Glaube und Vernunft

Schriftexegese. Theologische & philosophische Disputationen. Die etwas spezielleren Fragen.

Moderator: Hubertus

Ist unser Glaube vernünftig?

ja
43
69%
ja, außer leiblicher Auferstehung, Jungfrauengeburt, Wandlung
3
5%
größtenteils
5
8%
teilweise
5
8%
keine Ahnung
0
Keine Stimmen
mir egal
1
2%
nein
5
8%
 
Abstimmungen insgesamt: 62

Pirmin
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Pirmin » Mittwoch 27. Juli 2016, 15:48

Raphael hat geschrieben:Die Überwindung des menschlichen Egoismus soll also - zumindest nach jesuanischer Lehre - nicht über die Nächstenliebe geschehen, sondern über die zuvörderst einzuübende Gottesliebe.
So ist es. Das Ego und die Liebe bzw. Gott schließen einander aus. Kein Mensch ist zwar frei von Ego, jedoch geht es tatsächlich darum, sich seiner Egoanteile (= Konditionierungen, Prägungen) bewusst zu werden, sich mithin weniger wichtig zu nehmen, um letztendlich sein Ego zu überwinden. Selbstliebe ist hierbei nicht mit Eigenliebe zu verwechseln. Gemeint ist das (göttliche) Selbst, das zum Vorschein kommt, wenn einen der menschliche Egoismus weniger im Griff hat und man infolgedessen mit sich und anderen barmherziger sein kann.

Sich selbst lieben wie seinen Nächsten setzt voraus, dass man gelernt hat, eine Distanz zu seinem Ego aufzubauen. Praktisch bedeutet das, dass man in der Lage ist, auf bestimmte Reize und Trigger nicht mehr nur gewohnheitsmäßig (impulsiv) zu reagieren, denn Gewohnheiten sind Verkürzungen bzw. Automatismen (im schlimmsten Fall Süchte) unseres Gehirns, sondern in der Wahl des Verhaltens flexibel, unabhängig und frei ist.

„Die Wahrheit macht euch frei“, weiß Jesus, weil er die Geister unterscheiden konnte und somit nicht in „alten“ Gewohnheiten gefangen war. Wenn Jesus von Selbstliebe spricht, ist keine Spur von Selbstverliebtheit gemeint, sondern die allergrößte Offenheit einem anderen Menschen gegenüber. Das setzt Nächstenliebe und einen gesunden Selbstwert voraus, der sich weder kleiner noch größer als der Nächste dünkt.

(Auch das Wort Selbstverwirklichung ist missverständlich. Zu unterscheiden ist, ob der Mensch sein Ego oder sein Selbst zu verwirklichen sucht.)

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overkott
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von overkott » Dienstag 29. November 2016, 11:20

Vom Haus auf dem Felsen

24 Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25 Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. 26 Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27 Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.

Jeder erkennt sofort: Das ist aus der Bergpredigt. Und alle wissen: Die steht im Matthäusevangelium. Jesus erscheint darin als Gesetzeslehrer. Über mehrere Kapitel sagt er, wie man richtig handelt. Er schließt ähnlich dem Vaterunser seine Predigt: Auf Sand zu bauen, erweist sich bei Wolkenbruch als unpraktisch. So redet der Sohn eines Zimmermanns, der Erfahrung mit dem Bau von Häusern hat.

Hätten mal die frommen Bauleute im Lauf der Geschichte auf Jesus gehört. Dann hätten wir heute keinen schiefen Turm von Pisa. Und wir hätten keinen Millenniums Tower. Das ist der schiefe Turm von San Franzisco. Knapp 2 Meter ist dieser hoch: das höchste Wohngebäude der Stadt. Billig war es nicht. 35 Millionen Dollar haben die Bauherren bezahlt. Auch die Wohnungspreise sind ordentlich. Die beginnen ab 626. Dollar. Da kann man in unseren Breiten schon ganz üppig für selber bauen. Nun empfindet es aber nicht jeder als Luxus, wenn das Haus im Sand versinkt. Und das mit rasender Geschwindigkeit. Schätzungsweise 45 Mal schneller, als erwartet. Schon neigt sich der Luxuswohnsilo nach Nordwesten. In einem Erdbebengebiet. Das Vorgängergebäude hatte Erdstöße nicht gut verkraftet.

Ähnlich wie in Venedig wurde das Bauland dem Meer abgerungen. Und ähnlich wie in Venedig hat man das Haus auf Stelzen im Boden gesetzt. Die hat man offenbar nicht tief genug versenkt - kann man im Nachhinein sagen. Also tun das auch die Bauleute, die in der Nähe für einen Bahnhof buddeln. Denn wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld? Daher zeigt jetzt jeder Verantwortliche mit dem nackten Finger auf andere. Gebaut haben da wohl New Yorker Mitbewerber des angehenden US-Präsidenten Trump:

http://www.bloomberg.com/research/stock ... Id=1711532

Tja, die Geschichte wäre nur halb so interessant, wenn nicht auch in Frankfurt ein Tower gleichen Namens entstehen würde. Noch im Februar hatte ein Blattmacher in der FAZ hämisch gespottet. Doch schon im April hat sich das Blatt bereits wieder dramatisch gewendet. "Mit einem Mann als Gesprächspartner kommt man einfach schneller ins Geschäft. Peter und ich leben beide nach dem Motto ‚think big‘“, wird Auftragnehmer Trump mit einem Wort zum Donnerstag zitiert. Peter ist übrigens der Frankfurter OB von der SPD. Ganslmeiers "think big" von heute bekommt damit noch einmal einen ganz anderen Nachklang. Auch die Grünen sitzen mit im Boot. Anders als ursprünglich mal geplant, wird der Turm wohl doch nicht der höchste der Welt. Aber mit 35 Metern hat er immer noch biblische Ausmaße. Golden soll der Tower Hessens Glanz vermehren. Und dem Vernehmen nach wollte Donald Trump im nächsten Jahr in Frankfurt mal nach dem Rechten schauen.

Wie auch immer die Geschichte weitergeht: Jesus empfiehlt Peter und Herrn Trump, die Sache nicht in den Sand zu setzen.

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overkott
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von overkott » Mittwoch 30. November 2016, 23:21

Pirmin hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Die Überwindung des menschlichen Egoismus soll also - zumindest nach jesuanischer Lehre - nicht über die Nächstenliebe geschehen, sondern über die zuvörderst einzuübende Gottesliebe.
So ist es. Das Ego und die Liebe bzw. Gott schließen einander aus. Kein Mensch ist zwar frei von Ego, jedoch geht es tatsächlich darum, sich seiner Egoanteile (= Konditionierungen, Prägungen) bewusst zu werden, sich mithin weniger wichtig zu nehmen, um letztendlich sein Ego zu überwinden. Selbstliebe ist hierbei nicht mit Eigenliebe zu verwechseln. Gemeint ist das (göttliche) Selbst, das zum Vorschein kommt, wenn einen der menschliche Egoismus weniger im Griff hat und man infolgedessen mit sich und anderen barmherziger sein kann.

Sich selbst lieben wie seinen Nächsten setzt voraus, dass man gelernt hat, eine Distanz zu seinem Ego aufzubauen. Praktisch bedeutet das, dass man in der Lage ist, auf bestimmte Reize und Trigger nicht mehr nur gewohnheitsmäßig (impulsiv) zu reagieren, denn Gewohnheiten sind Verkürzungen bzw. Automatismen (im schlimmsten Fall Süchte) unseres Gehirns, sondern in der Wahl des Verhaltens flexibel, unabhängig und frei ist.

„Die Wahrheit macht euch frei“, weiß Jesus, weil er die Geister unterscheiden konnte und somit nicht in „alten“ Gewohnheiten gefangen war. Wenn Jesus von Selbstliebe spricht, ist keine Spur von Selbstverliebtheit gemeint, sondern die allergrößte Offenheit einem anderen Menschen gegenüber. Das setzt Nächstenliebe und einen gesunden Selbstwert voraus, der sich weder kleiner noch größer als der Nächste dünkt.

(Auch das Wort Selbstverwirklichung ist missverständlich. Zu unterscheiden ist, ob der Mensch sein Ego oder sein Selbst zu verwirklichen sucht.)
Gott als der Ich-bin-der-ich-bin und sein Sohn als Ich-bin-die-Wahrheit verweist einen falsch verstanden Egoismus in die Schranken. Gottes Ich verwirklicht sich in seinem Sohn als Abbild des göttlichen Ichs. Die Identifikation Jesu mit dem göttlichen Ich ist sein Einverständnis in die vom Vater gebotene Liebe. Das Wie-sich-selbst-lieben ist eine Chiffre für Identifikation. Es geht bei dieser Identifikation darum, im Mitleid sich selbst in die leidende Kreatur hineinversetzen zu können.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von PascalBlaise » Dienstag 3. Januar 2017, 18:02

Mein Nick berechnet eine unendliche Gewinnerwartung: http://kath.net/news/58034
Ein Problem ist, dass Pascal anzunehmen scheint, ein Leben nach dem Tod impliziere einen christlichen Gott.
Was ist wenn einem muslimischen Gott ein Christ nicht passt?
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Marion » Dienstag 3. Januar 2017, 18:12

PascalBlaise hat geschrieben:Mein Nick berechnet eine unendliche Gewinnerwartung: http://kath.net/news/5834
Ein Problem ist, dass Pascal anzunehmen scheint, ein Leben nach dem Tod impliziere einen christlichen Gott.
Was ist wenn einem muslimischen Gott ein Christ nicht passt?
Hast du dem Franz zu feste zugehört? http://de.radiovaticana.va/storico/213 ... ted-733261
Franz hat geschrieben:Und ich glaube an Gott. Nicht an einen katholischen Gott, den gibt es nicht.
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von PascalBlaise » Dienstag 3. Januar 2017, 18:18

Marion hat geschrieben:
PascalBlaise hat geschrieben:Mein Nick berechnet eine unendliche Gewinnerwartung: http://kath.net/news/5834
Ein Problem ist, dass Pascal anzunehmen scheint, ein Leben nach dem Tod impliziere einen christlichen Gott.
Was ist wenn einem muslimischen Gott ein Christ nicht passt?
Hast du dem Franz zu feste zugehört? http://de.radiovaticana.va/storico/213 ... ted-733261
Franz hat geschrieben:Und ich glaube an Gott. Nicht an einen katholischen Gott, den gibt es nicht.
Hast Du den Artikel gelesen und verstanden?
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Marion » Dienstag 3. Januar 2017, 18:28

Dein Nick hat überhaupt nichts kapiert. Der Philosoph nimmt an, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod nicht sehr groß sei und vielleicht bei 10 Prozent liege.

Das bedeutet, daß er nicht glaubt, daß er also nicht für wahr hält was die Kirche lehrt. Da kann er rechnen soviel er will. Das mit dem Himmel wird nichts. Weder für ihn, noch für die, die ihm glauben schenken.


Meine Frage an dich war aber eine andere. Wie kommst du, der sich ja Katholik nennt, darauf, daß Gott jemand anderes ist, als der den die Kirche bekennt. Mir fiel dazu nur Franz ein, der dich vielleicht durcheinandergebracht hat.
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von PascalBlaise » Dienstag 3. Januar 2017, 19:09

Marion hat geschrieben:Dein Nick hat überhaupt nichts kapiert. Der Philosoph nimmt an, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod nicht sehr groß sei und vielleicht bei 10 Prozent liege.

Das bedeutet, daß er nicht glaubt, daß er also nicht für wahr hält was die Kirche lehrt. Da kann er rechnen soviel er will. Das mit dem Himmel wird nichts. Weder für ihn, noch für die, die ihm glauben schenken.


Meine Frage an dich war aber eine andere. Wie kommst du, der sich ja Katholik nennt, darauf, daß Gott jemand anderes ist, als der den die Kirche bekennt. Mir fiel dazu nur Franz ein, der dich vielleicht durcheinandergebracht hat.
Mach dir um mich keine Sorgen! Es ist auch völlig unerheblich, was ich denke. Es geht darum, warum es rational sein könnte, an Gott zu glauben und seine Gebote zu halten.
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Sempre » Dienstag 3. Januar 2017, 19:49

Marion hat geschrieben:[Blaise Pascal] nimmt an, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod nicht sehr groß sei und vielleicht bei 10 Prozent liege.

Das bedeutet, daß er nicht glaubt, daß er also nicht für wahr hält was die Kirche lehrt. Da kann er rechnen soviel er will. Das mit dem Himmel wird nichts. Weder für ihn, noch für die, die ihm glauben schenken.
Blaise Pascal selbst hat geglaubt. Bloß irgendwelche Leute, die allein aufgrund der Pascalschen Wette "glauben", glauben ja tatsächlich nicht, sondern heucheln bloß.

Die Wette funzt aber auch aus dem Grund, den PascalBlaise nennt nicht. Denn es reicht ja nicht, irgendetwas zu glauben, sondern der Glaube der Kirche muss bekannt werden. Aus der Wette geht aber etwa nicht hervor, welche Gebote zu befolgen sind usf.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von umusungu » Dienstag 3. Januar 2017, 20:05

Marion hat geschrieben:Das bedeutet, daß er nicht glaubt, daß er also nicht für wahr hält was die Kirche lehrt. Da kann er rechnen soviel er will. Das mit dem Himmel wird nichts. Weder für ihn, noch für die, die ihm glauben schenken.
Trotz Tiara auf dem Haupte - das mit dem Himmel überlasse doch bitte EINEM Anderen......

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Sempre » Dienstag 3. Januar 2017, 20:12

umusungu hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Das bedeutet, daß er nicht glaubt, daß er also nicht für wahr hält was die Kirche lehrt. Da kann er rechnen soviel er will. Das mit dem Himmel wird nichts. Weder für ihn, noch für die, die ihm glauben schenken.
Trotz Tiara auf dem Haupte - das mit dem Himmel überlasse doch bitte EINEM Anderen......
Wann das was mit dem Himmel wird und wann nicht, das ist doch genau das, was die Kirche lehrt?! Wozu sie überhaupt da ist. Damit man sich danach richten kann.

Wozu nennst Du Dich denn Priester, wenn nicht dazu, den Leuten zu zeigen, wie das mit dem Himmel was werden kann?! Wozu braucht die Menschheit sonst Leute mit Deinem Beruf? Doch nicht, um die uns Wurst vom Brot hinwegzunagen, oder?

Wenn das EINER alleine weiß, wozu dann Apostel und Priester?
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von taddeo » Dienstag 3. Januar 2017, 20:56

Sempre hat geschrieben:Wenn das EINER alleine weiß, wozu dann Apostel und Priester?
Und das fragt ausgerechnet einer, für den es überhaupt keine "Apostel und Priester" (mehr) gibt ... :roll: :vogel:
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Sempre » Dienstag 3. Januar 2017, 21:05

taddeo hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Wenn das EINER alleine weiß, wozu dann Apostel und Priester?
Und das fragt ausgerechnet einer, für den es überhaupt keine "Apostel und Priester" (mehr) gibt ... :roll: :vogel:
Die kümmern sich halt wie umusungu um Früden auf Ürden. Aber es gibt ja noch die ganzen alten verstaubten Schinken der früheren Apostel und Priester, die den Weg in den Himmel gewiesen haben.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von overkott » Dienstag 3. Januar 2017, 21:29

Sempre hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Das bedeutet, daß er nicht glaubt, daß er also nicht für wahr hält was die Kirche lehrt. Da kann er rechnen soviel er will. Das mit dem Himmel wird nichts. Weder für ihn, noch für die, die ihm glauben schenken.
Trotz Tiara auf dem Haupte - das mit dem Himmel überlasse doch bitte EINEM Anderen......
Wann das was mit dem Himmel wird und wann nicht, das ist doch genau das, was die Kirche lehrt?! Wozu sie überhaupt da ist. Damit man sich danach richten kann.

Wozu nennst Du Dich denn Priester, wenn nicht dazu, den Leuten zu zeigen, wie das mit dem Himmel was werden kann?! Wozu braucht die Menschheit sonst Leute mit Deinem Beruf? Doch nicht, um die uns Wurst vom Brot hinwegzunagen, oder?

Wenn das EINER alleine weiß, wozu dann Apostel und Priester?
Jeder soll sich selbst danach richten.

Hier wollen wir mal nichts Böses sagen.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Sempre » Dienstag 3. Januar 2017, 21:33

overkott hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Das bedeutet, daß er nicht glaubt, daß er also nicht für wahr hält was die Kirche lehrt. Da kann er rechnen soviel er will. Das mit dem Himmel wird nichts. Weder für ihn, noch für die, die ihm glauben schenken.
Trotz Tiara auf dem Haupte - das mit dem Himmel überlasse doch bitte EINEM Anderen......
Wann das was mit dem Himmel wird und wann nicht, das ist doch genau das, was die Kirche lehrt?! Wozu sie überhaupt da ist. Damit man sich danach richten kann.

Wozu nennst Du Dich denn Priester, wenn nicht dazu, den Leuten zu zeigen, wie das mit dem Himmel was werden kann?! Wozu braucht die Menschheit sonst Leute mit Deinem Beruf? Doch nicht, um die uns Wurst vom Brot hinwegzunagen, oder?

Wenn das EINER alleine weiß, wozu dann Apostel und Priester?
Jeder soll sich selbst danach richten.

Hier wollen wir mal nichts Böses sagen.

Den Rest überlassen wir dem lieben Gott.
umusungu und seinesgleichen haben die späteren Phasen der Moderne verpasst. Bald kommt Industrie 4.0, heute schon wird jeder immer und überall von Leuten und Maschinen belästigt, die einem etwas aufschwätzen wollen, und umusungu erklärt, dass keiner seiner bedarf.
Zuletzt geändert von Sempre am Dienstag 3. Januar 2017, 21:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von PascalBlaise » Dienstag 3. Januar 2017, 21:35

overkott hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Das bedeutet, daß er nicht glaubt, daß er also nicht für wahr hält was die Kirche lehrt. Da kann er rechnen soviel er will. Das mit dem Himmel wird nichts. Weder für ihn, noch für die, die ihm glauben schenken.
Trotz Tiara auf dem Haupte - das mit dem Himmel überlasse doch bitte EINEM Anderen......
Wann das was mit dem Himmel wird und wann nicht, das ist doch genau das, was die Kirche lehrt?! Wozu sie überhaupt da ist. Damit man sich danach richten kann.

Wozu nennst Du Dich denn Priester, wenn nicht dazu, den Leuten zu zeigen, wie das mit dem Himmel was werden kann?! Wozu braucht die Menschheit sonst Leute mit Deinem Beruf? Doch nicht, um die uns Wurst vom Brot hinwegzunagen, oder?

Wenn das EINER alleine weiß, wozu dann Apostel und Priester?
Jeder soll sich selbst danach richten.

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Schön, dass Sie sich hier mal wieder zu Wort melden - umso mehr, als die Tonart eine versöhnliche ist.
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Sempre » Dienstag 3. Januar 2017, 21:43

Eine versöhnliche Tonart ist Heuchelei, wo keine Versöhnung möglich ist.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Siard » Mittwoch 4. Januar 2017, 09:38

PascalBlaise hat geschrieben:Schön, dass Sie sich hier mal wieder zu Wort melden - umso mehr, als die Tonart eine versöhnliche ist.
:glubsch:

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DarPius
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von DarPius » Mittwoch 4. Januar 2017, 20:16

Marion hat geschrieben:Dein Nick hat überhaupt nichts kapiert. Der Philosoph nimmt an, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod nicht sehr groß sei und vielleicht bei 1 Prozent liege.
Womit er seinen Titel als Philosoph verwirkt. Die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod beträgt 5% - insofern man Wissenschaft ernst nimmt.

Nach Wikiblödia:
"Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses ist das Verhältnis der Zahl der günstigen Ergebnisse zur Gesamtanzahl der Ergebnisse."
Also egal, wie ich rechne, komme ich auf 5%.

PascalBlaise hat geschrieben: Mach dir um mich keine Sorgen! Es ist auch völlig unerheblich, was ich denke. Es geht darum, warum es rational sein könnte, an Gott zu glauben und seine Gebote zu halten.
Na dann haben Sie in der Schule nicht aufgepasst:
https://de.wikipedia.org/wiki/Entscheid ... ungsregeln
wikipedia hat geschrieben: Die Bayes-Regel

Bei der Bayes-Regel (auch μ-Regel, Erwartungswert-Regel oder Erwartungswert-Prinzip) orientiert sich der Entscheider nur nach den Erwartungswerten.
Da nur der Erwartungswert der jeweiligen Alternative a i bewertet wird, ist der Entscheider risikoneutral, er ist beispielsweise indifferent hinsichtlich der Teilnahme an einer Lotterie per Münzwurf, in der er mit 5 % Wahrscheinlichkeit 1 € gewinnt und mit 5 % Wahrscheinlichkeit 1 € verliert. Im obigen Beispiel ist der dann indifferent, wenn gilt: e 11 ⋅ w 1 + e 12 ⋅ w 2 + e 13 ⋅ w 3 = 1 (da unabhängig von den Wahrscheinlichkeiten w j eine sichere „Auszahlung“), hier also: 12 ⋅ w 1 + 8 ⋅ w 2 + 1 ⋅ w 3 . Indifferenz würde z. B. vorliegen bei Gleichverteilung, wenn also gilt: w 1 = w 2 = w 3 = 1 3 .

Ist Gleichwahrscheinlichkeit gegeben, liegt ein Spezialfall der Bayes-Regel vor, die Laplace-Regel.
So, und jetzt kommts (studieren Sie https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Pet ... -Paradoxon)
wikipedia hat geschrieben: Gemäß der Bayes-Regel wäre ein Entscheider bereit, jeden noch so hohen Betrag – also sein gesamtes Vermögen – für die Teilnahme an der Lotterie zu bezahlen, da der erwartete Gewinn unendlich groß ist. In der Realität ist jedoch kaum jemand bereit, sein gesamtes Vermögen gegen die Teilnahme an der Sankt-Petersburg-Lotterie zu tauschen.
Tja, liebe Atheisten, es fehlt ein kleiner Hinweis - "doch, es kommt in der Realität vor; es sei denn, man ist ein Atheist, da ist man bereit, alles aufs Spiel zu setzen".

Die "aufgeklärten" Brüder wollen uns somit beweisen, dass die Regeln der Vernunft für die Katze sind, wenn die Katholiken sich daran halten und doch vom "Hörensagen" möglich sei, dass man nach dem irdischen Leben weitere "Auszahlungen" vom lieben Gott bekommt. Also im schlimmsten Fall - wenn es doch kein Leben nach dem Tode geben sollte - sind wir genauso arm dran wie die Atheisten und würden zwar nichts gewinnen aber auch nichts verlieren.
Wenn aber die Atheisten falsch liegen...

Fragt jeden Atheisten, warum er bereit ist, alles aufs Spiel zu setzen. So viel zum Thema "Aufklärung". :nuckel:
Was ist wenn einem muslimischen Gott ein Christ nicht passt?
Da bin ich ganaaaanz gelassen. Wenn es den Bekenntniszwang gibt, so weiß ich, dass es sich um einen falschen Gott handelt.
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Sempre » Mittwoch 4. Januar 2017, 20:35

DarPius hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Dein Nick hat überhaupt nichts kapiert. Der Philosoph nimmt an, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod nicht sehr groß sei und vielleicht bei 10 Prozent liege.
Womit er seinen Titel als Philosoph verwirkt. Die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod beträgt 50% - insofern man Wissenschaft ernst nimmt.

Nach Wikiblödia:
"Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses ist das Verhältnis der Zahl der günstigen Ergebnisse zur Gesamtanzahl der Ergebnisse."
Also egal, wie ich rechne, komme ich auf 50%.
Was Wiki da sagt, gilt z.B. für das mehrfache Werfen von Würfeln, bei denen die verschiedenen möglichen Ergebnisse einzelner Würfe aufgrund der Beschaffenheit des Würfels als gleichwahrscheinlich angenommen werden.

Du wirst sicher leicht einsehen, dass ein Ablehner des Pastafarianismus zurecht die Wahrscheinlichkeit für die Existenz eines Spaghettimonsters hinter der Venus nicht mit 50% ansetzt.

Ebenso wird der typische Agnostiker, den Blaise Pascal überzeugen will, die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod unter 50% ansetzen.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von DarPius » Mittwoch 4. Januar 2017, 21:00

Sempre hat geschrieben: Du wirst sicher leicht einsehen, dass ein Ablehner des Pastafarianismus zurecht die Wahrscheinlichkeit für die Existenz eines Spaghettimonsters hinter der Venus nicht mit 50% ansetzt.
Warum soll ich als Katholik die Existenz des Bösen ablehnen? Logischerweise _MUSS_ ich ja sogar daran glauben! Und ja, die Wahrscheinlichkeit ist genau 50%, dass er dort hockt. :ja:
Sempre hat geschrieben: Ebenso wird der typische Agnostiker, den Blaise Pascal überzeugen will, die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod unter 50% ansetzen.
Dann müsste er die Methodik darlegen, wie er auf die Zahl kommt. Dürfte schwer haltbar sein.

Oder so
wikipedia hat geschrieben: Philosophie – Verständnisse von Wahrscheinlichkeit
Während über den mathematischen Umgang mit Wahrscheinlichkeiten weitgehend Einigkeit herrscht (siehe Wahrscheinlichkeitstheorie), besteht Uneinigkeit darüber, worauf die Rechenregeln der mathematischen Theorie angewendet werden dürfen. Dies führt zur Frage nach der Interpretation des Begriffs „Wahrscheinlichkeit“.
Na dann brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Aber selbst dann kann man ihm beweisen, dass er keine absoluten Wahrheiten anerkennt, außer die eigenen, was wiederum zum Widerspruch führt.
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Sempre » Mittwoch 4. Januar 2017, 21:02

Man kann Blaise Pascal ja viel vorwerfen. Dass er Mathe nicht kapiert hätte, zählt wohl kaum dazu.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 5. Januar 2017, 08:16

Sempre hat geschrieben:Man kann Blaise Pascal ja viel vorwerfen. Dass er Mathe nicht kapiert hätte, zählt wohl kaum dazu.
:klatsch: Definitiv. Die 50% sind natürlich Unfug, wie z.B. Sempres Spaghettimonszer zeigt. Die 10% sind ja auch willkürlich. Entscheidend ist eine Wahrscheinlichkeit verschieden von Null - der genaue Wert ist irrelevant.
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von overkott » Donnerstag 12. Januar 2017, 17:21

PascalBlaise hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Man kann Blaise Pascal ja viel vorwerfen. Dass er Mathe nicht kapiert hätte, zählt wohl kaum dazu.
:klatsch: Definitiv. Die 50% sind natürlich Unfug, wie z.B. Sempres Spaghettimonszer zeigt. Die 10% sind ja auch willkürlich. Entscheidend ist eine Wahrscheinlichkeit verschieden von Null - der genaue Wert ist irrelevant.
Wer 1 und 0 unterscheiden kann und nicht gleichsetzt, ist theologisch schon mal klar im Vorteil.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von overkott » Dienstag 7. Februar 2017, 09:54

Die prinzipielle Vernünftigkeit des Glaubens bedeutet nicht, dass jede Predigt vernünftig ist. Bedauerlich ist vor allem, wenn das Evangelium über das Licht der Welt durch die Predigt quasi konterkariert wird. Es reicht Gott eben nicht, nur seine Sünden zu bekennen, aber nichts dagegen zu tun. Wer vor lauter Kritik am Leistungsdruck Buße für überflüssig hält und damit der Ideologie von (Kindes-)Missbrauch Vorschub leistet, missversteht die Botschaft vom leichten Joch. Die Botschaft vom leichten Joch impliziert die Zusage an den Sünder: Mit Gottes Hilfe kannst du wieder aufstehen und Gutes tun. Du musst nicht das ganze Gesetz auswendig kennen und alles können; es reicht, wenn du die bemühst. Denn für Gott zählt dein Bemühen. Alles, was deine Fähigkeit übersteigt, sei dir erlassen. Aber ohne Bemühen gibt es keine Barmherzigkeit.

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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Reinhard » Dienstag 7. Februar 2017, 16:12

overkott hat geschrieben:
Donnerstag 12. Januar 2017, 17:21
...
Wer 1 und 0 unterscheiden kann und nicht gleichsetzt, ist theologisch schon mal klar im Vorteil.
Oha !
Das - muss - ich - mir - merken . :breitgrins:

Und vor allem: das sagt der Richtige ! :fieselschweif:

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Raphael
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Raphael » Donnerstag 9. Februar 2017, 07:09

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 7. Februar 2017, 16:12
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 12. Januar 2017, 17:21
...
Wer 1 und 0 unterscheiden kann und nicht gleichsetzt, ist theologisch schon mal klar im Vorteil.
Oha !
Das - muss - ich - mir - merken . :breitgrins:

Und vor allem: das sagt der Richtige ! :fieselschweif:
Auf dem Hintergrund der scotistischen Schule innerhalb der katholischen (franziskanischen) Theologie wird die Einlassung des Herrn Overkott verständlicher! :doktor:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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overkott
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von overkott » Montag 20. Februar 2017, 14:09

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 9. Februar 2017, 07:09
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 7. Februar 2017, 16:12
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 12. Januar 2017, 17:21
...
Wer 1 und 0 unterscheiden kann und nicht gleichsetzt, ist theologisch schon mal klar im Vorteil.
Oha !
Das - muss - ich - mir - merken . :breitgrins:

Und vor allem: das sagt der Richtige ! :fieselschweif:
Auf dem Hintergrund der scotistischen Schule innerhalb der katholischen (franziskanischen) Theologie wird die Einlassung des Herrn Overkott verständlicher! :doktor:
Das stimmt.

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Raphael
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Raphael » Freitag 24. Februar 2017, 14:34

overkott hat geschrieben:
Montag 20. Februar 2017, 14:09
Das stimmt.
Wobei dann doch sehr verwunderlich ist, daß der Hl. Bonaventura gleichsam als Deckmantel herhalten muß, um die scotistischen Wurzeln zu verbergen. :hmm:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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overkott
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von overkott » Dienstag 7. März 2017, 15:06

Raphael hat geschrieben:
Freitag 24. Februar 2017, 14:34
overkott hat geschrieben:
Montag 20. Februar 2017, 14:09
Das stimmt.
Wobei dann doch sehr verwunderlich ist, daß der Hl. Bonaventura gleichsam als Deckmantel herhalten muß, um die scotistischen Wurzeln zu verbergen. :hmm:
Quod est demonstrandum.

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Niels
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von Niels » Dienstag 7. März 2017, 15:35

overkott hat geschrieben:
Dienstag 7. März 2017, 15:06
Raphael hat geschrieben:
Freitag 24. Februar 2017, 14:34
overkott hat geschrieben:
Montag 20. Februar 2017, 14:09
Das stimmt.
Wobei dann doch sehr verwunderlich ist, daß der Hl. Bonaventura gleichsam als Deckmantel herhalten muß, um die scotistischen Wurzeln zu verbergen. :hmm:
Quod est demonstrandum.
Aha. Der Ovi gibt Dir recht. :auweia:
ego vivo et vos vivetis

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overkott
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Re: Glaube und Vernunft

Beitrag von overkott » Dienstag 7. März 2017, 15:43

:hae?:

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