Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

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Raphael
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Raphael » Donnerstag 26. Oktober 2017, 07:07

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Donnerstag 26. Oktober 2017, 02:34
Der Kardinal beschreibt die Rechtslage in der BRD.
.... ohne sie explizit zu erwähnen. :maske:

Nichtsdestoweniger ist es bezeichnend, wenn auf die geltende Rechtslage besonders hingewiesen werden muß. Dies kommt im Regelfalle nur dann vor, wenn selbige Rechtslage aus dem Bewußtsein der handelnden Personen weitgehend verschwunden ist.
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 26. Oktober 2017, 08:06

Welcher handelnden Personen? Doch nicht Kardinal Sarahs oder seiner Fans?

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Raphael
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Raphael » Donnerstag 26. Oktober 2017, 09:15

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Donnerstag 26. Oktober 2017, 08:06
Welcher handelnden Personen? ............
Aller handelnden Personen eben:
- die politisch Verantwortlichen
- die amtlichen und ehrenamtlichen Helfer
- diejenigen, die in der öffentlichen Debatte unter dem Begriff "Flüchtlinge" subsumiert werden
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Freitag 27. Oktober 2017, 08:03

Die kennen die Rechtslage bereits.

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Raphael » Freitag 27. Oktober 2017, 08:11

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 27. Oktober 2017, 08:03
Die kennen die Rechtslage bereits.
Da gibt es offenbar zwei Möglichkeiten: 8)
1. Diese Deine Behauptung ist falsch.
2. Die Rechtslage ist den handelnden Personen schnurzpiepegal.
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Freitag 27. Oktober 2017, 08:51

oder 3. der Kardinal zweckfrei daher.

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Raphael » Freitag 27. Oktober 2017, 09:11

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 27. Oktober 2017, 08:51
oder 3. der Kardinal zweckfrei daher.
Nö, die Möglichkeit ist inexistent, denn angesichts der herrschenden Verhältnisse ist ein Verweis auf die Rechtslage nicht nur sinnvoll sondern sogar geboten! 8)
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Sonntag 12. November 2017, 18:59

EKD-Synode: Kirche und Flüchtlinge? „Moralische Durchhalteparolen helfen nicht“
Es sei „nicht zu übersehen“, so konstatierte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Sonntag, dass die protestantischen „Hinweise und Anregungen zu einer offenen Flüchtlingspolitik und zur tatkräftigen Nächstenliebe von nicht wenigen Menschen in Deutschland als unter Druck setzende Durchhalteparolen empfunden worden sind“. Aber „moralische Durchhalteparolen helfen nicht weiter“, ergänzte Bedford-Strohm zu Beginn der EKD-Synode in Bonn. Und er fragte, wie die Kirche besser kommunizieren könne. Man müsse mit Kritikern der kirchlichen Positionen in der Flüchtlingspolitik so sprechen, dass diese „angesichts unserer Stellungnahmen nicht mit dem Gefühl zurückbleiben, ein schlechterer Mensch oder ein unzugänglicher Christ zu sein“ – und dann „zum aggressiven Gegenangriff auf diejenigen übergehen, die sie als ‚Gutmenschen‘ empfinden“.
Hört, hört.
#gottmensch statt #gutmensch

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