Fatima und Rußland

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Gamaliel
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Gamaliel » Mittwoch 19. Mai 2010, 16:09

Linus hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Wo kann man eigentlich eintragen wenn man mit für die Weihe Rußlands betet?

Ich fand das mit dem zählen bisher immer etwas blöd (dachte das reicht wenn ich nur mitbete), aber vielleicht ist es doch zuwas gut. :hmm:
:achselzuck:
(wahrscheinlich war ich gar nicht gemeint, oder? - ich wüsste jetzt gar nicht, was ich sagen sollte).
Nein, da gibts ne Rosenkranzgebetsaktion der Piusbrüder dazu, wo bereits 13 Millionen Rosenkränze gebetet worden sind...
Die Aktion ist seit 25. März schon wieder zu Ende. Insgesamt wurden im entsprechenden Zeitraum über 19 Millionen Rosenkränze gebetet.

Ganz präzise Infos zur Sühnekommunion findest Du in diesem (gut gegliederten) Text:

http://www.art-paint.ch/deutschlandweih ... /TeilD.pdf

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Nassos
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Nassos » Mittwoch 19. Mai 2010, 16:13

Marion hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben: Ich kenne nicht mal die othodoxe Meinung hierzu...
Doch die kennst du. Hast ja Robert gelesen ;D

Die andere Frage war wie Linus sagte wirklich nicht an dich.
Ja. Ich habe inzwischen auch ein bißchen geforscht.

Gruß,
Nassos
Ich glaube; hilf meinem Unglauben

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anneke6
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von anneke6 » Mittwoch 19. Mai 2010, 16:26

@ Nassos:
Von meiner "Lieblingsseite", aber nicht von meinem "Lieblingsautor":
http://www.orthodoxinfo.com/inquirers/m ... tions.aspx
???

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Nassos
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Nassos » Mittwoch 19. Mai 2010, 16:26

Chris Barnes?
Ich glaube; hilf meinem Unglauben

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overkott
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von overkott » Mittwoch 19. Mai 2010, 16:32

anneke6 hat geschrieben:@ Nassos:
Von meiner "Lieblingsseite", aber nicht von meinem "Lieblingsautor":
http://www.orthodoxinfo.com/inquirers/m ... tions.aspx
If God really was trying to speak, it would be almost impossible to hear Him for the Lady's incessant chattering. It was with a feeling of grateful wonder and tremendous joy and relief that I turned once more to the richness and depth of our Orthodox prayers.

Meint er das Jesusgebet?

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anneke6
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von anneke6 » Mittwoch 19. Mai 2010, 16:39

overkott hat geschrieben:
anneke6 hat geschrieben:@ Nassos:
Von meiner "Lieblingsseite", aber nicht von meinem "Lieblingsautor":
http://www.orthodoxinfo.com/inquirers/m ... tions.aspx
If God really was trying to speak, it would be almost impossible to hear Him for the Lady's incessant chattering. It was with a feeling of grateful wonder and tremendous joy and relief that I turned once more to the richness and depth of our Orthodox prayers.

Meint er das Jesusgebet?
Ich vermute, sie (!) meint orthodoxe Gebete allgemein. Schnapp Dir ein orthodoxes Gebetbuch… ;)
???

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Robert Ketelhohn
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 19. Mai 2010, 21:44

Marion hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben: Im Gegenteil, wer Privatoffenbarungen von vornherein ausschließt, liegt mit Sicherheit falsch. Das ist klar. Ist das aber erst einmal akzeptiert, dann gilt: Wer eine konkrete Erscheinung für falsch hält, liegt auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Irrt er sich, schadet es nichts. Hält er sie umgekehrt für wahr, lebt er gefährlich. Denn in diesem Fall könnte ein Irrtum verderblich sein.
Da die Kirche hier in Fatima sorgfältigst geprüft und sich drum gekümmert hat, brauchen wir uns keine Sorge machen, wenn wir daran glauben und uns damit beschäftigen und es ist absolut nicht angesagt daß du hiervor warnst. In diesem Fall stellst du dich nämlich gegen die Autorität der Kirche
Im „Fall Mixa“ hat »die Kirche« auch »sorgfältigst geprüft und sich drum gekümmert«, nicht wahr? Also glaub dran, daß alles richtig war, was man mit dem Augsburger Bischof angestellt hat, und mach dir »keine Sorge«. :/

Oder du machst doch selber die Augen auf, schaltest deinen Verstand an und urteilst selbst. Es ist nämlich keineswegs Lehre der Kirche, daß Hirten immer richtig handeln. Im Fall der „kirchlichen Anerkennung“ einer Privatoffenbarung wird sogar ohnehin nur erlaubt, diese für wahr zu halten und Wallfahrten und sonstige diesbezügliche fromme Übungen zu unternehmen. Das Lehramt lehrt nichts über die Wahrheit solcher Erscheinungen. Jeder Gläubige ist frei, sie nach eigenem Urteil für falsch zu halten und dies auch darzulegen. Schon darum weise ich die Behauptung zurück, ich stellte mich »gegen die Autorität der Kirche«.

Dabei kann Widerstand »gegen die Autorität der Kirche« (soll heißen: gegen bestimmte Hirten) unter gewissen Umständen sogar legitim sein, wie du selbst sehr gut weißt und was du auch übst.

Im konkreten Fall geht es jedoch, wie dargelegt, gar nicht um solchen Widerstand. Eine Privatoffenbarung für falsch zu erklären ist immer erlaubt. Ich habe jedoch nicht einmal dies eigentlich getan. Über die Erscheinungen von Fatima und was damals die Seherkinder und sonstige Zeugen berichteten, habe ich kein sicheres Urteil. Allein die von Sr. Lucia nachträglich – und zwar Jahrzehnte hernach – aufgeschriebenen „Geheimnisse“ erachte ich für gewißlich falsch.

Meine Gewißheit hierüber ergibt sich aus folgenden Überlegungen (um es zusammenfassend zu wiederholen):
  1. Daß die „Erscheinung“ von Dritten Glauben verlangt und unter Androhung weitestreichender Konsequenzen Forderungen gestellt haben soll, ist mit der dogmatischen Einordnung von Privatoffenbarungen absolut unvereinbar.
  2. Die Geheimnisse wurden erst rund ein Vierteljahrhundert nach den Erscheinungen erstmals schriftlich festgehalten, und zwar nachdem seit den Erscheinungen:
    • die bolschewistische Revolution in Rußland stattgefunden hatte,
    • der Marsch auf Rom da die Faschisten ans Ruder gebracht hatte,
    • in Deutschland die Nationalsozialisten die Macht ergriffen hatten,
    • in Portugal der Estado Novo gegründet worden war,
    • der spanische Bürgerkrieg stattgefunden und
    • der Zweite Weltkrieg begonnen hatte,
    der nun, während Sr. Lucia schrieb, grausam tobte. – All diese Ereignisse spiegeln sich mittelbar oder unmittelbar in Sr. Lucias Geheimnissen. Man müßte von Prophetie reden (an deren Erfüllung freilich noch einiges fehlte), stammten die „Geheimnisse“ denn aus der Zeit vor den Geschehnissen. Nun hat Lucia aber alles erst hernach aufgeschrieben, und dies auch noch unterm Eindruck des aktuell wütenden Krieges.

    Post factum aufgeschriebene Weissagungen aber sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Da hilft es auch nichts, wenn man das alles ach so schön fromm findet. Der Teufel ist auch fromm.
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Sempre
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Sempre » Donnerstag 20. Mai 2010, 07:15

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Jeder Gläubige ist frei, sie nach eigenem Urteil für falsch zu halten und dies auch darzulegen.
Im Prinzip ja. Darzulegen aber wären Gründe gegen die Beurteilung der Kirche. Du hast keine Gründe widerlegt, die die Kirche für ihr Urteil angeführt hat. Du hast lediglich ausgeführt, dass die Übel des Kommunismus, für den im vergangenen Jahrhundert vor allem Rußland und deren UdSSR stand, sich inzwischen in der gesamten Welt verbreitet und die Kulturen durchdrungen haben.

Gruß
Sempre
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Robert Ketelhohn
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Robert Ketelhohn » Donnerstag 20. Mai 2010, 08:36

Da vermengst du jetzt verschiedene Dinge miteinander. Du hast eigentlich die „Geheimnisse“ im Sinn und spielst auf deren Inhalt an. Darüber gibt es aber keine »Beurteilung der Kirche«, sondern nur privat abgegebene Meinungen des Kardinals Sodano und anderer.

Ich habe sehr dezidiert dargelegt, weshalb ich der Unechtheit dieser „Geheimnisse“ gewiß bin, und zwar anhand eher formaler Kriterien.

Zu den inhaltlichen Fragen hatte ich zuvor bereits Stellung genommen, und zwar gewarnt vor m. E. verfehlten und gefährlichen Folgerungen aus ihnen (ungeachtet dessen, daß ihnen mangels Authentizität ohnehin die Basis fehlt).

Schließlich schreibst du, ich hätte »ausgeführt, daß die Übel des Kommunismus, für den im vergangenen Jahrhundert vor allem Rußland und dessen UdSSR stand, sich inzwischen in der gesamten Welt verbreitet und die Kulturen durchdrungen« hätten. Ich meine, ich hätte das so nicht gesagt. Abgesehen von meinem wiederholten Einwand, daß der Bolschewismus seinem Wesen und seiner Herkunft nach gerade nicht russisch war (d. i.: auf den höheren Ebenen überwiegend nichtrussisch), sehe ich diesen keineswegs als Ausgangspunkt oder hauptsächlichen Treibriemen jener »inzwischen in der gesamten Welt« verbreiteten Übel.

Vielmehr war er ein Mittel unter mehreren (freilich ein wichtiges und übles) im Kampf der feindlichen Mächte gegen die alte Ordnung, d. i.: gegen die staatlichen verfaßte Christenheit. Diese Mächte gewannen zum ersten Mal seit den beiden kirchengeschichtlich wichtigsten Ereignissen nach der Väterzeit, nämlich der Taufe der Franken und der Kiewer Rus, in der Französischen Revolution die Oberhand.

Der Bolschewismus hat beschleunigt: da, wo er siegte, aber auch wo er unterlegen war. Er war aber nicht der wichtigste Ideentransporteur. Das haben tatsächlich viel erfolgreicher – und meist vorauseilend – die scheinbar zahmeren Nachfahren der Französischen Revolutionäre besorgt, und sie tun es noch.
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Johannes22101988
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Johannes22101988 » Mittwoch 16. Juni 2010, 19:36

Nassos hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Abgesehen von all dem ist eines grundsätzlich festzuhalten: Die Offenbarung ist mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen. Das heißt nicht, es gebe keine „Privatoffenbarungen“. Im Gegenteil, wer Privatoffenbarungen von vornherein ausschließt, liegt mit Sicherheit falsch. Das ist klar. Ist das aber erst einmal akzeptiert, dann gilt: Wer eine konkrete Erscheinung für falsch hält, liegt auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Irrt er sich, schadet es nichts. Hält er sie umgekehrt für wahr, lebt er gefährlich. Denn in diesem Fall könnte ein Irrtum verderblich sein.
Unabhänig von Fatima: das, was Robert hier schreibt, ist sehr wichtig! Wenn ich daran denke, was der Hl. Antonius auf seiner Schriftrolle stehen hat, dann kann ich sehr wohl davon ausgehen, dass Erscheinungen (wie gesagt: unabhängig von Fatima, mit dem ich mich bis heute nicht befasst habe) auch zu den Methoden des Widersachers gehören mögen.
Ich fand es erstrebenswert, dies nochmal hervorzuheben.
erstmal da haste recht, man kann nicht sagen alles "übernatürliche" ist unsere DREIFALTIGKET. Aber ob der sich zur "Gottesgebärerin" machen kann, bezweifle ich sehr. :hmm:

Aber ich weiss echt nicht weshalb immer vom erzbischof von Rom die Rede ist. Das jener die dieses Land weihen, soll. Wie soll das laufen, wenn ich mal so blöd fragen darf. :glubsch:

Vielleicht ist ja auch mit heiliger Vater der Erzbischof von Russland gemeint, der es, ich weiss jetzt nicht wie, weihen soll. :ja:

Naja jetzt verstehe ich auch wehalb die Westkirche zu missionieren versucht, in Russland. :roll:

Naja und wer jetzt die meine, dass die Gottesmutter und Immerjungfrau Maria, die "katholische" glaubenslehre bestätige, der irrt glaube ich. :hmm: :roll:

Wahrscheinlich hat sie auch mit ihren unbefleckten herzen, die Grundessenz des Glaubens gemeint also DAS Ökumenische - der Rest ist streitsache. Soviel ich weiss "symbolisiert" unsere Allheilige Gottesgebärerin die Kirche selbst, daher auch diese interpretation. Wie es jetzt doch wirklich ist bleibt offen - aber Jurisdiktion und unfehlbarkeit akzeptier ich nicht. Ist glaube ich auch nicht der Rechte weg.

Naja aber was "wunderlich" ist, ist ja immer noch die Tatsache, dass das Russische Patriarchat eine Botschaft in Rom hat und es zu überdimensionalen gesprächen kam.

P.S. der Rosenkranz ist "Östlichen Ursprung", es gibt auch einen "Orthodoxen"-Rosenkranz, nicht das sich jetzt irgendwie stimmen erheben und meinen ich wäre verflucht oder ähnliches.
Wer die kirche nicht als mutter sieht, kann GOTT nicht als VATER sehen.

Toribio
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Toribio » Montag 21. April 2014, 20:15

Dieser und Folgebeiträge stammen ursprünglich aus Brauhaus: Der Staatsstreich in der Ukraine ...

Mal zu einem anderen Ereignis in der Ukraine, über das in vielen englischsprachigen Medien berichtet worden ist, das aber die deutschsprachigen Medien - auch die kirchlichen! - total verschwiegen haben:
Am 20. März 2014 hat die ukrainische Bischofskonferenz die Ukraine und Russland dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Am Sonntag, 23. März 2014 wurde diese Weihe am Ende jeder Heiligen Messe in jeder römisch-katholischen Pfarrei in der Ukraine vollzogen.

Toribio
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Toribio » Montag 21. April 2014, 20:20

Die Gläubigen vertrauten sich gemeinsam mit den Priestern mit diesen Worten dem Schutz der Muttergottes an:

Akt der Weihe der Ukraine und Russlands an das unbefleckte Herz Mariens:

1. Liebe Königin und unsere Mutter, Königin des heiligen Rosenkranzes, Hilfe der Christen, Rettung des menschlichen Volkes, siegreiche Jungfrau: siehe, demütig fallen wir vor Deinem Thron nieder.

2. Wir kommen erfüllt vom Glauben, dass wir Barmherzigkeit erbeten können, Segen erlangen und die nötige Hilfe und den Schutz in unserem Unglück. Wir bitten darum nicht aufgrund unserer Verdienste, auf die wir nicht rechnen können, aber mit dem Blick auf die unendliche Güte Deines mütterlichen Herzens. Dir, Maria, Deinem unbeflecktem Herzen weihen wir uns in dieser dramatischen Stunde der Geschichte der Menschheit und der Ukraine.

3. Wir vereinigen uns mit der ganzen heiligen Kirche, dem mystischen Leib Deines göttlichen Sohnes, der leidet und blutet an vielen Orten auf der ganzen Welt. Wir vereinigen uns mit allen Menschen, die an vielen Orten der Welt leiden durch Krieg, Hass und Ungerechtigkeit, mit allen, die leiden, weil sie die Liebe Gottes nicht erkennen. Besonders vereinigen wir uns mit dem Volk Gottes, das unserem Schutz anvertraut ist auf der menschlichen Erde, und mit allen, die auf diesem Gebiet leben.

4. Das Leid so vieler Menschen berühre Dich! Wir verstehen, dass die Ursache davon in der Sünde liegt. Die Menschheit in der Ukraine hat unaussprechlich gelitten durch unendliche Sünden anderer Menschen und der eigenen. Auch jetzt scheinen das Böse und die Sünde zu herrschen in den Herzen der Menschen auch in unserem Land: die Sünden der Abtreibungen, des Alkoholismus, der Korruption, der Scheidungen, des Hasses, der Lüge, der Gewalt, der Gier, der Unmoral, der Ungerechtigkeit, und der Gleichgültigkeit den vielen Armen und Schwachen gegenüber. Viele Menschen haben Gott verworfen oder leben so, als ob es Ihn nicht gäbe, als wäre Er nicht die Liebe. Auch auf uns liegt Sünde und Schuld.

5. O Mutter der Barmherzigkeit, erbitte für uns bei Gott Gnade, Barmherzigkeit und Vergebung. Erbitte die Gnade der Bekehrung und des christlichen Lebens. Erbitte das Geschenk der Versöhnung auf der ukrainischen Erde. Erbitte uns vor allem diese Gnaden, die in einem einzigen Augenblick die menschlichen Herzen verändern können, und die den so notwendigen Frieden vorbereiten und festigen. Königin des Friedens, bitte für uns und schenke der Welt und unserer Ukraine den Frieden, der aufgebaut ist auf der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der Liebe von Christus. Vor allem bring uns das Geschenk des Friedens in der Seele, damit das Reich Gottes wachsen kann in Ruhe und Frieden.

6. Sag nicht ab Deinen Schutz von den Nichtgläubigen und allen, die im Schatten des Todes sind; bewirke, dass ihnen die Sonne der Wahrheit aufgehe. Mach es so, dass sie gemeinsam mit uns vor dem einzigen Retter diese Worte wiederholen: "Ehre sei Gott in der Höhe, und Frieden auf Erden den Menschen guten Willens". Erbitte für uns Mut, allen das Evangelium Deines göttlichen Sohnes zu verkünden.

7. Demütig bitten wir Dich um die Gnade der Einheit von allen, die Deinen Sohn bekennen, als ihren Erlöser, damit wir eine Herde mit einem Hirten werden. Auch weihen wir demütig Dir, liebe Mutter und Königin, Russland, das einen besonderen Platz in Deinem unbefleckten Herzen einnimmt. Versichere es Deinem mütterlichen Schutz.

8. Beschenke die heilige Kirche Gottes mit Frieden und Freiheit, halte ab die Wogen neuen Heidentums und Materialismus. Stärke in den Herzen der Gläubigen die Liebe zur Reinheit, zum Praktizieren eines christlichen Eifers, damit dadurch die Zahl der Diener Gottes wachsen kann, und vermehre ihre Verdienste.

9. So, wie dem Herzen Deines göttlichen Sohnes die Kirche und die ganze Menschheit geweiht war, die dort hinein ihre ganze Hoffnung legt - so weihen wir uns für immer Dir und Deinem unbefleckten Herzen, o Mutter und unsere Königin, damit Deine Liebe und Dein Schutz den Sieg des Reiches Gottes absichern und so unsere Ukraine und alle Völker versöhnt mit Gott und untereinander Dich loben und ehren. Amen.

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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Toribio » Montag 21. April 2014, 20:26

Auch wenn das nicht der in Fatima geforderten Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens entspricht, so finde ich doch bemerkenswert, dass zumindest die Katholiken in der Ukraine den Ernst der Lage klar erkannt haben, wie es scheint. Der Vatikan und die kath. Kirche im freien Teil der Welt dachten bisher anders... deshalb ist alles genauso gekommen, wie in Fatima vorhergesagt: Russland hat seine Irrlehren nicht nur über die ganze Welt, sondern auch in die Kirche hinein verbreitet... Niedergang auf allen Ebenen! Jetzt wird es so kommen, wie es von Mystikern und Sehern schon vor langer Zeit vorausgesagt und vorhergesehen wurde: Russland wird die Geisel Gottes sein, um demnächst die Welt für ihren Verrat an Christus aufgrund all der Vergehen wie Abtreibung, Homosexualität, Feminismus, Genderismus usw. zu bestrafen. Erst angesichts dieser äußersten Bedrohung wird es dem Papst gelingen, die Bischöfe hinter sich zu scharen, um gemeinsam die vom Himmel geforderte Weihe vorzunehmen. Dann erst wird die Muttergottes ihre ganze Macht entfalten können und nicht nur Russland, sondern die Kirche und die Welt in eine neue Zeit führen... Triumpf des Unbefleckten Herzens!
Weil ich hier schon lange mitlese und deshalb weiß, dass selbst hier im Kreuzgang viele darüber nur lachen, empfehle ich denen, mal anzuschauen, was folgende Mystiker und Seher dazu gesagt haben: Anna Katherina Emmerich, Marie-Julie Jahenny, Rosa Asdente, Elena Aiello, Alois Irlmaier.
Das alles erwähne ich deshalb, weil sich aufgrund der Entwicklungen in der Ukraine und in Russland das ganze Szenario sich schön langsam abzuzeichnen beginnt. Es scheint nur mehr eine Frage der Zeit zu sein, bis Russland zuschlagen und fast ganz Europa überrennen wird... und die Rote Fahne dann vorübergehend auch über St. Peter wehen wird, wie es Pius X. in einer Vision gesehen hat. Aber erst muss der Gerechtigkeit Gottes genüge getan worden sein, erst dann wird mit dem Auftreten des großen Monarchen der Umschwung kommen... viele Prophezeiungsforscher haben über dieses Szenario des Dritten Weltgeschehens geschrieben - man muss sich nur informieren! Heute kann man das jedem, dem was am Überleben liegt, nur sehr empfehlen, weil wir unmittelbar vor diesem großen Ereignis stehen.

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Torsten
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten » Montag 21. April 2014, 23:35

Das alles erwähne ich deshalb, weil sich aufgrund der Entwicklungen in der Ukraine und in Russland das ganze Szenario sich schön langsam abzuzeichnen beginnt.
Die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens , du meintest, das wäre Sache einer Bischofskonferenz, etwas, was am Ende jeder Heiligen Messe vollzogen werden kann? Diese Weihe ist eine Feuertaufe im Kampf gegen irdische Mächte, die sich auserwählt wähnen und es auch sind, das zu sein, von dem du oben sprichst.

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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten » Montag 21. April 2014, 23:40

In welchem Land dieser Erde, von welchem Land dieser Erde aus, würde Satan hausen und seine Pläne verwirklichen, wenn nicht von "God's own Country"? Es ist die Spitze dieser Welt, und er ihr Fürst. Und er ist bankrott und bis unter die Hörner bewaffnet.

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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Toribio » Dienstag 22. April 2014, 11:36

[...]
Prophezeiungsforscher wie z.B. Stephan Berndt haben Hunderte von Prophezeiungen und Schauungen analysiert und festgestellt, dass in über 20 davon übereinstimmend von einem solchen Überraschungsangriff russischer Armeen auf Mittel- und Westeuropa im Zuge des bevorstehenden Dritten Weltgeschehens berichtet wird. Und das ganz Erstaunliche ist, dass diese Vorhersagen von weltlichen Sehern wie Irlmaier usw. mit früheren Aussagen großer kath. Mystiker auffallend übereinstimmen. Wenn jemanden angesichts dieser Faktenlage dann nur was von Verfolgungswahn oder dgl. schwafelt, dann ist das ein bisschen wenig.
Zudem: Dass die von Ihnen genannten Coudenhove-Jünger und andere Dunkelkräfte in der Ukraine wie auch in Russland ihre Finger mächtig im Spiel haben, muss nicht extra erwähnt werden, weil es so offensichtlich ist. Da provozieren und finanzieren amerikanische Zionisten ganz offen diese Revolution in der Ukraine und setzen dabei ihre zionistischen Marionetten und Oligarchen ein. Oder wie sonst ist es zu verstehen, dass in einem Vielvölkerstaat wie der Ukraine mit 50 Mill. Einwohnern und 200'000 bis 400'000 khasarischen Juden nach dem Sturz der alten Regierung nun in der neuen Regierung und an den sonstigen Schaltstellen des Landes überproportional khasarische Juden anzutreffen sind? Man fühlt sich deshalb in unguter Weise an die damalige Oktoberrevolution erinnert, vor allem auch deshalb, weil diese dämonischen Mächte auch in Russland immer noch nicht gebannt sind, worauf die Muttergottes immer wieder hingewiesen hat: "... Ich habe noch kein geläutertes Russland, denn das Böse treibt sich immer noch im Land herum. Das Dämonische ist immer noch in seinem Blut. Russland gehört mir immer noch nicht!"
Und: "Also muss ich wieder und wieder betonen, dass es mein Wunsch ist, dass der Heilige Vater Russland meinem Unbefleckten Herzen weiht, und zwar zusammen mit allen Bischöfen der Welt. Wenn, dann wird Russland wirklich mir gehören, und ich werde anfangen, Zeichen und Wunder zu wirken. Beide, der Westen und der Osten werden sehen, was ich tue. Alles wird zu einem neuen Aufbruch aufblühen. Dies wird der erste Akt im neuen Drama sein."

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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Quasinix » Dienstag 22. April 2014, 13:35

@Toribio: Bemerkenswerte Gedanken... Ich muß auch immer wieder daran denken, was lt. diverser Prophezeiungen von Rußland drohen soll(te). Früher, bis ca. 1990, war das ja leicht vorstellbar - auch die ersten Jahre danach konnte man Glasnost & Perestroika noch für einen besonders raffinierten Trick halten oder für eine aus der wirtschaftlichen Not geborene Pseudo-Reform bzw. einen Strategiewechsel.

Aber heute haben doch USA (bzw. deren "Ostküste") und EU der Ex-UdSSR den Rank in punkto Gottlosigkeit, Antichristentum, Homo- und Gender-Propaganda usw. komplett den Rang abgelaufen; und somit sind weit eher diese das "Reich des Bösen" als das heutige (!) Rußland. Umgekehrt darf man natürlich auch nicht vergessen, die Unterdrückung der Katholischen Kirche durch die häretische und schismatische ROK zu thematisieren, so daß die Rede vom "Christlichen Rußland" sich wieder ein Stück relativiert. Schön, daß auch Du das trotz der hier sehr verbreiteten Verklärung der "Orthodoxie" thematisierst!

Ich bringe das alles derzeit auch nicht wirklich unter einen Hut... Haben die diesbezüglichen Prophezeiungen ihre Gültigkeit mit dem Ende (oder doch nur "Ende") der UdSSR verloren? Zumindest übergroßem Gebetseifer oder der Erfüllung entsprechender Forderungen dürfte dies kaum zu verdanken sein. Oder bereiten die Terror-Regimes in USA und EU der Übernahme durch die Doch-noch-oder-wieder-Kommunisten durch komplette moralische und militärische Unterhöhlung nur den Weg? Oder provozieren diese Rußland solange, bis dort echte Hardliner den aus ihrer Sicht zögerlichen und laschen Putin ablösen, um nach all den Provokationen von NATO & EU zurückzuschlagen? Und was ist die Rolle des Islam bei alledem? Ich habe darauf momentan keine Antwort...
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!

ad_hoc
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von ad_hoc » Dienstag 22. April 2014, 14:00

Gut geschrieben, Quasinix :ikb_thumbsup:
Ich befinde mich in der gleichen Situation und entsprechend ratlos.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Tritonus
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Tritonus » Dienstag 22. April 2014, 14:38

Toribio hat geschrieben: ... haben Hunderte von Prophezeiungen und Schauungen analysiert und festgestellt, dass in über 2 davon übereinstimmend von einem solchen Überraschungsangriff russischer Armeen auf Mittel- und Westeuropa im Zuge des bevorstehenden Dritten Weltgeschehens berichtet wird.
Mit Zahlen hast Du's nicht so, oder?

Wenn ich zum Beispiel lesen würde, dass jemand Hunderte von Wettervorhersagen analysiert und dabei feststellt, dass in über 2 davon übereinstimmend von starken Orkanböen die Rede ist, dann würde ich daraus schließen, dass starke Orkanböen zwar möglich, aber vergleichweise eher unwahrscheinlich sind.

Die Prophezeiungen sprechen auch keineswegs "übereinstimmend" von einem "russischen Überraschungsangriff", sondern teilweise (Mutter Erna Stieglitz und andere; echte Tiefflieger wie Wim Malgo lasse ich mal außen vor) ausdrücklich von einem Angriff der seit über zwei Jahrzehnten nicht mehr existenten Sowjetunion. Da werden Staaten überrannt, die inzwischen ebenfalls nicht mehr existieren (Jugoslawien ...) und da wird alles mögliche, z.B. sowjetische Panzerangriffe auf Alaska "gesehen".

Wer diese Visionen also als Zukunftsvorhersage ansieht, befindet sich m.E. auf einem Irrweg, und er wird mit dieser Einstellung zwangsläufig nicht darum herumkommen, eines Tages die Visionäre als falsche Propheten zu bezeichnen. Denn solche Visionen sind keine Zukunftsvorhersagen, wie der damalige Kardinal Ratzinger schon vor einigen Jahren klarstellte:
Die Zukunft ist keineswegs unabänderlich determiniert, und das Bild, das die Kinder sahen, ist kein im voraus aufgenommener Film des Künftigen, an dem nichts mehr geändert werden könnte. Die ganze Schauung ergeht überhaupt nur, um die Freiheit auf den Plan zu rufen und sie ins Positive zu wenden. Der Sinn der Schauung ist es eben nicht, einen Film über die unabänderlich fixierte Zukunft zu zeigen. Ihr Sinn ist genau umgekehrt, die Kräfte der Veränderung zum Guten hin zu mobilisieren. Deswegen gehen fatalistische Deutungen des Geheimnisses völlig an der Sache vorbei ...

Soweit einzelne Ereignisse dargestellt werden, gehören sie nun der Vergangenheit an: Wer auf aufregende apokalyptische Enthüllungen über das Weltende oder den weiteren Verlauf der Geschichte gewartet hatte, muß enttäuscht sein. Solche Stillungen unserer Neugier bietet uns Fatima nicht, wie denn überhaupt der christliche Glaube nicht Futter für unsere Neugierde sein will und kann.

( http://www.vatican.va/roman_curia/congr ... ma_ge.html )

Toribio
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Toribio » Dienstag 22. April 2014, 17:42

Obwohl ich eigentlich nur auf diese Weihe der Ukraine und Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens durch die ukrainische Bischofskonferenz hinweisen wollte, hat sich jetzt daraus eine interessante Diskussion ergeben.
Natürlich ist von der Muttergottes was ganz anderes verlangt worden... 'Torsten' sprach auch davon, dass diese Weihe eine "Feuertaufe" sei im Kampf gegen irdische Mächte, wobei er zumindest mich etwas im Unklaren gelassen hat, was er denn genau damit meint.

Weil ich bisher schon mehrmals darauf hingewiesen habe, dass die Weihe in der von der Muttergottes gewünschten Form bisher noch nicht vollzogen wurde, haben angesichts der zunehmenden Bedrohung russische und ukrainische Katholiken neuerdings Papst Franziskus in einem Brief flehentlich um die Weihe Russlands gebeten.
Hier der erwähnte Brief an Papst Franziskus:

Russian and Ukrainian Catholics implore for the Consecration of Russia
Your Holiness!
Today the world is once again on the verge of global conflict and war, and this conflict is deeply centered on Russia. Our Lady of Fatima spoke very seriously about Russia, and therefore She showed her great love and concern for this country. It is only the Immaculate Heart of Mary that can finally win the heart of Russia and bring peace to the world.
However, She has made that victory dependent on the Bishop of Rome, the Holy Father, and all the Bishops of the Catholic Church. Therefore, now it is especially important to recall the request of Our Lady of Fatima to consecrate Russia to Her Immaculate Heart in exactly the way she described to Sister Lucia in 1929. This consecration of Russia was attempted many times by your predecessors, but unfortunately we have serious reasons to believe that none of those consecrations fully obeyed the explicit directions of the Virgin Mary to Sister Lucy.
We, the undersigned Catholics of Russia, Ukraine and other countries ask Your Holiness to make the act of consecration of Russia to the Immaculate Heart of Mary in union with all the Catholic bishops of the world , citing Russia directly and exactly as requested by the Blessed Virgin Mary . It is only by this means that Russia can convert, and the world can have peace. You must act now dear Holy Father! Do not delay. Your children in Russia and Ukraine are begging for you to please obey the Mother of God, the Queen of Heaven, Our Lady of Fatima. We are praying for you always.
May the Immaculate Heart of Mary protect and guide you.

Toribio
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Toribio » Dienstag 22. April 2014, 17:45

@ Quasinix u. ad_hoc
Ich habe lange Zeit genau gleich gedacht: hier die Guten, dort die Schlechten... wobei gegenüber früher heute alles genau umgekehrt sein sollte... hier der böse Westen und der üble Katholizismus, dort der gute Osten, vor allem das bekehrte Russland mitsamt seiner "verklärten" ROK. Das Ganze ist in meinen Augen ein ziemliches Truggebilde, das uns von jenen vermittelt wird, die sowohl im Westen wie auch im Osten die Fäden ziehen.
'Quasinix' hat interessante Fragen in den Raum gestellt: Glasnost & Perestroika nur ein besonders raffinierter Trick, eine aus der wirtschaftlichen Not geborene Pseudo-Reform und somit nur ein notgedrungener Strategiewechsel? So dachten damals viele, aber heute wissen wir, dass es ein wirklicher Zusammenbruch des Kommunismus war, ausgelöst u.a. durch die zwar nicht vollgültige aber doch nicht wirkungslose Weihe im Jahre 1984 und vor allem durch die Ausrufung des marianischen Jahres 1987-88, womit praktisch die Entmachtung des Kommunismus eingeläutet wurde. Aber das hat die Seele der russischen Nation nicht wirklich geändert. Die Muttergottes selbst sagte in einer Einsprechung: "Ja, seine äußeren Mauern wurden beseitigt. Das System wurde auseinandergenommen, und neue Freiheiten und Strukturen konnten entstehen. Doch das Dämonische ist noch nicht ausgetrieben. Die Herzen der Menschen sind immer noch nicht befreit. Die Dunkelheit sitzt immer noch tief innen im Zentrum dieses Landes. Ich habe noch kein geläutertes Russland, denn das Böse treibt sich immer noch im Land herum. Das Dämonische ist immer noch in seinem Blut. Russland gehört mir immer noch nicht!"

Toribio
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Toribio » Dienstag 22. April 2014, 17:47

@ Quasinix u. ad_hoc: Forts.
Wie schon erwähnt, haben nicht nur die deutschsprachigen Medien, sondern auch katholische Infoseiten oder Zeitungen die Weihe der Ukraine und Russlands gänzlich verschwiegen. Anderswo ist darüber ausführlich berichtet worden, vor allem aber hat man wieder mal über die von der Muttergottes in Fatima gewünschte Weihe Russlands nachgedacht, so z.B. hier...
http://www.ncregister.com/blog/pat-arch ... ate-russia
oder hier:
http://remnantnewspaper.com/web/index.p ... her-of-god

Vor allem der Remnant-Artikel erwähnt einige Dinge, über die ich bisher so noch nicht nachgedacht habe. Mich würde Eure Meinung dazu interessieren.

Toribio
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Toribio » Dienstag 22. April 2014, 17:49

@ Tritonus
Okay, ich habe mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Der Prophezeiungsforscher Stephan Berndt hat weltweit 280 Seherquellen computermäßig ausgewertet und anhand der am öftesten genannten Ereignisse ein Ereignisprofil erstellt. Darin spielt dieser Überraschungsangriff Russlands auf Mittel- und Westeuropa und der große Krieg in Europa eine zentrale Rolle. Und die Übereinstimmungen zw. den Quellen sind sogar weit höher als ich vorhin angegeben habe... sehr viele der 280 Seherquellen nehmen in irgendeiner Form Bezug auf diesen großen Krieg in Europa, wobei in ca. 40 Prozent der Seherquellen Russland als der Aggressor gesehen wird. Das sieht jetzt natürlich schon ein bisschen anders aus... das Ganze kann damit nicht mehr so leicht durch einen billigen Vergleich in Zweifel gezogen werden, außer man sich stellt sich gleich von vorneherein gegen solche Phänomene... es hängt eben auch viel davon ab, wie jemand generell gegenüber Prophezeiungen und Schauungen eingestellt ist. Der zuverlässigste Seher der Neuzeit, Alois Irlmaier, wurde von einem großen Teil des Klerus abgelehnt und als Scharlatan und Gaukler verunglimpt... einfach weil so ein Mensch mit solchen außergewöhnlichen Fähigkeiten nicht in ihr Bild und Konzept gepasst hat. Und Sie scheinen mir da ganz ähnlich eingestellt zu sein... ähnlich wie leider auch der damalige Kardinal Ratzinger, der aber, was Fatima betrifft, später seine Meinung doch in gewisser Weise korrigiert hat.

Didymus
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Didymus » Dienstag 22. April 2014, 17:56

Toribio hat geschrieben: Das Ganze ist in meinen Augen ein ziemliches Truggebilde, das uns von jenen vermittelt wird, die sowohl im Westen wie auch im Osten die Fäden ziehen.
Nun mal Butter bei die Fische: Wer sind die, die "die Fäden ziehen"?

Toribio hat geschrieben:Die Muttergottes selbst sagte in einer Einsprechung: "Ja, seine äußeren Mauern wurden beseitigt. Das System wurde auseinandergenommen, und neue Freiheiten und Strukturen konnten entstehen. Doch das Dämonische ist noch nicht ausgetrieben. Die Herzen der Menschen sind immer noch nicht befreit. Die Dunkelheit sitzt immer noch tief innen im Zentrum dieses Landes. Ich habe noch kein geläutertes Russland, denn das Böse treibt sich immer noch im Land herum. Das Dämonische ist immer noch in seinem Blut. Russland gehört mir immer noch nicht!"
Kannst du dazu bitte die Quelle nennen? Wann und wo und wem wurde diese "Einsprechung" zuteil?

Toribio
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Toribio » Dienstag 22. April 2014, 18:46

Didymus: Sie stellen ziemlich ungute Fragen und das sehr resolut!
Aber ich kann Ihnen schon eine Antwort geben:
Wie heißt es so schön? Geld regiert die Welt, der eine hat weniger, der andere mehr, und einige Wenige haben ganz viel und die wollen dann auch das Sagen haben.
Zum Zweiten: Dazu gebe ich eigentlich nur ungern eine Antwort, weil man auf diesem Gebiet äußerste Vorsicht walten lassen muss und ich eigentlich niemanden mit irgendwelchen Hinweisen in die Irre führen möchte. Aber wenn Sie schon danach fragen... es sind Einsprechungen an eine Privatperson in Amerika, die von Msgr. John Esseff betreut wird und der auch darüber wacht, was publiziert wird und was nicht. Die englische Originalseite ist locutions.org - aber es gibt auch eine deutsche Übersetzung von einem gewissen P. Gerhard Wenzel unter schlangenzertreterin.de
Wenn Sie Google benutzen, müssen Sie nur die 'Erweiterte' Suche aufrufen und 'Weihe Russlands' und im Feld 'Domain' http://www.schlangenzertreterin.de eingeben, dann finden Sie schnell alle relevanten Beiträge. Betone aber nochmals, dass jeder selber entscheiden muss, wie er mit solchen Infos umgeht... vor allem darf man sowas nie für absolut nehmen... es sind nur Hinweise, die man, falls nichts dagegen spricht, in eigene Überlegungen mit einbauen kann.

Didymus
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Didymus » Dienstag 22. April 2014, 19:03

Danke, Toribo, für Ihre Antworten.
Wer solch steile Thesen aufstellt, sollte sie schon begründen. Vielleicht mag mein Ton deswegen "resolut" ausgefallen sein, inwieweit die Fragen "ungut" sein sollen, erschließt sich mir allerdings nicht. Oder ist es zu viel verlangt, Klartext zu reden und seine Behauptungen zu begründen?

Zur ersten Frage: Wenn ich Sie richtig verstanden haben, bestimmen in Wirklichkeit also einige Superreiche sowohl im Westen als auch im Osten das Geschehen? Das heißt sie kontrollieren sowohl Obama als auch Putin? Wer genau das aber ist, wollen Sie nicht sagen?

Zur zweiten Frage: Es ist allgemein üblich, ein Zitat zu belegen, noch dazu, wenn man es zur Unterfütterung seiner eigenen Argumente niederschreibt. Den Inhalt Ihrer Ausführungen nehme ich zur Kenntnis.

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Die Warnung des Betreibers

Beitrag von Administrator » Dienstag 22. April 2014, 19:07

Diese Erscheinungshuberei krankhafter Prophezeiungsgier und betrü-
gerischer Botschaftstrompeten bleibt hier ab sofort draußen.

Es gibt bestimmt eigene Nostradamus-, Pythien- und Witwe-Schlotter-
beck-Foren im Kaffeesatz des Internets.



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Re: Die Warnung des Betreibers

Beitrag von ad_hoc » Dienstag 22. April 2014, 21:51

Administrator hat geschrieben:Diese Erscheinungshuberei krankhafter Prophezeiungsgier und betrü-
gerischer Botschaftstrompeten bleibt hier ab sofort draußen.

Es gibt bestimmt eigene Nostradamus-, Pythien- und Witwe-Schlotter-
beck-Foren im Kaffeesatz des Internets.


Ich hoffe doch, dass Du zumindest nicht diejenigen Prophezeiungen ausschließt, die von kirchlich anerkannten Wallfahrtsorten, wie beispielsweise Fátima, ausgegangen sind.

Gruß, ad_hoc
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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Quasinix » Sonntag 13. Juli 2014, 14:17

Hier ein interessanter Beitrag zu genau diesem Thema:

http://www.katholisches.info/2014/07/11 ... d-derzeit/
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!

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Linus
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Re: Die Warnung des Betreibers

Beitrag von Linus » Montag 14. Juli 2014, 09:04

ad_hoc hat geschrieben:Ich hoffe doch, dass Du zumindest nicht diejenigen Prophezeiungen ausschließt, die von kirchlich anerkannten Wallfahrtsorten, wie beispielsweise Fátima, ausgegangen sind.

Gruß, ad_hoc
KKK 67 hat geschrieben:
Im Laufe der Jahrhunderte gab es sogenannte „Privatoffenbarungen“, von denen
einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden. Sie gehören jedoch nicht
zum Glaubensgut. Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu
„vervollkommnen“ oder zu „vervollständigen“, sondern sollen helfen, in einem
bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben. Unter der Leitung des Lehramtes der
Kirche weiß der Glaubenssinn der Gläubigen zu unterscheiden und wahrzunehmen,
was in solchen Offenbarungen ein echter Ruf Christi oder seiner Heiligen an die
Kirche ist.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von CIC_Fan » Montag 14. Juli 2014, 09:11

das einzige was für die Übernatürlichkeit von Fatima spricht ist das sog Sonnenwunder und da auch nicht was die Leute gesehen haben das kann alles mögliche sein aber sie waren danach trocken obwohl es tage vorher in Fatima geregnet hatte und man bis zu den Knöcheln im Schlamm stand
diese ganzen Botschaften wo dann bis in die 30 er Jahre noch was dazu kam halte ich nicht für sehr glaubwürdig es ist ja auch niemand gezwungen die Echtheit von Fatima zu glauben

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Re: Fatima und Rußland

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Montag 14. Juli 2014, 12:54

Papst Benedikt hat als Präfekt der Glaubenskongregation zum Verhältnis Privatoffenbarung und Glaubensgut am Beispiel Fatima grundlegendes erläutert.
kath.net veröffentlichte den vollen Text wörtlich:
http://www.kath.net/news/26686

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