Leidenstheologie bzw. Aufopferung

Schriftexegese. Theologische & philosophische Disputationen. Die etwas spezielleren Fragen.

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Amanda
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Re: Aufopferung

Beitrag von Amanda » Freitag 21. Oktober 2016, 17:57

Dieter hat geschrieben:Das Thema dieses Fadens lautet eigentlich "Aufopferung".
Sorry, ja... ich bin schuld... :pfeif:
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
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Raphaela
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Re: Aufopferung

Beitrag von Raphaela » Freitag 21. Oktober 2016, 18:13

Raphael hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:wie kommt man auf die Idee das man Behinderung als Leiden empfindet
Gesundheit ist ein hohes Gut! :doktor:

Viele Kranke leiden unter ihrer Krankheit und wünschen sich nichts sehnlicher als Gesundheit. Behinderung und Krankheit sind nun schon definitorisch nicht so weit voneinander entfernt als das man da jegliche Parallele negieren könnte.
Dieser Umstand wiederum läßt den Schluß zu, daß Behinderte Ähnliches empfinden wie Kranke.
Ich gehe mal davon aus, dass du so gut wie nie mit Behinderten in Berührung kommst, geschweige denn, mit ihnen arbeitest.
Ich arbeite zur Zeit hauptberuflich in der Familienpflege und werde vor allen bei Familien eingesetzt, die behinderte Kinder haben. Und weißt du warum? Weil es für mich normale Menschen sind, weil sie mir nicht leid tun und weil ich sie fördere.

Und: Ich kenne eigentlich keine Behinderten, die die Behinderung als Krankheit empfinden.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Raphael
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Re: Aufopferung

Beitrag von Raphael » Freitag 21. Oktober 2016, 18:22

Raphaela hat geschrieben:Und: Ich kenne eigentlich keine Behinderten, die die Behinderung als Krankheit empfinden.
Und Andere werden wiederum werden Behinderte kennen, die ihre Behinderung durchaus als Krankheit empfinden. :achselzuck:

Dies gilt insbesondere für Diejenigen, deren Behinderung nicht schon angeboren war:
Querschnittslähmung, Verlust von Gliedmaßen oder Sehkraft etc.
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Re: Aufopferung

Beitrag von Edi » Freitag 21. Oktober 2016, 18:56

Raphael hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:Und: Ich kenne eigentlich keine Behinderten, die die Behinderung als Krankheit empfinden.
Und Andere werden wiederum werden Behinderte kennen, die ihre Behinderung durchaus als Krankheit empfinden. :achselzuck:

Dies gilt insbesondere für Diejenigen, deren Behinderung nicht schon angeboren war:
Querschnittslähmung, Verlust von Gliedmaßen oder Sehkraft etc.
Bei Verlust von Beinen ist das nicht immer so einfach. Dabei können auch Phantomschmerzen auftreten, die sehr massiv werden können.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Re: Aufopferung

Beitrag von Marion » Freitag 21. Oktober 2016, 19:00

Raphaela hat geschrieben:Ich arbeite zur Zeit hauptberuflich in der Familienpflege und werde vor allen bei Familien eingesetzt, die behinderte Kinder haben. Und weißt du warum?
Weil behinderte Kinder bedürftiger sind als gesunde Kinder. Da benötigt man mehr Hilfe als mit gesunden Kindern. Auch wenn da keiner meint, daß er krank oder behindert ist und deswegen einer besonderen Hilfe bedarf. Er ist es halt und deswegen wirst du bei solchen Familien eingesetzt. Das ist dir schon klar, oder?
Raphaela hat geschrieben:Weil es für mich normale Menschen sind, weil sie mir nicht leid tun und weil ich sie fördere.
Leid tun, also Herzschmerz empfinden und traurig kucken bringt ja auch nichts. Die Hilfsbedürftigkeit der Behinderung musst du aber schon erkennen und dann eben helfen wo nötig. Dafür bist du da ja höchtswahrscheinlich angestellt. Den Leuten die es aufgrund der Behinderung nicht alleine schaffen, zu helfen. Du minderst übrigens das Leid (welches sie ohne deine Hilfe hätten) mit deiner Hilfe. Das nennt man auch Mitleiden.
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Re: Aufopferung

Beitrag von Peti » Freitag 21. Oktober 2016, 19:07

Raphaela hat geschrieben:Und: Ich kenne eigentlich keine Behinderten, die die Behinderung als Krankheit empfinden.
Das ist aber auch schon in Ländern mit wesentlich schlechterer medizinischer Versorgung
und keinen staatlichen Hilfsleistungen sicher wieder ganz anders.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Aufopferung

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 22. Oktober 2016, 07:06

Raphaela hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:wie kommt man auf die Idee das man Behinderung als Leiden empfindet
Gesundheit ist ein hohes Gut! :doktor:

Viele Kranke leiden unter ihrer Krankheit und wünschen sich nichts sehnlicher als Gesundheit. Behinderung und Krankheit sind nun schon definitorisch nicht so weit voneinander entfernt als das man da jegliche Parallele negieren könnte.
Dieser Umstand wiederum läßt den Schluß zu, daß Behinderte Ähnliches empfinden wie Kranke.
Ich gehe mal davon aus, dass du so gut wie nie mit Behinderten in Berührung kommst, geschweige denn, mit ihnen arbeitest.
Ich arbeite zur Zeit hauptberuflich in der Familienpflege und werde vor allen bei Familien eingesetzt, die behinderte Kinder haben. Und weißt du warum? Weil es für mich normale Menschen sind, weil sie mir nicht leid tun und weil ich sie fördere.

Und: Ich kenne eigentlich keine Behinderten, die die Behinderung als Krankheit empfinden.
Es ist eine gerade zu typische Reaktion von jemand der mit Behinderung entweder nie etwas zu tun hat oder eine merkwürdige Realitäts Wahrnehmung was Raphael uns hier präsentiert

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Re: Aufopferung

Beitrag von Raphael » Sonnabend 22. Oktober 2016, 07:35

CIC_Fan hat geschrieben:Es ist eine gerade zu typische Reaktion von jemand der mit Behinderung entweder nie etwas zu tun hat oder eine merkwürdige Realitäts Wahrnehmung was Raphael uns hier präsentiert
Das ist die ganz normale und weit verbreitete Sichtweise von Nicht-Behinderten auf Behinderte! :roll:

Warum diese Sichtweise ihre Berechtigung hat, wurde bereits dargelegt. Wenn Du Wert darauf legst, in Deinem Falle wäre diese allgemein verbreitete Sichtweise unberechtigt, bleibt Dir das selbstverständlich unbenommen.
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Re: Aufopferung

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 22. Oktober 2016, 11:27

bei der überwiegenden Mehrheit ist diese Annahme falsch das ist die sicht auf Behinderung wie sie endlich überwunden werden muß leider besonders in kirchlichen beehinderten Einrichtungen weit verbreitet Behinderte bleiben ewig "die Kinder"die mit leuchtenden augen dankbar zu sein haben und eben ihr Leiden aufopfern sollen
um es gleich vor weg zu nehmen ich bin in der Evaluierung von behinderten Einrichtungen tätig und erlebe das immer wieder Ordensschwestern verlieren die Fassung wenn sie sehen da ist einer im Rollstuhl auf dessen Urteil es ankommt ob sie weiter Fördergelder kriegen oder Zusperren müssen 2 Institutionen haben wir in den letzten Jahren geschlossen weil sich diese kirchliche Trägerorganisatin schlicht geweigert hat zur Kentnis zu nehmen daß behinderte Selbstbestimmt leben können z.b. einen Haustorschlüssel haben müssen Besucche jderzeit empfangen dürfen und das man ihnen nur weil man kirchliches Haus ist moral vorschriften machen kann das es eben für rein körperlich Behinderte keine Heime mehr gibt sondern betreute Wohnplätze

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Re: Aufopferung

Beitrag von Dieter » Sonnabend 22. Oktober 2016, 11:36

CIC_Fan hat geschrieben:bei der überwiegenden Mehrheit ist diese Annahme falsch das ist die sicht auf Behinderung wie sie endlich überwunden werden muß leider besonders in kirchlichen beehinderten Einrichtungen weit verbreitet Behinderte bleiben ewig "die Kinder"die mit leuchtenden augen dankbar zu sein haben und eben ihr Leiden aufopfern sollen
um es gleich vor weg zu nehmen ich bin in der Evaluierung von behinderten Einrichtungen tätig und erlebe das immer wieder Ordensschwestern verlieren die Fassung wenn sie sehen da ist einer im Rollstuhl auf dessen Urteil es ankommt ob sie weiter Fördergelder kriegen oder Zusperren müssen 2 Institutionen haben wir in den letzten Jahren geschlossen weil sich diese kirchliche Trägerorganisatin schlicht geweigert hat zur Kentnis zu nehmen daß behinderte Selbstbestimmt leben können z.b. einen Haustorschlüssel haben müssen Besucche jderzeit empfangen dürfen und das man ihnen nur weil man kirchliches Haus ist moral vorschriften machen kann das es eben für rein körperlich Behinderte keine Heime mehr gibt sondern betreute Wohnplätze


Was sind "behinderte Einrichtungen"?

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Re: Aufopferung

Beitrag von Raphael » Sonnabend 22. Oktober 2016, 11:37

CIC_Fan hat geschrieben:bei der überwiegenden Mehrheit ist diese Annahme falsch
Dies ist Deine subjektive Einschätzung, die bislang durch keinen einzigen Nachweis belegt worden ist.

CIC_Fan hat geschrieben: das ist die sicht auf Behinderung wie sie endlich überwunden werden muß leider besonders in kirchlichen beehinderten Einrichtungen weit verbreitet Behinderte bleiben ewig "die Kinder"die mit leuchtenden augen dankbar zu sein haben und eben ihr Leiden aufopfern sollen
Eine Aufopferung einzufordern zeigt bereits ein vollkommen falsches Verständnis dessen, was Aufopferung bedeutet.

CIC_Fan hat geschrieben:um es gleich vor weg zu nehmen ich bin in der Evaluierung von behinderten Einrichtungen tätig
Das macht Dich zu einem engagierten Laien, aber nicht zu einem Experten! :pfeif:

CIC_Fan hat geschrieben:und erlebe das immer wieder Ordensschwestern verlieren die Fassung wenn sie sehen da ist einer im Rollstuhl auf dessen Urteil es ankommt ob sie weiter Fördergelder kriegen oder Zusperren müssen 2 Institutionen haben wir in den letzten Jahren geschlossen weil sich diese kirchliche Trägerorganisatin schlicht geweigert hat zur Kentnis zu nehmen daß behinderte Selbstbestimmt leben können z.b. einen Haustorschlüssel haben müssen Besucche jderzeit empfangen dürfen und das man ihnen nur weil man kirchliches Haus ist moral vorschriften machen kann das es eben für rein körperlich Behinderte keine Heime mehr gibt sondern betreute Wohnplätze
Da kommt es wohl immer sehr stark auf die jeweils spezielle Art der Behinderung an!
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Re: Aufopferung

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 22. Oktober 2016, 11:52

Könnte man vllt. von dem Thema Behinderung einfach wegkommen? Etwas aufopfern meint, willentlich ein Leiden anzunnehmen, um es mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinigen und auch gewissermaßen Sühne zu leisten für das Leiden, das er wegen uns, mir erlitten hat. Wenn ein Behinderter seine Behinderung nicht als Leiden versteht, werden sich in seinem Leben sicher zahlreiche andere Gelegenheiten finden, etwas dem Herrn aufzuopfern.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Aufopferung

Beitrag von Marion » Sonnabend 22. Oktober 2016, 11:57

CIC_Fan, wie man deinem Beitrag entnehmen kann sieht es also schon doch so aus, daß Behinderte, zumindest wenn für ihre Hilfe nicht genug Geld zur Verfügung steht und sie deswegen ihren Pfleger und die Art der Pflege nicht auswählen können, ganz schön leidvoll leben. Peti antwortete darauf ja bereits.

Da es hier um Aufopfern geht, passt es dann ja wieder. Ein Hilfsbedürftiger kann nun sein Leid (daß er sich keinen Angenehmeren zur Pflege auswählen kann) aufopfern oder rumjammern. Das Rumjammern bringt ihm vielleicht einen anderen Pfleger, das aufopfern einen besseren Platz im Himmelreich. Ich meine, daß es gut ist, dass die Ordensschwestern darauf hinweisen :) Ob der Behinderte das nun will oder nicht, kann und muss er ja eh selber entscheiden.

Peti hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:Und: Ich kenne eigentlich keine Behinderten, die die Behinderung als Krankheit empfinden.
Das ist aber auch schon in Ländern mit wesentlich schlechterer medizinischer Versorgung
und keinen staatlichen Hilfsleistungen sicher wieder ganz anders.
Hubertus, der Beitrag war schon fertig :tuete:
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Re: Aufopferung

Beitrag von Peti » Sonnabend 22. Oktober 2016, 12:11

Was Aufopferung heißt, läßt sich gut am Leben der Hl. Anna Schäfer ablesen:
http://www.anna-schaeffer.de/biographie.html

!999 wurde sie heilig gesprochen. Geboren 1882 im fränkischen Dorf Mindelstätten.
Mit 15 Jahren geht sie in Stellung; gerät beim Waschen-kaum neunzehnjährig- mit beiden Beinen
in einen Kessel mit kochender Lauge.
Man brachte sie ins Kreiskrankenhaus nach Kösching. Alle Heilungsversuche scheiterten.
Sie ist daraufhin 25 Jahre bis zu ihrem Tod 1925 ans Bett gefesselt.
Es dauert einige Zeit, bis sich das junge Mädchen mit diesem Schicksal,
mit den Schmerzen und mit der Bettlägrigkeit abfindet.
Doch allmählich erkennt sie darin ihren persönlichen Weg, dem leidenden und gekreuzigten Jesus nachzufolgen.
Die meiste Kraft schöpfte sie aus dem fast täglichen Kommunionempfang.
Ihr Leben will sie als Sühneopfer darbringen.
Sie vergeht nicht in Selbstmitleid, sondern spendet Trost und entfaltet von ihrem Bett aus ein umfangreiches Briefapostolat,
in dem sie vor allem den Sinn eines von Christus getragenen Leidens aufzeigt.

Sie fühlt sich, wie Jahrhunderte vorher der Hl.Ignatius "hineingenommen in die Selbstverschenkung Gottes".

Geben ist für sie nicht Werkgerechtigkeit sondern, wie bei Therese von Lisieux, der Modus des Empfangens:
"Der Schöpfer des Weltalls wartet auf das Gebet einer armen kleinen Seele,
um die anderen Seelen zu retten, die gleich ihr um den Preis seines Blutes erlöst sind"
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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Re: Aufopferung

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 22. Oktober 2016, 12:18

Marion hat geschrieben:Hubertus, der Beitrag war schon fertig :tuete:
Das war gar keine "Moderatorenrüge", sondern ein Beitrag als Nutzer. Ich denke, das Thema ist eigentlich viel zu wertvoll, als daß man sich auf diesen Nebenkriegsschauplatz begeben sollte. Eigentlich sollte es eine Grundhaltung jedes Christenmenschen sein. Angesichts des Leidens, das der Herr wegen mir und meinen Sünden erlitten hat, ist es nur recht und billig, dasjenige zurückzuzahlen, was ich zu leisten im Stande bin.
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Re: Aufopferung

Beitrag von taddeo » Sonnabend 22. Oktober 2016, 12:23

Peti hat geschrieben:Was Aufopferung heißt, läßt sich gut am Leben der Hl. Anna Schäfer ablesen:
http://www.anna-schaeffer.de/biographie.html

!999 wurde sie heilig gesprochen. Geboren 1882 im fränkischen Dorf Mindelstätten.
Mit 15 Jahren geht sie in Stellung; gerät beim Waschen-kaum neunzehnjährig- mit beiden Beinen
in einen Kessel mit kochender Lauge.
Man brachte sie ins Kreiskrankenhaus nach Kösching. Alle Heilungsversuche scheiterten.
Sie ist daraufhin 25 Jahre bis zu ihrem Tod 1925 ans Bett gefesselt.
Es dauert einige Zeit, bis sich das junge Mädchen mit diesem Schicksal,
mit den Schmerzen und mit der Bettlägrigkeit abfindet.
Doch allmählich erkennt sie darin ihren persönlichen Weg, dem leidenden und gekreuzigten Jesus nachzufolgen.
Die meiste Kraft schöpfte sie aus dem fast täglichen Kommunionempfang.
Ihr Leben will sie als Sühneopfer darbringen.
Sie vergeht nicht in Selbstmitleid, sondern spendet Trost und entfaltet von ihrem Bett aus ein umfangreiches Briefapostolat,
in dem sie vor allem den Sinn eines von Christus getragenen Leidens aufzeigt.

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Re: Aufopferung

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 22. Oktober 2016, 12:46

taddeo hat geschrieben:
Peti hat geschrieben:Was Aufopferung heißt, läßt sich gut am Leben der Hl. Anna Schäfer ablesen:
http://www.anna-schaeffer.de/biographie.html

!999 wurde sie heilig gesprochen. Geboren 1882 im fränkischen Dorf Mindelstätten.
Mit 15 Jahren geht sie in Stellung; gerät beim Waschen-kaum neunzehnjährig- mit beiden Beinen
in einen Kessel mit kochender Lauge.
Man brachte sie ins Kreiskrankenhaus nach Kösching. Alle Heilungsversuche scheiterten.
Sie ist daraufhin 25 Jahre bis zu ihrem Tod 1925 ans Bett gefesselt.
Es dauert einige Zeit, bis sich das junge Mädchen mit diesem Schicksal,
mit den Schmerzen und mit der Bettlägrigkeit abfindet.
Doch allmählich erkennt sie darin ihren persönlichen Weg, dem leidenden und gekreuzigten Jesus nachzufolgen.
Die meiste Kraft schöpfte sie aus dem fast täglichen Kommunionempfang.
Ihr Leben will sie als Sühneopfer darbringen.
Sie vergeht nicht in Selbstmitleid, sondern spendet Trost und entfaltet von ihrem Bett aus ein umfangreiches Briefapostolat,
in dem sie vor allem den Sinn eines von Christus getragenen Leidens aufzeigt.

Sie fühlt sich, wie Jahrhunderte vorher der Hl.Ignatius "hineingenommen in die Selbstverschenkung Gottes".

Geben ist für sie nicht Werkgerechtigkeit sondern, wie bei Therese von Lisieux, der Modus des Empfangens:
"Der Schöpfer des Weltalls wartet auf das Gebet einer armen kleinen Seele,
um die anderen Seelen zu retten, die gleich ihr um den Preis seines Blutes erlöst sind"
:daumen-rauf:
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Re: Aufopferung

Beitrag von Juergen » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:10

@taddeo, @hubertus

Das mag zwar ein nettes Beispiel sein, doch scheint es mir, daß das nichts ist, das man selbst wollen kann.
Gruß
Jürgen

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Re: Aufopferung

Beitrag von taddeo » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:25

Juergen hat geschrieben:@taddeo, @hubertus

Das mag zwar ein nettes Beispiel sein, doch scheint es mir, daß das nichts ist, das man selbst wollen kann.
Es ist ein sehr anspruchsvolles Beispiel, deswegen wurde Anna Schäffer ja auch heiliggesprochen.
Jeder Mensch sollte eigentlich froh sein, wenn ihm keine solch heroischen Taten zugemutet werden. Aber es gibt wohl in jedem Katholikenleben genügend kleine Beschwernisse, wegen denen man entweder lamentieren und sich selbst bemitleiden kann oder die man aus freiem Willen "aufopfern" kann.
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Re: Aufopferung

Beitrag von Niels » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:26

taddeo hat geschrieben:Aber es gibt wohl in jedem Katholikenleben genügend kleine Beschwernisse, wegen denen man entweder lamentieren und sich selbst bemitleiden kann oder die man aus freiem Willen "aufopfern" kann.
:daumen-rauf:
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Re: Aufopferung

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:38

Juergen hat geschrieben:@taddeo, @hubertus

Das mag zwar ein nettes Beispiel sein, doch scheint es mir, daß das nichts ist, das man selbst wollen kann.
Wenn Du damit meinst, ich würde erstreben, ans Bett gefesselt den Rest meiner irdischen Tage verbringen zu müssen, gebe ich Dir schon recht. Aber man weiß ja nie, was einem noch aufgesetzt ist. Ich habe mich v.a. auf die innere Haltung bezogen. Letztlich macht das menschlich betrachtete "mehr" oder "weniger" an Leiden nichts aus im Vergleich zu den Verdiensten Christi. Ich kann nur das tun, was mir in meinem Leben möglich ist.
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Re: Aufopferung

Beitrag von Peti » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:39

„Es ist gut, das Leben der Anna Schäffer nachzuleben“
http://www.bistum-regensburg.de/news/es ... eben-289/
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Re: Aufopferung

Beitrag von Amanda » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:41

Juergen hat geschrieben:@taddeo, @hubertus

Das mag zwar ein nettes Beispiel sein, doch scheint es mir, daß das nichts ist, das man selbst wollen kann.
Die innere Haltung des Aufopferns, um die es hier wesentlich geht, kommt aber schon aus dem eigenen Wollen. Es ist ein Willensentschluss, zu sagen, dass man dieses oder jenes Schwere um des Herrn willen erträgt, aus Liebe zu Ihm.
Richtig ist, dass Anna Schäffer - um mal bei diesem konkreten Beispiel zu bleiben - sich nicht vorsätzlich die Beine hätte verbrühen oder sich körperlich in sonst einer Weise hätte körperlichen Schaden zufügen dürfen, nur um etwas zu haben, das sie aufopfern kann. Ich nehme mal an, Jürgen, dass Du das gemeint hast, oder?
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Re: Aufopferung

Beitrag von Amanda » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:44

Hubertus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:@taddeo, @hubertus

Das mag zwar ein nettes Beispiel sein, doch scheint es mir, daß das nichts ist, das man selbst wollen kann.
Wenn Du damit meinst, ich würde erstreben, ans Bett gefesselt den Rest meiner irdischen Tage verbringen zu müssen, gebe ich Dir schon recht. Aber man weiß ja nie, was einem noch aufgesetzt ist. Ich habe mich v.a. auf die innere Haltung bezogen. Letztlich macht das menschlich betrachtete "mehr" oder "weniger" an Leiden nichts aus im Vergleich zu den Verdiensten Christi. Ich kann nur das tun, was mir in meinem Leben möglich ist.
Das ist richtig, Hubertus. Ich selbst pflege zu sagen, dass ich dem Herrn ja nur immer das geben kann, was ich habe... und wenn es der Frust darüber ist, dass meine Tochter sich schon wieder in die Hosen gemacht hat. Auch die kleinsten Alltagsdinge lassen sich gut aufopfern, sofern die innere Haltung der Gottverbundenheit grundgelegt ist.
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Re: Aufopferung

Beitrag von Juergen » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:47

Amanda hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:@taddeo, @hubertus

Das mag zwar ein nettes Beispiel sein, doch scheint es mir, daß das nichts ist, das man selbst wollen kann.
Die innere Haltung des Aufopferns, um die es hier wesentlich geht, kommt aber schon aus dem eigenen Wollen. Es ist ein Willensentschluss, zu sagen, dass man dieses oder jenes Schwere um des Herrn willen erträgt, aus Liebe zu Ihm.
Richtig ist, dass Anna Schäffer - um mal bei diesem konkreten Beispiel zu bleiben - sich nicht vorsätzlich die Beine hätte verbrühen oder sich körperlich in sonst einer Weise hätte körperlichen Schaden zufügen dürfen, nur um etwas zu haben, das sie aufopfern kann. Ich nehme mal an, Jürgen, dass Du das gemeint hast, oder?
Nein, das habe ich nicht gemeint,

ich habe gemeint, daß die innere Haltung nicht ausschließlich ein Willensentschluß ist und daß man nicht allgemeinhin erwarten kann, daß jemand von sich auch so eine Haltung annimmt.

Und es jemandem zu raten ist zutiefst zynisch: „Du hast Schmerzen? Pah! Du willst Du Schmerzmittel? Kriegst Du nicht! – Opfer es auf!“
Gruß
Jürgen

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Re: Aufopferung

Beitrag von Amanda » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:50

Juergen hat geschrieben:Und es jemandem zu raten ist zutiefst zynisch: „Du hast Schmerzen? Pah! Du willst Du Schmerzmittel? Kriegst Du nicht! – Opfer es auf!“
Das habe ich ja schon weiter oben geschrieben. Man kann das niemandem einfach so anraten.
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
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Re: Aufopferung

Beitrag von Juergen » Sonnabend 22. Oktober 2016, 13:55

Ich meine auch, daß nicht so einfach Heilige als Beispiel dienen können.
Sehr ermutigend: „Hey, nimm Dir doch die Hl. XYZ zum Vorbild.“

Das geht eben nicht.
Gruß
Jürgen

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Re: Aufopferung

Beitrag von taddeo » Sonnabend 22. Oktober 2016, 14:03

Juergen hat geschrieben:Ich meine auch, daß nicht so einfach Heilige als Beispiel dienen können.
Sehr ermutigend: „Hey, nimm Dir doch die Hl. XYZ zum Vorbild.“

Das geht eben nicht.
Das stimmt. :daumen-rauf:
(Jemandem, der in der Scheiße sitzt, den alten Hiob als Vorbild zu empfehlen, weil der auch auf dem Misthaufen saß, kommt meistens nicht gut rüber und tröstet wenig.)
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

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Re: Aufopferung

Beitrag von Juergen » Sonnabend 22. Oktober 2016, 14:37

taddeo hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Ich meine auch, daß nicht so einfach Heilige als Beispiel dienen können.
Sehr ermutigend: „Hey, nimm Dir doch die Hl. XYZ zum Vorbild.“

Das geht eben nicht.
Das stimmt. :daumen-rauf:
(Jemandem, der in der Scheiße sitzt, den alten Hiob als Vorbild zu empfehlen, weil der auch auf dem Misthaufen saß, kommt meistens nicht gut rüber und tröstet wenig.)
Genau.

Das Aufopfern ist sicher eine individuelle Art des Umgangs mit dem Leid, doch spätestens seit Augustinus wissen wird, daß wir von uns aus keine gute Tat begehen können, sondern alles Gute Wollen immer der Gnade Gottes bedarf. So ist auch hier das Aufopfernkönnen/-wollen nicht nur im eigenen Willen begründet, sondern (auch)* eine Gnadengabe Gottes.


* Achtung: Häresiefalle.
Gruß
Jürgen

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Re: Aufopferung

Beitrag von Marion » Sonnabend 22. Oktober 2016, 15:26

Jürgen, du spielst 2 Sachen gegeneinander aus die so nichts miteinander zutun haben. Du sollst nicht nem Hungernden nichts geben und dazu oben drauf noch meinen damit ne gute Tat zu begehen indem du einen vollen Kühlschrank hast und anstattdessen rätst er soll seinen Hunger aufopfern. Nicht mehr Helfen, damit mehr aufgeopfert werden kann. Das ist einfach nur ne spinnerte Idee.

Und natürlich ist das ein Trost zu wissen oder auch in der Not daran erinnert zu werden, daß das Jammertal erstens nicht ewig ist und zweitens auch noch nen positiven Sinn und Zweck hat. Bei Ungläubigen bringt der Trost natürlich nichts. Ungläubigen bringt es auch nichts irgendwas aufzuopfern, insoweit daß es verdienstvoll ist. Das taugt nur was bei Leuten im Stand der Gnade. Und jeder im Stand der Gnade kriegt vom Herrn genug Gnaden dafür, daß er die Prüfungen die er durchlaufen muss durchstehen kann ohne daß er fluchen müsste oder so. Solch einer wird dir dann auch für deinen Tipp, selbst wenn dein Kühlschrank voll ist und du ein depperter Depp bist, was die Gnade Gottes angeht, dankbar sein können.
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Re: Aufopferung

Beitrag von Tinius » Sonnabend 22. Oktober 2016, 15:40


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Re: Aufopferung

Beitrag von Amanda » Sonnabend 22. Oktober 2016, 15:47

Lieber Tinius, was Du hier verlinkst, hat mit der Aufopferung, die in diesem Thread gemeint ist, rein gar nichts zu tun. Und wenn Du die Beiträge von Anfang an gründlich gelesen hättest, wüsstest Du das auch.
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
Gilbert Keith Chesterton

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