Ökumene

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Lilaimmerdieselbe
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Re: Ökumene

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 10. Juli 2014, 21:43

So hatte ich es nicht gemeint. Uns haben sie mit griechisch überleben lassen und für alles, was wir hebräisch wußten, wurden wir gelobt, auch wenn es herzlich wenig war.
Ich meinte tatsächlich den Stoff als solchen.

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overkott
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Re: Ökumene

Beitrag von overkott » Donnerstag 10. Juli 2014, 22:15

taddeo hat geschrieben:
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Exegese zu studieren hat mich immerhin demütiger gemacht.
Stimmt, die Exegeten haben ein besonderes Talent dafür, ihren Studenten subtil vorzuführen, welche geistigen Cretins sie doch sind. Da wird dann mit Aramäisch, Hebräisch, Assyrisch, Griechisch um sich geschmissen, und mit allen möglichen Thesen und Theorien, die man schon rein sprachlich erst mal gar nicht versteht, geschweige denn inhaltlich. :ja:
Jesus hat zwar auch mit Aramäisch um sich geschmissen, hat aber am Sonntag wieder den Cretin gegeben. Da muss sich kein Schüler kleiner fühlen, als er ist.

Er sprach bestimmt schlechter Latein als Paulus, Hieronymus und Bonaventura, der ja doch ein erstaunliches Vokabular hatte, und machte wahrscheinlich weniger politischen Wind als heute manche Theologen.

Manche Exegeten versuchen, ihren Wind in fremdsprachlichen Wolken zu verstecken, wobei man eigentlich nicht wesentlich mehr verstehen muss als ihre beige Jacke.

Pilgerer
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Re: Ökumene

Beitrag von Pilgerer » Donnerstag 10. Juli 2014, 22:17

overkott hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Exegese zu studieren hat mich immerhin demütiger gemacht.
Stimmt, die Exegeten haben ein besonderes Talent dafür, ihren Studenten subtil vorzuführen, welche geistigen Cretins sie doch sind. Da wird dann mit Aramäisch, Hebräisch, Assyrisch, Griechisch um sich geschmissen, und mit allen möglichen Thesen und Theorien, die man schon rein sprachlich erst mal gar nicht versteht, geschweige denn inhaltlich. :ja:
Jesus hat zwar auch mit Aramäisch um sich geschmissen, hat aber am Sonntag wieder den Cretin gegeben. Da muss sich kein Schüler kleiner fühlen, als er ist.

Er sprach bestimmt schlechter Latein als Paulus, Hieronymus und Bonaventura, der ja doch ein erstaunliches Vokabular hatte, und machte wahrscheinlich weniger politischen Wind als heute manche Theologen.

Manche Exegeten versuchen, ihren Wind in fremdsprachlichen Wolken zu verstecken, wobei man eigentlich nicht wesentlich mehr verstehen muss als ihre beige Jacke.
Für das Seelenheil ist es gut, nicht nur die Bibel zu lesen, sondern auch sich von der Bibel lesen zu lassen.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Re: Ökumene

Beitrag von taddeo » Donnerstag 10. Juli 2014, 22:28

overkott hat geschrieben:Jesus hat zwar auch mit Aramäisch um sich geschmissen, hat aber am Sonntag wieder den Cretin gegeben. Da muss sich kein Schüler kleiner fühlen, als er ist.

Er sprach bestimmt schlechter Latein als Paulus, Hieronymus und Bonaventura, der ja doch ein erstaunliches Vokabular hatte, und machte wahrscheinlich weniger politischen Wind als heute manche Theologen.

Manche Exegeten versuchen, ihren Wind in fremdsprachlichen Wolken zu verstecken, wobei man eigentlich nicht wesentlich mehr verstehen muss als ihre beige Jacke.
:D :pfeif:

Ein Fachmann, wie ich sehe, der anscheinend längere Zeit in entsprechenden theologischen Bildungsanstalten verbracht hat? :doktor: :ikb_notworthy:
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Re: Ökumene

Beitrag von heiliger_raphael » Freitag 11. Juli 2014, 10:47

taddeo hat geschrieben:Die einen verstehen unter Mission das "Kommt und seht", das Jesus zu den Jüngern des Johannes sagte, und die anderen verstehen darunter die aktive Indoktrination: "Hör mal, Du liegst da völlig falsch, laß Dir gefälligst sagen, wo's langgeht".
Ob letzteres funktioniert, weiß ich nicht :D
Mir hilft bei der Frage nach dem Wie immer der Gedanke, dass Gott es schon machen wird. Wir haben also bestenfalls eine kleine Zuträgerrolle und sollten uns auch bewusst sein, dass wir wegen unserer kleinen Rolle auch eine Sache mit Kleinigkeiten zerstören können.

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Re: Ökumene

Beitrag von overkott » Freitag 11. Juli 2014, 11:13

heiliger_raphael hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Die einen verstehen unter Mission das "Kommt und seht", das Jesus zu den Jüngern des Johannes sagte, und die anderen verstehen darunter die aktive Indoktrination: "Hör mal, Du liegst da völlig falsch, laß Dir gefälligst sagen, wo's langgeht".
Ob letzteres funktioniert, weiß ich nicht :D
Mir hilft bei der Frage nach dem Wie immer der Gedanke, dass Gott es schon machen wird. Wir haben also bestenfalls eine kleine Zuträgerrolle und sollten uns auch bewusst sein, dass wir wegen unserer kleinen Rolle auch eine Sache mit Kleinigkeiten zerstören können.
Wie hast du dich selbst bekehrt?

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Re: Ökumene

Beitrag von heiliger_raphael » Freitag 11. Juli 2014, 11:27

ich verstehe Deine Frage gerade nicht, aber vielleicht hilft das bei der Antwort: http://kreuzgang.org/viewtopic.php?p=73988#p73988

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overkott
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Re: Ökumene

Beitrag von overkott » Freitag 11. Juli 2014, 11:41

Wie bist du fündig geworden? Was hat deine Suche ausgelöst?

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Re: Ökumene

Beitrag von TillSchilling » Montag 14. Juli 2014, 16:22

Pope Francis to visit Pentecostal church in Italy

Und der Link zu der im Artikel erwähnten Videobotschaft des Papsts:
https://www.youtube.com/watch?v=NZ9Ssvs5cgY

CIC_Fan
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Re: Ökumene

Beitrag von CIC_Fan » Montag 14. Juli 2014, 16:34

na das paßt ja

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Protasius
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Re: Ökumene

Beitrag von Protasius » Montag 14. Juli 2014, 17:46

Benedikt hat auch bei den Lutheranern in Rom gepredigt.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Ökumene

Beitrag von gc-148 » Montag 14. Juli 2014, 18:46

CIC_Fan hat geschrieben:na das paßt ja
und wie das für einen Brückenbauer passt!

TillSchilling
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Re: Ökumene

Beitrag von TillSchilling » Montag 14. Juli 2014, 20:48

doppelter post
Zuletzt geändert von TillSchilling am Montag 14. Juli 2014, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ökumene

Beitrag von TillSchilling » Montag 14. Juli 2014, 20:49

Exilfranke hat geschrieben:http://www.idea.de/nachrichten/detail/t ... -1210.html

Daraus:
Nach seinem Verständnis von Evangelisation gefragt, habe der Papst geantwortet, er sei nicht daran interessiert, Evangelikale zum Katholizismus zu bekehren. Er wolle, dass Menschen Jesus in ihrer jeweiligen eigenen Gemeinschaft finden. Anstatt viel Zeit mit der Auseinandersetzung über unterschiedliche Lehrmeinungen zu verbringen, sollte man sich darauf konzentrieren, „die Liebe Jesu zu zeigen“.
Da redet sich wieder jemand um Kopf und Kragen. :nein:
Vielleicht will der Papst erst mal die 1,2 Milliarden Katholiken evangelisieren? Von denen hat ein guter Teil Katechisierung im christlichen Glauben nötiger als die Evangelikalen.

Ganz ehrlich: was wollt ihr eigentlich von uns Evangelikalen? Der grösste Teil eurer Gläubigen weiss wenig vom christlichen Glauben und lebt so wie es den Menschen gerade gefällt. Ohne irgendwelche Beachtung der katholischen Morallehre. Ihr habt doch wahrlich genug Herausforderung bei euren eigenen Leuten. Also fangt mal schön da an zu missionieren. Mit Furcht denke ich an die Einflüsse durch andere Jugendliche, denen meine Kinder in unserer überwiegend römisch-katholischen Stadt ausgesetzt sein werden wenn sie ins Teenageralter kommen werden. Wenn ihr die "Katholiken" in unserer Stadt bekehrt habt, können wir über euren Anspruch wieder reden.

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Reinhard
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Re: Ökumene

Beitrag von Reinhard » Montag 14. Juli 2014, 22:36

TillSchilling hat geschrieben:...

Ganz ehrlich: was wollt ihr eigentlich von uns Evangelikalen? Der grösste Teil eurer "Gläubigen" weiss wenig vom christlichen Glauben und lebt so wie es den Menschen gerade gefällt. Ohne irgendwelche Beachtung der katholischen Morallehre. Ihr habt doch wahrlich genug Herausforderung bei euren eigenen Leuten. Also fangt mal schön da an zu missionieren. Mit Furcht denke ich an die Einflüsse durch andere Jugendliche, denen meine Kinder in unserer überwiegend römisch-katholischen Stadt ausgesetzt sein werden wenn sie ins Teenageralter kommen werden. Wenn ihr die "Katholiken" in unserer Stadt bekehrt habt, können wir über euren Anspruch wieder reden.
:breitgrins:
Da referierst Du auf's Schönste die üblichen Vorurteile gewisser evangelikaler Kreise ...

Ich bin selber "gelernter" Evangelikaler, und inzwischen erlebe ich als (mittlerweile) Katholik hier vor Ort eine Pfarrgemeinde, die es von der Verbindlichkeit und Präsenz des Glaubens mit jeder Baptistengemeinde aufnehmen kann.
Ok, es ist eine Diaspora- Gemeinde, von daher von der Sozialstruktur ähnlich wie die Freikirchen in D'land.

Es gibt zwei wichtige Unterschiede zu so einer Freikirche:
* Zusätzlich zu dem aktiven Kern gibt es noch eine ganze Menge "Karteileichen", die zwar offiziell dazugehören, aber normalerweise nicht aktiv am Gemeindeleben teilnehmen. Diese Gruppe ist der "Faktor Volkskirche", die gibt es "im Evangelikalen" einfach nicht. Aber das sind die, an die PP. Franziskus bei seinem Aufruf zur Evangelisation in der Kirche denkt. Für diese Gruppe mag Deine Bemerkung vielleicht sogar passen.
* Über alles Evangelikale hinaus gibt es in der (kath.) Kirche eine real existierende Praxis der Sakramente, d.h. heiliger Zeichen, durch die Gott (nicht nur angeblich, sondern ganz real !) an uns handelt. Da sind (ganz reale) Wunder und der geistliche Kampf um die Seelen inbegriffen. Dazu eine Gebetspraxis (in der Breite !), die die meisten Evangelikalen in den Schatten stellt.
Der Stil beim Gebet ist tendentiell anders: weniger selbst formulierte Worte, dafür mehr "mit seinem eigenen Geheimnis vor Gott stehen". (aber das ist ja auch das Eigentliche des Gebets !)

Wo also soll der große Vorteil der Evangelikalen sein ? - vielleicht allenfalls darin, dass die Evangelikalen von der Straßenmission reden und ihre Leute dafür schulen. Aber in meinem Leben habe ich bisher nur erlebt, dass das als Ausgangspunkt nicht funktioniert (von einzelnen Ausnahmepredigern mal abgesehen). Der katholische Ansatz, die Leute einfach vom gelebtem Glauben her mitzunehmen, "funktioniert" wesentlich besser. In unserer Pfarre wüsste ich sofort 5 Leute zu nennen, denen als ehemaligen Evangelikalen der dortige Mager-Glaube nicht mehr genug war, und die deshalb konvertiert sind. (mich eingeschlossen)

Konkret: ich sehe hier bei uns mehr Neubekehrungen von Erwachsenen im Jahr bei den Katholiken als bei den Evangelikalen. Bei den Prottis kommen einzelne Russlanddeutsche dazu, die sich taufen lassen.

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Re: Ökumene

Beitrag von TillSchilling » Dienstag 15. Juli 2014, 10:55

Reinhard hat geschrieben: Ich bin selber "gelernter" Evangelikaler,
Merkst du was? Wo hast du den christlichen Glauben kennengelernt?
Reinhard hat geschrieben: Da referierst Du auf's Schönste die üblichen Vorurteile gewisser evangelikaler Kreise ...
Reinhard, ich bin in einer überwiegend katholischen Gegend in einer gemischt-konfessionellen Familie aufgewachsen. Du darfst mir glauben dass meine Meinung auf Erfahrungen beruht und nicht nur Vorurteilen. Ich bleibe dabei: ein Grossteil der getauften Katholiken - genauso wie ein Grossteil der getauften EKD-Evangelen, Reformierten und Anglikaner - hat vom christlichen Glauben kaum eine Ahnung. Da haben wir alle genügend zu tun.

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Reinhard
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Re: Ökumene

Beitrag von Reinhard » Dienstag 15. Juli 2014, 11:07

TillSchilling hat geschrieben:... Ich bleibe dabei: ein Grossteil der getauften Katholiken - genauso wie ein Grossteil der getauften EKD-Evangelen, Reformierten und Anglikaner - hat vom christlichen Glauben kaum eine Ahnung. Da haben wir alle genügend zu tun.
Darin gebe ich Dir sofort recht ! (siehe meine Karteileichen-Bemerkung oben)
Allerdings überzeugt mich als "Lösung" nicht, dass das Konzept der "Insel der Erlösten" besser wäre als das der "Volkskirche".

Und der Preis, sowohl auf einen Großteil der Gnadengaben Gottes, der geistlichen Erfahrung aus den Jahrhunderten, als auch einer gewachsenen, tiefen und breiten Tradition des Gebets verzichten zu müssen, ist mir zu hoch.
Dazu noch die historische Glaubensüberlieferung zugunsten einer (impliziten, uneingestandenen !) Neu-Tradition zu verleugnen, - nee, das ist keine gute Basis.

Um eine lebendige Glaubenspraxis zu leben, muss man durchaus kein Antikatholik sein, dafür ist der Boden innerhalb der (kath.) Kirche besser und solider.
... was meinst Du, warum ich meine geistliche Heimat in der katholischen Charismatischen Erneuerung habe ? :blinker:

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Re: Ökumene

Beitrag von TillSchilling » Dienstag 15. Juli 2014, 11:28

Reinhard hat geschrieben: ... was meinst Du, warum ich meine geistliche Heimat in der katholischen Charismatischen Erneuerung habe ? :blinker:
Da antworte ich besser nicht drauf :pfeif: Wenn es dir hilft ist doch gut.

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Re: Ökumene

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 15. Juli 2014, 12:00

Seit Pius XII verwandelt sich die Kirche in einen Gemischt Waren Laden leider :sauf:

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Re: Ökumene

Beitrag von martin v. tours » Dienstag 15. Juli 2014, 17:56

@ Till
Da gebe ich Dir recht. Jemand der sich in Deutschland z.B. für die Evangelikalen entscheidet tut dies ganz bewusst und wird meist nicht "hineingeboren".
Ähnlich wie Konvertiten zur röm. katholischen Kirche, die wissen meist auch mehr als "Taufscheinkatholiken". (das soll keine Wertung sein)

Von Freikirchlern weiss ich aber, das es z.B. in den USA, in Gegenden in denen die Evangelikalen der Mainstream sind, nicht anders ist wie unseren Volkskirchen.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Ökumene

Beitrag von HeGe » Montag 19. Januar 2015, 12:47

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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lutherbeck
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Re: Ökumene

Beitrag von lutherbeck » Montag 19. Januar 2015, 12:52

Hoffentlich wird was Gutes daraus...
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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Re: Ökumene

Beitrag von Protasius » Montag 19. Januar 2015, 14:13

lutherbeck hat geschrieben:
Hoffentlich wird was Gutes daraus...
Hier das Dokument, das der Päpstliche Rat für die Einheit der Christen und der Lutherische Weltbund zusammen veröffentlicht haben: Vom Konflikt zur Gemeinschaft
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Ökumene

Beitrag von HeGe » Donnerstag 5. Oktober 2017, 14:18

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Hubertus
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Re: Ökumene

Beitrag von Hubertus » Donnerstag 5. Oktober 2017, 14:42

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 5. Oktober 2017, 14:18
Der Papst zur Ökumene: :daumen-rauf:

„Kein Kompromiss in Glaubensfragen möglich“
Wenn er seine Meinung nicht öfter wechseln würde als andere die Unterwäsche, würde ich auch gerne mit :daumen-rauf: kommentieren.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Ökumene

Beitrag von Ecce Homo » Dienstag 10. Oktober 2017, 07:26

http://www.ravensburg.de/rv/veranstaltungen/?id=8271

https://xn--kircheldtein-mcb.de/de/aktuelles
Am Sonntag, 8. OKTOBER 2017, fand die Aktion "Brot und Wein - Gemeinsam an einem Tisch" statt. Rund 2000 Gäste nahmen an diesem Großereignis in der Ravensburger Innenstadt teil und teilten an den 160 Tischen miteinander Brot und Wein. In der evangelischen Stadtkirche fand abschließend die feierliche Unterzeichnung der Ravensburger Erklärung statt, in der sich beide Kirchen für die wechselseiteige Gastfreundschaft bei Abendmahl und Kommunion aussprechen.
*hust*
:/ :| :roll:
o{]:¬) God Doesn't Call the Qualified...God Qualifies the Called! (⌐:[}o
In POVERTY, she gives all that she HAS;
in CHASTITY she gives all that she IS;
and in OBEDIENCE she gives all that she will BECOME.

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Re: Ökumene

Beitrag von Pilgerer » Dienstag 10. Oktober 2017, 15:37

Ecce Homo hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 07:26
http://www.ravensburg.de/rv/veranstaltungen/?id=8271

https://xn--kircheldtein-mcb.de/de/aktuelles
Am Sonntag, 8. OKTOBER 2017, fand die Aktion "Brot und Wein - Gemeinsam an einem Tisch" statt. Rund 2000 Gäste nahmen an diesem Großereignis in der Ravensburger Innenstadt teil und teilten an den 160 Tischen miteinander Brot und Wein. In der evangelischen Stadtkirche fand abschließend die feierliche Unterzeichnung der Ravensburger Erklärung statt, in der sich beide Kirchen für die wechselseiteige Gastfreundschaft bei Abendmahl und Kommunion aussprechen.
*hust*
:/ :| :roll:
"Wechselseitig" heißt, dass sie davon ausgehen, dass es etwas Gleichwertiges wäre. Dabei hat es eine völlig andere Bedeutung, und ich weiß nicht, ob die Evangelischen freiwillig zur Kommunion gehen würden, wenn sie wüssten, was das aus katholischer Sicht ist.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Re: Ökumene

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 10. Oktober 2017, 15:43

Hubertus hat geschrieben:
Donnerstag 5. Oktober 2017, 14:42
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 5. Oktober 2017, 14:18
Der Papst zur Ökumene: :daumen-rauf:

„Kein Kompromiss in Glaubensfragen möglich“
Wenn er seine Meinung nicht öfter wechseln würde als andere die Unterwäsche, würde ich auch gerne mit :daumen-rauf: kommentieren.
woher weißt du
1,) wie oft S.H. Wäsche wechselt
2.) Was S.H. unter "Glaubensfragen" versteht?

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Re: Ökumene

Beitrag von Lupus » Mittwoch 11. Oktober 2017, 09:05

Lieber Hubertus, sei doch so gut und frage vorher in Wien bei CIC-Fan an, ob Du Deine Meinung hier in ein Post gießen darfst!! :pc-schnarch:
+L.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

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Re: Ökumene

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 11. Oktober 2017, 09:24

aber Hw das waren 2 sachliche fragen ;D

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Re: Ökumene

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 11. Oktober 2017, 15:42

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 15:43
Hubertus hat geschrieben:
Donnerstag 5. Oktober 2017, 14:42
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 5. Oktober 2017, 14:18
Der Papst zur Ökumene: :daumen-rauf:

„Kein Kompromiss in Glaubensfragen möglich“
Wenn er seine Meinung nicht öfter wechseln würde als andere die Unterwäsche, würde ich auch gerne mit :daumen-rauf: kommentieren.
woher weißt du
1,) wie oft S.H. Wäsche wechselt
Bitte nochmal genau lesen, was ich geschrieben habe.
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 15:43
2.) Was S.H. unter "Glaubensfragen" versteht?
Das weiß ich in der Tat nicht. Ich bin aber davon ausgegangen, daß der Begriff im allg. Sinn des Wortes verwendet wird.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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