Verhütungslehre der katholischen Kirche

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Natbar
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Verhütungslehre der katholischen Kirche

Beitrag von Natbar » Mittwoch 18. Januar 2006, 19:45

Ich mag hier niemanden verletzen, und wenn die Frage einfach ignorieren - nur hält man sich an die Lehre des kath. Katechismus
in diesem Punkt?

Natbar

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Knecht Ruprecht
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Beitrag von Knecht Ruprecht » Mittwoch 18. Januar 2006, 19:58

Geh doch mal in den Knast und frage mögliche Katholiken, ob sie nie gesündigt haben.
Wenn mögliche Katholiken antworten, sie hätten nie gesündigt, weil dass was sie gemacht haben keine Sünde ist und die Kirche sich irrt. Dann sind die so verrückt wie die Mitglieder von WsK, KvU usw.

Ansonsten sollte jeder selber wissen, an welche Regeln man sich halten will. Baden und Haare fönen gleichzeitig würde ich persönlich für mich unterlassen.
Zuletzt geändert von Knecht Ruprecht am Mittwoch 18. Januar 2006, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.

Natbar
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Beitrag von Natbar » Mittwoch 18. Januar 2006, 20:04

Du mir geht es nicht um sündigen - oder nicht sündigen. Wie sagte Jesus selbst: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet...

Mir geht es viel mehr darum, ist es in der heutigen Zeit noch real durchführbar?

Es gab eine Sachen, wo ich dachte vorher komische katholische Kirche - und inzwischen merke sie sind durchführbar -

Eine wohl immer wieder auf der Suche bleibende
Natbar

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Beitrag von Knecht Ruprecht » Mittwoch 18. Januar 2006, 20:07

Natbar hat geschrieben:Du mir geht es nicht um sündigen - oder nicht sündigen. Wie sagte Jesus selbst: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet...

Mir geht es viel mehr darum, ist es in der heutigen Zeit noch real durchführbar?

Es gab eine Sachen, wo ich dachte vorher komische katholische Kirche - und inzwischen merke sie sind durchführbar -

Eine wohl immer wieder auf der Suche bleibende
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Also ich würde von meiner Devise weder in gestriger noch in morgiger Zeit abkommen.
Wer sich badet und gleichzeitig die Haare fönt oder sündigt und erklärt, er habe nicht gesündigt, die Kirche irrt. Der ist so verrückt wie die Mitglieder von WsK, KvU usw.
Zuletzt geändert von Knecht Ruprecht am Mittwoch 18. Januar 2006, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Elisabethgzb » Mittwoch 18. Januar 2006, 20:52

Natbar hat geschrieben:Du mir geht es nicht um sündigen - oder nicht sündigen. Wie sagte Jesus selbst: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet...

Mir geht es viel mehr darum, ist es in der heutigen Zeit noch real durchführbar?

Es gab eine Sachen, wo ich dachte vorher komische katholische Kirche - und inzwischen merke sie sind durchführbar -

Eine wohl immer wieder auf der Suche bleibende
Natbar
Warum so gedrechselt, @ lieber Natbar! Nenn die Teile beim Namen, KONDOM und PILLE und was es sonst noch an VERHÜTERLI gibt und dann das Instrument Enthaltsamkeit.
Mir sind immerhin Katholisch, und somit nicht verkniffen oder sonstwas in der Richtung.


Gruß,
Elisabeth
Zuletzt geändert von Elisabethgzb am Mittwoch 18. Januar 2006, 21:41, insgesamt 2-mal geändert.

Natbar
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Beitrag von Natbar » Mittwoch 18. Januar 2006, 20:58

Naja Liebe Elisabeth,

ich bin weiblich dieser Name setzt sich als Abkürzung aus meinen beiden Vornamen zusammen. :-)

Ansonsten denke ich ich bin neu in diesem Forum und möchte keinen verletzen - aber es ist wirklcih meine Frage, läßt es sich so heute noch l
so leben - denn die Schwangerschaft haben wir ggg

Natbar

Petra
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Beitrag von Petra » Mittwoch 18. Januar 2006, 21:01

Hallo Natbar,

willkommen im Kreuzgang :huhu:

Schön, dass du mittlerweile den Empfehlungen der Kirche näher gekommen bist. Sie sind nicht nur eine kath. Sonderheit, sondern es gibt sie bei vielen christlichen Gemeinschaften, in ähnlicher oder identischer Form.

Die Kirche sagt aber auch, dass beide Partner gemeinsam zu einer Entscheidung kommen sollen, ob und wie verhütet wird. Viele Katholiken, die sich an den Empfehlungen ausrichten wollen, sind mit Partnern verheiratet, die eine andere Meinung haben. Daher verhüten auch Katholiken, um die Ehe nicht zu gefährden.

Daneben gibt es die Gläubigen, die aus genauer Kenntnis ihrer eigenen Situation beschließen, ihre Elternschaft stärker zu planen. Sie begründen das mit dem eigenen Gewissen.

Knechts Hinweis, dass man die Aussagen der Kirche nicht mit „alles Quark, die haben ja keine Ahnung, was wirklich Sünde ist und was nicht“ kommentieren sollte, ist m.E. richtig. Nur.....die Kirche empfiehlt selbst eine natürliche Verhütung, die ziemlich sicher sein soll, nach den Statistiken. – Da fällt mir persönlich der Nachvollzug schon schwer, warum künstlich soooo pfui, aber „natürlich“ genehmigt ist.

Lieben Gruß
Petra

Eldar
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Beitrag von Eldar » Mittwoch 18. Januar 2006, 21:14

Die Kirche sagt aber auch, dass beide Partner gemeinsam zu einer Entscheidung kommen sollen, ob und wie verhütet wird.
Mit der Bitte um Quelle.

mfg Eldar

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Linus
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Re: Verhütungslehre der katholischen Kirche

Beitrag von Linus » Mittwoch 18. Januar 2006, 21:16

Natbar hat geschrieben:Ich mag hier niemanden verletzen, und wenn die Frage einfach ignorieren - nur hält man sich an die Lehre des kath. Katechismus
in diesem Punkt?

Natbar
Liebe Nat(halie)Bar(bara?)!

Also in der Familienrunde wo mein mir angetrautes liebes Eheweib und ich hingehen, "verhüten" wohl so um die 80 - 95 % natürlich. Ist da auch common sense. Die Leute haben aber auch keine Angst vorm kinderkriegen, die meisten haben so 3 bis 5 Lebendgeburten plus ein bis zwei bereits ihnen zum Herrgott vorausgegangene Kinderleins.

Eigentlich ist natürliche Empfängnisregelung ja auch gar nicht sooooo schwer, man enthält sich ein paar Tage im Monat, wo man die "anderen Liebesbeweise" (die ja wesentlich mehr phantasie erfordern) pflegen und üben kann.

Ich sehe wenn man den symtothermal verhütet eher ein technisches Problem, weil man regelmässig Untersuchen (also Temperaturmessen)muss. Wobei man diese Zeit aktiv fürs Morgengebet verwenden kann.

Linus,fragend wie man "künstlich Verhüten" kann, wo "natürlich" eigentlich unkompliziert und billiger ist.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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Elisabethgzb
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Beitrag von Elisabethgzb » Mittwoch 18. Januar 2006, 21:33

Natbar hat geschrieben:Naja Liebe Elisabeth,

ich bin weiblich dieser Name setzt sich als Abkürzung aus meinen beiden Vornamen zusammen. :-)

Ansonsten denke ich ich bin neu in diesem Forum und möchte keinen verletzen - aber es ist wirklcih meine Frage, läßt es sich so heute noch l
so leben - denn die Schwangerschaft haben wir ggg

Natbar

Sorry, dann natürlich liebe Natbar, das deine Frage sehr ernst gemeint ist, schon klar.
Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, dann bist du schwanger.

Nun es ist schön, wenn man so sicher und so enthaltsam sein kann und will.
Wer das nicht so sein kann und will der sollte das für sich entscheiden, Gott wirds bestimmt verzeihen, denk ich mir.

Es hängt auch immer mit dem Bedürfnis nach SEX, Geschlechtsverkehr zusammen, dem Einem fällt es schwerer als dem Anderen.

Ich für mch betrachte das Thema als in meinen absoluten Intimbereich fallend, in dem die kath. Amtskirche rein gar nichts zu suchen hat, und als meine persönliche Gewissensentscheidung bei der mich der Hl.Geist begleitet, und wenn man den zitiert, kann einem kein Kath. Kleriker etwas bis zum Papst hinauf.

Gruß,
Elisabeth

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Linus
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Beitrag von Linus » Mittwoch 18. Januar 2006, 22:20

Elisabethgzb hat geschrieben:Es hängt auch immer mit dem Bedürfnis nach SEX, Geschlechtsverkehr zusammen, dem Einem fällt es schwerer als dem Anderen.
Das mag sein, bloss soll der leib Herr über den Geist sein, oder umgekehrt.

Nicht jedem Bedürfnis muß permanent nachgegeben werden.

Linus, selbst eher auf der triebgesteuerten Seite... :roll:
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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 18. Januar 2006, 22:51

Erst mal eine klare Antwort, Natbar: Sich dran zu halten, was die Kirche
»in diesem Punkt« lehrt, ist möglich. Wir tun das. Es ist oft nicht leicht.
Einmal schon aus allerhand persönlichen Gründen, dann aber auch wegen
des „Umfelds“ – von der eigenen Sippe bis zum Frauenarzt, ja bis zu den
sozial- und gesellschaftspolitischen Bedingungen (über die ich hier aber
nicht schimpfen will, obgleich die familienfeindlichen Groteske, welche
die Merkel-Regierung gerade aufführt, förmlich danach schreit).

Wir haben jetzt drei Kinder, ein viertes (das dritte in der Reihenfolge)
haben wir begraben. Ich kenne eine ganze Anzahl katholischer Familien
mit zehn, zwölf und sogar eine mit vierzehn Kindern. Das liegt ein gutes
Stück jenseits meines Vorstellungsvermögens, wenn ich’s auf mich be-
ziehen sollte. Aber wer weiß, was Gott mit einem vorhat?

Zweitens zur Frage der kirchlichen Lehre allgemein. Um den üblichen
Mißverständnissen vorzubeugen: Es nicht keineswegs um ein Verbot sei-
tens der Kirche. Die Kirche lehrt vielmehr – sie sagt es dir, wenn du sie
fragst –, daß künstliche Empfängnisverhütung gegen die natürliche Ord-
nung verstößt und darum ein Übel ist; daß ferner die auf dieses Übel ge-
richtete menschliche Handlung eine Sünde darstellt, die den Sünder von
Gott trennt.

Es geht also nicht um Verbote, sondern um die Darlegung dessen, was für
den Menschen gut und was schlecht ist. Die Sünde nämlich ist schlecht –
für den Sünder selber zuerst. In diesem Sinne schlecht ist künstliche Emp-
fängnisverhütung, und darum ist von ihr dringend abzuraten.

Das ist insbesondere keine Frage der Güterabwägung. Obgleich es fraglos
Situationen gibt, welche so verfahren sind, daß sie die persönliche Schuld
minimieren. Darum wird das Übel aber nicht minder schlecht und schäd-
lich. Im Gegenteil, es hilft nicht aus der verfahrenen Situation, sondern ver-
festigt sie noch.

Was die sogenannte natürliche Empfängnisregelung betrifft, so ist das eine
grundsätzlich andere Sache. Zeitweise enthaltsam zu leben, kann an sich
auch für Eheleute nichts Schlechtes sein. Es kommt auf die innere Haltung
dabei an. Betreibt man die „natürliche Empfängnisregelung“ als Methode
der „Verhütung“, ist man schon auf gefährlicher Bahn.

Allein der Begriff der „Verhütung“ zeigt das. Denn was man verhüten will,
sind Übel – oder was man dafür hält. Kann es aber ein Übel sein, von Gott
ein Kind geschenkt zu erhalten?

Man kann also diese Methode auch mißbrauchen. Andererseits gibt es ohne
Zweifel für viele Eheleute immer wieder gerechte Gründe, die zu einer kon-
kreten Zeit eine Schwangerschaft nicht geraten erscheinen lassen. Wenn sol-
che Gründe sich aber perpetuieren, sollte man sich selber gegenüber mißtrau-
isch werden. Wenn man sich dann traut, mit Gott zu kämpfen und sich von
Ihm erforschen zu lassen, wird man oft die Erfahrung machen, daß es gar
keine objektiven Gründe waren, sondern nur die eigene Angst und der Man-
gel an Vertrauen – der allzu menschliche –, daß Gott längst für mich vorge-
sorgt hat.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 18. Januar 2006, 23:00

Juergen hat geschrieben:http://www.ratgeber-verhuetung.de/
Solche menschenfeindlichen „Rat“-Geber sind allerdings alles andere
als hilfreich. Besser, sich beim Heiligen Geist Rat zu holen.
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 18. Januar 2006, 23:06

Brauchst bloß zu rufen. Ganz ohne DSL oder Online-Gebühren. :)
  • veni creator Spiritus
    mentes tuorum visita
    imple superna gratia
    quæ tu creasti pectora
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Beitrag von Elisabethgzb » Donnerstag 19. Januar 2006, 00:04

Linus hat geschrieben:
Elisabethgzb hat geschrieben:Es hängt auch immer mit dem Bedürfnis nach SEX, Geschlechtsverkehr zusammen, dem Einem fällt es schwerer als dem Anderen.
Das mag sein, bloss soll der Leib Herr über den Geist sein, oder umgekehrt.

Nicht jedem Bedürfnis muß permanent nachgegeben werden.

Linus, selbst eher auf der triebgesteuerten Seite... :roll:

Ist schon klar, seh ich auch so, dass nicht jedem Gefühl nachgegeben werden muss. Die Betonung liegt auf Permanent.
Nun ja als Mann ist das halt so.

Frau hat nicht unbedingt solche Probleme zu bewältigen.

SEX ist halt etwas außerordentlich schönes, vor allem wenn man schon etwas Reifer ist.

Gruß,
Elisabeth

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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 19. Januar 2006, 12:00

Meine Frau ist reifer als ich. :mrgreen: (fast 2000 Tage, plus, dass frauen ja sowieso immer reifer sind als Männer.)

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Beitrag von Natbar » Donnerstag 19. Januar 2006, 13:28

An Elisabeth: ich bin nicht schwanger - ich meinte wir Frauen haben dann die Schwangerschaft moment ich weiß es nicht, ob ich schwanger bin, denn nach ewigen hin und her habe ich mich entschlossen ohne Verhütung zu schlafen.

Zu Limbus: Ich habe natürlich - bis zur Fehlgeburt - verhütet.
Ich sehe das Problem eher darin, daß das etwas für Menschen ist, die gesund sind, und einen regelmässigen Tagesablauf haben, und keine Hormonstörungen keine Immunschwachen ect

Ich glaube Robert wenn ich mir den Namen richtig gemerkt habe:
Ich danke Dir sehr, daß du mir sagtest: Das ist eine Empfehlung der
kath. Kirche.
Ich werde mal schauen wie lange ich das von meinem Gewissen so weiter durchziehen kann.

Ich werde mal weiter überlegen, und danke Euch für Eure Offenheit,
daß Thema hier so durchzudiskutieren.

Und wer das immer mit meinen Namen war - der zweite war richtig
der erste als Tipp: Die zu Weihnachten geborene (Dazu kann ich nichts - Mama war schuld ggg)

Natbar

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Beitrag von Linus » Donnerstag 19. Januar 2006, 20:07

Natbar hat geschrieben: Zu Limbus: Ich habe natürlich - bis zur Fehlgeburt - verhütet.
Ich sehe das Problem eher darin, daß das etwas für Menschen ist, die gesund sind, und einen regelmässigen Tagesablauf haben, und keine Hormonstörungen keine Immunschwachen ect
@Natbar
Linus, ist mein Name, auch wenn mich manche gern im Limbus sähen, und nicht dereinst im Himmel.... :roll:

Mh, regelmässigen Tagesablauf hat meine Frau dzt auch keinen (zwischen 4 und acht aufstehen, im Bett zwischen 9 und halb zwölf - Gastgewerbe eben) und trotzdem funktionierts. Man muß nicht kerngesund sein um den Empfehlungen der Kirche zu folgen, wiewohl es doch einiges erleichtert.

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Beitrag von Elisabethgzb » Donnerstag 19. Januar 2006, 20:10

Ich hatte eher auf einen hebräischen Nick getippt.

Gruß,
Elisabeth

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Beitrag von Natbar » Donnerstag 19. Januar 2006, 21:20

Ok Linus -ich bekenne mich schuldig :-) ich habe aus dem Gedächtnis geschireben, ich werde mich bessern , und hoffe den Namen ohne Strafarbeit in Zukunft richtig zu schreiben :freude:

Allerdings ist das für mich mich noch eine Regelmässigkeit bei Deiner
Frau, die Zeiten wechseln nicht andauernd.....

Und doch ich glaube schon, da ich es erlebt habe, muß man für manche Empfehlungen der Kirche gesund sein....

Henry44
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Beitrag von Henry44 » Sonntag 22. Januar 2006, 21:20

Auch wenn es provokant klingt, aber ich muss einmal die Frage stellen, ob Jesus sich mit der Frage der Empfängnisregelung befasst hätte, wäre sie damals schon ein Thema gewesen. Ich glaube das nämlich nicht. Es ist überhaupt interessant, dass Jesus sich mit Detailfragen der Sexualität, ausgenommen Ehebruch, überhaupt nicht befasst hat. Offensichtlich waren ihm solche Fragen nicht wichtig, um das Reich Gottes zu verkünden. Es kam ihm vor allem auf die Gesinnung an, in der der Mensch eine bestimmte Handlung setzt oder eben nicht setzt. Dafür gibt es sehr viele Belege in der Bibel.

Die Kirche hat nicht schon immer die richtige Antwort auf alle Fragen des menschlichen Lebens, ob menschengerechte Wirtschaftsordnung oder Sexualität. Auch sie unterliegt und unterlag oft genug in der Geschichte Fehleinschätzungen. Gäbe es den verheirateten Klerus, so sähe nach meiner Überzeugung vieles an der katholischen Ehelehre anders aus. Auch hier prägt das Sein das Bewusstsein.

Henry, Vater von drei Kindern und Großvater, seit 31 Jahren verheiratet
Und wenn ich auch wandere durchs finstere Tal, so fürcht ich kein Unglück, denn du, Herr, bist bei mir.

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Beitrag von Edi » Sonntag 22. Januar 2006, 21:29

Henry44 hat geschrieben:Auch wenn es provokant klingt, aber ich muss einmal die Frage stellen, ob Jesus sich mit der Frage der Empfängnisregelung befasst hätte, wäre sie damals schon ein Thema gewesen. Ich glaube das nämlich nicht. Es ist überhaupt interessant, dass Jesus sich mit Detailfragen der Sexualität, ausgenommen Ehebruch, überhaupt nicht befasst hat.
Hast du mit ihm gesprochen, dass du das so genau weisst, was er damals dem einen oder andern gesagt oder nicht gesagt hat?
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Beitrag von Linus » Montag 23. Januar 2006, 06:50

Henry44 hat geschrieben:Gäbe es den verheirateten Klerus, so sähe nach meiner Überzeugung vieles an der katholischen Ehelehre anders aus. Auch hier prägt das Sein das Bewusstsein.
:hmm: Es gibt ja verheirateten Klerus in der katholischen Kirche, immerschon und durchgängig von Petrus bis heute.

Irritiert

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Beitrag von Henry44 » Sonnabend 28. Januar 2006, 09:17

Zu Edis Frage eine Gegenfrage:

Hat Papst Paul VI selbst mit Jesus gesprochen? Was wir von Jesus wissen, wissen wir, vom Papst abwärts, aus der Bibel, woher sonst.

Zu Linus:

Ich bin selbst irritiert, denn mir war bisher nicht bekannt, dass die römisch katholísche Kirche verheiratete Päpste, Bischöfe und Priester hat. Ja, zu Jesu Zeiten schon, das wissen wir, aber heute?

An alle:

Wer von euch kann mit einem Monatseinkommen von EUR 1000 netto in einer Zwei-Zimmer-Wohnung vier oder fünf Kinder groß ziehen und ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen, die heute überlebenswichtig ist?

Wer, dessen Frau an einer Wanderniere, einer Gebärmuttersenkung und einer Wirbelsäulenverkrümmung leidet, kann ihr ein weiteres Kind zumuten? Nach dem Motto, Gott werde schon wissen, früher ist das ja auch gegangen..... Gratuliere zu diesem Gottvertrauen. Für mich ist das veranwortungslos.

Die zu erwartenden Gegenargumente nehme ich schon vorweg: Mag alles sein, aber deswegen darf man nicht zu unerlaubten Mitteln greifen. Es kann ausnahmelos keine Situation geben, in der die NER nicht angewendet werden könnte. Gott verlangt nichts Unmögliches.

Ich erinnere mich an ein Jesus Wort von den Lasten, die Anderen auferlegt, aber selbst nicht getragen werden.

Henry44
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Beitrag von Knecht Ruprecht » Sonnabend 28. Januar 2006, 09:30

Henry44 hat geschrieben:Zu Edis Frage eine Gegenfrage:

Hat Papst Paul VI selbst mit Jesus gesprochen? Was wir von Jesus wissen, wissen wir, vom Papst abwärts, aus der Bibel, woher sonst.

Zu Linus:

Ich bin selbst irritiert, denn mir war bisher nicht bekannt, dass die römisch katholísche Kirche verheiratete Päpste, Bischöfe und Priester hat. Ja, zu Jesu Zeiten schon, das wissen wir, aber heute?

An alle:

Wer von euch kann mit einem Monatseinkommen von EUR 1000 netto in einer Zwei-Zimmer-Wohnung vier oder fünf Kinder groß ziehen und ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen, die heute überlebenswichtig ist?

Wer, dessen Frau an einer Wanderniere, einer Gebärmuttersenkung und einer Wirbelsäulenverkrümmung leidet, kann ihr ein weiteres Kind zumuten? Nach dem Motto, Gott werde schon wissen, früher ist das ja auch gegangen..... Gratuliere zu diesem Gottvertrauen. Für mich ist das veranwortungslos.

Die zu erwartenden Gegenargumente nehme ich schon vorweg: Mag alles sein, aber deswegen darf man nicht zu unerlaubten Mitteln greifen. Es kann ausnahmelos keine Situation geben, in der die NER nicht angewendet werden könnte. Gott verlangt nichts Unmögliches.

Ich erinnere mich an ein Jesus Wort von den Lasten, die Anderen auferlegt, aber selbst nicht getragen werden.

Henry44
Wer sagt, dass Materielles heute überlebenswichtig ist? Klar träumen die meisten Armen davon irgendwann mal reich zu werden. Nur hat das Träumen vom grossen Reichtum nichts mit Überlebenswichtigkeit zu tun. Anstatt ihre Zeit Kindern zu widmen, verbringen Paare ihre kinderlose Zeit in Swingerclubs. Vermutlich auch noch, weil in der heutigen Zeit Kinder kriegen verantwortungslos ist.
Das für die Ungläubigen der Singerclub ein Ersatz zum Kinder haben geworden ist, soll eben so sein bei denen.
Davon sollte sich jedoch die römisch-katholische community nicht infizieren lassen. Die römisch-katholische community hat mit Kindern noch mehr Sachen zu bieten und drauf, als die Ungläubigen in ihren Swingerclubs.

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Beitrag von Linus » Sonnabend 28. Januar 2006, 09:39

Henry44 hat geschrieben:Zu Linus:

Ich bin selbst irritiert, denn mir war bisher nicht bekannt, dass die römisch katholísche Kirche verheiratete Päpste, Bischöfe und Priester hat. Ja, zu Jesu Zeiten schon, das wissen wir, aber heute?
Petrus war - wohl der einzige - vereheiratete Papst. Bischöfe sind immer unverheiratet. Priester nicht immer. Es gibt ein paar zur Katholischen Kirche (des römischen Ritus) konvertierte protestantische verheiratete Pfarrer, die zu Priestern (gültig und erlaubt) geweiht wurden. Aber abseits dieser "Exoten" gibt es in den mit rom unierten Teilkirchen (Merke: zur katholizität der Kirche gehört mehr als der lateinische Ritus) war es immer schon so, dass Priester und Diakone verheiratet sein durften. Diakone im lateinischen Ritus auch immer.
An alle:

Wer von euch kann mit einem Monatseinkommen von EUR 1000 netto in einer Zwei-Zimmer-Wohnung vier oder fünf Kinder groß ziehen und ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen, die heute überlebenswichtig ist?

Wer, dessen Frau an einer Wanderniere, einer Gebärmuttersenkung und einer Wirbelsäulenverkrümmung leidet, kann ihr ein weiteres Kind zumuten? Nach dem Motto, Gott werde schon wissen, früher ist das ja auch gegangen..... Gratuliere zu diesem Gottvertrauen. Für mich ist das veranwortungslos.

Die zu erwartenden Gegenargumente nehme ich schon vorweg: Mag alles sein, aber deswegen darf man nicht zu unerlaubten Mitteln greifen. Es kann ausnahmelos keine Situation geben, in der die NER nicht angewendet werden könnte. Gott verlangt nichts Unmögliches.

Ich erinnere mich an ein Jesus Wort von den Lasten, die Anderen auferlegt, aber selbst nicht getragen werden.

Henry44
NER ist keine Last, es ist ne Befreiung (auch von der Tollen sexualisierten Sicht der Dinge, die bei Katholens leider auch anzutreffen ist), die - richtige Verwendung vorausgesetzt - so sicher ist wie die ungesunde Pille.
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Beitrag von Natbar » Sonnabend 28. Januar 2006, 09:54

Lieber Linus,

also auch wenn du es richtig anwendest, ist die Rate wesentlich höher Kinder zu bekommen. Auch wenn Du es jetzt aus Überzeugung nicht glauben magst.

Dafür gibt es genug Statistiken - und wohl auch ein Grund, warum das die Kirche erlaubt. Schliesslich ist jederzeit die Möglichkeit des Kinder bekommens gegeben.

Was die Pille betrifft - naja ich wäre dafür das die vom Markt genommen wird, wenn Frauen keine Hormonstörungen haben.
Die Risiken sind einfach fatal wenn ich mir die Nebenwirkungen nach Jahren anschaue, was genau so bewiesen ist.

Da ich momentan den Katechismus lese: es steht darin zu diesem Thema: die Bereitschaft Kinder zu bekommen.
Ich denke über diesen Satz bestimmt jetzt schon fast einen Monat nach, denn es wird auch gesagt, man kann Kinder adoptiren und soweit ich aufgeklärt wurde - ausser man hat mich verkehrt aufgeklärt, ist es eine Empfhelung der Kirche und kein Gebot.

Ich für meinen Teil verstehe schon Gründe, wie es ist nur soviel Einkommen da - (denn ich weiß was Kinder heute kosten, auch wenn man einen niedrigen Lebenstandard hat) - nach meiner Meinung ist da Kirche Caritas Diakonie gefragt.
Oder Kirchengemeinden - die Diskussion würde jetzt wohl zu weit führen, aber eine Möglichkeit die ich sehe wäre man macht dafür ein Fond auf in der Gemeinde und jeder der ein gewises Einkommen ht zahlt da rein....
Aber ich kann mir die gesamten Geschreie da schon vorstellen von den Gemeindemitgliedern weil die wenigstens doch das praktizieren denn die meisten verhüten - und solange das so ist, ist die Gemeinde eh in diesem Punkt nicht autentisch - da kann die Kirche noch so gut ihre Empfehlungen aussprechen - nutzen tut es wohl kaum mehr was - siehe die Realität.

Natbar

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Beitrag von Linus » Sonnabend 28. Januar 2006, 10:25

Natbar hat geschrieben:Lieber Linus,

also auch wenn du es richtig anwendest, ist die Rate wesentlich höher Kinder zu bekommen. Auch wenn Du es jetzt aus Überzeugung nicht glauben magst.

Dafür gibt es genug Statistiken - und wohl auch ein Grund, warum das die Kirche erlaubt. Schliesslich ist jederzeit die Möglichkeit des Kinder bekommens gegeben.
Klar ist die Rate wesentlich höher, wenn ichs denn aufs kinderkriegen anlege. (im Gegensatz zu rein Verhütenden Methoden kommts bei der NER auf die sichtweise an: Vermeiden oder wollen. Aber die Rate der Methode selbst ist tatsächlich (richtige Anwendung vorausgesetzt) so niedrig wie bei der Pille.
Was die Pille betrifft - naja ich wäre dafür das die vom Markt genommen wird, wenn Frauen keine Hormonstörungen haben.
Die Risiken sind einfach fatal wenn ich mir die Nebenwirkungen nach Jahren anschaue, was genau so bewiesen ist.
Brauzchst mir nicht zu sagen, meine Frau hat sich das näher angesehen, was da an Nebenwirkungen usw mitgeliefert wird, dass sie vollkommen freiwillig die NER anwendet (Bei ihr war das ausschlaggebende Moment nicht: Der Papst/die Kirche sagts also mach ichs.) auch wenns manchmal mühsam ist.
Da ich momentan den Katechismus lese: es steht darin zu diesem Thema: die Bereitschaft Kinder zu bekommen.
Ich denke über diesen Satz bestimmt jetzt schon fast einen Monat nach, denn es wird auch gesagt, man kann Kinder adoptiren und soweit ich aufgeklärt wurde - ausser man hat mich verkehrt aufgeklärt, ist es eine Empfhelung der Kirche und kein Gebot.

Ich für meinen Teil verstehe schon Gründe, wie es ist nur soviel Einkommen da - (denn ich weiß was Kinder heute kosten, auch wenn man einen niedrigen Lebenstandard hat) - nach meiner Meinung ist da Kirche Caritas Diakonie gefragt.
Oder Kirchengemeinden - die Diskussion würde jetzt wohl zu weit führen, aber eine Möglichkeit die ich sehe wäre man macht dafür ein Fond auf in der Gemeinde und jeder der ein gewises Einkommen ht zahlt da rein....
Für solche Kinderreichen Familien gibts in Ö den Verein Kinderreich.at, der sich unter anderem auch für die politische Besserstellung der Familien einsetzt. Bzw: Netzwerke, wo man einander hilft (Babygewand, Babysitten,...)
Aber ich kann mir die gesamten Geschreie da schon vorstellen von den Gemeindemitgliedern weil die wenigstens doch das praktizieren denn die meisten verhüten - und solange das so ist, ist die Gemeinde eh in diesem Punkt nicht autentisch - da kann die Kirche noch so gut ihre Empfehlungen aussprechen - nutzen tut es wohl kaum mehr was - siehe die Realität.

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Heute nachmittag ist in meiner Gemeinschaft wieder mal Familiennachmittag, und da sind wir eher die Ausgeschlossenen, weil wir noch keine Kinder haben, eher schon die Unterstellung: "Na wann ihr denn auch?" Der gut katholische Schnitt dort liegt bei 2+1 Kinder.

Linus, dessen Verwandt-Bekanntschaftskreise derzeit am Kinderkriegen ist. (Nachdem letztes Jahr das Hochzeitsjahr war.) :kiss:
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Beitrag von Edi » Sonnabend 28. Januar 2006, 10:39

Henry44 hat geschrieben:Zu Edis Frage eine Gegenfrage:

Hat Papst Paul VI selbst mit Jesus gesprochen? Was wir von Jesus wissen, wissen wir, vom Papst abwärts, aus der Bibel, woher sonst.
Hast du auch schon mal etwas vom heiligen Geist gehört, der in alle Wahrheit führen soll? Auch der wird in der Bibel erwähnt. In der Bibel können aber nicht alle Dinge stehen, weil es manches damals schlicht und einfach nicht gab, was es heute gibt und was es evtl, auch erst noch in der Zukunft geben wird.

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Beitrag von Natbar » Sonnabend 28. Januar 2006, 11:05

Linus, etwas überrascht bin - also in der alten Gemeidne wo ich war,
waren auch Kinder - aber da wurde auch offen gesagt: zwei und nun ist gut, ich verhüte......

Also du scheinst wirkich eine sehr besondere Gemeinde zu haben.

Natbar

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Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonnabend 28. Januar 2006, 12:15

Natbar hat geschrieben:Also du scheinst wirkich eine sehr besondere Gemeinde zu haben.
Also, ich kenn’ auch gewisse Gemeinschaften, da sind ein oder zwei
Kinder die große Ausnahme (außer bei frisch Verheirateten), acht bis
vierzehn dagegen die Regel. Na ja, vierzehn ist auch der Ausreißer
nach oben, aber mit zwölfen gibt’s schon mehrere. :)
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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Beitrag von Natbar » Sonnabend 28. Januar 2006, 12:43

also Robert und die Gemeinden sind wohl auch die Ausnahme, sonst hätten wir kaum soviele Gespräche in der Politik das zuwenige Kinder da sind - ich glaube Du hattest mich schon richtig im ersten Beitrag verstanden.

Dann mal deutlich: Die meisten Katholiken verhüten nach dem zweiten Kind - und so sind auch die Durchschnittsgemeinden - auch wenn Du es nicht hören willst.

Natbar

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