"Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Allgemein Katholisches.

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Pilger
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Pilger » Dienstag 11. April 2017, 10:09

D: Kardinal Marx wäscht Flüchtlingshelfern die Füße

Der Mensch rückt durch die „moderne“ Art der Fußwaschung in den Mittelpunkt der Liturgie des Gründonnerstags.

Aber nach dem Willen Jesus wird in der Messe vom letzten Abendmahl der Einsetzung des Altarssakramentes, der Eucharistie „tut dies zu Meinem Gedächtnis“ und des Weihepriestertums gedacht. Im Hochgebet werden ausschließlich am Abend des Gründonnerstags in dieser heiligen Eucharistie den Wandlungsworten „Am Abend vor seinem Leiden“ die Worte „das ist heute“, hinzugefügt. Die folgende einfache Prozession mit dem Allerheiligsten steht für den Gang Jesu zum Garten Getsemani wo Jesus in großer Angst in der Jesus sogar Blut schwitzte betete und verhaftet wurde. In stiller Anbetung vor dem Allerheiligsten sollen Menschen die sich zu Jesus bekennen in dieser Nacht Jesu Verhaftung und Geißelung erinnern. „wachet und betet“

Somit wird durch die die „moderne“ Art der Fußwaschung abermals der Mensch in den Mittelpunkt des liturgischen Geschehens gerückt das Leiden und die Angst Jesus wird dadurch aus dem Zentrum des Abendmahlsgottesdienstes vom letzten Abendmahl verdrängt.

Wie viele Teilnehmer der „modernen“ Art der Fußwaschung werden wohl die Nacht zum Karfreitag „wachet und betet“ kniend vor dem Allerheiligsten den Leiden und der Angst des Herrn im Garten Getsemani bis Mitternacht gedenken?

Ich werde an einer Messe vom letzten Abendmahl ohne „moderne“ Art der Fußwaschung teilnehmen, Gott sei Dank, bin ich mobil und wie alle Jahre vor dem Allerheiligsten bis Mitternacht ausharrend „wachen und beten“ die Komplet beschließt dann den Gründonnerstag, Die Selbstüberhöhung des menschlichen Handeln ist in Liturgie des Gründonnerstag völlig deplaziert.
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
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umusungu
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von umusungu » Dienstag 11. April 2017, 14:26

Pilger hat geschrieben:
Dienstag 11. April 2017, 10:09
Somit wird durch die die „moderne“ Art der Fußwaschung abermals der Mensch in den Mittelpunkt des liturgischen Geschehens gerückt das Leiden und die Angst Jesus wird dadurch aus dem Zentrum des Abendmahlsgottesdienstes vom letzten Abendmahl verdrängt.
Worin soll diese "moderne Art" der Fußwaschung bestehen?

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Marion
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Marion » Dienstag 11. April 2017, 14:57

umusungu hat geschrieben:
Dienstag 11. April 2017, 14:26
Pilger hat geschrieben:
Dienstag 11. April 2017, 10:09
Somit wird durch die die „moderne“ Art der Fußwaschung abermals der Mensch in den Mittelpunkt des liturgischen Geschehens gerückt das Leiden und die Angst Jesus wird dadurch aus dem Zentrum des Abendmahlsgottesdienstes vom letzten Abendmahl verdrängt.
Worin soll diese "moderne Art" der Fußwaschung bestehen?
Ja, daß heute Muselfrauen die Füße gewaschen werden, anstatt katholischen Priestern und Greisen. Hast du das noch nicht mitgekriegt?
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umusungu
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von umusungu » Dienstag 11. April 2017, 16:47

Marion hat geschrieben:
Dienstag 11. April 2017, 14:57
Ja, daß heute Muselfrauen die Füße gewaschen werden, anstatt katholischen Priestern und Greisen. Hast du das noch nicht mitgekriegt?[/quote]
Ich hatte nicht mitbekommen, dass angeblich bisher nur katholischen Priestern oder Greisen die Füße gewaschen wurden.
Deine menschenverachtende Wortwahl war auch ein Peitschenhieb bei der Geißelung....

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Torsten
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Torsten » Dienstag 11. April 2017, 18:16

Ich finde, die Wortwahl hat etwas geheimnisvolles. Unabhängig von Marion und dem, was sie dazu bewog und bewegt.

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Marion
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Marion » Dienstag 11. April 2017, 21:36

umusungu hat geschrieben:
Dienstag 11. April 2017, 16:47
Marion hat geschrieben:
Dienstag 11. April 2017, 14:57
Ja, daß heute Muselfrauen die Füße gewaschen werden, anstatt katholischen Priestern und Greisen. Hast du das noch nicht mitgekriegt?
Ich hatte nicht mitbekommen, dass angeblich bisher nur katholischen Priestern oder Greisen die Füße gewaschen wurden. Deine menschenverachtende Wortwahl war auch ein Peitschenhieb bei der Geißelung....
Nein umu, die Religion mit dem Gebot "Du musst politisch korrekte Worte benutzen (So wie die Tante im Fernsehen in den Nachrichten das vormacht)" ist nicht die mit unserem Herrn Jesus Christus und den Peitschenhieben. Das ist eine andere Religion. Da verwechselts du was. Du bringst alles durcheinander.
Und das mit dem, wem die Füsse gewaschen wurden steht im Schott. Aber du hast wahrscheinlich so einen ganz modernen, sonst wüßtet du das auch und hättest nicht mal fragen müssen.

Und streng dich bitte mal ein bisschen an, wenn du mir antwortest. Auch da bringst du das mit den Zitaten immer wieder arg durcheinander. Da kann ja kein Mensch der nicht superkonzentriert bei der Sache ist, sehen wer von uns beiden was geschrieben hat.
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umusungu
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von umusungu » Dienstag 11. April 2017, 22:22

Marion hat geschrieben:
Dienstag 11. April 2017, 21:36
Und streng dich bitte mal ein bisschen an, wenn du mir antwortest. Auch da bringst du das mit den Zitaten immer wieder arg durcheinander. Da kann ja kein Mensch der nicht superkonzentriert bei der Sache ist, sehen wer von uns beiden was geschrieben hat.
Hallo Foren-Diva, ich denke nicht, mich deinetwegen besonders anzustregen.

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Pilger
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Pilger » Mittwoch 12. April 2017, 09:39

Nur schwer zu ertragen: Die Eucharistie - In einem Interview mit der Aachener Zeitung gab der scheidende Leiter der Citypastoral, Dieter Spoo, an, mit der Eucharistie nicht viel anfangen zu können.

Ich frage mich wie kann jemand der die Sinnhaftigkeit der heiligen Eucharistie nicht erfassen kann und zum Ausdruck bringt das er glaubt dass viele Menschen diesen "Hokuspokus" nichts abgewinnen können, überhaupt in der Pastoral als Pastoralreferent arbeitet und von seinem Bischof gedeckt wird?

Für mich gibt es nur eine Erklärung, Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.

Viele deutsche Bischöfe allen voran der Kardinal aus München gleichen den vom Staat bezahlten Knecht ihren Knecht, der dessen Lied singt dessen Brot er ißt.

Bedenken wir die Worte Jesus:

"Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe"

Jesus wurde von der herrschenden Nomenklatur ans Kreuz gebracht er wurde von Ihnen ermordet weil er sich nicht politisch korrekt verhalten hat, er hat der herrschenden Nomenklatur widersprochen, er hat die herrschenden Nomenklatur herausgefordert und er bekam die Quittung dafür.

Die heilige Eucharistie erinnert uns an das Sterben und die Auferstehung Jesu Christi als Heilsereignis es wird in der Feier der Eucharistie verkündigt und vergegenwärtigt die Eucharistie erinnert uns an sein Opfer am Kreuz für unsere Erlösung und dafür halten wir Danksagung.

Warum erhalten "Pastoralreferenten" die das nicht verstehen keine Schweigezeit von ihrem Bischof?
Wie zum Beispiel jener Hilfspfarrer der die Worte von Papst Bergoglio kritisch und ihm offenen Dialog in einer Predigt hinterfragt hat?

Schweigezeit für Hilfspfarrer nach Papst-Franziskus-kritischer Predigt - Italienischer Erzbischof reagiert auf Kritik eines Aushilfspriesters am Papst....

Ist das die Neue moderne verweltlichte „Kirche“? In der nur noch Menschenwerk zählt und das Tor zur göttlichen Anderswelt verschlossen ist?
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Gallus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Gallus » Mittwoch 12. April 2017, 10:18

Pilger hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 09:39
Ist das die Neue moderne verweltlichte „Kirche“? In der nur noch Menschenwerk zählt und das Tor zur göttlichen Anderswelt verschlossen ist?
Es ist tatsächlich unglaublich. Und das Bistum Aachen ist wirklich kein Einzelfall. Auch hochrangige Angestellte der Kirche können über Jahre dauerhaft anti-katholischen Unfug verbreiten, ohne in irgendeiner Form behelligt zu werden. Aber wehe, jemand entscheidet sich mal, in die "falsche Richtung" zu zelebrieren...

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von HeGe » Mittwoch 12. April 2017, 13:52

Pilger hat geschrieben:
Dienstag 11. April 2017, 10:09
D: Kardinal Marx wäscht Flüchtlingshelfern die Füße

Der Mensch rückt durch die „moderne“ Art der Fußwaschung in den Mittelpunkt der Liturgie des Gründonnerstags.
Mir kommt bei diesen Aktionen leider eher der Eindruck, und das finde ich problematischer, dass die Fußwaschung in dieser Form keine liturgische Funktion mehr zum Gegenstand hat, sondern vornehmlich politischen Zwecken dient. Es soll lediglich eine Gruppe herausstellen, die in den Augen der Welt irgendwas tolles gemacht hat und andere dazu aufrufen, dem nachzufolgen. Die eigene Demut oder die Bedeutung der Fußwaschung im Hinblick auf das Leiden und Sterben unseres Herrn bleibt dabei auf der Strecke. Mich würde es freuen, wenn man die Politik wenigstens aus dem österlichen Triduum weitestgehend heraushalten könnte, damit wird ohnehin schon in jeder zweiten Sonntagspredigt befasst.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Vir Probatus » Sonntag 16. April 2017, 18:04

http://erzbistum-paderborn.de/38-Nachri ... bruch.html
Im Anschluss stand das Thema „Pastorale Orte und Gelegenheiten“ auf der Tagesordnung. Stephan Lange und Pfarrer Günter Eickelmann vom gleichnamigen Teilprojekt der Bistumsentwicklung stellten zehn Merkmale vor, die beschrieben, was diese künftig auszeichnen solle. Besonders hoben beide hervor, dass pastorale Orte und Gelegenheiten die missionarische Dimension der Pastoral fördern müssten und daher an sie die Frage zu stellen sei, welche Botschaft des Evangeliums durch sie bezeugt werden solle. „Wir haben gemerkt, dass gerade in dieser Frage viel Kraft und Dynamik steckt“, so Stephan Lange.

Monsignore Dr. Michael Bredeck, Leiter der Projektes Bistumsentwicklung, unterstrich, dass es bei der Qualifizierung pastoraler Orte und Gelegenheiten letztlich um Gemeindebildung gehe. „Wenn zum Beispiel für Eltern die katholische KiTa ihre Kinder zur Heimat wird, weil sie dort etwa mit anderen Menschen in der gleichen Lebenssituation zusammenkommen, mit ihnen Glauben leben oder die Nähe Gottes erfahren können, dann kann und darf dies ihre Gemeinde sein“, sagte er. „Sie müssen nicht erst woanders ‚zur Kirche‘ gehen, sie sind dort schon Kirche.“
Diese Eltern müssen nicht woanders zur Kirche gehen, sie brauchen überhaupt nicht mehr zur Kirche gehen. Hauptsache sie zahlen.

Diesen Herrn Eickelmann hat man im pastoralen Raum Meschede-Bestwig vor 2 Jahren unter allergrösstem Ärger entsorgt, weil er nichts gebacken brachte. Da sind komplette PGRs zurückgetreten.
Heute wirkt er als Sachverständiger, wie es funktionieren soll.
Verkehrte Welt.
Wir sind Gourmets des Geistes, wir Intellektuellen: Wir lieben es, zum Frühstück ein Kolumbus-Ei zu pellen!

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