Theologie der Religionsfreiheit

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taddeo
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von taddeo » Freitag 31. März 2017, 22:33

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 20:28
Ich bin zwar überrascht, aber Raphael hat die Lehre der Kirche zur Religionsfreiheit richtig erklärt.
Ich wäre noch mehr überrascht, wenn das in diesem Strang irgendjemanden interessieren würde. :roll:
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Sempre
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 00:06

Raphael hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 07:13
Du hast es nachwievor nicht verstanden! :roll:

In 2108 heißt es:
"Das Recht auf Religionsfreiheit bedeutet weder die moralische Erlaubnis, einem Irrtum anzuhängen [Vgl. Leo XIII., Enz. „Libertas præstantissimum"], noch ein angebliches Recht auf Irrtum [Vgl. Pius XII., Ansprache vom 6 Dezember 1953] sondern es ist ein natürliches Recht des Menschen auf die bürgerliche Freiheit ........."

Zunächst einmal hattest Du behauptet, die Kirche lehre das, was Leo XIII. und Pius XII. zurückgewiesen haben! :dudu:
Erinnere Dich, Du hattest anhand einer Frage des Hl. Augustinus nachweisen wollen, es sei Lehre der Kirche, daß der Mensch ein Recht auf einen Irrtum habe.
Nein, solches habe ich nie behauptet bzw. nachweisen wollen. St. Augustin und die Kirche lehnen ein Recht auf Irrtum ab. Der Irrtum kann bestenfalls geduldet werden.

DH 2 spricht von einem natürlichen Recht (das durch die Vernunft erkannt wird) auf religiöse Freiheit, sprich auch auf Irrtum:
Ferner erklärt das Konzil, das Recht auf religiöse Freiheit sei in Wahrheit auf die Würde der menschlichen Person selbst gegründet, so wie sie durch das geoffenbarte Wort Gottes und durch die Vernunft selbst erkannt wird (2). Dieses Recht der menschlichen Person auf religiöse Freiheit muß in der rechtlichen Ordnung der Gesellschaft so anerkannt werden, daß es zum bürgerlichen Recht wird.
KKK 2108 und DH 2 lehren, der Mensch habe ein natürliches Recht darauf, etwas moralisch Verwerfliches tun zu dürfen. Ein solches Recht kann es aber nicht geben. Ein Staat, der ein solches Recht dekretiert, dekretiert nicht Recht sondern Unrecht. Ein Staat, der ein Recht auf Abtreibung dekretiert, dekretiert in vergleichbarer Weise nicht Recht sondern Unrecht.

Es ist Grundprinzip des Naturrechts, dass das Gute zu tun und das Böse zu unterlassen ist. Es kann kein Recht darauf geben, Böses zu tun, moralisch Verwerfliches zu tun, Götzen anzubeten. Ein Staat, der ein Recht auf Götzenanbeterei dekretiert, dekretiert kein Recht sondern Unrecht.

Raphael hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 07:13
Und mit dem "natürliches Recht des Menschen auf die bürgerliche Freiheit" ist die Freiheit der Gewissenentscheidung gemeint, mithin das Gebot, der Mensch habe seinem Gewissen zu folgen, selbst wenn dieses irren sollte. Diese Überlegungen sind bereits bei dem Aquinaten nachzulesen.
Es muss auch jemand, dessen Gewissen ihn irrtümlicherweise anleitet, ein Verbrechen zu begehen, seinem Gewissen folgen. Daraus kann man aber nicht ableiten, dass er deshalb ein natürliches Recht habe, das Verbrechen zu begehen. Das wäre absurd, Wahnsinn, usf.

Raphael hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 07:13
Weil dies so ist, steht da nicht "die Religionsfreiheit ist ein Naturrecht", sondern "die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht (soll heißen: ist im Naturrecht verankert, ohne selbst ein Naturrecht zu sein), welches als bürgerliches Recht auszugestalten ist.
Für diese Unterscheidung hast Du Dir den Schnaps-Award von DarPius redlich verdient.
Wikipedia hat geschrieben:Der Begriff Naturrecht (lateinisch ius naturae oder jus naturae, aus ius ‚Recht' und natura ‚Natur'; bzw. natürliches Recht, lat. ius naturale oder jus naturale, aus naturalis ‚natürlich', „von Natur entstanden“) oder überpositives Recht [...]
Raphael hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 07:13
Wenn also die Kirche von Religionsfreiheit spricht, geht es um subjektive Rechte der Gesellschaftsmitglieder untereinander oder gegenüber dem Staat; nicht aber gegenüber Gott. :doktor:
Laut KKK 2108 und DH 2 geht es um ein natürliches Recht des Menschen, also um ein Recht, das dem Apostel folgend dem Menschen ins Herz geschrieben ist. Ein solches Recht bestünde selbstverständlich zuallererst gegenüber Gott.


Fazit: Wie DH so formuliert auch der KKK Widersprüchliches, Absurdes, Monströses, Wahnsinn usf. Der KKK sagt es aber deutlicher weil knapper. Er spricht von einem natürlichen Recht auf Irrtum, das keine moralische Erlaubnis zum Irrtum sei.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 05:54

Das nicht Zitierte werde ich wegen der bereits im Vorhinein erwiesenen Sinnlosigkeit Deiner Replik nicht weiter kommentieren .............
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 00:06
Ein solches Recht bestünde selbstverständlich zuallererst gegenüber Gott.
Zu dem Zitierten:
Nein, denn das Christentum ist keine Gesetzesreligion, bei der man durch die Erfüllung naturrechtlicher Vorgaben einen juristischen Anspruch auf das Himmelreich erwirbt!
Dies zu erkennen, solltest Du Dich bemühen, denn dann würdest Du den Weisungen von Jesus Christus folgen. :ja:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 06:32

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 20:28
Ich bin zwar überrascht, aber Raphael hat die Lehre der Kirche zur Religionsfreiheit richtig erklärt.
Blinde Hühner stehen mehr auf Korn als auf Wodka! :pfeif:

*KLICK*
Zuletzt geändert von Hubertus am Sonnabend 1. April 2017, 08:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonnabend 1. April 2017, 07:52

Entschuldigung, aber ich habe mir weniger ein Bild von Deinen Fähigkeiten als von Deinem geistigen Aufwand bei vielen Deiner Beiträge gemcht.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 14:39

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 05:54
Das nicht Zitierte werde ich wegen der bereits im Vorhinein erwiesenen Sinnlosigkeit Deiner Replik nicht weiter kommentieren .............
Sinnlos und auch an den Haaren herbeigezogen ist Deine bereits nachlesbare Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht.
Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 05:54
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 00:06
Ein solches Recht bestünde selbstverständlich zuallererst gegenüber Gott.
Nein, denn das Christentum ist keine Gesetzesreligion, bei der man durch die Erfüllung naturrechtlicher Vorgaben einen juristischen Anspruch auf das Himmelreich erwirbt!
Von einem Erwerb eines Anspruchs auf das Himmelreich hat hier außer Dir jetzt niemand gesprochen. Ein natürliches Recht impliziert, dass derjenige, der es in Anspruch nimmt, nicht dafür bestraft wird. Das liegt daran, dass das Grundprinzip des Naturrechts darin besteht, dass das Gute zu tun und das Böse zu unterlassen ist. Wer nun ein tatsächlich gegebenes natürliches Recht in Anspruch nimmt, tut folglich nichts Böses, weshalb er dafür auch nicht bestraft werden wird.

DH und KKK behaupten nun ein natürliches Recht darauf, moralisch Verwerfliches zu tun. Ein natürliches Recht, das in Anspruch nehmen zu können der Staat garantieren muss. Ein natürliches Recht allerdings, gegen das Grundprinzip des Naturrechts zu handeln, das St. Thomas von Aquin wie folgt angibt:
Summe der Theologie, Prima Pars Secundae Partis, Quaestio 94, Articulus 2 hat geschrieben:Das ist also die erste Vorschrift des Naturgesetzes: „Das Gute ist zu thun und das Schlechte zu meiden.“ Auf diesem Princip gründen alle anderen Vorschriften des Naturgesetzes, daß nämlich alle jene Dinge zu thun und zu erstreben sind, welche die menschliche Vernunft auffaßt als Güter für den Menschen. Weil aber das Gute das innere Wesen des Zweckes ist und vom Übel das Gegenteil gilt; deshalb faßt die Vernunft von Natur aus alle jene Dinge, zu welchen der Mensch eine Hinneigung in seiner Natur selber hat, als Gut auf und als erstrebenswert. Das Gegenteil aber betrachtet sie als Übel und als meidenswert.
Ein natürliches Recht, gegen das Grundprinzip des Naturrechts zu handeln, wäre widersinnig, wäre ein Verstoß gegen die Grundgesetze des Denkens, speziell gegen den Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch. Ein solches Recht wäre vernunftwidrig. Die Väter des Konzils der wilden 1960er beleidigen den gesunden Menschenverstand, den Gott uns gegeben hat, und sie beleidigen das höchste Lehramt der Kirche, das ein solches Recht als absurd, als monströs sowie unfehlbar als Wahnsinn verurteilt hat.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 15:17

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 14:39
Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 05:54
Das nicht Zitierte werde ich wegen der bereits im Vorhinein erwiesenen Sinnlosigkeit Deiner Replik nicht weiter kommentieren .............
Sinnlos und auch an den Haaren herbeigezogen ist Deine bereits nachlesbare Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht.
Nein, diese Unterscheidung ist in dem von mir dargelegten Umfang angemessen und angebracht. 8)

Ich habe nämlich nicht zwischen Naturrecht und natürlichem Recht unterschieden, sondern zwischen natürlichem Recht einerseits und einem im natürlichen Recht verankerten bürgerlichen Recht andererseits. Soviel Präzision muß dann schon noch sein! :ja:
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 14:39
Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 05:54
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 00:06
Ein solches Recht bestünde selbstverständlich zuallererst gegenüber Gott.
Nein, denn das Christentum ist keine Gesetzesreligion, bei der man durch die Erfüllung naturrechtlicher Vorgaben einen juristischen Anspruch auf das Himmelreich erwirbt!
Von einem Erwerb eines Anspruchs auf das Himmelreich hat hier außer Dir jetzt niemand gesprochen.........
Es geht ganz grundsätzlich um das Rechten mit Gott, und nicht nur um den einen speziellen Fall, daß jemand einen juristischen Anspruch auf das Himmelreich erwerben würde bzw. könnte. :doktor:

Deinen Ausführungen zufolge lehrt die Kirche mit dem Vaticanum II, die Religionsfreiheit sei ein Naturrecht. Es ist Dir nun aber mehrfach und explizit erläutert worden, daß diese angebliche Lehre weder im KKK noch in den Dokumenten des Vaticanum II enthalten ist.
Du kannst - in Beanspruchung einer freien Willensäußerung - weiterhin das Gegenteil behaupten, aber damit legst Du dann lediglich die Lehre der FKK vor; keinesfalls die Lehre der una sancta catholica et apostolica. :huhu:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 16:48

Raphael hat geschrieben:Weil dies so ist, steht da nicht "die Religionsfreiheit ist ein Naturrecht", sondern "die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht (soll heißen: ist im Naturrecht verankert, ohne selbst ein Naturrecht zu sein), welches als bürgerliches Recht auszugestalten ist.
Du behauptest hier, die Formulierung die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht bedeute nicht, dass die (angebliche) Religionsfreiheit ein Naturrecht sei, sondern bloß im Naturrecht verankert. Das ist schlicht und einfach Gefasel.

Ein Äquivalent zu einer Unterscheidung zwischen den deutschen synonymen Begriffen Naturrecht und natürliches Recht kann es im Lateinischen und in diversen anderen Sprachen erst gar nicht geben. Dein sonderbares Raisonnieren ist schlicht ohne jede Grundlage. Was Du ausführst, davon kann man auch in DH oder im KKK nichts lesen.

Was Du mit solchen sinnlosen Ausführungen demonstrierst: Die konziliare Lehre von der Religionsfreiheit kann vernünftigerweise nicht verteidigt werden. Sie ist vernunftwidrig und unfehlbar verurteilt.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 21:17

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 16:48
Raphael hat geschrieben:Weil dies so ist, steht da nicht "die Religionsfreiheit ist ein Naturrecht", sondern "die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht (soll heißen: ist im Naturrecht verankert, ohne selbst ein Naturrecht zu sein), welches als bürgerliches Recht auszugestalten ist.
Du behauptest hier, die Formulierung die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht bedeute nicht, dass die (angebliche) Religionsfreiheit ein Naturrecht sei, sondern bloß im Naturrecht verankert. Das ist schlicht und einfach Gefasel.

Ein Äquivalent zu einer Unterscheidung zwischen den deutschen synonymen Begriffen Naturrecht und natürliches Recht kann es im Lateinischen und in diversen anderen Sprachen erst gar nicht geben. Dein sonderbares Raisonnieren ist schlicht ohne jede Grundlage. Was Du ausführst, davon kann man auch in DH oder im KKK nichts lesen.

Was Du mit solchen sinnlosen Ausführungen demonstrierst: Die konziliare Lehre von der Religionsfreiheit kann vernünftigerweise nicht verteidigt werden. Sie ist vernunftwidrig und unfehlbar verurteilt.
Hier im Parlatorium kannst Du ja weiterhin die Lehre der FKK verbreiten, denn die Religionsfreiheit ist schließlich ein bürgerliches Recht, welches im Naturrecht verankert ist. :pfeif:
Die Moderation hat den Thread richtigerweise aus dem Scriptorium entfernt. :daumen-rauf:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 21:26

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 21:17
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 16:48
Raphael hat geschrieben:Weil dies so ist, steht da nicht "die Religionsfreiheit ist ein Naturrecht", sondern "die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht (soll heißen: ist im Naturrecht verankert, ohne selbst ein Naturrecht zu sein), welches als bürgerliches Recht auszugestalten ist.
Du behauptest hier, die Formulierung die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht bedeute nicht, dass die (angebliche) Religionsfreiheit ein Naturrecht sei, sondern bloß im Naturrecht verankert. Das ist schlicht und einfach Gefasel.

Ein Äquivalent zu einer Unterscheidung zwischen den deutschen synonymen Begriffen Naturrecht und natürliches Recht kann es im Lateinischen und in diversen anderen Sprachen erst gar nicht geben. Dein sonderbares Raisonnieren ist schlicht ohne jede Grundlage. Was Du ausführst, davon kann man auch in DH oder im KKK nichts lesen.

Was Du mit solchen sinnlosen Ausführungen demonstrierst: Die konziliare Lehre von der Religionsfreiheit kann vernünftigerweise nicht verteidigt werden. Sie ist vernunftwidrig und unfehlbar verurteilt.
Hier im Parlatorium kannst Du ja weiterhin die Lehre der FKK verbreiten, denn die Religionsfreiheit ist schließlich ein bürgerliches Recht, welches im Naturrecht verankert ist. :pfeif:
Die Moderation hat den Thread richtigerweise aus dem Scriptorium entfernt. :daumen-rauf:
Mit dem Ausdruck Deiner Freude über die Verschiebung dieses Strangs, in dem seit 12 Jahren immer und immer wieder gezeigt wurde, dass die konziliare Lehre von der Religionsfreiheit vernunftwidrig und unfehlbar verurteilt ist, demonstrierst Du erneut bloß, dass diese Lehre vernünftigerweise nicht verteidigt werden kann. Auch taddeo demonstriert mit der Verschiebung aus dem Scriptorium hierher ins Parlatorium bloß die nicht-Existenz von Argumenten zur Verteidigung dieser Lehre.

Dafür sei Euch beiden gedankt!

P.S.: Auch gibst Du indirekt auf diese Weise selbst die Peinlichkeit Deiner Sophisterei von wegen "Naturrecht" und "natürliches Recht" zu. Auch dafür Danke!
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 21:35

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 21:26
Mit dem Ausdruck Deiner Freude über die Verschiebung dieses Strangs, in dem seit 12 Jahren immer und immer wieder gezeigt wurde, dass die konziliare Lehre von der Religionsfreiheit vernunftwidrig und unfehlbar verurteilt ist, demonstrierst Du erneut bloß, dass diese Lehre vernünftigerweise nicht verteidigt werden kann. Auch taddeo demonstriert mit der Verschiebung aus dem Scriptorium hierher ins Parlatorium bloß die nicht-Existenz von Argumenten zur Verteidigung dieser Lehre.
Diese Einlassung zeigt lediglich Deine Verstockung. :roll:

Kein guter Start für die FKK .....................
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 21:26
Dafür sei Euch beiden gedankt!
:feuerwehr:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 21:37

@Raphael

Zur Sache kommt wohl nach dieser Blamage nichts mehr von Dir.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 22:09

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 21:37
@Raphael

Zur Sache kommt wohl nach dieser Blamage nichts mehr von Dir.
Deine Sticheleien sind völlig überflüssig! :roll:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von taddeo » Sonnabend 1. April 2017, 22:12

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 21:26
Auch taddeo demonstriert mit der Verschiebung aus dem Scriptorium hierher ins Parlatorium bloß die nicht-Existenz von Argumenten zur Verteidigung dieser Lehre.
Die Verschiebung ins Parlatorium hatte einzig den Grund, daß man sich dadurch eine nennenswerte Moderation dieses Stranges ersparen kann. Das ist keinem Freizeitmoderator mehr zumutbar, dieses Thema noch mal scriptoriumswürdig auszumisten.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 22:20

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:09
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 21:37
@Raphael

Zur Sache kommt wohl nach dieser Blamage nichts mehr von Dir.
Deine Sticheleien sind völlig überflüssig! :roll:
Das stimmt offenbar. Es kommt tatsächlich nichts mehr zur Sache.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 22:21

taddeo hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:12
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 21:26
Auch taddeo demonstriert mit der Verschiebung aus dem Scriptorium hierher ins Parlatorium bloß die nicht-Existenz von Argumenten zur Verteidigung dieser Lehre.
Die Verschiebung ins Parlatorium hatte einzig den Grund, daß man sich dadurch eine nennenswerte Moderation dieses Stranges ersparen kann. Das ist keinem Freizeitmoderator mehr zumutbar, dieses Thema noch mal scriptoriumswürdig auszumisten.
Angesichts der vernunftwidrigen Polemiken, die sempre et al. vom Stapel gelassen haben, ist auch das fürs Scriptorium erforderliche Niveau kaum mehr herstellbar .....................
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 22:22

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:20
Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:09
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 21:37
@Raphael

Zur Sache kommt wohl nach dieser Blamage nichts mehr von Dir.
Deine Sticheleien sind völlig überflüssig! :roll:
Das stimmt offenbar. Es kommt tatsächlich nichts mehr zur Sache.
Die Sache ist geklärt, die FKK vertritt eine falsche Lehre. Roma locuta, causa finita! 8)
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 22:31

Die Religionsfreiheit ist laut Dignitatis humanae auf der Würde des Menschen gegründet, und impliziert das gottgegebene natürliche Recht, Dignitatis humanae und vor allem auch die Autoren und Vertreter dieses vernunftwidrigen Werkes abzulehnen. Der gesunde Menschenverstand sowie die unfehlbare Lehre in Quanta cura verpflichten darüberhinaus, Dignitatis humanae abzulehnen.

Roma locuta, causa finita!
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von umusungu » Sonnabend 1. April 2017, 22:35

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:31
Der gesunde Menschenverstand sowie die unfehlbare Lehre in Quanta cura verpflichten darüberhinaus, Dignitatis humanae abzulehnen.
Roma locuta, causa finita!
Dann beharre doch in deiner irrigen Meinung - und gut ist!

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 22:37

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:31
Die Religionsfreiheit ist laut Dignitatis humanae auf der Würde des Menschen gegründet, und impliziert das gottgegebene natürliche Recht, Dignitatis humanae und vor allem auch die Autoren und Vertreter dieses vernunftwidrigen Werkes abzulehnen. Der gesunde Menschenverstand sowie die unfehlbare Lehre in Quanta cura verpflichten darüberhinaus, Dignitatis humanae abzulehnen.
Um die Vernunftwidrigkeit Deiner Position zu verdeutlichen war diese Deine Einlassung nicht mehr erforderlich! 8)
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 22:44

umusungu hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:35
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:31
Der gesunde Menschenverstand sowie die unfehlbare Lehre in Quanta cura verpflichten darüberhinaus, Dignitatis humanae abzulehnen.
Roma locuta, causa finita!
Dann beharre doch in deiner irrigen Meinung - und gut ist!
Dass Du offen unfehlbare Lehren der Kirche leugnest, ist notorisch bekannt. Raphael ziert sich, was das angeht. Er erfindet Sophismen, damit es nicht so offen erkennbar ist.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 22:47

umusungu hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:35
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:31
Der gesunde Menschenverstand sowie die unfehlbare Lehre in Quanta cura verpflichten darüberhinaus, Dignitatis humanae abzulehnen.
Roma locuta, causa finita!
Dann beharre doch in deiner irrigen Meinung - und gut ist!
Für die Anhänger der FKK ist dann noch lange nicht gut, denn sie sind erst zwei und nur in Florianopolis zu verorten. Datt iss' halt ein bißchen wenig! :unbeteiligttu:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 22:58

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:47
Für die Anhänger der FKK ist dann noch lange nicht gut, denn sie sind erst zwei und nur in Florianopolis zu verorten. Datt iss' halt ein bißchen wenig! :unbeteiligttu:
Die Ära Benedikt ist vorbei, Raphael. Die ewige Rede von Hermeneutik und Kontinuität wider alle Realität auch. Die Mehrheit der Hirten und Theologen der Kirche des neuen Pfingsten nennt den nicht-wegschwätzbaren Bruch das, was er ist. Ein Bruch mit der Tradition. Sie sind froh, dass alte Dogmen über Bord geworfen wurden. Was die bloßen Fakten zum Hergang betrifft, stimmen sie mir zu. Tatsächlich bist Du in einer Minderheit.

Das spielt aber keine Rolle. Es kommt darauf an, was wahr ist, was der Fall ist. Und das ist: Die von DH verkündete Religionsfreiheit ist vernunftwidrig und unfehlbar verurteilt.

Deine inhaltliche Verteidigung von DH ist wertlos und gescheitert. Dein Sophismus einer Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht ist eine Lachnummer.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 23:02

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:58
...............
Dein Sophismus einer Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht ist eine Lachnummer.
Zum letzten Male: :patsch:
Es wurde nicht zwischen Naturrecht und natürlichem Recht unterschieden. Lies es nach, es steht alles in diesem Thread! :doktor:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 23:05

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:02
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:58
...............
Dein Sophismus einer Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht ist eine Lachnummer.
Zum letzten Male: :patsch:
Es wurde nicht zwischen Naturrecht und natürlichem Recht unterschieden. Lies es nach, es steht alles in diesem Thread! :doktor:
Lachnummer war offenbar untertrieben. Lachnummer, die nicht einmal selbst mehr weiß, was sie hier geschrieben hat:
Raphael hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 07:13
Weil dies so ist, steht da nicht "die Religionsfreiheit ist ein Naturrecht", sondern "die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht [...]
Mit intellektueller Redlichkeit hast Du es offenbar nicht so. Das nutzt aber nicht, das schadet vielmehr Deinen Versuchen, das nicht-verteidigbare zu verteidigen.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Raphael
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 23:08

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:05
Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:02
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:58
...............
Dein Sophismus einer Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht ist eine Lachnummer.
Zum letzten Male: :patsch:
Es wurde nicht zwischen Naturrecht und natürlichem Recht unterschieden. Lies es nach, es steht alles in diesem Thread! :doktor:
Lachnummer war offenbar untertrieben. Lachnummer, die nicht einmal selbst mehr weiß, was sie hier geschrieben hat:
Raphael hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 07:13
Weil dies so ist, steht da nicht "die Religionsfreiheit ist ein Naturrecht", sondern "die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht [...]
Mit intellektueller Redlichkeit hast Du es offenbar nicht so. Das nutzt aber nicht, das schadet Deinen Versuchen, das nicht-verteidigbare zu verteidigen.
Damit ist nur bewiesen, daß Du unvollständig und mit voller Absicht manipulativ zitierst! :daumen-runter:
Dein Vorwurf der intellektuellen Unredlichkeit fällt demzufolge auf Dich selber zurück! 8)
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonnabend 1. April 2017, 23:22

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:08
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:05
Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:02
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 22:58
...............
Dein Sophismus einer Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht ist eine Lachnummer.
Zum letzten Male: :patsch:
Es wurde nicht zwischen Naturrecht und natürlichem Recht unterschieden. Lies es nach, es steht alles in diesem Thread! :doktor:
Lachnummer war offenbar untertrieben. Lachnummer, die nicht einmal selbst mehr weiß, was sie hier geschrieben hat:
Raphael hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 07:13
Weil dies so ist, steht da nicht "die Religionsfreiheit ist ein Naturrecht", sondern "die Religionsfreiheit ist ein natürliches Recht [...]
Mit intellektueller Redlichkeit hast Du es offenbar nicht so. Das nutzt aber nicht, das schadet Deinen Versuchen, das nicht-verteidigbare zu verteidigen.
Damit ist nur bewiesen, daß Du unvollständig und mit voller Absicht manipulativ zitierst! :daumen-runter:
Dein Vorwurf der intellektuellen Unredlichkeit fällt demzufolge auf Dich selber zurück! 8)
Das Zitat enthält einen Link (kleiner Pfeil nach oben) unter dem man bequem Deinen ganzen Beitrag nachlesen kann. Du bist, wie anhand des Zitats erkennbar, ein Sophist, der zwischen Naturrecht und natürlichem Recht unterscheidet. Damit willst Du behaupten, DH sei nicht vernunftwidrig und entgehe dem anathema.

Jeder Leser kann den Sophismus lesen, mit dem Du sinnloserweise versuchst, DH zu verteidigen!
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonnabend 1. April 2017, 23:35

Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:22
Jeder Leser kann den Sophismus lesen, mit dem Du sinnloserweise versuchst, DH zu verteidigen!
Jeder vernünftige Leser wird feststellen, daß es sich bei der oben bereits dargelegten Unterscheidung um gar keinen Sophismus handelt. 8)
Das Etikett "Sophismus" wurde von Dir nur verliehen, um die wahre Lehre zur Religionsfreiheit, die von der una sancta catholica et apostolica vorgelegt wird, attackieren zu können. :roll:

Meine Voraussage ist allerdings:
Der Zustrom der Gläubigen zur FKK wird sich aufgrund der von Dir alternativ kompilierten Lehre sehr in Grenzen halten! :pfeif:
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Sonntag 2. April 2017, 00:00

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:35
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:22
Jeder Leser kann den Sophismus lesen, mit dem Du sinnloserweise versuchst, DH zu verteidigen!
Jeder vernünftige Leser wird feststellen, daß es sich bei der oben bereits dargelegten Unterscheidung um gar keinen Sophismus handelt. 8)
Das Etikett "Sophismus" wurde von Dir nur verliehen, um die wahre Lehre zur Religionsfreiheit, die von der una sancta catholica et apostolica vorgelegt wird, attackieren zu können. :roll:
Jetzt sei doch mal ehrlich, Raphael. Wie soll man denn Deine Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht anders bezeichnen? Und wenn Du fortfährst, Dich hier selbst weiter und weiter lächerlich zu machen, was soll das taugen? Verteidigst Du damit wirklich DH und das neue Pfingsten, oder zeigst Du nur, dass selbst Du DH und das neue Pfingsten nicht mit vernünftigen Argumenten verteidigen kannst?
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Sonntag 2. April 2017, 06:10

Sempre hat geschrieben:
Sonntag 2. April 2017, 00:00
Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:35
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 1. April 2017, 23:22
Jeder Leser kann den Sophismus lesen, mit dem Du sinnloserweise versuchst, DH zu verteidigen!
Jeder vernünftige Leser wird feststellen, daß es sich bei der oben bereits dargelegten Unterscheidung um gar keinen Sophismus handelt. 8)
Das Etikett "Sophismus" wurde von Dir nur verliehen, um die wahre Lehre zur Religionsfreiheit, die von der una sancta catholica et apostolica vorgelegt wird, attackieren zu können. :roll:
Jetzt sei doch mal ehrlich, Raphael. Wie soll man denn Deine Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht anders bezeichnen? Und wenn Du fortfährst, Dich hier selbst weiter und weiter lächerlich zu machen, was soll das taugen? Verteidigst Du damit wirklich DH und das neue Pfingsten, oder zeigst Du nur, dass selbst Du DH und das neue Pfingsten nicht mit vernünftigen Argumenten verteidigen kannst?
Jede Vernünftige kann sehen, daß die Lehre der katholischen Kirche so wie sie in den Dokumenten des Vaticanums II und im KKK dargelegt worden ist, vernünftig durchstrukturiert ist und auf ebenso vernünftige Weise erläutert werden kann! 8)
Demgegenüber versuchst Du seit geraumer Zeit lediglich, dieser Lehre die Vernunftgemäßheit abzusprechen; verleihst ihr unangemessene, polemische Etiketten usw. :gaehn:

Des Weiteren versuchst Du, mit unterschwelligen Beleidigungen ("Jetzt sei doch mal ehrlich, ...") zu provozieren und auf derlei bösartige Weise unbedachte Reaktionen hervorzurufen. Insgesamt betrachtet bist also Du es, der hier unvernünftig und uneinsichtig agiert! :roll:

Deine Attacken stellen sich mehr und mehr als überzogen, verstockt und irrational heraus .............
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Sempre » Montag 3. April 2017, 15:59

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 2. April 2017, 06:10
Jede Vernünftige kann sehen, daß die Lehre der katholischen Kirche so wie sie in den Dokumenten des Vaticanums II und im KKK dargelegt worden ist, vernünftig durchstrukturiert ist und auf ebenso vernünftige Weise erläutert werden kann! 8)
Demgegenüber versuchst Du seit geraumer Zeit lediglich, dieser Lehre die Vernunftgemäßheit abzusprechen; verleihst ihr unangemessene, polemische Etiketten usw. :gaehn:
Ich versuche der Lehre in Dignitatis humanae nicht die Vernunftgemäßheit abzusprechen, sondern ich weise darauf hin, dass und warum sie vernunftwidrig ist. Sie ist vernunftwidrig, weil sie ein natürliches Recht behauptet, etwas moralisch Verwerfliches zu tun. So etwas kann es aber nicht geben, weil das Grundprinzip des natürlichen Rechts lautet: Das Gute ist zu tun und das Schlechte zu meiden.

Du hingegen versuchst vergeblich, einem solch offensichtlichen Widerspruch Vernunftgemäßheit zuzusprechen, indem Du eine allzudurchsichtige Sophisterei bemühst, nämlich eine Unterscheidung zwischen Naturrecht und natürlichem Recht.

Logisch, dass jeder Versuch, Dignitatis humanae zu verteidigen, scheitern muss, denn Dignitatis humanae ist im voraus durch Quanta cura unfehlbar als Wahnsinn verurteilt.
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Re: Theologie der Religionsfreiheit

Beitrag von Raphael » Montag 3. April 2017, 16:23

Sempre hat geschrieben:
Montag 3. April 2017, 15:59
Raphael hat geschrieben:
Sonntag 2. April 2017, 06:10
Jede Vernünftige kann sehen, daß die Lehre der katholischen Kirche so wie sie in den Dokumenten des Vaticanums II und im KKK dargelegt worden ist, vernünftig durchstrukturiert ist und auf ebenso vernünftige Weise erläutert werden kann! 8)
Demgegenüber versuchst Du seit geraumer Zeit lediglich, dieser Lehre die Vernunftgemäßheit abzusprechen; verleihst ihr unangemessene, polemische Etiketten usw. :gaehn:
Ich versuche der Lehre in Dignitatis humanae nicht die Vernunftgemäßheit abzusprechen, sondern ich weise darauf hin, dass und warum sie vernunftwidrig ist.
Aber selbstverständlich versuchst Du seit geraumer Zeit, der Lehre im KKK die Vernunftgemäßheit abzusprechen. Was soll dieses wahrheitswidrige Leugnen? :detektiv:
Sempre hat geschrieben:
Montag 3. April 2017, 15:59
Sie ist vernunftwidrig, weil sie ein natürliches Recht behauptet, etwas moralisch Verwerfliches zu tun.
Im KKK wird kein natürliches Recht auf Religionsfreiheit dargelegt. Lies Dir die entsprechenden Ziffern durch, sie wurden bereits hier zitiert! :regel:

Daß Du der von Dir als Sophismus diffamierten Unterscheidung zwischen Naturrecht einerseits und im Naturrecht verankerten bürgerlichen Recht andererseits nicht folgen willst, kann die Wahrheit der Lehre über die Religionsfreiheit nicht wirklich tangieren.
Sempre hat geschrieben:
Montag 3. April 2017, 15:59
So etwas kann es aber nicht geben, weil das Grundprinzip des natürlichen Rechts lautet: Das Gute ist zu tun und das Schlechte zu meiden.
So einfach ist die Welt nicht, werter Vertreter der FKK, daß man sie so schön schlicht in gut und böse einteilen könnte! :doktor:
Insbesondere Religionen sind etwas komplexere Gebilde, die einer komplexen Beurteilung bedürfen, damit man ihnen gerecht wird.
Zwei einfache Beispiele sollen Dir dies verdeutlichen:
1. Auch ein Moslem kann gut handeln, obwohl er nicht an Jesus Christus glaubt.
2. Selbst ein Christ kann böse handeln, trotz des von ihm bekannten Glaubens an Jesus Christus.

Das bürgerliche Recht des Moslems (Hindus, Animisten etc.), seiner Religion nachzugehen, ist keine Gewähr für die Richtigkeit seiner Religion.
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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