Zentralkomitee der deutschen Katholiken

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Isidor_von_Sevilla
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Freitag 22. Mai 2015, 13:47

Pit hat geschrieben:@ Isidor
Ich lebe in keiner "Friede-Freude-Eierkuchen-Welt" und weiss nicht,wieso Sie,die Sie mich nicht persönlich kennen,meinen ein solches Urteil über mich fällen zu dürfen.
Es ist überhaupt kein Urteil über Sie gefällt worden, werter Pit!
Es ist jedoch aus Ihren Beiträgen hier im Forum herauszulesen, daß sie sich die Welt schönreden. Mehr sollte durch meine obige Einlassung nicht gesagt werden.

Nehmen Sie's doch einfach als Feedback an, wie Ihre Beiträge nach außen hin wirken (können).
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Pit
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Pit » Freitag 22. Mai 2015, 13:55

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben: Es ist jedoch aus Ihren Beiträgen hier im Forum herauszulesen, daß sie sich die Welt schönreden....
und wo ist das der Fall,wenn ich fragen darf?
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Hubertus
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Hubertus » Freitag 22. Mai 2015, 15:29

Pit hat geschrieben:Deine Meinung,dass von den meisten Leuten das ZdK für "den" Vertreter der deutschen katholischen Laien gehalten wird,kann ich so nicht bestätigen.
Gegenteil:
Die aktiven und auch im eigentlichen Sinne katholischen Katholiken,die ich hierzulande kenne,kennen das ZdK aber interessieren sich nicht allzu sehr dafür.
Das spielt leider keine Rolle. Durch seine Struktur ist das ZdK - per definitionem*) - die Laienvertretung in Deutschland. Daß das ZdK dabei faktisch keineswegs demokratisch im Sinne einer Mehrheit aller Katholiken legitimiert ist, spielt offiziell keine Rolle. Das ist vergleichbar mit dem Bundestag. Dieser ist auch - per definitionem*) - die Volksvertretung der Bundesrepublik. Ob nur noch eine Minderheit zur Wahl geht, spielt dabei ebenso wenig eine Rolle.


*) lt. Duden: aufgrund der Definition (des Begriffs), des Begriffsinhalts; erklärtermaßen.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Edi
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Edi » Freitag 22. Mai 2015, 16:13

Pit hat geschrieben:Deine Meinung,dass von den meisten Leuten das ZdK für "den" Vertreter der deutschen katholischen Laien gehalten wird,kann ich so nicht bestätigen.
Gegenteil:
Die aktiven und auch im eigentlichen Sinne katholischen Katholiken,die ich hierzulande kenne,kennen das ZdK aber interessieren sich nicht allzu sehr dafür.
Es reicht doch schon, wenn die Medien es so sehen wie dein erster Satz es beschreibt. Die sehen vieles falsch wie z.B. auch den Vorsitzenden der DBK als Chef der deutschen Bischöfe, was er aber definitiv auch nicht ist.
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Sonntag 24. Mai 2015, 11:55

Pit hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Es ist jedoch aus Ihren Beiträgen hier im Forum herauszulesen, daß sie sich die Welt schönreden....
und wo ist das der Fall,wenn ich fragen darf?
Beispielsweise in dem Beitrag, den ich mit "Friede-Freude-Eierkuchen-Welt" kommentiert hatte:
Gravierende Probleme beim ZdK werden Ihrerseits nicht erkannt, sondern schlichtweg negiert! So reden Sie sich in Pippi-Langstrumpf-Manier die Welt schön. :|
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CIC_Fan
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 26. Mai 2015, 10:43

vor ihrem Rückfall oder :breitgrins:

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HeGe
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von HeGe » Mittwoch 27. Mai 2015, 16:58

HeGe hat geschrieben:Ist das ZdK verzichtbar?
Wer übrigens diesbezüglich Illusionen eines Widerstands hatte: selbstverständlich hat sich Woelki nach Tätigwerden der Medien und Volker Beck zwischenzeitlich von dem Artikel distanziert, dieser ist aus dem Netz genommen und der Chefredakteur der Kirchenzeitung hat sich entschuldigt.

http://www.ksta.de/politik/sote-kirchen ... tem,.html
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overkott
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von overkott » Mittwoch 27. Mai 2015, 17:30

Eine Segnung mit Straffreiheit zu vergleichen, ist falsch. Sachlich richtig dagegen wäre es festzustellen, dass das moderne Strafrecht sexuelle Handlungen zwischen Männern verboten und mit Gefängnisstrafe belegt, noch bevor es die Zivilehe eingeführt hat. Die Geschichte des Strafrechts kann verkürzt werden auf einen deutlichen Rückgang der Anwendung des Strafparagrafen seit Ende der Sechziger Jahre, die auch das generative Verhalten der westlichen Welt mit allen Nachteilen für die Versicherung künftiger Generationen grundlegend verändert haben. Straffreiheit für Unzucht zwischen Männern besteht seit nun mehr 20 Jahren. Inzwischen ist der Staat gesundheitspolitisch zur Werbung für Unzucht mit Kondomen übergegangen und fördert entsprechende Lebensgemeinschaften rechtlich und finanziell. Der Umschwung von der strafrechtlichen Würdigung über die Tolerierung zur Förderung stellt die sittliche Vernunft auf den Kopf. Das Eingreifen des Kölner Erzbischofs in die Hauspostille deutet auf mangelnde journalistische Qualität. Einmal mehr wird nicht diskutiert, sondern autoritär entschieden. Das kann man nicht bejubeln, selbst wenn man davon mal profitiert.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Edi » Mittwoch 27. Mai 2015, 17:41

HeGe hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Ist das ZdK verzichtbar?
Wer übrigens diesbezüglich Illusionen eines Widerstands hatte: selbstverständlich hat sich Woelki nach Tätigwerden der Medien und Volker Beck zwischenzeitlich von dem Artikel distanziert, dieser ist aus dem Netz genommen und der Chefredakteur der Kirchenzeitung hat sich entschuldigt.

http://www.ksta.de/politik/sote-kirchen ... tem,.html

Woelki und auch Schönborn sind im Gegensatz zu Kardinal Ratzinger der Meinung die Homosexuellen würden in einer Verbindung miteinander auch Werte leben, wogegen Ratzinger Wert darauf legte, daß das keine Rolle spielen dürfe bei der geistlichen Bewertung dieser Lebensweise.

Warum soll die eine Sünde wie Diebstahl nicht mit einer anderen Sünde wie Homosex verglichen werden können? Vor Gott ist beides Sünde. Wenn jemand z.B. den Diebstahl als Übel ansieht, was der Gesetzgeber ja macht, dann diskrimiert er die Diebe auch, nur haben diese bisher noch keine Propagandistenvereine aufgemacht, wo sie ihre Eigenart als normal darstellen. Bei den wenigen Homosexuellen ist das aber ganz anders, die haben durch ihre jahrzehntelange Proagands in den Medien und durch bestimmte Parteien inzwischen die große Mehrheit auch solcher Heterosexuellen hinter sich, die im Leben noch nie daran gedacht haben, sich selber homosexuell zu betätigen.
Man sieht hieran wieder wie man die Masse durch geistige Propaganda umpolen kann und das geht bis in die Kirche hinein und bis in hohe Ämter der Kirche. Durch unklare und mißzuverstehende Sprüche des Papstes wurde das ja auch gefördert, denn es ist bekannt, daß sich nicht wenige der Homos inzwischen auch auf den Papst berufen haben. Neuerdings nun aber wieder weniger, weil er auch schon anders gesprochen hat. Chaos hoch zehn!
Zuletzt geändert von Edi am Mittwoch 27. Mai 2015, 17:48, insgesamt 3-mal geändert.
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Pit
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Pit » Mittwoch 27. Mai 2015, 17:47

Meinst Du "die Homosexuellen",die Propaganda betreiben oder bestimmte Gruppen oder Verbände?
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overkott
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von overkott » Mittwoch 27. Mai 2015, 17:50

Zu einer Versachlichung der Debatte hat die Kirche dort beigetragen, wo sie zwischen Schwäche und Versagen unterschieden hat. Ein schwacher Mensch ist noch kein Täter. Daher ist er auch nicht zu verurteilen für Taten, die er nicht begangen hat. Warum aber Taten als Sünde betrachtet werden, kann die Kirche der Welt nicht mit einer Bibelstelle allein erklären, sondern sie muss schon deutlich machen, dass darin sozialschädliches Verhalten verurteilt wurde und wird. Das sexuell deviantes Verhalten tatsächlich gesundheitliche Risiken birgt, verleugnet noch nicht einmal die Kondompropaganda.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Edi » Mittwoch 27. Mai 2015, 17:59

Pit hat geschrieben:Meinst Du "die Homosexuellen",die Propaganda betreiben oder bestimmte Gruppen oder Verbände?
Es müsste doch zu verstehen sein, was ich meine. Die Medien, auch die Öffentlich-Rechtlichen spielen doch diese Melodie seit Jahren und jetzt mit der Entscheidung in Irland erneut noch mehr und erst recht die Grünen samt Linken und SPD.

Im Bundestag z.B. sitzen höchstens ein oder zwei Prozent Schwule, aber deren Maul ist grösser als die aller anderen Mitglieder. Ich vermute, daß in den Medien diese Leute bzw. deren Propagandisten und bei denen wird das ja von Insidern wie auch Herrn Liminski bestätigt, die Mehrheit haben. Demnach und auch anhand der Kommentare, die uns z.B. in den Rundfunkprogrammen präsentiert werden, ist das nun auch keine Vermutung mehr, sondern Realität.
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Edi » Mittwoch 27. Mai 2015, 18:04

overkott hat geschrieben:Zu einer Versachlichung der Debatte hat die Kirche dort beigetragen, wo sie zwischen Schwäche und Versagen unterschieden hat.
Schwäche und Versagen gibt es auf vielen Gebieten und jeder hat da seine persönlichen Schwächen und Versuchungen. Nur hier wird die Schwäche als normal propagiert. Das ist der Unterschied.
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von overkott » Mittwoch 27. Mai 2015, 18:12

Edi hat geschrieben:
Pit hat geschrieben:Meinst Du "die Homosexuellen",die Propaganda betreiben oder bestimmte Gruppen oder Verbände?
Es müsste doch zu verstehen sein, was ich meine. Die Medien, auch die Öffentlich-Rechtlichen spielen doch diese Melodie seit Jahren und jetzt mit der Entscheidung in Irland erneut noch mehr und erst recht die Grünen samt Linken und SPD.

Im Bundestag z.B. sitzen höchstens ein oder zwei Prozent Schwule, aber deren Maul ist grösser als die aller anderen Mitglieder. Ich vermute, daß in den Medien diese Leute bzw. deren Propagandisten und bei denen wird das ja von Insidern wie auch Herrn Liminski bestätigt, die Mehrheit haben. Demnach und auch anhand der Kommentare, die uns z.B. in den Rundfunkprogrammen präsentiert werden, ist das nun auch keine Vermutung mehr, sondern Realität.
Bei einem freien Abonnement solcher Medien wäre das kein Problem. Aber niemand möchte zwangsfinanziert indoktriniert werden.

Man muss in Mitteleuropa die Möglichkeit haben zu sagen: Ja, ich halte Heterosexualität weiterhin für normal und deren institutionelle Förderung durch die Ehe im Hinblick auf die Zukunftssicherung für richtig, eine Nivellierung durch Förderung sexuell abweichenden Verhaltens jedoch für falsch.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von HeGe » Mittwoch 27. Mai 2015, 18:42

Edi hat geschrieben:Warum soll die eine Sünde wie Diebstahl nicht mit einer anderen Sünde wie Homosex verglichen werden können? Vor Gott ist beides Sünde.
Es gab doch gar keine Gleichsetzung. Es ging allein um diese dämliche Wort von der "Lebenswirklichkeit", mit der ja mittlerweile alles gerechtfertigt werden soll. In diesem Artikel wird einleitend nur darauf hingewiesen, dass man mit der Begründung der "Lebenswirklichkeit" auch die Legalisierung des Diebstahls rechtfertigen kann, da diese auch (schon immer) Teil der Lebenswirklichkeit ist und dass es auch für den Diebstahl Motive geben kann, denen man unter gewissen Gesichtspunkten Gutes abgewinnen kann. Richtigerweise und logisch richtig wird also gefolgert, dass alleine die Lebenswirklichkeit und mögliche positive Aspekte keine Begründung für eine geänderte Behandlung sein können. Aber im Bereich der Homosexualität haben wir mittlerweile ein faktisches Gesinnungsstrafrecht, damit müssen wir leben.
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von overkott » Mittwoch 27. Mai 2015, 19:26

Edi hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Zu einer Versachlichung der Debatte hat die Kirche dort beigetragen, wo sie zwischen Schwäche und Versagen unterschieden hat.
Schwäche und Versagen gibt es auf vielen Gebieten und jeder hat da seine persönlichen Schwächen und Versuchungen. Nur hier wird die Schwäche als normal propagiert. Das ist der Unterschied.
Ethisch geht es nicht darum, Schwäche zu normieren, sondern Verhalten. Normal verhält sich der Schwache, wenn er nicht versagt. Wo aber Versagen als normal propagiert wird, läuft etwas verkehrt.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von HeGe » Montag 8. Juni 2015, 13:43

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von umusungu » Montag 8. Juni 2015, 14:23

Diese Kompetenz hat niemals jemand gefordert .........

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Gallus » Montag 8. Juni 2015, 14:53

umusungu hat geschrieben:Diese Kompetenz hat niemals jemand gefordert .........
Das Auftreten von ZdK, BDKJ et al. lässt etwas anderes vermuten.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von CIC_Fan » Montag 8. Juni 2015, 15:22

warum die Leute tun nur laut ihre Meinung kund

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Gallus » Montag 8. Juni 2015, 15:40

CIC_Fan hat geschrieben:warum die Leute tun nur laut ihre Meinung kund
Ja, aber eine Meinung zu Lehrfragen und zur angeblich nötigen Änderung der Lehre. :pfeif:

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von CIC_Fan » Montag 8. Juni 2015, 15:47

ja dagege ist ja nix zu sagen

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Gallus » Montag 8. Juni 2015, 15:56

CIC_Fan hat geschrieben:ja dagege ist ja nix zu sagen
Findest Du nicht? Ich dachte, es wäre so, daß die Kirche sich nicht selbst widersprechen und daher ihre Lehre nicht ändern kann. Aber damit sind doch alle BDZdkJ-Ansprüche auf eine Änderung der Lehre von vornherein eitles Gerede.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von CIC_Fan » Montag 8. Juni 2015, 16:10

seit dem II Vatikanum passiert das doch ohnehin dauernd

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von HeGe » Dienstag 8. September 2015, 15:02

Radio Vatikan hat geschrieben:Alois Glück verlässt Zentralkomitees der Katholiken

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, gibt sein Amt am 22. November ab. [...]

[...] Der frühere CSU-Spitzenpolitiker erinnerte bei dem Gespräch mit Journalisten an die „massive Krise“ der Kirche vor seiner Wahl zum ZdK-Präsidenten vor sechs Jahren. Damals habe es in der katholischen Kirche Kräfte gegeben, „die unsere Struktur bewusst ruinieren und an die Wand fahren wollten“. [...]
Quelle:

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http://de.radiovaticana.va/news/2015/09/08/d_alois_glück_verlässt_zentralkomitees_der_katholiken/1170317
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von overkott » Freitag 20. November 2015, 13:46

Auf Dialog mit dem Islam aus den Wurzeln des eigenen Glaubens setzt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken mit seinem neuen Präsidenten Thomas Sternberg. Der 63-jährige Theologe ist Direktor der katholisch-sozialen Akademie des Bistums Münster und sitzt als Abgeordneter der CDU im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Im Präsidentenamt folgt er Alois Glück. Das Zentralkomitee bereitet die Katholikentage vor und äußert sich zu ethischen Fragen in Wirtschaft und Gesellschaft.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von HeGe » Freitag 20. November 2015, 14:00

Der neue Präsident von ca. 0,0003 % der deutschen Katholiken ist gewählt:

Thomas Sternberg neuer Präsident des ZdK
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 20. November 2015, 16:32

So eine Organisation kann es nur in der BRD geben

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von taddeo » Freitag 20. November 2015, 16:39

CIC_Fan hat geschrieben:So eine Organisation kann es nur in der BRD geben
Naja, Zentralkommitees gab es früher im Osten häufiger. Nur, daß die besser demokratisch legitimiert waren. :pfeif:
Daß man sowas in Ösiland nicht braucht, ist eigentlich logisch ... Katholiken gibt's da ja kaum noch, oder? ;D
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von umusungu » Freitag 20. November 2015, 19:31

das ZdK geht auf das Jahr 1848 zurück ..................

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von taddeo » Freitag 20. November 2015, 19:51

umusungu hat geschrieben:das ZdK geht auf das Jahr 1848 zurück ..................
... ein Grund mehr, mißtrauisch zu sein ... :D
(da gab es in München den Bierkrieg, und die Erstgründung des TSV 1860 ... und Pius IX. mußte aus Rom nach Gaeta fliehen.)
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von lifestylekatholik » Freitag 20. November 2015, 20:02

umusungu hat geschrieben:das ZdK geht auf das Jahr 1848 zurück ..................
Wie sich die Zeiten ändern: Damals war man katholisch. :)
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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