Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Moderator: Hubertus

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 30. Mai 2015, 19:24

Gallus hat geschrieben:
Pit hat geschrieben:@ Juergen,Hubertus und andere
Wann habt ihr es das letzte Mal erlebt,dass es Ende Mai in Deutschland hagelte?
Vermutlich schon öfter. Vor allem deshalb, weil seit Menschengedenken (und wahrscheinlich auch schon vorher) In Mitteleuropa die Hagelsaison Anfang/Mitte Mai beginnt.
Man muß nur in den sog. "Hundertjährigen Kalender" schauen:

Dort sind finden sich für den Mai in den sog. Jupiterjahren (21, 28, 215) ua folgender Eintrag:
15. - 22. es ist kalt mit Regen und Hagel
In den Mondjahren (26, 213, 22) ist ebenfalls am 23. Mai Hagel verzeichnet.

http://kalender.rohrmann.com/

Auch bei der Verallgemeinerung der Gletscherschmelze ist Vorsicht geboten. Der bekannte Perito Moreno in Argentinien wächst, wie einige andere Gletscher in Argentinien ebenfalls. Auch in Skandinavien ist kürzlich ein Wachsen der Gletscherdichte festgestellt worden.

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/ ... echst.html

Mach also halblang jedes - angeblich - unnatürliche Wetterereignis als Beweis für den angeblichen Klimawandel einzustufen.

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Pit
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Pit » Sonnabend 30. Mai 2015, 20:03

Caviteño hat geschrieben: Man muß nur in den sog. "Hundertjährigen Kalender" schauen:
In den Mondjahren (26, 213, 22) ist ebenfalls am 23. Mai Hagel verzeichnet.

http://kalender.rohrmann.com/
Ja,und im Kalender des Herrn Karl Müller aus Pusemukel ist verzeichnet,dass am 25.Juni 2246 den ganzen Tag Hagel vom Himmel fallen wird. ;)
Pardon,aber der "Hundertjährige Kalender" als "Quelle" für solche Aussagen ist....."nett"!
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Gallus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Gallus » Sonnabend 30. Mai 2015, 20:34

Pit hat geschrieben:Ja,und im Kalender des Herrn Karl Müller aus Pusemukel ist verzeichnet,dass am 25.Juni 2246 den ganzen Tag Hagel vom Himmel fallen wird. ;)
Pardon,aber der "Hundertjährige Kalender" als "Quelle" für solche Aussagen ist....."nett"!
Den Hundertjährigen Kalender gibt es seit über 350 Jahren. Er stützt sich vor allem auf Erfahrungswerte (das astrologische Brimborium drumherum ist nur Lametta), und wenn Landwirte über Jahrhunderte finden, daß sich damit ganz gut arbeiten läßt, dann scheinen die dort verzeichneten Muster schon nicht so falsch zu sein.

Die Prognosegüte von heute aus gesehen ist aber auch vollkommen egal. Wichtig ist hier nur: Der, wie gesagt, auf jahrhundertelange Erfahrung gestützte Kalender hält Hagel im Mai für völlig normal. Das könnte für Dich Anlaß sein, Deine Neigung zu überdenken, normale Wetterphänomene als Hinweise auf menschengemachten Klimawandel zu deuten. Aber wahrscheinlich kannst Du Dich an Deinen Beitrag von heute Nachmittag schon selbst nicht mehr erinnern... :roll:

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Gallus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Gallus » Sonnabend 30. Mai 2015, 20:37

Caviteño hat geschrieben:Auch bei der Verallgemeinerung der Gletscherschmelze ist Vorsicht geboten. Der bekannte Perito Moreno in Argentinien wächst, wie einige andere Gletscher in Argentinien ebenfalls. Auch in Skandinavien ist kürzlich ein Wachsen der Gletscherdichte festgestellt worden.

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/ ... echst.html
Oh, das hatte ich auch noch nicht gehört. Sehr interessanter Artikel!

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 30. Mai 2015, 20:46

Pit hat geschrieben:Strittig ist zur Zeit im Wesentlichen wie schnell die globale Erwärmung voranschreitet.

@ Juergen,Hubertus und andere
Wann habt ihr es das letzte Mal erlebt,dass es Ende Mai in Deutschland hagelte?
Die letzten 16, 17 Jahre ist die globale Erwärmung überhaupt nicht mehr vorangeschritten, und es wurde alles mögliche getan, um diese Information zu unterdrücken.
Abgesehen davon kenne ich niemanden, der behaupten würde, das Klima habe sich nicht gewandelt. Das Klima wandelt sich freilich immer. Doch seit den letzten paar Jahrzehnten soll nun plötzlich der Mensch daran schuld sein, daß sich das Klima ändert. :roll:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 30. Mai 2015, 22:03

Gallus hat geschrieben:
Oh, das hatte ich auch noch nicht gehört. Sehr interessanter Artikel!
Wir hatten es auch erst "vor Ort" erfahren, als man uns die sog. "ruptura" erklärte. Dazu gibt es phantastische Videos, z.B. hier von der ruptura 1988. Der Gletscher schiebt sich über einen Fluß auf den gegenüberliegenden Landteil. Das Wasser des Flusses wird gestaut. Wenn es zu stark wird, bricht das Wasser durch und die Eiszunge fällt zusammen.
Aber nicht nur die ruptura ist eine Attraktion. Auch im "normalen" Zustand brechen fast stündlich große Eisbrocken von der Gletscherzunge ab, die sich immer weiter in den See schiebt. Auch das kann man sehr schön in dem Video sehen. Besonders beeindruckend finde ich das "Wiederaufsteigen" eines großen Eisbrockens (8:5 des videos). Aus dem Grunde dürften die Schiffe auch nicht zu nah an das Eis fahren.

Der Gletscher wächst beachtlich:
Aus dem ersten verwertbaren Foto des Gletschers von 1899 ist zu erkennen, dass das damalige Gletscherende einen Kilometer oberhalb der jetzigen Gletscherfront lag. In der Folgezeit stieß er vor bis es 1917 zur ersten dokumentierten Aufstauung des Brazo Rico kam. In der Zwischenzeit kam es zu mehr als 2 solchen Aufstauungen und Entleerungen, typischerweise wiederholt sich der Vorgang alle zwei bis vier Jahre.
http://de.wikipedia.org/wiki/Perito-Moreno-Gletscher

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umusungu
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von umusungu » Sonnabend 30. Mai 2015, 22:11

Hubertus hat geschrieben:Die letzten 16, 17 Jahre ist die globale Erwärmung überhaupt nicht mehr vorangeschritten, und es wurde alles mögliche getan, um diese Information zu unterdrücken.
Haben alle UNO-Klimaschutz-Konferenzen Deine Erkenntnisse ignoriert?

Ich denke, du wirst Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt haben, um deine Erkenntnisse in den politischen Diskurs dieser Konferenzen einzubringen.

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TeDeum
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von TeDeum » Sonntag 31. Mai 2015, 07:23

Worauf wir uns wohl alle einigen können, ist die Feststellung, dass sich unser Klima gerade verändert - mit positiven wie negativen Konsequenzen, oder?

Was nun den Einfluss des Menschen und die öffentlich betriebene Endzeitstimmung dazu angeht, hege ich mittlerweile heftige Zweifel. Ob geleakte E-Mails führender Klimaforscher, bei denen offen das Löschen von unliebsamen Daten besprochen wird oder manipulierte Dokumentationen (Al Gore's sog. Hockeypuck Grafik). Dazu die massive Einschüchterung von Wissenschaftlern, die in andere Richtungen forschen. Das hat für mich nichts mehr mit seriöser Wissenschaft zu tun und erinnert an sich verselbständigende Irrfahrten á la Phrenologie ihrer Kinder. (Kraniometrie etc.)
Zuletzt geändert von TeDeum am Sonntag 31. Mai 2015, 07:31, insgesamt 3-mal geändert.

Isidor_von_Sevilla
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Sonntag 31. Mai 2015, 07:29

umusungu hat geschrieben:
Hubertus hat geschrieben:Die letzten 16, 17 Jahre ist die globale Erwärmung überhaupt nicht mehr vorangeschritten, und es wurde alles mögliche getan, um diese Information zu unterdrücken.
Haben alle UNO-Klimaschutz-Konferenzen Deine Erkenntnisse ignoriert?
Sprengt es Dein Vorstellungsvermögen, daß dort andere Interessen am Werke sind als ein wissenschaftliches Interesse an der wirklichen Lage an der Klimafront? :hmm:
umusungu hat geschrieben:Ich denke, du wirst Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt haben, um deine Erkenntnisse in den politischen Diskurs dieser Konferenzen einzubringen.
Was soll dieses ad hominem nachweisen? :patsch:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 31. Mai 2015, 08:25

umusungu hat geschrieben:
Hubertus hat geschrieben:Die letzten 16, 17 Jahre ist die globale Erwärmung überhaupt nicht mehr vorangeschritten, und es wurde alles mögliche getan, um diese Information zu unterdrücken.
Haben alle UNO-Klimaschutz-Konferenzen Deine Erkenntnisse ignoriert?
Es ist tatsächlich versucht worden, dies im letzten UN-Klimabericht zu unterdrücken - hier im Strang nachlesbar unter Hinweis auf eine Mainstream-Quelle.


Nachtrag 9.16: Nämlich hier:
viewtopic.php?p=6965#p6965
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonntag 31. Mai 2015, 13:29

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... aber_wovor

Rettet das Klima! Aber wovor?

Hauptsache, wir haben darüber gesprochen? Nun, sie reden wieder: beim Petersberger Klimadialog soll der Weltklimagipfel in Paris vorbereitet werden, auf dem im Dezember ein weltumspannendes Klimaschutzabkommen beschlossen werden soll – und zwar von allen 190 Nationen. Ein Ding der Unmöglichkeit, möchte man meinen. Doch diesmal soll gelingen, was in Kopenhagen 2009 so schmählich scheiterte, weshalb man versucht, schon vorher Einigkeit herzustellen – indem man darüber redet. Aber worüber eigentlich?…
Gruß
Jürgen

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 31. Mai 2015, 16:58

Macht Windkraft krank?
Aus Angst vor Gesundheitsschäden durch Infraschall werden in Dänemark kaum noch Windenergie-Anlagen gebaut. Eine staatliche Untersuchung läuft. Deutsche Behörden spielen das Problem noch herunter.
(...)
Von den Anlagen gehe für Menschen unhörbarer Schall mit niedriger Frequenz aus. Er entstehe immer dann, wenn das Rotorblatt am Turm der Windkraftanlage vorbeistreicht und dabei Luft komprimiert. Die Schwingungen von unter 2 Hertz seien nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen gesundheitsschädlich.
(...)
Viele aus der Branche der erneuerbaren Energien haben zur Rechtfertigung einer schnellen Energiewende stets auf die Gesundheitsrisiken von Kohlestrom und Atommeilern verwiesen. Jetzt müssen sie selbst mit dem Verdacht umgehen, für Gesundheitsgefahren verantwortlich zu sein.
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/a ... krank.html

Es ist wie immer bei Innovationen - die Nachteile und Nebenwirkungen werden häufig erst nach einiger Zeit sichtbar.

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ar26
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von ar26 » Sonntag 31. Mai 2015, 17:15

Ich wäre nicht so verwegen, sog. Windkraft als Innovation zu bezeichnen...
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

Isidor_von_Sevilla
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Montag 1. Juni 2015, 06:44

ar26 hat geschrieben:Ich wäre nicht so verwegen, sog. Windkraft als Innovation zu bezeichnen...
Gemeint ist wohl nicht die Windkraft an sich, sondern der relativ neue Umstand, daß die Windkraft für die Stromerzeugung genutzt wird. Letzteres ist durchaus eine Innovation.
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Montag 1. Juni 2015, 06:57

Müllers alte Windmühlen waren ja bekanntlich nur für Don Quichote gefährlich. Moderne Windanlagen sind schon was anderes.

Ich kann mir durchaus vorstellen, das an der Gefahr durch den Niederfrequenzschall was dran ist. Da ist Entwicklungsarbeit gefragt. Allerdings darf man sich fragen, wie glaubwürdig die Kritiker sind. Ähnliche Gesundheitsgefahren, wie z.B. Elektrosmog durch WLAN, interessieren die meisten Menschen kaum - selbst die vom Fach, die es besser wissen sollten.

Was ist mit den Interessengruppen , die die Argumente ins Feld führen? Ist es nicht bemerkenswert, dass das Gros der Klimaskeptiker dem politisch rechten Lager zugerechnet wird? Was hat so eine Frage mit der politisch Rechten oder Linken zu tun? Ich finde die Frage nach der Motivation der Diskussion viel spannender, als die Details, weil deren wissenschaftliche Einordnung sich vermutlich für meisten von uns auf die Frage bescheidet, welche Experten wir für am glaubwürdigsten halten.

Isidor_von_Sevilla
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Montag 1. Juni 2015, 07:08

Palmesel hat geschrieben:Was ist mit den Interessengruppen , die die Argumente ins Feld führen? Ist es nicht bemerkenswert, dass das Gros der Klimaskeptiker dem politisch rechten Lager zugerechnet wird? Was hat so eine Frage mit der politisch Rechten oder Linken zu tun?
So einfach ist die Sachlage nicht! :doktor:
Der Vordenker der grünen Bewegung Arne Næss hat durchaus Thesen vertreten, die der politischen Gesäßgeographie zufolge als sehr rechts angesehen werden müssen. Daher ist es nicht angemessen, das übliche Totschlagargument "Klimaskeptiker sind rechts!" und rechts = iiibahpfui anzuwenden.
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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Montag 1. Juni 2015, 07:18

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Daher ist es nicht angemessen, das übliche Totschlagargument "Klimaskeptiker sind rechts!" und rechts = iiibahpfui anzuwenden.
Darum gehts nicht. Vorhin wurde beispielsweise ein Artikel von James Delingpole verlinkt, der lt. Wiki als "Right winged" charakterisert wird, was überhaupt nichts von "iiibahpfui" hat. Wenn Du allerdings "Klimaskeptiker sind rechts!" als "übliche" Einschätzung oder "Totschlagargument" einordnest, dann bestätigt das die Korrelation zwischen politischen Lagern und Lagern in der Klimawandelfrage.

Isidor_von_Sevilla
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Montag 1. Juni 2015, 07:24

Palmesel hat geschrieben:Wenn Du allerdings "Klimaskeptiker sind rechts!" als "übliche" Einschätzung oder "Totschlagargument" einordnest, dann bestätigt das die Korrelation zwischen politischen Lagern und Lagern in der Klimawandelfrage.
Das bestätigt bestätigt lediglich die Verwendung in der politischen Debatte. Über die inhaltliche Richtigkeit des Arguments, das in Wahrheit gar kein Argument ist, ist damit nichts ausgesagt.

Die grüne Bewegung wurde im Übrigen von linken Aktionisten gekapert, nachdem maßgebliche Gründer dem politisch rechten Spektrum zuzuordnen waren: Herbert Gruhl, Baldur Springmann et al.
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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Montag 1. Juni 2015, 07:54

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Die grüne Bewegung wurde im Übrigen von linken Aktionisten gekapert, nachdem maßgebliche Gründer dem politisch rechten Spektrum zuzuordnen waren: Herbert Gruhl, Baldur Springmann et al.
Wer da wann wen gekapert haben mag - auch das gehört in einen anderen Faden. Btw. habe ich selbst einige Parteifreunde kennengelernt, die von der CDU kamen, und als Köpfe keineswegs Linke sind.

Isidor_von_Sevilla
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Montag 1. Juni 2015, 08:09

Palmesel hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Die grüne Bewegung wurde im Übrigen von linken Aktionisten gekapert, nachdem maßgebliche Gründer dem politisch rechten Spektrum zuzuordnen waren: Herbert Gruhl, Baldur Springmann et al.
Wer da wann wen gekapert haben mag - auch das gehört in einen anderen Faden. Btw. habe ich selbst einige Parteifreunde kennengelernt, die von der CDU kamen, und als Köpfe keineswegs Linke sind.
Die Grünen sind spätestens seit Anfang der 90-er Jahre eine stramm-linke Partei, die das grüne Mäntelchen nur noch zur Tarnung trägt. Man erforsche einfach 'mal die politische Genese führender Politiker der Grünen/AL. :doktor:

Die von Dir erwähnten Köpfe sind, so sie denn überhaupt existent sind, erstens ohne Einfluß und zweitens die Ausnahme, die die Regel bestätigt!
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Tritonus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Tritonus » Freitag 5. Juni 2015, 10:13

Heute liest man (im üblichen Quasi-Unisono der bundesdeutschen Presse) ungefähr folgendes:
Pause? Welche Pause?

Die Temperaturstatistik der vergangenen Jahre zeigte eine verlangsamte Klima-Erwärmung. Jetzt korrigieren die Hüter der Statistik ihre Daten und kommen auf einen mehr als doppelt so hohen Trend wie zuvor.

Puff - so schnell kann sich eine Debatte in Luft auflösen. [...]

Mit ihrem neuen Verfahren kamen die Forscher auf einen mehr als doppelt so hohen Trend für die Jahre 1998 bis 212 wie zuvor: [...]

( http://www.sueddeutsche.de/wissen/klima ... -1.2544 )
Aha. Statistik passt nicht ... was jetzt? ... ein neues Verfahren ... Statistik korrigiert ... Debatte beendet, Ihr Ketzer!

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Freitag 5. Juni 2015, 10:33

Tritonus hat geschrieben:Aha. Statistik passt nicht ... was jetzt? ... ein neues Verfahren ... Statistik korrigiert ... Debatte beendet, Ihr Ketzer!
Na endlich - Weltbild stimmt wieder! :ikb_notworthy: :ikb_notworthy: :ikb_notworthy:
Da können wir endlich alle wieder beruhigt schlafen! :breitgrins:

Aus dem Artikel:
Sowohl der Brite Osborn als auch der Amerikaner Karl sagen, dass sich durchaus etwas verändert hat, wenn auch vorübergehend und regional, nicht auf Dauer und global.

"Ein Band zwischen 30 und 60 Grad nördlicher Breite hat sich im 21. Jahrhundert im Gegensatz zu anderen Regionen nicht erwärmt", schreibt Karl. Die Umstände sind noch ungeklärt.
Oh nein! :auweia: :bedrippelt:
Ich bin mir sicher, daß wir demnächst erfahren werden, daß auch das ein Fehler gewesen ist. 8)
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Tritonus » Freitag 5. Juni 2015, 10:46

Btw:
Caviteno hat geschrieben:Ich habe mich immer gefragt, was Ötzi wohl in Eis und Schnee auf einem Gletscher wollte und dort auch noch gerastet hat... :pfeif:
Ich mich auch. Denn dass er auf einem Gletscher gerastet hat, ist doch recht eindeutig, oder?

(Ich habe meine Kindheit in den Allgäuer Alpen verbracht. Von den verunglückten Bergsteigern, die nicht in Eis und Schnee starben, mumifizierte jedenfalls kein einziger. Nach einigen Jahren konnte man allenfalls noch ein paar Knochen und Teile der Ausrüstung finden und identifizieren.)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von umusungu » Montag 8. Juni 2015, 19:25


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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Montag 8. Juni 2015, 19:37

umusungu hat geschrieben:teste deine Kenntnisse:

http://www.spiegel.de/quiztool/quiztool-59342.html
Sie haben 10 von 10 Punkten.

Herzlichen Glückwunsch! Sie kennen die Tricks und Hintergründe der Uno-Klimakonferenzen. Sind Sie etwa ein Klimadelegierter? Dann schnell zurück an die Arbeit, schließlich sollen Sie das Weltklima retten!
:hmm:
Gruß
Jürgen

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Montag 8. Juni 2015, 22:18

Tritonus hat geschrieben:Heute liest man (im üblichen Quasi-Unisono der bundesdeutschen Presse) ungefähr folgendes:
Pause? Welche Pause?

Die Temperaturstatistik der vergangenen Jahre zeigte eine verlangsamte Klima-Erwärmung. Jetzt korrigieren die Hüter der Statistik ihre Daten und kommen auf einen mehr als doppelt so hohen Trend wie zuvor.

Puff - so schnell kann sich eine Debatte in Luft auflösen. [...]

Mit ihrem neuen Verfahren kamen die Forscher auf einen mehr als doppelt so hohen Trend für die Jahre 1998 bis 212 wie zuvor: [...]

( http://www.sueddeutsche.de/wissen/klima ... -1.2544 )
Aha. Statistik passt nicht ... was jetzt? ... ein neues Verfahren ... Statistik korrigiert ... Debatte beendet, Ihr Ketzer!
Ross McKitrick [University of Guelph], "Ein erster Blick auf eine Studie von Karl et al.", in: Science, 4. Juni 215 [übersetzt von Chris Frey]:
http://www.eike-klima-energie.eu/climat ... juni-215/
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von umusungu » Donnerstag 11. Juni 2015, 13:28

Zwei-Grad-Ziel beim Klimaschutz: Von wegen Humbug

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 38245.html

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 13. Juni 2015, 11:35

umusungu hat geschrieben: Zwei-Grad-Ziel beim Klimaschutz: Von wegen Humbug

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 38245.html
Aus dem Art.:
[W]irft man am Donnerstagmorgen einen Blick auf die Webseite des Uno-Klimasekretariats, fühlt man sich zumindest als Ostdeutscher ein wenig an die DDR-Parteizeitung "Neues Deutschland" erinnert. Eine Jubelmeldung reiht sich an die nächste.
Immerhin, jemand der seinen Verstand noch nicht gänzlich an der Garderobe abgegeben hat! :daumen-rauf:
Hier gibt's weitere Denkanstöße: http://www.eike-klima-energie.eu/ :)
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 14. Juni 2015, 21:48

"Klimapolitik als matriarchalische Kontrolle : Big Brother ist eigentlich eine Matrone"

Daraus:
Der Ausgang des G7-Gipfels [...] zeigt zumindest eines: Naturwissenschaftliche Argumente sind im Streit um Bedeutung und Tragweite des Klimawandels zwecklos geworden. Es geht nur noch um gekränkten Narzissmus, um Schuldgefühle und eine darauf aufbauende Religion der Selbstbestrafung.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Montag 15. Juni 2015, 06:25

Hubertus hat geschrieben:"Klimapolitik als matriarchalische Kontrolle : Big Brother ist eigentlich eine Matrone"

Daraus:
Der Ausgang des G7-Gipfels [...] zeigt zumindest eines: Naturwissenschaftliche Argumente sind im Streit um Bedeutung und Tragweite des Klimawandels zwecklos geworden. Es geht nur noch um gekränkten Narzissmus, um Schuldgefühle und eine darauf aufbauende Religion der Selbstbestrafung.
Ja, das paßt ins Bild: Gaia wehrt sich! :ikb_wallbash:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Montag 22. Juni 2015, 11:56

In Paderborn gibt es die sog. Stümpelsche Mühle

Sie wird als einzige Mühle in Paderborn mit einem unterschlächtigen Wasserrad betrieben; das größte in OWL.

Die Anwohner fühlen sich aber durch das Plätschern und den rauschenden Bach gestört. Jetzt soll eine »Einhausung« Abhilfe schaffen. Die Denkmalpfleger haben grünes Licht gegeben.
»…Die Hauptblickrichtung auf das Rad bleibt erhalten, die Front bekommt eine Holzständerwand verpasst, die Schall schlucken soll.« (Westfalenblatt, 17.6.15)
Da werde ich noch noch mal losziehen und da Rad aus allen Richtungen photographieren, bevor es verbaut ist.


Bei den ganzen Rufen nach erneuerbaren Energien, sollte die Leute doch eigentlich froh sein, daß hier die Wasserkraft genutzt wird. Aber nein, auch hier gilt wieder: Wasch mich aber mach mich nicht nass.
Erneuerbare ja – aber stört mich dabei nicht.
Zuletzt geändert von Juergen am Montag 22. Juni 2015, 11:58, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Jürgen

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Montag 22. Juni 2015, 11:58

Da darf man sich auch fragen, was die "Anwohner" denn erwartet haben, als sie da hingezogen sind. :nein:

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