"Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

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Protasius
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Protasius » Dienstag 27. Dezember 2016, 22:07

Ich habe heute Abend das erste Mal die Segnung des Johannisweines miterlebt (hatte Orgeldienst bei einem Patronatsfest).
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Cath1105
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Cath1105 » Dienstag 27. Dezember 2016, 22:17

Ich habe heute zum ersten Mal erfahren, dass es in bestimmten Regionen diesen Brauch gibt. Mein Bistum gehört anscheinend nicht dazu.
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Protasius
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Protasius » Dienstag 27. Dezember 2016, 22:30

Cath1105 hat geschrieben:Ich habe heute zum ersten Mal erfahren, dass es in bestimmten Regionen diesen Brauch gibt. Mein Bistum gehört anscheinend nicht dazu.
Vielleicht nicht in allen Regionen, aber in Teilen des Erzbistums Paderborn schon – die kurzen einleitenden Worte des polnischen Vikars klangen nicht danach, als mache er jetzt etwas vollkommen Unbekanntes, das man ausführlich erklären müßte.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Cath1105 » Dienstag 27. Dezember 2016, 22:32

Kommst du auch aus dieser Diözese?
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Protasius
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Protasius » Dienstag 27. Dezember 2016, 23:22

Cath1105 hat geschrieben:Kommst du auch aus dieser Diözese?
Ja, geboren, aufgewachsen und wohnhaft.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Senensis » Donnerstag 29. Dezember 2016, 10:02

Oh, im Bistum Basel (und vielleicht auch anderswo) gibt es sogar eine Segnung von Stephanuswein (Rotwein). Der Johanniswein (Weißwein) steht hingegen im Rituale Romanum.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Schwenkelpott » Donnerstag 29. Dezember 2016, 11:44

Letzte O-Antiphon, Christmette, Weihnachtsmesse, Weihnachtsvesper in meiner Erstkommunionkirche.
Der Katholik steht und will stehen in Allem auf historischem Boden; nur das Erdreich der Überlieferung gibt ihm Festigkeit und Nahrung; nur was sich an Überliefertes anschließt, gedeiht und treibt zu neuen Blüten und neuem Samen.
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Hubertus
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Hubertus » Freitag 6. Januar 2017, 19:36

Sehr feierliches Dreiherrenamt (Zelebrant: P. Bisig), tolle Orchestermesse, wundervoll! :klatsch:


Aufgeführt wurde eine (zu unrecht) eher unbekannte Pastoralmesse von Wenzel E. Horak.
Auf Youtube habe ich nur eine komplette Einspielung davon gefunden (Chor und Orchester heute waren besser. :tuete: ):


Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von umusungu » Freitag 6. Januar 2017, 19:46

Zu dieser Orchestermesse lässt es sich aber auch gut schunkeln.......

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Hubertus
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Hubertus » Freitag 6. Januar 2017, 20:02

umusungu hat geschrieben:Zu dieser Orchestermesse lässt es sich aber auch gut schunkeln.......
Das ist eher was für den NOM ... :P
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Schwenkelpott » Freitag 6. Januar 2017, 20:22

Pontifikalamt am heutigen Hochfest im Dom zu Speyer.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Lupus » Freitag 6. Januar 2017, 21:22

Hubertus hat geschrieben:Sehr feierliches Dreiherrenamt (Zelebrant: P. Bisig), tolle Orchestermesse, wundervoll! :klatsch:


Aufgeführt wurde eine (zu unrecht) eher unbekannte Pastoralmesse von Wenzel E. Horak.
Auf Youtube habe ich nur eine komplette Einspielung davon gefunden (Chor und Orchester heute waren besser. :tuete: ):


Eine solche hl. Messe hätte ich gern einmal mitgefeiert!

Ps: ein kleiner Hinweis: Die Messe wurde sicher nicht "aufgeführt" (denn das geschieht in einem profanen Konzert), sondern sie wurde im Rahmen der gottesdienstlichen Handlung gesungen!

+L.
Zuletzt geändert von Lupus am Freitag 6. Januar 2017, 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Hubertus » Freitag 6. Januar 2017, 21:23

Lupus hat geschrieben:Ps: ein kleiner Hinweis: Die Messe wurde sicher nicht "aufgeführt" (denn das geschieht in einem profanen Konzert), sondern sie wurde im Rahmen der gottesdienstlichen Handlung gesungen!

+L.
Ich hatte mich schon gefragt, wer meckern würde ... :P :blinker: ;D
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Lupus » Freitag 6. Januar 2017, 21:28

Entschuldigung! ich hatte nicht vor zu meckern, wollte nur einen freundschaftlichen Hinweis geben. Nochmals Entschuldigung!
+L.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Siard » Freitag 6. Januar 2017, 22:10

Tatsächlich verschwimmen die Grenzen zwischen Aufführung und Gottesdienst zu solchen Anlässen nicht selten.
Je größer das Werk desto weniger wird es wohl als gottesdienstliches Handeln, denn als Aufführung angesehen. Oft an anschließendem Applaus zu erkennen.

@ Lupus:
Ich glaube nicht, daß eine Entschuldigung erwartet wurde. :blinker:

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umusungu
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von umusungu » Freitag 6. Januar 2017, 22:34

Siard hat geschrieben:Tatsächlich verschwimmen die Grenzen zwischen Aufführung und Gottesdienst zu solchen Anlässen nicht selten.
Je größer das Werk desto weniger wird es wohl als gottesdienstliches Handeln, denn als Aufführung angesehen. Oft an anschließendem Applaus zu erkennen.
Aus diesem Grunde "erlaube" ich auch nur eine solche Messe im Jahr.

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Siard » Freitag 6. Januar 2017, 22:41

umusungu hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Tatsächlich verschwimmen die Grenzen zwischen Aufführung und Gottesdienst zu solchen Anlässen nicht selten.
Je größer das Werk desto weniger wird es wohl als gottesdienstliches Handeln, denn als Aufführung angesehen. Oft an anschließendem Applaus zu erkennen.
Aus diesem Grunde "erlaube" ich auch nur eine solche Messe im Jahr.
Das ist vermutlich eine weise Entscheidung. :daumen-rauf:

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Hubertus
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Hubertus » Freitag 6. Januar 2017, 22:52

Lupus hat geschrieben:Entschuldigung! ich hatte nicht vor zu meckern, wollte nur einen freundschaftlichen Hinweis geben. Nochmals Entschuldigung!
+L.
Das war gar nicht bös gemeint. :neinfreu: - von Dir doch auch nicht, das habe ich schon verstanden. :blinker:
Grundsätzlich ist der Hinweis ja auch völlig richtig. Es ist nur so wahnsinnig gefährlich hier, wenn man nicht genauesten Wert auf seine Wortwahl legt ... :tuete:
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von taddeo » Sonnabend 7. Januar 2017, 00:46

Siard hat geschrieben:Tatsächlich verschwimmen die Grenzen zwischen Aufführung und Gottesdienst zu solchen Anlässen nicht selten.
Je größer das Werk desto weniger wird es wohl als gottesdienstliches Handeln, denn als Aufführung angesehen. Oft an anschließendem Applaus zu erkennen.
Für das "Publikum" sind das tatsächlich sehr oft (bzw. überwiegend) "Aufführungen vor ausgesetztem Zelebranten".
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Siard » Sonnabend 7. Januar 2017, 15:42

Für manche Zelebranten auch.

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Elisabeth90
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Elisabeth90 » Sonntag 12. Februar 2017, 13:34

Habe heute eine schöne Sonntagsmesse zelebriert von der Pfarrvertretung aus der benachbarten Seelsorgeeinheit erlebt . Falls jemand googeln möchte: Pfarrer Otto Mack aus der Gemeinde St. Kosmas & Damian in Erbach-Dellmensingen.

Er hat uns die 10 Gebote ausgelegt und besonders bei Dingen wie Wahrheitsliebe, Keuschheit, Unzucht Geldgier, Geiz und Verschwendung, Arroganz und Gleichgültigkeit deutliche Worte gefunden :daumen-rauf: . Er sagte: "An diejenigen die sagen: " Zwei Frauen oder auch zwei Männer können doch heiraten, den kirchlichen Segen empfangen und ruhig auch Kinder adoptieren. Was ist da das Problem?" Wir haben die Bibel als Grundlage unseres Glaubens. Und schon in Genesis steht welche Lebensform Gott für die Menschen richtig hält: Mann und Frau. Und nicht Mann und Mann, Frau und Frau! Er wäre sicher traurig angesichts der sexuellen Praktiken, die Homosexuelle untereinander leben. Möglich dass es auch ein Paar aus Mann und Frau tut. Und dort ebenfalls ist so eine Tat zu verurteilen und eine schwere Sünde. Aber das was Homosexuelle tun ist schlichtweg eine Todsünde".

Man hörte die wie die Menschen die Luft anhielten und einige sichtbar genervt die Augen rollten. Da frage ich mich dann schon: Wie verblendet muss man sein wenn einer der als Pfarrer ja ein Mann seines Faches ist auf so viel Unglauben stößt? So etwas macht mich traurig :bedrippelt: . Und wenn ich selber die gleiche Meinung äußere wie der Pfarrer und dann innerhalb meiner Familie als konservativ und liturgisch rückständig macht mich es sehr traurig .

Möge es noch viele weitere mutige Geistliche geben! Heiliger Josef, Heilige Gottesmutter , bittet für uns!
"Seht, ich habe es immer gesagt: Man muss die Menschen froh machen."
Hl. Elisabeth v. Thüringen (1207-1231)

"Gott lieben heißt: Sich zu Gott auf die Reise machen. Diese Reise ist schön."
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von martin v. tours » Sonntag 12. Februar 2017, 14:36

Schön das Du das erleben durftest. Solche Predigten sind für viele Priester heutzutage beruflicher Selbstmord. Aber der genannte Priester ist ja schon in einem Alter in dem ihm das Heulen der Wölfe egal sein kann.
Und was die Kritik daran betrifft gilt:
„Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln.“
Jean Cocteau
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Schwenkelpott » Montag 13. Februar 2017, 22:10

Heute Erstes Hochgebet in der Werktagsmesse :daumen-rauf:
Der Katholik steht und will stehen in Allem auf historischem Boden; nur das Erdreich der Überlieferung gibt ihm Festigkeit und Nahrung; nur was sich an Überliefertes anschließt, gedeiht und treibt zu neuen Blüten und neuem Samen.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von taddeo » Montag 13. Februar 2017, 22:35

Schwenkelpott hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 22:10
Heute Erstes Hochgebet in der Werktagsmesse :daumen-rauf:
Ach, das gibt's wirklich? :hmm: :pfeif: ;D
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Lupus » Montag 13. Februar 2017, 22:43

Uch verstehe Euer Erstaunen nicht so recht!
Ich wechsle bei jeder hl.Messe ab; angefangen vom 1. bis zum 4. Hochgebet. Und die Gläubigen sinds zufrieden, ja sie freuen sich stets über die "Abwechslung"!
Am nächsten Sonntag z.B. singen wir das Choralgloria aus der missa de angelis und die Leute singen gern mit.
In welchen Regionen lebt Ihr denn; oder sind unsere Oberschwaben katholischer?

+L.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Schwenkelpott » Montag 13. Februar 2017, 22:53

taddeo hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 22:35
Schwenkelpott hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 22:10
Heute Erstes Hochgebet in der Werktagsmesse :daumen-rauf:
Ach, das gibt's wirklich? :hmm: :pfeif: ;D
O.K., eine Einschränkung: Die eingeklammerten Heiligen blieben ausgeklammert ... :pfeif:

Lupus hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 22:43
In welchen Regionen lebt Ihr denn; oder sind unsere Oberschwaben katholischer?
Württemberg ... Aber die Missa de Angelis oder Credo III gibt es auch öfters.
Der Katholik steht und will stehen in Allem auf historischem Boden; nur das Erdreich der Überlieferung gibt ihm Festigkeit und Nahrung; nur was sich an Überliefertes anschließt, gedeiht und treibt zu neuen Blüten und neuem Samen.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Elisabeth90 » Montag 13. Februar 2017, 22:54

Hallo Lupus,

ich bin zwar auch aus Oberschwaben (Landkreis BC St. Georg in 88499 Riedlingen) aber mit dem katholisch-sein da hapert´s ganz gewaltig. Sowohl in meiner Taufgemeinde im Alb-Donau-Kreis (PLZ 89195) wie jetzt in BC . Leider. :(
Drum war ich auch so erfreut als Gestern in meiner Taufgemeinde ein Aushilfspfarrer in der Predigt mal Tacheles redete und die Feier auch mal anders gestaltete und nicht immer das selber runterleierte...

@Schwenklpott: Wo in Württemberg bist du beheimatet wenn ich fragen darf? :pfeif:
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von Schwenkelpott » Montag 13. Februar 2017, 22:56

Elisabeth90 hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 22:54
[...]Aushilfspfarrer[...]
War heute auch ein Aushilfspriester ...

Ein "Stamm-"Priester hat aber auch schon die verschiedenen Hochgebete abgewechselt.
Der Katholik steht und will stehen in Allem auf historischem Boden; nur das Erdreich der Überlieferung gibt ihm Festigkeit und Nahrung; nur was sich an Überliefertes anschließt, gedeiht und treibt zu neuen Blüten und neuem Samen.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von taddeo » Dienstag 14. Februar 2017, 08:39

Lupus hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 22:43
In welchen Regionen lebt Ihr denn; oder sind unsere Oberschwaben katholischer?

+L.
Zum Beispiel in einem Bistum, in dem sehr viele ausländische Geistliche wirken, die oft kaum das nötigste Deutsch können und mit allem überfordert sind, was nicht das II. Hochgebet ist (es sei denn, sie stricken sich ihre Hochgebete aus dem Internet selber zusammen - da geht auf einmal alles).
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von PascalBlaise » Dienstag 14. Februar 2017, 10:59

taddeo hat geschrieben:
Dienstag 14. Februar 2017, 08:39
Lupus hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 22:43
In welchen Regionen lebt Ihr denn; oder sind unsere Oberschwaben katholischer?

+L.
Zum Beispiel in einem Bistum, in dem sehr viele ausländische Geistliche wirken, die oft kaum das nötigste Deutsch können und mit allem überfordert sind, was nicht das II. Hochgebet ist (es sei denn, sie stricken sich ihre Hochgebete aus dem Internet selber zusammen - da geht auf einmal alles).
Dann besser gar keine Messe als in holprigem Deutsch von einem Ausländer?
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von taddeo » Dienstag 14. Februar 2017, 12:26

PascalBlaise hat geschrieben:
Dienstag 14. Februar 2017, 10:59
taddeo hat geschrieben:
Dienstag 14. Februar 2017, 08:39
Lupus hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 22:43
In welchen Regionen lebt Ihr denn; oder sind unsere Oberschwaben katholischer?

+L.
Zum Beispiel in einem Bistum, in dem sehr viele ausländische Geistliche wirken, die oft kaum das nötigste Deutsch können und mit allem überfordert sind, was nicht das II. Hochgebet ist (es sei denn, sie stricken sich ihre Hochgebete aus dem Internet selber zusammen - da geht auf einmal alles).
Dann besser gar keine Messe als in holprigem Deutsch von einem Ausländer?
Nein, das hab ich nicht gesagt. Das Problem ist weniger das Deutsch, als die Haltung etlicher dieser ausländischen Priester, sich mit dem einmal Gelernten zufrieden zu geben und nur das Allernötigste zu machen. Man hat das II. Hochgebet einigermaßen drauf, die anderen interessieren nicht und kommen grundsätzlich nie zur Verwendung. Aber bei "besonderen" Anlässen holt man sich von einschlägigen Internetseiten komplette "Gottesdienstentwürfe", bei denen weder irgendeine Oration noch das Hochgebet aus dem Meßbuch stammen (oft bleiben gerade noch die Konsekrationsworte authentisch), aber dafür mindestens fünf "pastorale Hinführungen" oder Predigten an allen möglichen Stellen der Messe stattfinden.
Im Bistum Regensburg ist das zB ein Grundproblem vieler indischer Priester, die keinerlei Bezug zum Römischen Ritus an sich haben, weil sie selber aus dem syro-malabarischen Ritus stammen. Man kann es ihnen nur bedingt zum Vorwurf machen, aber es ist einfach ein andauerndes Ärgernis für jeden, dem die Liturgie nicht völlig am Arsch vorbeigeht.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!

Beitrag von HeGe » Dienstag 14. Februar 2017, 12:32

taddeo hat geschrieben:
Dienstag 14. Februar 2017, 12:26
Nein, das hab ich nicht gesagt. Das Problem ist weniger das Deutsch, als die Haltung etlicher dieser ausländischen Priester, sich mit dem einmal Gelernten zufrieden zu geben und nur das Allernötigste zu machen. Man hat das II. Hochgebet einigermaßen drauf, die anderen interessieren nicht und kommen grundsätzlich nie zur Verwendung. Aber bei "besonderen" Anlässen holt man sich von einschlägigen Internetseiten komplette "Gottesdienstentwürfe", bei denen weder irgendeine Oration noch das Hochgebet aus dem Meßbuch stammen (oft bleiben gerade noch die Konsekrationsworte authentisch), aber dafür mindestens fünf "pastorale Hinführungen" oder Predigten an allen möglichen Stellen der Messe stattfinden.
Im Bistum Regensburg ist das zB ein Grundproblem vieler indischer Priester, die keinerlei Bezug zum Römischen Ritus an sich haben, weil sie selber aus dem syro-malabarischen Ritus stammen. Man kann es ihnen nur bedingt zum Vorwurf machen, aber es ist einfach ein andauerndes Ärgernis für jeden, dem die Liturgie nicht völlig am Arsch vorbeigeht.
Oder diese Haltung ist das Einfallstor für irgendwelche engagierten Liturgieausschüsse, die dem Priester dann ihre "Hilfe" anbieten.

Man kann den Priestern aber auch menschlich gesehen wenig Vorwürfe machen. Die kommen aus einem fremden Kulturkreis hier hin und versuchen natürlich, sich an die örtlichen Gepflogenheiten anzupassen, auch um zu vermeiden, dass ihr Entsendungsvertrag, der ihnen ja gutes Geld bringt, bei nächster Gelegenheit gekündigt wird.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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