Taufe und Wiedertaufe

Schriftexegese. Theologische & philosophische Disputationen. Die etwas spezielleren Fragen.
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asderrix
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von asderrix »

Juergen hat geschrieben:
asderrix hat geschrieben:wenn ein Mensch getauft wird, der als Kind ohne eigene Entscheidung "getauft" wurde, ist das keine Widertaufe.
Das Denken und Abheben auf eine "eigene Entscheidung" entspringt einer (protestantischen) neuzeitlichen Subjekt-Objekt-Trennung, die es verneint, daß der eine im anderen handeln kann.
Gut, den Satz hat jetzt kaum einer verstanden - aber egal :doktor: :P
Ja ja, euch armen Katholen versteht halt keiner. :streichel: :streichel: :streichel:
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!

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overkott
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von overkott »

asderrix hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
asderrix hat geschrieben:wenn ein Mensch getauft wird, der als Kind ohne eigene Entscheidung "getauft" wurde, ist das keine Widertaufe.
Das Denken und Abheben auf eine "eigene Entscheidung" entspringt einer (protestantischen) neuzeitlichen Subjekt-Objekt-Trennung, die es verneint, daß der eine im anderen handeln kann.
Gut, den Satz hat jetzt kaum einer verstanden - aber egal :doktor: :P
Ja ja, euch armen Katholen versteht halt keiner. :streichel: :streichel: :streichel:
Subjekt und Objekt sind in der Tat im Prinzip eins.

Die Bibel sieht den Zusammenhang von Subjekt und Objekt seit Beginn der Schöpfung.

Ein überbetonter Dualismus von Subjekt und Objekt im nicht katholischen Bereich ist älter als die Neuzeit.

Die Praxis der Wiedertaufe widerspricht dem Gebot der Nächstenliebe, wonach Eltern aus Liebe, ihren Kindern sofort die Taufe zukommen lassen und sie in diesem Geist erziehen möchten.

Richtig ist die Firmung als Erneuerung und Entfaltung des Taufsakramentes zur Initiation der Jugendlichen in die Gemeinschaft mündiger Christen.

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asderrix
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von asderrix »

overkott hat geschrieben: Die Praxis der Wiedertaufe widerspricht dem Gebot der Nächstenliebe, wonach Eltern aus Liebe, ihren Kindern sofort die Taufe zukommen lassen und sie in diesem Geist erziehen möchten.
Noch mal zum Mitschreiben:
1. es giebt keine Wi(e)dertaufe!
2. die Glaubenstaufe ist ein Gehorsamsakt und entspricht dem Willen Christi!
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!

Miserere Nobis Domine
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Miserere Nobis Domine »

asderrix hat geschrieben: Noch mal zum Mitschreiben:
1. es giebt keine Wi(e)dertaufe!
2. die Glaubenstaufe ist ein Gehorsamsakt und entspricht dem Willen Christi!
Und wie begründest du das genau? Und wenn das stimmt, warum hat Gott es dann zugelassen, dass die Christen universal die Kindertaufe einführten, und erst in der Reformation (wieder) baptistische Gruppen entstanden?

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anneke6
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von anneke6 »

Ich finde, diese Idee geht nicht mit sola scriptura konform. Wo steht geschrieben, daß ein Mensch ein bestimmtes Alter haben muß, um Gottes Stimme zu hören? Der Prophet Jeremia wurde noch im Mutterleib berufen. :achselzuck:
???

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Christ86
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Christ86 »

Miserere Nobis Domine hat geschrieben:
asderrix hat geschrieben: Noch mal zum Mitschreiben:
1. es giebt keine Wi(e)dertaufe!
2. die Glaubenstaufe ist ein Gehorsamsakt und entspricht dem Willen Christi!
Und wie begründest du das genau? Und wenn das stimmt, warum hat Gott es dann zugelassen, dass die Christen universal die Kindertaufe einführten, und erst in der Reformation (wieder) baptistische Gruppen entstanden?
Auch die Katharer und die Waldenser vertraten die sog. Gläubigentaufe, auch wenn beide völlig andere Vorstellungen davon hatten, was die Taufe sei und letzere scheinbar die Kindertaufe ebenfalls für gültig erachten. Diese Bewegungen entstanden im vorreformatorischen Zeitalter
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104

User hat sich vom KG verabschiedet

Miserere Nobis Domine
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Miserere Nobis Domine »

Katharer und Waldenser stellen aber keine durchgängige Tradition vom Urchristentum zur Reformation dar, sondern sind punktuell als Protest gegen gewisse Entwicklungen in der römisch-katholischen Kirche entstanden.

Die im Mittelalter entstandenen Waldenser bestanden dann zwar weiter, führten aber in der Reformation die Kindertaufe ein...

Naja, wer im Mittealter oder in der frühen Kirche (z.B. Tertullian) die späte Taufe bevorzugte, ging dennochimmer von der Gültigkeit der Kindertaufe aus. Der Gedanke von der Ungültigkeit der Kindertaufe scheint mir in der Reformation neu entstanden.

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Clemens
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Clemens »

Das scheint dir nicht nur so, das ist auch ganz bestimmt so!

Alle Versuche, das Gegenteil zu beweisen, sind gescheitert.
Von allen Gottesgaben ist die Intelligenz am gerechtesten verteilt. Jeder ist zufrieden mit dem, was er hat und freut sich sogar, dass er mehr hat, als die anderen.

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asderrix
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von asderrix »

Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Der Gedanke von der Ungültigkeit der Kindertaufe scheint mir in der Reformation neu entstanden.
Nicht neu entstanden, sondern reformiert!
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!

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anneke6
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von anneke6 »

Aber auf welcher Grundlage denn? Gibt es irgendeinen Kirchenlehrer, der verbatim gesagt hat "Kindertaufe ist ungültig"?
???

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Nassos
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Nassos »

Wir ham hier in Stuttgart so nen Zottel, der mit einem Schild "Kindertaufe ist Satanswerk" umn Hals die Königstraße rauf- und runterläuft.
Hat nen ziemlichen Bart, sieht aus wien Kirchenvater. Is aber keina.

:vogel:
Ich glaube; hilf meinem Unglauben

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Clemens
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Clemens »

Dafür vielleicht ein Sektenvater? :heul:
Von allen Gottesgaben ist die Intelligenz am gerechtesten verteilt. Jeder ist zufrieden mit dem, was er hat und freut sich sogar, dass er mehr hat, als die anderen.

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asderrix
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von asderrix »

Zur Thematik Taufe fand ich heute eine Seite, die soweit ich es gelesen habe, die biblische Sicht der Taufe sehr gut erklärt.

http://www.kfg.org/archiv/zeitschrift/13.html
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!

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Berolinensis
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Berolinensis »

asderrix hat geschrieben:Zur Thematik Taufe fand ich heute eine Seite, die soweit ich es gelesen habe, die biblische Sicht der Taufe sehr gut erklärt.

http://www.kfg.org/archiv/zeitschrift/13.html
Die biblische Sicht der Taufe wird vom Lehramt der Kirche nicht nur sehr gut, sondern sogar unfehlbar erklärt.

Thomas_de_Austria
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Thomas_de_Austria »

Ja, mehr braucht man zu diesen Abhandlungen von irgendeiner "Konferenz für Gemeindegründung e. V." generell nicht zu sagen ...

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Edi
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Edi »

Nassos hat geschrieben:Wir ham hier in Stuttgart so nen Zottel, der mit einem Schild "Kindertaufe ist Satanswerk" umn Hals die Königstraße rauf- und runterläuft.
Hat nen ziemlichen Bart, sieht aus wien Kirchenvater. Is aber keina.

:vogel:
Ist das der, der seine Frau immer mal schlägt? In Stuttgart soll so ein bärtiger Zottel rumlaufen, der seiner Frau befiehlt Röcke bis auf die Schuhe zu tragen und sie auch mal, wenn sie ihm ungehorsam scheint, haut.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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asderrix
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von asderrix »

Edi hat geschrieben:Ist das der, der seine Frau immer mal schlägt? In Stuttgart soll so ein bärtiger Zottel rumlaufen, der seiner Frau befiehlt Röcke bis auf die Schuhe zu tragen und sie auch mal, wenn sie ihm ungehorsam scheint, haut.
Ja und im Loch ness, soll es Nessi geben. :achselzuck:
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anneke6
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von anneke6 »

Nessie wurde bereits im 6. Jahrhundert in einer Vita des hl. Columban erwähnt. Dennoch haben Forschungen nie viel gebracht. Der "Zottelbart" ist ein deutlich neueres Phänomen, das zu erforschen sich noch lohnt.
???

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Edi
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von Edi »

asderrix hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Ist das der, der seine Frau immer mal schlägt? In Stuttgart soll so ein bärtiger Zottel rumlaufen, der seiner Frau befiehlt Röcke bis auf die Schuhe zu tragen und sie auch mal, wenn sie ihm ungehorsam scheint, haut.
Ja und im Loch ness, soll es Nessi geben. :achselzuck:
Quark, das wurde mir vor schon mehr als zehn Jahren von Leuten versichert, die den Mann selber gesehen haben und ihn auch näher kennen. Ich weiss nur nicht ob der hier genannte Mann derselbe ist, den meine Informanten kannten.

Wahrscheinlich hast du keine Ahnung was sich so alles im Glaubensbereich tummelt. Vielleicht hast auch noch nie von dem ehemaligen Pastor bei Nürnberg gehört, der eine Frau an den Genitalien gesalbt hat, weil sie angeblich durch Geschlechtsverkehr mit ihrem ehemaligen von ihr geschiedenen Mann dämonisiert sei. Der Pastor wurde von einem Gericht verurteilt.
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anneke6
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Re: Taufe und Wiedertaufe

Beitrag von anneke6 »

Scheint also tatsächlich noch Gerichte zu geben, die was unternehmen.
???

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