Der Opifex als NOM-Vorläufer

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Vir Probatus
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Re: Der Opifex als NOM-Vorläufer

Beitrag von Vir Probatus » Dienstag 2. Mai 2017, 18:04

taddeo hat geschrieben:
Montag 1. Mai 2017, 22:18
Vir Probatus hat geschrieben:
Montag 1. Mai 2017, 20:30
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 27. April 2017, 16:47

Du mußt bedenken, ... die damaligen Bischöfe waren teilweise nicht einmal zum Bischof geweiht, hatten von Theologie in der Regel kaum eine Ahnung und wußten nicht einmal, ob das, was sie verzapften, katholisch war oder nicht.

Es gab Regensburger "Bischöfe", die .... nur am Geld interessiert waren.
Sorry für die Kürzungen.
Und heute ist das also völlig undenkbar ?
Ja, in Form und Ausmaß von damals ist das heute tatsächlich undenkbar.
Seinerzeit waren die Bischöfe grundsätzlich aus dem Adel, weil nur Adelige die nötigen (privaten!) Mittel mitbrachten, um die für einen Fürstbischof angemessene und standesgemäße Hofhaltung zu finanzieren. Im Vergleich dazu sind heutige Bischöfe knausrige Asketen.
Danke.
Die Frage war natürlich rein rethorisch.
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Lycobates
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Re: Der Opifex als NOM-Vorläufer

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 3. Mai 2017, 23:43

Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 2. Mai 2017, 18:04
taddeo hat geschrieben:
Montag 1. Mai 2017, 22:18
Vir Probatus hat geschrieben:
Montag 1. Mai 2017, 20:30
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 27. April 2017, 16:47

Du mußt bedenken, ... die damaligen Bischöfe waren teilweise nicht einmal zum Bischof geweiht, hatten von Theologie in der Regel kaum eine Ahnung und wußten nicht einmal, ob das, was sie verzapften, katholisch war oder nicht.

Es gab Regensburger "Bischöfe", die .... nur am Geld interessiert waren.
Sorry für die Kürzungen.
Und heute ist das also völlig undenkbar ?
Ja, in Form und Ausmaß von damals ist das heute tatsächlich undenkbar.
Seinerzeit waren die Bischöfe grundsätzlich aus dem Adel, weil nur Adelige die nötigen (privaten!) Mittel mitbrachten, um die für einen Fürstbischof angemessene und standesgemäße Hofhaltung zu finanzieren. Im Vergleich dazu sind heutige Bischöfe knausrige Asketen.
Danke.
Die Frage war natürlich rein rethorisch.
Ich nenne das eine absolut atletische Schreibweise!
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
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Sempre
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Re: Der Opifex als NOM-Vorläufer

Beitrag von Sempre » Mittwoch 3. Mai 2017, 23:44

Lycobates hat geschrieben:
Montag 24. April 2017, 23:10
Wir haben somit im NOM, nach der Diktion von Papst Leo XIII. in Apostolicae curae, in lupenrein klassischer Form ohne wenn und aber eine "intentio sacramento adversa et repugnans". Was für Konsequenzen sich daraus ergeben, brauche ich wohl nicht auszuführen. Im übrigen zeigt ja die allgemeine, und sich immer weiter verschlimmernde Lage der Konzilskirche zum Überdruß, was aus einer Gemeinschaft wird, die seit Jahrzehnten die sakramentale Gnade weggeworfen hat.
Die bei Daniel jeweils dreimal zusammen erwähnte ablatio jugis sacrificii und abominatio desolationis in loco sancto, auf die der Herr selbst bei Matthäus und Markus verweist, sind damit wohl bereits gewesen und sie sind gleichzeitig eingetreten.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

Lycobates
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Re: Der Opifex als NOM-Vorläufer

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 3. Mai 2017, 23:51

Sempre hat geschrieben:
Mittwoch 3. Mai 2017, 23:44
Lycobates hat geschrieben:
Montag 24. April 2017, 23:10
Wir haben somit im NOM, nach der Diktion von Papst Leo XIII. in Apostolicae curae, in lupenrein klassischer Form ohne wenn und aber eine "intentio sacramento adversa et repugnans". Was für Konsequenzen sich daraus ergeben, brauche ich wohl nicht auszuführen. Im übrigen zeigt ja die allgemeine, und sich immer weiter verschlimmernde Lage der Konzilskirche zum Überdruß, was aus einer Gemeinschaft wird, die seit Jahrzehnten die sakramentale Gnade weggeworfen hat.
Die bei Daniel dreimal erwähnte ablatio jugis sacrificii und abominatio desolationis in loco sancto, auf die der Herr selbst bei Matthäus und Markus verweist, sind damit wohl bereits gewesen und sie sind gleichzeitig eingetreten.
Da stimme ich zu. Ganz klar zum ersten Punkt.
Obwohl ich glaube (und befürchte), daß es in puncto abominationis desolationis in loco sancto noch einen weiteren Spielraum gibt, und wir das Schlimmste noch nicht erlebt haben! :nein:
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