Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

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JosefBordat
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von JosefBordat » Dienstag 29. Dezember 2015, 12:13

Das Jahr 215 im Vatikan: Sex, Sexualität, Homosexualität, Homo-Sex und Sex-Skandale. - https://jobo72.wordpress.com/215/12/29 ... -skandale/

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overkott
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von overkott » Dienstag 29. Dezember 2015, 12:50

Das differenzierte Bild der Kirche lautet: Sexaffäre, Homosex, Ökopapst, Verhütung, Geschiedenes, Barmherzigkei

Tinius
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Tinius » Dienstag 29. Dezember 2015, 13:30

overkott hat geschrieben:Das differenzierte Bild der Kirche lautet: Sexaffäre, Homosex, Ökopapst, Verhütung, Geschiedenes, Barmherzigkei
In Extremfällen hinterlässt der durchschnittlich perfekte Interims-Bereich der Gesamtstruktur eine Kritik der Personifizierung und synthetisiert bisweilen einen Duchlaufparameter in Gegensatz zur Strukturbereinigung der Nachvollziehbarkeit.

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martin v. tours
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von martin v. tours » Dienstag 29. Dezember 2015, 14:37

Hallo Tinius
Du versuchst Overkott mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.
Das wird nicht funktionieren,weil...
A. Er es gar nicht merkt, oder
B. Es ihm völlig Wurscht ist.

Ich glaube, der KANN gar nicht mehr anders formulieren, der Arme.
Ich möchte mal wissen,mit welchem Brot der nach Hause kommt, wenn er beim Bäcker auch so einen gezwirbelten
Spruch absondert ? :/
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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JosefBordat
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von JosefBordat » Freitag 15. Januar 2016, 09:22

Es ist im Leben wichtig, Beschreibungen und Wertungen voneinander zu unterscheiden. Ergo: Wer Missstände beim Namen nennt, stimmt ihnen damit nicht schon zu. - https://jobo72.wordpress.com/216/1/15 ... ffirmativ/

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von JosefBordat » Freitag 15. Januar 2016, 14:44

Wikipedia ist eine in bestimmten Themenbereichen (Religion, Christentum, Katholische Kirche) sehr tendenziöse Quelle. - https://jobo72.wordpress.com/216/1/15 ... rmtendenz/

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Sarandanon
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Sarandanon » Sonntag 17. Januar 2016, 16:19

Krass!! Was für eine miese Pressearbeit ist das denn...? Unfassbar... :nein:

Bezieht sich auf Presseverlautbarungen der Welt und des humanistischen Pressedienstes zu angeblichen Äußerungen des Erzbischofs von Toledo, Braulio Rodriguez Plaza.

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... angen.html
Die Welt hat geschrieben:Frauen können verhindern, dass sie geschlagen werden, indem sie einfach das tun, was Männer von Ihnen verlangen
http://www.kath.net/news/53612
kath.net hat geschrieben:Die Berichterstattung beschränkt sich nun nicht auf perfide Falschdarstellung. Sie schreckt auch vor der glatten Lüge nicht zurück und erfindet einfach als wörtliche(!) Zitate gekennzeichnete Phrasen wie diese: „Frauen können verhindern, dass sie geschlagen werden, indem sie einfach das tun, was die Männer von ihnen verlangen.“
Hier mal der gesamte Text auf Deutsch:

http://disputata.de/wp-content/uploads/ ... Toledo.pdf
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
(Augustinus Aurelius)

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Amanda
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Amanda » Montag 18. Januar 2016, 11:58

Ja. Der Fall von schlampigster Berichterstattung im Fall des Erzbischofs von Toledo grenzt schon an Rufmord.
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von martin v. tours » Montag 18. Januar 2016, 17:05

Ich glaube nicht das dies nur "Schlamperei" war.
Ich tippe auf "volle Absicht". Wer lässt sich schon die Gelegenheit entgehen der bösen Kirche eins überzubraten.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Sarandanon » Montag 18. Januar 2016, 17:07

Das ist wohl gar nicht mal so abwegig.
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von HeGe » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:15

Auch für das "Forum Deutscher Katholiken" hat es in der Badischen Zeitung nun, mit freundlicher Unterstützung des "Wir möchten gerne Kirche sein"-Vereins, zur Qualifizierung als Pegida-Ableger gereicht:

http://www.kath.net/news/53875
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Gallus » Freitag 5. Februar 2016, 16:44

HeGe hat geschrieben:Auch für das "Forum Deutscher Katholiken" hat es in der Badischen Zeitung nun, mit freundlicher Unterstützung des "Wir möchten gerne Kirche sein"-Vereins, zur Qualifizierung als Pegida-Ableger gereicht:

http://www.kath.net/news/53875
Sehr schön auch die KNA-Meldung bei katholisch.de:
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/erzbischof-verteidigt-vortrag-bei-katholikenforum hat geschrieben:Das 2 gegründete Forum Deutscher Katholiken versteht sich als "Zusammenschluss papst- und kirchentreuer Katholiken". Es setzt sich etwa für den Schutz von Ehe und Familie und gegen Abtreibungen ein. Kritiker werfen dem Zusammenschluss ultrakonservative Positionen vor.
Für die Katholische Nachrichtenagentur sind der Schutz von Ehe und Familie sowie die Opposition gegen Abtreibungen also "ultrakonservative Positionen", die irgendwie bäh sind. :vogel:

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Amanda » Dienstag 16. Februar 2016, 11:15

Sehr trefflicher Kommentar von Martin Lohmann:
"Radikal, rechtsradikal, extremistisch - Anmerkungen zu einer giftigen Begriffsbrühe"

http://www.kath.net/news/5427
Martin Lohmann hat geschrieben:Aus gutem Grunde wollen und sollten wir Deutschen nichts mehr mit der braunen und rechtsradikalen Ideologie der Menschenverachtung zu tun haben. Die verbale Waffe, die der Begriff "rechtsradikal" beinhaltet, muss scharf und eindeutig bleiben! Deshalb ist es fahrlässig und höchst unverantwortlich, dass man die oben genannten Begriffe alle in einen Topf wirft. Wer etwa Lebensschützer mit dieser Giftbrühe überziehen will oder wer die legitime und eindeutig demokratische Position der rechten Mitte, die es genau so gibt wie die linke Mitte, mit rechtsradikal oder radikal gleichsetzt, der ist nichts anderes als ein geistiger Brandstifter und Produzent von Radikalismus und Radikalisierung.
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Juergen
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ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Juergen » Sonntag 21. Februar 2016, 16:33

Wenn das ZDF einen Film produziert, in dem die Kirche oder eine kirchliche Institution eine Rolle spielt, dann geht es naturgemäß gewaltig in die Hose.

Gestern war es mal wieder so weit:
In der Krimireihe „Kommissarin Lucas“, die in Regensburg spielt, ging es um einen Mord an einem Ordensmann kurz vor dem Katholikentag.
Sein Orden leitete zudem noch eine Bank. Damit wäre das Klischee „Geld“ schonmal verarbeitet. Als Gegenspieler jene, die auf den Papst und die arme Kirche hoffen. Schließlich will der Papst seine Armuts-Agenda durch den Nuntius auf dem Katholikentag in Regensburg verkünden. – Als hätte der nix besseres zu tun.
Ein Ordensbruder war „etwas fanatisch“, womit wir das Klischee „bekloppt“ auch noch drin hätten.
Andeutungsweise kamen noch eine Verschwörungs­theorie hinzu oder wozu auch immer der Satz »Jesus fällt schon zum dritten Mal unter dem Kreuz. Die Station wird in der Bibel nicht erwähnt« im Drehbuch stand. Gottlob wurde das Thema nicht weiter ausgearbeitet.
Das Thema Kirchenasyl durch eine abstruse Reformergruppe und das Thema – im Moment ganz wichtig in allen Filmen – Flüchtlinge durfte natürlich auch nicht fehlen.
Und die Kommissarin glaubte an nix, ihr Chef jedoch schon und ihre Kollege spielte den Schnallnix, der sich wie ein Elephant im Porzelanladen benahm.

Eine bunte Mischung aus Absurditäten, Klischees, tumben Parolen usw. – Kurzum: ein großer Misthaufen.

Wer's sehen will, kann es sich noch in der Mediathek reinziehen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnav ... 6/Kreuzweg
Gruß
Jürgen

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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Amanda » Sonntag 21. Februar 2016, 16:47

Das freiwillige Anschauen eines solchen Machwerks dürfte gerade in der Fastenzeit als selbstauferlegte Buße (Selbstkasteiung) gelten.
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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Tinius » Sonntag 21. Februar 2016, 16:50

Ich schaue gar keine deutschen Krimis im Fernsehen an. Da bleibt mir einiges erspart.

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Gallus
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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Gallus » Sonntag 21. Februar 2016, 17:07

Juergen hat geschrieben: Eine bunte Mischung aus Absurditäten, Klischees, tumben Parolen usw. – Kurzum: ein großer Misthaufen.

Wer's sehen will, kann es sich noch in der Mediathek reinziehen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnav ... 6/Kreuzweg
Diesmal gar keine autoerotischen Selbstgeißelungen unter Mönchen? Dann wird es doch sogar besser beim ZDF! :D

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Juergen
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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Juergen » Sonntag 21. Februar 2016, 17:21

Gallus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben: Eine bunte Mischung aus Absurditäten, Klischees, tumben Parolen usw. – Kurzum: ein großer Misthaufen.

Wer's sehen will, kann es sich noch in der Mediathek reinziehen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnav ... 6/Kreuzweg
Diesmal gar keine autoerotischen Selbstgeißelungen unter Mönchen? Dann wird es doch sogar besser beim ZDF! :D
Natürlich hätte man da noch was ausbauen können. Es fehlten noch:
  • ein alkoholabhängiger Mönch
  • ein schwules Mönchspärchen
  • ein Mönch mit Kind, wobei so eine Anspielung vorkam, als der Kommissar fragte, warum ein Mönch Mönch geworden ist und fragen wollte, ob sein Vater auch schon Mönch war, weil er wohl in Parallele anknüpfen wollte, da sein eigenen Vater auch schon Polizist war.
  • der Monsignore, der augenscheinlich sein violettes Zingulum vergessen hatte, hätte ja noch was mit der Schwester der Kommissarin anfangen können, wo sie schon einmal im gleichen Haus wohnen
  • Pädophilie kam auch nicht vor

Der Mangel des Films lag also nicht nur in der Benutzung von Klischees, sondern auch im Vergessen derselben. :pfeif:
Gruß
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Sarandanon
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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Sarandanon » Sonntag 21. Februar 2016, 17:42

Ich habs gesehen. Ich war neugierig, was denn alles so im Zusammenhang mit Katholiken wieder so an Mist verarbeitet wird. Ich wusste, dass da nicht viel Gutes herauskommt. Und in der Tat wurden hier einige Klischees bedient, die selbstverständlich eine gewisse Tendenz beinhalteten.

Eines wurde noch nicht erwähnt: Die Kommissarin beschwerte sich über das allzu obrigkeitshörige, bzw. unterwürfige Verhalten gegenüber dem Nuntius. Ach du meine Güte... :umkuck: Da musste ich nur dran denken, wem oder was sich an nichts glaubende Menschen widerspruchslos so alles unterwerfen in der heutigen Zeit... :roll: .

War für die Tonne, obgleich ich diese Reihe immer gern geschaut habe.
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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Juergen » Sonntag 21. Februar 2016, 18:17

Sarandanon hat geschrieben:Eines wurde noch nicht erwähnt: Die Kommissarin beschwerte sich über das allzu obrigkeitshörige, bzw. unterwürfige Verhalten gegenüber dem Nuntius. Ach du meine Güte... :umkuck: Da musste ich nur dran denken, wem oder was sich an nichts glaubende Menschen widerspruchslos so alles unterwerfen in der heutigen Zeit... :roll: .
Jau!
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Gallus
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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Gallus » Sonntag 21. Februar 2016, 18:34

Juergen hat geschrieben:Der Mangel des Films lag also nicht nur in der Benutzung von Klischees, sondern auch im Vergessen derselben. :pfeif:
Überhaupt, warum macht nicht mal jemand einen Film über eine grenzdebile, ständig "Kumba ya" singende, sich um Ökostrom sorgende, sich streng vegan ernährende, selbstgestrickte Wollpullis tragende EKD-Gemeinde. :)

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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Juergen » Sonntag 21. Februar 2016, 18:37

Gallus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Der Mangel des Films lag also nicht nur in der Benutzung von Klischees, sondern auch im Vergessen derselben. :pfeif:
Überhaupt, warum macht nicht mal jemand einen Film über eine grenzdebile, ständig "Kumba ya" singende, sich um Ökostrom sorgende, sich streng vegan ernährende, selbstgestrickte Wollpullis tragende EKD-Gemeinde. :)
Wieso?
Solche Filme gibt es doch massig.
Die findest Du bei Youtube unter den Schlagworten: Bericht vom Kirchentag

:tuete:
Gruß
Jürgen

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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von Gallus » Sonntag 21. Februar 2016, 18:40

Juergen hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Überhaupt, warum macht nicht mal jemand einen Film über eine grenzdebile, ständig "Kumba ya" singende, sich um Ökostrom sorgende, sich streng vegan ernährende, selbstgestrickte Wollpullis tragende EKD-Gemeinde. :)
Wieso?
Solche Filme gibt es doch massig.
Die findest Du bei Youtube unter den Schlagworten: Bericht vom Kirchentag

:tuete:
:freude: :klatsch:

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overkott
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Re: ZDF + Krimi + Kirche = Misthaufen

Beitrag von overkott » Montag 22. Februar 2016, 11:10

Gallus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Überhaupt, warum macht nicht mal jemand einen Film über eine grenzdebile, ständig "Kumba ya" singende, sich um Ökostrom sorgende, sich streng vegan ernährende, selbstgestrickte Wollpullis tragende EKD-Gemeinde. :)
Wieso?
Solche Filme gibt es doch massig.
Die findest Du bei Youtube unter den Schlagworten: Bericht vom Kirchentag

:tuete:
:freude: :klatsch:
Oder auch mal einen Bericht darüber, dass der Papst eigentlich ein heimlicher Öko ist, sich dessen aber lange nicht bewusst war.

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Gallus » Sonntag 27. März 2016, 17:53

Same procedure as every year an hohen kirchlichen Feiertagen: Radikale Religionskritik im Spiegel, Dornenvögel-Kitsch in der Süddeutschen.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/bambe ... -1.2923418

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 27. März 2016, 18:13

nun das ist nicht dornen vögel Kitsch sondern die Realität was mich nicht wundert

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Gallus » Sonntag 27. März 2016, 19:41

...uuuuuund sie darf im Osterreigen natürlich auch nicht fehlen: http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 843.html

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Vir Probatus » Sonntag 27. März 2016, 22:54

Gallus hat geschrieben:Same procedure as every year an hohen kirchlichen Feiertagen: Radikale Religionskritik im Spiegel, Dornenvögel-Kitsch in der Süddeutschen.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/bambe ... -1.2923418
Dornenvögel:
Das kommt doch eher immer so um Weihnachten.
Der bekannte Mehrteiler mit dem fi....den Pf...en.
"Die Frau ist für die Kirche unabdingbar und wichtiger als manche Bischöfe." (Papst Franziskus)

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von JosefBordat » Mittwoch 30. März 2016, 11:21

Es mag ja in gewissen Kreisen als schick gelten, bei jeder Gelegenheit unmissverständlich unter Beweis zu stellen, dass religiös unmusikalisch zu sein eines der wesentlichen Charakterzüge ist, die man trägt, neben dem Hang, alles, was im Verdacht steht, mit Kirche und so zu tun zu haben, zwanghaft in den Schmutz zu ziehen, schon, um sich stets aufs Neue der eigenen intellektuellen Überlegenheit zu versichern. Aber müssen Artikel über die Kirche oder Dinge, die die Kirche zumindest am Rande betreffen, zu gefühlt 95 Prozent aus genau diesen Kreisen stammen? - https://jobo72.wordpress.com/216/3/3 ... tsmerkmal/

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von HeGe » Donnerstag 27. Oktober 2016, 10:30

Herrlich, wenn man sich schon am Morgen bei der Fahrt zur Arbeit wieder aufregen muss. :roll: Der WDR berichtete im Radio über diese Entscheidung:

Monheimer Rat beschließt Zuschuss für Moschee-Grundstücke

Über die Entscheidung der Stadt Monheim, einer islamischen Gemeinde einfach zwei Grundstücke für 845.000 € für einen Moscheebau zu sponsern (übrigens gegen die Stimmen von CDU, FDP, SPD und Grünen!), kann man sich ja schon genug aufregen. Wenn dann in den Rotfunk-Nachrichten im gleichen Atemzug sinngemäß darauf hingewiesen wird, die christlichen Kirchen bekämen ja schließlich auch Geld vom Staat geschenkt, "auch über die Kirchensteuer hinaus", platzt mir dann aber wirklich der Kragen. :vogel: Und da wundern die sich, wenn sie als "Lügenpresse" bezeichnet werden.
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Marcus, der mit dem C » Donnerstag 27. Oktober 2016, 10:36

Tja HeGe, ich kann den dringenden Wunsch den Islam zu alimentieren ganz gut verstehen...
Wir stehen hier in mittelbarer Rechtsnachfolge vo Karl Martell und Prinz Eugen. Hätten diese sich nicht eingemischt und die muslimische Eroberung verhindert, dann bräuchten sie jetzt keine Grundstücke kaufen, um Moscheen drauf zu bauen, sie würden ihnen schon gehören.

Das Bundesministerium für Gesundheit warnt: Dieser Beitrag enthält Ironie!
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von overkott » Dienstag 11. Juli 2017, 20:15

Wer die Bloggerszene betrachtet, findet hin und wieder einmal kirchliche Themen, vor allem mit Bezug zur gesellschaftlichen Debatte. Die Beiträge sind nicht immer minderer Qualität, dienen jedoch häufig als Rechtfertigungslehre des vermuteten Mainstreams. Kritik erweist dabei als Anpassung. Zum Beispiel in Fragen der Ehe und Familie. Wer alte kirchliche Dokumente wälzt, stellt auch Veränderungen in der Kirche fest; findet die Kirche gleichwohl meist rechts vom jeweiligen Zeitgeist. Konservative Theologen beschreiten die Hintertreppe der bischöflichen Hierarchie, zeitgeistliche Theologen machen Karriere an Universitäten. Letzte müssen sich schließlich mit den Kollegen vom anderen philosophischen Ufer arrangieren oder der naturwissenschaftlichen Fakultät mit Interesse an harten Fakten und harter Münze. Dass auch Münster nicht von theologischer Bilderstürmerei verschont blieb, zeigte sich nach dem Konzil in delikaten Fällen. Warum sollte also ein Theologe wie Lüdicke mit seiner irrigen Ansicht der Ehe als Selbstzweck der Weisheit letzter Schluss gelehrt haben? Nun sind Politologen mitunter nüchterne Menschen, weniger an narrativer Philosophie und naturwissenschaftlicher Symbolik interessiert, als an Zahlen. Gottesblitze durchzucken sie eher, wenn sie in die Statistik schauen. Da sieht es nicht immer gut aus um den vertraglichen Schutz exklusiver menschlicher Beziehungen. Auch um die generative Folgewirkung ist es dann meist schlecht bestellt. Wie gut, dass man andernorts wieder lesen kann, dass die durch das Grundgesetz geschützte vertragliche Beziehung zwischen Mann und Frau wieder etwas an Stabilität gewonnen hat. :|

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