Gott des Alten + Neuen Testamentes - straft Gott heute noch?

Schriftexegese. Theologische & philosophische Disputationen. Die etwas spezielleren Fragen.

Moderator: Hubertus

regina 32
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Gott des Alten + Neuen Testamentes - straft Gott heute noch?

Beitrag von regina 32 » Donnerstag 19. Juni 2008, 15:38

Ich habe eine Frage, die mich schon seit monaten umtreibt:

Der Gott des alten Testamentes ist nun ja wirklich nicht besonders "fein" gewesen, d.h. er ließ die Ägypter absaufen, nur damit das Jüdische Volk fliehen konnte, er ließ nur Noah und seine Familie Durchkommen, den Rest der Menschheit ließ er über die Klinge springen,bzw. untergehen. etc etc. Im Alten Testament sind die Beispiele in denen Gott doch eher hart durchgreift recht häufig zu finden.

Im neuen Testament jedoch spricht Jesus von Gott eigentlich nur noch als dem liebenden Vater, der doch sehr vieles auch verzeiht.
(was mir persönlich auch viel sympathischer ist) Es gibt dann auch keine Sippenhaft mehr, d.h. ich werde nciht für die Vergehen meiner Nachbarn gleich mit abgestraft.


- sehe ich das soweit korrekt???


Wie bekomme ich nun altes und neues Testament zusammen?

- Hat sich das Gottesbild geändert?
- Hat sich Gott geändert
- Hat Jesus Gott geändert?
-

Ich bin kürzlich erst wieder auf die Ansicht gestoßen, dass Gott die Krankheiten (AIDS etc) auf diese Welt gebracht hat um uns zu strafen? Kann das wirklich sein? - mich ehrlich gesagt stört dieser Gedanke erheblich.

Wofür will er mich denn strafen? für die Ursünde (so wurde mir vor 2 Wochen gesagt) - Nun, die ist ja nun wirklich schon ein paar tausend Jahre her... Ist Gott so ein rächender, dass er es macht, wie manche Eltern, "erst mal eine runterhauen, Du wirst schon wissen warum, und wenn Du es nicht weisst, dann bekommst Du noch eine obendrauf"


Wie seht Ihr das?!




Falls es diesen Beitrag / Diskussion schon mal gibt, bitte telt es mir mit, und ignoriert das Posting.
Danke
Regina

regina 32
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Beitrag von regina 32 » Donnerstag 19. Juni 2008, 15:40

Ich bitte die Tippfehler, vor allem auch in der Überschrift zu entschuldigen, das nächste mal wirds besser!!! :/

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Leguan
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Beitrag von Leguan » Donnerstag 19. Juni 2008, 16:28

Da das ein beliebtes und auch relativ offensichtliches Thema ist, hatten wir das natürlich schon, was ja auch nicht weiter schlimm ist, wenn man nur noch über das reden dürfte, über was man noch nicht geredet hat, hätte man sich irgendwann nichts mehr zu sagen. ;)

Aber ich verweise trotzdem mal darauf, weil es einen Einstieg gibt:
Hier hatten wir kürzlich ein ähnliches Thema, auch wenn es relativ schnell abdriftet, und hier gab es mal einen sehr lesenswerten Beitrag von Nietenolaf dazu.

Übrigens kann man einen Beitrag, wenn man Fehler bemerkt, noch bearbeiten, indem man rechts oben in dem Beitrag auf "edit" klickt. Allerdings geht das jetzt wahrscheinlich nicht mehr, weil schon jemand geantwortet hat. ;)

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Esperanto
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Beitrag von Esperanto » Donnerstag 19. Juni 2008, 23:12

Wenn Gott AIDS zum Beispiel zulässt, dann bedeutet das, dass man monogam leben soll, würde ich sagen.

regina 32
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Beitrag von regina 32 » Freitag 20. Juni 2008, 08:26

Zugelassen hat er es ja, es ist ja da, Die Frage ist in meinen Augen:
Hat er es zu verantworten?


edit: Das editieren klappt jetzt auch :-)

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Esperanto
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Beitrag von Esperanto » Sonnabend 21. Juni 2008, 00:49

Gott ist ja niemandem Rechenschaft schuldig.....jedenfalls kommt alles Böse letztlich vom Teufel (und alles Gute letztlich von Got).

Gretchen
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Beitrag von Gretchen » Donnerstag 26. Juni 2008, 22:47

Esperanto hat geschrieben:Wenn Gott AIDS zum Beispiel zulässt, dann bedeutet das, dass man monogam leben soll, würde ich sagen.
Ich bin genau deiner Meinung! Nur manchmal passieren eben Dinge, die damit nichts zu tun haben. Wenn der Partner z.B. stirbt oder wenn man sich durch eine kontaminierte Blutkonserve infiziert.

Das Problem ist, wenn man anfängt solche Dinge zu hinterfragen, kann man überhaupt nicht mehr unbeschwert weiter leben.
Warum werden Kinder zu Tode misshandelt oder warum trifft es oft die "Guten"?
Je nach Beruf oder Lebensart hilft da nur das Vertrauen darauf, dass er da oben schon weiß, was er macht. Mir geht das jedenfalls so.

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Donnerstag 26. Juni 2008, 23:06

Ich könnte mir vorstellen, daß AIDS eine vom Menschen gezüchtete Krankheit ist, eine biologische Waffe, die außer Kontrolle geraten ist. In solchen Momenten ruft der Mensch "Großer Gott, steh' uns bei!" (Bildzeitung zum 11. September 2001)
Schon sehr viele Krankheiten wurden als "Strafe für die Liederlichkeit" aufgefaßt, die Syphilis zum Beispiel — aber manche Leute, die rumgehurt haben, haben nie eine bekommen, und andere bekamen sie von ihrem Ehepartner.
???

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Esperanto
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Beitrag von Esperanto » Freitag 27. Juni 2008, 00:58

Gretchen hat geschrieben:
Esperanto hat geschrieben:Wenn Gott AIDS zum Beispiel zulässt, dann bedeutet das, dass man monogam leben soll, würde ich sagen.
Ich bin genau deiner Meinung! Nur manchmal passieren eben Dinge, die damit nichts zu tun haben. Wenn der Partner z.B. stirbt oder wenn man sich durch eine kontaminierte Blutkonserve infiziert.

Das Problem ist, wenn man anfängt solche Dinge zu hinterfragen, kann man überhaupt nicht mehr unbeschwert weiter leben.
Warum werden Kinder zu Tode misshandelt oder warum trifft es oft die "Guten"?
Je nach Beruf oder Lebensart hilft da nur das Vertrauen darauf, dass er da oben schon weiß, was er macht. Mir geht das jedenfalls so.

Diese traumatischen Erlebnisse kann ich mir nur als Lehren erklären, die Gott erteilen will.

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Esperanto
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Beitrag von Esperanto » Freitag 27. Juni 2008, 01:00

Der endgültige Gerechtigkeit wird ja ohnehin erst im Jenseits herrschen. Hier auf Erden geht es halt doch sehr ungerecht zu und der Teufel darf sich austoben.

sofaklecks
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Bescheidene Frage

Beitrag von sofaklecks » Freitag 27. Juni 2008, 11:07

Esperanto schrieb:

Gott ist ja niemandem Rechenschaft schuldig.....jedenfalls kommt alles Böse letztlich vom Teufel.

Frage:

Und woher kommt der Teufel?


sofaklecks

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Linus
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Beitrag von Linus » Freitag 27. Juni 2008, 12:55

Von der Abwendung Gottes, vom Stolz und Hochmut.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Esperanto
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Re: Bescheidene Frage

Beitrag von Esperanto » Freitag 27. Juni 2008, 20:45

sofaklecks hat geschrieben:Esperanto schrieb:

Gott ist ja niemandem Rechenschaft schuldig.....jedenfalls kommt alles Böse letztlich vom Teufel.

Frage:

Und woher kommt der Teufel?


sofaklecks

Das Böse ist ja nur ein Mangel an Gutem. Sicher, auch das Böse kommt letztlich von Gott, allerdings ist es ein Mangel an göttlichem Gutem.

Gretchen
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Beitrag von Gretchen » Freitag 27. Juni 2008, 21:04

Es glaubt aber nicht im Ernst jemand an den Teufel (mit Pferdefuß und Ziegenschwanz - oder war das umgekehrt), oder?
Also an das Böse - ok, von mir aus; aber an den Teufel...

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Freitag 27. Juni 2008, 21:13

Der Teufel, das ist Satan, ein abgefallener Engel, Verführer und vor allem Ankläger der Menschen.
Christen glauben nicht wörtlich an den Teufel, davon steht nichts im Glaubensbekenntnis. Aber wir glauben die Lehre über den Teufel.
???

Gretchen
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Beitrag von Gretchen » Freitag 27. Juni 2008, 21:18

Ja, ich weiß schon, aber ich bezeichne mich auch als Christ, ohne an den Teufel wie du ihn beschreibst, zu glauben. Ich meine von wegen "Verführer" und so.
Das Böse ansich genügt mir da völlig.

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Freitag 27. Juni 2008, 23:59

Sag' mal Gretchen, glaubst du, daß es reicht, in den Himmel zu kommen, wenn man an Gott glaubt?

(Bevor du antwortest, solltest du besser dreimal drüber nachdenken...)

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Sonnabend 28. Juni 2008, 00:07

Das nenn ich eine "Gretchenfrage"…
???

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonnabend 28. Juni 2008, 00:22

Paul Heliosch hat geschrieben:Sag' mal Gretchen, glaubst du, daß es reicht, in den Himmel zu kommen, wenn man an Gott glaubt?
Was willst du denn noch mehr dafür kriegen, daß du an Gott glaubst?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonnabend 28. Juni 2008, 12:52

( ...jetz' lass' doch erst mal Gretchen ran,... :) )

Gretchen
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Beitrag von Gretchen » Sonnabend 28. Juni 2008, 14:01

Ich glaube daran, dass ich in den Himmel komme, weil ich mich bemühe mein Leben christlich zu gestalten. Ich habe einen sozialen Beruf, der mir viel abverlangt, ich versuche, die Gebote zu beachten und einfach das Richtige zu tun.
Das hat nichts damit zu tun, ob ich an den Teufel glaube. Das hat mit meinem Gottvertrauen und der dazugehörigen Lebenseinstellung zu tun.
Ich versuche, ein guter Mensch zu sein. Natürlich komme ich in den Himmel!
Warum fragst du das so? Ich soll dreimal überlegen, bevor ich antworte...
Glaubst du auch, dass Menschen, die Verhütungsmittel benutzen oder Geschlechtsverkehr auch noch zu anderen Zwecken als zum Kinder machen betreiben, nicht in den Himmel kommen?
Ich sage ja nicht, dass ich mir nur das Beste an der Kirche heraus suche! Der Versuch, ein guter Mensch zu sein, ist nicht so leicht, wenn man das ernst nimmt.

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonnabend 28. Juni 2008, 14:04

Hallo Gretchen,

dein Glaubensbekenntnis ist mutig. Danke einstweilen! :)

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonnabend 28. Juni 2008, 14:07

( Erwarte jedoch bitte nicht, daß ich in allen Punkten mit Deinem Bekenntnis konform gehe! )

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonnabend 28. Juni 2008, 14:12

Gretchen hat geschrieben:...
Warum fragst du das so? ...
Meine Frage ist durchaus berechtigt, aus folgendem Grund:

Daß es einen Gott gibt, daran glaubt auch der Teufel...

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonnabend 28. Juni 2008, 14:13

...und er zittert dabei!

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonnabend 28. Juni 2008, 14:14

Der Glaube an Gott, kann also kein himmelstoröffnendes Kriterium darstellen.

Wenn also nicht dieses, ....welches Kriterium öffnet dann das Himmelstor?

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonnabend 28. Juni 2008, 14:31

Vielleicht, weil man...
- ...sich bemüht "sein Leben christlich zu gestalten"?
- ..."einen sozialen Beruf hat, der einem viel abverlangt"?
- ...versucht, "die Gebote zu beachten und einfach das Richtige zu tun"?
- ..."Gottvertrauen hat, ...mit der dazugehörigen Lebenseinstellung?"
- ..."versucht, ein guter Mensch zu sein"?
-...?

...ist das so?

Gretchen
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Beitrag von Gretchen » Sonnabend 28. Juni 2008, 19:20

Nur nochmal kurz zum Verständnis:
Du denkst, der Glaube kann kein himmelstoröffnendes Kriterium sein, da der Teufel auch an Gott glaubt (und dabei zittert) und stellst mir dann die Frage, was denn dann ein solches ist?
Ich habe dir meine Sicht dargelegt. Jetzt bist du dran!

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonnabend 28. Juni 2008, 20:07

Nein, Deine Sicht ist mir nicht klar. Ich bezweifle, daß das Wesentliche Deines Glaubensbekenntnisses schon dargelegt wurde. Irgendwie gab es sich bisher "christlich", aber meinst Du nicht, daß bei deinem Bekenntnis noch etwas Entscheidendes fehlt, um, wenn schon nicht explizit katholisch, dann doch wenigstens christlich zu sein? (Du hast's bestimmt nur vergessen, weil es als gemeinhin selbstverständlich gilt...)

Nochmal dein bisheriges Glaubensbekenntnis (O-Ton Gretchen):

Ich glaube, daß ich mit Sicherheit in den Himmel komme, weil...
...ich mich bemühe "mein Leben christlich zu gestalten"
...ich einen sozialen Beruf habe, der von einem viel abverlangt"
...ich versuche, "die Gebote zu beachten und einfach das Richtige zu tun"
- ...ich Gottvertrauen habe, ...mit der dazugehörigen Lebenseinstellung"
- ...ich "versuche, ein guter Mensch zu sein"

Gretchen
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Beitrag von Gretchen » Sonnabend 28. Juni 2008, 23:02

Vermutlich stehe ich grade auf dem Schlauch.
Meinst du die Auferstehung von den Toten, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden? Oder daran, dass es das Himmelreich überhaupt gibt...? Keine Ahnung, was du meinst.
Gib mir einen Tipp!

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonntag 29. Juni 2008, 00:35

:) Moment...

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch » Sonntag 29. Juni 2008, 00:37

(Tipp-On :) )

...ein Mann stirbt und findet sich plötzlich vor dem Himmelstor wieder.
Petrus tritt heraus und beginnt zu reden:
"Wir haben hier im Himmel ein Punktesystem. Nur wenn Du 5000 Punkte erreicht hast, darfst Du eintreten.
Also was hast Du getan?"
"Ich habe mein Leben christlich gestaltet!", antwortet der Mann.
Darauf Petrus: "Gut, das macht 150 Punkte, was noch?"
"Ich habe versucht, ein guter Mensch zu sein." - "Gut, nochmal 150 Punkte"
"Ich habe versucht, die Gebote zu beachten."
- "OK, weitere 50 Punkte"
"Ich habe regelmäßig für die Armen und Bedürftigen gespendet" -
"Gut, nochmal 150 Punkte"
Langsam wird der Mann nervös, weil ihm sonst nicht mehr viel einfällt, und er bisher nur auf 500 von den geforderten 5000 Punkten kommt.
Ihm kommen die Tränen, weil ihm langsam klar wird, dass er die 5000 Punkte nie erreichen wird mit dem, wie er gelebt hat.
Er blickt auf Petrus, der ihn voller Erwartung anblickt. Das macht ihn noch verzweifelter. ...

Da fällt er plötzlich auf die Knie und ruft...:
Zuletzt geändert von Paul Heliosch am Sonntag 29. Juni 2008, 07:20, insgesamt 1-mal geändert.

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