"Die Kirche und das liebe Geld"

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taddeo
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von taddeo » Donnerstag 22. September 2016, 09:19

Raphael hat geschrieben:
Weil der Streit schon so lange schwelt, hatten die Leipziger Richter einen Vergleich vorgeschlagen. Das Paar solle die Hälfte der verlangten Synagogensteuer zahlen. Für ein knappes Jahr steht bei den Gutverdienern ein Betrag von rund 114.000 Euro zu Buche.
Da scheint es sich nicht nur um Gutverdiener, sondern sogar um Besserverdiener zu handeln. :pfeif:

Um einen solchen Betrag als Kirchensteuer zu zahlen, müßte man ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von ca. 3 Mio. € haben. :roll:
Ob diese Synagogensteuer auch mit 8% bzw. 9% der Einkommensteuerschuld angesetzt wird, ist ja nicht sicher, oder? Außerdem sind die 114.000 € ja nur die Hälfte des eigentlich fälligen Betrages.
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

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Raphael
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Raphael » Donnerstag 22. September 2016, 09:32

taddeo hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
Weil der Streit schon so lange schwelt, hatten die Leipziger Richter einen Vergleich vorgeschlagen. Das Paar solle die Hälfte der verlangten Synagogensteuer zahlen. Für ein knappes Jahr steht bei den Gutverdienern ein Betrag von rund 114.000 Euro zu Buche.
Da scheint es sich nicht nur um Gutverdiener, sondern sogar um Besserverdiener zu handeln. :pfeif:

Um einen solchen Betrag als Kirchensteuer zu zahlen, müßte man ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von ca. 3 Mio. € haben. :roll:
Ob diese Synagogensteuer auch mit 8% bzw. 9% der Einkommensteuerschuld angesetzt wird, ist ja nicht sicher, oder? Außerdem sind die 114.000 € ja nur die Hälfte des eigentlich fälligen Betrages.
Das ist richtig ( :ja: ), deshalb schrieb ich ja "Um einen solchen Betrag als Kirchensteuer zu zahlen, müßte man ......".
JESUS CHRISTUS ist ein guter Lehrer:
Erst führt ER die Schüler an ihre Grenzen und dann darüber hinaus!

Caviteño
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 22. September 2016, 10:00

taddeo hat geschrieben:Noch viel mehr hat mich die nächste Aussage amüsiert:
"Die Jüdische Gemeinde Frankfurt verhandelt grundsätzlich nicht über Steuern. Insofern kommt eine Einigung für uns nicht infrage."
"Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz ..." :pfeif:
Man muß auch nicht mehr kompromißbereit sein. Das Ehepaar hat bereits 23 seinen Austritt erklärt:
Eine Besprechung zwischen den Klägern des Ausgangsverfahrens und der Beschwerdeführerin am 29. Oktober 23 führte nicht zum Einvernehmen. Die Kläger betonten dabei erneut, nicht gewusst zu haben, dass sie im Falle der Wohnsitznahme in Frankfurt am Main auch bekenntnissteuerpflichtig werden würden. Sie seien Gemeindemitglieder in Frankreich und hätten kein Interesse, in Frankfurt am Main Bekenntnissteuer zu zahlen, zumal sie zu dieser Zeit hohe Gewinne erwirtschafteten.
Die Kläger erklärten am 29. Oktober 23 gegenüber dem Amtsgericht Frankfurt am Main ihren Austritt aus der Beschwerdeführerin mit Wirkung zum 31. Oktober 23. Synagogensteuerbescheide der Beschwerdeführerin sind gegen die Kläger bisher nicht ergangen.
https://www.bundesverfassungsgericht.de ... 27811.html

Höhe der Synagogensteuer:

http://www.steuer-forum-kirche.de/kisto ... nkfurt.htm
§ 1 Steuerordnung für die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main hat geschrieben: (1) Die Synagogensteuer aus der Erhebung des Synagogengeldes (§ 3 Abs.1 Ziff.3) beträgt im Falle des § 4 Ziffer 1
(...)
3. für zu versteuernde Einkommen von EUR 51. an:

,24 · x - 78;

"x" ist das auf den nächsten durch 1. ohne Rest teilbaren Betrag abgerundete zu versteuernde Einkommen, wenn es nicht bereits durch 1. ohne Rest teilbar ist.
jetzt sind die Mathematiker gefragt... und nicht vergessen: Das Ergebnis durch 1 teilen und mit 12 multiplizieren, da die Eheleute zum 31. 1. ausgeschieden sind. :breitgrins:

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ziphen
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von ziphen » Donnerstag 22. September 2016, 10:33

Du bist im falschen Paragraphen. Synagogengeld ist nochmal etwas anderes (siehe dazu §3). Einschlägig ist hier wohl §9.
Steuerordnung für die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main hat geschrieben: IV. Tarif
§ 9

(1) Der Zuschlag zur Einkommensteuer (Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer) beträgt neun vom Hundert. In den Fällen der Pauschalierung der Lohnsteuer im vereinfachten Verfahren (auf die einschlägigen Erlasse des Hessischen Ministeriums der Finanzen wird Bezug genommen) wird der Steuersatz auf sieben vom Hundert der Lohnsteuer ermäßigt.
Allerdings wäre zu beachten, dass dieses Gesetz vom 27.8.2007 ist. Man hat also ein womöglich komplett anders Gesetz für den obigen Fall zu Grunde zu legen.
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

Paul Gerhardt: O Welt, sieh hier dein Leben

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 22. September 2016, 15:49

ziphen hat geschrieben:Du bist im falschen Paragraphen. Synagogengeld ist nochmal etwas anderes (siehe dazu §3). Einschlägig ist hier wohl §9.
Stimmt!
Ich hatte Synagogengeld und Synagogensteuer gleichgesetzt. :tuete:
Danke für den Hinweis.

Vir Probatus
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Freitag 30. September 2016, 08:24

Die Diözese Rottenburg-Stuttagrt hat die Unterstützung von "Weihnachten im Schuhkarton" verboten:

https://www.domradio.de/themen/weihnach ... chuhkarton

Ja, "pecunia non olet" gilt in der Kirche oder auch "Bargeld lacht".

Am Ende könnte ja einer bei Adveniat oder den Sternsingern nichts geben, weil er sagt, er habe bereits einen Schuihkarton gepackt.
Wo kämen wir da hin ?
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von umusungu » Freitag 30. September 2016, 09:14

Vir Probatus hat geschrieben:Die Diözese Rottenburg-Stuttagrt hat die Unterstützung von "Weihnachten im Schuhkarton" verboten:
https://www.domradio.de/themen/weihnach ... chuhkarton
Ja, "pecunia non olet" gilt in der Kirche oder auch "Bargeld lacht".
Am Ende könnte ja einer bei Adveniat oder den Sternsingern nichts geben, weil er sagt, er habe bereits einen Schuihkarton gepackt.
Wo kämen wir da hin ?
Wer das Wirken evangelikaler Gruppen aus den USA in weiten Teilen der Welt kennt, kann die Bedenken des Bistums Rottenburg verstehen.
Futterneid wegen Adveniat und Sternsinger halte ich für ausgeschlossen. Es gibt in sehr vielen Gemeinden im Advent zusätzliche Aktionen.....

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Juergen
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Juergen » Freitag 30. September 2016, 11:15

Vir Probatus hat geschrieben:Die Diözese Rottenburg-Stuttagrt hat die Unterstützung von "Weihnachten im Schuhkarton" verboten:
https://www.domradio.de/themen/weihnach ... chuhkarton
Ja, "pecunia non olet" gilt in der Kirche oder auch "Bargeld lacht".
Am Ende könnte ja einer bei Adveniat oder den Sternsingern nichts geben, weil er sagt, er habe bereits einen Schuihkarton gepackt.
Wo kämen wir da hin ?
Der eine Hirte sagt, daß die Sache gut ist; der andere Hirte sagt, daß die Sache schlecht ist und die meisten Hirten halten einfach den Mund zum Thema. Derlei Uneinigkeit führt nur zu Verwirrung unter den Gläubigen, die zu vermeiden, die Hirten eigentlich anstreben sollten.

Zum Boykottaufruf seitens der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ein bissiger Kommentar:
http://pro-theol.blogspot.de/2016/09/je ... k-uns.html

…Zu Weihnachten Jesus Christus als das größte Geschenk Gottes an uns Menschen zu verkünden, das widerspricht eben dem "Missionsverständnis" dieser Diozöse- und mit Recht, denn die Aussage, daß Jesus und nicht Mohammed das größte Geschenk an uns ist, ist ja eindeutig islamfeindlich! Und überhaupt wissen wir ja seit dem 2.Vaticanum, daß jeder Mensch in seiner eigenen Religion ein gottwohllgefälliges Leben führen kann, sodaß eine Mission als Bekehrungsversuch sich von selbst verbietet. Stattdessen dialogisiert man auf gleicher Augenhöhe, betet zu Assisi für den Frieden und setzt sich gemeinsam für die Humanisierung der Welt ein!
Gruß
Jürgen

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Freitag 30. September 2016, 11:38

Juergen hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Die Diözese Rottenburg-Stuttagrt hat die Unterstützung von "Weihnachten im Schuhkarton" verboten:
https://www.domradio.de/themen/weihnach ... chuhkarton
Ja, "pecunia non olet" gilt in der Kirche oder auch "Bargeld lacht".
Am Ende könnte ja einer bei Adveniat oder den Sternsingern nichts geben, weil er sagt, er habe bereits einen Schuihkarton gepackt.
Wo kämen wir da hin ?
Der eine Hirte sagt, daß die Sache gut ist; der andere Hirte sagt, daß die Sache schlecht ist und die meisten Hirten halten einfach den Mund zum Thema. Derlei Uneinigkeit führt nur zu Verwirrung unter den Gläubigen, die zu vermeiden, die Hirten eigentlich anstreben sollten.

Zum Boykottaufruf seitens der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ein bissiger Kommentar:
http://pro-theol.blogspot.de/2016/09/je ... k-uns.html

…Zu Weihnachten Jesus Christus als das größte Geschenk Gottes an uns Menschen zu verkünden, das widerspricht eben dem "Missionsverständnis" dieser Diozöse- und mit Recht, denn die Aussage, daß Jesus und nicht Mohammed das größte Geschenk an uns ist, ist ja eindeutig islamfeindlich! Und überhaupt wissen wir ja seit dem 2.Vaticanum, daß jeder Mensch in seiner eigenen Religion ein gottwohllgefälliges Leben führen kann, sodaß eine Mission als Bekehrungsversuch sich von selbst verbietet. Stattdessen dialogisiert man auf gleicher Augenhöhe, betet zu Assisi für den Frieden und setzt sich gemeinsam für die Humanisierung der Welt ein!
Vor allem muss man ja den Leuten klarmachen, daß das Kind in der Krippe mit Kindern im allgemeinen überhaupt gar nichts zu tun hat.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Juergen » Sonnabend 1. Oktober 2016, 13:02

Gruß
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Juergen » Donnerstag 6. Oktober 2016, 22:33

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 15463.html

Vermögen des Kölner Erzbistums wächst auf 3,5 Milliarden Euro


Das Erzbistum Köln ist eine der reichsten Diözesen Deutschlands - und das Vermögen wächst weiter. 2015 hat das Bistum 52 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet, jetzt sollen die Ausgaben für Bildung und Soziales steigen.

Das Erzbistum Köln hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 52 Millionen Euro erzielt. Die Erträge der mit rund zwei Millionen Mitgliedern größten Diözese Deutschlands kletterten um knapp acht Prozent auf gut 832,6 Millionen Euro. Das geht aus dem nun veröffentlichten Finanzbericht des Erzbistums hervor. Das Vermögen der Diözese stieg demnach im vergangenen Jahr um drei Prozent auf mehr als 3,5 Milliarden Euro. 2014 hatte das Erzbistum noch rund sechs Millionen Euro verloren.
Gruß
Jürgen

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Juergen » Donnerstag 27. Oktober 2016, 11:16

http://www.erzbistum-paderborn.de/38-Na ... ritas.html

Erzbistum Paderborn: Jahresüberschuss 215 fließt in Kirchengemeinden und Caritas
Kirchensteuererträge und Vorsorgeaufwendungen steigen / Seelsorge und Caritas gehen neue Wege / Über 7 Projekte in der Flüchtlingshilfe

Paderborn, 25. Oktober 216. Das Erzbistum Paderborn hat das Jahr 215 mit einem Überschuss von 44,2 Millionen Euro abgeschlossen. Damit liegt das Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Die Kirchensteuerträge stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2 Millionen Euro (5,3 Prozent) auf 395,9 Millionen Euro. Gleichzeitig stiegen aber auch die Personalaufwendungen, vor allem wegen der Pensionsrückstellungen, um 21,3 Millionen Euro (13,4 Prozent) an…
Jahresbericht: http://finanzbericht215.erzbistum-paderborn.de/
als pdf: http://finanzbericht215.erzbistum-pade ... t-215.pdf

Es reicht, sich in der PDF die Bilder anzusehen, um zu wissen wo der Hase (hin)läuft. Bild
Gruß
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Montag 31. Oktober 2016, 06:06

http://www.derwesten.de/staedte/essen/m ... 14215.html

Helmut R., ein Rentner aus Borbeck, Jahrgang 1920, besitzt ein großes Herz und ist hilfsbereit. So sehr, dass er vor kurzem eine Fördermitgliedschaft für den Malteser Hilfsdienst e.V. übernommen hat. Die ruppige Art und Weise, wie dieser Vertrag offenbar zustande gekommen ist, empfindet seine Betreuerin Roswitha Passmann jedoch als hanebüchen und beinahe kriminell. Mit ihrer Beschwerde hatte sie Erfolg. Benjamin Schreiber, stellvertretender Diözesangeschäftsführer der Essener Malteser, hat sich für das „Fehlverhalten des Werbers“ entschuldigt und die Rücküberweisung des gesamten eingezogenen Beitrags veranlasst. Schreiber gesteht: „Wir ärgern uns maßlos.“

Das übliche: Wir bedauern (daß das publik wurde), aber nicht mehr.

Eine Stellungnahme der Bistumsleitung, warum die Malteser sich mit Drückerkolonnen überhaupt Geld beschaffen dürfen, sucht man vergebens.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Siard » Dienstag 1. November 2016, 17:13

Vir Probatus hat geschrieben:Eine Stellungnahme der Bistumsleitung, warum die Malteser sich mit Drückerkolonnen überhaupt Geld beschaffen dürfen, sucht man vergebens.
Weil das alle so machen. Normal.
Egal ob Ärzte ohne Grenzen, Johanniter, Greenpeace u.s.w. u.s.f. – sie alle schicken Drückerkolonnen ins Rennen um's liebe Geld.

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Mittwoch 2. November 2016, 05:52

Siard hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Eine Stellungnahme der Bistumsleitung, warum die Malteser sich mit Drückerkolonnen überhaupt Geld beschaffen dürfen, sucht man vergebens.
Weil das alle so machen. Normal.
Egal ob Ärzte ohne Grenzen, Johanniter, Greenpeace u.s.w. u.s.f. – sie alle schicken Drückerkolonnen ins Rennen um's liebe Geld.
"Weil das alle machen" ist kein Beweis dafür, das die Vorgehensweise richtig ist.

Mit jedem solcher Vorfälle gibt es auch Schäden (bspw. an der Glaubwürdigkeit): Für andere Hilfswerke und für die Kirche selbst, die ja auch Spenden will. Auf anderen Webseiten steht, daß mindestens 60 % des ersten Jahresbeitrages, hier also rund € 300 für die Agentur und den Werber aufgewandt werden.
Wie viele Jahresbeiträge darf man den von einem 96 jährigen realistisch betrachtet, noch erwarten ?
Und dann lohnt sich das alles für vielleicht einmal € 180 ?
Ich habe den Generalvikar des Bistums Essen gebeten, dazu Stellung zu nehmen. Sollte die kommen, kopiere ich sie hier hin.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 2. November 2016, 10:44

Vir Probatus hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Eine Stellungnahme der Bistumsleitung, warum die Malteser sich mit Drückerkolonnen überhaupt Geld beschaffen dürfen, sucht man vergebens.
Weil das alle so machen. Normal.
Egal ob Ärzte ohne Grenzen, Johanniter, Greenpeace u.s.w. u.s.f. – sie alle schicken Drückerkolonnen ins Rennen um's liebe Geld.
"Weil das alle machen" ist kein Beweis dafür, das die Vorgehensweise richtig ist.

Mit jedem solcher Vorfälle gibt es auch Schäden (bspw. an der Glaubwürdigkeit): Für andere Hilfswerke und für die Kirche selbst, die ja auch Spenden will. Auf anderen Webseiten steht, daß mindestens 60 % des ersten Jahresbeitrages, hier also rund € 300 für die Agentur und den Werber aufgewandt werden.
Wie viele Jahresbeiträge darf man den von einem 96 jährigen realistisch betrachtet, noch erwarten ?
Und dann lohnt sich das alles für vielleicht einmal € 180 ?
Ich habe den Generalvikar des Bistums Essen gebeten, dazu Stellung zu nehmen. Sollte die kommen, kopiere ich sie hier hin.
Die Antwort des Bistums wird lauten daß der Bischof nicht befugt ist dem Malteser Orden etwas zu verbieten der Orden untersteht nur dem Großmeister und dem Papst das Hilfswerk ist Teil des Ordens

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Mittwoch 2. November 2016, 12:04

CIC_Fan hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Eine Stellungnahme der Bistumsleitung, warum die Malteser sich mit Drückerkolonnen überhaupt Geld beschaffen dürfen, sucht man vergebens.
Weil das alle so machen. Normal.
Egal ob Ärzte ohne Grenzen, Johanniter, Greenpeace u.s.w. u.s.f. – sie alle schicken Drückerkolonnen ins Rennen um's liebe Geld.
"Weil das alle machen" ist kein Beweis dafür, das die Vorgehensweise richtig ist.

Mit jedem solcher Vorfälle gibt es auch Schäden (bspw. an der Glaubwürdigkeit): Für andere Hilfswerke und für die Kirche selbst, die ja auch Spenden will. Auf anderen Webseiten steht, daß mindestens 60 % des ersten Jahresbeitrages, hier also rund € 300 für die Agentur und den Werber aufgewandt werden.
Wie viele Jahresbeiträge darf man den von einem 96 jährigen realistisch betrachtet, noch erwarten ?
Und dann lohnt sich das alles für vielleicht einmal € 180 ?
Ich habe den Generalvikar des Bistums Essen gebeten, dazu Stellung zu nehmen. Sollte die kommen, kopiere ich sie hier hin.
Die Antwort des Bistums wird lauten daß der Bischof nicht befugt ist dem Malteser Orden etwas zu verbieten der Orden untersteht nur dem Großmeister und dem Papst das Hilfswerk ist Teil des Ordens
Genau so wars.
Es genügt, wenn ich das sage! (Bischof Gerhard Ludwig Müller und das Kirchenrecht)

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 2. November 2016, 12:23

was völlig logisch ist

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von HeGe » Freitag 16. Dezember 2016, 14:06

Der eine von Boeselager geht, der andere kommt: http://de.radiovaticana.va/news/216/12 ... en/1279352
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 16. Dezember 2016, 15:11

der Link geht nicht

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von HeGe » Freitag 16. Dezember 2016, 15:13

CIC_Fan hat geschrieben:der Link geht nicht
Vorhin hat er funktioniert, aber derzeit scheint die ganze RV-Seite funktionsunfähig zu sein.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 16. Dezember 2016, 15:34

wer kommt also?

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von HeGe » Freitag 16. Dezember 2016, 15:35

CIC_Fan hat geschrieben:wer kommt also?
Die Seite geht wieder, lies es nach.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 16. Dezember 2016, 15:44

ah danke

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 16. Dezember 2016, 15:47

naja die Familie ist groß :freude:

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Siard » Freitag 16. Dezember 2016, 17:16

HeGe hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:wer kommt also?
Die Seite geht wieder, lies es nach.
Rechtschreibung und Layout der Seite wären verbesserungswürdig.

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Juergen » Sonnabend 17. Dezember 2016, 14:10

Juergen (3. September 216) hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Die Diözese Rottenburg-Stuttagrt hat die Unterstützung von "Weihnachten im Schuhkarton" verboten:
https://www.domradio.de/themen/weihnach ... chuhkarton
Ja, "pecunia non olet" gilt in der Kirche oder auch "Bargeld lacht".
Am Ende könnte ja einer bei Adveniat oder den Sternsingern nichts geben, weil er sagt, er habe bereits einen Schuihkarton gepackt.
Wo kämen wir da hin ?
Der eine Hirte sagt, daß die Sache gut ist; der andere Hirte sagt, daß die Sache schlecht ist und die meisten Hirten halten einfach den Mund zum Thema. Derlei Uneinigkeit führt nur zu Verwirrung unter den Gläubigen, die zu vermeiden, die Hirten eigentlich anstreben sollten.

Zum Boykottaufruf seitens der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ein bissiger Kommentar:
http://pro-theol.blogspot.de/216/9/je ... k-uns.html

…Zu Weihnachten Jesus Christus als das größte Geschenk Gottes an uns Menschen zu verkünden, das widerspricht eben dem "Missionsverständnis" dieser Diozöse- und mit Recht, denn die Aussage, daß Jesus und nicht Mohammed das größte Geschenk an uns ist, ist ja eindeutig islamfeindlich! Und überhaupt wissen wir ja seit dem 2.Vaticanum, daß jeder Mensch in seiner eigenen Religion ein gottwohllgefälliges Leben führen kann, sodaß eine Mission als Bekehrungsversuch sich von selbst verbietet. Stattdessen dialogisiert man auf gleicher Augenhöhe, betet zu Assisi für den Frieden und setzt sich gemeinsam für die Humanisierung der Welt ein!
Gib Dein Geld nicht den Schmuddelkindern… sondern uns:
Kirchliches Amtsblatt für die Erzdiözese Paderborn, 216/Stück 11, Nr. 153 hat geschrieben:Hinweis zur Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

Immer wieder nehmen wir mit Sorge wahr, dass sich katholische Einrichtungen an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins „Geschenke der Hoffnung e.V.“ beteiligen und diese durchführen.

„Geschenke der Hoffnung e.V.“ ist eng mit dem christlich-fundamentalistischen Missionswerk „Samaritan’s Purse“ aus den USA verbunden. „Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der weltweiten „Operation Christmas Child“ von „Samaritan’s Purse“. Dieses Missionswerk ist in den vergangenen Jahren immer wieder durch Missionsmethoden und -aktionen in Erscheinung getreten, die in ihrer Art und ihrem Inhalt von einem Glaubens- und Kirchenverständnis geprägt sind, das von der katholischen Kirche nicht geteilt wird.

Gelegentlich findet sich in der Werbung für „Weihnachten im Schuhkarton“ noch die Aussage, dass diese Aktion den Segen von Papst Franziskus habe. Tatsächlich handelt es sich hierbei um eine standardisierte Antwort des Staatssekretariates auf ein Gratulationsschreiben anlässlich der Papstwahl, nicht aber um eine Anerkennung oder Unterstützung der Aktion (vgl. KA 213, Nr. 191.).

Als Alternative wird die Aktion „Weihnachten weltweit“ (http://www.weihnachtenweltweit.de) empfohlen. Dabei handelt es sich um eine ökumenische Mitmach-Aktion für Kinder, die von den Hilfswerken Adveniat, Brot für die Welt, MISEREOR und dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ getragen wird.
Gruß
Jürgen

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Juergen » Sonnabend 17. Dezember 2016, 14:20

Schon in 2016 an die einzunehmende Kohle in 2017 erinnern:
Kirchliches Amtsblatt für die Erzdiözese Paderborn, 2016/Stück 12 hat geschrieben:Nr. 172. Dreikönigssingen 2017

Nr. 173. Kinder helfen Kindern – und ich bin dabei: der „Weltmissionstag der Kinder 2016/17“ („Krippenopfer“)

Nr. 174. „Mithelfen und Teilen“ – Gabe der Erstkommunionkinder 2017

Nr. 175. „Mithelfen durch Teilen“ – Gabe der Gefirmten 2017
Unter den einzelnen Nummern befinden sich dann jeweils nähere Erläuterungen und die Kontonummern, wohin das Geld überwiesen werden muß.
Gruß
Jürgen

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Sonnabend 17. Dezember 2016, 16:20

Juergen hat geschrieben:Schon in 2016 an die einzunehmende Kohle in 2017 erinnern:
Kirchliches Amtsblatt für die Erzdiözese Paderborn, 2016/Stück 12 hat geschrieben:Nr. 172. Dreikönigssingen 2017

Nr. 173. Kinder helfen Kindern – und ich bin dabei: der „Weltmissionstag der Kinder 2016/17“ („Krippenopfer“)

Nr. 174. „Mithelfen und Teilen“ – Gabe der Erstkommunionkinder 2017

Nr. 175. „Mithelfen durch Teilen“ – Gabe der Gefirmten 2017
Unter den einzelnen Nummern befinden sich dann jeweils nähere Erläuterungen und die Kontonummern, wohin das Geld überwiesen werden muß.
Sind auch Solleinnahmen angegeben?
Es genügt, wenn ich das sage! (Bischof Gerhard Ludwig Müller und das Kirchenrecht)

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Juergen » Sonntag 18. Dezember 2016, 12:56

Kirchgeld? Was's das? Der Name hört sich irgendwie protestantisch an. :roll:
http://www.katholische-kirche-fritzlar. ... hj-neu.php

Denken Sie bitte noch an Ihr Kirchgeld 2016?
Jahres-Brutto-Einkommen Kirchgeld-Betrag für das Jahr 2016
bis 10.500,- Euro — 4,00 Euro
bis 15.500,- Euro — 12,00 Euro
bis 20.500,- Euro — 18,00 Euro
bis 26.000,- Euro — 25,00 Euro
über 26.000,- Euro — 32,00 Euro

Bitte überweisen Sie den Kirchgeld-Betrag, den Sie für sich entsprechend der Einstufung ermittelt haben, auf die folgenden Konten der
Domgemeinde St. Peter
Konto-Nr. … bei der …
Danke für Ihr Kirchgeld!

Allen, die durch die Zahlung des Kirchgeldbeitrages ihre Solidarität zu ihrer Kirchengemeinde zum Ausdruck bringen, möchte ich auf diesem Wege herzlich danken. Ihr Beitrag kommt ganz und gar unseren eigenen Kirchengemeinden vor Ort, also Fritzlar, Ungedanken und Wabern zugute.
Die Aufgaben der Kirchengemeinde werden nicht weniger – und daher sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen und bitten Sie daher einmal im Jahr, die Arbeit Ihrer Kirchengemeinde vor Ort durch das Kirchgeld zu unterstützen.
Ihr Dechant…
Offenbar handelt es sich um am Kirchensteuerpool vorbei gesteuertes Geld. – Grundsätzlich keine schlechte Idee.

Im übrigen gehört die Kirchensteuer in der jetzigen Form sowieso angeschafft.
Gruß
Jürgen

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von taddeo » Sonntag 18. Dezember 2016, 13:44

Juergen hat geschrieben:Kirchgeld? Was's das? Der Name hört sich irgendwie protestantisch an. :roll:
In Bayern ist das Kirchgeld seit jeher Alltag, unter anderem deshalb zahlen wir nur 8% der Einkommensteuer an Kirchensteuer und nicht wie anderswo 9%.
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Sonntag 18. Dezember 2016, 13:56

Juergen hat geschrieben:Schon in 2016 an die einzunehmende Kohle in 2017 erinnern:
Kirchliches Amtsblatt für die Erzdiözese Paderborn, 2016/Stück 12 hat geschrieben:Nr. 172. Dreikönigssingen 2017

Nr. 173. Kinder helfen Kindern – und ich bin dabei: der „Weltmissionstag der Kinder 2016/17“ („Krippenopfer“)

Nr. 174. „Mithelfen und Teilen“ – Gabe der Erstkommunionkinder 2017

Nr. 175. „Mithelfen durch Teilen“ – Gabe der Gefirmten 2017
Unter den einzelnen Nummern befinden sich dann jeweils nähere Erläuterungen und die Kontonummern, wohin das Geld überwiesen werden muß.
Wann soll da eigentlich eine Gemeinde noch für ihre eigenen Belange sammeln dürfen?
Da bleiben ja so ziemlich nur die Werktagsmessen.
Es genügt, wenn ich das sage! (Bischof Gerhard Ludwig Müller und das Kirchenrecht)

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