Fatima und Rußland

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gc-148
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von gc-148 » Donnerstag 24. Juli 2014, 22:07

"Fatima" als Ort des Gebetes und der Gotteverehrung ist ja ok.

"Fatima" als kirchenpolitsches Druckmittel ist absolut "out of order".
"Weihe Russlands" - was soll dieses sein?

Lasst "Fatima" privat - auch zum Nutzen vieler Reisebüros!

"Fatima" ist keinerlei Inhalt katholischen Glaubens.......!!!!!!!!!!!

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HeGe
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von HeGe » Freitag 25. Juli 2014, 10:04

Hobbit hat geschrieben:Das ist doch genau das, wass ich hier kritisiere : wenn man bestimmte Rituale an bestimmten Tagen abspult, kann man bestimmte Gnaden und Gaben erringen - das ist doch nicht die Lehre Jesu !!!
Bei Jesus heißt es, dass man beim Beten nicht plabbern soll, wie die Heiden, die meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen ; es heißt : " Barmherzigkeit will ich, keine Opfer " ! , in Mt.25,31 wird auf den Maßstab Jesu hingewiesen : " was Ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan " etc, etc.
Ein Christ, der das Evangelium liest und versucht, im Alltag dies umzusetzen, kann die Welt mitverändern.
Was bewirkt im Alltag das Abspulen der Fatima Rituale ? Nichts.
Der Gott Jesu ist doch nicht Zeus, der Zornig auf Opfer und Gebetsdarbringung wartet und von seiner fürbittenden Göttergattin Hera besänftigt wird !
Das heißt, du hältst es für unmöglich, dass Gott über Maria mit den Menschen in Kontakt tritt und ihnen eine solche Botschaft übermittelt? Ich nicht und ich würde mir auch nicht anmaßen zu beurteilen, was Gott tun kann und tut. Wenn du nicht daran glaubst, ist das deine Entscheidung, aber von vorneherein auszuschließen, dass Gott so handeln könnte, halte ich für falsch.

Dein Beispiel des "Plapperns" ist alleine eine Frage der inneren Einstellung beim Beten. Wenn jemand im stillen Kämmerlein 1000 Rosenkränze betet und dabei die richtige, innere Einstellung hat, ist das kein Plappern. Ich bin auch überzeugt, dass ein solches Gebet erhört werden kann. Das ist doch keine Frage der Länge des Gebets. Plappern kann man auch ein kurzes, frei formuliertes Gebet. "Rituale abspulen" sollte man aber sicher nicht, da bin ich mit dir einer Meinung. Nur können weder du noch ich beurteilen, ob ein Beter es ernst meint oder eben nur Rituale abspult.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Hubertus
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hubertus » Freitag 25. Juli 2014, 16:05

HeGe hat geschrieben:Dein Beispiel des "Plapperns" ist alleine eine Frage der inneren Einstellung beim Beten. Wenn jemand im stillen Kämmerlein 1000 Rosenkränze betet und dabei die richtige, innere Einstellung hat, ist das kein Plappern. Ich bin auch überzeugt, dass ein solches Gebet erhört werden kann. Das ist doch keine Frage der Länge des Gebets. Plappern kann man auch ein kurzes, frei formuliertes Gebet. "Rituale abspulen" sollte man aber sicher nicht, da bin ich mit dir einer Meinung. Nur können weder du noch ich beurteilen, ob ein Beter es ernst meint oder eben nur Rituale abspult.
:daumen-rauf:
Der Herr hat uns schließlich selbst mit dem Vaterunser ein "vorformuliertes Gebet" gegeben.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Protasius
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Protasius » Freitag 25. Juli 2014, 21:31

Und die benediktinischen Orden sind verpflichtet, alle 150 Psalmen jede Woche zu beten (früher auch die Weltpriester). Das kann in Plappern ausarten, muß es aber nicht, wenn man es mit der rechten Einstellung tut.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Niels » Sonnabend 9. Mai 2015, 07:51

«Es gibt kein viertes Geheimnis, und es gibt keine anderen noch verborgenen Geheimnisse»: http://www.kath.net/news/5493
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 9. Mai 2015, 12:00

das ist die große frage vor allem wie Em Ratzinger daß anno 2000 versucht hat hin zu biegen war an peinlichkeit nicht zu überbieten

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Juergen
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Juergen » Sonnabend 9. Mai 2015, 12:10

CIC_Fan hat geschrieben:das ist die große frage vor allem wie Em Ratzinger daß anno 2000 versucht hat hin zu biegen war an peinlichkeit nicht zu überbieten
Wenn Du sagen willst das Papst Benedikt – damals noch Kardinal – ein Lügner ist, dann sag es bitte klar und deutlich.
Gruß
Jürgen

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 9. Mai 2015, 13:05

das weiß ich nicht ich kann nur sagen daß die Interpretation grotesk ist . Wie vieles bei Joseph Ratzinger

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von umusungu » Sonnabend 9. Mai 2015, 13:09

Für den Glauben sind das doch alles Belanglosigkeiten.

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 9. Mai 2015, 13:21

für den nachkonziliaren sicher

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von holzi » Sonnabend 9. Mai 2015, 14:25

CIC_Fan hat geschrieben:für den nachkonziliaren sicher
Das war aber jetzt ein argumentatives Eigentor, nicht wahr? Die Vorkonziliariker glauben nicht an das Evangelium, sondern an Paraphernalia? Wohl hoffentlich nicht! Auch hier gilt wie bei allen Privatoffenbarungen, man kann, man darf daran glauben, muss es aber nicht. Egal ob Fatima oder Medjugorje!
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 9. Mai 2015, 14:43

Ich persönlich verzichte auf jede Privatoffenbarunf wobei daß was in Fatima gefordert wird ein vernünftiges "Programm" ist

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Freitag 15. Mai 2015, 23:20

was soll da " vernünftig " sein ?
Das Abhaken bestimmter Rituale ( Sühnesamstage, Selbstkasteiung, rituelle Weihungen, etc ) um bestimmte " Gnaden " damit zu erkaufen, ist weder vernünftig noch entspricht es der Lehre Jesu.
Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Siard » Sonnabend 16. Mai 2015, 09:48

Hobbit hat geschrieben:Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
Was ist der "Dunstkreis um Fatima"? Mir ist bisher nicht aufgefallen, daß die mir bekannten Anhänger Fatimas ein anderes Gottesbild haben, als die Kirche.
Außer ›Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.‹ Zu barmherzig?

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. Mai 2015, 10:35

Hobbit hat geschrieben:was soll da " vernünftig " sein ?
Das Abhaken bestimmter Rituale ( Sühnesamstage, Selbstkasteiung, rituelle Weihungen, etc ) um bestimmte " Gnaden " damit zu erkaufen, ist weder vernünftig noch entspricht es der Lehre Jesu.
Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
wer sagt das?

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Niels » Sonnabend 16. Mai 2015, 10:39

CIC_Fan hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:was soll da " vernünftig " sein ?
Das Abhaken bestimmter Rituale ( Sühnesamstage, Selbstkasteiung, rituelle Weihungen, etc ) um bestimmte " Gnaden " damit zu erkaufen, ist weder vernünftig noch entspricht es der Lehre Jesu.
Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
wer sagt das?
Was das Auftreten angeht: wohl sowas wie ein Troll, den man lieber eher nicht unnötig füttern sollte... :D :troll: - Zur Sache, die ja durchaus diskussionswürdig ist, hat er ja offenbar nichts zu sagen. Argumente: Fehlanzeige...
Hinterfragen kann ich ja alles und jedes... es kommt eben auf das Ergebnis des Hinterfragens an, und da kam nix...

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von HeGe » Sonnabend 16. Mai 2015, 14:14

CIC_Fan hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:was soll da " vernünftig " sein ?
Das Abhaken bestimmter Rituale ( Sühnesamstage, Selbstkasteiung, rituelle Weihungen, etc ) um bestimmte " Gnaden " damit zu erkaufen, ist weder vernünftig noch entspricht es der Lehre Jesu.
Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
wer sagt das?
Na, das sagt unser Hobbit doch: Jesus. Mit dem hat er scheinbar kürzlich über Fatima und "bestimmte Rituale" gesprochen. :schnarch:
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Protasius
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Protasius » Sonnabend 16. Mai 2015, 14:38

HeGe hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:was soll da " vernünftig " sein ?
Das Abhaken bestimmter Rituale ( Sühnesamstage, Selbstkasteiung, rituelle Weihungen, etc ) um bestimmte " Gnaden " damit zu erkaufen, ist weder vernünftig noch entspricht es der Lehre Jesu.
Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
wer sagt das?
Na, das sagt unser Hobbit doch: Jesus. Mit dem hat er scheinbar kürzlich über Fatima und "bestimmte Rituale" gesprochen. :schnarch:
Askese ist schon seit Anbeginn ein Teil der christlichen Lehre. Selbstkasteiung (in älteren Büchern auch als Abtötung bezeichnet) ist ein uralter Bestandteil des Strebens nach Vollkommenheit.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Simon
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Simon » Sonnabend 16. Mai 2015, 18:45

CIC_Fan hat geschrieben:das ist die große frage vor allem wie Em Ratzinger daß anno 2000 versucht hat hin zu biegen war an peinlichkeit nicht zu überbieten
Darf man fragen, was Du schon alles geleistet hast, dass Du davon die Berechtigung ableiten kannst, Du könntest Benedikt XVI. beurteilen, bzw. verurteilen?
Wenn Du Dich so aufblasen willst, bis Du mit Benedikt XVI. auf Augenhöhe kommst, musst Du aufpassen, dass Du nicht schon platzt, bevor Du seine Kniehöhe erreicht hast.

Oder habe ich unter Deinen Beiträgen nur jene nicht gefunden, die der Welt mehr geschenkt haben als Ratzinger mit seinen Büchern und Enzykliken?
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
Zitat von Albert Schweitzer

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Sonnabend 16. Mai 2015, 21:16

Siard hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
Was ist der "Dunstkreis um Fatima"? Mir ist bisher nicht aufgefallen, daß die mir bekannten Anhänger Fatimas ein anderes Gottesbild haben, als die Kirche.
Außer ›Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.‹ Zu barmherzig?
Naja, ein Gott der von Kindern Opfern fordert ( die sich ja dann auch selbstkasteien ) um potentielle Sünder zu retten, der Gnaden anbietet, wenn bestimmte Rituale ( Sühnesamstage, etc ) abgespult werden und der auch noch droht, dass Rußland Irrtümer verbreiten und Leid verursche wird, wenn nicht ein ganz bestimmtes Weiheritual vollzoge wird, hat sehr wenig mit dem Gott des Jesus von Nazareth anheim und entspricht auch nicht dem Gottesbild der Aktuellen katholische Kirche

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Sonnabend 16. Mai 2015, 21:20

Niels hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:was soll da " vernünftig " sein ?
Das Abhaken bestimmter Rituale ( Sühnesamstage, Selbstkasteiung, rituelle Weihungen, etc ) um bestimmte " Gnaden " damit zu erkaufen, ist weder vernünftig noch entspricht es der Lehre Jesu.
Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
wer sagt das?
Was das Auftreten angeht: wohl sowas wie ein Troll, den man lieber eher nicht unnötig füttern sollte... :D :troll: - Zur Sache, die ja durchaus diskussionswürdig ist, hat er ja offenbar nichts zu sagen. Argumente: Fehlanzeige...
Hinterfragen kann ich ja alles und jedes... es kommt eben auf das Ergebnis des Hinterfragens an, und da kam nix...
Oh, das ist aber jemand getroffen :D , ist da gar der wohlige Kinderglauben an eine weiße Frau angekratzt worden ? ;D

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Sonnabend 16. Mai 2015, 21:25

Protasius hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:was soll da " vernünftig " sein ?
Das Abhaken bestimmter Rituale ( Sühnesamstage, Selbstkasteiung, rituelle Weihungen, etc ) um bestimmte " Gnaden " damit zu erkaufen, ist weder vernünftig noch entspricht es der Lehre Jesu.
Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
wer sagt das?
Na, das sagt unser Hobbit doch: Jesus. Mit dem hat er scheinbar kürzlich über Fatima und "bestimmte Rituale" gesprochen. :schnarch:
Askese ist schon seit Anbeginn ein Teil der christlichen Lehre. Selbstkasteiung (in älteren Büchern auch als Abtötung bezeichnet) ist ein uralter Bestandteil des Strebens nach Vollkommenheit.
Aber doch nicht bei kleinen Kindern .
Und nicht als Zwangsmittel, um potentielle Sünder zu erretten.
Auffallend ist doch auch, dass die ganze Fatima- Story eine Mädchen-Story ist. Lucia ist die Sprecherin der Gruppe, Jacintha hört auch ab und an die " Botschaften" nur der arme Francesco hört nichts und muß sich dann alles von der Gruppenführerin erzählen lassen. Und darf sich dann auch noch anhören, er müsse noch viele Rosenkränze beten, damit er in den Himmel komme. :achselzuck:

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Sonnabend 16. Mai 2015, 21:32

Es könnte sich bei den Kinderchen um unbewußter Nachahmung handeln, da die Fatimakinder vielleicht die Geschichte von Lourdes und die besonders ähnliche von La Salette kannten.
Derlei „Ansteckungen“ sind nicht selten. Im Mittelalter traten sie zeitweise geradezu epidemisch auf. Man denkt bei uns etwa an die von der Kirche abgelehnten „Seherkinder“ von Heroldsbach, die außer von dem Bernadette-Film gerade auch von Einzelheiten der Fatima-Legende beeinflußt waren , und an die vielen Nachahmer der selbst noch nicht restlos anerkannten Therese von Konnersreuth. Aus allen Ländern Europas und Amerikas lassen sich zahllose parallele Fälle aufzeigen.

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Raphaela » Sonntag 17. Mai 2015, 08:13

Hobbit hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
Was ist der "Dunstkreis um Fatima"? Mir ist bisher nicht aufgefallen, daß die mir bekannten Anhänger Fatimas ein anderes Gottesbild haben, als die Kirche.
Außer ›Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.‹ Zu barmherzig?
Naja, ein Gott der von Kindern Opfern fordert ( die sich ja dann auch selbstkasteien ) um potentielle Sünder zu retten, der Gnaden anbietet, wenn bestimmte Rituale ( Sühnesamstage, etc ) abgespult werden und der auch noch droht, dass Rußland Irrtümer verbreiten und Leid verursche wird, wenn nicht ein ganz bestimmtes Weiheritual vollzoge wird, hat sehr wenig mit dem Gott des Jesus von Nazareth anheim und entspricht auch nicht dem Gottesbild der Aktuellen katholische Kirche
Gottesbild der aktuellen katholischen Kirche?- Du weißt aber schon, wann die Erscheinung in Fatima war und welches Gottesbild damals herrschte?
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Sonntag 17. Mai 2015, 08:19

Raphaela hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
Was ist der "Dunstkreis um Fatima"? Mir ist bisher nicht aufgefallen, daß die mir bekannten Anhänger Fatimas ein anderes Gottesbild haben, als die Kirche.
Außer ›Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.‹ Zu barmherzig?
Naja, ein Gott der von Kindern Opfern fordert ( die sich ja dann auch selbstkasteien ) um potentielle Sünder zu retten, der Gnaden anbietet, wenn bestimmte Rituale ( Sühnesamstage, etc ) abgespult werden und der auch noch droht, dass Rußland Irrtümer verbreiten und Leid verursche wird, wenn nicht ein ganz bestimmtes Weiheritual vollzoge wird, hat sehr wenig mit dem Gott des Jesus von Nazareth anheim und entspricht auch nicht dem Gottesbild der Aktuellen katholische Kirche
Gottesbild der aktuellen katholischen Kirche?- Du weißt aber schon, wann die Erscheinung in Fatima war und welches Gottesbild damals herrschte?
Nur als kleiner Hinweis:
Das Gottesbild der katholischen Kirche hat sich seit ihrem Bestehen in keinster Weise verändert! 8)
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 17. Mai 2015, 13:31

Simon hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:das ist die große frage vor allem wie Em Ratzinger daß anno 2000 versucht hat hin zu biegen war an peinlichkeit nicht zu überbieten
Darf man fragen, was Du schon alles geleistet hast, dass Du davon die Berechtigung ableiten kannst, Du könntest Benedikt XVI. beurteilen, bzw. verurteilen?
Wenn Du Dich so aufblasen willst, bis Du mit Benedikt XVI. auf Augenhöhe kommst, musst Du aufpassen, dass Du nicht schon platzt, bevor Du seine Kniehöhe erreicht hast.

Oder habe ich unter Deinen Beiträgen nur jene nicht gefunden, die der Welt mehr geschenkt haben als Ratzinger mit seinen Büchern und Enzykliken?
Jeder Mensch der in der Lage ist ein Thema zu erfassen kann etwas beurteilen was ein anderer dazu gsagt bzw geschriebenhat,
da tut es nichts zur sache was er selbst gesagt oder geschrieben hat.Ginge man von dem was du hier meinst allgemein aus könnte niemand einen Pater Karl Rahner kritisieren .
Ich kann von mir zumindest behaupten, daß ich so ziemlich das ganze Werk von Joseph Ratzinger gelesen habe
und sagen muß wenn man ihn mit wirklich großen Theologen vergleicht wie Pater Garrigou-Lagrange oder Kardinal Luis Billot kann man deutlich sehen er gilt heute nur deshalb in konservativen Kreisen als so großartig weil wir in dunklen Zeten leben und bekanntlich unter den Blinden der einäugige König ist
auf kindische Äußerungen wie "der Mozart der Theologie " geh ich nicht ein

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 17. Mai 2015, 13:33

Hobbit hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
Was ist der "Dunstkreis um Fatima"? Mir ist bisher nicht aufgefallen, daß die mir bekannten Anhänger Fatimas ein anderes Gottesbild haben, als die Kirche.
Außer ›Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.‹ Zu barmherzig?
Naja, ein Gott der von Kindern Opfern fordert ( die sich ja dann auch selbstkasteien ) um potentielle Sünder zu retten, der Gnaden anbietet, wenn bestimmte Rituale ( Sühnesamstage, etc ) abgespult werden und der auch noch droht, dass Rußland Irrtümer verbreiten und Leid verursche wird, wenn nicht ein ganz bestimmtes Weiheritual vollzoge wird, hat sehr wenig mit dem Gott des Jesus von Nazareth anheim und entspricht auch nicht dem Gottesbild der Aktuellen katholische Kirche
Wenn jemand schon schreibt aktuelles Gottesbild der katholischen Kirche disqualifiziert er sich für jede Diskussion zum Thema
also husch husch zurück in Auenland unwissender Kasperl

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Simon » Sonntag 17. Mai 2015, 15:07

CIC_Fan hat geschrieben:
Simon hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:das ist die große frage vor allem wie Em Ratzinger daß anno 2000 versucht hat hin zu biegen war an peinlichkeit nicht zu überbieten
Darf man fragen, was Du schon alles geleistet hast, dass Du davon die Berechtigung ableiten kannst, Du könntest Benedikt XVI. beurteilen, bzw. verurteilen?
Wenn Du Dich so aufblasen willst, bis Du mit Benedikt XVI. auf Augenhöhe kommst, musst Du aufpassen, dass Du nicht schon platzt, bevor Du seine Kniehöhe erreicht hast.

Oder habe ich unter Deinen Beiträgen nur jene nicht gefunden, die der Welt mehr geschenkt haben als Ratzinger mit seinen Büchern und Enzykliken?
Jeder Mensch der in der Lage ist ein Thema zu erfassen kann etwas beurteilen was ein anderer dazu gsagt bzw geschriebenhat,
da tut es nichts zur sache was er selbst gesagt oder geschrieben hat.Ginge man von dem was du hier meinst allgemein aus könnte niemand einen Pater Karl Rahner kritisieren .
Ich kann von mir zumindest behaupten, daß ich so ziemlich das ganze Werk von Joseph Ratzinger gelesen habe
und sagen muß wenn man ihn mit wirklich großen Theologen vergleicht wie Pater Garrigou-Lagrange oder Kardinal Luis Billot kann man deutlich sehen er gilt heute nur deshalb in konservativen Kreisen als so großartig weil wir in dunklen Zeten leben und bekanntlich unter den Blinden der einäugige König ist
auf kindische Äußerungen wie "der Mozart der Theologie " geh ich nicht ein
Naja, wenn Du glaubst, dass jeder, der Werke eines Autors gelesen hat, dann auch automatisch in der Lage ist, diesen Autor sachlich zu beurteilen und auch sachlich zu kritisieren, wo findet man dann von Dir ausreichend umfangreiche und sachliche Kritik an Ratzingers Werken, damit man Deine geistige Überlegenheit daraus ableiten kann? Dass Du wirklich der bessere Theologe bist als er, erkannt man nämlich aus Deinen Beiträgen sicher nicht. Fühlst also Du Dich als der große Theologe unserer Zeit, an dem alle anderen zu messen sind? Wie sonst könntest Du aus Deinen theologischen Höhen auf einen Ratzinger hinunterschauen?
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
Zitat von Albert Schweitzer

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 17. Mai 2015, 15:43

Um gotteswillen nein !
ich sehe nur die Werke Ratzingers von dem geist durchsetzt der von den oben angeführten Theologen als liberal verurteilt wird, es reicht logisch denken zu können um zu diesem schluß zu kommen, da muß man nicht theologie studiert haben. Bei Rahner sieht auch jeder einigermaßen interessierte Nicht Theologe daß das nicht mit der früheren theologie vereinbar ist.
Übrigens ist es ein beliebtes Argument der Rahner Schüler Ihr Idol damit zu verteidigen man sei zu minder ihn zu kritisieren, daß man jetzt bei Joseph Ratzinger zu dem Pseudo Argument greift sagt viel aus
Ich merke noch kurz an ich spreche vom Theologen Joseph Ratzinger und hier bewußt nicht vom BXVI den den Fatima Stuss hat er schon 2000 verfasst

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Sonntag 17. Mai 2015, 23:59

CIC_Fan hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:Und das Gottesbild, das im Dunstkreis um Fatima propagiert wird ist mehr als hinterfragungswürdig.
Was ist der "Dunstkreis um Fatima"? Mir ist bisher nicht aufgefallen, daß die mir bekannten Anhänger Fatimas ein anderes Gottesbild haben, als die Kirche.
Außer ›Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.‹ Zu barmherzig?
Naja, ein Gott der von Kindern Opfern fordert ( die sich ja dann auch selbstkasteien ) um potentielle Sünder zu retten, der Gnaden anbietet, wenn bestimmte Rituale ( Sühnesamstage, etc ) abgespult werden und der auch noch droht, dass Rußland Irrtümer verbreiten und Leid verursche wird, wenn nicht ein ganz bestimmtes Weiheritual vollzoge wird, hat sehr wenig mit dem Gott des Jesus von Nazareth anheim und entspricht auch nicht dem Gottesbild der Aktuellen katholische Kirche
Wenn jemand schon schreibt aktuelles Gottesbild der katholischen Kirche disqualifiziert er sich für jede Diskussion zum Thema
also husch husch zurück in Auenland unwissender Kasperl
Na, da war wohl jemand schon lange nicht mehr in einer offiziellen katholischen Messe - seit dem 2. Vaticanum ist man vom strafenden Gott, der durch persönliche Opfer beeinflußt werden kann, weggekommen.
Man hat die Vorhölle / Limbus abgeschafft, bei der Eucharistiefeier wird auf das letzte Abendmahl verwiesen ( " Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde....etc"), die heilige Schrift hat wieder einen höheren Stellenwert in der Liturgie erhalten, etc. Vom furchteinflösende Gottesbild ( das vor dem Konzil und auch in Fatima propagiert wurde ) hat man sich entfernt und sich wieder dem eigentlichen Gottesbild Jesu zugewandt. Aber mit Anhängern der " Rosenkranzmafia" normal zu diskutieren ist ein Ding der Unmöglichkeit. :patsch:

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Montag 18. Mai 2015, 00:20

Interessante Kritik : "Theologische Bedenken" - http://www.monarchieliga.de/index.php?t ... e_Bedenken

[Text durch Link ersetzt wg. Urheberrecht. Ecce als Mod]

Tinius
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Tinius » Montag 18. Mai 2015, 00:35

Hobbit hat geschrieben:Interessante Kritik : "Theologische Bedenken" - http://www.monarchieliga.de/index.php?t ... e_Bedenken

[Text durch Link ersetzt wg. Urheberrecht. Ecce als Mod]
Eine sehr gute Zusammenfassung zur Gesamtproblematik. Es stellen sich insgesamt einige logische Fragen.

- Warum erscheint Maria immer nur Katholiken oder (vereinzelt) Kpten?

- Warum zeigt sich Maria nicht während einer päpstlichen Messe auf dem Petersplatz?

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