Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

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CIC_Fan
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 3. März 2017, 09:25

nur der Ordnung halber die Bischofssynode ist ein Beratungsorgan des Papstes d.h. er kann die Zusammensetzung wesentlich bestimmen
wenn der Papst der Synode nicht ausdrücklich die Möglichkeit zur Gesetzgebung einräumt haben ihre Beschlüsse rein beratenden Charakter
der Papst entscheidet auch allein was er für Schlüsse aus der Synode zieht
das alles wurde auf Wunsch verschiedener Kardinäle so gestaltet die um die traditionelle Lehre besorgt waren
unter der Führung von Em Siri
das berühmteste Beispiel für die rein beratende Synode ist jene von 1967 von den Väter eine reformierte Messe gezeigt wurde sie fiel mit Bomben und Granaten durch genau diese Messe wurde 2 Jhre später von Paul VI eingeführt
also es ist bei den letzten Synoden alles in bester Ordnung gewesen

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HeGe
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Dienstag 14. März 2017, 13:32

Radio Vatikan hat geschrieben:Bischof Voderholzer regelt Seelsorge mit Wiederverheirateten

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer ermöglicht in seiner Diözese wiederverheirateten Geschiedenen „in Grenzfällen“ den Zugang zur Kommunion. Das steht in einer Handreichung des Bischofs, die am Montag veröffentlicht wurde. [...]
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von taddeo » Dienstag 14. März 2017, 13:36

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 13:32
Radio Vatikan hat geschrieben:Bischof Voderholzer regelt Seelsorge mit Wiederverheirateten

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer ermöglicht in seiner Diözese wiederverheirateten Geschiedenen „in Grenzfällen“ den Zugang zur Kommunion. Das steht in einer Handreichung des Bischofs, die am Montag veröffentlicht wurde. [...]
Hier der Volltext als PDF: http://www.bistum-regensburg.de/typo3co ... iedene.pdf
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Dienstag 14. März 2017, 13:37

Man muss wohl konstatieren, dass die Dämme bei dieser Frage gebrochen sind. Faktisch haben sich viele an das Verbot ja vorher schon nicht gehalten, deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass das im Artikel beschriebene Prüfungsverfahren viel Beachtung finden wird. Früher oder später wird die Ausnahme zur Regel und die nächste Anpassung an die "Lebenswirklichkeit" wird gefordert werden. Des Weiteren bin ich mal gespannt, wie man zukünftig anderen Sündern vom Empfang der Kommunion abraten will.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Reflector1 » Dienstag 14. März 2017, 15:56

Gerade das Schreiben von Bischof Vorderholzer liegt aber ganz auf der traditionellen Linie: Die Ungültigkeit der ersten Ehe sollte in erster Linie vom Kirchengericht festgestellt werden, subsidiär besteht die Möglichkeit, sich auf die moralische Gewissheit zu stützen, dass die Ehe - obwohl nicht gerichtsförmig erweisbar - ungültig war. Wenn das nicht zutrifft, also jedenfalls eine gültige Ehe vorlag, gilt die "Bruder-und-Schwester-Bedingung" von Johannes Paul. Einzig neu ist vielleicht die Formulierung, dass in diesem Fall der Vorsatz, nicht mehr zu sündigen, auch dann als "echt" angesehen werden kann, wenn das neuerliche "Fallen" vorhersehbar ist. Mit der weitergehenden Auselgung von AL im Sinn der ostkrichlichen Praxis (Zweitehe nach Zeit der Buße) hat das nichts zu tun.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Sonnabend 18. März 2017, 16:28

Reflector1 hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 15:56
Gerade das Schreiben von Bischof Vorderholzer liegt aber ganz auf der traditionellen Linie [...].
Der klägliche Versuch einer Rettung! – Stellungnahme zur „Handreichung“ des Bischofs von Regensburg zu Amoris laetitia

Außerdem:

Der Vatikanist Edward Pentin erklärt auf Twitter, dass entgegen anderslautender Berichte eine Korrektur des Papstes wegen Amoris Laetitia geplant ist.
Wer einen Ritus ändert, verletzt einen Gott.
(Nicolás Gómez Dávila)

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taddeo
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von taddeo » Sonnabend 18. März 2017, 23:44

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Sonnabend 18. März 2017, 16:28
Reflector1 hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 15:56
Gerade das Schreiben von Bischof Vorderholzer liegt aber ganz auf der traditionellen Linie [...].
Der klägliche Versuch einer Rettung! – Stellungnahme zur „Handreichung“ des Bischofs von Regensburg zu Amoris laetitia
Natürlich ist diese Handreichung ein "Versuch" meines Ortsbischofs, aber keineswegs ein "kläglicher", sondern ein durchaus intelligenter. Der Bischof nimmt hier seine ihm von Amts wegen zukommende (und durch den Papst bestätigte) Aufgabe wahr, die allgemeinen Ausführungen von AL für sein Bistum zu konkretisieren. Und er tut das in der bestmöglichen Weise, die AL hergibt, finde ich.
Kläglich ist eher der Versuch dieses Autors, unbedingt dem Papst am Zeug zu flicken und zu ignorieren, daß man AL mit etwas gutem Willen und theologischem Verstand durchaus orthodox konkretisieren kann. (Über die realen Auswirkungen dieser Konkretisierung meines Bischofs mache ich mir freilich nicht die geringsten Illusionen.)
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Hubertus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Hubertus » Donnerstag 23. März 2017, 06:43

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Raphael
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Donnerstag 23. März 2017, 07:46

Diesen Berichten aus zweiter Hand kann man mittlerweile keinen Glauben mehr schenken! :/
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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HeGe
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Donnerstag 23. März 2017, 10:08

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 23. März 2017, 07:46
Diesen Berichten aus zweiter Hand kann man mittlerweile keinen Glauben mehr schenken! :/
Dass die Wahrnehmung der päpstlichen Aussagen so unterschiedlich ist, liegt m.E. zum Teil an fehlender Prägnanz in den Aussagen selber, zum Teil an Wunschdenken oder sogar Böswilligkeit auf Seiten der Interpretierenden. Auch letzteres kann man aber beeinflussen, wenn man die Aussagen immer so formuliert, dass möglichst wenig Interpretationsspielraum verbleibt. Daran fehlt es mir in letzter Zeit etwas.
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Edi
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Edi » Sonnabend 25. März 2017, 16:33

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 23. März 2017, 10:08
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 23. März 2017, 07:46
Diesen Berichten aus zweiter Hand kann man mittlerweile keinen Glauben mehr schenken! :/
Dass die Wahrnehmung der päpstlichen Aussagen so unterschiedlich ist, liegt m.E. zum Teil an fehlender Prägnanz in den Aussagen selber, zum Teil an Wunschdenken oder sogar Böswilligkeit auf Seiten der Interpretierenden. Auch letzteres kann man aber beeinflussen, wenn man die Aussagen immer so formuliert, dass möglichst wenig Interpretationsspielraum verbleibt. Daran fehlt es mir in letzter Zeit etwas.
So in letzter Zeit? Das geht doch seit Anfang des Pontifikats von Franziskus so. Man erinnere sich, daß schon vor 3 oder 4 Jahren Kardinal Meisner ihm gesagt hatte, daß manche seiner Aussagen mißverstanden werden können.

Inzwischen ist es Tradition, daß man die päpstlichen Aussagen jeweils auslegen muss, da sie so ungenau und schwammig ausfallen. Warum kann der Mann nicht klar und unmissverständlich formulieren? Da sagt er das eine Mal die Europäer sollen alle Flüchtlinge (ich sage besser Zuwanderer gemäss unserem GG) aufnehmen und einige Wochen später vertritt er die Ansicht auch das habe Grenzen. Ein anderes Mal vergleicht er die Katholiken, die viele Kinder haben mit Kaninchen und ca. 2 oder 3 Wochen später lädt er diese "Kaninchen" ein und lobt sie, eben weil sie nicht nur zwei oder drei, sondern vielleicht 5, 6 oder noch mehr Kinder haben.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Cath1105 » Sonntag 26. März 2017, 17:00

Hat jemand von euch schon das Wort der deutschen Bischöfe vom 23. Januar 2017 studiert?
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Sempre
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Sempre » Sonntag 26. März 2017, 17:38

Die vier Kardinäle werden die dubia selbst beantworten, wenn Rom keine Antwort gibt, so Burke vorgestern.



http://www.onepeterfive.com/cardinal-bu ... orrection/
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Cath1105
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Cath1105 » Montag 27. März 2017, 05:11

Die deutschen Bischöfe verabschiedeten am 23. Januar 2017 u.a. folgenden Wortlaut:
Wir ermutigen alle, die den Weg von Ehe und Familie mit der Kirche gehen wollen, den wegweisenden Text Amoris laetitia persönlich zu bedenken und so den Reichtum des Evangeliums der Familie für das eigene Leben zu entdecken.
Ein Hinweis auf die objektive Norm fehlt?
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von marcus-cgn » Montag 27. März 2017, 19:34

Cath1105 hat geschrieben:
Montag 27. März 2017, 05:11
Die deutschen Bischöfe verabschiedeten am 23. Januar 2017 u.a. folgenden Wortlaut:
Wir ermutigen alle, die den Weg von Ehe und Familie mit der Kirche gehen wollen, den wegweisenden Text Amoris laetitia persönlich zu bedenken und so den Reichtum des Evangeliums der Familie für das eigene Leben zu entdecken.
Ein Hinweis auf die objektive Norm fehlt?
Wie aus englischer Sicht dazu, u.a auch über Deutschland, gedacht wird:

“A few progressive cardinals and bishops - most significantly in Germany, where Catholicism looks an awful lot like liberal Protestantism [!] - seized on this footnote and declared that divorced and remarried couples could have communion if their consciences were clear. [...] Consider the case of England and Wales, Cardinal Vincent Nichols, president of the bishops' conference, could not issue a set of German style anything goes on divorce guidelines [...] The dilemma is all over the world. Two thirds of diocesan bishops either believe that the Pope is monkeying with the fundamentals of Christian doctrine [...]“ (The Spectator, März 2017).

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Cath1105
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Cath1105 » Dienstag 28. März 2017, 05:21

Ebenfalls aus dem Schriftstück:
Die Unauflöslichkeit der Ehe gehört zum unverzichtbaren Glaubensgut der Kirche. Amoris laetitia lässt daran ebenso wenig Zweifel wie an der Notwendigkeit eines differenzierenden Blickes auf die jeweiligen Lebenssituationen der Menschen.
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Cath1105
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Cath1105 » Mittwoch 29. März 2017, 05:29

Sehe nur ich, dass diese beiden Aussagen schlechterdings zusammenpassen?
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Gallus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Gallus » Donnerstag 13. April 2017, 08:49

Amoris Laetitia in der deutschen Praxis, alles wie befürchtet: http://m.mainpost.de/regional/schweinfu ... 42,9562227

Armin Schwibach fragte auf Twitter, ob es denn in Würzburg keinen Bischof mehr gibt, der sich zu so etwas äußern könnte. Berechtigte Frage.

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Niels » Donnerstag 13. April 2017, 09:10

Grusel grusel.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von taddeo » Donnerstag 13. April 2017, 09:46

Gallus hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:49
Amoris Laetitia in der deutschen Praxis, alles wie befürchtet: http://m.mainpost.de/regional/schweinfu ... 42,9562227

Armin Schwibach fragte auf Twitter, ob es denn in Würzburg keinen Bischof mehr gibt, der sich zu so etwas äußern könnte. Berechtigte Frage.
Übel. Echt übel. :irritiert:
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Raphael
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 10:38

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 09:46
Gallus hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:49
Amoris Laetitia in der deutschen Praxis, alles wie befürchtet: http://m.mainpost.de/regional/schweinfu ... 42,9562227

Armin Schwibach fragte auf Twitter, ob es denn in Würzburg keinen Bischof mehr gibt, der sich zu so etwas äußern könnte. Berechtigte Frage.
Übel. Echt übel. :irritiert:
Breitenbach hat ganze Arbeit geleistet! :sauer:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Raphael
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Donnerstag 13. April 2017, 16:38

Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 10:38
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 09:46
Gallus hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:49
Amoris Laetitia in der deutschen Praxis, alles wie befürchtet: http://m.mainpost.de/regional/schweinfu ... 42,9562227

Armin Schwibach fragte auf Twitter, ob es denn in Würzburg keinen Bischof mehr gibt, der sich zu so etwas äußern könnte. Berechtigte Frage.
Übel. Echt übel. :irritiert:
Breitenbach hat ganze Arbeit geleistet! :sauer:
Und man hat ihn machen lassen .............
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von ziphen » Donnerstag 13. April 2017, 16:49

Gallus hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:49
Amoris Laetitia in der deutschen Praxis, alles wie befürchtet: http://m.mainpost.de/regional/schweinfu ... 42,9562227

Armin Schwibach fragte auf Twitter, ob es denn in Würzburg keinen Bischof mehr gibt, der sich zu so etwas äußern könnte. Berechtigte Frage.
Wieso äußern? So wie ich den Text verstehe, ist die Gemeinde durch des Bischofs Apparat begleitet und beraten worden.
Durch Amoris Laetitia sieht Birgit Kestler die Kirche vor Ort gefordert. Die kirchenrechtliche Seite wurde in Würzburg abgefragt. Harte Fakten wurden von dort nicht geliefert; weder die Segensfeier und die Kommunion abgelehnt, jedoch Feingefühl für traditionelle Haltungen und Unterscheidungsmerkmale zwischen Trauung und Segen anempfohlen.
Kein wirklichen Einwände, alles knorke!
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

Paul Gerhardt: O Welt, sieh hier dein Leben

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Protasius » Donnerstag 13. April 2017, 16:58

ziphen hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 16:49
Gallus hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 08:49
Amoris Laetitia in der deutschen Praxis, alles wie befürchtet: http://m.mainpost.de/regional/schweinfu ... 42,9562227

Armin Schwibach fragte auf Twitter, ob es denn in Würzburg keinen Bischof mehr gibt, der sich zu so etwas äußern könnte. Berechtigte Frage.
Wieso äußern? So wie ich den Text verstehe, ist die Gemeinde durch des Bischofs Apparat begleitet und beraten worden.
Durch Amoris Laetitia sieht Birgit Kestler die Kirche vor Ort gefordert. Die kirchenrechtliche Seite wurde in Würzburg abgefragt. Harte Fakten wurden von dort nicht geliefert; weder die Segensfeier und die Kommunion abgelehnt, jedoch Feingefühl für traditionelle Haltungen und Unterscheidungsmerkmale zwischen Trauung und Segen anempfohlen.
Kein wirklichen Einwände, alles knorke!
Ich habe immer noch die leise Hoffnung, daß der Bischof das gar nicht mitbekommen hat, sondern irgendein Ordinariatsangestellter die Anfragen beantwortet hat. Das wäre zwar auch ein Skandal, aber ein kleinerer als ein Bischof, der diesem Schwachsinn zustimmt.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 13. April 2017, 17:10

Wenn ich möglicherweise jahrelang nicht hinzugetreten wäre,
dann würde ich mir jetzt aber ganz schön ver*** vorkommen.
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von taddeo » Donnerstag 13. April 2017, 17:25

PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 17:10
Wenn ich möglicherweise jahrelang nicht hinzugetreten wäre,
dann würde ich mir jetzt aber ganz schön ver*** vorkommen.
Wenn man das vom Persönlichen aufs Allgemeine vergröbert, muß man tatsächlich sagen: Es ist eine einzige Verarsche all derer, die nicht zur Kommunion bzw. den Sakramenten hinzutreten, weil sie sich einer Situation bewußt sind, die das verbietet. Zum Beispiel derer, die nach einer Scheidung wieder einen Partner gefunden haben, bewußt NICHT standesamtlich heiraten, aber dennoch in schwerer Sünde leben. Von denen redet keiner, die kommen in all den Debatten gar nicht vor.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Gallus » Donnerstag 20. April 2017, 22:12

Kardinal Maradiaga über die vier Kardinäle hinter den Dubia:
I think, in the first place, that they [the four cardinals] have not read Amoris Laetitia, because, unfortunately, this is the case! I know the four and I say that they are already in retirement. How come they have not said anything about those who manufacture weapons? Some are in countries that manufacture and sell weapons for all the genocide that is happening in Syria, for example. Why? I would not want to put it – shall we say – too strongly; only God knows people’s consciences and inner motivations; but, from the outside it seems to me to be a new pharisaism. They are wrong; they should do something else [in their retirement?]. [emphasis added]
http://www.onepeterfive.com/top-papal-a ... cardinals/

Ist extrem inkohärentes Palavern eventuell ein generelles Kennzeichen lateinamerikanischer Kardinäle? :achselzuck:

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Hubertus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Hubertus » Donnerstag 20. April 2017, 22:23

Gallus hat geschrieben:
Donnerstag 20. April 2017, 22:12
Kardinal Maradiaga über die vier Kardinäle hinter den Dubia:
I think, in the first place, that they [the four cardinals] have not read Amoris Laetitia, because, unfortunately, this is the case! I know the four and I say that they are already in retirement. How come they have not said anything about those who manufacture weapons? Some are in countries that manufacture and sell weapons for all the genocide that is happening in Syria, for example. Why? I would not want to put it – shall we say – too strongly; only God knows people’s consciences and inner motivations; but, from the outside it seems to me to be a new pharisaism. They are wrong; they should do something else [in their retirement?]. [emphasis added]
http://www.onepeterfive.com/top-papal-a ... cardinals/

Ist extrem inkohärentes Palavern eventuell ein generelles Kennzeichen lateinamerikanischer Kardinäle? :achselzuck:
"His master's voice."
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Mittwoch 31. Mai 2017, 13:36

Letzte Rettungsversuche:
kath.net hat geschrieben: Kardinal Müller: ‚Wir haben nicht zwei Lehrämter’

‚Amoris laetitia’ sei in der Tradition der katholischen Lehre zu lesen. Einander widersprechende Interpretationen von Bischofskonferenzen würden der Kirche schaden, sagt der Präfekt der Glaubenskongregation. [...]

[...] „Wir haben dieses Dokument des Papstes und es muss im Kontext der ganzen katholischen Tradition gelesen werden“, sagte er. Eine Zulassung zivilrechtlich geschiedener Wiederverheirateter zu den Sakramenten sei daher nur möglich, wenn beide den festen Vorsatz hätten, „wie Bruder und Schwester“ zu leben, betonte der Kardinal. [...]
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Donnerstag 8. Juni 2017, 14:11

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

Vir Probatus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Vir Probatus » Mittwoch 21. Juni 2017, 18:12

Vir Probatus hat geschrieben:
Sonnabend 4. Februar 2017, 20:05
Das Problem ist wohl eher die wenig einheitliche Haltung des Klerus: Der eine nimmt Anstoß, der andere lädt noch zur Interkommunion ein.
Da darf man doch von Gläubigen nicht erwarten, daß sie da eine Linie haben. Und das kann man beliebig fortsetzen: Zölibat, Frauenordination, Wortgottesfeier als "Alternative zur Messe" usw.
Wenn ich noch eines Beweises bedurft habe, wie Wort-Gottes-Feier-Leiter(innen) ticken, dann wurde er mir heute geliefert.

Eine Wort-Gottes-Feier-Leiterin, die noch in "Ausbildung" ist, erschien zu einer im Pfarrblatt angekündigten Werktagsmesse.
Diese konnte aber nicht stattfinden, deshalb war eine andere Wort-Gottes-Feier-Leiterin kurzfristig beauftragt worden, ihres hohen Amtes zu walten. Mit besonderer Genugtuung, denn da hatte sie eine der wenigen Gelegenheiten nun auch rechtmässig mit Kommunionspendung "zelebrieren" zu dürfen.Ob sie das darf, hängt ja davon ab, was angekündigt war.

Ihre noch studierende Kollegin bekam kurz vor Beginn mit, daß kein Priester anwesend war und kratzte dann schleunigst die Kurve um den Messbeginn in der Nachbarpfarrei nicht zu verpassen. Sie äusserte sinngemäss, eine Wortgottesfeier das sei doch nichts für sie, wenn da wo anders eine Messe wäre.
Ich möchte das mal so weiterspinnen: Eine Wortgottesfeier ist nichts für sie, wenn Sie schon selbst nicht im Mittelpunkt steht.
Aber sie hätte ja immerhin konzelebrieren können.

(Der Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten)
"Die Frau ist für die Kirche unabdingbar und wichtiger als manche Bischöfe." (Papst Franziskus)

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ziphen
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von ziphen » Mittwoch 21. Juni 2017, 19:11

Vir Probatus hat geschrieben:
Mittwoch 21. Juni 2017, 18:12
[...]kratzte dann schleunigst die Kurve um den Messbeginn in der Nachbarpfarrei nicht zu verpassen. Sie äusserte sinngemäss, eine Wortgottesfeier das sei doch nichts für sie, wenn da wo anders eine Messe wäre.
Ich möchte das mal so weiterspinnen: Eine Wortgottesfeier ist nichts für sie, wenn Sie schon selbst nicht im Mittelpunkt steht.
Aber sie hätte ja immerhin konzelebrieren können.

(Der Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten)
Wenn du ihr da mal nicht Unrecht tust. Ist es nicht positiv, wenn sie den Mehrwert einer Messe anerkennt und selbst zu schätzen weiß? Na ja, du wirst sie vermutlich einzuschätzen wissen...
Mit besonderer Genugtuung, denn da hatte sie eine der wenigen Gelegenheiten nun auch rechtmässig mit Kommunionspendung "zelebrieren" zu dürfen.Ob sie das darf, hängt ja davon ab, was angekündigt war.
Ach, da schau her! Ich wusste gar nicht, dass die das dürfen.
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

Paul Gerhardt: O Welt, sieh hier dein Leben

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