung“ zielt das öffentliche Konsumieren darauf ab, zu zeigen, was man sich alles leisten kann (zu prunken, zu prahlen, zu protzen); hierdurch soll der soziale Status dargestellt oder erhöht werden.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Montag 7. September 2015, 22:22

Was ihr so alles kennt... wieder mal was dazugelernt. :daumen-rauf:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Montag 7. September 2015, 23:58

Palmesel hat geschrieben:Was ihr so alles kennt... wieder mal was dazugelernt. :daumen-rauf:
Asellinus palmarum, wir sprechen uns in 20 Jahren nochmal. ;D
OK? Dann ist in Lübeck immer noch nicht "Land unter" angesagt... wohl aber vermutlich Wärmen am kalten oder warmen Ofen... :fieselschweif:
Nur für's Protokoll: ich habe die nächste kleine Eiszeit nicht bestellt... :neinfreu:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Gallus » Dienstag 8. September 2015, 12:55


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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 10. Oktober 2015, 10:39

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonntag 18. Oktober 2015, 09:13

Wenn der Klimawandel zum Teil der Religion wird,
dann wird der Klimagipfel zum Pilgerort und -ziel.

http://www.klimapilgern.de/
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von overkott » Montag 30. November 2015, 11:53

Und wie war das Finale?

Sind die Pilger schon wieder zu Hause?

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von overkott » Montag 30. November 2015, 12:07

Nachdem die Römer durch Rodungen das Klima rund ums Mittelmeer nachhaltig beeinflusst haben, könnte eine massive Aufforstung von Agrarbrachen in Spanien, Italien, Griechenland, der Türkei und weiteren Mittelmeer Anrainern durch nationale und supranationale Mittel für Landwirte und Feuerwehrleute die Erderwärmung eindämmen. Widerstände durch Gruppen, die sich für einen Schutz des Mittelmeerklimas und gewachsener Kulturräume stark machen, müssen zugunsten des Globalzieles überwunden werden.

Die bereits gemachten Erfahrungen werden auf dem Weltklimagipfel sicher eine Rolle spielen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Montag 30. November 2015, 12:48

Johann Peter Hebel (188) hat geschrieben:Der warme Winter von dem Jahr 186 auf das Jahr 187 hat viel Verwunderung erregt, und den armen Leuten wohlgetan; und der und jener, der jetzt noch fröhlich in den Knabenschuhen herumspringt, wird in sechzig Jahren einmal als alter Mann auf den Ofenbank sitzen, und seinen Enkeln erzählen, daß er auch einmal gewesen sei, wie sie, und daß man Anno 6, als der Franzos in Polen war, zwischen Weihnacht und Neujahr Erdbeeren gegessen und Veielein gebrochen habe. Solche Zeiten sind selten, aber nicht unerhört, und man zählt in den alten Chroniken seit 7 Jahren 28 dergleichen Jahrgänge.

Im Jahr 1289, wo man von uns noch nichts wußte, war es so warm, daß die Jungfrauen um Weihnacht und am Dreikönigtag Kränze von Veilchen, Kornblumen und andern trugen.

Im Jahr 142 war der Winter und das Frühjahr so gelind, daß im März die Bäume schon verblüheten. Im April hatte man schon zeitige Kirschen, und der Weinstock blühte. Im Mai gab es schon ziemliche Traubenbeerlein. Davon konnten wir im Frühjahr 187 nichts rühmen.

Im Winter 1538 konnten sich auch die Mädchen und Knaben im Grünen küssen, wenn’s nur mit Ehren geschehen ist; denn die Wärme war so außerordentlich, daß um Weihnacht alle Blumen blühten.

Im ersten Monat des Jahrs 1572 schlugen die Bäume aus, und im Februar brüteten die Vögel.

Im Jahr 1585 stand am Ostertag das Korn in den Ähren.

Im Jahr 1617 und 1659 waren schon im Jänner die Lerchen und die Trosteln lustig.

Im Jahr 1722 hörte man im Jänner schon wieder auf, die Stuben einzuheizen.

Der letzte, ungewöhnlich warme Winter, war im Jahr 1748.

Summa, es ist besser, wenn am St. Stephanstag die Bäume treiben, als wenn am
St. Johannistag Eiszapfen daran hängen.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... nter_188/

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Montag 30. November 2015, 12:57

overkott hat geschrieben:Und wie war das Finale?

Sind die Pilger schon wieder zu Hause?
Wenn die auch zurück nach Hause laufen - eher nicht...
Mal für Dich ergugelt: "Finale des Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit am 27. und 28. November in Paris": http://www.klimapilgern.de/
Unsere Planungen für das Finale des Pilgerwegs in Paris sind durch die Anschläge durcheinander geraten. Derzeit ist die Sicherheitslage immer noch sehr angespannt und ändert sich täglich. Die zentrale Demonstration am 29.11. ist abgesagt. Für unsere Pilgerinnen und Pilger werden wir aber einen guten Abschluss ihres langen Wegs gestalten. Die Programmplanung dafür finden Sie hier – bitte nach wie vor unter Vorbehalt zu betrachten, da sich durch die Vorgaben der Behörden in Paris immer noch Änderungen ergeben könnten.
"Von Flensburg nach Paris zur UN-Klimakonferenz: viele Schritte, viel bewegt, viel erreicht!" - Eigentlich geht's ja bekanntlich von Blankenese bis hinter Wuppertal (für Dich, Ovi, könnte man das gewiss auch ändern in: "bis hinter Godesberg" - die Frage ist nur, wo es dann rechts ab geht... Kamener Kreuz ist schlecht... die Genehmigung vom Autor hole ich gerne für Dich ein)... https://www.youtube.com/watch?v=gwiqj-H1M6U :tuete:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Marion » Montag 30. November 2015, 13:54

http://blog.radiovatikan.de/papst-schuhe-auf-demo/
Papst-Schuhe auf Demo ... So kann auch Papst Franziskus dabei sein. Kardinal Claudio Hummes brachte an diesem Sonntag die Papst-Schuhe nach Paris, auf die Place de la République, und legte sie neben seinen eigenen und denen von Kardinal Peter Turkson zu den anderen. Bislang sind es etwa 1. Paare, wird mir aus Paris berichtet.

Einer, der das mit vorbereitet hat, erzählt außerdem davon, wie schwer das ist, das überhaupt geschehen zu lassen, so streng sind die Sicherheitsmaßnahmen im Augenblick. Man habe es aber geschafft, etwa 5 Pressevertreter mit Kardinal Hummes auf die Place de la République zu bekommen, ...
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Montag 30. November 2015, 14:01

Marion hat geschrieben:http://blog.radiovatikan.de/papst-schuhe-auf-demo/
Papst-Schuhe auf Demo ... So kann auch Papst Franziskus dabei sein. Kardinal Claudio Hummes brachte an diesem Sonntag die Papst-Schuhe nach Paris, auf die Place de la République, und legte sie neben seinen eigenen und denen von Kardinal Peter Turkson zu den anderen. Bislang sind es etwa 10.000 Paare, wird mir aus Paris berichtet.

Einer, der das mit vorbereitet hat, erzählt außerdem davon, wie schwer das ist, das überhaupt geschehen zu lassen, so streng sind die Sicherheitsmaßnahmen im Augenblick. Man habe es aber geschafft, etwa 50 Pressevertreter mit Kardinal Hummes auf die Place de la République zu bekommen, ...
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Der gute Kirchenmann muss wohl mehr als nur Langeweile haben... :roll:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von overkott » Donnerstag 17. Dezember 2015, 10:39

Niels hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:http://blog.radiovatikan.de/papst-schuhe-auf-demo/
Papst-Schuhe auf Demo ... So kann auch Papst Franziskus dabei sein. Kardinal Claudio Hummes brachte an diesem Sonntag die Papst-Schuhe nach Paris, auf die Place de la République, und legte sie neben seinen eigenen und denen von Kardinal Peter Turkson zu den anderen. Bislang sind es etwa 10.000 Paare, wird mir aus Paris berichtet.

Einer, der das mit vorbereitet hat, erzählt außerdem davon, wie schwer das ist, das überhaupt geschehen zu lassen, so streng sind die Sicherheitsmaßnahmen im Augenblick. Man habe es aber geschafft, etwa 50 Pressevertreter mit Kardinal Hummes auf die Place de la République zu bekommen, ...
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Der gute Kirchenmann muss wohl mehr als nur Langeweile haben... :roll:
Wer trägt jetzt seine Schuhe?

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 17. Dezember 2015, 18:54

Wäre doch eine Gelegenheit jetzt mal die Roten anzuziehen.
:blinker:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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