Zentralkomitee der deutschen Katholiken

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overkott
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von overkott » Sonnabend 16. Mai 2015, 12:57

Juergen hat geschrieben:Stellungnahme der DBK zu »ZdK«-Aussagen
http://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=2803

PRESSEMELDUNG
15.05.2015 - Nr. 079
Kardinal Marx zur Erklärung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

Zum Dokument des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) „Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen – Familie und Kirche in der Welt von heute“ vom 9. Mai 2015 erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:…
Diese klare Antwort verdient wegen ihrer präzisen Differenzierung vollinhaltliche Zustimmung.

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Juergen
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Juergen » Sonnabend 16. Mai 2015, 14:21

overkott hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Stellungnahme der DBK zu »ZdK«-Aussagen
http://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=2803
PRESSEMELDUNG: 15.05.2015 - Nr. 079
Diese klare Antwort verdient wegen ihrer präzisen Differenzierung vollinhaltliche Zustimmung.
In der Meldung ist überhaupt nichts „präzise differenziert". Es wurde vielmehr, so wie andere es hier auch schon schrieben, vorne eine Tür zu und hinten eine Tür auf gemacht.
Gruß
Jürgen

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Hubertus
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 16. Mai 2015, 14:45

Juergen hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Stellungnahme der DBK zu »ZdK«-Aussagen
http://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=2803
PRESSEMELDUNG: 15.05.2015 - Nr. 079
Diese klare Antwort verdient wegen ihrer präzisen Differenzierung vollinhaltliche Zustimmung.
In der Meldung ist überhaupt nichts „präzise differenziert". Es wurde vielmehr, so wie andere es hier auch schon schrieben, vorne eine Tür zu und hinten eine Tür auf gemacht.
:ja:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Niels
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Niels » Sonnabend 16. Mai 2015, 15:17

Hubertus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Stellungnahme der DBK zu »ZdK«-Aussagen
http://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=2803
PRESSEMELDUNG: 15.05.2015 - Nr. 079
Diese klare Antwort verdient wegen ihrer präzisen Differenzierung vollinhaltliche Zustimmung.
In der Meldung ist überhaupt nichts „präzise differenziert". Es wurde vielmehr, so wie andere es hier auch schon schrieben, vorne eine Tür zu und hinten eine Tür auf gemacht.
:ja:
Eben. Die Meldung ist genauso "klar" und "präzise" wie ca. 95% von Ovis Beiträgen... :umkuck:

CIC_Fan
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. Mai 2015, 16:08

Juergen hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Stellungnahme der DBK zu »ZdK«-Aussagen
http://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=2803
PRESSEMELDUNG: 15.05.2015 - Nr. 079
Diese klare Antwort verdient wegen ihrer präzisen Differenzierung vollinhaltliche Zustimmung.
In der Meldung ist überhaupt nichts „präzise differenziert". Es wurde vielmehr, so wie andere es hier auch schon schrieben, vorne eine Tür zu und hinten eine Tür auf gemacht.
Ganz im Sinne des Papstes das muß man hier immer wieder betonen

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Clemens
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Clemens » Sonnabend 16. Mai 2015, 18:05

Bischof Oster schreibt (und ich nehme an, er ist mit der Veröffentlichung hier auch einverstanden):

"Zur jüngsten Debatte mit dem ZdK habe ich heute diesen Brief mit der Erlaubnis zur Veröffentlichung von einigen meiner bischöflichen Mitbrüder erhalten, denen ich dafür von Herzen danke. Hier der Brief im Wortlaut:
---
S.E.
Hwst. Herrn Bischof
Dr. Stefan Oster
Passau

16. Mai 2015

Hochwürdigster Herr Bischof Oster, lieber Mitbruder Stefan,

wir danken Dir für Deine Stellungnahme zu dem von der Frühjahrsvollversammlung des ZdK beschlossenen Papier „Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen – Familie und Kirche in der Welt von heute“. Deinen Ausführungen zur Lehre über das christliche Menschenbild hinsichtlich seiner Bedeutung für das Frausein und Mannsein, vor allem in seiner Bedeutung für die christliche Ehe, schließen wir uns voll und ganz an, gründen sie doch in der Lehre Jesu in der Schrift und in der Tradition der Kirche.

Wir leben in Deutschland mittlerweile in einer stark säkularisierten Gesellschaft. Dieser Umstand sollte uns nicht entmutigen und uns die Angleichung an den Mainstream suchen lassen, sondern als Chance verstanden werden, die Einzigartigkeit der christlichen Berufung in der Welt von heute neu zu entdecken. Eine offenherzige und treue Verkündigung der Lehre Jesu im Evangelium und die Erschließung der Beziehung mit ihm als Reichtum für unser Leben, wie Du es in Deiner Replik unternommen hast, bilden dafür eine unerlässliche Voraussetzung.

Wir sind daher überzeugt, dass auch viele Gläubige Dir für Deine klaren Worte außerordentlich dankbar sind.

In mitbrüderlicher Verbundenheit grüßen Dich die Bischöfe von:

Augsburg: Dr. Konrad Zdarsa
Eichstätt: Gregor M. Hanke OSB
Görlitz: Wolfgang Ipolt
Regensburg: Dr. Rudolf Voderholzer
Würzburg: Dr. Friedhelm Hofmann"

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Juergen
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Juergen » Sonnabend 16. Mai 2015, 18:12

Der Brief ist auch bei katholisch.de zu finden.
Gruß
Jürgen

Lacrimosa
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Lacrimosa » Sonnabend 16. Mai 2015, 21:34

Juergen hat geschrieben:Der Brief ist auch bei katholisch.de zu finden.
Schön, nicht nur, dass fünf Bischöfe Stefan Oster den Rücken gegen den Mainstream stärken: „Zuvor hatte bereits der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, das ZdK(-Positionspapier) kritisiert“, wie aus dem Artikel hervorgeht. Daraus ist (wie auch aus der Pressemitteilung der DBK nicht) nicht unbedingt abzuleiten, dass die Position von Marx im Vergleich zu der von Oster jetzt ausgesprochen konträr wäre.
Lasst in eurem Miteinander Platz, dass der Hauch des Himmels zwischen euch spielen kann. (Khalil Gibran)

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Niels » Sonntag 17. Mai 2015, 00:24

Clemens hat geschrieben:Bischof Oster schreibt (und ich nehme an, er ist mit der Veröffentlichung hier auch einverstanden):

"Zur jüngsten Debatte mit dem ZdK habe ich heute diesen Brief mit der Erlaubnis zur Veröffentlichung von einigen meiner bischöflichen Mitbrüder erhalten, denen ich dafür von Herzen danke. Hier der Brief im Wortlaut:
---
S.E.
Hwst. Herrn Bischof
Dr. Stefan Oster
Passau

16. Mai 2015

Hochwürdigster Herr Bischof Oster, lieber Mitbruder Stefan,

wir danken Dir für Deine Stellungnahme zu dem von der Frühjahrsvollversammlung des ZdK beschlossenen Papier „Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen – Familie und Kirche in der Welt von heute“. Deinen Ausführungen zur Lehre über das christliche Menschenbild hinsichtlich seiner Bedeutung für das Frausein und Mannsein, vor allem in seiner Bedeutung für die christliche Ehe, schließen wir uns voll und ganz an, gründen sie doch in der Lehre Jesu in der Schrift und in der Tradition der Kirche.

Wir leben in Deutschland mittlerweile in einer stark säkularisierten Gesellschaft. Dieser Umstand sollte uns nicht entmutigen und uns die Angleichung an den Mainstream suchen lassen, sondern als Chance verstanden werden, die Einzigartigkeit der christlichen Berufung in der Welt von heute neu zu entdecken. Eine offenherzige und treue Verkündigung der Lehre Jesu im Evangelium und die Erschließung der Beziehung mit ihm als Reichtum für unser Leben, wie Du es in Deiner Replik unternommen hast, bilden dafür eine unerlässliche Voraussetzung.

Wir sind daher überzeugt, dass auch viele Gläubige Dir für Deine klaren Worte außerordentlich dankbar sind.

In mitbrüderlicher Verbundenheit grüßen Dich die Bischöfe von:

Augsburg: Dr. Konrad Zdarsa
Eichstätt: Gregor M. Hanke OSB
Görlitz: Wolfgang Ipolt
Regensburg: Dr. Rudolf Voderholzer
Würzburg: Dr. Friedhelm Hofmann"
:freude:

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Niels » Sonntag 17. Mai 2015, 00:28

Clemens hat geschrieben:Bischof Oster schreibt (und ich nehme an, er ist mit der Veröffentlichung hier auch einverstanden):

"Zur jüngsten Debatte mit dem ZdK habe ich heute diesen Brief mit der Erlaubnis zur Veröffentlichung von einigen meiner bischöflichen Mitbrüder erhalten, denen ich dafür von Herzen danke. Hier der Brief im Wortlaut:
---
S.E.
Hwst. Herrn Bischof
Dr. Stefan Oster
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Hochwürdigster Herr Bischof Oster, lieber Mitbruder Stefan,

wir danken Dir für Deine Stellungnahme zu dem von der Frühjahrsvollversammlung des ZdK beschlossenen Papier „Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen – Familie und Kirche in der Welt von heute“. Deinen Ausführungen zur Lehre über das christliche Menschenbild hinsichtlich seiner Bedeutung für das Frausein und Mannsein, vor allem in seiner Bedeutung für die christliche Ehe, schließen wir uns voll und ganz an, gründen sie doch in der Lehre Jesu in der Schrift und in der Tradition der Kirche.

Wir leben in Deutschland mittlerweile in einer stark säkularisierten Gesellschaft. Dieser Umstand sollte uns nicht entmutigen und uns die Angleichung an den Mainstream suchen lassen, sondern als Chance verstanden werden, die Einzigartigkeit der christlichen Berufung in der Welt von heute neu zu entdecken. Eine offenherzige und treue Verkündigung der Lehre Jesu im Evangelium und die Erschließung der Beziehung mit ihm als Reichtum für unser Leben, wie Du es in Deiner Replik unternommen hast, bilden dafür eine unerlässliche Voraussetzung.

Wir sind daher überzeugt, dass auch viele Gläubige Dir für Deine klaren Worte außerordentlich dankbar sind.

In mitbrüderlicher Verbundenheit grüßen Dich die Bischöfe von:

Augsburg: Dr. Konrad Zdarsa
Eichstätt: Gregor M. Hanke OSB
Görlitz: Wolfgang Ipolt
Regensburg: Dr. Rudolf Voderholzer
Würzburg: Dr. Friedhelm Hofmann"
Wo sind die übrigen "Kollegen" im Bischofsamt? Wieso unterschreiben die nicht? :hmm: :detektiv: Ich habe da so eine Ahnung, aber die wird dem Reinhard nicht gefallen... :pfeif:

CIC_Fan
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 17. Mai 2015, 13:39

ach was sind die konservativen wieder glücklich das sind wieder mal Bischöfe als Beschwichtigungshofräte unterwegs aber dort wo sie im bezug auf das ZDK etwas tun könnten in ihren Bistümern geschieht nichts täuschende Maulhelden sind das sonst gar nix

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Edi
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Edi » Sonntag 17. Mai 2015, 14:10

CIC_Fan hat geschrieben:ach was sind die konservativen wieder glücklich das sind wieder mal Bischöfe als Beschwichtigungshofräte unterwegs aber dort wo sie im bezug auf das ZDK etwas tun könnten in ihren Bistümern geschieht nichts täuschende Maulhelden sind das sonst gar nix
Reden genügt in dem Fall nicht wie du richtig sagst. Man muß handeln und dem ZDK den Geldhahn abdrehen. Dazu reicht eine Anweisung des Bischofs an seinen Kassenwart. Wie man die Bischöfe kennt, machen sie das aber nicht. Also wird das ZDK eben so weitermachen wie bisher.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 17. Mai 2015, 14:14

für mich ist das einfach die Truppe die die konservativen ruhig stellen soll

Isidor_von_Sevilla
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Sonntag 17. Mai 2015, 19:32

Edi hat geschrieben:Man muß handeln und dem ZDK den Geldhahn abdrehen.
Eine solche Forderung kann nur derjenige aufstellen, der von den finanzwirtschaftlichen Regelungen innerhalb der Kirche keine Ahnung hat.
Edi hat geschrieben:Dazu reicht eine Anweisung des Bischofs an seinen Kassenwart.
Interessante These! :roll:
Könntest Du das auch noch mit entsprechenden rechtlichen Grundlagen unterfüttern? :detektiv:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Juergen
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Juergen » Sonntag 17. Mai 2015, 20:01

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Könntest Du das auch noch mit entsprechenden rechtlichen Grundlagen unterfüttern? :detektiv:
Meines Wissens gibt es keine Verpflichtung, daß die Diözesen das »ZdK« unterstützten müssen. Es ist eine Laienvereinigung, die von der Deutschen Bischofskonferenz als solche anerkannt ist. Das ganze beruht auf – neudeutsch gesagt: – „good will“.
Gruß
Jürgen

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Edi
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Edi » Sonntag 17. Mai 2015, 20:01

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Man muß handeln und dem ZDK den Geldhahn abdrehen.
Eine solche Forderung kann nur derjenige aufstellen, der von den finanzwirtschaftlichen Regelungen innerhalb der Kirche keine Ahnung hat.
Edi hat geschrieben:Dazu reicht eine Anweisung des Bischofs an seinen Kassenwart.
Interessante These! :roll:
Könntest Du das auch noch mit entsprechenden rechtlichen Grundlagen unterfüttern? :detektiv:
Ich gehe davon aus, daß man Zuschüsse auch ausfallen lassen kann, nachdem das Bischof Müller vor Jahren auch mal für 2 Jahre gemacht hat. Das muss dann erst recht gehen, wenn das ZDK wie jetzt Forderungen stellt, die sich gegen die Lehre der Kirche wenden. Oder ist ein Bischof verpflichtet Häretikern Geld zu geben?

http://www.kath.net/news/12857
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Sonntag 17. Mai 2015, 20:26

Edi hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Man muß handeln und dem ZDK den Geldhahn abdrehen.
Eine solche Forderung kann nur derjenige aufstellen, der von den finanzwirtschaftlichen Regelungen innerhalb der Kirche keine Ahnung hat.
Edi hat geschrieben:Dazu reicht eine Anweisung des Bischofs an seinen Kassenwart.
Interessante These! :roll:
Könntest Du das auch noch mit entsprechenden rechtlichen Grundlagen unterfüttern? :detektiv:
Ich gehe davon aus, daß man Zuschüsse auch ausfallen lassen kann, nachdem das Bischof Müller vor Jahren auch mal für 2 Jahre gemacht hat. Das muss dann erst recht gehen, wenn das ZDK wie jetzt Forderungen stellt, die sich gegen die Lehre der Kirche wenden. Oder ist ein Bischof verpflichtet Häretikern Geld zu geben?

http://www.kath.net/news/12857
Ich kann da von den rechtlichen Voraussetzungen, nach denen ich Dich gefragt hatte, wenig lesen. :achselzuck:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Edi » Sonntag 17. Mai 2015, 20:53

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Man muß handeln und dem ZDK den Geldhahn abdrehen.
Eine solche Forderung kann nur derjenige aufstellen, der von den finanzwirtschaftlichen Regelungen innerhalb der Kirche keine Ahnung hat.
Edi hat geschrieben:Dazu reicht eine Anweisung des Bischofs an seinen Kassenwart.
Interessante These! :roll:
Könntest Du das auch noch mit entsprechenden rechtlichen Grundlagen unterfüttern? :detektiv:
Ich gehe davon aus, daß man Zuschüsse auch ausfallen lassen kann, nachdem das Bischof Müller vor Jahren auch mal für 2 Jahre gemacht hat. Das muss dann erst recht gehen, wenn das ZDK wie jetzt Forderungen stellt, die sich gegen die Lehre der Kirche wenden. Oder ist ein Bischof verpflichtet Häretikern Geld zu geben?

http://www.kath.net/news/12857
Ich kann da von den rechtlichen Voraussetzungen, nach denen ich Dich gefragt hatte, wenig lesen. :achselzuck:
Du kannst viel fragen. Ich gehe aber davon aus, daß Bischof Müller damals gewusst hat, was er kann und was nicht geht und daß das heute auch noch möglich ist. Frag halt einen Kirchenjuristen oder den Bischof selber, wenn du so neugierig bist.
Auch die DBK hat noch Druckmittel, denn die hat sie schon einmal angewandt, wenn es damals auch nicht um Geld ging.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Sonntag 17. Mai 2015, 21:04

Edi hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Ich kann da von den rechtlichen Voraussetzungen, nach denen ich Dich gefragt hatte, wenig lesen. :achselzuck:
Du kannst viel fragen. Ich gehe aber davon aus, daß Bischof Müller damals gewusst hat, was er kann und was nicht geht und daß das heute auch noch möglich ist. Frag halt einen Kirchenjuristen oder den Bischof selber, wenn du so neugierig bist.
Auch die DBK hat noch Druckmittel, denn die hat sie schon einmal angewandt, wenn es damals auch nicht um Geld ging.
Mithin kannst Du Deine (großmäulige) These nicht belegen! :daumen-runter:

Spätestens seit dem Skandal um TvE sollte Jedermann in Deutschland klar sein, daß Bischöfe nicht so freihändig über die Kirchengelder verfügen dürfen, wie Du Dir das offenbar vorstellst.
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Edi » Sonntag 17. Mai 2015, 21:13

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Ich kann da von den rechtlichen Voraussetzungen, nach denen ich Dich gefragt hatte, wenig lesen. :achselzuck:
Du kannst viel fragen. Ich gehe aber davon aus, daß Bischof Müller damals gewusst hat, was er kann und was nicht geht und daß das heute auch noch möglich ist. Frag halt einen Kirchenjuristen oder den Bischof selber, wenn du so neugierig bist.
Auch die DBK hat noch Druckmittel, denn die hat sie schon einmal angewandt, wenn es damals auch nicht um Geld ging.
Mithin kannst Du Deine (großmäulige) These nicht belegen! :daumen-runter:

Spätestens seit dem Skandal um TvE sollte Jedermann in Deutschland klar sein, daß Bischöfe nicht so freihändig über die Kirchengelder verfügen dürfen, wie Du Dir das offenbar vorstellst.
Ich habe keine These aufgestellt, sondern auf Bischof Müllers Vorgehen hingewiesen und das hat damals geklappt. Wenn du meinst das ginge heute nicht mehr, bist du den Beweis dafür schuldig. Ausserdem wäre hier ja gerade das Gegenteil der Fall wie bei Tebartz, die Diözese würde einsparen, wenn sie die Gelder verweigert. Mit Logik ist es also bei dir auch nicht weiter her,
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Sonntag 17. Mai 2015, 21:48

Edi hat geschrieben:Ich habe keine These aufgestellt, sondern auf Bischof Müllers Vorgehen hingewiesen und das hat damals geklappt.
Nein, Du hast die deutschen Bischöfe so hingestellt als wenn sie mit einem Federstrich dem ZdK das Geld streichen könnten, bleibst dann aber den Nachweis für die Richtigkeit dieser Aussage schuldig.

Auch der Hinweis auf GeLuMü hilft da nicht weiter, weil die Besonderheiten dieses Falles von Dir nicht vorgebracht werden. Offenbar handelte es sich in Regensburg aber um eine Ausnahme oder einen Sonderfall.
Ich hatte Dich explizit nach den Rechtsgrundlagen gefragt, weil es hier nicht um Ausnahmen oder einen Sonderfälle geht.
Edi hat geschrieben:Wenn du meinst das ginge heute nicht mehr, bist du den Beweis dafür schuldig. Ausserdem wäre hier ja gerade das Gegenteil der Fall wie bei Tebartz, die Diözese würde einsparen, wenn sie die Gelder verweigert. Mit Logik ist es also bei dir auch nicht weiter her,
Der Verweis auf die causa Tebartz ist lediglich gemacht worden, um klarzustellen, daß die Kirchenfinanzen nicht im rechtsfreien Raum stattfinden.

Also was ist nun mit den Rechtsgrundlagen für den Entzug der Gelder? :detektiv:
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Gallus » Sonntag 17. Mai 2015, 22:08

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Also was ist nun mit den Rechtsgrundlagen für den Entzug der Gelder? :detektiv:
Blas Dich mal nicht so auf. Es ist ganz simpel: Jede Diözese selbst hat das Recht, die Laienvertretung in ihrem Gebiet so zu ordnen, wie sie will. So etwas wie ein ZK der deutschen Katholiken ist daher eigentlich ohnehin ein Fremdkörper. Es gibt keinen Rechtsanspruch des ZdK auf finanzielle Unterstützung, und wo etwas rechtlich nicht geregelt ist, da kann man Dir auch keine Rechtsgrundlage präsentieren.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Sonntag 17. Mai 2015, 22:21

Gallus hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Also was ist nun mit den Rechtsgrundlagen für den Entzug der Gelder? :detektiv:
Blas Dich mal nicht so auf.
Da verwechselst Du etwas: Aufblasen tut sich hier der Edi und nich' der Isidor! 8)
Gallus hat geschrieben:Es ist ganz simpel: Jede Diözese selbst hat das Recht, die Laienvertretung in ihrem Gebiet so zu ordnen, wie sie will. So etwas wie ein ZK der deutschen Katholiken ist daher eigentlich ohnehin ein Fremdkörper. Es gibt keinen Rechtsanspruch des ZdK auf finanzielle Unterstützung, und wo etwas rechtlich nicht geregelt ist, da kann man Dir auch keine Rechtsgrundlage präsentieren.
Das wird ja immer interessanter: Die Finanzierung der katholischen Laienorganisationen - und das ZdK ist ja lediglich deren Dachverband - hat keine Rechtsgrundlage? :roll:
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Pit » Sonntag 17. Mai 2015, 22:47

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Es gibt keinen Rechtsanspruch des ZdK auf finanzielle Unterstützung, ...
Das wird ja immer interessanter: Die Finanzierung der katholischen Laienorganisationen...hat keine Rechtsgrundlage? :roll:
Hm,wenn es keine Rechtsanspruch auf eine finanzielle Förderung des ZdK als Dachverband katholischer Laienverbände gibt,dann fiele doch eigentlich auch die Forderung/der Wunsch eben dieses ZdK auf eine Förderung des durch ihn veranstalteten Katholikentags seitens der Stadt Münster weg,dann hätten die Kritiker recht,dass der Katholikentag 2018 in Münster konsequenterweise ausschliesslich vom Bistum Münster finanziert werden sollte.
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 17. Mai 2015, 23:15

Nur scheinen die meisten Bischöfe die Katholikentage zu wollen und nehmen das ZdK nicht nur deswegen in Kauf. Jenseits davon könnten die im ZdK vertretenen starken Verbände auch ihre eigenen Veranstaltungen zusammenlegen und finanzieren. Übers Geld wird man dem ZdK nicht Herr.

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Pit » Sonntag 17. Mai 2015, 23:32

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Jenseits davon könnten die im ZdK vertretenen starken Verbände auch ihre eigenen Veranstaltungen zusammenlegen und finanzieren. ...
Nun sind die Katholikentage aber nicht (!) Eigenveranstaltungen der Verbände für die Mitglieder und nur für die,denn dann (!) wäre der Ruf nach ausschliesslicher Eigenfinanzierung verständlich.
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Juergen » Sonntag 17. Mai 2015, 23:35

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Nur scheinen die meisten Bischöfe die Katholikentage zu wollen und nehmen das ZdK nicht nur deswegen in Kauf. Jenseits davon könnten die im ZdK vertretenen starken Verbände auch ihre eigenen Veranstaltungen zusammenlegen und finanzieren. Übers Geld wird man dem ZdK nicht Herr.
Wer braucht denn Katholikentage, die meist eher antikirchlich und der Lehre widerstrebend ausgerichtet sind?
Gruß
Jürgen

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Pit » Sonntag 17. Mai 2015, 23:37

Juergen hat geschrieben:Wer braucht denn Katholikentage, die meist eher antikirchlich und der Lehre widerstrebend ausgerichtet sind?
Wann warst Du das letzte Mal auf einem Katholikentag?
carpe diem - Nutze den Tag !

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Juergen » Sonntag 17. Mai 2015, 23:44

Pit hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Wer braucht denn Katholikentage, die meist eher antikirchlich und der Lehre widerstrebend ausgerichtet sind?
Wann warst Du das letzte Mal auf einem Katholikentag?
2000 in Hamburg — einmal und nie wieder!

Ich nehme allerdings die Programme regelmäßig in Augenschein. – Ich weiß auch nicht warum ich mir alleine das antue. :kotz:

— Kennste einen – kennste alle —
Zuletzt geändert von Juergen am Sonntag 17. Mai 2015, 23:46, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Jürgen

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Pit » Sonntag 17. Mai 2015, 23:46

Juergen hat geschrieben: Ich nehme allerdings die Programme regelnäßig in Augenschein. Ich weiß auch nicht warum ich mir alleine das antue. :kotz:
Dann nenn mir mal zwei Programmangebote des Katholikentags in Regensburg,die antikirchlich und der Lehre widersprechend waren.
carpe diem - Nutze den Tag !

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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Juergen » Sonntag 17. Mai 2015, 23:51

Pit hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Ich nehme allerdings die Programme regelnäßig in Augenschein. Ich weiß auch nicht warum ich mir alleine das antue. :kotz:
Dann nenn mir mal zwei Programmangebote des Katholikentags in Regensburg,die antikirchlich und der Lehre widersprechend waren.
Die Leute vom »ZdK« wissen schon, warum sie die Programme gleich von den Webseiten löschen, wenn der Irrsinn ein Ende gefunden hat.


Wenn Du noch einen Programmkatalog vorliegen hast, kannst Du ihn mir gerne zuschicken (meine Adresse wirst Du wohl ausfindig machen können – ist nicht schwer) und dann Suche ich aus dem Stuß den größten Stuß raus.
Gruß
Jürgen

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Pit
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Re: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Beitrag von Pit » Sonntag 17. Mai 2015, 23:55

gleich nach Ende?
Deswegen konnte ich also bei den beiden letzten Katholikentagen noch ein Vierteljahr später das Programm einsehen?
Übrigens warum soll es länger online sein?
Wenn ein Kongress stattfindet,wird das Programm auch kurze Zeit danach offline gestellt.
Aber sobald das Programm für Leipzig online ist erinnere ich Dich wieder.
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