Voreheliche Enthaltsamkeit

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Tinius
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Tinius » Sonntag 21. Dezember 2014, 22:50

Sex wird überbewertet..

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taddeo
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von taddeo » Montag 22. Dezember 2014, 08:41

Tinius hat geschrieben:Sex wird überbewertet..
Würde ich nicht so sehen.
Die Sexualität ist ein dermaßen bestimmender Teil des Menschseins, daß der Umgang damit zwangsläufig gravierende Auswirkungen auf das Selbstverständnis hat. Die scheinbare "Überbewertung" rührt meiner Meinung nach nur daher, daß es eben zwischen den Menschen, die als Sexualpartner in Frage kommen, derartig unterschiedliche Vorstellungen darüber gibt (von "Sex wird überbewertet" bis "Ohne Sex hat das Leben keinen Sinn"), daß darüber viel mehr diskutiert wird als über andere Themen. Aber wenn ich mir so anschaue, welche Auswirkungen diese unterschiedlichen Vorstellungen auf das gesamte Leben der Menschen haben, dann kann man das Thema eigentlich gar nicht "überbewerten".
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Yeti
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Yeti » Dienstag 23. Dezember 2014, 16:54

Yeti hat geschrieben:Zumindest Schlaganfälle sind bei Frauen aber echt Neuland.
Ich präzisiere: gemeint ist die Häufigkeit. Hier die Erwähnung einer Studie aus den siebziger-Jahren:
Die Schlaganfallhäufigkeit war bei Männern und Frauen ungefähr gleich groß.
Und eine Studie von 2010 mit dem Stand von 2008, aus der hervorgeht, dass Frauen häufiger vom Schlaganfall betroffen sind als Männer (s. bes. Tab. 1). Spezielle Risiken für Frauen sind auch Kontrazeptiva:
Deutsches Ärzteblatt hat geschrieben:Pille birgt Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt
Über mögliche Langzeitfolgen nach längerer Einnahme im jüngeren Alter gibt es hier keine Daten - oder man mied dieses politisierte Tretminenfeld. Aber es gibt diese Daten:
Focus hat geschrieben:Demnach wollen 30 Französinnen Klage einreichen, weil sie aufgrund der Einnahme von Antibabypillen unter schweren Nebenwirkungen leiden. Die Rede ist von Schlaganfällen, Embolien und Thrombosen. Verantwortlich dafür sollen die teilweise umstrittenen Antibabypillen der „dritten und vierten Generation“ sein. Einige dieser Hormonpräparate mit neuartigen Gestagenen stehen schon seit Jahren in der Kritik, da von ihnen ein erhöhtes Thromboserisiko ausgehen soll. Während ohne Pille fünf von 100 000 Frauen ein derartiges Blutgerinnsel bekommen, sind es mit den niedrig dosierten Antibabypillen der dritten Generation 25 von 100 000. Die Gefahr ist besonders groß im ersten Jahr der Einnahme und sofern eine Frau Übergewicht hat. Insgesamt gelten die neueren Antibabypillen als gefährlicher als die der sogenannten zweiten Generation.
Lacrimosa hat geschrieben: Ich bin kein Experte, aber die Bindungsfähigkeit eines Menschen hängt maßgeblich von den ersten drei Lebensjahren ab. Dabei geht es um eine sichere und beständige emotionale Bindung. Wenn die seitens der Eltern nicht gegeben ist, beispielsweise durch eine wechselhafte, depressive Mutter oder einen gefühlsarmen, egozentrischen Vater, ist keine gesunde Entwicklung möglich. Solche Menschen sehnen sich zwar nach Nähe, doch wenn sie entsteht, können sie sie nicht gut ertragen. Das treibt sie im Erwachsenenalter von einem Partner zum anderen. Oder sie bleiben alleine. Sie können schlecht Vertrauen in sich und die eigenen Emotionen entwickeln. Dieser Prägung aus der ersten Lebensphase ist nur mit viel Geduld und Liebe beizukommen, vorausgesetzt die bindungsunfähige Person erkennt die „Fehlprägung“ und hat den Mut, an sich zu arbeiten.
Dieser Erklärung kann ich voll und ganz zustimmen.
Lacrimosa hat geschrieben:Das Verklausulieren rührt ja nur daher, dass man als Mädchen dazu erzogen wurde, ja nichts zu sagen, was den anderen verletzen könnte. Je nach Charakter des Mädchens kann das so weit ausarten, dass es sich gar nichts mehr zu sagen traut. Aus Angst beispielsweise, eine geliebte Person zu verlieren.
Ich denke, dass dies vor Jahrzehnten vielleicht noch die Regel war, inzwischen aber nicht mehr grundsätzlich stimmt. Außerdem scheint da geschlechtsdifferenziert viel mehr in der genetischen "Programmierung" angelegt zu sein, als man noch in den 80-er und 90-er-Jahren vermutete.
taddeo hat geschrieben:
Sarandanon hat geschrieben:
Lacrimosa hat geschrieben:Dazu kommt, dass viele Männer in Ehen bequem werden: Gesundheit? Bewegung? Austausch? Abwechslung? Mit dem Fortschreiten der Ehe sorgen sich zumeist nur noch die Frauen darum, stoßen dabei immer öfter auf taube Ohren und bemühen sich dann letzten Endes im Alleingang um die Beziehung.
Das ist eine Pauschalisierung.
Ja, ist es, aber eine, die schon eine gewisse Empirie für sich hat.
Man könnte - genauso pauschalisierend, genauso richtig oder falsch wie das obige - zB auch folgenden Satz formulieren:
Dazu kommt, dass viele Frauen in Ehen bequem werden: Sex? Mit dem Fortschreiten der Ehe sorgen sich zumeist nur noch die Männer darum, stoßen dabei immer öfter auf taube Ohren und bemühen sich dann letzten Endes im Alleingang um die Beziehung.
Ja. Man könnte auch grundsätzlicher vermuten, dass Frauen sich oft andere Dinge in einer Beziehung wünschen als Männer und dass eine Ehe eine Verbindung ganz anderer Art ist als eine "bloße" Beziehung, die weit über eine reine Bedürfnisbefriedigung beider Geschlechter hinausgeht und auch in manchen Fällen und Zeiten den Verzicht auf die Erfüllung der Bedürfnisse notwendig ist. Wenn ich mich nicht irre, ist das auch die Lehre der Kirche. Romano Ruardini hat einmal geschrieben, dass nur derjenige zur Ehe geeignet sei, der im Prinzip auch ehelos, also zölibatär (nicht als "Single"!) leben könnte.
berneuchen hat geschrieben:Kann es sein, dass hier Sexualität mit einer Krankheitn wie Drogensucht und oder kriminellen Tatbeständen wie Dealen gleichgesetzt wird? Die Auswahl von Bildern, die zum Vergleich herangezogen werden, lässt darauf schließen. Wenn Geistliche von dieser Voraussetzung aus "Beratung " treiben würden, fände ich das ziemlich schräg.
Es kann auch dir nicht entgangen sein, dass die Sexualität ihre ambivalenten, ja kriminellen und pathologischen Seiten haben kann. Insofern ist der Vergleich nicht schlecht.

Um aber auf das Strangthema wieder zurückzukommen:
Daraus:
4. Zur Pastoral für Gläubige in schwierigen Ehesituationen: Das Zusammenleben „ad experimentum“ darf als der Normalfall bezeichnet werden. Gelegentlich gibt es auch Ausnahmen. Dies wird auch bewusst etwa von offiziellen kirchlichen Jugendstellen so gewollt und gefördert. Als Zusammenfassung der Leitlinien der Jugendpastoral kann man sagen: „Lebe wie du willst und was dir Spaß macht – aber achte darauf, nicht schwanger zu werden!“ Auch bei den jungen Paaren, die z. B. sonntags regelmäßig die hl. Messe besuchen, ist das Zusammenleben wie Verheiratete faktisch der Normalfall – mit ganz wenigen Ausnahmen. Bei diesen Paaren wird die Taufe des ersten oder zweiten Kindes gerne zum Anlass genommen, um kirchlich zu heiraten. Die wiederverheiratet Geschiedenen sind eine pastorale Realität, Zahlen dazu gibt es nicht, ich würde aber schätzen, dass etwa 30% der kirchlich verheirateten Paare sich zivil scheiden lassen und in sehr vielen Fällen auch wieder eine weitere zivile Ehe eingehen. Dies wird als normal empfunden und auch dadurch gefördert, dass ein großer Teil der Priester bereit ist, diesen Paaren einen „kirchlichen Segen“ zu erteilen, was mancherorts auch als „Ringsegnung“ betitelt und umschrieben wird. Wer dies tut, wird als barmherzig betitelt, wer solche Segnungen verweigert, wird als hartherzig und doktrinär beschimpft. Wenn es Pastoralpläne gibt, dann beinhalten sie meist mehrdeutige Formulierungen, um solche Segnungen doch zu rechtfertigen. Beispielsweise wird gesagt, dass die Formulierung „Bis der Tod euch scheidet“ auch auf den „Tod der Liebe zum anderen“ interpretiert werden könnte. Wenn also keine Liebe zum anderen mehr zu spüren sei, dann sei diese Ehe tot und es stehe einer weiteren Eheschließung nichts mehr im Wege.
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Maurus » Dienstag 23. Dezember 2014, 17:43

Nach meinem Dafürhalten ist wenig von der kirchlichen Lehre in der Öffentlichkeit bekannter als die Sexualmoral. Im öffentlichen Diskurs abseits der theologischen Fakultäten wird (abgesehen vielleicht von Medizin- und Wirtschaftsethik) praktisch nur über die Sexualmoral und Ehelehre diskutiert. Insofern kann ich mich der These von Prader nur schwer anschließen. Ich würde lieber mal fragen, ob nicht beispielsweise die Ehelehre zwar bekannt ist, aber schlichtweg ignoriert wird. Diese Frage ist um einiges unangenehmer und schwieriger; leichter ist es zu dozieren, man müsse einfach nur oft genug wiederholen, was in den Katechismen und Lehrschreiben steht.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Yeti » Dienstag 23. Dezember 2014, 19:11

Maurus hat geschrieben:Nach meinem Dafürhalten ist wenig von der kirchlichen Lehre in der Öffentlichkeit bekannter als die Sexualmoral.
In Fragmenten stimmt das wahrscheinlich, aber sicher nicht insgesamt und vor allem nicht die Begründung.
Maurus hat geschrieben:Ich würde lieber mal fragen, ob nicht beispielsweise die Ehelehre zwar bekannt ist, aber schlichtweg ignoriert wird.
Speziell da nehme ich an - nein, weiß ich - um die Unkenntnis.
Maurus hat geschrieben:leichter ist es zu dozieren, man müsse einfach nur oft genug wiederholen, was in den Katechismen und Lehrschreiben steht.
Es wäre schon viel gewonnen, wäre wenigstens das bekannt.
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von taddeo » Dienstag 23. Dezember 2014, 20:15

Yeti hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Ich würde lieber mal fragen, ob nicht beispielsweise die Ehelehre zwar bekannt ist, aber schlichtweg ignoriert wird.
Speziell da nehme ich an - nein, weiß ich - um die Unkenntnis.
Bekannt ist bestenfalls das, was die Leute für die Ehelehre der Kirche halten, auch wenn es in Wirklichkeit nicht viel damit gemeinsam hat. Unauflöslichkeit und Monogamie, das darf man wohl als wirklich allgemein bekannt voraussetzen, mehr aber auch nicht. Alles andere leidet darunter, daß die Kirche nicht mit einer Sprache spricht, sondern die bösen Hardliner in Rom eines sagen, die aufgeschlossenen Pastoralen in den Diözesen und Pfarreien was anderes - und vor allem was anderes praktizieren.
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Maurus » Dienstag 23. Dezember 2014, 20:24

taddeo hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Ich würde lieber mal fragen, ob nicht beispielsweise die Ehelehre zwar bekannt ist, aber schlichtweg ignoriert wird.
Speziell da nehme ich an - nein, weiß ich - um die Unkenntnis.
Bekannt ist bestenfalls das, was die Leute für die Ehelehre der Kirche halten, auch wenn es in Wirklichkeit nicht viel damit gemeinsam hat. Unauflöslichkeit und Monogamie, das darf man wohl als wirklich allgemein bekannt voraussetzen, mehr aber auch nicht. Alles andere leidet darunter, daß die Kirche nicht mit einer Sprache spricht, sondern die bösen Hardliner in Rom eines sagen, die aufgeschlossenen Pastoralen in den Diözesen und Pfarreien was anderes - und vor allem was anderes praktizieren.
Stimmt wohl, aber da die Kirche für ihre Sexualmoral kritisiert wird, nehmen die Leute wohl eher das als authentische Lehre an, was Rom sagt.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Maurus » Dienstag 23. Dezember 2014, 20:31

Yeti hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Nach meinem Dafürhalten ist wenig von der kirchlichen Lehre in der Öffentlichkeit bekannter als die Sexualmoral.
In Fragmenten stimmt das wahrscheinlich, aber sicher nicht insgesamt und vor allem nicht die Begründung.
Stimmt, bei der angemessenen Begründung hapert es. Es hapert aber oft auch dort, wo solche Begründungen mit ehrlichem Bemühen und dogmatisch korrekt geliefert werden. So einen halb aufgeschlossenen Katholiken kann man damit meist nicht überzeugen.
Yeti hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:leichter ist es zu dozieren, man müsse einfach nur oft genug wiederholen, was in den Katechismen und Lehrschreiben steht.
Es wäre schon viel gewonnen, wäre wenigstens das bekannt.
Wie ich in meinem Vorbeitrag schrieb: Die Esssentialia sind den Leuten meines Erachtens bekannt. Jedenfalls die reinen Ge- bzw Verbote. Die Begründung kennen viele meist nicht. Wobei man vielleicht auch sagen muss: Nicht mehr. Denn bei ihrem Erscheinen wurde Humanae vitae beispielsweise ja schon breit diskutiert - und offenbar nicht akzeptiert. Danach hat die Kirche schlicht ihre Deutungshoheit verloren. Heute fragt der Otto-Normalkatholik nicht mehr danach, was die Kirche in dieser Frage lehrt. Seiner Meinung nach ist das nämlich seine Privatsache. Das heißt aber eben nicht, dass er nicht um Ge- und Verbote weiß.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von taddeo » Dienstag 23. Dezember 2014, 20:43

Maurus hat geschrieben:Stimmt wohl, aber da die Kirche für ihre Sexualmoral kritisiert wird, nehmen die Leute wohl eher das als authentische Lehre an, was Rom sagt.
Das wäre ja immerhin noch ein echter Lichtblick.
Tatsächlich an die Lehre gehalten haben sich die Menschen über die Jahrhunderte immer mal mehr, öfters aber mal weniger; wenn sie wenigstens noch das Richtige als Lehre wahrnehmen, ist noch nicht Hopfen und Malz verloren, auch wenn sie dagegen sind und dagegen handeln.
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Maurus » Dienstag 23. Dezember 2014, 20:58

taddeo hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Stimmt wohl, aber da die Kirche für ihre Sexualmoral kritisiert wird, nehmen die Leute wohl eher das als authentische Lehre an, was Rom sagt.
Das wäre ja immerhin noch ein echter Lichtblick.
Tatsächlich an die Lehre gehalten haben sich die Menschen über die Jahrhunderte immer mal mehr, öfters aber mal weniger; wenn sie wenigstens noch das Richtige als Lehre wahrnehmen, ist noch nicht Hopfen und Malz verloren, auch wenn sie dagegen sind und dagegen handeln.
Ja, die Frage ist halt, wie man mit dem Auseinandergehen von Theorie und Praxis umgeht. Hat man den Hiatus früher halt hingenommen und ist dann notfalls halt beichten gegangen? Zu hinterfragen gab es ja nichts. Heutzutage wird eben nach der praktischen Lebbarkeit der reinen Lehre gefragt; dazu kommt der Wandel im Religionsverständnis. Religion wird viel funktionaler wahrgenommen. Kann sie ihre dienende Funktion nicht erfüllen, wird sie abgelehnt oder eben privat angepasst. Natürlich bin ich dafür, die kirchliche Lehre klar darzulegen. Ich bezweifle nur, dass das am Grundproblem etwas ändert. Das liegt halt woanders, nicht in einer Unkenntnis. Jedenfalls auf diesem Gebiet.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Yeti » Dienstag 23. Dezember 2014, 21:22

Maurus hat geschrieben:Stimmt wohl, aber da die Kirche für ihre Sexualmoral kritisiert wird, nehmen die Leute wohl eher das als authentische Lehre an, was Rom sagt.
Auch was Rom sagt, wissen die meisten Leute nicht. Sie wähnen höchstens, dass sie es wüssten und selbst das nicht bewusst. Das habe ich in meiner ganz praktischen Berufserfahrung als Lehrer auch immer so erlebt und gehe, wenn es um dieses Thema geht, immer davon aus.
Maurus hat geschrieben:Es hapert aber oft auch dort, wo solche Begründungen mit ehrlichem Bemühen und dogmatisch korrekt geliefert werden. So einen halb aufgeschlossenen Katholiken kann man damit meist nicht überzeugen.
Dann geht es vielleicht nicht mehr um Argumente, sondern um einen grundsätzlichen Vorbehalt, der nicht rational ist, wie ich überhaupt denke, dass viele Probleme des Glaubens viel mehr mit Psychologie als mit Theologie oder Philosophie zu tun haben.
Maurus hat geschrieben:Die Esssentialia sind den Leuten meines Erachtens bekannt. Jedenfalls die reinen Ge- bzw Verbote. Die Begründung kennen viele meist nicht.
In meinen Gesprächen mit Schülern und Eltern habe ich selbst eine solche Kenntnis von Ge- und Verboten stets nur fragmentarisch feststellen können.
Maurus hat geschrieben:Wobei man vielleicht auch sagen muss: Nicht mehr. Denn bei ihrem Erscheinen wurde Humanae vitae beispielsweise ja schon breit diskutiert - und offenbar nicht akzeptiert. Danach hat die Kirche schlicht ihre Deutungshoheit verloren.
Die Kirche kann die Deutungshoheit darüber niemals verlieren, ganz egal, was oder wieviel jemand glaubt, denkt oder davon hält, es wäre auch widersinnig. Über die Glaubenswahrheit kann nicht abgestimmt werden, auch nicht mit den Füßen. Wenn der Otto-Normalkatholik das vielleicht auch mangels Mühe um Einsicht das nicht akzeptiert, muss er sich vielleicht mit dem Gedanken anfreunden, dass er ganz einfach kein Katholik mehr ist. Das gibt es ja.
Maurus hat geschrieben:Heute fragt der Otto-Normalkatholik nicht mehr danach, was die Kirche in dieser Frage lehrt. Seiner Meinung nach ist das nämlich seine Privatsache. Das heißt aber eben nicht, dass er nicht um Ge- und Verbote weiß.
Wie gesagt, ich habe andere Erfahrungen, die ganz entgegengesetzt sind: die Schüler wissen um die Ge- und Verbote nicht, sind aber ganz Ohr, wenn man sie ihnen gut römisch-katholisch erläutert - und entscheiden sich danach oft trotzdem dagegen, oft genug nicht deswegen, weil sie bessere Argumente dagegen gefunden hätten, sondern aus einer diffusen Mischung aus Unwohlsein über die vermeintlichen Nachteile, die ihnen aus der Beachtung der Gebote erwüchsen und einer ebenso irrationalen politischen Korrektheit.
Maurus hat geschrieben:Zu hinterfragen gab es ja nichts.
Das gibt es auch heute nicht oft, weil die Ressourcen dazu fehlen. Mehr als früher gilt heute: "Nicht alle, die ihrer Ketten spotten, sind auch wirklich frei."
Maurus hat geschrieben:Kann sie ihre dienende Funktion nicht erfüllen, wird sie abgelehnt oder eben privat angepasst.
Da ist gewiss was dran. Sie wird - im besten Fall - oft wie eine Art "update" auf das Betriebssystem Seele gesehen, aber nicht als Suche nach der Wahrheit.
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Protasius
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Protasius » Donnerstag 11. Juni 2015, 15:45

kath.net hat geschrieben: Warum Sex heilig ist

Es ist ja wirklich nervig. Ständig sind es die Christen, die irgendein Problem mit dem Sex haben. Homosexualität, Sex ohne Ehe, Seitensprung, Abtreibung, Porno, Prostitution. Total leibfeindlich. Oder? Gastkommentar von Dr. theol. Johannes Hartl
Ein etwas provokanter Titel, aber ein sehr lesenswerter Text.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von overkott » Donnerstag 11. Juni 2015, 17:44

Was bedeuted heilig? Man kann es von heilen mit gesund übersetzen. Die heilige Schrift ist demnach die gesunde Schrift. Im übertragenen Sinn bedeutet heilig unverletzlich. Das lateinische Wort sanctitudo bedeutet entsprechend Unverletzlichkeit. Damit sind wir schnell bei besonders.

Heiliger Sex ist gesunder Sex, unverletzlich, besonders.

Die Ehe gibt dem gesunden Sex einen rechtlichen Raum. Dieser besondere Raum ist unverletzlich.

Sex vor der Ehe ist nicht unbedingt gesund. Gesundheitspolitiker warnen vor Geschlechtskrankheiten oder vor seelischen Verletzungen. Auch eine verfrühte Schwangerschaft kann ein Problem sein. In der heiligen Messe erzählt vor allem die Weihnachtsgeschichte von der schwierigen Situation der Jungfrau Maria und ihrem ewigen Verlobten, dem heiligen Josef.

Eheleute geben ihrem gemeinsamen Leben einen rechtlichen Rahmen, weil sie sich lieben, also auch in schlechten Zeiten zusammenhalten möchten.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Tinius » Donnerstag 11. Juni 2015, 21:58

overkott hat geschrieben:
Sex vor der Ehe ist nicht unbedingt gesund. ...... In der heiligen Messe erzählt vor allem die Weihnachtsgeschichte von der schwierigen Situation der Jungfrau Maria und ihrem ewigen Verlobten, dem heiligen Josef.

Stimmt. Denn auch Sex mit dem Heiligen Geist bleibt nach deiner Logik Sex vor der Ehe.

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Niels
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Niels » Freitag 12. Juni 2015, 00:49

@Ovi: Ist Sex nach der Ehe gesund? :detektiv:
Wenn ja, wann und mit wem? :maske:
Was wohl der Heilige Bonaventura dazu sagen würde? :hmm:

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Yeti
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Yeti » Donnerstag 9. Juli 2015, 16:25

Gerade gefunden und nur zur Erinnerung:
Zusammenleben auf Probe
„Ein Verhältnis liegt dann vor, wenn ein Mann und eine Frau sich weigern, ihrer auch die sexuelle Intimität einbegreifenden Beziehung eine öffentliche Rechtsform zu geben." Der Ausdruck „freie Liebe“ ist trügerisch: Was kann ein Liebesverhältnis bedeuten, bei dem die beiden Partner keine gegenseitigen Verpflichtungen eingehen und damit bezeugen, daß sie weder auf den Partner noch auf sich selbst noch auf die Zukunft genügend vertrauen?
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Juergen » Donnerstag 9. Juli 2015, 16:57

Niels hat geschrieben:@Ovi: Ist Sex nach der Ehe gesund? :detektiv:
»Nach der Ehe« bedeutet ja, daß die Ehe vorbei ist, daß also ein Partner gestorben ist. Da ist der Sex genauso gesund oder ungesund wie vor der Ehe.
Gruß
Jürgen

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Tinius » Donnerstag 9. Juli 2015, 17:01

In den modernen Zeiten hat es einem jungen Paar selten geschadet, zu testen, ob sie körperlich mit diesen Interessen harmonieren.
Die sexuelle Enthaltsamkeit (vor allem der Frau) vor der Ehe hat (hatte) nichts mit Religion sondern mit gesellschaftlichen Konventionen und Familieninteressen zu tun.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von mensch » Donnerstag 9. Juli 2015, 17:27

Tinius hat geschrieben:In den modernen Zeiten hat es einem jungen Paar selten geschadet, zu testen, ob sie körperlich mit diesen Interessen harmonieren.
Und wie lange soll dieser Test gehen? Frag doch mal verheiratete Paare, wie sich die Qualität der Sexualität mit den Jahren gesteigert hat. Diese Erfahrung zerschmettert die moderne Idee, Sexualität könne in ein paar Wochen oder geringer Zeit erprobt werden. Eine andere Erfahrung, die dieses Modell aber ebenso zerstört, ist die Tatsache, dass die körperliche Annahme des Gegenüber - das "ihn/sie schön finden" - immer ganz entscheidend davon abhängt, welche Bindung und Beziehung ich zu ihm oder ihr habe. Die moderne Idee, dass man mal ein paar Wochen miteinander rumfrotzeln müsse, um seine Kompatibilität zu erproben, ist auf jeder Ebene verkehrt und hinterlässt zwischenmenschlich verbrannte Erde.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Thomas_de_Austria » Donnerstag 9. Juli 2015, 17:36

Nach den vielen Fällen von ständigen "Tests" und den Folgen, ohne verbindlichen Rahmen der Verantwortungsübernahme,
die praktisch jedermann persönlich bekannt sein dürften, kann kein Mensch im Ernst behaupten, das würde nicht schaden.

Und was an Phänomenen, die sich immer auch in einer konkreten Zeit an einem konkreten Ort mit allen Begleitumständen
abspielen, etwas mit "Religion" oder eher Glaube und Lehre der Kirche zu tun haben und was nicht, entscheidet diese selber
und alleine.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von overkott » Donnerstag 9. Juli 2015, 18:04

Jugendliche sind von vorehelichem Geschlechtsverkehr nicht begeistert, wenn der Schwangerschaftstest positiv ist. Panik, Schuldgefühle und Stress lassen sich nicht immer verhüten. Auch Eltern finden das nicht verantwortlich.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Donnerstag 24. August 2017, 16:09

Christa Meves:

Der Film im Fernsehen - „Mona kriegt ein Baby“

Daraus:
Triumph der Legitimierung von Schülerschwangerschaft - ohne Zweifel.
Gesteigerter Triumph auch des bereits seit Jahrzehnten legitimierten
Jugendsex hierzulande?
Wer einen Ritus ändert, verletzt einen Gott.
(Nicolás Gómez Dávila)

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 24. August 2017, 16:28

Ich hatte vor einigen Jahren mit Frau Meves eine Debatte es ging um behinderten Fragen im allgemeinen sehr bald merkte ich sie argumentiert mit Material und Studien aus den späten 50igern -bis Mitte der 60iger Jahre
ich fragte sie nach mehreren Ansätzen aus späterer zeit das brachte sie ziemlich ins Schleudern bis sie dann endlich sagte daß neueres Material nicht ihrer Überzeugung entspreche ich fragte sie dann ob sie den objektiv arbeitet oder nur ihre Überzeugung mit veralteten Materialien stützen wolle
ich bemerkte dann nur noch
sie machen also genau das was sie den 68igern vorwerfen
der leider viel zu früh verstorbene Msgr Böckmann der die Tagung organisierte bat mich bei der folgenden Diskussion keine Fragen mehr an Frau Meves zu richten zu stellen
so viel zur Kompetenz dieser Dame

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Petrus
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Petrus » Donnerstag 24. August 2017, 16:32

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 16:09
Christa Meves
ja.

ich denke noch intensiv nach darüber, was die

Grundlage der neoanalytischen Antriebslehre

sein oder bedeuten könnte.

PascalBlaise
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 24. August 2017, 17:00

CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 16:28
Ich hatte vor einigen Jahren mit Frau Meves eine Debatte es ging um behinderten Fragen im allgemeinen sehr bald merkte ich sie argumentiert mit Material und Studien aus den späten 50igern -bis Mitte der 60iger Jahre
ich fragte sie nach mehreren Ansätzen aus späterer zeit das brachte sie ziemlich ins Schleudern bis sie dann endlich sagte daß neueres Material nicht ihrer Überzeugung entspreche ich fragte sie dann ob sie den objektiv arbeitet oder nur ihre Überzeugung mit veralteten Materialien stützen wolle
ich bemerkte dann nur noch
sie machen also genau das was sie den 68igern vorwerfen
der leider viel zu früh verstorbene Msgr Böckmann der die Tagung organisierte bat mich bei der folgenden Diskussion keine Fragen mehr an Frau Meves zu richten zu stellen
so viel zur Kompetenz dieser Dame
Die Frau ist mittlerweile 92. Nichts für ungut, aber da nagt halt der Zahn der Zeit und man lebt primär in der Vergangenheit.
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

claudiaef
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von claudiaef » Donnerstag 24. August 2017, 17:07

Wir schön. In der Vergangenheit leben. Und das völlig ohne Ironie. Es tut sehr gut die Sexualität bis in die Ehe aufzusparen (sagt euch newly wed claudia).

Liebe Grüsse
Claudia
Hey Liebe Leute. Wer mich und was ich so denke, gern näher kennenlernen möchte, ihr findet mich auf meinem YouTube Channel MEINE KATHOLISCHE BOX.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 24. August 2017, 17:10

claudiaef hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 17:07
Wir schön. In der Vergangenheit leben. Und das völlig ohne Ironie. Es tut sehr gut die Sexualität bis in die Ehe aufzusparen (sagt euch newly wed claudia).

Liebe Grüsse
Claudia
Grandios! Na dann Gratulation! :ikb_thumbup:
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Donnerstag 24. August 2017, 17:18

PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 17:00
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 16:28
so viel zur Kompetenz dieser Dame
Die Frau ist mittlerweile 92. Nichts für ungut, aber da nagt halt der Zahn der Zeit und man lebt primär in der Vergangenheit.
Die von Frau Meves in dem Artikel genannten Referenzen sind allesamt aktuell und beziehen sich auf neuere Forschungsergebnisse.
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(Nicolás Gómez Dávila)

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 24. August 2017, 17:25

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 17:18
PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 17:00
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 16:28
so viel zur Kompetenz dieser Dame
Die Frau ist mittlerweile 92. Nichts für ungut, aber da nagt halt der Zahn der Zeit und man lebt primär in der Vergangenheit.
Die von Frau Meves in dem Artikel genannten Referenzen sind allesamt aktuell und beziehen sich auf neuere Forschungsergebnisse.
Ich bezog mich eigentlich nur auf den Beitrag vom CIC_Fan, der sie persönlich getroffen hat.
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claudiaef
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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von claudiaef » Donnerstag 24. August 2017, 17:34

Gut. Das scheint seine Masche zu sein. Wie du schon zu mir meintest, das nicht zu sehr an dich ranlassen :)
Hey Liebe Leute. Wer mich und was ich so denke, gern näher kennenlernen möchte, ihr findet mich auf meinem YouTube Channel MEINE KATHOLISCHE BOX.

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 25. August 2017, 08:51

PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 17:00
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 16:28
Ich hatte vor einigen Jahren mit Frau Meves eine Debatte es ging um behinderten Fragen im allgemeinen sehr bald merkte ich sie argumentiert mit Material und Studien aus den späten 50igern -bis Mitte der 60iger Jahre
ich fragte sie nach mehreren Ansätzen aus späterer zeit das brachte sie ziemlich ins Schleudern bis sie dann endlich sagte daß neueres Material nicht ihrer Überzeugung entspreche ich fragte sie dann ob sie den objektiv arbeitet oder nur ihre Überzeugung mit veralteten Materialien stützen wolle
ich bemerkte dann nur noch
sie machen also genau das was sie den 68igern vorwerfen
der leider viel zu früh verstorbene Msgr Böckmann der die Tagung organisierte bat mich bei der folgenden Diskussion keine Fragen mehr an Frau Meves zu richten zu stellen
so viel zur Kompetenz dieser Dame
Die Frau ist mittlerweile 92. Nichts für ungut, aber da nagt halt der Zahn der Zeit und man lebt primär in der Vergangenheit.
das ist schon klar nur damals war sie 64 das ist schon ewig her da war wie gesagt noch Msgr Böckmann herausgeber des "Theologischen und organisierte eben wundervolle Tagungen
wäre die Dame damals so alt gewesen hätte ich kein Wort gesagt
es hat nicht jeder das Hirn eines Ernst Jünger

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Re: Voreheliche Enthaltsamkeit

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 25. August 2017, 08:55

PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 17:25
Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 17:18
PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 17:00
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2017, 16:28
so viel zur Kompetenz dieser Dame
Die Frau ist mittlerweile 92. Nichts für ungut, aber da nagt halt der Zahn der Zeit und man lebt primär in der Vergangenheit.
Die von Frau Meves in dem Artikel genannten Referenzen sind allesamt aktuell und beziehen sich auf neuere Forschungsergebnisse.
Ich bezog mich eigentlich nur auf den Beitrag vom CIC_Fan, der sie persönlich getroffen hat.
dann überprüfe man mal die weltanschaulichen Hintergründe der Quellen und ihre wissenschaftliche Qualität
es ist immer falsch wenn jemand am Beginn einer Studie schon weiß was rauskommt weil er das bewußt ideologisch anlegt das mehkt man besonders bei Studien zum Thema Transgender

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