Fatima und Rußland

Allgemein Katholisches.

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Hobbit
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Freitag 18. Juli 2014, 22:50

CIC_Fan hat geschrieben:das einzige was für die Übernatürlichkeit von Fatima spricht ist das sog Sonnenwunder und da auch nicht was die Leute gesehen haben das kann alles mögliche sein aber sie waren danach trocken obwohl es tage vorher in Fatima geregnet hatte und man bis zu den Knöcheln im Schlamm stand
diese ganzen Botschaften wo dann bis in die 30 er Jahre noch was dazu kam halte ich nicht für sehr glaubwürdig es ist ja auch niemand gezwungen die Echtheit von Fatima zu glauben
Sehe ich genauso - wenn man sich mit dem " Phänomen " Fatima mal sachlich beschäftigt, fallen diverse Ungereimtheiten auf.
3 Kinder, aber nur eine , Lucia, ist die Wortführerin, Francesco ( der " Quotenmann " dieses Grüppchens ) sieht nur die " Erscheinung" , hört aber nichts - Lucia muß ihm es immer wieder erzählen.Jacintha hört zwar was, spricht aber nicht.
Wen man die Botschaft des Evangeliums mit der Botschaft von Fatima vergleicht, dann passen da die jeweiligen Gottesbilder nicht zusammen.
Ist Gott ein Gemischtwarenhändler, der nach bestimmten Leistungen ( Rosenkranzgebete und Sühnesamstage ) bestimmte Gnaden verkauft ?
Kommt eine Jugendliche nur deshalb ins Fegefeuer, weil sie in der Pubertät mit einem Jungen geschlafen hat ( und was ist dann mit Ihm ? )
Warum erscheint " Maria " gleichzeitig in verschiedenen verkleidungen am 13.10.1917 ?
Warum werden die sog. Geheimnisse erst nach deren " Erfüllungen " veröffentlicht ?

Bei dem "Phänomen " Fatima handelt es sich um reine , konservative Kirchenpolitik von frommen Gruppierungen, die ein Problem mit Aufklärung der aufkommenden modernen Zeit hatten und haben.
Die Botschaft des Evangeliums ist zeitlos und Frohbotschaft - die " Botschaft " von Fatima ist rückwärtsgewande Drohbotschaft.
Es ist ja auch mittlerweile bekannt, das den Kinderchen von Fatima im Religionsunterricht von den Geschehnissen in Lourdes erzählt wurde - und Kinder haben ja soviel Phantasie ........... :ja:

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Gamaliel
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Gamaliel » Sonnabend 19. Juli 2014, 06:21

Hobbit hat geschrieben:...und Kinder haben ja soviel Phantasie
... Du ganz offensichtlich auch. Wie alt bist Du denn? :pfeif:

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 19. Juli 2014, 12:36

Es ist nicht gut wie fixiert viele Tradis leider auch die Führung der FSSPX auf Fatima sind

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von ad_hoc » Sonnabend 19. Juli 2014, 13:59

Hallo CIC
Ich hätte ja niemals angenommen, dass ich das Dir gegenüber jemals feststellen müsste:
Du bist zu diesem Thema nicht ausreichend informiert.
Ich frage mich, woher Du Dein Wissen zum Thema bezogen hast, um zu solchen Auffassungen zu gelangen.
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 19. Juli 2014, 14:29

wo habe ich einen informationsmangel ganz konkret?

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Sonnabend 19. Juli 2014, 22:45

Man schaue sich doch nur mal die Homepage des Piusvereins an - da grinst regelmäßig die Fatima die User an.
Und wenn ich das schon lese : 5 Millionen Rosenkränze sollten gebeten weren um diverse Gnaden zu erhalten : Gott ist KEIN Gemischtwarenhändler, bei dem man einkaufen gehen kann und gegen Vorlage von bestimmten frommen Leistungen ein Produkt
erhält ! Jesus hat nicht umsonst geäußert, dass man beim Beten es nicht wie die Heiden tun soll, die viel Plappern und viele Worte machen, nur um erhöhrt zu werden.Unser himmlischer Vater weiß schon im Vorraus, was wir brauchen.
Das gleiche mit diesen fragwürdigen Sühnenächten - wen wollt ihr " frommen Tradis" denn besänftigen - einen zornigen Gott ( das passt eher auf Zeus ) der nur durch die weibliche Fürsprache einer Himmelskönigin besänftigt werden kann ? DAS ist nicht der Gott der Christen !
Fatima ist zu einer parallel Religion geworden - wenn man sich an die dort " geäußerten " Gebote und Verbote hält und regelmäßig bestimmte Rituale abspult, wird alles gut und wir kommen in den Himmel - wenn nicht Kriege und Höllenqual. :ikb_taz:
Und das lehrt das Evangelium nicht !

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Sonnabend 19. Juli 2014, 23:22

Ein interessanter Artikel zu dem Thema:

http://blog.gwup.net/21/5/1/die-geh ... nenwunder/

Wer hat Mut es zu lesen ?

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von gc-148 » Sonnabend 19. Juli 2014, 23:52

Fatima gehört nicht zu meinem Glaubensinhalt.

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Niels » Sonnabend 19. Juli 2014, 23:57

gc-148 hat geschrieben:Fatima gehört nicht zu meinem Glaubensinhalt.
https://de-de.facebook.com/Where.is.the.Bus
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von gc-148 » Sonntag 20. Juli 2014, 00:03

Niels hat geschrieben:
gc-148 hat geschrieben:Fatima gehört nicht zu meinem Glaubensinhalt.
https://de-de.facebook.com/Where.is.the.Bus
soll ich dich ernst nehmen?

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Niels » Sonntag 20. Juli 2014, 00:06

Das musst Du selbst entscheiden.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Niels » Sonntag 20. Juli 2014, 00:16

gc-148 hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:
gc-148 hat geschrieben:Fatima gehört nicht zu meinem Glaubensinhalt.
https://de-de.facebook.com/Where.is.the.Bus
soll ich dich ernst nehmen?
Im übrigen: Wenn Du hier ernstgenommen werden willst, solltest Du schon Argumente bringen, die uns überzeugen können (ich lasse mich gerne überzeugen), und nicht nur einen "locker-flockigen Spruch" (Euphemismus für Deinen Beitag) in die Runde werfen...
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von ad_hoc » Sonntag 20. Juli 2014, 00:39

Hobbit hat geschrieben:Ein interessanter Artikel zu dem Thema:

http://blog.gwup.net/21/5/1/die-geh ... nenwunder/

Wer hat Mut es zu lesen ?
Den ersten Artikel hierzu habe ich gelesen.
Wirklich, es gehört Mut dazu, nach dem ersten Krampf infolge der Bedeutungslosigkeit und Hohlheit des Versuchs einer Argumentation gegen das Sonnmenwunder, sich noch die weiteren Teile einzuziehen.
Ein Hobbit mag sich davon beeindrucken lassen, nicht aber ein halbwegs gebildeter und erfahrener Mensch, der zumindest zwischen Qualität und Unsinn einer Begründung unterscheiden kann.

Gruß, ad_hoc
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von ad_hoc » Sonntag 20. Juli 2014, 00:44

CIC_Fan hat geschrieben:wo habe ich einen informationsmangel ganz konkret?
Ich kann wohl feststellen, dass Du einen Informationsmangel besitzen musst, sonst hättest Du nicht derart antworten können; Welcher Art Deine Informationsmängel sind, wird vermutlich deutlich, wenn Du mir sagst, aus welchen Quellen Du Dein Wissen über Fátima bezogen hast.

Gruß, ad_hoc
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 20. Juli 2014, 12:27

ich habe mich sehr genau mit Fatima beschäftigt anhand der Publikationen von
diesem Hw Herrn
http://josbrunonis.blogspot.co.at/212/ ... velut.html

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Sonntag 20. Juli 2014, 22:32

ad_hoc hat geschrieben:Den ersten Artikel hierzu habe ich gelesen.
Wirklich, es gehört Mut dazu, nach dem ersten Krampf infolge der Bedeutungslosigkeit und Hohlheit des Versuchs einer Argumentation gegen das Sonnmenwunder, sich noch die weiteren Teile einzuziehen.
Ein Hobbit mag sich davon beeindrucken lassen, nicht aber ein halbwegs gebildeter und erfahrener Mensch, der zumindest zwischen Qualität und Unsinn einer Begründung unterscheiden kann.Gruß, ad_hoc
Naja, " halbwegs gebildeter und erfahrener Mensch " - es zeugt nicht wirklich von Bildung und Erfahrung wenn man Kritische Hinterfragungen prinzipiell als Hohlheit und Unsinn bezeichnet nur weil dadurch die eigene Sicht und Überzeugung in Frage gestellt werden.
Lies die Kritikpunkte weiter , speziell was Lucias Verhalten betrifft.
Ad_Hoc will doch sicher nicht das Verhalten des Salafisten kopieren, die auf jeden Kritikpunkt ihrer Sichweise mit Starrsinn und dem rezitieren von Versen reagieren.

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von ad_hoc » Montag 21. Juli 2014, 00:19

Hobbit hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Den ersten Artikel hierzu habe ich gelesen.
Wirklich, es gehört Mut dazu, nach dem ersten Krampf infolge der Bedeutungslosigkeit und Hohlheit des Versuchs einer Argumentation gegen das Sonnmenwunder, sich noch die weiteren Teile einzuziehen.
Ein Hobbit mag sich davon beeindrucken lassen, nicht aber ein halbwegs gebildeter und erfahrener Mensch, der zumindest zwischen Qualität und Unsinn einer Begründung unterscheiden kann.Gruß, ad_hoc
Naja, " halbwegs gebildeter und erfahrener Mensch " - es zeugt nicht wirklich von Bildung und Erfahrung wenn man Kritische Hinterfragungen prinzipiell als Hohlheit und Unsinn bezeichnet nur weil dadurch die eigene Sicht und Überzeugung in Frage gestellt werden.
Lies die Kritikpunkte weiter , speziell was Lucias Verhalten betrifft.
Ad_Hoc will doch sicher nicht das Verhalten des Salafisten kopieren, die auf jeden Kritikpunkt ihrer Sichweise mit Starrsinn und dem rezitieren von Versen reagieren.
Schwachkopf. Ich habe über 12 Jahre in Portugal gelebt, davon jedes Jahr mehrere Monate in Fátima.
Die Quellen, die mir zu meiner Zeit, in der ich mich unmittelbar vor Ort mit den damaligen Ereignissen beschäftigt hatte, noch zur Verfügung standen, waren die gleichen Quellen wie sie der Vize-Postulator Pr. Luis Kondor von den Steyler Missionaren hatte (wenn man von dessen persönlichen Gesprächen mit der Seherin Lucia absieht). Darüber hinaus hatte ich noch persönlich mit zwei Menschen sprechen können, die bei dem Sonnenwunder persönlich anwesend gewesen waren und sich sehr gut daran erinnern konnten.

Was willst Du mit so einem komischen Fetzen aus dem Internet irgend jemandem weismachen?
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von ad_hoc » Montag 21. Juli 2014, 00:44

CIC_Fan hat geschrieben:ich habe mich sehr genau mit Fatima beschäftigt anhand der Publikationen von
diesem Hw Herrn
http://josbrunonis.blogspot.co.at/212/ ... velut.html
Zu diesem Pater kann ich nichts sagen. Zu meiner Zeit (zweite Hälfte der 8er bis ausgangs späte 9er Jahre) war mir dieser nicht bekannt.
Maßgebend zu dieser Zeit waren neben Pr. Kondor noch Pr. Agustin Fuentes, dem sicherlich besten Kenner Fátimas und der Geschichte der Ereignisse um die Seherkinder. Er hinterließ ein umfangreiches Werk. Sehr interessant ist auch der, leider umstrittene weil streitbare, Pfr. Gruner, auch Herausgeber des Fatima-Crusader.
Dann gab es noch den Bruder Franziskus von den Steyler Missionaren, der mehr als vierzig Jahre in Fátima lebte und dort das Seminário Verbo Divino mit aufbaute. Wenn Pr. Kondor mal Fragen hatte, kam er zu Bruder Franziskus, der ihm weitere interessante Dinge berichten konnte, die er im Verlauf von vielen Jahren bei seinen eigenen Nachforschungen von sehr vielen Zeitgenossen der Seherkinder und Beobachter des Sonnenwunders erfahren hatte (Uz. dieser Zeilen kann dies bezeugen, da er einmal bei einem solchen "Ereignis" dabei gewesen war).

Verlasse Dich also, lieber CIC, bitte nicht auf Deine bislang einzige Quelle.
Du solltest vielleicht auch bedenken, dass Deine Quelle mittlerweile auch nur auf die allseits bereits bekannten Quellen zurückgreifen kann. Weitere gibt es nicht mehr.
Leider ist es auch Tatsache, dass sehr viele Autoren, die über Fátima schreiben, bedauerlicherweise keine Ahnung haben und selbst nur Plagiatoren sind.

Was hat denn Dein Pater über das dritte Geheimnis herausgefunden bzw. erkannt, was nicht bereits irgendwo stehen würde?

Gruß, ad_hoc
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von guatuso » Montag 21. Juli 2014, 04:04

Hobit macht den gleichen eklatanten Fehler wie all die Pseudokritiker der Wunder Gottes und der Schoepfungslehre.
Er versucht ein goettliches Wunder auf ein biologisches Problem zu reduzieren. Die Bereitschaft der Menschen nur das Biologische zu akzeptieren bedeutet Gott zu leugnen.

Das ist etwa so absurd, als wuerde ich in der Dunkelheit ein Streichholz anzuenden, um die Liebe zu finden.

Ist das nicht der gleiche Hobbit, der die Mutter Gottes quasi als Erfindung der alten Aegypter , Japaner, Koreaner und sonstigem diffamiert hat, und dafuer oskure Quellen heranzog?

Zuviel Daeniken gelesen ?

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Montag 21. Juli 2014, 11:16

ad_hoc hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:ich habe mich sehr genau mit Fatima beschäftigt anhand der Publikationen von
diesem Hw Herrn
http://josbrunonis.blogspot.co.at/212/ ... velut.html
Zu diesem Pater kann ich nichts sagen. Zu meiner Zeit (zweite Hälfte der 8er bis ausgangs späte 9er Jahre) war mir dieser nicht bekannt.
Maßgebend zu dieser Zeit waren neben Pr. Kondor noch Pr. Agustin Fuentes, dem sicherlich besten Kenner Fátimas und der Geschichte der Ereignisse um die Seherkinder. Er hinterließ ein umfangreiches Werk. Sehr interessant ist auch der, leider umstrittene weil streitbare, Pfr. Gruner, auch Herausgeber des Fatima-Crusader.
Dann gab es noch den Bruder Franziskus von den Steyler Missionaren, der mehr als vierzig Jahre in Fátima lebte und dort das Seminário Verbo Divino mit aufbaute. Wenn Pr. Kondor mal Fragen hatte, kam er zu Bruder Franziskus, der ihm weitere interessante Dinge berichten konnte, die er im Verlauf von vielen Jahren bei seinen eigenen Nachforschungen von sehr vielen Zeitgenossen der Seherkinder und Beobachter des Sonnenwunders erfahren hatte (Uz. dieser Zeilen kann dies bezeugen, da er einmal bei einem solchen "Ereignis" dabei gewesen war).

Verlasse Dich also, lieber CIC, bitte nicht auf Deine bislang einzige Quelle.
Du solltest vielleicht auch bedenken, dass Deine Quelle mittlerweile auch nur auf die allseits bereits bekannten Quellen zurückgreifen kann. Weitere gibt es nicht mehr.
Leider ist es auch Tatsache, dass sehr viele Autoren, die über Fátima schreiben, bedauerlicherweise keine Ahnung haben und selbst nur Plagiatoren sind.

Was hat denn Dein Pater über das dritte Geheimnis herausgefunden bzw. erkannt, was nicht bereits irgendwo stehen würde?

Gruß, ad_hoc
Ich habe nbatürlich auch andere Quellen gelesen alles in allem muß ich sagen da stimmt etwas nicht da werden Sachen JHahrzehnte später aufgeschrieben angeblich gab es weitere erscheinungen der veröffentliche text des sog 3 Geheimnisses ist mehr als fragweürdig
aber was mich eben extrem stört ist die quasie Dogmatisierung dieser Geschichte Durch diverse Tradis

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Reinhard
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Reinhard » Montag 21. Juli 2014, 13:16

CIC_Fan hat geschrieben:...
aber was mich eben extrem stört ist die quasie Dogmatisierung dieser Geschichte Durch diverse Tradis
:daumen-rauf:
Bewahre Dir diesen klaren Blick ! - - es schützt Dich vor Verirrung und Fanatismus, wenn Du auch Deinem "eigenen Lager" gegenüber Deine Fragen ehrlich und ohne Tabus stellst, und billige Antworten nicht akzeptierst.

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von ad_hoc » Montag 21. Juli 2014, 15:11

CIC_Fan hat geschrieben:
Ich habe natürlich auch andere Quellen gelesen alles in allem muß ich sagen da stimmt etwas nicht da werden Sachen Jahrzehnte später aufgeschrieben; angeblich gab es weitere erscheinungen. Der veröffentliche Text des sog 3. Geheimnisses ist mehr als fragwürdig.
Aber was mich eben extrem stört ist die quasi Dogmatisierung dieser Geschichte durch diverse Tradis
Na also. Da kommen wir der Sache doch schon näher.
Prinzipiell sollte zunächst mal feststehen, dass die Anhänger Fátimas zumindest mit der gleichen Begeisterung und Intention Fátima für wahr halten und verteidigen dürfen, als man den Gegnern zugesteht, dass sie Fátima als Lüge oder zumindest zweifelhaft ansehen dürfen.

Zunächst empfehle ich Dir, Dich etwas mehr mit Pe. Fuentes zu beschäftigen, der vermutlich den besten und intensivsten Kontakt zu Sr. Lucia hatte. Er hat viel dazu geschrieben. Später, als man versuchte, Fátima eine etwas veränderte modernere Deutung zu geben, vor allem seit dem in den letzten Amtsjahren zusehends umstrittenen ehemaligen Rektor des Santuários, Pe. Luciano Guerra, wurden Fuentes Veröffentlichungen nicht mehr so gerne gesehen.

Desweiteren empfehle ich Dir intensivst das von Sr. Lucia selbstverfasste Buch, "Maria spricht zur Welt", welches sie auf Anordnung des damaligen Bischofs von Leiria im Gehorsam schreiben sollte, einschließlich aller Fakten und Ereignisse, die sie bislang noch nicht genannt hatte.
Das war so etwa in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Hierbei kamen tatsächlich viel mehr wesentliche Einzelheiten ans Licht des Tages, die bislang eben nicht bekannt waren.
Sr. Lucia wurde daraufhin angesprochen, weshalb sie so vieles für sich behalten hatte. Sie antwortete in etwa (glaube ich), dass sie danach nicht gefragt worden sei. Man ging also davon aus, dass Sr. Lucia in einer Art stiller Eifersucht von der Mutter Gottes so viel wie möglich für sich allein behalten wollte, was ihr niemand wegnehmen dürfe.
Erst im Gehorsam gegenüber dem Bischof nannte Sr. Lucia weitere bedeutsame Einzelheiten.
Ohne mich jetzt darüber ausbreiten zu wollen (wen das Thema interessiert, sollte sich damit intensiver beschäftigen) besteht allerdings aus vielen Gründen kein Zweifel am Wahrheitsgehalt der Aussagen Sr. Lucias, auch wenn diese erst Jahrzehnte später verkündet wurden.
Mir gefällt dies selbst nicht, aber ich muss wie alle anderen auch, damit leben; und ich tue dies.

Dass S. Lucia noch Jahrzehnte später in Visionen die Mutter Gottes erleben durfte, steht außer Zweifel. Es wurden relativ viele Aussagen der Mutter Gottes anlässlich dieser "Besuche" bei Sr. Lucia veröffentlicht, ohne irgendwelche Behinderungen seitens der Kirche in Portugal bzw. durch das Kloster in Pontevedra und später durch den Carmel in Coimbra. Viele Bischöfe erhielten damals noch die Erlaubnis, Sr. Lucia in ihrem Kloster aufsuchen und mit ihr sprechen zu dürfen. Später, ausgangs der 80er Jahre etwa, vielleicht auch schon früher, wurden diese Genehmigungen kaum noch erteilt.
Unbeschränkten Zugang zu Sr. Lucia hatten dann nur noch die Oberin, Pater Kondor und eine Freundin von ihr aus Kindertagen.
Sr. Lucia hat, immer mit Erlaubnis der Oberen, hin und wieder einige weitere Aussagen der Mutter Gottes verkünden dürfen, die auch in unterschiedlichsten Schriften veröffentlicht worden sind.

Mit dem Thema Fátima habe ich mich sehr intensiv beschäftigt und ich bin mir völlig sicher, dass an den späteren Aussagen seitens der Sr. Lucia irgendwelche mögliche Beanstandungen oder Zweifel keine berechtigte Grundlage haben.

Was das sogenannte dritte Geheimnis von Fátima anbelangt, so ist es ganz sicher, dass jegliche Zweifel daran gerechtfertigt sind. Interessanterweise sind sich darin sogar Freunde und Gegner Fátimas einig, dass da irgendetwas in Rom vor der Veröffnetlichung des 3. Geheimnisses falsch gelaufen sein muss.
Leider muss auch festgestellt werden, dass dem nachmaligen Papst Benedikt XVI. bewusst gewesen sein muss, dass er entweder etwas Falsches, oder was wahrscheinlicher ist, etwas verschweigt, was zum 3. Geheimnis unbedingt dazu gehört.
Fest steht, dass der nachmalige Papst bereits Jahre früher versicherte, dass er das 3. Geheimnis gelesen habe und es somit kenne. Schon zu dieser Zeit gab er Inhalte bzw. Andeutungen aus dem 3. Geheimnis bekannt, die sich nicht mit der späteren offiziellen Verkündigung des 3. Geheimnisses deckten, bzw. dort nicht vorzufinden waren.
Dies bedeutet nichts anderes, als dass das 3. Geheimnis nur unvollständig veröffentlicht worden ist.
Angeblich soll Sr. Lucia darüber nicht erbaut gewesen sein, auch wenn später Kardinal Sodano (ich glaube, dieser war es) anlässlich eines Extra-Besuchs bei Sr. Lucia im Carmel von Coimbra verkündete, dass Sr. Lucia die vollständige Verkündigung bestätigt hätte.
Daran gibt es aber erhebliche Zweifel.....
Indirekt hat Papst Benedikt XVI. im Nachinein die Zweifel bestätigt, als er anlässlich einer Predigt sagte, dass die Ereignisse von Fátima noch nicht ihre Aktualität verloren hätten.
Die Ankündigungen der Botschaften der Mutter Gottes stünden demzufolge noch offen.

Aufgrund der Tatsache, dass Fátima an Aktualität und Wichtigkeit nichts verloren hat, lässt sich keine sogenannte Dogmatisierung der Botschaften ableiten.
Bei der Anerkennung Fátimas durch die Kirche wurde alles hierzu eingehend gesagt.

Gruß, ad_hoc
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Montag 21. Juli 2014, 15:38

Ich halte es generell für falsch wenn in theologischen Diskussionen Privat Offenbarungen als Argumente angeführt werden und natürlich darf jeder der möchte fatima verteidigen

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von holzi » Dienstag 22. Juli 2014, 14:55

Ad_hoc: es reicht, geh woanders trollen! Ich mach dich hier mal eine Zeit lang dicht. Nach den Ferien schau'mer mal, ob du wieder bei Besinnung bist.
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Dienstag 22. Juli 2014, 22:13

??? - warum werden jetzt hier auch kritische Ansichten zu Fatima und Co gelöscht ???
Dachte, dies ist ein Diskussionsforum .

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von holzi » Dienstag 22. Juli 2014, 22:23

Hobbit hat geschrieben:??? - warum werden jetzt hier auch kritische Ansichten zu Fatima und Co gelöscht ???
Dachte, dies ist ein Diskussionsforum .
Was gelöscht wurde, war weniger Diskussion als vielmehr beleidigender Auswurf. Jetz kann in Ruhe - auch kontrovers - diskutiert werden.
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von taddeo » Dienstag 22. Juli 2014, 23:05

Hobbit hat geschrieben:??? - warum werden jetzt hier auch kritische Ansichten zu Fatima und Co gelöscht ???
Dachte, dies ist ein Diskussionsforum .
Nur zu Deiner Information: Fatima ist zwar eine Privatoffenbarung, aber eine von der Kirche seit 1930 offiziell anerkannte.
Das bedeutet, daß man nicht "an Fatima glauben" MUSS, um katholisch zu sein. Man DARF es aber, ohne damit im Widerspruch zur kirchlichen Lehre zu stehen.
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Dienstag 22. Juli 2014, 23:27

holzi hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:??? - warum werden jetzt hier auch kritische Ansichten zu Fatima und Co gelöscht ???
Dachte, dies ist ein Diskussionsforum .
Was gelöscht wurde, war weniger Diskussion als vielmehr beleidigender Auswurf. Jetz kann in Ruhe - auch kontrovers - diskutiert werden.
Aber mein Text war doch nicht beleidigend..........

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Dienstag 22. Juli 2014, 23:44

taddeo hat geschrieben:
Hobbit hat geschrieben:??? - warum werden jetzt hier auch kritische Ansichten zu Fatima und Co gelöscht ???
Dachte, dies ist ein Diskussionsforum .
Nur zu Deiner Information: Fatima ist zwar eine Privatoffenbarung, aber eine von der Kirche seit 1930 offiziell anerkannte.
Das bedeutet, daß man nicht "an Fatima glauben" MUSS, um katholisch zu sein. Man DARF es aber, ohne damit im Widerspruch zur kirchlichen Lehre zu stehen.
Das weiß ich und das kann ich ja auch unterschreiben- habe ich doch auch so in meinem letzten Beitrag geäußert ( der gelöscht wurde ) wer nach Fatima wallfahren und die weißen Dame verehren will soll dies tun , dagegen ist ja nichts zu sagen- ich hinterfrage nur die " politische" Auslegungen und in den Vordergrund stellende " Botschaften. Es gibt Gruppierungen ( große Teile des Tradi-Lagers ) die Fatima schier über alles stellen, die geforderten Rituale dogmatisch praktizieren und überall Verschwörungen sehen ( dass das veröffentlichte sog. 3. geheimnis eine Fälschung sei ) Rosenkranzkreuzzüge probagieren und meinen mit 5 Millionen gebteter Rosenkränze könnten Sie bestimmte Gnaden erhalten ( so ein Verhalten das hat Jesus seinerzeits kritisiert )
Und Aussagen von Fatima : "wenn man meine Bitten nicht erfüllt, wird ein noch schlimmerer Krieg ausbrechen und Rußland wird seine Irrtümer über die ganze Welt verbreiten" - muß man einfach kritisch hinterfragen : was hat das " Abspulen " von bestimmten Ristualen ( Herz Mariä Samstage, Rosenkranz., Marienweihe ) mit den Schrecken des 2. Weltkrieges und der Schreckensherrschaft ds Komunismus in Rußland zu tun ? Was für ein Gott soll das sein, der das zuläßt, bloß weil bestimmte Rituale nicht erfüllt wurden ? Hat das Jesus jemals so gelehrt ? Nein !
Und warum wurde dies erst nach dem Eintreffen der Ereignisse veröffentlicht ? Dann ist doch so eine Botschaft sinnlos, die konnte doch gar nicht erfüllt werden, wenn sie verschwiegen wurde.

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Christian » Mittwoch 23. Juli 2014, 21:15

Hobbit hat geschrieben: Und Aussagen von Fatima : "wenn man meine Bitten nicht erfüllt, wird ein noch schlimmerer Krieg ausbrechen und Rußland wird seine Irrtümer über die ganze Welt verbreiten" - muß man einfach kritisch hinterfragen : was hat das " Abspulen " von bestimmten Ristualen ( Herz Mariä Samstage, Rosenkranz., Marienweihe ) mit den Schrecken des 2. Weltkrieges und der Schreckensherrschaft ds Komunismus in Rußland zu tun ? Was für ein Gott soll das sein, der das zuläßt, bloß weil bestimmte Rituale nicht erfüllt wurden ? Hat das Jesus jemals so gelehrt ? Nein !
Und warum wurde dies erst nach dem Eintreffen der Ereignisse veröffentlicht ? Dann ist doch so eine Botschaft sinnlos, die konnte doch gar nicht erfüllt werden, wenn sie verschwiegen wurde.
Ich teile komplett deine Meinung :daumen-rauf: :daumen-rauf: :daumen-rauf:

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von marcus-cgn » Donnerstag 24. Juli 2014, 17:22

Betrachtet man die Botschaften von Fatima fällt folgendes Muster auf:

- Der erste Teil der Prophezeiung stellt eine Vision der Hölle dar (wird in der Regel als das erste Geheimnis betrachtet).
- Der zweite Teil erläutert die Vision und fordert - verkürzt ausgedrückt - dazu auf Christ zu werden (zweites Geheimnis).
- Der dritte Teil ist wiederum eine Vision, nur etwas mysteriöser und schwerer verständlich (drittes Geheimnis).

Lässt man den Befund so auf sich wirken fällt auf, dass etwas nicht stimmig ist: Die Mutter Gottes teilt eine Vision mit und gibt dazu eine Erklärung ab. Die Mutter Gottes teilt eine weitere, dunklere Vision mit und gibt dazu keine Erklärung ab?

Ist es nicht vielmehr so, dass wir es in Wahrheit mit zwei "Geheimnissen" zu tun haben, die jeweils aus einer Vision und einer Erklärung bestehen und wir bisher die Erklärung der Mutter Gottes zu dieser zweiten Vision nicht kennen, zumindest nicht dem originalen Wortlaut nach (sofern die hier vorgestellte Überlegung stimmt), sondern nur als Erläuterung von Seiten des Vatikans?

Hobbit
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Hobbit » Donnerstag 24. Juli 2014, 21:15

marcus-cgn hat geschrieben:Betrachtet man die Botschaften von Fatima fällt folgendes Muster auf:
- Der erste Teil der Prophezeiung stellt eine Vision der Hölle dar (wird in der Regel als das erste Geheimnis betrachtet).
- Der zweite Teil erläutert die Vision und fordert - verkürzt ausgedrückt - dazu auf Christ zu werden (zweites Geheimnis).
- Der dritte Teil ist wiederum eine Vision, nur etwas mysteriöser und schwerer verständlich (drittes Geheimnis).
Das stimmt so nicht , das 2 Geheimnis ( u.a : " Um das zu verhüten, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an mein unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats zu verlangen. Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Kirchenverfolgungen heraufbeschwören. Die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben, verschiedene Nationen werden vernichtet werden, am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren." )
hat doch nichts mit Christ sein oder Christ zu werden zu tun.
Das ist doch genau das, wass ich hier kritisiere : wenn man bestimmte Rituale an bestimmten Tagen abspult, kann man bestimmte Gnaden und Gaben erringen - das ist doch nicht die Lehre Jesu !!!
Bei Jesus heißt es, dass man beim Beten nicht plabbern soll, wie die Heiden, die meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen ; es heißt : " Barmherzigkeit will ich, keine Opfer " ! , in Mt.25,31 wird auf den Maßstab Jesu hingewiesen : " was Ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan " etc, etc.
Ein Christ, der das Evangelium liest und versucht, im Alltag dies umzusetzen, kann die Welt mitverändern.
Was bewirkt im Alltag das Abspulen der Fatima Rituale ? Nichts.
Der Gott Jesu ist doch nicht Zeus, der Zornig auf Opfer und Gebetsdarbringung wartet und von seiner fürbittenden Göttergattin Hera besänftigt wird !
Und ich wiederhole es nochmals : warum wurde dieses doch so "wirksame Rezept " gegen die Diktatur Rußlands und den Ausbruch des 2. Weltkriegs nicht rechtzeitig vorher veröffentlicht ? Dann hätte man dies doch alles verhindern können , bloß durch bestimmte magische Rituale. :glubsch:

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