Engel

Allgemein Katholisches.

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Poliven
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Engel

Beitrag von Poliven » Montag 29. August 2005, 11:55

Sind die Engel die Planeten des Weltalls ? Die Lichter des Firmaments ? ich habe das den apokrypen entnommen auserdem hab ich n sätzchen in der Bibel gefunden den ich später noch hinzufügen werde. Mich interessiert erstmal nur was ihr denkt.

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Khatja
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Beitrag von Khatja » Montag 29. August 2005, 23:42

Hallo Poliven,

die Engel sind Diener Gottes, allerdings weder Planeten des Weltalls (?!) noch Menschen. Wie die Heiligen, treten die Engel oft als Vermittler zwischen Gott und Menschen auf, die den Willen Gottes den Menschen offenbaren (ich denke dabei z. B. an Mariae Verkündigung, welche durch den Erzengel Gabriel geschah). Jeder getaufte Mensch hat einen Schutzengel, der sich um ihn persönlich kümmert.

Aber das sind nur kurz meine Gedanken; besser kannst Du zu Deiner Frage hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Engel

Poliven
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Beitrag von Poliven » Dienstag 30. August 2005, 12:58

Khatja hat geschrieben:Hallo Poliven,

die Engel sind Diener Gottes, allerdings weder Planeten des Weltalls (?!) noch Menschen. Wie die Heiligen, treten die Engel oft als Vermittler zwischen Gott und Menschen auf, die den Willen Gottes den Menschen offenbaren (ich denke dabei z. B. an Mariae Verkündigung, welche durch den Erzengel Gabriel geschah). Jeder getaufte Mensch hat einen Schutzengel, der sich um ihn persönlich kümmert.

Aber das sind nur kurz meine Gedanken; besser kannst Du zu Deiner Frage hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Engel
Naja ich bin eigentlich genau deiner Ansicht nur find ich eben immer wieder stellen das die Sterne die "großen Engel" seien.

weil ich die bibel jetzt momentan nicht zur hand habe und ich wie schon des öfteren erwähnt viel um die ohren habe ( im warsten sinne... )

nur ein beispiel...
"19-26: Der forschende Verstand muß hier die Frage stellen: Wie kann ein Stern von morgenländischen Gelehrten erkannt werden als der Stern des Königs der Juden? Die Frage ist nicht von moderner Kritiksucht eingegeben, sie hat schon im Mittelalter die Bibelausleger in Byzanz beunruhigt. Sie zogen die Konsequenz, dem Stern die astronomische Realität abzuerkennen. Es sei vielmehr ein Engel gewesen, der die Weisen aus dem Morgenland nach Palästina führte, ein Engel in Sterngestalt."
Quelle

Link nachgeliefert.P.

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Khatja
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Beitrag von Khatja » Mittwoch 31. August 2005, 00:02

Poliven hat geschrieben: Es sei vielmehr ein Engel gewesen, der die Weisen aus dem Morgenland nach Palästina führte, ein Engel in Sterngestalt."
Dann könnte es doch sein, dass die Engel nicht nur Sterngestalt, sondern auch andere Gestalten annehmen können?! ;) Ich kann hier nicht herauslesen, dass Engel=Sterne sind. Lass Dich nicht verwirren!

lg,
Khatja

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Nietenolaf
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Beitrag von Nietenolaf » Mittwoch 31. August 2005, 00:09

Poliven (zitiert?) hat geschrieben:"19-26: Der forschende Verstand muß hier die Frage stellen: Wie kann ein Stern von morgenländischen Gelehrten erkannt werden als der Stern des Königs der Juden? Die Frage ist nicht von moderner Kritiksucht eingegeben, sie hat schon im Mittelalter die Bibelausleger in Byzanz beunruhigt. Sie zogen die Konsequenz, dem Stern die astronomische Realität abzuerkennen. Es sei vielmehr ein Engel gewesen, der die Weisen aus dem Morgenland nach Palästina führte, ein Engel in Sterngestalt."
[url=http://encyclopedia.jrank.org/TAV_THE/THEOPHYLACT_d_c_1110_.html]> Sel. Theophylakt, Erzbischof von Bulgarien[/url] (+1107), ''Kommentar zum Evangelium nach Matthäus'', hat geschrieben:Matth. 2, 2: "Wo ist der neugeborne König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind kommen, ihn anzubeten."
Wenn Du von diesem Stern hörst, dann denke nicht, daß das einer derer war, die wir sehen: das war eine göttliche, engelhafte Macht, die als Stern erschien. Da die Weisen Astrologen waren, so hat der Herr sie durch ihnen bekanntes geführt, etwa so, wie er den Fischer Petrus durch die Vielzahl der Fische erstaunte, die dieser im Namen Christi fing. Daß der Stern tatsächlich eine engelhafte Macht war, sieht man daraus, daß er am Tage leuchtete, und daraus, daß er vor ihnen herging, als sie liefen, und stillstand, wenn sie sich ausruhten, besonders aber daraus, daß er aus nördlicher Richtung, wo Persien liegt, kam und sich nach Süden bewegte, wo Jerusalem liegt - ein Stern aber bewegt sich niemals von Norden nach Süden.

Matth. 2, 7: "Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernete mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen wäre"
Er erlernete "mit Fleiß" die Zeit der Erscheinung des Sterns. Denn der Stern erschien den Weisen bevor der Herr geboren war, da sie ja sehr viel Zeit für den Weg brauchten, deswegen erschien der Stern lange vorher, damit sie Ihm huldigen können, sobald Er geboren war. Manche sagen aber, daß der Stern zeitgleich mit der Geburt Christi erschien und die Weisen zwei Jahre für ihren Weg brauchten; sie hätten Ihn folglich nicht in der Krippe, sondern in Seinem Hause mit Seiner Mutter vorgefunden, als Er zwei Jahre alt war. Aber du halte dich lieber an das erstgenannte.

Matth. 2, 9: "...Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin..."
Der Stern verbarg sich durch Gottes Vorsehung kurze Zeit, damit sie die Juden fragen konnten und damit Herodes in Verlegenheit geriet, und die Wahrheit so offener zutage träte. Als sie aber aus Jerusalem hinausgingen, erschien der Stern ihnen wieder, um sie zu führen. Hier wird deutlich, daß der Stern eine göttliche Macht war.

Matth. 2, 9: "..., bis daß er kam und stund oben über, da das Kindlein war."
Und das ist wundersam: denn der Stern kam aus der Höhe hinab, und zeigte, nun tiefer über der Erde, die Stelle. Denn wenn der Stern in der Höhe verblieben wäre, wie sollten sie da genau den Ort feststellen, an dem Christus war? Denn die Sterne ergießen ihr Licht auf einen sehr großen Raum. Deswegen wirst auch du zum Beispiel den Mond über deinem Haus erblicken, und ich denke, nein, er steht nur über meinem Haus. Und alle denken jeweils, daß der Mond oder ein anderer Stern über ihrem Haus steht. Und jener Stern hätte nicht direkt auf Christus gedeutet, wäre er nicht aus der Höhe hinabgekommen und einen Platz über dem Haupte des Jünglings eingenommen.
Wunderbar, wie ein Mensch mit einfachem Herzen das zu sagen weiß. (Vergleicht mal mit dem >"Glauben der Exegeten"!)

Allerdings frage ich mich, was Poliven für ein Problem mit den Sternen hat... :roll:

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Pelikan
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Beitrag von Pelikan » Mittwoch 31. August 2005, 09:04

C.S. Lewis (The Voyage of the Dawn Treader) hat geschrieben:"In our world," said Eustace, "a star is a huge ball of flaming gas."

"Even in your world, my son, that is not what a star is but only what it is made of."

Poliven
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Beitrag von Poliven » Mittwoch 31. August 2005, 14:48

Nietenolaf hat geschrieben:
Poliven (zitiert?) hat geschrieben:"19-26: Der forschende Verstand muß hier die Frage stellen: Wie kann ein Stern von morgenländischen Gelehrten erkannt werden als der Stern des Königs der Juden? Die Frage ist nicht von moderner Kritiksucht eingegeben, sie hat schon im Mittelalter die Bibelausleger in Byzanz beunruhigt. Sie zogen die Konsequenz, dem Stern die astronomische Realität abzuerkennen. Es sei vielmehr ein Engel gewesen, der die Weisen aus dem Morgenland nach Palästina führte, ein Engel in Sterngestalt."
[url=http://encyclopedia.jrank.org/TAV_THE/THEOPHYLACT_d_c_1110_.html]> Sel. Theophylakt, Erzbischof von Bulgarien[/url] (+1107), ''Kommentar zum Evangelium nach Matthäus'', hat geschrieben:Matth. 2, 2: "Wo ist der neugeborne König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind kommen, ihn anzubeten."
Wenn Du von diesem Stern hörst, dann denke nicht, daß das einer derer war, die wir sehen: das war eine göttliche, engelhafte Macht, die als Stern erschien. Da die Weisen Astrologen waren, so hat der Herr sie durch ihnen bekanntes geführt, etwa so, wie er den Fischer Petrus durch die Vielzahl der Fische erstaunte, die dieser im Namen Christi fing. Daß der Stern tatsächlich eine engelhafte Macht war, sieht man daraus, daß er am Tage leuchtete, und daraus, daß er vor ihnen herging, als sie liefen, und stillstand, wenn sie sich ausruhten, besonders aber daraus, daß er aus nördlicher Richtung, wo Persien liegt, kam und sich nach Süden bewegte, wo Jerusalem liegt - ein Stern aber bewegt sich niemals von Norden nach Süden.

Matth. 2, 7: "Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernete mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen wäre"
Er erlernete "mit Fleiß" die Zeit der Erscheinung des Sterns. Denn der Stern erschien den Weisen bevor der Herr geboren war, da sie ja sehr viel Zeit für den Weg brauchten, deswegen erschien der Stern lange vorher, damit sie Ihm huldigen können, sobald Er geboren war. Manche sagen aber, daß der Stern zeitgleich mit der Geburt Christi erschien und die Weisen zwei Jahre für ihren Weg brauchten; sie hätten Ihn folglich nicht in der Krippe, sondern in Seinem Hause mit Seiner Mutter vorgefunden, als Er zwei Jahre alt war. Aber du halte dich lieber an das erstgenannte.

Matth. 2, 9: "...Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin..."
Der Stern verbarg sich durch Gottes Vorsehung kurze Zeit, damit sie die Juden fragen konnten und damit Herodes in Verlegenheit geriet, und die Wahrheit so offener zutage träte. Als sie aber aus Jerusalem hinausgingen, erschien der Stern ihnen wieder, um sie zu führen. Hier wird deutlich, daß der Stern eine göttliche Macht war.

Matth. 2, 9: "..., bis daß er kam und stund oben über, da das Kindlein war."
Und das ist wundersam: denn der Stern kam aus der Höhe hinab, und zeigte, nun tiefer über der Erde, die Stelle. Denn wenn der Stern in der Höhe verblieben wäre, wie sollten sie da genau den Ort feststellen, an dem Christus war? Denn die Sterne ergießen ihr Licht auf einen sehr großen Raum. Deswegen wirst auch du zum Beispiel den Mond über deinem Haus erblicken, und ich denke, nein, er steht nur über meinem Haus. Und alle denken jeweils, daß der Mond oder ein anderer Stern über ihrem Haus steht. Und jener Stern hätte nicht direkt auf Christus gedeutet, wäre er nicht aus der Höhe hinabgekommen und einen Platz über dem Haupte des Jünglings eingenommen.
Wunderbar, wie ein Mensch mit einfachem Herzen das zu sagen weiß. (Vergleicht mal mit dem >"Glauben der Exegeten"!)

Allerdings frage ich mich, was Poliven für ein Problem mit den Sternen hat... :roll:
ich habs vor kurzen in der Bibel gelesen das die Sterne am Firmament Engel seien. Nur weis ich jetzt nicht mehr genau wo ich das gelesen hab. Irgendwo wo die Weisheiten -> SPrüche etc drinn stehn.

Auserdem wurden planeten wie mars jupiter etc. mit bestimmten Gottheiten in verbindung gebracht. Und da ich "glaube" das die Götter der vergangenen Zeiten Dämonen waren kam ich zu dem entschluss..

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Nietenolaf
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Beitrag von Nietenolaf » Mittwoch 31. August 2005, 15:01

Poliven hat geschrieben:ich habs vor kurzen in der Bibel gelesen das die Sterne am Firmament Engel seien. Nur weis ich jetzt nicht mehr genau wo ich das gelesen hab. Irgendwo wo die Weisheiten -> SPrüche etc drinn stehn.
Vielleicht Hiob 38:7. Obwohl in der LXX eine abweichende Variante dieses Verses steht, die Sterne und Engel klar auseinanderhält:
Hiob 38:7 (LXX) hat geschrieben:"Als die Sterne erschaffen wurden, priesen Mich alle Meine Engel mit lauter Stimme."
In Übersetzungen, die nicht auf der LXX basieren, preisen die Sterne mit. :ratlos:
Zuletzt geändert von Nietenolaf am Mittwoch 31. August 2005, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.

Poliven
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Beitrag von Poliven » Mittwoch 31. August 2005, 16:05

ne in Hiob stands nicht... naja ich werd mal die tage die stellen raussuchen..

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prim_ass
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Beitrag von prim_ass » Dienstag 6. September 2005, 11:30

Nietenolaf hat geschrieben:
Poliven (zitiert?) hat geschrieben:"19-26: Der forschende Verstand muß hier die Frage stellen: Wie kann ein Stern von morgenländischen Gelehrten erkannt werden als der Stern des Königs der Juden? Die Frage ist nicht von moderner Kritiksucht eingegeben, sie hat schon im Mittelalter die Bibelausleger in Byzanz beunruhigt. Sie zogen die Konsequenz, dem Stern die astronomische Realität abzuerkennen. Es sei vielmehr ein Engel gewesen, der die Weisen aus dem Morgenland nach Palästina führte, ein Engel in Sterngestalt."
[url=http://encyclopedia.jrank.org/TAV_THE/THEOPHYLACT_d_c_1110_.html]> Sel. Theophylakt, Erzbischof von Bulgarien[/url] (+1107), ''Kommentar zum Evangelium nach Matthäus'', hat geschrieben:Matth. 2, 2: "Wo ist der neugeborne König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind kommen, ihn anzubeten."
Wenn Du von diesem Stern hörst, dann denke nicht, daß das einer derer war, die wir sehen: das war eine göttliche, engelhafte Macht, die als Stern erschien. Da die Weisen Astrologen waren, so hat der Herr sie durch ihnen bekanntes geführt, etwa so, wie er den Fischer Petrus durch die Vielzahl der Fische erstaunte, die dieser im Namen Christi fing. Daß der Stern tatsächlich eine engelhafte Macht war, sieht man daraus, daß er am Tage leuchtete, und daraus, daß er vor ihnen herging, als sie liefen, und stillstand, wenn sie sich ausruhten, besonders aber daraus, daß er aus nördlicher Richtung, wo Persien liegt, kam und sich nach Süden bewegte, wo Jerusalem liegt - ein Stern aber bewegt sich niemals von Norden nach Süden.

Matth. 2, 7: "Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernete mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen wäre"
Er erlernete "mit Fleiß" die Zeit der Erscheinung des Sterns. Denn der Stern erschien den Weisen bevor der Herr geboren war, da sie ja sehr viel Zeit für den Weg brauchten, deswegen erschien der Stern lange vorher, damit sie Ihm huldigen können, sobald Er geboren war. Manche sagen aber, daß der Stern zeitgleich mit der Geburt Christi erschien und die Weisen zwei Jahre für ihren Weg brauchten; sie hätten Ihn folglich nicht in der Krippe, sondern in Seinem Hause mit Seiner Mutter vorgefunden, als Er zwei Jahre alt war. Aber du halte dich lieber an das erstgenannte.

Matth. 2, 9: "...Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin..."
Der Stern verbarg sich durch Gottes Vorsehung kurze Zeit, damit sie die Juden fragen konnten und damit Herodes in Verlegenheit geriet, und die Wahrheit so offener zutage träte. Als sie aber aus Jerusalem hinausgingen, erschien der Stern ihnen wieder, um sie zu führen. Hier wird deutlich, daß der Stern eine göttliche Macht war.

Matth. 2, 9: "..., bis daß er kam und stund oben über, da das Kindlein war."
Und das ist wundersam: denn der Stern kam aus der Höhe hinab, und zeigte, nun tiefer über der Erde, die Stelle. Denn wenn der Stern in der Höhe verblieben wäre, wie sollten sie da genau den Ort feststellen, an dem Christus war? Denn die Sterne ergießen ihr Licht auf einen sehr großen Raum. Deswegen wirst auch du zum Beispiel den Mond über deinem Haus erblicken, und ich denke, nein, er steht nur über meinem Haus. Und alle denken jeweils, daß der Mond oder ein anderer Stern über ihrem Haus steht. Und jener Stern hätte nicht direkt auf Christus gedeutet, wäre er nicht aus der Höhe hinabgekommen und einen Platz über dem Haupte des Jünglings eingenommen.
Wunderbar, wie ein Mensch mit einfachem Herzen das zu sagen weiß.
Wunderschön!
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist.

1.Tim 3:15

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Mariamante
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Re: Engel

Beitrag von Mariamante » Montag 12. September 2005, 20:46

Poliven hat geschrieben:Sind die Engel die Planeten des Weltalls ? Die Lichter des Firmaments ? ich habe das den apokrypen entnommen auserdem hab ich n sätzchen in der Bibel gefunden den ich später noch hinzufügen werde. Mich interessiert erstmal nur was ihr denkt.

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Gott hat alles nach Maß und Zahl geordnet- auch die Planeten im Weltall. Dass Gott Engel und Menschen am Erlösungs- und Heilswerk teilhaben läßt, das erfahren wir an manchen Stellen der Bibel. Im AT gibt es den Engel Raphael - und der hl. Erzengel Gabriel erscheint Maria. Wenn die Engel nach Gottes Fügung am Erlösungswerk teilhaben, dann wirken die Engel wohl auch in der Schöpfungsordnung mit - aber Planeten sind sie keine- sie "verwalten" jene höchstens.
Gelobt sei Jesus Christus

Eldar
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Sind die Engel Männlich ?

Beitrag von Eldar » Mittwoch 17. Mai 2006, 11:28

Hallo!

Nun Michael, Gabriel und wie sie alle heißen sind ja alles männliche Namen. Jetzt meine Frage: Besteht die Schaar der Engeln ausschließlich aus Männlichen Wesen, oder sind Engel wohl doch eher Geschlechtsneutral ? Eure Meinung!

mfg Eldar

Flo77
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Beitrag von Flo77 » Mittwoch 17. Mai 2006, 11:48

Mt 22,30:

30 Denn nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern sein wie die Engel im Himmel.
Viele Grüße

Flo

Eldar
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Beitrag von Eldar » Mittwoch 17. Mai 2006, 11:57

Als aber die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu mehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Weibern, welche sie nur wollten. 1 mose 6.1

mfg Eldar

Flo77
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Beitrag von Flo77 » Mittwoch 17. Mai 2006, 12:02

Eldar hat geschrieben:Als aber die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu mehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Weibern, welche sie nur wollten. 1 mose 6.1

mfg Eldar
Ich meine mich zu erinnern, daß die Gottessöhne auch die frommen Nachkommen Seths gewesen sein können, während die Töchter der Nachkommen Kains einfach als Menschentöchter bezeichnet werden.

Das würde sich zumindest mit der Mt. Stelle decken, die die Engel als geschlechtslos bzw. Eheunfähig beschreibt.
Viele Grüße

Flo

Eldar
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Beitrag von Eldar » Mittwoch 17. Mai 2006, 12:03

Das würde sich zumindest mit der Mt. Stelle decken, die die Engel als geschlechtslos bzw. Eheunfähig beschreibt.
Tut sie das denn wirklich ?
Denn nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern (keusch) sein wie die Engel im Himmel?

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Walter
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Re: Sind die Engel Männlich ?

Beitrag von Walter » Mittwoch 17. Mai 2006, 12:13

Eldar hat geschrieben:Nun Michael, Gabriel und wie sie alle heißen sind ja alles männliche Namen. Jetzt meine Frage: Besteht die Schaar der Engeln ausschließlich aus Männlichen Wesen, oder sind Engel wohl doch eher Geschlechtsneutral ? Eure Meinung!
Engel sind zwar Geschöpfe, aber rein geistige ohne Stofflichkeit. Sie besitzen keinen Körper und so auch kein Geschlecht. Sie können deshalb weder sterben, noch sich fortpflanzen.
:ikb_angel:
Allerdings können Engel in verschiedenen Gestalten in Erscheinung treten (z.B. um den Menschen nicht zu erschrecken). Im AT waren das zwar überwiegend männliche, daher zeugen auch die Namen. Ihrem Wesen nachsind sie aber wie gesagt geschlechtslos.
Flo77 hat geschrieben:
Eldar hat geschrieben:Als aber die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu mehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Weibern, welche sie nur wollten. 1 mose 6.1
Ich meine mich zu erinnern, daß die Gottessöhne auch die frommen Nachkommen Seths gewesen sein können, während die Töchter der Nachkommen Kains einfach als Menschentöchter bezeichnet werden.
Dem ist so.
γενηθήτω το θέλημά σου·

Flo77
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Beitrag von Flo77 » Mittwoch 17. Mai 2006, 12:59

Eldar hat geschrieben:
Denn nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern (keusch) sein wie die Engel im Himmel?
Woher nimmst Du das "keusch"?

Bei www.bibleserver.com taucht es weder in der Vulgata noch im GreekNT auf (geschweigedenn in der EÜ)
Viele Grüße

Flo

Eldar
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Beitrag von Eldar » Mittwoch 17. Mai 2006, 13:29

Na ich setze keusch ein, du aber Geschlechtslos. Wo steht denn das sie Geschlechtslos sind ? Gleiches Spiel nur aus einer anderen Perspektive.

mfg Eldar

Silas
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Beitrag von Silas » Mittwoch 17. Mai 2006, 13:43

Engel sind weder Männlich noch weiblich sie sind Geschlechtslos.

Man sagt auch sie sind Gott über Keusch

man weiß es nicht so genau!!

Flo77
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Beitrag von Flo77 » Mittwoch 17. Mai 2006, 13:47

Eldar hat geschrieben:Na ich setze keusch ein, du aber Geschlechtslos. Wo steht denn das sie Geschlechtslos sind ? Gleiches Spiel nur aus einer anderen Perspektive.
Das Jesus-Wort lautet: sie werden sein wie die Engel im Himmel.

Die Engel aber sind wie Walter schon schrieb Geistwesen mit einem freien Willen aber ohne Körper. (findet sich so auch im KKK 328ff).

Den Körper halte ich für die Geschlechtlichkeit allerdings für elementar.
Viele Grüße

Flo

Silas
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Engel

Beitrag von Silas » Donnerstag 18. Mai 2006, 15:46

Wie schon erwent sind Engel körperlose Wesen also auch kein Geschlecht oder sieht das jemand anders ??

und egal welche Namen sie haben !!

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Freier Wille - haben Engel den auch?

Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 5. Juli 2007, 07:23

[Dieser Thread ergab sich aus der Diskussion um die Ereignisse von Medjugorje - Fiore hat ihn nicht eröffnet - Gruß, Ecce]
Inabikari hat geschrieben:@Maya

Was für ein Gott ist das, der dem Satan erlaubt, seine Kirche ein Jahrhundert lang in Versuchung zu führen, Ehen zu zerstören, Streit unter Priestern zu säen, Wahnsinn und Mordlust hervorzurufen?

Wieso gestattet Gott das dem Satan? Aus Sadismus? Aus kalter Experimentierlust mit den Menschen? Aus Verachtung der Menschen?

Eine solche Theologie erscheint mir als höchst zweifelhaft, wenn nicht sogar als widerwärtig.
Wirklich? Sind wir Ebenbild Gottes oder seine Handpüppchen? Wir sind frei geschaffen, uns für oder gegen ihn zu entscheiden und das beinhaltet natürlich die Sünde.
Können deine Eltern etwas dafür wenn du ihnenkein gehlör schenckst und gegen ihren Willen handelst. Wäre es eine Freiheit wenn du einen Zwangsfolgmechanismus eingebaut hättest und du könntest nicht mehr deine eigenen Wege gehen?
Gib nicht Gott die Schuld wo es Menschen sind.
LG
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Beitrag von Maya » Donnerstag 5. Juli 2007, 11:02

fiore graz (1.11.06) hat geschrieben:Meines erachtens liese sich daraus ein Kinderfest machen

a ) Im Snne von Allerheiligen, Wir als Volk Gottes und somit als die Heiligen Gottes zu denen die Kinder kommen (lasset die Kindlein zu mir kommen)

b ) Die schaurigen Verkledungen als Symbol für die nachstellungen des Teufels, für den wir aber nur ein müdes Lächeln und ein zuckerl übrig haben. Kein Angst sozusagen vor ihm haben und es gibt ja genug Legenden wo Heilige den Teufel "verarschen".

LG
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Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 5. Juli 2007, 11:16

Wenn du es bezüglich der Nachstellungen des Satans meinst, naja wir sind frei ihm zu folgen oder gott. Der Satan ist Versucher nicht Verursacher, schuld sind schön wir selbst das wir ihm so oft nachtrotten wie läufige Hunde.

LG
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Islam

Beitrag von sofaklecks » Donnerstag 5. Juli 2007, 11:40

@inabikari

Eine Antwort, die ich auf deine Frage gebe, besteht darin, ein arabisches Gedicht zu zitieren, dass in etwa lautet:

Denn für die Freiheit ist der Mensch gemacht.
Für den Gehorsam schufst du dir die Engel.


sofaklecks

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Beitrag von ad_hoc » Donnerstag 5. Juli 2007, 12:29

Denn für die Freiheit ist der Mensch gemacht.
Für den Gehorsam schufst du dir die Engel.
Nicht nur, dass mich interessieren würde, von wem und zu welcher Zeit diese Aussage getroffen wurde, vor allem würde mich interessieren, wie man diese Aussage interpretieren sollte, sofaklecks. ;)

Gruß, ad_hoc
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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 5. Juli 2007, 12:42

ad_hoc hat geschrieben:
Denn für die Freiheit ist der Mensch gemacht.
Für den Gehorsam schufst du dir die Engel.
Nicht nur, dass mich interessieren würde, von wem und zu welcher Zeit diese Aussage getroffen wurde, vor allem würde mich interessieren, wie man diese Aussage interpretieren sollte, sofaklecks. ;)
Vor allem, den freien Willen haben beide, Engel wie Menschen, bloß haben wir auch Gnade (wohl aus dem Umstand heraus, daß wir nicht wissen wie der Himmel ausschaut)
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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Beitrag von ad_hoc » Donnerstag 5. Juli 2007, 12:58

Die Ausssage von Sofaklecks hätte mich interessiert, linus, nicht die Deine; die kann ich mir zurechtlegen. :mrgreen:

Gruß, ad_hoc
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Beitrag von Maya » Donnerstag 5. Juli 2007, 13:36

wikipedia hat geschrieben:lat.: recordari = sich erinnern, merken

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Gedächtnis

Beitrag von sofaklecks » Donnerstag 5. Juli 2007, 13:42

Ich habe den Satz aus dem Gedächtnis rezitiert, werde mich aber bemühen, ihn wiederzufinden und dann genau zu zitieren.

Er bringt m. E. zum Ausdruck, dass sich der Mensch aus freiem Willen für Gott entscheiden soll, während die Engel diesen freien Willen nicht haben. Wir übrigens auch nicht mehr, wenn wir gestorben sind. Unsere Wahlfreiheit endet mit dem Tod.

Diese Wahlmöglichkeit impliziert das Zulassen einer anderen Entscheidung und damit die Zulassung des Bösen. Sie ist neines Erachtens jeder Theologie immanent.

Nicht immanent ist die Vorstellung, Gott überlasse seine Welt schutzlos dem Bösen oder reagiere auf jeden Verstoss wie ein beleidigter Groswesir.

sofaklecks

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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 5. Juli 2007, 14:43

Naja, kein Freier Wille für Engel? Na gut, ist auch eine islamische Kwelle... (wobei ich echt nicht ins muselmanen paradies kommen möcht, die ganze zeit gibts nur Tauben zu essen (mW die richtige übersetzung der Huris)
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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