Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

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Yeti
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Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Dienstag 16. Februar 2016, 23:03

Flüchtlingspolitk der Kirchen
Deutschlandfunk hat geschrieben:Die CDU-Politikerin Barbara John hat das Nein zur Teilnahme der AfD am 100. Katholikentag kritisiert. Es sei wichtig, sich auch mit dem politischen Gegner auseinanderzusetzen, sagte sie im Deutschlandfunk. John forderte darüber hinaus einen konkreteren Einsatz der Kirchen für Flüchtlinge. Diejenigen, die nicht nach Deutschland kommen könnten, bräuchten am dringendsten Hilfe.
"...eine Versachlichung der Frage, die auch etwas problematisch sein kann...[...]...es geht nicht nur um eine Problemlösung auf irgendeiner Sachebene...[...]...da gibt es persönliche Schicksale, konkrete Personen...[...]". Ach wirklich? Und ich dachte schon, dass lauter kleine Schlossgespenster zu uns kämen. Die Entgegnungen Wolfgang Becks sind eine intellektuelle Kapitulation allererster Ordnung. Die jesuitische Dialektik war auch schon mal besser, das ist ja nur noch lauwarmes Brühwasser, widerlich. In jedem Wort eine Tonne voll triefender Gesinnungsethik.

Die von Frau Barbara John genannten Beispiele der kirchlichen Heuchelei angesichts früherer Flüchtlingsströme, für die sie sich nach Angebot des Staates weigerte, auch die finanzielle Verantwortung zu übernehmen, sprechen Bände.

Ja, genau, was würde Jesus tun, Hochwürden Beck? Denken Sie und Ihresgleichen doch mal an die Geldwechsler im Tempel, besonders im Johannesevangelium!
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Yeti
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Donnerstag 18. Februar 2016, 18:25

AfD-Vorsitzende Petry wirft Bischöfen Verlogenheit vor
«Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirchen ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für eigene Glaubensbrüder.»
Stuttgarter Zeitung hat geschrieben:StZ: "Die Kirche stellt sich auf die Seite der Menschen, die in Not sind. Das entspricht doch christlichen Werten." Petry: "Ich halte das für eine Täuschung. Wenn sich die Kirchenoberen wirklich mit den Folgen der Flüchtlingsbewegung auseinandersetzen würden, müssten sie die Hilferufe ihrer christlichen Mitbrüder im Mittleren Osten hören. Wir erleben in vielen Ländern, dass es Christen in muslimischen Ländern gegenwärtig sehr schwer haben. Es gibt vielerorts Christenverfolgungen. Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirchen ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für die eigenen Glaubensbrüder. Hier gibt es ein deutliches Ungleichgewicht."
Bischöfe haben Kontakt zur Wirklichkeit verloren
“Auf eine Anfrage von idea Ende September an die EKD und die (katholische) Bischofskonferenz, was sie gegen die Verfolgung von Christen in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland zu tun gedenken, wollten sich beide Institutionen nicht äußern. Begründung: Es fehle ihnen an Fakten.” So Helmut Matthies in seinem Kommentar Die Hirten schweigen (veröffentlicht in ideaSpektrum 42 vom 14. Oktober 2015, online auf kath.net) zu dem Umstand, dass die Kirchen nichts gegen die genannte Christenverfolgung in Deutschland durch aggressive Muslime unternehmen. Es fehlen Fakten? Bereits im Herbst 2013 hat report München bedrückende Fakten geliefert, dann wieder am 29. Juli 2014 (siehe das Video oben), so dass bereits damals, vor über einem Jahr, Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer eine getrennte Unterkunft für christliche Flüchtlinge gefordert hatte. Wie die neuesten Dokumentationen zeigen, hat sich an der Lage nichts geändert. Hätte man ein Interesse, hätte man sich längst über die Situation kundig machen können. Doch die verfolgten Christen haben in den Kirchen keine Lobby. Oder anders gewendet: Ich stimme der Selbsteinschätzung mancher deutschen Bischöfe zu: Sie haben den Kontakt zur Lebenswirklichkeit verloren.
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Edi
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Donnerstag 18. Februar 2016, 18:40

Kardinal Marx erinnert sich schon nach wenigen Tagen nicht mehr, daß er die AfD erwähnt hat:

http://kath.net/news/5487

http://www.tagesschau.de/inland/fluecht ... n-11.html
Zuletzt geändert von HeGe am Freitag 19. Februar 2016, 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Verballhornung des Namens auf Kindergarten-Niveau beseitigt.
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Donnerstag 25. Februar 2016, 20:59

Pater Jordanus von Sachsen Brand, katholischer Dekan der Bundespolizei hat geschrieben:„Die Sachsen haben das Problem, dass sie ohne Dialog vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Das kennen sie noch von den Diktaturen. Daher ist Sachen diesbezüglich etwas sensibler als andere Länder und nicht so eingeschlafen.“ [...] „Beide Seiten haben sich gegenseitig provoziert, es ist nicht nur von einer Seite so geschehen, sondern auch die Migranten haben provoziert. Das ist mehrschichtig, man kann das nicht so einseitig sehen. Aber natürlich wissen wir alle, dass diese Form der Aggression – das hat mit rechts oder links nichts zu tun – nicht gut ist gegenüber Menschen.“
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von umusungu » Donnerstag 25. Februar 2016, 22:57

es ist eine Schande, wie in unserem Land Menschen behandelt werden:

http://www.stern.de/tv/vorfaelle-in-cla ... 11604.html

Tinius
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Tinius » Donnerstag 25. Februar 2016, 23:55

Libanesen in Clausnitz? Jetzt werden Libanesen angeblich dort von Salafisten verfolgt.
Wirtschaftsmigranten aus dem Libanon.

Caviteño
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Freitag 26. Februar 2016, 02:52

umusungu hat geschrieben:es ist eine Schande, wie in unserem Land Menschen behandelt werden:

http://www.stern.de/tv/vorfaelle-in-cla ... 11604.html
Anderen wurde die Menscheneigenschaft von einem christlichen(!) Ministerpräsidenten abgesprochen. Hast Du da auch protestiert und entsprechende Traktate vefaßt? Vielleicht kannst Du die mal verlinken, ich habe bisher noch nichts von Dir oder den Bischöfen zu diesem Thema gefunden. Wo bleibt denn der Ordnungsruf von Kardinal Marx in diesem Fall? Hat sich der zuständige Ortsbischof zu dieser verbalen Entgleisung des höchsten Repräsentanten des Freistaats Sachsen geäußert?

Natürlich nicht! Hälst Du ein solches Verhalten der kirchlichen Würdenträger für glaubwürdig oder sind die auf einem Auge blind? :ja:

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Edi
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Freitag 26. Februar 2016, 13:59

Caviteño hat geschrieben: Natürlich nicht! Hälst Du ein solches Verhalten der kirchlichen Würdenträger für glaubwürdig oder sind die auf einem Auge blind? :ja:
Die sind schon lange blind, zumindest anhand ihrer öffentlichen Äusserungen zu beurteilen, denn sie doktern wie viele andere Menschen auch zumeist nur an den Symptomen herum. Ausserhalb der Öffentlichkeit mag sich der eine oder andere ja anders äussern, aber das zeigt auch schon, daß diese Zeitgeistlutscher keinen Mut haben, auch die Ursachen anzusprechen, denn da müssten sie ja der Regierung und den Regierungen, die diese mit gesetzt haben, die Leviten lesen. Vor kurzem ist sogar Seehofer ein klein wenig auf die Ursachen der Flüchtlingsströme eingegangen und hat damit ob gewollt oder nicht, auch die Merkel kritisiert, die diese indirekt auch mit zu verantworten hat.

Ich kann so ein einseitiges Verhalten der Bischöfe nicht nachvollziehen, aber gut wenn man diese Leute über längere Zeit beobachtet hat, ist ja nichts anderes zu erwarten.

Warum wirkt die deutsche Politik gemäss unserem Grundgesetz, das die dazu sogar verpflichtet, nicht friedensbewahrend und friedensfördernd was internationale Beziehungen angeht? Eine Merkel hat damals sogar dem Bush zugestimmt als er den Irak mit verlogenen Argumenten angreifen wollte und das dann auch tat. Das war mit der Anfang der gewollten Destabilisierung dieser Region und heute muss jeder Dummkopf sehen, welche Folgen diese satanische Politik hat. Statt, daß man international versucht die Probleme mithilfe der UNO in den Griff zu kriegen, macht man Macht- und Kriegspolitik und lässt die UNO aussen vor. Ein Bischof, der das nicht merkt, lebt wohl in seinem Elfenbeinturm oder er merkt es und sagt nur das, was unsere Regierung gerne hört.
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von HeGe » Freitag 26. Februar 2016, 14:19

kath.net hat geschrieben:Berliner Erzbischof drängt auf Schutz von homosexuellen Flüchtlingen

Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch hat am Freitag erneut den besonderen Schutz von homosexuellen Flüchtlingen gefordert. Den Schutz von christlichen Flüchtlingen hat Koch in dem Interview nicht thematisiert [...]
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von martin v. tours » Freitag 26. Februar 2016, 16:49

Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Yeti
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Sonntag 28. Februar 2016, 15:00

Wenn Kardinal Woelki über einen Tweet von Erika Steinbach schreibt, der sei ein Schlag ins Gesicht...
...frage mich allerdings auch, wo denn die Stellungnahme des Kardinals zu den Vorfällen in Kiel bleibt, wo es nicht um eine Internetäußerung geht, sondern um eine ganz reale Bedrängung von jungen Frauen durch bis zu 30 jungen Männern mit Flüchtlingshintergrund. Da blieb der Kardinal merkwürdig still, und auch
nach dem Drama an Silvester in Köln hörte man lange nichts vom Kardinal. Bleibt zu fragen, ob ein Kardinal mit solch einseitiger Stellungnahme nicht auch spaltet? Und was das Ängste schüren betrifft, so haben die meisten Menschen weniger Angst vor einem ziemlich dummen Tweet von Frau Steinbach, sondern eher vor realen Belästigungen. Schade, Herr Kardinal, aber das war daneben!
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von martin v. tours » Sonntag 28. Februar 2016, 15:30

@ Yeti
Habe aus den Kommentaren des von Dir verlinkten Artikels diesen link kopiert:
https://www.bayernkurier.de/wp-content/ ... 3x523.jpg
Darüber regt sich natürlich niemand auf. Im Gegensatz zum Beitrag von Erika Steinbach ist der natürlich weder rassistisch noch spalterisch :vogel:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Sonntag 28. Februar 2016, 18:19

martin v. tours hat geschrieben:@ Yeti
Habe aus den Kommentaren des von Dir verlinkten Artikels diesen link kopiert:
https://www.bayernkurier.de/wp-content/ ... 3x523.jpg
Darüber regt sich natürlich niemand auf. Im Gegensatz zum Beitrag von Erika Steinbach ist der natürlich weder rassistisch noch spalterisch :vogel:
Ich sage ja, bei den Grünen gibt es noch genug verfassungsfeindliche Elemente.
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umusungu
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von umusungu » Sonntag 28. Februar 2016, 20:08

Wann wird diese unsägliche Steinbach endlich aus dem politischen Verkehr gezogen?

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Sonntag 28. Februar 2016, 20:12

umusungu hat geschrieben:Wann wird diese unsägliche Steinbach endlich aus dem politischen Verkehr gezogen?
Wenn ihr Wahlkreis Frankfurt a.M. II sie nicht mehr wählt. Danach sieht's aber gar nicht aus. Sie werden Sie also noch ein Weilchen ertragen müssen. Aber soviel christliche Demut bringen Sie sicherlich auf.
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Juergen » Sonntag 28. Februar 2016, 20:15

Ja, es ist für manche schon Scheiße in der Demokratie, daß der blöde Bürger mitreden kann und nicht nur ausgewählte Gutmenschen.
Gruß
Jürgen

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umusungu
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von umusungu » Sonntag 28. Februar 2016, 20:29

Dass dieses unterirdische Poster hier auf Zustimmung stößt, wundert mich nicht ......

Siard
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Siard » Montag 29. Februar 2016, 07:23

umusungu hat geschrieben:Dass dieses unterirdische Poster hier auf Zustimmung stößt, wundert mich nicht ......
Welches Poster bitte?

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offertorium
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von offertorium » Montag 29. Februar 2016, 09:01

umusungu hat geschrieben:Dass dieses unterirdische Poster hier auf Zustimmung stößt, wundert mich nicht ......
Deshalb gilt: Nicht aufregen, nur wundern :)

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Donnerstag 3. März 2016, 20:00

Papst spricht von "arabischer Invasion"
Huffington Post hat geschrieben:"Europa, so sagte er weiter, habe es immer geschafft, sich durch den Austausch der Kulturen zu vergrößern und sich positiv zu entwickeln."
Puuh...da hat der Papst ja gerade noch mal die Kurve gekriegt. :irritiert:
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von incarnata » Dienstag 15. März 2016, 02:01

umusungu hat geschrieben:Wann wird diese unsägliche Steinbach endlich aus dem politischen Verkehr gezogen?
Frau Steinbach gehört zu den Personen,die von grossen Teilen der mainstream-Presse immer wieder verunglimpft wird.
Sie ist alles andere als eine dumpfe Pegida-Anhängerin.Sie weist hingegen darauf hin,dass Flucht und Vertreibung immer mit unsäglichem Leid für die Vertriebenen und Flüchtigen verbunden war und ist und dass das Trauern um die verlorene Heimat legitim ist für alle Betroffenen.
Friede kann daraus entstehen,wenn sich betroffene Menschen verfeindeter Regime in der Erkenntnis,Ähnliches erlitten zu haben begegnen.
Das gilt für die Vertriebenen und Flüchtigen der Weltkriege ebenso wie für die heutigen.Ich kenne etliche ehemals vertriebene Schlesier oder Ostpreussen,die sich heute als Flüchtlingshelfer engagieren und z.B. Flüchtige aus Syrien oder Afghanistan bei sich beherbergen.
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)

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Peter Ernst
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Peter Ernst » Dienstag 15. März 2016, 09:10

umusungu hat geschrieben:Wann wird diese unsägliche Steinbach endlich aus dem politischen Verkehr gezogen?
Wie soll man sich denn das "aus dem Verkehr ziehen" konkret vorstellen?
Hausarrest, Psychiatrie, Haftsstrafe, wegen falscher Meinung?
Wir sind doch Demokraten und für Vielfalt und Toleranz, oder umusungu?
"Ich hoffe auf das Unverdiente"

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 24. März 2016, 17:38

Da bimmeln sie die "Helden":
http://salzburg.orf.at/m/news/stories/2764628/
Gegen Abtreibung wird man nie das kleinste Glöckchen hören -könnte ja schlechte Presse oder einen Shitstorm geben.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Mittwoch 30. März 2016, 20:16

David Berger mal erfrischend anders: Als Hirte ist Ihr Platz bei der Herde!
David Berger hat geschrieben:"Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker wird derzeit von verschiedensten Medien, unter anderem auch der „Katholischen Nachrichtenagentur“, als Kritiker der AfD gefeiert. Zugleich berichten die Medien davon, dass Islamisten im Jemen einen katholischen Priester gekreuzigt haben sollen. In einem offenen Brief wehrt sich nun ein Katholik gegen diese parteipolitische Wahlkampfaktion eines Bischofs und fragt: Warum schweigen Sie im Gegenzug zu den antisemitischen und christophoben Vergehen muslimischer Migranten?"
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Montag 25. April 2016, 19:24

Islam-Lobbyisten im Meßgewand
"Einige der eifrigsten Islam-Lobbyisten und AfD-Verteufler hierzulande tragen hauptberuflich Talar und Meßgewand. Wem das seltsam vorkommt, der hat noch nicht gemerkt, daß die christlichen Amtskirchen im Selbstverständnis etlicher ihrer führenden Repräsentanten eher mit der Politik verfilzte und von ihr abhängige Sozialkonzerne denn Hüter letzter Glaubensgeheimnisse und Seelsorger ihrer Herde sind."

"Auch der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki ist so ein Islam-Lobbyist im Meßgewand. Seine Suada, mit der er der AfD wegen ihrer Forderungen zum Umgang mit dem Islam in Deutschland „Gehässigkeit“, das „Schüren“ von „Ängsten“ und „Grundgesetzwidrigkeit“ unterstellt, strotzt selbst von unlauteren Verkürzungen, gewollten Fehlschlüssen und plumper Angstmacherei."
"Oder als schamlose Anbiederung an die Mächtigen in Staat und Gesellschaft. Wer in seinen sozialindustriellen Großunternehmen Caritas und Diakonie mehr Leute beschäftigt als VW oder Siemens, beißt die Hand nicht, die ihn füttert, und giftet gegen jeden, der die einträgliche Symbiose stört."
"Trotzdem behauptet Woelki, Minarett und Kirchturm seien im Grunde dasselbe."
:vogel:
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von asderrix » Montag 25. April 2016, 21:11

Als ich den Beitrag von eurem Woelki geshn hab heut früh, also das was mir dazu eingefallen ist sagt und schreibt man net als Christ, auch wenn es die Wahrheit ist.
Könnte der net mal ne Studienreise in islamische Länder machen, vielleicht ist doch noch nich alles zu spät.
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Montag 25. April 2016, 21:30

Yeti hat geschrieben:
"Trotzdem behauptet Woelki, Minarett und Kirchturm seien im Grunde dasselbe."
:vogel:
Diese Kirchenfürsten sind und bleiben oberflächlich und plappern das nach, was die vorherrschenden Politiker sagen. Sie könnten es aber besser wissen, wenn sie nur wollten.
Das Minarett erhebt einen realen islamischen Gebietsanspruch, der Kirchturm nicht. Da hat es doch auch schon Vorfälle gegeben, wo Mohammedaner andere Menschen auf die andere, der Moschee gegenüber liegende Gehwegseite verwiesen haben, weil sie meinten der der Moschee nahe Gehweg sei eine Art Besitz der Moschee, derweil ist der Gehweg öffentlich.

Was das Grundgesetz angeht, so bestreitet die AfD ja auch nicht, daß die Mohammedaner hierzulande ihre Art von Gottesdiensten abhalten dürfen, wohl aber warnt sie vor dem politischen Islam. Denn der Islam ist eben auch politisch zu sehen. Stichwort: Scharia und ähnliches. Wenn deutsche Richter in Einzelfällen bereits schon das islamische Recht akzeptiert haben, dann fängt die Islamisierung hier doch schon an. Ein Woelki und andere leben hinter den Wolken und wollen die Fakten auch nicht sehen und zur Kenntnis nehmen. Die sollten mal einen Bischof aus der Nahostregion fragen, aber das wollen sie auch nicht. Dem Woelki traue ich ohnehin nicht, seit bekannt wurde, daß er intern sehr wohl auch Kritisches am Islam erkennt, aber das öffentlich nicht äussern will, wohl aber das Gegenteil äussert.
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von umusungu » Montag 25. April 2016, 23:14

Edi hat geschrieben:Da hat es doch auch schon Vorfälle gegeben, wo Mohammedaner andere Menschen auf die andere, der Moschee gegenüber liegende Gehwegseite verwiesen haben, weil sie meinten der der Moschee nahe Gehweg sei eine Art Besitz der Moschee, derweil ist der Gehweg öffentlich. .
Hallo Edi, den Nachweis Deiner Behauptung bringst Du uns doch sofort, oder?

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Juergen » Dienstag 26. April 2016, 00:00

Edi hat geschrieben:…Die sollten mal einen Bischof aus der Nahostregion fragen, aber das wollen sie auch nicht…
Gruß
Jürgen

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Dienstag 26. April 2016, 09:43

umusungu hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Da hat es doch auch schon Vorfälle gegeben, wo Mohammedaner andere Menschen auf die andere, der Moschee gegenüber liegende Gehwegseite verwiesen haben, weil sie meinten der der Moschee nahe Gehweg sei eine Art Besitz der Moschee, derweil ist der Gehweg öffentlich. .
Hallo Edi, den Nachweis Deiner Behauptung bringst Du uns doch sofort, oder?
Soviel ich weiß, hat man das im Forum hier schon erörtert und den Beleg erbracht. Aber letztlich ist das auch nicht so wichtig, weil bekannt ist, daß die Mohammedaner ihre Türme als Einnahme des Gebietes sehen, das drumherum liegt.
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Raphael » Dienstag 26. April 2016, 11:12

Edi hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Da hat es doch auch schon Vorfälle gegeben, wo Mohammedaner andere Menschen auf die andere, der Moschee gegenüber liegende Gehwegseite verwiesen haben, weil sie meinten der der Moschee nahe Gehweg sei eine Art Besitz der Moschee, derweil ist der Gehweg öffentlich. .
Hallo Edi, den Nachweis Deiner Behauptung bringst Du uns doch sofort, oder?
Soviel ich weiß, hat man das im Forum hier schon erörtert und den Beleg erbracht. Aber letztlich ist das auch nicht so wichtig, weil bekannt ist, daß die Mohammedaner ihre Türme als Einnahme des Gebietes sehen, das drumherum liegt.
Danke, daß Du Hochwürden hier ein bißchen Nachhilfe erteilst! :ja:
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Dienstag 26. April 2016, 14:35

Woher weiß man eigentlich, dass Muslime Minarette so interpretieren? Landnahme per Turmbau kommt mir nicht gerade realistisch vor. Da wäre ein Marsch durch die Institutionen Erfolg versprechender.

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