Der 11. September

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Torsten
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Re: Der 11. September

Beitrag von Torsten » Dienstag 23. Oktober 2012, 18:07

9/11-Kritik: Zwei Kinofilme hinterfragen Terroranschläge

Seit über 11 Jahren wird über die Wahrheit der Nine-Eleven-Terroranschläge gestritten: Nun kommen zwei Spielfilme ins Kino, die den alternativen Wirklichkeitskonstruktionen zum 11. September Raum geben. [...]
Über den Film "September Morn", der mit Hollywood-Schauspielern wie Martin Sheen, Woody Harrelson und Ed Asner aufwartet, ist hingegen noch nicht viel bekannt. [...] In einer Vorabwerbung für den Film heißt es pathetisch:

"Wir, das Volk, verlangen, dass die Regierung eine sorgfälltige und unabhängige Untersuchung der tragischen Vorkommnisse des 11. Septembers wiederaufgreift und unterstützt. "
Richtig so.

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Maurus
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Re: Rechtsextremismus

Beitrag von Maurus » Sonntag 11. November 2012, 14:19

Peregrin hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben: Wenn ein Amtsrichter ein Verkehrsgutachten einfordert, dann prüft er ja auch nicht standardmäßig, ob der amtlich zugelassene Gutachter vielleicht doch bestochen, debil oder unfähig ist - obwohl das nicht zu 100% ausgeschlossen werden kann.
Die Frage ist halt immer, wovon man vernünftigerweise ausgehen kann.
Korrekt.
Peregrin hat geschrieben:Wenn der Amtsrichter schon in seiner Morgenzeitung lesen kann, daß der betreffende Gutachter sich bereits öffentlich über den Unfall geäußert hatte, bevor er noch stattgefunden hat, und außerdem an der Unfallstelle beim Vernichten von Beweisen gesichtet wurde, dann wird er ihn im Normalfall wohl nicht beauftragen, oder sich eben dem Verdacht der Rechtsbeugung aussetzen.
Ich weiß nicht, auf welches Detail der 9/11-Story hier angespielt wird, aber selbst wenn man der Verschwörungsthese anhängt, so muss man doch zugeben, dass sie offenbar so gut verdeckt ist, dass bislang nichts durchgedrungen ist. Und selbst wenn man dem doch weit her geholten Konstrukt praktisch weltweit gelenkter Medien ausgeht: Für Leute wie Assange & Co. taugt das Argument schon wieder nicht. In tausenden Fällen haben Personen oft unter Einsatz des eigenen Lebens Informationen weiterverbreitet, nur bei 9/11 soll sich nun weltweit kein einziger finden? Das klingt mir nicht plausibel.

Ich habe nichts gegen ein gesundes Misstrauen gegenüber behördlichen Auskünften, Medien, sonstigen Autoritäten. Aber Misstrauen ist auch angesagt, wenn eine Theorie nur durch fortwährende Hermetisierung, wie immer neue Schweigekartelle, Beweisverdrehungen etc. - also letztlich die Behauptung unbeweisbarer Tatsachen - zu halten ist. An irgend einer Stelle muss man für meine Begriffe die Ausgangshypothese auch einmal hinterfragen.

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Torsten
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Re: Rechtsextremismus

Beitrag von Torsten » Sonntag 11. November 2012, 15:11

Maurus hat geschrieben:In tausenden Fällen haben Personen oft unter Einsatz des eigenen Lebens Informationen weiterverbreitet, nur bei 9/11 soll sich nun weltweit kein einziger finden? Das klingt mir nicht plausibel.
Babi Jar - das vergessene Massaker

"Seit fünfundsechzig/siebzig Jahren, seit Beginn dieser Ermordungen, ist ja unter den zwei- bis dreihunderttausend Tätern, das sind SA, Gestapo, SS, die Gendarmerie und die Schreibtischtäter, ist nicht einer aufgestanden, nicht eine einzige Person im Laufe dieser Jahre, die gesagt hat: Ich habe Gewissensbisse, ich kann nachts nicht schlafen. Ich sehe die Schreie der Frauen und Kinder. Ich habe gesündigt."(Artur Brauner - Filmproduzent der Angehörige bei diesem Massaker verlor)

Anderes Beispiel: Wenn irgendein Fondsmanager mit Lebensmitteln spekuliert, dann ist ihm vielleicht bewusst, dass durch die Preissteigerung Menschen in ärmeren Ländern sich diese die Leebensmittel nicht mehr werden leisten können, und verhungern. Aber er macht nur seinen Job. Es geht nur ums Geschäft. Du siehst, es ist möglich, dass keiner, der in Verbrechen furchtbarster Art verwickelt ist, aufsteht und die Wahrheit darüber sagt. Oder schau Dir die Türkei an und ihren Umgang mit dem Genozid an den Armeniern. Die realisieren gar nicht, wollen nicht realisieren, dass das ein Völkermord war.

Mit den Anschlägen vom 11. September wurde zum ersten Mal in der Geschichte der NATO der Verteidigungsfall ausgerufen. Und der ist bis heute nicht aufgehoben. Und welche Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten und welche Waffengänge haben wir seitdem erlebt? Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei diesem Ereignis um einen Militärputsch gehandelt hat. Und seitdem leben wir wirklich in einer Diktatur. Eine Diktatur, die mit smarteren Methoden herrscht als die KP Chinas, aber nicht weniger korrupt ist.
Ich habe nichts gegen ein gesundes Misstrauen gegenüber behördlichen Auskünften, Medien, sonstigen Autoritäten. Aber Misstrauen ist auch angesagt, wenn eine Theorie nur durch fortwährende Hermetisierung, wie immer neue Schweigekartelle, Beweisverdrehungen etc. - also letztlich die Behauptung unbeweisbarer Tatsachen - zu halten ist.
Wer tut denn das? Die Architekten und Ingenieure z.B., die eine neue, unabhängige und nach wissenschaftlichen Standards arbeitende Untersuchung zum Einsturz von Gebäude Nummer 7 fordern? Bei denen herrscht das Schweigekartell, die Beweisverdrehung, das festhalten an unbewiesenen Tatsachen?
An irgend einer Stelle muss man für meine Begriffe die Ausgangshypothese auch einmal hinterfragen.
Nicht an irgendeiner Stelle. Fangen wir beim WTC 7 an.

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Torsten
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Re: Der 11. September

Beitrag von Torsten » Montag 12. November 2012, 17:49

Für Neueinsteiger in die Materie und auch sonst eine gute, kurze Zusammenfassung: 7 Fakten zum 11. September, die jeder wissen sollte

Zwielichtige Finanztransaktionen. Ein Wolkenkratzer der einstürzt, obwohl ihn kein Flugzeug getroffen hat. Das völlige Versagen der Flugabwehr, die just an diesem Tag eine Übung absolvierte, bei der unter anderem Radarbilder mit virtuellen Flugzeugen eingespielt wurden, während reale Flugzeuge vom Schirm verschwanden. Ein Flugzeug, das einen Umweg von 800 Meilen fliegt, um in einem Radarloch umzukehren, um schließlich in einem kunstflugverdächtigem Manöver im Pentagon einzuschlagen. Keine Identifizierung der Täter, die sich auf etwas anderes stützt als den einzigen Koffer, der nicht an Bord gelangte, dafür aber detaillierte Listen der Beteiligten und die Anschlagsplanungen enthielt. Nicht zu vergessen den einzigen Ausweis, den man noch in den Trümmern des WTC fand. Und kein Bekennerschreiben, außer ein Monate später vom Pentagon veröffentlichtes Video, in dem bin Laden sich der Anschläge rühmt.

Wonach sieht das alles aus? Danach, in irgendeiner Höhle in Afghanistan geplant worden zu sein? Mit dem Wissen um die Übung der Flugabwehr an diesem Tag? Mit dem finden absolut talentierter Männer, die es lernen, innerhalb kurzer Zeit Passagiermaschinen auf eine Weise zu steuern, wie es im Falle des Pentagons der erfahrenste Verkehrspilot nicht könnte? Oder sieht es eher nach einer Planung aus, wie sie im größten Bürogebäuder der Welt stattgefunden hat? Begleitet von genau dem Dilettantismus, den man dabei erwarten kann? Eingebettet in eine Story, wie sie von Hirnen entwickelt wird, auf denen der Cowboyhut zu eng sitzt? Bilder von großen Explosionen und Einstürzen. Die Geschichte von namenlosen Helden, die ihr Leben opfern, um noch mehr Opfer zu vermeiden, und über Pennsylvania abstürzen? Und dann schließlich die Selbstverstümmelung in Form einer angegriffenen Flanke?

Die Subjekte, die hinter dem Terror vom 11.September stecken, das sind keine superintelligenten und geheimverschwörerischen Genies. Es sind Personen, die Autorität ausüben, und um die Macht der Autoritätausübung wissen wie um die Macht der Manipulation. Es sind letztlich dumme, und deshalb gefährliche Subjekte. aber Furcht braucht man vor ihnen nicht haben. Denn es gibt nur einen, den es zu fürchten gilt. Und den haben auch die zu fürchten. Das verspreche ich euch.

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Dottore Cusamano
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Re: Der 11. September

Beitrag von Dottore Cusamano » Mittwoch 17. April 2013, 10:00

Überparteiliche US-Kommission hält Folterpraxis der Vereinigten Staaten für "unbestreitbar":

http://www.zeit.de/politik/ausland/213 ... kommission
"Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel." (Offb 12, 7-8)

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Peregrin
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Re: Der 11. September

Beitrag von Peregrin » Mittwoch 17. April 2013, 11:58

Dottore Cusamano hat geschrieben:Überparteiliche US-Kommission hält Folterpraxis der Vereinigten Staaten für "unbestreitbar":

http://www.zeit.de/politik/ausland/213 ... kommission
Was ist denn daran neu?
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Protasius
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Re: Der 11. September

Beitrag von Protasius » Mittwoch 17. April 2013, 12:26

Peregrin hat geschrieben:
Dottore Cusamano hat geschrieben:Überparteiliche US-Kommission hält Folterpraxis der Vereinigten Staaten für "unbestreitbar":

http://www.zeit.de/politik/ausland/213 ... kommission
Was ist denn daran neu?
Die Tatsache, daß es jetzt offiziell ist.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Piusderdritte
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Re: Der 11. September

Beitrag von Piusderdritte » Mittwoch 11. September 2013, 21:22

Zum Jahrestag noch ein PDF zum Herunterladen:

http://nexus-magazin.de/files/gratis/ar ... eit911.pdf

;)
"Katholische Haus- und Schulbibel" (aus1928) von Paul Bergmann, ist eine sehr gute Zusammenfassung der Bibel! Sollte jeder Katholik mal gelesen haben. Verständlich geschrieben und schnell durchgelesen!

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Re: Der 11. September

Beitrag von Piusderdritte » Sonntag 29. Dezember 2013, 20:16

sehr interessante Dinge passieren z.Zt.:
“AIPAC wirft Bandar und Bush den Wölfen zum Fraß vor”

Die Artikel, welche in dieser Woche in Rupert Murdochs New York Daily News erschienen und von Paul Sperry (einem Mitglied des Hoover Instituts und des AIPAC) geschrieben wurden, sind noch verstörender. Sie beschuldigen nicht nur Prinz Bandar von Saudi-Arabien, beim 9/11-Vorfall die Feder geführt zu haben, sondern verwickeln auch Bush (43) in die Angelegenheit.

In der Tat ist es so, dass derzeit der gesamte AIPAC-Apparat als die größte Lobby-Organisation in Washington mit aller Kraft damit beschäftigt ist, den Kongress davon abzuhalten, den echten Bericht zu veröffentlichen. Hat dies etwa damit zu tun, dass der echte Bericht nicht Saudi-Arabien, sondern Israel beschuldigt und dass AIPAC die Murdoch-Sperry-Version wasserdicht machen will?
http://www.politaia.org/israel/911-komm ... rdon-duff/

:pfeif:
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Sarandanon
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Re: Der 11. September

Beitrag von Sarandanon » Sonntag 29. Dezember 2013, 22:05

Rechtspopulister und antisemitistischer Verschwörungsschwachsinn :angewidert:
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
(Augustinus Aurelius)

Piusderdritte
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Re: Der 11. September

Beitrag von Piusderdritte » Sonntag 29. Dezember 2013, 22:52

Sarandanon hat geschrieben:Rechtspopulister und antisemitistischer Verschwörungsschwachsinn :angewidert:
Begründung?
"Katholische Haus- und Schulbibel" (aus1928) von Paul Bergmann, ist eine sehr gute Zusammenfassung der Bibel! Sollte jeder Katholik mal gelesen haben. Verständlich geschrieben und schnell durchgelesen!

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Sarandanon
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Re: Der 11. September

Beitrag von Sarandanon » Sonntag 29. Dezember 2013, 23:54

Was soll diese Suggestivfrage? Ich muss Dir wohl nichts erklären, was Du über Deine verlinkte Seite nicht eh schon weißt. Ich denke, damit ist dieses Thema geklärt.
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
(Augustinus Aurelius)

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umusungu
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Re: Der 11. September

Beitrag von umusungu » Sonntag 29. Dezember 2013, 23:56

völliger Schwachsinn .. muss hier nicht weiter behandelt werden!

Piusderdritte
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Re: Der 11. September

Beitrag von Piusderdritte » Sonntag 29. Dezember 2013, 23:59

Was soll diese Suggestivfrage? Ich muss Dir wohl nichts erklären, was Du über Deine verlinkte Seite nicht eh schon weißt. Ich denke, damit ist dieses Thema geklärt.
mehr wollte ich gar nicht wissen, schönen Dank noch für die ausführliche Beantwortung meiner Frage.
;D
"Katholische Haus- und Schulbibel" (aus1928) von Paul Bergmann, ist eine sehr gute Zusammenfassung der Bibel! Sollte jeder Katholik mal gelesen haben. Verständlich geschrieben und schnell durchgelesen!

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Gallus
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Re: Der 11. September

Beitrag von Gallus » Montag 30. Dezember 2013, 00:10

Ich find's immer wieder erstaunlich, daß Leute einer Regierung, die die alltäglichsten Dinge nicht ordentlich hinbekommt, die effektive und geräuschlose Koordination einer globalen Verschwörung zutrauen.

Caviteño
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Re: Der 11. September

Beitrag von Caviteño » Montag 30. Dezember 2013, 00:26

Gallus hat geschrieben:Ich find's immer wieder erstaunlich, daß Leute einer Regierung, die die alltäglichsten Dinge nicht ordentlich hinbekommt, die effektive und geräuschlose Koordination einer globalen Verschwörung zutrauen.
:daumen-rauf: :klatsch:

und diese dann auch noch über Jahre geheimhalten kann....

ad_hoc
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Re: Der 11. September

Beitrag von ad_hoc » Montag 30. Dezember 2013, 00:32

Gallus hat geschrieben:
Ich find's immer wieder erstaunlich, daß Leute einer Regierung, die die alltäglichsten Dinge nicht ordentlich hinbekommt, die effektive und geräuschlose Koordination einer globalen Verschwörung zutrauen.
Wieso denn? Was sollte sie denn davon abhalten, dies immer wieder zu versuchen? Dem widerspricht doch nicht die Wahrscheinlichkeit, aufgrund von Inkompetenz und Dummheit keinen Erfolg damit zu haben. Und andererseits: Steter Tropfen höhlt den Stein (der mich wiederum an Br. Nikodemus erinnert, der hier anscheinend nicht mehr verkehrt).

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

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Peregrin
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Re: Der 11. September

Beitrag von Peregrin » Montag 30. Dezember 2013, 14:01

Gallus hat geschrieben:Ich find's immer wieder erstaunlich, daß Leute einer Regierung, die die alltäglichsten Dinge nicht ordentlich hinbekommt, die effektive und geräuschlose Koordination einer globalen Verschwörung zutrauen.
Eh nicht, aber da ist ja auch nichts "effektiv und geräuschlos", sondern die Lügen sind plump und dreist. Jeder, der will, durchschaut sie, aber das ändert halt an den Machtverhältnissen nichts. Einem absolutistischen Fürsten konnte auch wurscht sein, ob die Bauern seine Verschwendungssucht erkannt haben; solange seine Büttel ihren Sold hatten und ihnen auch sonst nicht fad wurde, bestand keine Gefahr.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Juergen
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Re: Der 11. September

Beitrag von Juergen » Freitag 11. September 2015, 13:48

Und wieder einmal ist heute Jahrestag. In der USA und besonders in New York denken die Menschen an die Opfer der Anschläge vor 14 Jahren.
Jährliche Rituale, um zu verhindern, daß die Angehörigen mit der Trauer anschließen. Rituale, die das Geschehen wach halten, Rituale, die mahnen, Rituale, die aber auch die Verbitterung zeigen, Rituale, die der Versöhnung entgegen stehen.


Die Welt hat sich seit jenem Tag vor 14 Jahren verändert mit Folgen, die wir heute noch – oder gerade – zu spüren bekommen.
http://www.fr-online.de/leitartikel/11- ... 83634.html

Das Erbe von 9/11

Auf den Terror vom 11. September 2001 reagierte der Westen mit einer vollkommen verfehlten Politik. Sie ist der wichtigste Auslöser für die Krisen, deren Folgen wir jetzt erleben. Der Leitartikel.

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 lautete eine häufig geäußerte Überzeugung: Nichts wird mehr so sein, wie es vorher war. Bis dahin hatten die USA an vielen Kriegen teilgenommen, aber noch nie war der Krieg mitten in ihr Land getragen worden. So wie an jenem Tag vor 14 Jahren in New York, mit einem Terrorangriff ungeahnten Ausmaßes in der Metropole des Landes, der die Vereinigten Staaten traf, aber die ganze westliche Welt und ihre Idee einer freien Gesellschaft meinte. Wie konnte da das Leben einfach so weitergehen?…
Gruß
Jürgen

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Torsten
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Re: Der 11. September

Beitrag von Torsten » Sonntag 11. September 2016, 14:22

Der 15. Jahrestag. Dafür ein Ständchen:
https://blog.fdik.org/216-9/s1473589966
Und noch eins:
http://www.heise.de/tp/artikel/49/49367/1.html

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Re: Der 11. September

Beitrag von Torsten » Freitag 10. März 2017, 21:56

Verschwörungs-theorien, Verschleierungen, Wisenschaft, die sich gegen das Narrativ wehrt. Wer, was, wo? Und vor allem, wie.
Kein Mensch kann dafür die Verantwortung tragen, nicht einmal eine Gruppe von Verschwörern, die, wenn sie sich als Gruppe erkannten, es nicht genügend Schultern gäbe, die Größe des Entsetzens auf eine ihnen tragfähige Basis zu stellen.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Torsten » Freitag 10. März 2017, 22:03

Und so brachen sie zusammen, und eine Menge Staub wurde aufgewirbelt, nicht nur an diesem Tag, und viele starben, nicht nur an diesem Tag.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Torsten » Freitag 10. März 2017, 22:06

Eine geschundene Stadt, eine geschundene Welt. Tage des Hungers. Die in Leningrad nach 872 Tagen begannen, zu enden.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Torsten » Freitag 10. März 2017, 22:22

Der Mensch rätselt, allein in Gott liegt das Wissen, und über das Warum schweigt die Unbeflecktheit.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Sempre » Dienstag 21. März 2017, 03:58

Zur Vorgeschichte und Geschichte des "Krieg gegen den Terror", der durch die 9/11-Operation in Schwung gebracht wurde, ein Vortrag des niederländischen Publizisten Christopher Bollyn (in englischer Sprache):

Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Niels » Sonntag 2. April 2017, 22:46

Die "WAZ" veröffentlicht bisher angeblich "geheime Bilder": http://www.waz.de/panorama/fbi-zeigt-bi ... 23675.html
Das erste Bild reicht aus, um festzustellen, dass da nirgendwo ein Flugzeug reingerast sein kann.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Der 11. September

Beitrag von overkott » Freitag 23. Juni 2017, 19:18

Vom 11. September - und andere Dönekes. Neu erzählt mit hintergründigen Bildern und Gedanken. Von Christoph Overkott und Mitarbeiterin.


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Re: Der 11. September

Beitrag von overkott » Freitag 23. Juni 2017, 19:52

Zum Making-of. Der Beitrag ist aus der Not geboren. Das betrifft nicht nur die Geschichte, sondern auch das Haus der Geschichte. Denn das wird zur Zeit renoviert und auf minimalem Niveau weiter betrieben. Dazu gehört ein Einblick ins Magazin voller Realsymbole, etwa einer Autotür vor einer weißen Wand. Was macht man im Film mit einer weißen Wand? Greenscreen natürlich. Dabei ist so eine Farbstanze gar nicht so einfach. Doch in diesem Fall ist das Imperfekte einfach genial. Vorausgesetzt: Man findet das richtige Material für den Hintergrund. Auf diese Weise wird die traurige Geschichte brisant verdichtet und enthält eine explosive Dynamik, die vorwärtstreibt durch die minimalistische Ausstellung, bis sie den finalen Plotpoint findet im Umschlag vom Kriegsende in Berlin zum UNO-Standort in Bonn.

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Re: Der 11. September

Beitrag von overkott » Freitag 23. Juni 2017, 20:57

Mit Blick auf die Technik sind wir beim Thema Farbstanze schon in die Postproduktion eingestiegen. Dabei glaubst du gar nicht, wieviele Möglichkeiten bereits ein einfaches Schnittprogramm bietet. Die Kunst Fußballweltmeister zu werden, liegt für Franz Beckenbauer nämlich nicht im Ball, sondern im Umgang damit. Was man mit einem Ball alles machen kann, muss man ausprobieren. Das gilt auch für dein S'chnittprogramm. Fang also nicht mit Premiere Pro an, wenn du Powerdirector noch nicht ausgereizt hast. Wenn du eine ältere Version hast, als die hier, brauchst du auch nicht sofort umsteigen. Das Wesentliche hat sich seit der Version 13 nicht geändert, außer den Funktionen für neuen Kamerafirlefanz, an dem du vielleicht Freude hast. Wenn du dann doch die neuste Version haben willst, schau dich nach dem günstigsten Preis um. Wenn du auf Pinnacle schwörst, weil da so ein Schweizer tolle Tutorials macht, vergiss nicht, dass du einen stärkeren Prozessor brauchst und mehr PS für deine Grafikkarte. Sicher hat jedes Programm seine eigenen schönen Features. Aber die wichtigsten Sachen sind bei allen gleich. Für 3D liegst du mit dem Powerdirector richtig. Und dazu noch zum günstigsten Preis.

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Re: Der 11. September

Beitrag von overkott » Freitag 23. Juni 2017, 21:58

Was gefällt euch besser:

Das Technikmuseum in Speyer oder das Haus der Geschichte in Bonn?

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