Et ego claritatem

Der Platz für freiere Stränge, die zumindest ansatzweise mit dem Glauben zu tun haben sollten.

Warnung: HIC SVNT LEONES! Betreten auf eigene Gefahr!

Moderator: holzi

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 14. März 2017, 11:44

Was ist mit diesen Sätzen gemeint:

Joh 17,22 Et ego claritatem, quam dedisti mihi, dedi eis : ut sint unum, sicut et nos unum sumus.

1Kor 15,41 Alia claritas solis, alia claritas lunæ, et alia claritas stellarum. Stella enim a stella differt in claritate :

2Kor 3,18 Nos vero omnes, revelata facie gloriam Domini speculantes, in eamdem imaginem transformamur a claritate in claritatem, tamquam a Domini Spiritu.

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 17969
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07
Wohnort: in Superiori Palatinatu

Re: Et ego claritatem

Beitrag von taddeo » Dienstag 14. März 2017, 11:54

"claritas" hat im Kirchenlatein die Bedeutung "Herrlichkeit" oder "Glanz". In deinen Beispielen kommt sowohl das eine wie auch das andere vor.
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 14. März 2017, 12:09

Ist also claritas etwas anderes als Klarheit, eine klare Vision?

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 17969
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07
Wohnort: in Superiori Palatinatu

Re: Et ego claritatem

Beitrag von taddeo » Dienstag 14. März 2017, 13:21

overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 12:09
Ist also claritas etwas anderes als Klarheit, eine klare Vision?
Das kommt auf den Sinnzusammenhang an. Das kirchenlateinische Wörterbuch von Sleumer, das u. a. das gesamte biblische Latein und das der lehramtlichen Tradition berücksichtigt, gibt für "claritas" nicht die Übersetzung "Klarheit" an.
In anderem Kontext freilich kann "claritas" durchaus "Klarheit" bedeuten. http://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/lat ... h/claritas
Grundbedeutung ist eigentlich "Helligkeit", was von Lichteffekten oder Farben genauso gesagt werden kann wie zB von Musikstimmen, vgl. das italienische "chiaro": http://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/ita ... sch/chiaro
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Dienstag 14. März 2017, 14:05

taddeo hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 13:21
overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 12:09
Ist also claritas etwas anderes als Klarheit, eine klare Vision?
Das kommt auf den Sinnzusammenhang an. Das kirchenlateinische Wörterbuch von Sleumer, das u. a. das gesamte biblische Latein und das der lehramtlichen Tradition berücksichtigt, gibt für "claritas" nicht die Übersetzung "Klarheit" an.
In anderem Kontext freilich kann "claritas" durchaus "Klarheit" bedeuten. http://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/lat ... h/claritas
Grundbedeutung ist eigentlich "Helligkeit", was von Lichteffekten oder Farben genauso gesagt werden kann wie zB von Musikstimmen, vgl. das italienische "chiaro": http://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/ita ... sch/chiaro
Aus der Scholastik ist mir als Bedeutung von "claritas" durchaus "Klarheit" im Sinne von "Eindeutigkeit" bekannt. :ja:
Vermutlich hängt dies mit der eher zum Dogmatischen neigenden Denkweise der Scholastiker zusammen.
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 17969
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07
Wohnort: in Superiori Palatinatu

Re: Et ego claritatem

Beitrag von taddeo » Dienstag 14. März 2017, 14:20

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 14:05
Aus der Scholastik ist mir als Bedeutung von "claritas" durchaus "Klarheit" im Sinne von "Eindeutigkeit" bekannt. :ja:
Overkott hat aber ausdrücklich nach der Bedeutung in biblischen Texten gefragt, und da gilt laut der einschlägigen Literatur wohl das eingangs von mir Zitierte. In sonstigen theologischen Texten mag das wieder anders sein.
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Dienstag 14. März 2017, 14:28

taddeo hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 14:20
Raphael hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 14:05
Aus der Scholastik ist mir als Bedeutung von "claritas" durchaus "Klarheit" im Sinne von "Eindeutigkeit" bekannt. :ja:
Overkott hat aber ausdrücklich nach der Bedeutung in biblischen Texten gefragt, und da gilt laut der einschlägigen Literatur wohl das eingangs von mir Zitierte. In sonstigen theologischen Texten mag das wieder anders sein.
D'accord!
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 17969
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07
Wohnort: in Superiori Palatinatu

Re: Et ego claritatem

Beitrag von taddeo » Dienstag 14. März 2017, 15:51

overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 11:44
Was ist mit diesen Sätzen gemeint:

Joh 17,22 Et ego claritatem, quam dedisti mihi, dedi eis : ut sint unum, sicut et nos unum sumus.

2Kor 3,18 Nos vero omnes, revelata facie gloriam Domini speculantes, in eamdem imaginem transformamur a claritate in claritatem, tamquam a Domini Spiritu.
Zumindest bei diesen beiden Stellen könnte das Evangelium vom vergangenen 2. Fastensonntag vielleicht eine Erklärung erleichtern:
Bei der Verklärung Jesu auf dem Tabor erscheint er den Jüngern "leuchtend weiß". Das wäre die eigentliche Bedeutung von "clarus". Dieses leuchtend weiße Gewand ist aber natürlich nur der menschlich wahrnehmbare Schein der göttlichen "Herrlichkeit", die in der Verklärung zu Tage tritt. Insofern ist es nachvollziehbar, daß "Herrlichkeit" und "claritas = Helligkeit" in der Bibel in eins gesetzt werden.
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 14. März 2017, 17:08

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 16:19
taddeo hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 15:51
overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 11:44
Was ist mit diesen Sätzen gemeint:

Joh 17,22 Et ego claritatem, quam dedisti mihi, dedi eis : ut sint unum, sicut et nos unum sumus.

2Kor 3,18 Nos vero omnes, revelata facie gloriam Domini speculantes, in eamdem imaginem transformamur a claritate in claritatem, tamquam a Domini Spiritu.
Zumindest bei diesen beiden Stellen könnte das Evangelium vom vergangenen 2. Fastensonntag vielleicht eine Erklärung erleichtern:
Bei der Verklärung Jesu auf dem Tabor erscheint er den Jüngern "leuchtend weiß". Das wäre die eigentliche Bedeutung von "clarus". Dieses leuchtend weiße Gewand ist aber natürlich nur der menschlich wahrnehmbare Schein der göttlichen "Herrlichkeit", die in der Verklärung zu Tage tritt. Insofern ist es nachvollziehbar, daß "Herrlichkeit" und "claritas = Helligkeit" in der Bibel in eins gesetzt werden.
Dem Herrn Overkott geht es vermutlich mehr um die Apotheose des Menschen im Allgemeinen und des Gottgläubigen im Besonderen, die er mit diesen Textpassagen zu begründen versucht! :doktor:
Wir brauchen eine Liturgiereform, die die Rede von diesem und jenem Gott endlich als polytheistisches Heidentum den Heiden überlässt. Theologisch muss die Bundesurkunde Gottes mit den Menschen als Vertragsrecht verstanden werden. Statt um die Vergöttlichung des Menschen oder andersrum, geht es um die Annahme dieses Vertrages in gutem Glauben und die Erfüllung in caritas.

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. März 2017, 13:59

Es ist zwar unklar, warum die bereits gemachte kritische Anmerkung zu den overkott'schen Einlassungen gelöscht wurde, aber sei's drum ....................

overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 17:08
Wir brauchen eine Liturgiereform, die die Rede von diesem und jenem Gott endlich als polytheistisches Heidentum den Heiden überlässt.
Bereits im vetus ordo wurde der eine und dreifaltige Gott angebetet und verehrt; dies hat sich im novus ordo, trotz aller damit verbundenen Probleme, keinesfalls verändert.

Daher erschließt es sich einem objektiven Betrachter in keinster Weise, warum eine (weitere) Liturgiereform erforderlich sein sollte. Die Anregung dazu, erscheint eher megalomanen Anwandlungen zu entspringen als der gebotenen Vernünftigkeit zu entsprechen.
overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 17:08
Theologisch muss die Bundesurkunde Gottes mit den Menschen als Vertragsrecht verstanden werden.
Die Hl. Schrift bestimmt bereits seit mehr als anderthalb Jahrtausenden als norma normans das christliche Leben. Das von Ihnen verlangte Verständnis wird demzufolge seitdem praktiziert.

By the way:
Es wurde auch schon in den Jahrhunderten vorher praktiziert, ohne daß eine Bundesurkunde kanonisiert werden mußte. :ja:
overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 17:08
Statt um die Vergöttlichung des Menschen oder andersrum, geht es um die Annahme dieses Vertrages in gutem Glauben und die Erfüllung in caritas.
Ihren zahlreichen Einlassungen bei kreuzgang.org ist zu entnehmen, daß Ihnen die göttliche Natur des Erlösers glaubensmäßig Schwierigkeiten bereitet. Sie möchten IHN lieber auf seine menschliche Natur reduzieren, weil er dann - so ihre vermutliche Absicht - den Menschen näher wäre.
Implizit wird damit jedoch die einzigartige Verbindung, die der dreieinige Gott in der Person Jesus Christus eingegangen ist, geleugnet und somit der katholische Glaube unterminiert.

Lösen Sie sich also besser von ihren menschlich-allzumenschlichen Irrtümern und kehren Sie heim in den Schoß der Mutter Kirche!
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Mittwoch 15. März 2017, 14:37

Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:59
Es ist zwar unklar, warum die bereits gemachte kritische Anmerkung zu den overkott'schen Einlassungen gelöscht wurde, aber sei's drum ....................

overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 17:08
Wir brauchen eine Liturgiereform, die die Rede von diesem und jenem Gott endlich als polytheistisches Heidentum den Heiden überlässt.
Bereits im vetus ordo wurde der eine und dreifaltige Gott angebetet und verehrt; dies hat sich im novus ordo, trotz aller damit verbundenen Probleme, keinesfalls verändert.
Das Vaterunser genügt um die Einheit mit dem Vater des Sohnes im Geist klar zu verstehen. Darauf weisen Zitate zu Beginn noch einmal ausdrücklich hin.
Daher erschließt es sich einem objektiven Betrachter in keinster Weise, warum eine (weitere) Liturgiereform erforderlich sein sollte. Die Anregung dazu, erscheint eher megalomanen Anwandlungen zu entspringen als der gebotenen Vernünftigkeit zu entsprechen.
Da es nur einen Gott gibt, darf in der Liturgie von diesem und jenem Gott keine Rede sein.
overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 17:08
Theologisch muss die Bundesurkunde Gottes mit den Menschen als Vertragsrecht verstanden werden.
Die Hl. Schrift bestimmt bereits seit mehr als anderthalb Jahrtausenden als norma normans das christliche Leben. Das von Ihnen verlangte Verständnis wird demzufolge seitdem praktiziert.

By the way:
Es wurde auch schon in den Jahrhunderten vorher praktiziert, ohne daß eine Bundesurkunde kanonisiert werden mußte. :ja:
Hier geht es um das vertragsrechtliche Verständnis, noch nicht um die Praxis.
overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 17:08
Statt um die Vergöttlichung des Menschen oder andersrum, geht es um die Annahme dieses Vertrages in gutem Glauben und die Erfüllung in caritas.
Ihren zahlreichen Einlassungen bei kreuzgang.org ist zu entnehmen, daß Ihnen die göttliche Natur des Erlösers glaubensmäßig Schwierigkeiten bereitet. Sie möchten IHN lieber auf seine menschliche Natur reduzieren, weil er dann - so ihre vermutliche Absicht - den Menschen näher wäre.
Die Evangelien verkünden Jesus als Gottes Sohn, nicht als gott. Jesus ist aus dem Geist geboren, dem Geist der Gotteskindschaft, also dem Verständnis entsprungen, dass die Menschen von Gott abstammen, also in Gott den gemeinsamen Vater haben.
Implizit wird damit jedoch die einzigartige Verbindung, die der dreieinige Gott in der Person Jesus Christus eingegangen ist, geleugnet und somit der katholische Glaube unterminiert.
Sie kennen inzwischen die Stellen aus der Vulgata, die die vorbildliche Verbindung Jesu zu Gott beschreiben >wie< die Liebe des Vater zu einem einzigen Sohn.
Lösen Sie sich also besser von ihren menschlich-allzumenschlichen Irrtümern und kehren Sie heim in den Schoß der Mutter Kirche!
:)

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. März 2017, 17:13

overkott hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:37
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:59
overkott hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 17:08
Wir brauchen eine Liturgiereform, die die Rede von diesem und jenem Gott endlich als polytheistisches Heidentum den Heiden überlässt.
Bereits im vetus ordo wurde der eine und dreifaltige Gott angebetet und verehrt; dies hat sich im novus ordo, trotz aller damit verbundenen Probleme, keinesfalls verändert.
Das Vaterunser genügt um die Einheit mit dem Vater des Sohnes im Geist klar zu verstehen. Darauf weisen Zitate zu Beginn noch einmal ausdrücklich hin.
Ja wenn das so sein sollte, dann ist die von Ihnen vorgeschlagene Liturgiereform ja noch überflüssiger als einfach überflüssig; sie ist sozusagen doppelt überflüssig! :roll:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Donnerstag 16. März 2017, 06:32

Ein Nachtrag erscheint noch angebracht:
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:37
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:59
Ihren zahlreichen Einlassungen bei kreuzgang.org ist zu entnehmen, daß Ihnen die göttliche Natur des Erlösers glaubensmäßig Schwierigkeiten bereitet. Sie möchten IHN lieber auf seine menschliche Natur reduzieren, weil er dann - so ihre vermutliche Absicht - den Menschen näher wäre.
Die Evangelien verkünden Jesus als Gottes Sohn, nicht als gott. Jesus ist aus dem Geist geboren, dem Geist der Gotteskindschaft, also dem Verständnis entsprungen, dass die Menschen von Gott abstammen, also in Gott den gemeinsamen Vater haben.
Gott zum Vater haben die Getauften, nicht aber die Ungetauften! :ja:
Gott als Vater zu erkennen und anzuerkennen ist den Ungetauften nicht gegeben, wie Jesus lehrt.
Sie persönlich können selbstverständlich auch als Getaufter diese Botschaft ablehnen, würden damit aber nicht evangeliumsgemäß handeln, obwohl Sie selber gerade noch behauptet hatten, daß die Bundesurkunde als Vertrag zu verstehen sei. :hmm:
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:37
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:59
Implizit wird damit jedoch die einzigartige Verbindung, die der dreieinige Gott in der Person Jesus Christus eingegangen ist, geleugnet und somit der katholische Glaube unterminiert.
Sie kennen inzwischen die Stellen aus der Vulgata, die die vorbildliche Verbindung Jesu zu Gott beschreiben >wie< die Liebe des Vater zu einem einzigen Sohn.
Sie kennen diese Stellen vermutlich auch, interpretieren selbige jedoch offenbar in einer Weise, die nicht der kirchlichen Auslegung entspricht. :daumen-runter:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Donnerstag 16. März 2017, 10:50

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 06:32
Ein Nachtrag erscheint noch angebracht:
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:37
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:59
Ihren zahlreichen Einlassungen bei kreuzgang.org ist zu entnehmen, daß Ihnen die göttliche Natur des Erlösers glaubensmäßig Schwierigkeiten bereitet. Sie möchten IHN lieber auf seine menschliche Natur reduzieren, weil er dann - so ihre vermutliche Absicht - den Menschen näher wäre.
Die Evangelien verkünden Jesus als Gottes Sohn, nicht als gott. Jesus ist aus dem Geist geboren, dem Geist der Gotteskindschaft, also dem Verständnis entsprungen, dass die Menschen von Gott abstammen, also in Gott den gemeinsamen Vater haben.
Gott zum Vater haben die Getauften, nicht aber die Ungetauften! :ja:
Gott als Vater zu erkennen und anzuerkennen ist den Ungetauften nicht gegeben, wie Jesus lehrt.
Sie persönlich können selbstverständlich auch als Getaufter diese Botschaft ablehnen, würden damit aber nicht evangeliumsgemäß handeln, obwohl Sie selber gerade noch behauptet hatten, daß die Bundesurkunde als Vertrag zu verstehen sei. :hmm:
overkott hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 14:37
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 13:59
Implizit wird damit jedoch die einzigartige Verbindung, die der dreieinige Gott in der Person Jesus Christus eingegangen ist, geleugnet und somit der katholische Glaube unterminiert.
Sie kennen inzwischen die Stellen aus der Vulgata, die die vorbildliche Verbindung Jesu zu Gott beschreiben >wie< die Liebe des Vater zu einem einzigen Sohn.
Sie kennen diese Stellen vermutlich auch, interpretieren selbige jedoch offenbar in einer Weise, die nicht der kirchlichen Auslegung entspricht. :daumen-runter:
Ich möchte Sie, weiß Gott, nicht überzeugen, Raphael. Sie geben hier den fundamentalistischen Katholiken, laufen aber an anderer Stelle den Populisten nach. Da klemmt es natürlich gewaltig.

Aber Ihre falsche Argumentation verdient eine Richtigstellung, die nachdenklichen Menschen helfen kann, ihre theologischen Fragen zu klären.

Gott der Schöpfer ist Vater auch der verlorenen Söhne nach dem Sündenfall. Wer jedoch umkehrt, weil er auf den Namen des Vaters hört, der hat auch die Macht Sohn Gottes zu werden.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihre Umkehr zum Ausdruck bringen können, dann lassen Sie sich taufen. Lassen Sie sich von Gott reinwaschen von aller Schuld und auferstehen zu einem neuen Leben ohne Sünde für immer.

Und sollten Sie wiederum fallen, dann erneuern Sie Ihre Taufe, bekennen Sie in der Beichte Ihre Schuld, bringen Sie Ihren Wunsch nach Buße zum Ausdruck, lassen Sie sich freisprechen und stehen Sie wieder auf vom ewigen Verderben mit Christus unserm Herrn.

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Donnerstag 16. März 2017, 11:41

overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 10:50
Ich möchte Sie, weiß Gott, nicht überzeugen, Raphael.
Und anschließend versuchen Sie dann das zu tun, was sie eigentlich gar nicht möchten? :D :D :D
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 10:50
Sie geben hier den fundamentalistischen Katholiken, laufen aber an anderer Stelle den Populisten nach. Da klemmt es natürlich gewaltig.
Klemmen tut alleine Ihre Wahrnehmung, Herr Overkott! :roll:

Und Ihre Wortwahl unterstellt Unredlichkeit. :daumen-runter:
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 10:50
Aber Ihre falsche Argumentation verdient eine Richtigstellung, die nachdenklichen Menschen helfen kann, ihre theologischen Fragen zu klären.
Der Ausgangspunkt Ihrer Überlegungen geht schon fehl, weil die oben dargelegte Argumentation gar nicht falsch ist, sondern mit der kirchlichen Lehre übereinstimmt. :doktor:
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 10:50
Gott der Schöpfer ist Vater auch der verlorenen Söhne nach dem Sündenfall. Wer jedoch umkehrt, weil er auf den Namen des Vaters hört, der hat auch die Macht Sohn Gottes zu werden.
Gott ist der Schöpfer von Allem und Jedem! :)

Um jedoch Sohn Gottes genannt werden zu können, ist die Zugehörigkeit zum Volke Gottes unabdingbar. Mitglied des Volkes Gottes wird man nur und ausschließlich durch die Taufe!

Lesen Sie dies bitte in den einschlägigen kirchlichen Dokumenten nach und lassen Sie sich auch nicht von einem kürzlich veröffentlichten lapsus linguae des amtierenden Papstes irritieren ...........
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 10:50
Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihre Umkehr zum Ausdruck bringen können, dann lassen Sie sich taufen. Lassen Sie sich von Gott reinwaschen von aller Schuld und auferstehen zu einem neuen Leben ohne Sünde für immer.

Und sollten Sie wiederum fallen, dann erneuern Sie Ihre Taufe, bekennen Sie in der Beichte Ihre Schuld, bringen Sie Ihren Wunsch nach Buße zum Ausdruck, lassen Sie sich freisprechen und stehen Sie wieder auf vom ewigen Verderben mit Christus unserm Herrn.
Ihre Bibelkenntnis erscheint trotz der obigen Verweise auf die Vulgata defizitär zu sein, denn Jesus hat nicht befohlen, Eulen nach Athen zu tragen, sondern die Ungläubigen zur Umkehr aufzufordern. 8)

Deshalb:
Lassen Sie ab von Ihren menschlich-allzumenschlichen Irrtümern und kehren Sie in den Schoß der Kirche heim! :ja:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Donnerstag 16. März 2017, 13:19

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 11:41
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 10:50
Ich möchte Sie, weiß Gott, nicht überzeugen, Raphael.
Und anschließend versuchen Sie dann das zu tun, was sie eigentlich gar nicht möchten? :D :D :D
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 10:50
Sie geben hier den fundamentalistischen Katholiken, laufen aber an anderer Stelle den Populisten nach. Da klemmt es natürlich gewaltig.
Klemmen tut alleine Ihre Wahrnehmung, Herr Overkott! :roll:

Und Ihre Wortwahl unterstellt Unredlichkeit. :daumen-runter:
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 10:50
Aber Ihre falsche Argumentation verdient eine Richtigstellung, die nachdenklichen Menschen helfen kann, ihre theologischen Fragen zu klären.
Der Ausgangspunkt Ihrer Überlegungen geht schon fehl, weil die oben dargelegte Argumentation gar nicht falsch ist, sondern mit der kirchlichen Lehre übereinstimmt. :doktor:
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 10:50
Gott der Schöpfer ist Vater auch der verlorenen Söhne nach dem Sündenfall. Wer jedoch umkehrt, weil er auf den Namen des Vaters hört, der hat auch die Macht Sohn Gottes zu werden.
Gott ist der Schöpfer von Allem und Jedem! :)

Um jedoch Sohn Gottes genannt werden zu können, ist die Zugehörigkeit zum Volke Gottes unabdingbar. Mitglied des Volkes Gottes wird man nur und ausschließlich durch die Taufe!
Überlegen Sie mal, Raphael, was an ihrem Statement falsch ist. Nehmen Sie endlich den Balken von den Augen.

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Donnerstag 16. März 2017, 13:27

overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 13:19
Überlegen Sie mal, Raphael, was an ihrem Statement falsch ist. Nehmen Sie endlich den Balken von den Augen.
Nix! 8)

Falsch ist Ihr Modernismus, um 'mal etwas plakativer und damit vielleicht verständlicher zu werden! :pfeif:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Donnerstag 16. März 2017, 15:05

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 13:27
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 13:19
Überlegen Sie mal, Raphael, was an ihrem Statement falsch ist. Nehmen Sie endlich den Balken von den Augen.
Nix! 8)

Falsch ist Ihr Modernismus, um 'mal etwas plakativer und damit vielleicht verständlicher zu werden! :pfeif:
Sie verketzern den Herrn, weil er Modernist war. Vielleicht haben Sie das moderne Testament auch einfach nicht verstanden. Dummheit, Raphael, das sei Ihnen zum Trost gesagt, ist keine Sünde.

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Donnerstag 16. März 2017, 15:36

overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 15:05
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 13:27
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 13:19
Überlegen Sie mal, Raphael, was an ihrem Statement falsch ist. Nehmen Sie endlich den Balken von den Augen.
Nix! 8)

Falsch ist Ihr Modernismus, um 'mal etwas plakativer und damit vielleicht verständlicher zu werden! :pfeif:
Sie verketzern den Herrn, weil er Modernist war.
Wenn Sie schon die Vokabel "verketzern" im Munde führen wollen, dann sind Sie es, der den Herrn verketzert, weil Sie den Taufbefehl mißachten. :daumen-runter:

Als Stifter des Neuen Bundes war der Herr niemals Modernist, sondern ist in dieser Kategorie gar nicht zu fassen. :doktor:
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 15:05
Vielleicht haben Sie das moderne Testament auch einfach nicht verstanden. Dummheit, Raphael, das sei Ihnen zum Trost gesagt, ist keine Sünde.
Tja, so sind'se die Modernisten! :D :kugel: :D :kugel: :D :kugel:
Wer ihren Wolkenkuckucksheimen nicht folgen will, der hat nicht verstanden und/oder ist dumm. :roll:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 21. März 2017, 07:52

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 15:36
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 15:05
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 13:27
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 13:19
Überlegen Sie mal, Raphael, was an ihrem Statement falsch ist. Nehmen Sie endlich den Balken von den Augen.
Nix! 8)

Falsch ist Ihr Modernismus, um 'mal etwas plakativer und damit vielleicht verständlicher zu werden! :pfeif:
Sie verketzern den Herrn, weil er Modernist war.
Wenn Sie schon die Vokabel "verketzern" im Munde führen wollen, dann sind Sie es, der den Herrn verketzert, weil Sie den Taufbefehl mißachten. :daumen-runter:

Als Stifter des Neuen Bundes war der Herr niemals Modernist, sondern ist in dieser Kategorie gar nicht zu fassen. :doktor:
overkott hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 15:05
Vielleicht haben Sie das moderne Testament auch einfach nicht verstanden. Dummheit, Raphael, das sei Ihnen zum Trost gesagt, ist keine Sünde.
Tja, so sind'se die Modernisten! :D :kugel: :D :kugel: :D :kugel:
Wer ihren Wolkenkuckucksheimen nicht folgen will, der hat nicht verstanden und/oder ist dumm. :roll:
Jesus ist Modernist nicht im Sinne eines Anhängers der historisch-kritischen Exegese. Als Fundamentalist gebrauchen Sie Modernismus als Kampfbegriff. Vielmehr ist Jesus Modernist, indem er die Nächstenliebe des Andersgläubigen über die kultische Verehrung nach den tradierten Satzungen der eigenen Religion stellte. Modern an Jesus ist seine kritische Auseinandersetzung mit dem theologischen Establishment seiner Zeit. Jesus wendet sich gegen das korrupte Verhalten von Priestern und Richtern. Diesem setzt er die indivduelle Erneuerung im Glauben gegenüber, die persönliche Bekehrung zu Gottes Gebot der Nächstenliebe: Niemand kann Gottes Sohn sein, der den Willen des Vaters nicht erfüllt. Man kann also Vater unser keine Vergebung erlangen, wenn man seinem Nächsten nicht vergibt.

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Dienstag 21. März 2017, 08:05

overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 07:52
Jesus ist Modernist nicht im Sinne eines Anhängers der historisch-kritischen Exegese. Als Fundamentalist gebrauchen Sie Modernismus als Kampfbegriff. Vielmehr ist Jesus Modernist, indem er die Nächstenliebe des Andersgläubigen über die kultische Verehrung nach den tradierten Satzungen der eigenen Religion stellte. Modern an Jesus ist seine kritische Auseinandersetzung mit dem theologischen Establishment seiner Zeit. Jesus wendet sich gegen das korrupte Verhalten von Priestern und Richtern. Dieser setzt er die indivduelle Erneuerung im Glauben gegenüber, die persönliche Bekehrung zu Gottes Gebot der Nächstenliebe: Niemand kann Gottes Sohn sein, der den Willen des Vaters nicht erfüllt. Man kann also Vater unser keine Vergebung erlangen, wenn man seinem Nächsten nicht vergibt.
Sie versuchen nun, den Begriff Modernist mit einem neuen Bedeutungsinhalt zu füllen! :/

Vermutlich nachdem Sie feststellen mußten, daß Sie mit dem Vorwurf der Dummheit Ihre Einlassungen nicht mehr auf intellektuell redliche Weise verteidigen konnten. :roll:

Tatsache ist jedoch, daß Jesus Christus sich in expliziter Weise gegen die Schriftgelehrten seiner Zeit gewandt hat. Das 23. Kapitel des Matthäus-Evangeliums gibt beredt Zeugnis von diesem Umstand.
Heute stellen Sie sich hier im Forum als Schriftgelehrter dar, der mithilfe von Exegese "Weisheiten" vorträgt, die nicht der kirchlichen Lehre entsprechen.
DAS ist das Problem, mit dem Sie sich beschäftigen sollten! :ja:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 21. März 2017, 09:16

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 08:05
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 07:52
Jesus ist Modernist nicht im Sinne eines Anhängers der historisch-kritischen Exegese. Als Fundamentalist gebrauchen Sie Modernismus als Kampfbegriff. Vielmehr ist Jesus Modernist, indem er die Nächstenliebe des Andersgläubigen über die kultische Verehrung nach den tradierten Satzungen der eigenen Religion stellte. Modern an Jesus ist seine kritische Auseinandersetzung mit dem theologischen Establishment seiner Zeit. Jesus wendet sich gegen das korrupte Verhalten von Priestern und Richtern. Dieser setzt er die indivduelle Erneuerung im Glauben gegenüber, die persönliche Bekehrung zu Gottes Gebot der Nächstenliebe: Niemand kann Gottes Sohn sein, der den Willen des Vaters nicht erfüllt. Man kann also Vater unser keine Vergebung erlangen, wenn man seinem Nächsten nicht vergibt.
Sie versuchen nun, den Begriff Modernist mit einem neuen Bedeutungsinhalt zu füllen! :/
Sie haben damit angefangen. Ihre Einführung des Begriffs war unpräzise. Denn Sie müssten eigentlich meine Einstellung zur historisch-kritischen Methode kennen.
Vermutlich nachdem Sie feststellen mußten, daß Sie mit dem Vorwurf der Dummheit Ihre Einlassungen nicht mehr auf intellektuell redliche Weise verteidigen konnten. :roll:
Wer mir nach langer Debatte immer noch eine falsche Einstellung zur historisch-kritischen Methode vorwirft, ist im harmlosesten Fall dumm.
Tatsache ist jedoch, daß Jesus Christus sich in expliziter Weise gegen die Schriftgelehrten seiner Zeit gewandt hat. Das 23. Kapitel des Matthäus-Evangeliums gibt beredt Zeugnis von diesem Umstand.
Heute stellen Sie sich hier im Forum als Schriftgelehrter dar, der mithilfe von Exegese "Weisheiten" vorträgt, die nicht der kirchlichen Lehre entsprechen.
DAS ist das Problem, mit dem Sie sich beschäftigen sollten! :ja:
Ich folge Jesus in der Kritik an einer Korruption der Lehre und der Lehrer.

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Dienstag 21. März 2017, 09:20

overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 09:16
Ich folge Jesus in der Kritik an einer Korruption der Lehre und der Lehrer.
Sie stellen Sie gegen die Lehre der Kirche und damit auch gegen Jesus Christus! :dudu:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 21. März 2017, 09:31

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 09:20
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 09:16
Ich folge Jesus in der Kritik an einer Korruption der Lehre und der Lehrer.
Sie stellen Sie gegen die Lehre der Kirche und damit auch gegen Jesus Christus! :dudu:
Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich?

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Dienstag 21. März 2017, 09:41

overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 09:31
Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich?
Lesen Sie Ihre Beiträge und verstehen Sie, was Sie geschrieben haben, dann ist der Nachweis erbracht! 8)

Im Übrigen schlage ich Sie nicht, sondern weise auf Ihre lehrmäßigen Defekte hin! :ja:

Pars pro toto sei es wiederholt:
Ihnen geht es um eine Apotheose des Menschen im Allgemeinen und des Gottgläubigen im Besonderen. Dies steht der Lehre Christi diametral entgegen.
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 21. März 2017, 10:03

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 09:41
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 09:31
Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich?
Lesen Sie Ihre Beiträge und verstehen Sie, was Sie geschrieben haben, dann ist der Nachweis erbracht! 8)

Im Übrigen schlage ich Sie nicht, sondern weise auf Ihre lehrmäßigen Defekte hin! :ja:

Pars pro toto sei es wiederholt:
Ihnen geht es um eine Apotheose des Menschen im Allgemeinen und des Gottgläubigen im Besonderen. Dies steht der Lehre Christi diametral entgegen.
Nicht einmal Jesus ist Gott, wenn nicht in der Einheit des Geistes der Nächstenliebe. Sie können das nicht verstehen. Gottes Menschwerdung und des Menschen Gottwerdung ist doch ihr fundamentalistisches Verständnis.

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Dienstag 21. März 2017, 10:18

overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 10:03
Nicht einmal Jesus ist Gott, wenn nicht in der Einheit des Geistes der Nächstenliebe.
Sehen Sie, das ist so ein Beweis für die defizitäre Lehre, die Sie hier im Forum verbreiten!

Jesus war, ist und bleibt immer Gott.
ER war schon Gott, bevor ER von Maria empfangen wurde ....................
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 10:03
Sie können das nicht verstehen. Gottes Menschwerdung und des Menschen Gottwerdung ist doch ihr fundamentalistisches Verständnis.
Sie widersprechen der kirchlichen Lehre und verbreiten ihre private Sonderlehre, die derjenigen ähnelt, die seinerzeit von den Katharern verbreitet wurde. Hierbei nutzen Sie als akademisch gebildeter Germanist zum Teil kirchliche Vokabeln, um dieser Ihrer Sonderlehre einen korrekten Anstrich zu geben.
Dieser Umstand ist eine der Gefahren, die es zu durchschauen gilt .....................
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 21. März 2017, 11:00

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 10:18
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 10:03
Nicht einmal Jesus ist Gott, wenn nicht in der Einheit des Geistes der Nächstenliebe.
Sehen Sie, das ist so ein Beweis für die defizitäre Lehre, die Sie hier im Forum verbreiten!

Jesus war, ist und bleibt immer Gott.
ER war schon Gott, bevor ER von Maria empfangen wurde ....................
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 10:03
Sie können das nicht verstehen. Gottes Menschwerdung und des Menschen Gottwerdung ist doch ihr fundamentalistisches Verständnis.
Sie widersprechen der kirchlichen Lehre und verbreiten ihre private Sonderlehre, die derjenigen ähnelt, die seinerzeit von den Katharern verbreitet wurde. Hierbei nutzen Sie als akademisch gebildeter Germanist zum Teil kirchliche Vokabeln, um dieser Ihrer Sonderlehre einen korrekten Anstrich zu geben.
Dieser Umstand ist eine der Gefahren, die es zu durchschauen gilt .....................
Das wird heute als sektiererisch wahrgenommen. Gott wurde nicht ans Kreuz nagelt und ist auch nicht tot. Jesus hat sich auch nicht selbst auferweckt.

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Dienstag 21. März 2017, 11:10

overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:00
Das wird heute als sektiererisch wahrgenommen.
Das mögen Sie so einschätzen, aber diese Einschätzung geht fehl! :ja:
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:00
Gott wurde nicht ans Kreuz nagelt und ist auch nicht tot.
Sie sollten sich 'mal etwas intensiver mit der Lehre von der Doppelnatur Christi beschäftigen!
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:00
Jesus hat sich auch nicht selbst auferweckt.
Die Kirche glaubt an einen trinitarischen Gott, daher braucht Jesus sich gar nicht selber auferweckt haben!
Die Auferstehung wurde durch den Vater verursacht, so zumindest die Lehre der Kirche, die Ihnen aber anscheinend unbekannt ist/war ..............
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 21. März 2017, 11:17

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:10
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:00
Das wird heute als sektiererisch wahrgenommen.
Das mögen Sie so einschätzen, aber diese Einschätzung geht fehl! :ja:
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:00
Gott wurde nicht ans Kreuz nagelt und ist auch nicht tot.
Sie sollten sich 'mal etwas intensiver mit der Lehre von der Doppelnatur Christi beschäftigen!
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:00
Jesus hat sich auch nicht selbst auferweckt.
Die Kirche glaubt an einen trinitarischen Gott, daher braucht Jesus sich gar nicht selber auferweckt haben!
Die Auferstehung wurde durch den Vater verursacht, so zumindest die Lehre der Kirche, die Ihnen aber anscheinend unbekannt ist/war ..............
Das trinitarische Hütchenspiel ist langweilig geworden. Ihnen fehlen Argumente. Hören Sie auf, sich im Kreis zu drehen.

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 11077
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Et ego claritatem

Beitrag von Raphael » Dienstag 21. März 2017, 11:53

overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:17
Das trinitarische Hütchenspiel ist langweilig geworden. Ihnen fehlen Argumente. Hören Sie auf, sich im Kreis zu drehen.
Gut, dann kann man damit also zur Kenntnis nehmen, daß Sie zum Kreis der Nicht-Trinitarier gezählt werden müssen!
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19179
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Et ego claritatem

Beitrag von overkott » Dienstag 21. März 2017, 15:54

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:53
overkott hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 11:17
Das trinitarische Hütchenspiel ist langweilig geworden. Ihnen fehlen Argumente. Hören Sie auf, sich im Kreis zu drehen.
Gut, dann kann man damit also zur Kenntnis nehmen, daß Sie zum Kreis der Nicht-Trinitarier gezählt werden müssen!
Auch Fundamentalisten wie Sie können sich vom 8. Gebot nicht entbinden.

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast